DE1480967C - Abdrück vorrichtung für Reifen von der Radfelge - Google Patents
Abdrück vorrichtung für Reifen von der RadfelgeInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Abdrückvorrichtung für beitsweise, und zwar bei einfachem konstruktivem
Reifen von der Radfelge mit einem Auflager für die Aufbau und einer schonenden Behandlung von Reifen
Felge, in dem eine senkrecht zur Ebene des Auflagers und Felge. Diese Vorteile beruhen auf dem sinnvollen
verlaufende Stange gelagert ist, deren freies Ende mit Zusammenwirken von Kreuzrad und Steuervorricheinem
Gewinde versehen ist und auf die ein Kreuzrad 5 tung, d. h. in der (im Vergleich zur USA.-Patentmit
Mittelbohrung aufsetzbar sowie eine Stellmutter schrift 2 692 013) umgekehrten Relativbewegung zwiaufschraubbar
ist, und ferner mit am Kreuzrad an- sehen dem Kreuzrad und dem Auflager für die Felge,
geordneten und am Reifenfuß angreifenden Ansätzen sowie in der Verwendung des Kreuzrades selbst, das
und mit einer druckmittelbetätigten Steuervorrich- (im Gegensatz zum Hebelarm nach der USA.-Patenttung,
durch die das Auflager und das Kreuzrad unter io schrift 2 537 189) fest auf der lotrechten Gewinde-Benutzung
der Stellmutter als Widerlager relativ zu- stange gelagert ist und daher die funktionsnotwendige
einander bewegbar sindj Verschiebung seiner Ansätze parallel zur Gewinde-
Bei einer bekannten Abdrückvorrichtung dieser stange sicherstellt. Dies aber drückt sich in der Ver-Art
(USA.-Patentschrift 2 692 013) wird das Auf- meidung starker Verspannungen des Reifens und im
lager, auf dem die Radfelge ruht, beim Abdrück- 15 Endeffekt in einer Schonung von Reifen und Felge
Vorgang nach oben bewegt, wobei die auch dort vor- aus. Von Bedeutung ist dabei nicht zuletzt, daß der
gesehene Stellmutter ein Widerlager für das Kreuzrad Abdrückvorgang in Richtung auf das feststehende
bildet. Der Reifen soll dabei progressiv während eines Auflager schrittweise und mit kleinen Arbeitshüben,
einzigen Arbeitshubes des Krafthebers von unten her also unter geringem Kraftaufwand, in der Praxis tatvon
der Felge gedrückt werden. Dieser Vorgang kann 20 sächlich durchgeführt werden kann, wobei jeder Verbesonders
bei großen und schweren Fahrzeugrädern, schiebeschritt einem Arbeitshub der Steuervorrichinsbesondere
solchen von Lastkraftfahrzeugen, bei tung entspricht. Daraus ergibt sich vor allem die Mögdenen
die Reifen im allgemeinen sehr fest auf der lichkeit, die Vorrichtung gemäß der Erfindung auch
Radfelge haften und häufig an der Stelle ihres Sitzes unter schwierigen Verhältnissen (z. B. bei angerosteverschmutzt
sind, leicht zu Beschädigungen führen. 25 tem Reifen) und vor allem bei großen und schweren
Wollte man versuchen, einen derartigen Reifen mit Fahrzeugrädern mit Erfolg einsetzen zu können,
ständig zunehmender Kraft, und zwar mittelbar von Durch die folgenden, weiteren Ausgestaltungen der unten, in einem Arbeitsschritt von der Felge zu drük- Erfindung, die teilweise an sich bekannt, jedoch im ken, so liefe man Gefahr, die Felge und ·—■ über die vorliegenden Zusammenhang neu sind, können die Ansätze des Kreuzrades — auch die Reifen zu be- 30 vorstehenden Vorteile noch gesteigert werden,
schädigen. Die erste dieser Weiterbildungen ist dadurch ge-
ständig zunehmender Kraft, und zwar mittelbar von Durch die folgenden, weiteren Ausgestaltungen der unten, in einem Arbeitsschritt von der Felge zu drük- Erfindung, die teilweise an sich bekannt, jedoch im ken, so liefe man Gefahr, die Felge und ·—■ über die vorliegenden Zusammenhang neu sind, können die Ansätze des Kreuzrades — auch die Reifen zu be- 30 vorstehenden Vorteile noch gesteigert werden,
schädigen. Die erste dieser Weiterbildungen ist dadurch ge-
Die Erfindung bezweckt, diesen Zustand zu be- kennzeichnet, daß die senkrecht zur Ebene des Aufheben.
Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Abdrück- lagers verlaufende, am freien Ende das Kreuzrad und
vorrichtung durch entsprechende Änderung der die Stellmutter aufnehmende Stange aus einen oberen
Steuervorrichtung und somit der Relativbewegung 35 Abschnitt und einem damit axial verbundenen untezwischen
dem Kreuzrad und dem Auflager für die ren Abschnitt zusammengesetzt ist oder nur den
Felge dahingehend zu verbessern, daß sie gleicher- oberen Abschnitt umfaßt, und daß der obere und
maßen für die Reifen von Personenkraftwagen als untere Abschnitt zusammen oder lediglich der untere
auch für die Reifen von Lastfahrzeugen geeignet ist Abschnitt als Kolbenstange für einen z. B. mittels
und dabei unter geringem Kraftaufwand eine Scho- 40 Preßluft betriebenen Zylinder der Steuervorrichtung
nung von Reifen und Felge gewährleistet. dient.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Diese Maßnahme kann in mehrfacher Weise vorlöst,
daß bei einer Abdrückvorrichtung der eingangs teilhaft weiter entwickelt werden,
als bekannt vorausgesetzten Art das Kreuzrad mit So kann in einer ersten Ausführungsform die das Hilfe der Steuervorrichtung in Richtung auf das fest- 45 Auflager für die Felge und eine darunterliegende stehende Auflager schrittweise verschiebbar ist und Tragsäule mit dem unteren Abschnitt durchsetzende daß jeder Verschiebeschritt einem'Arbeitshub der Kolbenstange am unteren Abschnitt mit einem Kolben Steuervorrichtung entspricht. versehen sein, der in einem unterhalb einer Fußplatte
als bekannt vorausgesetzten Art das Kreuzrad mit So kann in einer ersten Ausführungsform die das Hilfe der Steuervorrichtung in Richtung auf das fest- 45 Auflager für die Felge und eine darunterliegende stehende Auflager schrittweise verschiebbar ist und Tragsäule mit dem unteren Abschnitt durchsetzende daß jeder Verschiebeschritt einem'Arbeitshub der Kolbenstange am unteren Abschnitt mit einem Kolben Steuervorrichtung entspricht. versehen sein, der in einem unterhalb einer Fußplatte
Bei einer bekannten Abdrückvorrichtung für Reifen der Tragsäule untergebrachten, sich auf der Fußplatte
von der Radfelge (USA.-Patentschrift 2 537189) ist 5° abstützenden Druckzylinder, von oben beaufschlagt,
bereits versucht worden, auf solche Weise vorzugehen. gleitet und die Kolbenstange schrittweise nach unten
Da jedoch dort als Werkzeugträger an Stelle des auf führt. .;,;.■;■-
die Gewindekolbenstange aufgesetzten Kreuzrades Da hierdurch der Druckzylinder nicht mehr, wie in
mit am Reifenfuß radial angreifenden Ansätzen ein den erwähnten bekannten Fällen, in oder an der Tragaus
Schienen gebildeter Hebelarm auf der Kolben- 55 säule angeordnet ist, ist ein einfacherer und stabilerer
stange vorgesehen ist, der an einem Ende lediglich Aufbau der Abdrückvorrichtung als in jenen Fällen
einen am Reifenfuß angreifenden Ansatz und am gegeben.
anderen Ende einen sich an der Radfelge schwenkbar Dies gilt ferner für eine zweite, in die gleiche Richabstützenden
Anschlag aufweist, ist, . wenn dieser tung zielende Ausführungsform der Erfindung, nach
Anschlag wirksam sein soll, die Voraussetzung für 60 welcher die nur aus dem oberen Abschnitt bestehende
eine senkrechte Bewegung des am Reifenfuß an- Kolbenstange mit dem Auflager für die Felge fest
greifenden Ansatzes, also eine Bewegung parallel zur verbunden ist und einen während des Arbeitshubes
Kolbenstange, nicht gegeben. Damit fehlt ein wesent- feststehenden, mit der Stellmutter zusammenwirkenliches
Erfordernis für die einwandfreie Funktion der den Kolben besitzt, gegenüber dem ein im Inneren
bekannten Vorrichtung, der demnach keine prak- 65 des Kreuzrades untergebrachter, mit dem letzteren
tische Bedeutung beizumessen ist. eine Einheit bildender Druckzylinder unter der Wir-
Demgegenüber bietet die Vorrichtung nach der kung des Druckmittels schrittweise nach unten verErfindung
volle Gewähr für eine betriebssichere Ar- schiebbar ist.
Damit erfüllt das Kreuzrad eine doppelte Funktion, indem es zusätzlich als kolbenartiges Element verwendet
wird. Außerdem kann die Tragsäule wieder ihrem eigentlichen Zweck entsprechend ohne besonderen
Aufwand ausgebildet werden. Darüber hinaus ist diese Ausführungsform in der Höhe gedrängter
als die vorhergehende, so daß sie sich für spezielle Fälle besonders gut eignet.
Der gleiche Grundgedanke wie den vorhergehenden Ausführungsformen, nämlich einen einfachen,
stabilen und wenig aufwendigen Aufbau der Vorrichtung zu erreichen, liegt der folgenden dritten Ausführungsform
zugrunde, die sich zudem eines ausgesprochenen praktischen Mittels bedient. Sie besteht
darin, daß die aus dem oberen und unteren Abschnitt zusammengesetzte Kolbenstange über einen am
unteren Abschnitt befestigten Kolben mit einem die Funktion eines Druckzylinders ausübenden Kraftfahrzeugreifen
od. dgl. mit Felge zusammenwirkt, der unterhalb der Fußplatte liegt, bei Füllung mit Luft
oder einem anderen Druckmittel mit seiner Oberseite sich gegen diese Platte abstützt und den an seiner
Unterseite angeordneten Kolben von oben beaufschlagt, der dadurch die Kolbenstange schrittweise
nach unten bewegt.
Hinsichtlich der Lage und der Bewegung des Kolbens bzw. der Kolbenstange entspricht diese Ausführungsform
der oben erwähnten ersten, deren Vorteile hier in gleichem Maße zur Geltung kommen.
Mit Ausnahme der zweiten Ausführungsform, bei der sich der Druckzylinder im Kreuzrad befindet,
können die vorgenannten Ausführungsformen eins und drei (mit unter der Fußplatte liegendem Druckzylinder
od. dgl.) noch dadurch vorteilhaft ausgestaltet werden, daß die Relativbewegung zwischen dem Kreuzrad
und dem Auflager für die Felge unter Benutzung der Stellmutter als Widerlager entgegen der Wirkung
einer Vorholkraft erfolgt, welche die Kolbenstange nach Beendigung eines jeweils einem Verschiebeschritt
entsprechenden Arbeitshubes in die Ausgangslage zurückführt.
Die Kolbenstange kann dabei zweckmäßig entgegen der Kraft einer sie umgebenden Druckfeder
wirken, die sich zwischen einer festen Anschlagscheibe der Tragsäule und einer am unteren Abschnitt
der Kolbenstange befestigten Anschlag-scheibe befindet und deren Rückstoß die Ausgangslage
herstellt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel der
Abdrückvorrichtung gemäß der Erfindung schematisch in drei Arbeitsstellungen, und zwar in der Ausgangsstellung
(Fig. 1), in der Stellung nach Ende eines Arbeitshubes bzw. Abdrückvorganges (F i g. 2)
sowie in der Ausgangsstellung für den nächsten Arbeitshub (F i g. 3),
F i g. 4 und 5 ein zweites und drittes Ausführungsbeispiel.
Gleiche Bezugszeichen in den Figuren bezeichnen gleiche oder in der Funktion einander entsprechende
Teile.
Die Abdrückvorrichtung gemäß F i g. 1 bis 3 enthält im wesentlichen eine hohle Tragsäule 1 mit
einem Auflager 2 für die Felge b eines Reifens a, ein
über dem Reifen α angeordnetes Kreuzrad 14 mit Ansätzen 15, unter der Tragsäule 1 eine Fußplatte 4
sowie eine das Ganze axial durchsetzende Stange. Diese als Kolbenstange dienende Stange setzt sich zusammen
aus einem unteren Abschnitt 5, der unter die Fußplatte 4 reicht, und einem oberen mit einem
Gewinde versehenen freien Abschnitt 13, welcher am Auflager 2 fest mit dem Abschnitt 5 verbunden ist.
Der unter der Fußplatte 4 liegende Teil des Abschnittes 5 trägt den Kolben 9 eines an der Unterseite
der Fußplatte 4 mit seinem Boden anliegenden
ίο Druckzylinders 3. In die zwischen der Kolbenoberseite
und dem Zylinderboden gebildete Expansionskammer 7 wird das Druckmedium, z. B. Druckluft,
durch eine Leitung 8 zugeführt und damit der Kolben 9 von oben beaufschlagt.
Zur Führung der Kolbenstange 5,13 sind innerhalb der Tragsäule 1 eine untere und obere Führungsmuffe 6 vorgesehen, von denen die untere an die
Tragsäule 1 und die obere an das Auflager 2 angeformt ist. An der unteren Führungsmuffe 6 befindet
sich eine feste Anschlagscheibe 11 und gegenüberliegend am Abschnitt 5 der Kolbenstange eine
Anschlagscheibe 12. Zwischen beiden Anschlagscheiben stützt sich eine die Kolbenstange beeinflussende
Druckfeder 10 ab.
Zu dem Funktionsteil der Abdrückvorrichtung gehört weiter noch eine Stellmutter 16, die über dem
auf Abschnitt 13 der Kolbenstange nur aufgeschobenen Kreuzrad 14 auf diesen Abschnitt aufgeschraubt
ist und als Widerlager für das Kreuzrad dient.
Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende: In der Ausgangslage (F i g. 1) wird die Expansionskammer 7 über die Leitung 8 mit Druckluft versorgt.
Der dadurch von oben beaufschlagte Kolben 9 drückt die Kolbenstange 5,13 entgegen der Kraft der Druckfeder
10 in einem ersten Arbeitshub nach unten, wobei die Stellmutter 1.6 und das Kreuzrad 14 mitgehen
und die vorher auf die Felge Z? und den Reifen α eingestellten Ansätze 15 des Kreuzrades den Reifenfuß
entlang der Felge und parallel zur Kolbenstange 13, 5 um eine geringe Strecke, vorzugsweise 2 bis 4 cm,
nach unten abdrücken. Dieses Stadium des Abdrückvorganges ist in F i g. 2 dargestellt.
In dem darauffolgenden, in F i g. 3 dargestellten Stadium fährt die Kolbenstange 13, 5 nach Ablassen
des Druckmediums unter der Wirkung der Druckfeder 10 wieder in ihre Ausgangslage zurück. Dabei
bleibt das Kreuzrad in der ihm durch den Abwärtshub erteilten abgesenkten Stellung, während die auf
dem Abschnitt 13 der Kolbenstange aufgeschraubte Stellmutter 16 mit diesem Abschnitt und demgemäß
mit der ganzen Kolbenstange 13, 5 beim Aufwärtshub nach oben wandert. Für den nächsten Verschiebeschritt
ist es erforderlich, zuerst die Stell- v mutter 16 durch Nachstellen wieder auf dem Kreuzrad
zur Anlage zu bringen, um sodann erneut durch Beschicken der Expansionskammer 7 z. B. mit Druckluft
den weiteren Verschiebeschritt sowie auf die gleiche Weise die bis zum endgültigen Abdrücken des
Reifens sich wiederholenden Verschiebeschritte zu beginnen.
Das in F i g. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel arbeitet in bezug auf .die Steuervorrichtung ebenso
wie das in Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsbeispiel. Hier wird jedoch an Stelle des Druckzylinders 3 mit
Kolben 9 ein unter der Fußplatte 4 liegender Kraftfahrzeugreifen 17 mit Felge 18 verwendet, der im
Zuge seiner Füllung über die Leitung 8 mit Luft den an seiner Unterseite liegenden Kolben 9 beaufschlagt
und somit die Kolbenstange 5,13 in der oben beschriebenen
Weise nach abwärts verschiebt, die dann unter der Kraft der Druckfeder 10 wieder in die Ausgangslage
zurückkehrt. Dieser Antrieb kann als Reifenantrieb bezeichnet werden.
F i g. 5 zeigt noch ein drittes Ausführungsbeispiel, welches eine Umkehrung zu den Ausführungsbeispielen
nach F i g. 1 bis 4 darstellt. In das Kreuzrad 14 ist jedoch ein zentraler Druckzylinder 19 eingearbeitet,
der mit ihm eine Einheit bildet. In dem Druckzylinder 19 befindet sich in Abweichung von den vorhergehenden
Ausführungsbeispielen ein während des Arbeitshubes feststehender, mit der Stellmutter 16
zusammenwirkender Kolben 9, gegenüber dem nunmehr bei Zuführung des Druckmittels durch die Leitung
8 der Druckzylinder 19 zusammen mit dem Kreuzrad schrittweise nach unten verschiebbar ist,
und zwar wieder vorzugsweise um die genannte Strecke von 2 bis 4 cm. Als Kolbenstange dient
übrigens in diesem Fall lediglich der Abschnitt 13, der durch Verschraubung fest mit dem Auflager 2
verbunden ist und auf den der Kolben 9, ebenso wie das Kreuzrad, nur aufgeschraubt ist. Nach vollendetem
Arbeitshub und nach Ablassen des Druckmittels senkt sich nun der Kolben 9 auf den Boden
des Druckzylinders 19 ab, und die Stellmutter 16 muß wieder für den weiteren Arbeitshub um die
Strecke von etwa 2 bis 4 cm nachgestellt werden.
Bei dieser Ausführungsform mit vertauschter Funktion von Druckzylinder und Kolben bzw. der doppelten
Wirkung des Kreuzrades erübrigt sich die Druckfeder 10. Da sich ferner die Vorrichtung nicht mehr
unter die Fußplatte 4 erstreckt, ist sie zudem bezüglich des Raumbedarfes besonders vorteilhaft.
Claims (8)
1. Abdrückvorrichtung für Reifen von der Radfelge mit einem Auflager für die Felge, in
dem eine senkrecht zur Ebene des Auflagers verlaufende Stange gelagert ist, deren freies Ende mit
einem Gewinde versehen ist und auf die ein Kreuzrad mit Mittelbohrung aufsetzbar sowie
eine Stellmutter aufschraubbar ist, und ferner mit am Kreuzrad angeordneten und am Reifenwulst
angreifenden Ansätzen und mit einer druckmittelbetätigten Steuervorrichtung, durch die das Auflager
und das Kreuzrad unter Benutzung der Stellmutter als Widerlager relativ zueinander bewegbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzrad (14) mit Hilfe der Steuervorrichtung
(3, 9 bzw. 19, 9 bzw. 17, 9) in Richtung auf das feststehende Auflager (2) schrittweise
verschiebbar ist und daß jeder Verschiebeschritt einem Arbeitshub der Steuervorrichtung
entspricht. , ■
2. Abdrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur
Ebene des Auflagers (2) verlaufende, am freien Ende das Kreuzrad (14) und die Stellmutter (16)
aufnehmende Stange aus einem oberen Abschnitt (13) und einem damit axial verbundenen unteren
Abschnitt (5) zusammengesetzt ist oder nur den Abschnitt (13) umfaßt und daß der aus den Abschnitten
(13 und 5) zusammengesetzte Teil oder lediglich der Abschnitt (13) als Kolbenstange für
einen z. B. mittels Preßluft betriebenen Zylinder der Steuervorrichtung (3, 9 und 17, 9 oder 19, 9)
dient.
3. Abdrückvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Auflager
(2) und eine darunterliegende Tragsäule (1) mit dem Abschnitt (5) durchsetzende Kolbenstange
(13, 5) am Abschnitt (5) einen Kolben (9) trägt, der in einem unterhalb einer Fußplatte (4)
der Tragsäule (1) untergebrachten, sich auf der Fußplatte abstützenden Druckzylinder (3) gleitet
und bei Beaufschlagung von oben die Kolbenstange (13, 5) schrittweise nach unten führt.
4. Abdrückvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nur aus dem
Abschnitt (13) bestehende Kolbenstange mit dem Auflager (2) fest verbunden und ihr ein während
des Arbeitshubes feststehender, mit der Stellmutter (16) zusammenwirkender Kolben (9) zugeordnet
ist, gegenüber dem ein im Innern des Kreuzrades (14) untergebrachter, mit dem letzteren
eine Einheit bildender Druckzylinder (19) unter der Wirkung des Druckmittels schrittweise
nach unten verschiebbar ist.
5. Abdrückvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange
(13,5) über einen am Abschnitt (5) befestigten Kolben (9) mit einem die Funktion eines
Druckzylinders ausübenden Kraftfahrzeugreifen (17) od. dgl. mit Felge (18) zusammenwirkt, der
unterhalb der Fußplatte (4) der Vorrichtung liegt, bei Füllung mit Luft oder einem anderen Druckmittel
mit seiner Oberseite sich gegen diese Platte abstützt und den an seiner Unterseite angeordneten
Kolben (9) beaufschlagt, der dadurch die Kolbenstange (13, 5) schrittweise nach unten bewegt.
6. Abdrückvorrichtung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung
zwischen dem Kreuzrad (14) und dem Auflager (2) unter Benutzung der Stellmutter (16)
als Widerlager entgegen der Wirkung einer Vorholkraft erfolgt, welche die Kolbenstange (13,15)
nach Beendigung eines jeweils einem Verschiebeschritt entsprechenden Arbeitshubes in die Ausgangslage
zurückführt.
7. Abdrückvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange-(13,
5) entgegen der Kraft einer sie umgebenden Druckfeder (10) wirkt, die sich zwischen einer
festen Anschlagscheibe (11) der Tragsäule (1) und einer am Abschnitt (5) der Kolbenstange (13, 5)
befestigten Anschlagscheifee (12) befindet und deren Rückstoß dieAusgangslage herstellt.
8. Abdrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zum jeweiligen Beginn der bis zur Abnahme des Reifens wiederholbaren Abhebebewegung, bei
welcher die Ansätze (15) des Kreuzrades (14) in der ihnen durch den vorangegangenen Arbeitshub
erteilten Lage an der Radfelge verharren, ein Nachziehen der Stellmutter (16) bis zum Kreuzrad
(14) erfolgt, das auf der Kolbenstange (13, 15 bzw. Abschnitt 13) um die den jeweiligen geringen,
mit Hilfe der Druckmittelsteuerung einstellbaren Verschiebeschritt nach unten verschoben
worden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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