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DE148093C - - Google Patents

Info

Publication number
DE148093C
DE148093C DE1902148093D DE148093DA DE148093C DE 148093 C DE148093 C DE 148093C DE 1902148093 D DE1902148093 D DE 1902148093D DE 148093D A DE148093D A DE 148093DA DE 148093 C DE148093 C DE 148093C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance
equilibrium
lever
balance beam
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1902148093D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE148093C publication Critical patent/DE148093C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT18683D priority Critical patent/AT18683B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wage, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß durch die Belastung der Wagschale Hebel derart zum Ausschlag gebracht werden, daß ein zwischen diesen aufgehängtes Gelenkviereck eine Lagenveränderung erfährt, eine mit dem Viereck verbundene Zahnstange der Lastgröße entsprechend verschoben und der hierbei zurückgelegte Weg an einem
ίο Zeigerwerk kenntlich gemacht wird, während der Eintritt der Gleichgewichtslage durch das Einspielen eines besonderen Zeigers über einer Marke erfolgt. Das Gelenkviereck steht unter dem Einflüsse von Gewichtshebeln, deren Unterstützungspunkte verschoben werden, so daß bei jeder Wägung Gewichtsmomente gebildet werden, die den Lastmomenten entsprechen. Der Zweck, der mit der neuen Wage verfolgt wird, ist der, daß für Lasten in großen Gewichtsgrenzen die Abmessungen der eigentlichen Wagebalken beibehalten werden können, während höchstens die Wahl der Glieder des Gelenkviereckes wechselt, so daß die Herstellung solcher Wagen für verschiedene Belastungen einfacher ist als bei Wagen bekannter Systeme.
Auf der Zeichnung ist die vorstehend in allgemeinen Zügen gekennzeichnete Wage in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in einer Ansicht, einem. Längs- und einem Querschnitt.
Auf einer Plattform r steht als Träger der ganzen Anordnung eine Säule a mit seitlichen Ansätzen s. Die beiden Ansätze s bilden die Lager für die wagerechten Schneiden t eines Schwinestückes b. Dieses hat U-förmigen Querschnitt und seine Schenkel sind als doppelarmige Hebel von gleicher Armlänge ausgebildet; das Schwingstück b trägt auf seiner Unterseite einen Zeiger w. In den in Fig. 1 linken Pfannen des Schwingstückes b ruhen die Schneiden eines zweiarmigen Hebels g, der an dem Ende seines kürzeren Armes die Wagschaley mittels eines U-förmigen Rahmens q trägt. An seinem längeren Arm trägt der Hebel g die Zugstange \, in deren unteres Ende der kürzere Arm eines bei j in der Säule α drehbar gelagerten Hebels f faßt.
Die Pfannen in den rechtsseitigen Armen des Schwingstückes b bilden Lager für den gabelartig ausgebildeten kurzen Arm des Hebels d. Letzterer umfaßt mit seinem Gabelteil den Kopf der Säule a.
An dem langen Arm des Hebels d hängt an einem kurzen Halter m ein Gelenkviereck. Dasselbe besteht aus je einem Paar Flachschienen h h und /11A1 in seinem oberen und 11I1I1 in seinem unteren Teile. Die runden Augen der Kopfgelenke 'hängen in Schneiden m1 des Halters m, diejenigen der Fußgelenke in Schneiden η der Stange k, welche zwischen den unteren Schienenpaaren in das Innere des Gelenkviereckes hineinragt. An der Stange k greift die abgebrochen gezeichnete, rechtwinklig gebogene Zahnstange ο an, welche das Räderwerk eines Anzeigewerkes u bewegt, das auf dem Wagebalken d angebracht ist und eine empirisch festgelegte Gewichtsskala aufweist. An ihrem Kopfe trägt die Stange k zwei gelenkig angeordnete Arme i. Diese sind an ihren freien Enden
mit Gewichten χ beschwert und führen sich in prismatischen Gleitstücken p, die auf den entsprechend ausgekröpften Querversteifungen n2 und nz befestigt sind, welche die Schneiden für die seitlichen Gelenke der Schienenpaare JiIi1Il1 bilden. In den ösenförmigen unteren Teil k1 der Stange k greift der lange Arm des Hebels f ein.
Die Wirkungsweise der Wage ist folgende:
ίο Wird die Wagschale y belastet, so senkt sie sich aus der gezeichneten Gleichgewichtslage, Hebel g hebt sich mit seinem rechten Arm, zieht die Stange ^ nach oben, der lange Arm des Hebels f wird nach unten ausgeschwungen und hierbei an dem Gelenkviereck ein Zug nach unten ausgeübt.
Dadurch aber, daß der Hebel g seine gezeichnete Lage wie angegeben verläßt, schwingt das Glieds ebenfalls, wenn auch nur wenig, aus, wobei sein rechter Arm gehoben wird. Da sich nun der Hebel d durch seine eigene Schwere bezw. durch die an ihm hängenden Teile mit der äußersten Kante des kurzen Hebels schwebend immer gegen die Augen s der Säule α anlegt, so wird durch das schwache Heben des rechten Hebelarmes b ein immerhin bedeutendes Heben des langen Armes des Hebels d eintreten. Es wird also das Gelenkviereck in seinem Kopf- und Fußgelenk derart beeinflußt, daß diese voneinander entfernt werden. Durch das Niedergehen der Stange k nähern sich die Gewichtsarme i der wagerechten Lage, die Ausschwingung des Hebels d wird geringer und schließlich spielt der Zeiger w auf der ihm gegenüberliegenden Spitze ein, auf diese Weise eine Kontrolle dafür bietend, daß die Last ausgewogen ist. Entsprechend der Größe der Last heben sich die Gewichte χ stärker oder schwächer, so daß immer eine Ausgleichung stattfindet. Durch die Verschiebung des Gelenkviereckes wird aber die Zahnstange ο mitgenommen, das Räderwerk entspreckend gedreht und die Belastung auf der Skala angezeigt.
Es ist ersichtlich, daß lediglich die Wahl des Verhältnisses der Hebel h bezw. λ zu Z bezw. I1 die Grundbedingung für das höchsterreichbare Gewichtsmoment bildet. Bei den einmal gegebenen Verhältnissen in der Ausbildung der Haupthebel b g df braucht sich bei selbst großen Lastgrenzen nichts zu ändern; bei entsprechender Wahl der Hebelverhältnisse h (h1) zu / (I1J kann das Gerüst auch für Wägungen kleiner und großer Lasten benutzt werden. Jedenfalls bedarf es nur des Ersatzes des vorhandenen Gerüstes durch ein entsprechend anderes, um Lasten von bedeutendem Gewichte verwiegen zu können.

Claims (3)

Patent-Anspruch e:
1. Neigungswage, dadurch gekennzeichnet, daß die auswägenden Gewichte (x) an zweiarmigen Hebeln ft) angebracht sind, deren Unterstützungspunkte (rc2 ns) auf einem aus drehbar verbundenen Armen (HIt1Il1) bestehenden Gelenkviereck verschiebbar gelagert sind, so daß bei dessen durch das Ausschwingen der Wagebalken (g df) erzeugter Verschiebung auch eine Verstellung der Gewichtshebel ft) eintritt und dadurch ein Gewichtsanzeigewerk (u) der Last entsprechend beeinflußt wird.
2. Wage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verschiebung des Gelenkviereckes (h hx lll) bewirkenden Wagebalken (g d) in beweglich aufgehängten Unterstützungspunkten lagern, in denen sie bei Belastung der Schale (y) so lange schwingen, bis Gleichgewicht in der Wage eingetreten ist, zum Zwecke, 8j den Gleichgewichtszustand nicht nur an dem Anzeigewerk (u), sondern zur Kontrolle auch an der Lage der Wagebalken erkennen zu können.
3. Wage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagebalken (d und g) in einem schwingend aufgehängten Tragstück (b) gelagert sind, das einen Zeiger (w) aufweist, welcher durch Einspielen über einer Marke die eingetretene Gleichgewichtslage der Wage erkennen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902148093D 1902-08-12 1902-08-12 Expired - Lifetime DE148093C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT18683D AT18683B (de) 1902-08-12 1904-01-18 Neigungswage.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE148093C true DE148093C (de)

Family

ID=415214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1902148093D Expired - Lifetime DE148093C (de) 1902-08-12 1902-08-12

Country Status (1)

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DE (1) DE148093C (de)

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