DE1480670B - Reihenschaltvorrichtung für ein Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Reihenschaltvorrichtung für ein Wechselgetriebe von KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Reihenschaltvorrichtung für ein Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen mit
einem Schalthebel, der um eine senkrechte und um eine waagerechte Achse schwenkbar und durch
Federkraft in seine waagerechte Mittelstellung rückführbar ist und mit einem gehäusefesten, zur senkrechten
Schwenkachse des Schalthebels koaxialen, ersten Zahnsegment, das in gleichen Abständen Schaltelemente
zur Steuerung der Gangschalteinrichtung aufweist, von denen je Gangstufe eines vorgesehen ist
und die für ihre Betätigung je einen radial zur senkrechten Schwenkachse des Schalthebels angeordneten,
gegen Federkraft verschiebbaren Schaltstift ha-
. ben.
w Bekannt ist eine weitgehend der vorstehend angeführten
Ausbildung entsprechende Reihenschaltvorrichtung (österreichische Patentschrift 206 297) mit
einem um zwei senkrecht aufeinanderstellende Achsen schwenkbaren Schalthebel, der mit einem zur
einen Schwenkachse koaxialen Zahnsegment zusammenwirkt, das je Zahnlücke ein Schaltelement aufweist.
Zum Gangeinschalten wird der Schalthebel um die andere Schwenkachse in eine der Zahnlücken eingeschwenkt,
wodurch ein am Schaltfinger des Schalthebels vorgesehener, gegen Federkraft verschiebbarer
Schaltbolzen den elektrischen Kontakt eines Schaltelementes schließt. Durch Ausheben des Schalthebels
aus der Zahnlücke und Schwenken um die erste Achse an den Zähnen vorbei kann jeder Gang, auch
unter Überspringen dazwischen liegender Gänge, und ferner unmittelbar die Leergangstellung erreicht werden.
Somit kann auch unbeabsichtigt ein Gang übersprungen werden. Demgegenüber weist eine andere
bekannte Reihenschaltvorrichtung (USA.-Patentschrift 2163 021) die Schaltbolzen, die elektrische
Kontakte für jeden Gang schließen, am feststehenden Teil auf.
Ferner ist eine Reihenschaltvorrichtung bekannt (österreichische Patentschrift 15 359), deren Schalthebel
um eine feste Achse über einem Segment schwenkbar ist. Das Segment weist zur Fixierung der
einzelnen Schaltstellungen Ausschnitte auf, in die eine Klinke eingreift. Die Klinke ist mit einem am
Schalthebelgrif angeordneten Lösehebel verbunden, durch den nach Lösen der Klinke ein mit Sperrzähnen
zusammenarbeitendes Anschlagglied wirksam wird, das jeweils die Verstellung des Schalthebels nur
zu einem der benachbarten Ausschnitte zuläßt. Die Leergangstellung kann bei normaler Bedienung des
Lösehebels nur durch schrittweises Schalten der dazwischenliegenden Gänge erreicht werden, die alle
vorübergehend eingerückt werden müssen, da die Getrieberäderverschiebung fest mit dem Schalthebel gekuppelt
ist. Durch eine in der Patentschrift nicht angeführte halbe Lösebewegung könnte zwar die
Schaltschrittbegrenzung unwirksam gemacht und die Leergangstellung erreicht werden, jedoch ergibt sich
hieraus eine unsichere Wirkung der gesamten Vorrichtung.
Eine weitere Reihenschaltvorrichtung, die nur Verstellungen zu benachbarten Schaltstellungen zuläßt,
beschreibt die USA.-Patentschrift 2 369 690.
Diese bekannten Reihenschaltvorrichtungen für die Gangschaltung von Kraftfahrzeugwechselgetrieben
gestatten es somit nicht, unmittelbar den Schalthebel aus jeder beliebigen Gangschaltstellung sicher in
seine Ausgangs- bzw. Leergangstellung zu verstellen und gleichzeitig beim Wechsel von einem zum anderen
Gang das Schalten zuverlässig nur auf einen Schaltschritt zu begrenzen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die eingangs angeführte Reihenschaltvorrichtung derart auszubilden,
daß einerseits ein sicheres unmittelbares Verstellen des Schalthebels auseiner beliebigen Gangschaltstellung
in die Ausgangs- oder Leerlaufstellung durch eine besondere, beim normalen Schalten nicht vorkommende
Schalthebelbewegung ermöglicht ist, andererseits beim normalen Gangwechsel das Schalten
zuverlässig auf einen einzigen Schaltschritt zu einem benachbarten Gang beschränkt ist, wobei vermieden
ist, daß bei Bewegung in die Leergangstellung die dazwischenliegenden Gänge auch nur vorübergehend
eingeschaltet werden.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in der Kombination folgender Merkmale:
a) Jeder Zahnlücke des ersten Zahnsegmentes ist in an sich bekannter Weise ein Schaltelement zugeordnet;
b) zur waagerechten Verschiebung der Schaltstifte in ihre Einschaltstellung durch Schwenken des
Schalthebels um die waagerechte Achse in die waagerechte Lage trägt der Schalthebel in an
sich bekannter Weise an seinem schaltungsseitigen Ende einen kugelförmig abgerundeten oder
rollenförmigen Schaltfinger;
c) der Schalthebel ist bei waagerechter Lage an seinem schaltungsseitigen Ende in an sich bekannter
Weise durch ein in das erste Zahnsegment einrastbares Verriegelungsglied in der der jeweils
geschalteten Gangstufe entsprechenden Stellung verriegelt;
d) zur Schaltschrittbegrenzung auf eine Stufe ist am schaltungsseitigen Ende des Schalthebels bzw.
am Gehäuse ein aus seiner Mittelstellung heraus nach beiden Seiten um einen dem Schaltschritt
entsprechenden Winkel schwenkbar gelagertes
ι tou υ / υ
Klinkenelement angebracht, das beim Schwenken des Schalthebels um die waagerechte Achse
im Sinne des Ausschaltens der bisherigen Gangstufe und beim anschließenden Schwenken des
Schalthebels um die senkrechte Achse im Sinne der Wahl der nächsten Gangstufe mit einem am
Gehäuse bzw. am schaltungsseitigen Ende des Schalthebels befestigten Anschlagteil zusammenarbeitet
und das beim schließlichen Schwenken des Schalthebels um die waagerechte Achse im
Sinne des Einschaltens der gewählten Gangstufe , aus seiner Sperrstellung durch Federkraft wieder
in seine Mittelstellung zurückführbar ist;
e) zum unmittelbaren Erreichen der Leergangstufe aus jeder anderen Gangstufe heraus ist am schaltungsseitigen Ende des Schalthebels ein radial zur senkrechten Schwenkachse desselben gegen Federkraft verschiebbarer Riegelbolzen angeordnet, der beim Schwenken des Schalthebels um die waagerechte Achse im Gegensinne des gewöhnlichen Ausschaltens der Gangstufen mittels seiner abgeschrägten Stirnfläche die Kante eines parallel und koaxial zum ersten Zahnsegment angeordneten, gehäusefesten Riegelsegmentes überklettert, das nur durch einen der Leergangstellung zugeordneten Ausschnitt das Zurückschwenken des Schalthebels in die waagerechte Lage trotz ausgefahrenem Riegelbolzen gestattet.
e) zum unmittelbaren Erreichen der Leergangstufe aus jeder anderen Gangstufe heraus ist am schaltungsseitigen Ende des Schalthebels ein radial zur senkrechten Schwenkachse desselben gegen Federkraft verschiebbarer Riegelbolzen angeordnet, der beim Schwenken des Schalthebels um die waagerechte Achse im Gegensinne des gewöhnlichen Ausschaltens der Gangstufen mittels seiner abgeschrägten Stirnfläche die Kante eines parallel und koaxial zum ersten Zahnsegment angeordneten, gehäusefesten Riegelsegmentes überklettert, das nur durch einen der Leergangstellung zugeordneten Ausschnitt das Zurückschwenken des Schalthebels in die waagerechte Lage trotz ausgefahrenem Riegelbolzen gestattet.
Die Vorteile dieser Reihenschaltvorrichtung bestehen in der Vereinigung der Eigenschaften, nämlich
daß
1. beim normalen Gangschalten jeweils nur um eine Getriebestufe auf- oder abwärts geschaltet
werden kann;
2. von jeder Getriebestufe direkt in die Ausgangsbzw.
Leerlauf stellung geschaltet werden kann;
3. die eigentlichen Schaltelemente von dem mechanischen Teil der Schaltvorrichtung einschließlich
der Verriegelungen vollkommen getrennt sind.
Diese Vorteile kommen insbesondere bei der Getriebeschaltung von geländegängigen Fahrzeugen
zum Tragen, da beim Befahren unebenen Geländes starke Stöße auftreten, die bei den bekannten Schalteinrichtungen
Fehlschaltungen verursachen können.
Der Schaltvorgang von einem zum anderen Gang setzt sich aus folgenden drei Bewegungen zusammen:
1. Senkrecht zu der Kreislinie, auf der die Schaltelemente angeordnet sind;
2. parallel zu der Kreislinie um den Abstand zweier benachbarter Schaltelemente;
3. senkrecht zu der Kreislinie, jedoch in entgegengesetzter Richtung zur Bewegung nach 1.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 das Schaltschema,
F i g. 2 eine Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung im Längsschnitt,
F i g. 3 den Schnitt nach der Linie III-III in F i g. 2,
F i g. 4, 4 a, 4 b, 4 c Schnitte nach der Linie IV-IV in Fig. 2,
F i g. 5 eine zweite Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung
im Längsschnitt,
F i g. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 5, F i g. 7 die Ansicht in Pfeilrichtung VII in F i g. 5, Fig. 8 eine dritte Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung im Längsschnitt,
F i g. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 5, F i g. 7 die Ansicht in Pfeilrichtung VII in F i g. 5, Fig. 8 eine dritte Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 9 den Schnitt nach der Linie IX-IX in
Fig. S,
Fi g. 10 den Schnitt nach der Linie X-X in Fi g. 8.
Richtungs- und Lagcangaben im nachfolgenden Text beziehen sich auf die Zeichnung.
In Fig. 1 ist das Schaltschema gezeigt, wie es sich
bei Draufsicht auf die Betätigungsseite der Schaltelemente ergibt. In der Mitte befinden sich Betätigungsteile
α der Schaltelemente, im allgemeinen Schaltstifte. Im Normalfall wird bei einer Gangumschaltung
das Schaltglied zur Betätigung der Schaltstifte a naclv
rechts bewegt, wie bei Leerlaufstellung 0 angedeutet; dadurch wird der bisher betätigte Schaltstift α freigegeben.
Nunmehr wird das Schaltglied aufwärts für die Vorwärtsgänge und abwärts für die Rückwärtsgänge
zum benachbarten Schaltelement und dort wieder auf Mitte Schaltelement bewegt. In F i g. 1 ist durch geschlossene
Pfeile eine Aufwärtsschaltung von der Leergangstellung 0 zum 1. Gang angedeutet. Eine
Abwärtsschaltung vom 3. zum 2. Gang ist durch offene Pfeile angedeutet. Um von jedem beliebigen
Gang auf Leergang schalten zu können, muß das Schaltglied von der Mitte nach links verschoben werden;
zurück auf Mitte kann es dann nur in der Leer-' gangstellung 0.
In F i g. 2 bis 4 ist eine Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung
dargestellt. 21 ist der Schalthebel, der um eine senkrechte und um eine waagerechte
Achse 23 und 22 schwenkbar ist. Durch die gegenseitig abgefederten Stützbolzen 24 wird der Hebel in seiner
waagerechten Mittelstellung gehalten, in der der als Schaltglied dienende, kugelförmig abgerundete
Schaltfinger 25 in das erste Zahnsegment 26 eingreift. Zum Umschalten in den nächst höheren Gang wird
das rechte Ende des Schalthebels 21 niedergedrückt, so daß der Schaltfingerr25 aus dem ersten Zahnsegment
26 herausgeschwenkt wird. Gleichzeitig setzt ein um den Schaltfinger 25 schwenkbares Klinkenelement
in Form eines Bolzens 27 auf einem Zahn eines zweiten Zahnsegmentes 21a auf und wird bei
Schwenken des Schalthebels 21 um die waagerechte Achse von den Federn 27 c in die benachbarte Zahnlücke
27 b hineingedrückt. Auf diese Weise kann der Schalthebel stets nur um einen Gang weitergeschaltet
werden. Soll von einem Gang direkt in Leerlaufstellung geschaltet werden, so wird das rechte Ende des
Schalthebels 21 hochgedrückt. Der Schaltfinger 25 verläßt nach unten das erste Zahnsegment 26. Gleichzeitig
wird der gegen Federkraft verschiebbare Riegel 29 über seine schräge Stirnfläche von der Kante eines
Riegelsegmentes 30 zurückgedrückt, so daß er sich schließlich unterhalb des Riegelsegmentes 30 befindet.
Nur in der Leerlaufstellung besitzt da.s Riegelsegment 30 einen Ausschnitt, so daß der Schalthebel 21
nur in dieser Stellung wieder in seine Mittelstellung gelangen kann. < ■■
In die Lücken des ersten Zahnsegmentes 26 ragen die Schaltstifte 31 der Schaltelemente 32. Durch den
in eine dieser Zahnlücken eingeschwenkten Schaltfinger 25 wird der jeweilige Schaltstift 31 hineingedrückt
und damit das zugehörige Schaltelement 32 eingeschaltet. Der Schaltfinger 25 dient gleichzeitig in
der jeweiligen Zahnlücke als Verriegelungsglied für den eingelegten Gang.
In F i g. 5 bis 7 ist eine zweite Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung dargestellt.
Bei dieser Ausführung ist an dem Schalthebel 51 ein Sperriegel 55 um eine senkrechte Achse drehbar
befestigt, der bei hochgedrücktem Schalthebel in das erste Zahnsegment 53 eingreift und dessen Ausschläge
nach beiden Seiten durch Anschläge derart begrenzt sind, daß der Schalthebel nur um eine Teilung
des ersten Zahnsegmentes 53 geschwenkt werden kann. Um eine Überdeckung zu erreichen, ist der
Sperriegel 55 so angeordnet, daß er bereits in das erste Zahnsegment 53 eingreift, bevor der Schaltfinger
52 des Schalthebels 51 das erste Zahnsegment 53 verlassen hat. Nach vollzogener Schaltung wird der
Sperriegel 55 durch eine Feder 56 in Mittelstellung gedrückt.
Wird der Schalthebel 51 herabgedrückt, so kommt der Sperriegel 55 nicht zum Eingriff und der Schalthebel
kann aus jeder beliebigen Stellung in die Leerlaufstellung 0 gebracht werden. Um zu verhindern,
daß statt dessen andere Gänge eingeschaltet werden, ist im Schalthebel 51 ein unter Federdruck stehender
Riegelbolzen 57 angeordnet, der beim Herabdrücken des Schalthebels 51 durch eine einseitige Abschrägung
58 über ein Riegelsegment 59 bewegt wird und nur in der Leerlaufstellung in die Waagerechte zurückbewegt
werden kann, da dort das Riegelsegment eine Aussparung 62 aufweist. Die einzelnen Gänge
werden durch Schaltstifte 60 geschaltet, die von dem Schaltfinger 52 des Schalthebels 51 nur in waagerechter
Schaltstellung gedrückt werden, wobei der Schaltfinger gleichzeitig als Verriegelungsglied dient. Die
Schaltstifte 60 betätigen ihrerseits die Schaltelemente 61.
In F i g. 8 bis 10 ist eine weitere Ausführungsform der Reihenschaltvorrichtung dargestellt. Bei dieser ist
als Klinkenelement eine zu einem ersten Zahnsegment 83 parallele und teilungsgleiche Zahnscheibe 85
vorgesehen, die um die senkrechte Schwenkachse 109 des Schalthebels 81 beidseitig gegen einen festen Anschlag
87 schwenkbar gelagert ist. Als Anschlagteil für die Zahnscheibe 85 ist ein am Schalthebel 81 befestigter,
bei geschalteter Gangstufe auf eine Lücke der Zahnscheibe gerichteter Mitnehmer 84 vorgesehen.
Die Schaltelemente 108 bzw. deren Schaltstifte 107 sind auf bzw. parallel zu dem ersten Zahnsegment
83 angeordnet, wobei jeder Zahnlücke ein Schaltelement zugeordnet ist. Zur Bedienung der
Schaltstifte 107 trägt der Schalthebel 81 an seinem schaltungsseitigen Ende einen rollenförmigen Schaltfinger
82.
Um den Schalthebel 81 aus einer beliebigen Gangstellung in die Leerlaufstellung zu schwenken, wird er
nach unten gedruckt, wobei ein unter Federdruck stehender, als Verriegelungsglied für die Gangstellungen
dienender Riegelbolzen 90 unter ein Riegelsegment
91 gelangt. Das Riegelsegment 91 ist nur im Bereich der Leerlaufstellung ausgespart, so daß der Schalthebel
81 nur in der Leerlaufstellung wieder in die Mittellage gebracht werden kann.
Damit die Zahnscheibe 85 nach Vollendung des Gangwechsels wieder in Mittelstellung zurückkehrt,
ist zwischen einem ersten Hebelpaar 92, 93 eine Zugfeder 94 angeordnet und ragen ein erster Anschlagstift
87, der in einer gehäusefesten Blechscheibe 88 vorgesehen ist, sowie ein an der Zahnscheibe befestigter
zweiter Anschlagstift 26 zwischen die Hebel
92 und 93.
In der gleichen Weise ist auch zur Rückführung des Schalthebels 81 in die Waagerechte ein zweites
Hebelpaar 97, 98 angeordnet, das von einer Zugfeder 99 zusammengezogen wird. Zwischen den beiden Hebeln
97 und 98 befinden sich ein dritter und ein vierter Anschlagstift 100 und 101, von denen der dritte
mit dem Schalthebel 81 verbunden ist, während der vierte an einem von zwei nur in der Waagerechten
schwenkbaren Führungsteilen 102 angebracht ist. An den Führungsteilen 102 ist ein Zeiger 103 angeordnet,
der auf einer am Gehäuse 89 angebrachten Skala 104 den jeweils eingeschalteten Gang anzeigt.
Das Gehäuse 89 dieser Reihenschaltvorrichtung ist so ausgebildet, daß es an der Lenksäule befestigt wer-,^;;,;
den kann. Zu diesem Zweck besitzt das Gehäuse 89 einen schalenförmigen Ansatz 106, der durch eine
anschraubbare, nicht dargestellte Schale ergänzt wird.
Die Zahnscheibe 85 kann durch einen Elektromagneten 105 gegen Abwärtsschalten gesperrt werden,
um zu verhindern, daß die Gangschaltung betätigt wird, wenn der Motor eine zu hohe Drehzahl aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 209 531/99
Claims (9)
1. Reihenschaltvorrichtung für ein Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen mit einem Schalthebei,
der um eine senkrechte und um eine waagerechte Achse schwenkbar und durch Federkraft
in seine waagerechte Mittelstellung rückführbar ist, und mit einem gehäusefesten, zur senkrechten
Schwenkachse des Schalthebels koaxialen, ersten Zahnsegment (26, 53, 83), das in gleichen Abständen
Schaltelemente zur Steuerung der Gangschalteinrichtung aufweist, von denen je Gangstufe
eines vorgesehen ist und die für ihre Betätigung je einen radial zur senkrechten Schwenkachse
des Schalthebels angeordneten, gegen Federkraft verschiebbaren Schaltstift haben, gekennzeichnet.durch
die Vereinigung folgender Merkmale:
a) Jeder Zahnlücke des ersten Zahnsegmentes (26, 53, 83) ist in an sich bekannter Weise
ein Schaltelement (32, 61, 108)- zugeordnet;
b) zur waagerechten Verschiebung der Schaltstifte (31, 60, 107) in ihre Einschaltstellung
durch Schwenken des Schalthebels (21, 51, 81) um die waagerechte Achse in die waagerechte
Lage trägt der Schalthebel in an sich bekannter Weise an seinem schaltungsseitigen
Ende einen kugelförmig abgerundeten oder rollenförmigen Schaltfinger (25, 52, 82);
c) der Schalthebel (21, 51, 81) ist bei waagerechter Lage an seinem schaltungsseitigen
Ende in an sich bekannter Weise durch ein in das erste Zahnsegment (26, 53, 83) einrastbares
Verriegelungsglied (25, 52, 90) in der der jeweils geschalteten Gangstufe entsprechenden
Stellung verriegelt;
d) zur Schaltschrittbegrenzung auf eine Stufe ist am schaltungsseitigen Ende des Schalthebels
bzw. am Gehäuse ein aus seiner Mittelstellung heraus nach beiden Seiten um einen
dem Schaltschritt entsprechenden Winkel schwenkbar gelagertes Klinkenelement (27,
55, 85) angebracht, das beim- Schwenken des
. Schalthebels um die waagerechte Achse im
Sinn des Ausschaltens der bisherigen Gangstufe und beim anschließenden Schwenken
des Schalthebels um die senkrechte Achse im Sinn der Wahl der nächsten Gangstufe mit ,
einem am Gehäuse bzw. am scnaltungsseiti-' gen Ende des Schalthebels befestigten Anschlagteil (27 a, 53, 84) zusammenarbeitet
und das beim schließlichen Schwenken des . Schalthebels um die waagerechte Achse im
Sinn des Einschaltens der gewählten Gangstufe aus seiner Sperrstellung durch Federkraft
wieder in seine Mittelstellung zurückführbarist; ■.',,:■'.■ '.'■■
e) zum unmittelbaren Erreichen der Leergangstufe
aus jeder anderen Gangstufe heraus ist am Schaltungsseitigen Ende des Schalthebels
ein radial zur senkrechten Schwenkachse desselben gegen Federkraft verschiebbarer
Riegelbolzen (29, 57, 90) angeordnet, der beim Schwenken des Schalthebels um die
waagerechte Achse im Gegensinn des gewöhnlichen Ausschaltens der Gangstufe mittels
seiner abgeschrägten Stirnfläche die Kante eines parallel und koaxial zum ersten
Zahnsegment (26, 53, 83) angeordneten, gehäusefesten Riegelsegmentes (30, 59, 91)
überklettert, das nur durch einen der Leergangstellung zugeordneten Ausschnitt das
Zurückschwenken des Schalthebels in die waagerechte Lage trotz ausgefahrenem Riegelbolzen
(29, 57, 90) gestattet.
2. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstifte (31,
60) der Schaltelemente (32, 61) in der Ebene des ersten Zahnsegmentes (26, 53) liegen und daß als
Verriegelungsglied der Schaltfinger (25, 52) dient.
3. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstifte
(107) der Schaltelemente (108) in einer zum ersten Zahnsegment (83) parallelen Ebene liegen
und daß als Verriegelungsglied der Riegelbolzen (90) dient.
4. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Klinkenelement
ein Bolzen (27) dient, der mit einem Langloch auf dem Schaltfinger (25) schwenkbar und senkrecht
verschiebbar gelagert ist, daß ferner das mit dem Bolzen (27) zusammenarbeitende, gehäusefeste
Anschlagteil als ein zum ersten Zahnsegment (26) um eine halbe Zahnteilung versetztes, paralleles
und koaxiales zweites Zahnsegment (27 ä) ausgebildet
ist, dessen Lücken (27 b) dem Bolzen (27), der bei eingeschalteter Gangstufe zunächst auf
einen Zahn des zweiten Zahnsegmentes zielt, auf Grund ihrer Breite nach dem Einrasten eine gewisse
Verschwenkung gestatten und daß schließlich zwei beiderseits des Bolzens (27) angeordnete
Federn (27 c) den Bolzen in Richtung! auf seine
Mittellage und auf das zweite Zahnsegment (27 a) hin drücken.
5. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Klinkenelement
ein Sperriegel (55) dient, der um eine senkrechte Achse beidseitig gegen einen festen Anschlag
schwenkbar am Schalthebel (51) gelagert sowie durch eine Feder (56) in seine Mittelstellung
rückführbar ist und der bei geschalteter Gangstufe auf eine Lücke des als-Anschlagteil für den
Sperriegel (55) dienenden ersten Zahnsegmentes (53) zielt.
6. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Klinkenelement
eine zum ersten Zahnsegment (83) parallele und teilungsgleiche Zahnscheibe (85) dient, die um die
senkrechte Schwenkachse des Schalthebels beidseitig gegen einen festen Anschlag (87) schwenkbar
im Gehäuse gelagert und durch Federkraft in ihre Mittellage rückführbar ist, und daß als Anschlagteil
für die Zahnscheibe (85) ein am Schalthebel (81) befestigter^ bei geschalteter Gangstufe
auf eine Lücke der Zahnscheibe (85) gerichteter Mitnehmer (84) vorgesehen ist.
7. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückführung für
die Zahnscheibe (85) ein um die senkrechte Schwenkachse des Schalthebels schwenkbares,
von einer Feder (94) zusammengezogenes erstes Hebelpaar (92, 93) vorgesehen ist, zwischen das
sowohl ein gehäusefester erster Anschlagstift (87) als auch ein an der Zahnscheibe befestigter zweiter
Anschlagstift (96) ragt.
8. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückführung für
den Schalthebel (21, 51) in einer bei Mittelstellung senkrechten Bohrung des Schalthebels zwei
abgesetzte Stützbolzen (24, 54) geführt sind, die beiderseits aus dem Schalthebel so weit herausragen,
daß sie mit ihrem Bund an inneren Absätzen der Führungsbohrung anliegen, und die von einer
zwischen ihnen angeordneten Feder nach außen gegen beiderseitige waagerechte Stützflächen bzw.
gegen die inneren Absätze der Führungsbohrung gedrückt werden.
9. Reihenschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückführung für
den Schalthebel (81) an einem nur um die senkrechte Schwenkachse des Schalthebels mit diesem
schwenkbaren Führungsteil (102) ein zweites Hebelpaar (97, 98) um die waagerechte Schalthebelschwenkachse
schwenkbar angeordnet ist, das von einer Feder (99) zusammengezogen wird und zwischen das einerseits ein am Schalthebel befestigter
dritter Anschlagstift (100), andererseits ein am Führungsteil (102) befestigter vierter Anschlagstift
(101) ragt.
25
Family
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2341459A1 (de) * | 1972-08-21 | 1974-03-07 | Caterpillar Tractor Co | Kombinierter gang-waehler und drehzahlregler |
| FR2298827A1 (fr) * | 1975-01-23 | 1976-08-20 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Selecteur de vi |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2341459A1 (de) * | 1972-08-21 | 1974-03-07 | Caterpillar Tractor Co | Kombinierter gang-waehler und drehzahlregler |
| FR2298827A1 (fr) * | 1975-01-23 | 1976-08-20 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Selecteur de vi |
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