DE1481170C3 - Arbeitstisch mit durch eine Schrittschaltwalze angetriebenem Werkstückträger - Google Patents
Arbeitstisch mit durch eine Schrittschaltwalze angetriebenem WerkstückträgerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Arbeitstisch, dessen Werkstückträger durch eine umlaufende
Schrittschaltwalze in der Weise'angetrieben wird, daß das Werkstück jeweils nacheinander an den einzelnen
von ihm durchlaufenen Bearbeitungsstationen mindestens für die Dauer des Bearbeitungsvorgangs zum
Stillstand kommt und das Werkstück an diesen Bearbeitungsstationen gehaltert, also mit ungelöster
Spann- und Haltevorrichtung am Werkstückträger befestigt, den Bearbeitungsvorrichtungen unterworfen
verharrt.
Solche Arbeitstische werden in Maschinenfabriken benutzt, um ein Werkstück nacheinander selbsttätig
den verschiedenen Bearbeitungsvorrichtungen zuzuführen. Bei diesen Arbeitstischen bleibt das Werkstück
auch während des Stillstandes an den Bearbeitungsstationen unverändert gehaltert. In dieser Weise,
also mit ungelöster Spann- oder Haltevorrichtung am Werkstückträger befestigt, verharrt es ruhend an der
betreffenden Station, um den Bearbeitungsvorrichtungen unterworfen zu werden.
Bei diesen aufeinanderfolgenden Bearbeitungsoperationen kann es sich um eine Bearbeitung mit unterschiedlichen
Werkzeugmaschinen handeln oder aber auch bei einer oder mehreren dieser Stationen
um die Zuführung zusätzlicher Teile, die mit dem Werkstück vereinigt und dann im weiteren Zuge der
gleichen Bearbeitungsstraße mitbearbeitet werden. Alle diese Werkzeuge und Werkzeugmaschinen wie
auch Zuführungsvorrichtungen seien zusammenfassend mit dem vorgenannten Wort »Bearbeitungsvorrichtungen«
bezeichnet.
Es ist selbstverständlich, daß die Haltezeiten für den Werkstückträger, die zwischen den einzelnen
Förderzeiten liegen, sich nach der längsten Bearbeitungszeit richten, die das Werkstück im Zuge seines
Durchlaufs durch die einzelnen Bearbeitungsstatio-
. nen bei- irgendeiner dieser Stationen benötigt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine •zwangsweise mechanische Ankupplung der Antriebe
der Bearbeitungsvorrichtungen an den Antrieb des Arbeitstisches zu schaffen, bei welcher ein kontinuierlicher
Übergang zwischen den einzelnen Bewegungen der Bearbeitungsvorrichtungen und des Arbeitstisches
gewährleistet ist und die durch ihren robusten Aufbau die Erreichung hoher Stückzahlen in der Fertigung ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist daher ein Arbeitstisch der vorstehend beschriebenen Art derart ausgebildet, daß
zum Antrieb der Betätigungsvorrichtungen Schrittschaltwalzen (Sekundärwalzen) dienen, die mit der
den Werkstückträger antreibenden Schrittschaltwalze (Hauptwalze) zwangläufig gekuppelt sind und daß
diese Schrittschaltwalze (Hauptwalze) kontinuierlich umläuft.
Dieser Arbeitstisch stellt eine Fortentwicklung der bekannten Arbeitstische dieser Art dar. Bisher ist es
nämlich üblich, die Antriebs-Schrittschaltwalze jeweils stillzusetzen, sobald die am Werkstückträger befestigten
Werkstücke im Zuge ihrer Fortbewegung ihre nächsten Bearbeitungsstationen erreicht haben
(britische Patentschrift 1 016442). Demgegenüber ist es ein wesentliches Merkmal des Arbeitstisches gemäß
der Erfindung, daß'die Antriebs-Schrittschaltwalze nicht angehalten wird, sondern kontinuierlich umläuft.
Hierbei kann das Stillsetzen des Werkstückträgers leicht in bekannter Weise durch einen entsprechenden
Verlauf der Steuerkurve erzielt werden.
Von ganz entscheidender Bedeutung ist aber in Zusammenhang hiermit noch ein zweites Merkmal. Dieses
besteht darin, daß zum Antrieb der Bearbeitungsvorrichtungen ebenfalls Schrittschaltwalzen dienen
und daß diese mit der Antriebsschrittschaltwalze zwangläufig gekuppelt sind. Diese zweitgenannten
Walzen seien nachstehend als Sekundärwalzen bezeichnet, zur Unterscheidung von der den Werkstückträger
antreibenden Hauptwalze.
Die auf diese Weise erzielte mechanische Ankupplung der Bearbeitungsvorrichtungen an den Werkstückträger,
nämlich über die Sekundärwalzen und die Hauptwalze, stellt einen wesentlichen technischen
Fortschritt dar. Bisher hat man nämlich die Steuerung der Bearbeitungsvorrichtungen mit Hilfe von elektrischen
Kontakteinrichtungen bewirkt, die durch die Hauptwalze betätigt werden. Hierzu gehören einmal
Ein- und Ausschalter sowie zum anderen Tastorgane, die jeweils die Erreichung der genauen Einstellung
kontrollieren müssen. Diese elektrischen Steuerorgane sind aber eine Quelle häufiger Störungen. 1S
Außerdem addieren sich die Schaltzeiten, die im einzelnen zwar sehr kurz sind, die aber auf Grund ihrer
Häufung in zeitlicher Aufeinanderfolge im Endergebnis
doch zu einer erheblichen Minderung der Fertigungsziffern pro Zeiteinheit führen.
Eine nähere Beschreibung der Schrittschaltwalzen als solcher erübrigt sich, da diese seit längerem be-
:λ kannt sind. Diese sind als umlaufende Zylinder ausgebildet,
auf deren Mantel die Steuerkurve in Form einer in sich geschlossenen Nut angebracht ist. Diejenigen
Abschnitte, in denen die Abtastrollen sich befinden, wenn der Werkstückträger zum Stillstand gebracht
werden soll, liegen in Ebenen senkrecht zur Zylinderachse. Bekannt sind auch Schrittschaltwalzen, bei
denen die Steuerkurve auf einer der beiden zur Walzenachse senkrechten Stirnflächen angebracht ist.
Der Vorteil des Arbeitstisches gemäß der Erfindung gegenüber den bekannten, mit elektrischen
Schaltvorrichtungen arbeitenden Arbeitstischen wird also durch die zwangläufige mechanische Ankupplung
der Bearbeitungsvorrichtungen an den Werkstückträger erzielt. Auf Grund dieser mechanischen Zwangskupplung sind sowohl Kontakte als auch kontrollierende
Fühler für die grundlegenden Arbeitsvorgänge der Bearbeitungsvorrichtungen überflüssig. Der
Übergang des Werkstückträgers von der Bewegung zur Ruhe und umgekehrt erfolgt ebenfalls zwangläufig
ganz genau, und zwar mit gewünschter Beschleunigung und Verzögerung ohne jeden Zeitverlust, wie
er bei Verwendung elektrischer Schaltvorrichtungen unvermeidbar ist. Dadurch ergibt sich eine entsprechende
Leistungssteigerung, die ganz erheblich ist.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar ist als Beispiel ein Arbeitstisch gewählt, dessen Werkstückträger als Plattenband ausgebildet
ist.
F i g. 1 zeigt den rechten Teil dieses nach links noch verlängert zu denkenden Plattenbandes in Blickrichtung
von oben. Hierbei ist die oben liegende Bahn des Bandes nur am rechten Ende auf einem kurzen
Stück gezeichnet, auf dem ganzen übrigen linken Ende aber fortgelassen, damit die zwischen den beiden Bahnen
befindliche Antriebsvorrichtung erkennbar ist.
Fig. 2 zeigt ebenfalls nur den rechten Teil dieses Plattenbandes, jedoch in Ansicht von der Seite, d. h.
gemäß Pfeil A in Fi g. 1. Hier bei dieser Seitenansicht ist aber auch die Bahn des Plattenbandes gezeichnet.
Fig. 3 zeigt das Plattenband in Blickrichtung vom Ende, und zwar gemäß Pfeil B in Fig. 1.
Bei diesem als Beispiel gewählten Arbeitstisch mit geradliniger Arbeitsstraße läuft das Plattenband 1 als
endloses Band um, das an seinen beiden Enden je durch eine nicht besonders dargestellte halbkreisförmig
gekrümmte Führungsbahn umgelenkt wird. An Stelle solcher Führungsbahnen können als Umlenkvorrichtungen
natürlich auch umlaufende Walzen benutzt werden.
Die zu bearbeitenden Werkstücke können auf das Plattenband 1 unmittelbar aufgelegt werden. Für das
dargestellte Ausführungsbeispiel ist der praktische Fall ausgewählt worden, daß die Werkstücke auch von
ihrer unteren Seite her zugänglich sein sollen. Deshalb sind die einzelnen Glieder des Plattenbandes als erhöhte
Werkstückträger 2 ausgebildet, deren Grundplatten die miteinander verbundenen Glieder des
Bandes 1 bilden oder auf Gliedern des Bandes befestigt sind, während die in Abstand hiervon befindlichen
Werkstückplatten Gitter oder in irgendeiner anderen Weise durchbrochene Aufnahmeplatten für die
Werkstücke darstellen können.
Die in F i g. 2 gegebene Darstellung ist so aufzufassen,
daß das Plattenband im Uhrzeigersinn umläuft, daß also die Werkstücke an dem nicht dargestellten
linken Ende auf das Band aufgelegt und am rechten Ende mittels eines Auswerfers 3 abgenommen werden.
Oberhalb des Plattenbandes sind die Bearbeitungsmaschinen angeordnet, beispielsweise Punkt- oder
Warzenschweißmaschinen, Bohrmaschinen u. a. m. Als Beispiel ist nur eine einzige Maschine 4 angedeutet,
die irgendeine solche Bearbeitungsmaschine veranschaulichen möge. So können jedenfalls nacheinander
mehrere Maschinen verschiedener Art und verschiedener Arbeitsstellung in Frage kommen, auch
in unterschiedlichen Stellungen zu dem in Bearbeitungsstellung stillgesetzten Werkstückträger 2, je
nachdem, an welche Stelle des aufgelegten Werkstücks die betreffende Bearbeitungsmaschine angesetzt
werden soll.
Die Erfindung befaßt sich bei einem Arbeitstisch dieser Art, beispielsweise also Plattenband, mit der
Zuführung weiterer Werkstücksteile, die im Zuge des Arbeitsganges mit dem am linken Ende des Arbeitstisches
1 aufgelegten Werkstück zu vereinigen sind. Diesem Zweck dienen Zuführungsvorrichtungen, die
als Ganzes mit der Kennziffer 5 bezeichnet sind. Diese sind mit Greifern 6 ausgestattet, die dazu dienen, das
zuzuführende Teil 7 zu erfassen und dem auf dem Werkstückträger 2 des Plattenbandes 1 befindlichen
Werkstück zuzuführen.
Zur schrittweisen Fortschaltung des Plattenbandes 1 dient eine Walze 11 mit einer Nutkurve 12.
Diese Walze sei nachstehend — zur Unterscheidung von den noch zu behandelnden Antriebswalzen für
die Zuführungsvorrichtungen — als Hauptwalze bezeichnet. Diese Hauptwalze 11 ist in dem Raum innerhalb
des Plattenbandes angeordnet, und zwar nicht in der waagerechten Mittelebene zwischen der oberen
und der unteren Bahn des Bandes, sondern es ist die Walzenachse in ihrer Höhenlage etwas nach oben versetzt,
wie es Fig. 2 und 3 zeigen. Die einzelnen Glieder des Plattenbandes weisen je einen in den inneren
Raum des Bandes gerichteten Finger 13 auf, der als Kurvenfolgeorgan dient und in die Nut 12 der Hauptwalze
11 eingreift. Beim gleichmäßigen Umlaufen der Walze 11 wird somit der in Eingriff befindliche Finger
13 des oberhalb der Walze befindlichen Bandgliedes in Richtung nach rechts geführt. Schon vor dem Austreten
dieses Fingers wird aber bereits der Finger des nachfolgenden Bandgliedes erfaßt, so daß das Band
stets mit der Walze in Eingriff ist.
Es ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß das Plattenband immer dann in Bewegung ist, wenn der Finger 13 des
über der Hauptwalze 11 stehenden Bandgliedes in einen Kurvenabschnitt eingreift, der gegenüber der
achssenkrechten Ebene der Walze geneigt ist, also in den rechten oder in den linken Abschnitt der Nut 12,
deren schräger Verlauf aus Fig. 1 und 2 erkennbar ist. Hierbei können, wie gesagt, im Ubergangsstadium
an den äußeren Enden dieser beiden schrägen Abschnitte zwei aufeinanderfolgende Finger gleichzeitig
in Eingriff sein, nämlich der austretende Finger des nach rechts weiter wandernden Bandgliedes und links
der eben eingetretene Finger des von links herangeführten nächsten Bandgliedes. Wenn dann der letztere
aber bis zu dem mittleren Teil der Führungskurve 12 weitergewandert ist, der in einer achssenkrechten
Ebene liegt, dann verharrt das Plattenband während dieses Zeitabschnitts in Ruhe. Dieser Zeitabschnitt ist
derjenige, der zum Auflegen von zusätzlichen Werkstücksteilen 7 wie auch zum Bearbeiten der von vornherein
auf den betreffenden Werkstückträger 2 aufgelegten Werkstücke benutzt wird.
Die wesentliche Verbesserung des Arbeitstisches gemäß der Erfindung gegenüber den bisher bekannten
Arbeitstischen mit Schrittschaltwalze besteht darin, daß auch zum Antrieb der Zuführungsvorrichtungen
5 Schrittschaltwalzen 21 dienen und daß diese Sekundärwalzen mit der Hauptwalze 11 zwangläufig gekuppelt
sind.
Der Hauptteil einer jeden Zuführungsvorrichtung 5, insbesondere ihre Antriebs- und Steuervorrichtung,
ist neben dem Plattenband 1, jedoch in größerer Höhe als dieses, angeordnet, wobei eine
Tragschiene 22 (Fig. 3) für den Greifer 6 sich von dort bis über das Plattenband 1 erstreckt. Als Beispiele
sind in Fig. 1 auf der einen Seite zwei Zuführungsvorrichtungen und auf der anderen Seite eine
dritte Zuführungsvorrichtung angeordnet. In F i g. 3 sind bei der rechten Zuführungsvorrichtung die maßgebenden
Elemente im einzelnen genauer dargestellt.
Zum Ankuppeln der Zuführungsvorrichtungen 5 an die Hauptwalze 11 dient ein Getriebe 23, das über
Kegelradgetriebe 24 und Übertragungswellen, die nur durch ihre strichpunktierten Mittellinien angedeutet
sind, mit den Kegelradgetrieben 25 der einzelnen Zuführungsvorrichtungen 5 gekuppelt ist, so daß der
synchrone Lauf gewährleistet ist. Jede auf diese Weise von der Hauptwalze 11 angetriebene Sekundärwalze
21 wird durch einen in ihre Führungsnut 26 eingreifenden Finger 27 abgetastet, der somit Bewegungen
parallel zur Achse des Sekundärzylinders 21, also quer zur Richtung des Plattenbandes 1, ausführt. Diese
hin- und hergehende Bewegung wird mittels einer durch den Finger 27 bewegten Zahnstange 28 und
einer Gruppe von zwei Zahnrädern 29 unterschiedlichen Durchmessers auf einen Schlitten 30 übertragen,
der auf der Tragschiene 22 verschiebbar gelagert ist und an dem der Greifer 6 befestigt ist.
Das dem Werkstück zuzuführende Teil 7 wird durch die Bedienungsperson auf einen Hilfstisch 31
aufgelegt, dort durch den Greifer 6 ergriffen und über das Plattenband 1 verbracht. In dieser Endstellung
kommt ein Antriebsrad 32 des Greifers mit einem Nockenrad 33 in Eingriff, das ebenfalls auf der Antriebswelle
der Sekundärwalze 21 angebracht ist. Dieses Nockenrad 33 dient dazu, die auf- und niedergehende
Bewegung des Greifers sowie sein Öffnen und Schließen zu bewirken.
Das Zubringen des dem Werkstück zuzuführenden Werkstückteiles 7 mittels des Greifers 6 muß zu Beginn
der kurzen Zeitspanne des Stillstandes des Plattenbandes 1 erfolgen, und noch während des Stillstandes
des Plattenbandes muß der Greifer auch wieder aus dem Arbeitsbereich des Bandes zurückgezogen
werden, damit er nicht mit den weiter wandernden Werkstücken bzw. ihren Haltevorrichtungen kollidiert.
Es steht für die Betätigung des Greifers 6 also etwa nur diejenige Zeitspanne zur Verfügung, die
durch die Länge des geraden Kurvenabschnitts der Hauptwalze 11 bestimmt ist. Eine genaue Übereinstimmung
ist allerdings nicht grundsätzlich erforderlich. Wichtig ist nur, daß der Transport der auf dem
Plattenband stehenden Werkstücke nicht durch den Greifer behindert wird. So kann es sogar vorteilhaft
sein, den Vorgang des Zubringens bereits einzuleiten, während der in Eingriff befindliche Finger 13 noch
eine restliche kleine Bewegung parallel zur Achse der Hauptwalze 11 ausführt. Andererseits genügt es, die
Rückführung des Greifers 6 zu beenden, nachdem der Transport des Plattenbandes 1 gerade langsam wieder
eingesetzt hat.
Die Nutkurve 26 der Sekundärwalzen 21 ist somit so zu bemessen, daß sie eine hin- und hergehende Bewegung
steuert, die in beiden Endstellungen des Greifers durch eine Zeitspanne des Verharrens in Ruhe
unterbrochen wird. In der vorgeschobenen Stellung muß diese Zeitspanne der Ruhe so lang bemessen sein,
daß während dieser Zeit mittels des Nockenrades 33 die abwärts und aufwärts gehende Bewegung des
Greifers 6 sowie dazwischen in abgesenkter Stellung auch das Öffnen und Schließen des Greifers bewirkt
werden können.
Der Arbeitstisch bewirkt eine Erhöhung der Arbeitsgenauigkeit. Die zwangläufige Kupplung der Zuführungsvorrichtungen
mit der Antriebsvorrichtung des Tisches gewährleistet eine genaue Koordinierung der Arbeitsvorgänge. Vor allem aber wird hierdurch
die Sicherheit des Bedienungspersonals erhöht. Das dem Werkstück zuzuführende zusätzliche Element 7
braucht von Hand nur auf den Hilfstisch 31 gelegt zu werden. Von dort wird es durch den Greifer entnommen
und an den Bestimmungsort verbracht. Es ist also nicht mehr notwendig, die Hand in den Gefahrenbereich
der Bearbeitungsstraße des Arbeitstisches zu bringen.
Während als Ausführungsbeispiel ein Plattenband gewählt ist, kann der gleiche Konstruktionsgedanke
auch in genau der gleichen Weise für Rundtische zur Anwendung gebracht werden. Letztere haben gegenüber
den Plattenbändern den Vorzug, daß die erste und die letzte Station, also der Zubringungsort und
der Entnahmeort, dicht nebeneinander liegen, so daß eine einzige Bedienungsperson beide Arbeitsverrichtungen
vornehmen kann, während bei einem Plattenband diese beiden Arbeitsplätze an den beiden Enden
des Bandes liegen, also räumlich in solcher Entfernung voneinander, daß zwei Bedienungspersonen benötigt
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Arbeitstisch, dessen Werkstückträger durch eine umlaufende Schrittschaltwalze in der Weise
angetrieben wird, daß das Werkstück jeweils nacheinander an den einzelnen von ihm durchlaufenen
Bearbeitungsstationen mindestens für die Dauer des Bearbeitungsvorganges zum Stillstand
kommt und das Werkstück an diesen Bearbeitungsstationen gehaltert, also mit ungelöster
Spann- oder Haltevorrichtung am Werkstückträger befestigt, den Bearbeitungsvorrichtungen unterworfen
verharrt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb dieser Bearbeitungsvorrichtungen
(Zuführungseinrichtungen 5, Werkzeugmaschinen 4 und Auswerfer 3) Schrittschaltwalzen'
(Sekundärwalzen 21) dienen, die mit der den Werkstückträger (1) antreibenden Schrittschaltwalze
(Hauptwalze 11) zwangläufig gekuppelt sind und daß diese Schrittschaltwalze (Hauptwalze
11) kontinuierlich umläuft.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der die Bearbeitungsvorrichtung
(3, 4, 5) betätigenden Sekundärwalze (21) ein Antriebsrad (33) gekuppelt ist, das auf
der gleichen Welle sitzt wie die Sekundärwalze und derart angeordnet ist, daß es bei in Arbeitsstellung
verbrachter Bearbeitungsvorrichtung (3, 4, 5) mit einem Antriebsglied (32) der Bearbeitungsvorrichtung
in Eingriff steht und über dieses die erforderlichen Arbeitsvorgänge bewirkt.
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Ankupplung der Sekundärwalzen
(21) an die Hauptwalze (11) in der Weise, daß derjenige gerade, ohne Axialkomponente
verlaufende Teil der Steuerkurve (26) der Sekundärwalze, der die Wartestellung der Bearbeitungsvorrichtung
(3, 4, 5) bestimmt, etwa gleichzeitig mit den geneigten Abschnitten der Führungskurve (12) der Hauptwalze (11) wirksam
ist, während der gerade, ohne Axialkomponente verlaufende Teil der Führungskurve (12) der
Hauptwalze (11) etwa gleichzeitig mit den geneigten Abschnitten der Steuerkurve (26) der Sekundärwalzen
(21) nebst dem dazwischen liegenden geraden, die Arbeitsstellung der Bearbeitungsvorrichtung (3, 4, 5) bestimmenden Abschnitt,
wirksam ist.
4. Arbeitstisch nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Zuführungsvorrichtungen
(5) zwischen den ihre Sekundärwalze (21) abtastenden Finger (27) und einen einen Greifer (6) tragenden, quer zur Förderrichtung
des Werkzeugträgers verschiebbaren Schlitten (30) ein Übersetzungsgetriebe (29) geschaltet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE0032304 | 1966-08-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1481170A1 DE1481170A1 (de) | 1968-12-19 |
| DE1481170B2 DE1481170B2 (de) | 1973-12-06 |
| DE1481170C3 true DE1481170C3 (de) | 1974-07-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661481170 Expired DE1481170C3 (de) | 1966-08-17 | 1966-08-17 | Arbeitstisch mit durch eine Schrittschaltwalze angetriebenem Werkstückträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4320501C2 (de) * | 1993-06-21 | 1995-09-07 | Sim Zufuehr Und Montagetechnik | Anlage für die Bearbeitung und/oder Montage von auf einem Werkstückträger angeordneten Werkstücken |
| DE4328983C2 (de) * | 1993-08-28 | 1995-08-31 | Sim Zufuehr Und Montagetechnik | Anlage für die Bearbeitung und/oder Montage von auf einem Werkstückträger angeordneten Werkstücken |
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1966
- 1966-08-17 DE DE19661481170 patent/DE1481170C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1481170A1 (de) | 1968-12-19 |
| DE1481170B2 (de) | 1973-12-06 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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