DE1480162C - Selbstpumpendes Federbein mit innerer Niveauregelung fur Fahrzeuge - Google Patents
Selbstpumpendes Federbein mit innerer Niveauregelung fur FahrzeugeInfo
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Description
2. Selbstpumpendes Federbein nach An- zeugaufbaus während der Fahrt sehr genau geregelt
spruch 1, gekennzeichnet durch seine Anordnung und eingehalten werden kann. Auch bei stillstehemin
der Mitte einer starren Hinterachse (38), bezo- 45 dem Fahrzeug soll das Sollniveau über eine längere
gen auf die Spur. Zeit geh. Iten werden.
T>iese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
löst, daß der mit einer durchgehenden Längsbohrung
versehene Pumpenstempel durch die Feder im Pum-
50 penzylinder nur im Aufregelbereich gegen den Boden
Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstpumpen- des Vorratsbehälter; gedruckt wird, an dem ein seine
des Federbein mit innerer Niveauregelung für Fahr- Längsbohrung dicht verschließendes Dichtelement
zeuge, bestehend aus einer Schraubenfeder, einem vorgesehen ist, während er außerhalb des Aufregel^-:-
einen oberen Federteller der Schraubenfeder tragen- reichs zum Kurzschließen des Pumpensaugvenms
den hydraulischen Stellzylirtder, dessen Stellkolben 55 durch den Pumpenzylinder mitgenommen und von
mit den gefederten Massen verbunden ist, einem kon- dem Dichtelement abgehoben wird,
zentrisch innerhalb der Schraubenfeder angeordneten Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
Vorratsbehälter für die Hydraulikflüssigkeit, der. mit ein die vorgenannten Merkmale enthaltendes Feder-
einem von den ungefederten Massen getragenen unte- bein in der Mitte einer starren Hinterachse, bezogen
ren Federteller für die Schraubenfeder verbunden ist, 60 auf die Spur, anzuordnen. Unter Beibehaltung der bis
einer im Aufregelbereich Hydraulikflüssigkeit aus jetzt üblichen Abfederung von starren Hinterachsen
dem Vorratsbehälter in den Stellzylinder fördernden ergibt die mittige Anordnung des Federbeins gemäJ
Pumpeinrichtung, die einen mit dem Stellkolben ver- der Erfindung den gleichen Vorteil für Starrachsen,
bundencn Pumpenzylinder, einen den Vorratsbehäl- den man bei Pendelachsen bereits kennt: Das Mo-
ter zentrisch durchsetzenden, durch dessen Boden be- 65 mentanzentrum der Starrachse wird durch die Ni-
tätigten und im Pumpenzylinder mit einer Feder zu- veauregclung des Federbeins abgesenkt, so daß es
sammenwirkenden Pumpenstcmpel, ein zwischen nur wenig höher als das Momentanzentrum der Vor-
Vorratsbchültcr und Pumpenzylinder angeordnetes dcrachse liegt. Hierdurch steigt die Momentanachsc,
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das ist die Verbindung der Momontanzentren der
Hinter- und der Vorderachse, nach hinten nicht mehr so stark an.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den
Zeichnungen erläutert:
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Federbein
gemäß der Erfindung, unter der Annahme, daß das Fahrzeug normal belastet ist und der Fahrzeugaufbau
sich in Sollniveaulage befindet;
F i g. 2 zeigt einen Teilschnitt durch den unteren Federteller in der ganz nach oben eingefederten Stellung;
F i g. 3 zeigt einen Teilschnitt durch den unteren Federteile- in der ganz nach unten ausgefederten Stellung;
F i g. 4 zeigt in schematischer Darstellung ein Beispiel für die Verwendung des erfindungsgemäßen
Federbeins bei einer starren Hinterachse eir^s Kraftfahrzeugs mit zwei getrennt angeordneten Schwingungsdämpfern;
F i g. 5 zeigt einen Querschnitt durch das Achsrohr mit einer Seitenansicht einer starren Hinterachse mit
einem in Achsmitte als Zusatzfeder angeordneten Federbein gemäß der Erfindung;
F i g. 6 zeigt eine Draufsicht auf die starre Hinterachse nach Fig. 5;
F i g. 7 zeigt die Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges mit dem Momentanzentrum der Vorderachse,
dem normalen und dem abgesetzten Momentanzentrum der Hinterachse sowie der normalen und der
abgesenkten Momentanachse.
Das eine bauliche Einheit bildende selbstpumpende Federbein mit innerer Niveauregelung für
Fahrzeuge besitzt eine Schraubenfeder 24 zur Abfederung der Räder gegenüber dem Fahrzeugaufbau.
Ein Stellkolben 34 eines flüssigkeitsbeaufschlagten Stellzylinders 33 weist einen nach unten ragenden
Schaft 16 auf, der mit seinem unteren Ende in die Flüssigkeit 23 eines Vorratsbehälters 28 taucht. Im
unteren Ende d^3 Schaftes 16 befinden sich ein Pumpenzylinder
19, ein Pumpensaugventil 20 und ein Pumpenstempel 21 einer Pumpeinrichtung für die Niveauregelung.
Die Betätigung des Pumpenstempels 21 erfolgt durch den Boden des Vorratsbehälters 28,
der die Auf- und Abbe^.egung eines unteren Federtellers 27 der Schraubenfeder 24 mitmacht. Da keine
Fahrbahn absolut eben ist, schwingt der Vorratsbehälter
28 dauernd auf und ab, entweder mit der Frequenz des Fahrzeugaufbaus, die je nach Fahrzeug
zwischen 60 und 100 Schwingungen pro Minute liegt, oder mit der höheren Frequenz der Rad- bzw. Achsschwingungen.
Dabei wird durch den Pumpenstempel 21 Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 28 über das
Pumpensaugventil 20, den Pumpenzylinder 19, ein Pumpendruckventil 32 und eine Bohrung 30 in einen
Druckraum 31 im Stellzylinder 33 gepumpt. Eine durchgehende Längsbohrung 22 des Pumpenstempels
21 wird während des Pumpens von einem am Boden des Vorratsbehälters 28 befindlichen Dichtelement
26 dicht verschlossen. An Stelle des in der Zeichnung dargestellten, aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise
Gummi, bestehenden Dichtelcmentes 26 kann auch ein kegeliger Dorn aus Stahl, welcher die
Liingsbohrung 22 dicht abschließt, verwendet werden. Der Stellkolben 34 ist über eine geräuschisolierende
Gummi-Metallverbindung 1 fest mit dem Fahrzeugaufbau verbunden. Überschreitet der Fahrzeugaufbau
seine Sollniveaulage durch das dauernde Pumpen von Flüssigkeit in den Druckraum 31, dann
hebt sich der Pumpenstempel 21 von dem Dichtelement 26 ab und hört auf zu pumpen. Da eine Feder
18 durch eine Hülse 17 unter Vorspannung gehalten wird, wird ein Abregelventil 12 nach Überschreiten
der Sollniveaulage von seinem Sitz abgehoben, und aus dem Druckraum 31 fließt über Bohrungen 10, 8
is und 7, den Pumpenzylinder 19 und die Längsbohrung
22 Flüssigkeit in den Vorratsbehälter 28 ab. Dadurch senki sich der Fahrzeugaufbau und mit ihm der
Stellkolben 34 wieder auf die Si·' uiveaulage ab, in
der das Abregelventil 12 über die Pec^r 18, die vom
so Pumpenstempel 21 nach oben gedrückt wird, die
Bohrung 7 wieder dicht abschließt. Bei maximaler Zuladung wird die Schraubenfeder 24 durch einen
oberen Federteller 4 um das Maß C zusammengedrückt, und die Niveauregelung hat die Aufgabe, den
a5 Fahrzeugaufbau um den gleichen Betrag hochzupumpen.
Der Vorratsbehälter 28 wird über seinen Innendurchmesser auf dem Außendurchmesscr eines rohrartigen
Fortsatzes 29 des Stellzylinders 33 geführt. Da eine Gummimanschette 14 den Vorratsbehälter
28 dicht mit dem oberen Federteller 4 verbindet, kann Lecköl, welches aus einer Dichtung 9 austritt,
über Bohrungen 5 und 15 in den Vorratsbehälter 28 zurückfließen. Auch das aus einer Dichtung 11 austretende
Lecköl fließt unmittelbar in den Vorratsbehälter 28 zurück. 2 ist eine GummimapscheUe, 3 ist
eine Abdeckkappe aus Stahl, und 6 ist ein Reduzierstück aus Stahl. 13 ist ein geschlitzter und federnder
Ring als Anschlag für den Schaft 16 auf seinem Weg nach oben. 25 ist ein Gummipilz zur Geräuschdämpfung.
Der Buchstabe A kennzeichnet das Maß der Durchfederung des Rades nach oben und der Buchstabe
B das Maß der Ausfederung des Rades nach unten.
In F i g. 5 und 6 ist eine starre Hinterachse 38 über
zwei untere Längslenker 35 und einen oberen Dreieckslenker 39 gelenkig mit dem Fahrzeugaufbau verbunden.
Zwei Schraubenfedern 36 tragen etwa 60 bis 75°/o des auf die Hinterachse entfallenden Gewichtes
des Fahrzeugaufbaus. Die restliche Federkraft wird
von der als Zusatzfeder wirkenden Schraubenfeder 24 Jes Federbeins nach der Erfindung aufgebracht,
welches in Achsmitte angeordnet ist. Die Dämpfung für alle drei Federn erfolgt durch zwei Schwingungsdämpfer
37.
In F i g. 7 wei Jen das Momentanzentrum 40 einer Vorderachse und das Momentanzentrum 43 einer
Hinterachse durch eine Mornentanachse 41 verbunden. 44 kennzeichnet das durch die als Zusatzfeder
wirkende Schraubenfeder 24 des erfindungsgemäßen Federbeins abgesenkte hintere Momentanzentrum,
und 42 versinnbildlicht die abgesenkte Momentanachse.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Selbstpumpendes Federbein mit innerer Ni- Stellzylinder angeordnetes Pumpendruckventil umveauregelung
für Fahrzeuge, bestehend aus einer S faßt, und einer Abregeleinrichtung, die im Abregelbe-Schraubenfeder,
einem einen oberen Federteller reich auch das Pumpendruckventil kurzschließt und
der Schraubenfeder tragenden hydraulischen die Flüssigkeit aus dem Stellzylinder m den Vorrats-Stellzylinder,
dessen Stellkolben mit den gefeder- behälter zurückfließen läßt.
ten Massen verbunden ist, einem konzentrisch in- Ein deratiges, selbstr-.umpendes Federbein ist benerhalb
der Schraubenfeder angeordneten Vor- io reits Gegenstand des älteren deutschen Patents
ratsbehälter für die Hydraulikflüssigkeit, der mit 1 480 136. Mit diesem Federbein wird eine große Reeinem
von den ungefederten Massen getragenen gelgenauigkeit erzielt, außerdem wird auf einfache
unteren Federteller für die Schraubenfeder ver- Weise verhindert, daß der Wagenkasten bei längerem
bunden ist, einer im Aufregelbereich Hydraulik- Stillstand unter das Sollniveau absinkt. Es hat sich jeflüssigkeit
aus dem Vorratsbehälter in den 15 doch gezeigt, daß es in manchen Fällen wünschens-Stellzylinder
fördernden Pumpeinrichtung, die wert ist, das erforderliche Sollniveau mit noch größeeinen
mit dem Stell^olben verbundenen Pumpen- rer Genauigkeit einzuhalten.
zylinder, einen den Vorratsbehälter zentrisch Zum Stand der Technik (USA.-Patentschrift
durchsetzenden, durch dessen Boden betätigten 3 150 867) gehört ein selbstpumpendes Federbein mit
und im Pumpenzylinder mit einer Feder zusam- ao innerer Niveauregelung für Fahrzeuge mit einer
menwirkenden Pumpenstempel, ein zwischen Schraubenfedei nd einem mit dieser in Reihe liegen-Vorratsbehälter
und Pumpenzylinder angeordne- den hydraulischen Stellglied, bei dem als Abregelmetes
und außerhalb des Aufregelbereichs zur Un- chanismus Bohrungen vorgesehen s· id, die unterhalb
terbindung der Pumpwirkung kurzgeschlossenes der dem Sollniveau entsprechenden Stellung der
Pumpensaugventil und ein zwischen Pumpenzy- 25 Pumpenstange gegenüber dem Dämpfungskolben verlinder
und Stellzylinder angeordnetes Pumpen- schlossen werden. Dieses bekannte Federbein weist
druckventil umfaßt, und einer Abregeleinrichtung, einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau auf,
die im Abregelbereif.h auch di>s Pumpendruck- ohne daß hiermit eine zuverlässige Regelgenauigkeit
ventil kurzschließt und die Flüssigkeit aus dem zu erreichen ist.
Stellzylinder in den Vorratsbehälter zurückfließen 30 Schließlich zeigt die USA.-Patentschrift 2 592 391
läßt, dadurch gekennzeichnet daß der ebenfalls ein derartiges selbstpumpendes Federbein
mit einer durchgehenden Längsbohrung (22) ver- mit innerer Niveauregelung für Fahrzeuge, das eine
sehene Pumpenstempel (21) durch die Feder (18) zweite Pumpeinrichtung als Abregelmechanismus
im Pumpenzylinder (19) nur im Aufregelbereich für die Niveauregelung besitzt. Auch hier wird ein
gegen den Boden des Vorratsbehälters (28) ge- 35 verhältnismäßig großer baulicher Aufwand getrieben,
drückt wird, an dem ein seine Längsbohrung (22) die Zuverlässigkeit des Abregelrnechanismus läßt zu
dicht verschließendes Dichtelement (26) vorpese- wünschen übrig.
hen ist, während er außerhalb des Aufregelberei- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
ches zum Kurzschließen des Pumpensaugventils ein Federbein der eingangs genannten Art zu schaf-(20)
durch den Pumpenzylinder (19) mitgenom- 40 fen, das aus einfach herzustellenden Teilen besteht,
men und von dem Dichtelement (26) abgehoben einen kompakten Aufbau mit möglichst kleiner Bauwird,
höhe aufweist und mit dem das Sollniveau des Fahr-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESC037486 | 1965-08-02 | ||
| DESC037486 | 1965-08-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1480162A1 DE1480162A1 (de) | 1969-09-04 |
| DE1480162C true DE1480162C (de) | 1973-02-22 |
Family
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