DE1479797C - Vorrichtung zum Herstellen von Hohl korpern aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Hohl korpern aus thermoplastischem KunststoffInfo
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Description
3 4
Abschnitt, dessen Oberfläche 42 die Innenfläche des tet. In dieser Stellung bilden der Vorformkern 35
Halses 44 des Vorformhngs 45 bildet. Der Vorform- und der Zylinder 24 eine geschlossene Vorformlingskern
35 begrenzt ferner mit einem Flansch 49 die form. Der plastische Kunststoff wird dann durch die
zylindrische Außenwand 47 des Vorformhngs 45 und Einspritzdüse eingespritzt, um einen Vorformling 45
grenzt an eine verhältnismäßig dicke Bodenwand 61. 5 zu bilden, der in seiner Bodenwand 61 eine Öffnung
Die Endwand 37 des Vorformkerns 35 ist mit einer aufweist, die im allgemeinen kleiner ist als der Durchkonischen
Ausnehmung 46 versehen, in die der Zen- messer des Vorformkerns 35. Der Vorformkern 35
trieransatz 28 eingreift, um den Vorformkern 35 mit dem darauf angeordneten Vorformling 45 wird
gegenüber dem Zylinder 24 zu zentrieren, und da- dann aus dem Zylinder 24 heraus und in die Ausrichdurch
eine gleichmäßige Dicke der zylindrischen io tung mit der Blasform gezogen. Die Hälften 50 und
Wand des Vorformhngs 45 sicherstellt. Der Flansch 51 werden dann um den Vorformling 45 geschlossen,
49 des Vorformkerns 35, der am Ende des Zylinders während dieser sich noch auf dem Vorformkern 35
24 anliegt, schließt die Spritzgießform. befindet. Wenn die Blasform geschlossen ist, span-Die
Blasform besteht aus zwei Hälften 50 und 51 nen die Flächen 54 und 55 der Blasform den Hals
mit Ausnehmungen 52 und 53, die zusammen den 15 44 des Vorformlings 45 ein, um ihm die Form des
Hohlraum für die zu formenden Hohlkörper bilden, fertigen Hohlkörperhalses zu geben. Wenn sich die
und mit halbzylindrischen Flächen 54 und 55, die Blasform schließt, schneiden an den Hälften 50, 51
den Hals 44 des Vorformlings 45 einspannen, wenn vorgesehene Messerkanten überflüssiges Material ab
die Hälften der Blasform geschlossen sind. und verschließen dabei die Öffnung im Boden des
Wenn sich im Betrieb die Hälften 51 und 52 in der 20 Vorformlings 45, die durch den Zentrieransatz 28
geöffneten Stellung befinden, wird der Vorformkern entstanden ist. Nunmehr wird der auf dem Vorform-35
vorwärts geschoben und mittels des Zentrier- kern 35 befindliche Vorformling 45 aufgeblasen, um
ansatzes 28 konzentrisch zum Zylinder 24 ausgerich- den fertigen Hohlkörper zu bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkör- darin zu sehen, eine im Aufbau einfache Vorrichtung
pern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem 5 der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die
Blasverfahren, bestehend aus einer Spritzgieß- vorstehend erwähnten Mängel nicht auftreten konform
mit einem als Blasdüse ausgebildeten Vor- nen. Die Vorrichtung. soll so ausgebildet sein, daß
formkern und einem diesen mit Abstand umge- ihre Teile genau zentrisch ausgebildet sind, so daß
benden Zylinder, wobei das freie Ende des Vor- der Vorformling gleichmäßige Wandstärken über
formkernes zentrisch zu dem Zylinder fest abge- io seine ganze Länge aufweist.
stützt ist und einer geteilten Blasform, dadurch Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß das freie Ende des gelöst, daß das freie Ende des Vorformkernes mit
Vorformkernes (35) mit einer Ausnehmung (46) einer Ausnehmung versehen ist, die einen zentrisch
versehen ist, die einen zentrisch innerhalb des innerhalb des Zylinders angeordneten Zentrieransatz
Zylinders (26) angeordneten Zentrieransatz (28) 15 übergreift,
übergreift. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrich-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- tung wird der Vorformkern während des Spritzkennzeichnet,
daß die Ausnehmung (46) im Vor- gießens des Vorformlings genau zentrisch zu dem ihn
formkern (35) und der Endabschnitt (29) des umgebenden Zylinder gehalten, so daß gewährleistet
Zentrieransatzes (28) komplementär konisch aus- 20 ist, daß die Wandung des Vorformlings keine Abgebildet
sind. weichungen vom Sollmaß aufweist. Die durch den
Zentrieransatz im Vorformling gebildete öffnung
wird beim Schließen der Blasform in bekannter Weise
geschlossen, indem die Öffnung durch Anordnung 25 von Messerkanten an den Blasformhälften zugeknif-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Her- fen und dabei überschüssiges Material entfernt wird,
stellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung zur
Kunststoff nach dem Blasverfahren, bestehend aus Erzielung einer spielfreien Zentrierung ist vorgesehen,
einer Spritzgießform mit einem als Blasdüse ausgebil- daß die Ausnehmung im Vorformkern und der End-
deten Vorformkern und einem diesen mit Abstand 30 abschnitt des Zentrieransatzes komplementär konisch
umgebenden Zylinder, wobei das freie Ende des Vor- ausgebildet sind.
formkernes zentrisch zu dem Zylinder fest abgestützt Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachist,
und einer geteilten Blasform. folgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Die bekannte Vorrichtung, von der die Erfindung Fig. 1 einen Längsschnitt der Vorrichtung mit
ausgeht, weist einen Vorformkern auf, dessen oberes 35 geöffneten Blasformhälften während des Spritzvor-
Ende konvex ausgebildet ist. Dieses Ende stützt sich ganges des Vorformlings,
an der konkav ausgebildeten Stirnfläche eines axial Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt mit zurückgezogebewegbaren
Stempels ab, so daß der Vorformkern nem Zylinder der Vorformlingsform und geschlossezentrisch
zu dem ihn umgebenden Zylinder abge- nen, den Vorformling einschließenden Blasformhälfstützt
ist. Diese Abstützung wird jedoch nur zu dem 40 ten vor dem Blasvorgang und
Zeitpunkt vorgenommen, in dem der untere Behälter- Fig. 3 einen Teilschnitt ähnlich der Fig. 1 mit
hals und die Seitenwände des Vorformlings spritzge- der Zentrierung des Vorformkerns in vergrößerter
gössen werden. Im übrigen ist damit nicht beabsich- Darstellung.
tigt, den Vorformkern durch diese Abstützung an Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung
dem Stempel zu zentrieren, sondern um zu verhin- 45 weist eine Spritzgießform für einen Vorformling auf,
dem, daß Kunststoff zwischen dem Stempel und dem bestehend aus einem als Blasdüse ausgebildeten Voroberen
Ende des Vorformkernes eindringt. Wenn die formkern 35, der mit Abstand von einem Zylinder 24
Seitenwände des Vorformlings in der Spritzgießform umgeben ist, dessen Wand 26 die äußere Begrenzung
aufgefüllt sind, wird der Stempel abgehoben, so daß der Spritzgießform bildet. Der Zylinder 24 kann in
nun der Vorformkern nicht langer abgestützt ist. Der 50 geeigneter Weise geteilt ausgeführt sein, um seine
dadurch zwischen dem oberen Ende des Vorform- Entfernung vom Vorformling zu erleichtern. Der
kernes und der unteren Stirnseite des Stempels gebil- Zylinder 24 ist an einer festen Unterstützung 27 bedete
Zwischenraum wird dann mit Kunststoff ausge- festigt und an diesem Ende durch eine Stirnwand 25
füllt, so daß hierdurch der Boden des Behälters ge- verschlossen, die einen Zentrieransatz 28 mit einem
bildet wird. Demgegenüber weist die Vorrichtung ge- 55 konischen Endabschnitt 29 aufweist. Die Stirnwand
maß der Erfindung einen wesentlich weniger aufwen- 25 ist als Spritzgießdüsenkörper 30 ausgebildet und
digen Aufbau auf, wie dies nachfolgend noch ersieht- weist einen zentralen axial verlaufenden Kanal 31 auf,
lieh werden wird. der in mehrere schräg nach außen gerichtete Kanäle
Bei einer anderen nach dem Strangpreß-Blasver- 32 ausläuft, deren Öffnungen um den Zentrieransatz
fahren arbeitenden Vorrichtung sind für die Bewe- 60 28 der Stirnwand 25 herum angeordnet sind,
gung der Strangpresse zusätzliche Steuerungen erfor- Der als Blasdüse ausgebildete Vorformkern 35, der derlich, da diese zur Bildung des Behälterbodens ent- eine zylindrische Außenwand 36 und eine Endwand sprechend gesteuert werden muß. Hinzu kommt, daß 37 hat, ist an einem zylindrischen Körper 38 angeder Boden des Behälters zunächst nach innen ge- bracht, der von einem nicht gezeigten Rahmen gestülpt und dann glatt verformt werden muß, was einen 65 tragen wird. Der Vorformkern 35 ist mit einem Lufterheblichen Arbeitsaufwand erforderlich macht. Im kanal 40 versehen, der mit Öffnungen 41 in der zylinübrigen unterscheidet sich die Erfindung von dieser drischen Außenwand 36 in Verbindung steht, und hat Vorrichtung dadurch, daß es sich nicht um eine einen im Durchmesser vergrößerten zylindrischen
gung der Strangpresse zusätzliche Steuerungen erfor- Der als Blasdüse ausgebildete Vorformkern 35, der derlich, da diese zur Bildung des Behälterbodens ent- eine zylindrische Außenwand 36 und eine Endwand sprechend gesteuert werden muß. Hinzu kommt, daß 37 hat, ist an einem zylindrischen Körper 38 angeder Boden des Behälters zunächst nach innen ge- bracht, der von einem nicht gezeigten Rahmen gestülpt und dann glatt verformt werden muß, was einen 65 tragen wird. Der Vorformkern 35 ist mit einem Lufterheblichen Arbeitsaufwand erforderlich macht. Im kanal 40 versehen, der mit Öffnungen 41 in der zylinübrigen unterscheidet sich die Erfindung von dieser drischen Außenwand 36 in Verbindung steht, und hat Vorrichtung dadurch, daß es sich nicht um eine einen im Durchmesser vergrößerten zylindrischen
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