DE1481290C - Steuervorrichtung fur das Einbringen von Waren in Lagerregale mittels Stapel kränen - Google Patents
Steuervorrichtung fur das Einbringen von Waren in Lagerregale mittels Stapel kränenInfo
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Description
Γ 2
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für Im folgenden wird nun an Hand der F i g. I
das Einbringen von Waren in Lagerregale mittels bis 3 die erfindungsgemäße Steuervorrichtung
Stapelkränen oder ähnlichen Regalbedienungsgeräten, im einzelnen an Hand des Einstapelungsvorganges
denen die Waren vorzugsweise auf Paletten an zu- erläutert, der Ausstapelungsvorgang kann gegebenengeordneten
Zufuhr- bzw. Speicherplätzen über eine 5 falls nach analogen Grundsätzen am anderen Kopfquer zu den Regalreihen-verlaufende Rollenbahn zu- ende der Regelanordnung erfolgen,
geliefert werden, die ihrerseits mit der Übergabe- F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf die gesamte Regelstelle
einer weiteren Zuförderbahn verbunden ist, wo- anlage mit insgesamt vier Stapelkränen und der gebei
die Steuerung der Stapelkräne mit Lochkarten er- samten Beschickungsanlage einschließlich der erfinfolgt,
in die die erforderlichen Informationen einge- io dungsgemäßen Steuervorrichtung;
stanzt sind und die von den Stapelkränen zugeord- F i g. 2 zeigt in Draufsicht die genaue Beschaffenneten
Lesegeräten abgetastet werden. heit des Befehlsübermittlers;
Beim Bau von Stapelkränen mit mehreren Lager- F i g. 3 ist ein Schnitt durch einen Teil dieses Be-
regalgassen tritt das Problem einer systematischen Be- fehlsübermittlers.
fehls- oder Informationsübertragung auf. die einzel- 15 Wie in Fig. 1 ersichtlich, laufen Stapelkräne 1 a,
nen Stapelkräne von einer zentralen Stelle aus auf, Ib, Ic und Id in den Gassen zwischen den einzelda
naturgemäß möglichst hohe Umschlagsleistungen nen Regalen 2. Mit 3 sind Paletten bezeichnet, auf
erreicht werden sollen. denen die zu transportierende Ware, beispielsweise Bei den bekannten Anlagen werden die Loch- Kästen oder Säcke, liegt. 4 bezeichnet den Aufgabekarten
zur Steuerung der Regalbedienungsgeräte ent- 20 platz, an dem die Paletten von dem Stapelkran erweder
mit den Warenbehältern oder Paletten bewegt faßt werden, 5 bezeichnet die Bewegungsrichtungen
und an den Regalbedienungsgeräten zugeordneten der Stapelkräne. Mit 6 ist eine Rollenbahn bezeich-Stellen
der Querförderbahn abgetastet oder von net, die die Paletten bis zur Übergabestelle 7 heran-Hand
in die den Regalbedienungsgeräten zugeord- führt. Mit 8 soll eine Bedienungsperson gekennzeichneten
Lesegeräte eingegeben. Es wurden auch An- 25 net sein; der Pfeil 9 zeigt die Richtung der Rollenlagen
mit Schieberregistern oder Rechnern gebaut. bahn 10, die den Weitertransport der Paletten be-Da
nun im zentralen Lesegerät dem Schieberegister wirkt, an; die Bezugszeichen 11 kennzeichnen soaußer
der Nummer einer Palette auch sofort der ent- genannte Speicherplätze, auf die die Paletten 3 von
sprechende Regalplatz mitgeteilt werden muß, wird der Rollenbahn 10 abgeführt werden, wobei jede
eine Schieberegisteranlage für mehrere Kräne sehr 30 Palette nach der Ausführungsform der F i g. 1 zukompliziert
und finanziell zu aufwendig. Falls ein nächst über zwei Speicherplätze zu laufen hat, bis sie
Rechengerät zur Verfügung steht, vereinfacht sich den jeweiligen Aufgabeplatz 4 erreicht hat. Dabei
diese Informationsübertragung etwas. In diesem Fall besorgen die Übergabeförderer 12 die Übergabe der
kann die ganze Übertragung der Kommandos durch Paletten von der Rollenbahn IO auf die benachbarden
Rechner vorgenommen werden, wobei dieser 35 ten Speicherplätze 11. Die Übergaberichtung ist mit
dann den Weg der Palette simuliert und dem Kran dem Bezugszeichen 13 (Pfeil) gekennzeichnet. Mit
die Kommandos übergibt. 14, 15, 16 und 17 sind die vier Gassen, in denen je-Es sind ferner Steuerungen für Förderanlagen be- weils ein Stapelkran läuft, gekennzeichnet. Mit dem
kannt, bei denen die Förderanlage im kleinen nach- Bezugszeichen 18 ist schließlich das Herzstück der
gebildet ist. Das Fördergut kann durch eine Loch- 40 Förderanlage, nämlich die Steuervorrichtung gekennkarte
dargestellt werden. Die Lochkarten werden in zeichnet.
einer Nachbildung des Förderweges bewegt, an den In F i g. 2, die das Innere dieser Steuervorrichtung
Abzweigstellen der Querförderbahn zugeordneten darstellt und in der im kleinen ein getreues Abbild
Stellen abgetastet und steuern die Übergabe der För- des Ablaufes des Fördervorgangs vorhanden ist, sind
derstücke von einer Förderbahn zu mehreren 45 mit den Bezugszeichen 19 Eisenrahmen gekennzeich-Speicherstrecken.
net, in die Lochkarten 20 eingeschoben sind, 21 ist Der Gegenstand der Erfindung ermöglicht eine der Eingabeschlitz für jeweils in solche Rahmen einSteuerung
der Einlagerung des Fördergutes in Regale gesteckten Lochkarten (Kassette), 22 ist das Gehäuse,
direkt in Abhängigkeit der von den Lochkarten ab- das den gesamten Befehlsübermittler 18 umgibt. Mit
getasteten Informationen. Sonstige Informations- 50 23 ist eine Lichtschranke gekennzeichnet, die das
speicher werden nicht benötigt. Erreicht wird dies Transportgeschehen an der Übergabestelle 7 steuert,
dadurch, daß in einem Befehlsübermittler eine För- 24 ist eine Kettenbahn, die den Transport der Lochderbahn
für die Lochkarten angeordnet ist, auf der kartenkassetten bewerkstelligt, 25 sind Magnete, die
die Lochkarten synchron mit der Bewegung der zu- auf dieser Kettenbahn angeordnet sind und die die
gehörigen Waren auf der Rollenbahn bewegt und in 55 einzelnen Eisenkassetten festhalten. Mit dem Bezugsden
Speicherplätzen der einzelnen Stapelkräne züge- zeichen 26 ist die Bewegungsrichtung der Kettenordnete
Kartenspeicher übergeben werden, von bahn 24 gekennzeichnet; 27 ist der Antrieb der Ketdenen
sie in die Lesegeräte gelangen, und daß an tenbahn und 28 die Umlenkstelle; die Bezugszeichen
den Übergabcstellen zu den Kartenspeichern von 29 et, 29 b, 29 c und 29 d kennzeichnen Kartenden
Lochkarten beeinflußbare Impulsgeber vorge- 60 speicher, mit 30 sind an sich bekannte elektrische
sehen sind, die die Übergabe der Waren von der Impulsgeber, mit 31 (in Fig. 3) Abstreifer, die die
Rollenbahn an den jeweiligen Speicherplatz steuern. Kassetten von der Kettenbahn 24 abstreifen, mit 32
Der besondere Vorteil der crfmdiingsgcmüikn (Fig. 3) Transportfinger und mit 33 an sich beVorrichtung
besteht darin, daß die informationen kannte Lochkarten-Lesegeräte bezeichnet. Der Pfeil
bzw. Befühle mittels Lochkarten direkt unter Zwi- 65 34 kennzeichnet die Bewegungsrichtung des Bandes
schcnschaltung geeigneter Vorrichtungen auf den 35, auf dem die Lochkartenkassetten in einem AufKran übertragen werden können, ohne daß ein fangschacht 36 zurückbeordert werden, von dem
Rechengerät oder ein Schieberegister benötigt wird. aus sie in einen Behälter 37 gelangen.
3 4
In F i g. 3, die im wesentlichen einen Querschnitt setzt ist, wodurch die eisernen Kassetten festgehalten
durch die Darstellung der F i g. 2 bedeutet, sind die werden. An Stelle der Dauermagnete 25 können
gleichen Elemente wie in F i g. 2 dargestellt, man auch andere Haltemittel, z. B. Zapfen oder analoge
erkennt hier sehr deutlich die Bauweise des Karten- Elemente, auf der Kette angeordnet sein, wobei dann
Speichers 29. Mit dem Bezugszeichen 38 ist eine 5 im Rahmen 19 entsprechende Löcher od. dgl. vorLichtschranke
bezeichnet. handen sind, die mit diesen Zapfen zusammenarbei-
Nachdem nun die wesentlichen konstruktiven ten und die Lage der Kassette auf der Kettenbahn
Merkmale und Elemente der Steuervorrichtung ge- 24 fixieren. Diese Kettenbahn bewegt sich in Pfeil-
mäß vorliegender Erfindung dargestellt sind, wird richtung 26, wobei der Antrieb über die Antriebs-
im folgenden ebenfalls an Hand der F i g. 1 bis 3 io station 27 und die Umlenkung bei 28 erfolgt. Die
deren Funktion geschildert. Kettenbahn 24 ist dabei in einem bestimmten ge-
In bekannter Weise sind bei der in F i g. 1 darge- wählten Maßstab gegenüber der Länge der Rollenstellten
Stapelregalanlage längsverfahrbare Stapel- bahn 10 verkleinert.
kräne 1 zwischen mehreren Regalen 2 angeordnet, Die in F i g. 1 dargestellten Speicherplätze 11 fin-
wobei diese Kräne die zu stapelnden Güter, Vorzugs- 15 den ihre Entsprechung in den Kartenspeichern 29 α,
weise Paletten 3 vom Aufgabeplatz 4 aus aufnehmen 29 b, 29 c und 29 d.
und sie in Förderrichtung 5 in ein Fach der durch Zwischen den Ketten der Kettenbahn 24 sitzen
die jeweiligen Kräne beschickbaren Regale bringen. Impulsgeber 30 an den den Übergabeförderern 12
Dabei kommen die Paletten 3 über die angetriebene entsprechenden Stellen. Die in F i g. 3 dargestellten
Rollenbahn 6 zum Übergabeförderer 7, der jede Pa- 20 Abstreifer 31 streifen die Kassetten von der Kettenlette
3 zunächst anhält und nach Registrierung durch bahn ab und werfen sie in den Kartenspeicher 29.
eine Bedienungsperson 8 auf die Rollenbahn 10 be- Dieser Vorgang entspricht der Abgabe der Paletten
fördert, die an den Kopfenden der Regale in Pfeil- von der Rollenbahn 10 auf die Speicherplätze 11,
richtung 9 läuft. Die Übergabe von der Rollenbahn die ebenfalls von dem entsprechenden Impulsgeber
10 zu dem jeweils nächstgelegenen Speicherplatz 11 25 30 an der Kettenbahn gesteuert wird. Da die erste
geschieht in Pfeilrichtung 13 über die Übergabe- Palette, die in eine Speichergruppe gemäß F i g. 1
förderer 12. einfährt, gleich bis zum unbesetzten Aufgabeplatz 4
In der beispielhaften Ausführungsfonn der F i g. 1 durchläuft, wird auch im Befehlsübermittler die erste
sind vier Regalgänge 14,15, 16 und 17 mit den züge- Kassette, die in einen leeren Kartenspeicher 29 fällt,
hörigen Stapelkränen 1 a, Ib, Ic und Id ausgerüstet. 30 sofort mittels eines Transportfingers 32 aus dem Ka-
Die Aufgabeplätze 4 und die ihnen jeweils züge- sten 29 heraus und unter das Lesegerät 33 geschoben,
ordneten Speicherplätze 11 bilden jeweils eine Die Stelle unter dem Lesegerät ist frei, wenn der Kran
Gruppe, die derart geschaltet ist, daß stets zuerst der aufnahmebereit vor dem Aufgabeplatz 4 steht. In dem
Aufgabeplatz 4 und sodann die nachfolgenden Lesegerät 33 verbleibt die Kassette so lange, bis der
Speicherplätze 11 mit Paletten besetzt werden, so 35 entsprechende Stapelkran die Palette an ihrem vor-
daß nach Abtransport der auf dem Aufgabeplatz 4 geschriebenen Platz im Regal abgesetzt hat und eine
stehenden Paletten jeweils vom benachbarten Spei- Fertigmeldung an den Antrieb des Transportfingers
cherplatz 11 eine solche auf den frei gewordenen 32 gegeben hat. Sodann schiebt dieser die Kassette
Aufgabeplatz 4 nachrücken kann. aus dem Lesegerät heraus auf ein quer davor in
In F i g. 2 ist gezeigt, wie in dem Befehlsübermitt- 40 Pfeilrichtung 34 laufendes Band 35, das zum Abler
in stark verkleinertem Maßstab synchron ein transport der Kassetten dient. Die Kassetten wandern
technisches Geschehen stattfindet, das der Regal- auf diesem Band 35 in einen Auffangschacht 36, unter
beschickung im großen entspricht. Die im Befehls- dem eine (nicht dargestellte) Trennvorrichtung vorübermittler
18 stattfindende Bewegung der Loch- handen ist, die die einfallenden Kassetten in ihre
kartenkassetten simuliert dabei die Funktionen der 45 Bestandteile, Eisenrahmen 19 und Lochkarte 20,
in F i g. 1 dargestellten Förderanlagen vom Über- trennt. Es stehen hiernach wieder leere Eisenrahmen
gabeförderer 7 bis zu den Aufgabeplätzen 4 für die zur Verfügung, die im Behälter 37 gesammelt werden
Stapelkräne la, Ib, Ic und Id. Es werden aber auch können, während die Lochkarten im Behälter 38 gedurch
die Lochkarten über die Impulsgeber 23 und stapelt werden.
30 die Übergabeförderer 7 und 12 im richtigen 50 F i g. 3 dient zur weiteren Erläuterung des BeAugenblick
in Bewegung gesetzt. Wenn z. B. die für fehlsübermittlers 18, man sieht, wie eine Kassette 19,
den Kran Ic bestimmte Palette mittels des Übergabe- 20, die auf der Kettenbahn 24 liegt, bei Erreichung
förderers 12 zum Speicherplatz 11 gebracht werden des durch die steuernden Impulsgeber vorgewählten
soll, so gibt der Impulsgeber 30 im Gerät das Ubergabepunkts, der einem bestimmten Kran entKommando
an seinen zugehörigen Übergabeförderer 55 spricht, mit dem Abstreifer 31 in den Kartenspeicher
12. Die Wahl des Verkleinerungsmaßstabes ist dabei 29 geschoben wird. In diesem Kartenspeicher 29
eine vom Fachmann im Einzelfall zu treffende Maß- können sich so viele Kassetten übereinanderstapeln,
nähme. Die in Eisenrahmen 19 steckenden Loch- wie in der Wirklichkeit Speicherplätze 11 vorhanden
karten werden durch einen Schlitz 21 des Gehäuses sind, wobei die Anzahl dieser gestapelten Kassetten
22 waagerecht von Hand eingeschoben. Da die Loch- 60 durch die Lichtschranke 38 begrenzt bzw. gesteuert
karte 20 der auf dem Übergabeförderer 7 stehenden wird. Sollte der Fall eintreten, daß mehr Paletten zu
Palette entspricht, wird beim Hindurchlaufen der einem Kran gefahren werden, als dieser einstapeln
Vorderkante der Lochkarte 20 bzw. der Lochkarten- kann, und alle Speicherplätze 11 besetzt sind, so kann
kassette auf an sich bekannte Weise ein elektrischer eine jetzt noch ankommende Lochkartenkassette nicht
Impuls durch die Lichtschranke 23 an den Übergabe- 65 abgestreift werden, da die Lichtschranke die letzte
förderer 7 gegeben. Wenn die Kassette 19, 20 ganz Kassette entsprechend letzter Palette 4 auf Platz 11
eingeschoben ist, liegt sie auf der zweisträngigen an den Abstreifer 31 signalisiert und die Karte nicht
Kettenbahn 24, die dicht mit Dauermagneten 25 be- abstreift. Genauso wird auch die zugehörige Palette
nicht übergeben; die Karte fällt am Ende des Kettenförderers 24 ab und steht der Bedienungsperson 8
wieder zur Verfügung. Die zu dieser Karte gehörige Palette läuft am vorgesehenen (aber besetzten) Platz
11 vorbei und muß am Ende des Förderers 10 auf einen Abstellplatz (hier nicht dargestellt). Die Palette
muß neu aufgegeben werden. Die Übergabe vom Kartenspeicher 29 zum Lesegerät 33 erfolgt mittels
des Transportfingers 32, der auch nach Beendigung der übertragenen Impulse auf den zugehörigen Stapelkran
die Kassette zum Band 35 weiterschiebt.
Grundsätzlich gilt, daß von einer Bedienungsperson eine sogenannte Leer-Lochkarte, die mit einem Eisenrahmen
zu einer Kassette vereinigt wird, in den Eingangsschlitz 21 des Befehlsübermittler-Gehäuses eingeschoben
wird, die dann nach Durchlaufen der oben beschriebenen Positionen in Behälter 38 sich einfindet.
Die ehemalige Leer-Lochkarte, der eine Leerposition im Regal entsprach, ist damit zu einer
Besetzt-Lochkarte geworden.
Die Technik des sich im Lesegerät 33 abspielenden Ablesens und die Übergabe der Befehlsimpulse an
die Stapelkräne ist bekannt und braucht liier nicht weiter geschildert zu werden.
Im folgenden soll nun noch kurz zusammenfassend die Tätigkeit der Bedienungsperson im Zusammenhang
mit der Funktion der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung geschildert werden. Die Palette wird bis
zum Ablesepunkt gefahren und kommt dort zum Stehen. Hierauf nimmt die Bedienungsperson eine
Lochkarte aus dem Leerkasten, löst von der stehenden Palette einen Zettel oder liest es direkt vom Fördergut
ab, auf dem die Art des Paletteninhalts angegeben ist, und gibt nach einem vorgegebenen Waren-Ordnungsplan
die Information für den Kran in Gestalt der Lochung in die Karte. So wird beispielsweise
die Information in die Karte gelocht, daß der Kran Ic das Regalfach Nr. 15 anfahren soll. Die jetzt gedruckte
Lochkarte wird von der Bedienungsperson in einen Eisenrahmen gesteckt und durch einen
Schlitz in den Befehlsübermittler gesteckt. Rahmen mit Karte sind mit der Palette jetzt theoretisch eine
Einheit, da beim Einstecken in den Befehlsübermittler über einen elektrischen Kontakt die zugehörige Palette
automatisch auf den Hauptförderer übergeben wird, der mit konstanter Geschwindigkeit läuft. Der
weitere Vorgang erfolgt in bereits beschriebener Weise.
Wenn der Kran nach Erfüllung seines oben beschriebenen Auftrags eine Palette aus einem Regalfach
zum Abgabeplatz zurückbringen soll, so wird die betreffende Lochkarte aus dem Karteikasten 39
entnommen und kann zur Steuerung des Entnahmevorganges benutzt werden.
Claims (5)
1. Steuervorrichtung für das Einbringen voü Waren in Lagerregale mittels Stapelkränen oder
55 ähnlichen. Regalbedienungsgeräten, denen die
Waren vorzugsweise auf Paletten an zugeordneten Zufuhr- bzw. Speicherplätzen über eine
quer zu den Regalreihen verlaufende Rollenbahn zugeliefert werden, die ihrerseits mit der Ubergabestelle
einer weiteren Zuförderbahn verbunden ist, wobei die Steuerung der Stapelkräne mit
Lochkarten erfolgt, in die die erforderlichen Informationen eingestanzt sind, und die von den
Stapelkränen zugeordneten Lesegeräten abgetastet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Befehlsübermittler (18) eine Förderbahn (24) für die Lochkarten (19, 20) angeordnet
ist, auf der die Lochkarten synchron mit der Bewegung der zugehörigen Waren (3) auf der
Rollenbahn (10) bewegt, und in den Speicherplätzen (11) der einzelnen Stapelkräne (la, Ib,
lc, Id) zugeordnete Kartenspeicher (29a, 29b,
29 c, 29 d) übergeben werden, von denen sie in die Lesegeräte gelangen, und daß an den Übergabestellen
zu den Kartenspeichern von den Lochkarten beeinflußbare Impulsgeber (30) vorgesehen
sind, die die Übergabe der Waren von der Rollenbahn an den jeweiligen Speicherplatz
steuern.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbahn für
die Lochkarten (19, 20) eine Kettenbahn (24) ist.
3. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochkarten
(20) in als Eisenrahmen ausgebildete Lochkartenkassetten (19) in den Eingabeschlitz
(21) des Befehlsübermittlers (18) einsteckbar sind und auf der Kettenbahn (24) durch Magnete
(25) festgehalten werden.
4. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartenspeicher (29 α, 29 b, 29 c, 29 d) in Form von
Kästen vorgesehen sind, in die die Lochkartenkassetten (19, 20) von der Kettenbahn (24) mittels
Abstreifer (31) zur Stapelung einschiebbar sind, wobei eine Lichtschranke (38) die Anzahl
der übereinandergestapelten Lochkartenkassetten (19, 20) steuert, die dann über die Transportfinger
(32) in das Lesegerät (33) eingeschoben werden, wobei stets die unterstliegende Lochkartenkassette
(19, 20) zuerst wegtransportiert wird.
5. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald die
Befehlsübermittlung für den Kran (la, Ib, Ic, Id) beendet ist, die aus dem Lesegerät (33) herauskommende
Lochkartenkassette (19, 20) von einem Förderband (35) aufgenommen wird, wobei
am Ende des Förderbandes (35) eine Trennung von Eisenrahmen (19) und Lochkarten (20)
sowie deren separaten Stapelungen erfolgen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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