DE1479161B2 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von hohlkoerpern aus warmformbaren kunststoffen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen von hohlkoerpern aus warmformbaren kunststoffenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern aus warmformbaren Kunststoffen,
bei dem ein schlauchförmiger Vorformling in einer Blasform durch Aufweiten gegen deren Innenwandung
in die gewünschte Gestalt gebracht wird, nachdem er vorher zumindest auf Teilen seiner
Länge, die sich in warmformbarem Zustand befinden, in seiner Wandstärke verringert wird.
Bei der Herstellung von Hohlkörpern aus warmformbaren Kunststoffen, wie beispielsweise Flaschen
oder Tuben, treten dann gewisse Schwierigkeiten auf, wenn beispielsweise der Flaschen- oder Tubenhals
aus Festigkeitsgründen bestimmte Abmessungen nicht unterschreiten darf. Damit liegt nach den bisher
gebräuchlichen Herstellungsverfahren auch die Wandstärke des Flaschen- bzw. Tubenkörpers fest,
die sich allein dadurch bestimmt, wie stark die Aufweitung des Vorformlings erfolgt.
Um diese Schwierigkeiten zu beheben, ist bereits vorgeschlagen worden, einen Schlauch mit etwa dem
Durchmesser des Flaschenhalses zu verwenden, dessen Schlauchwandung so stark bemessen ist, daß sich
nach dem Aufblasen die gewünschte dünne Körperwandung ergibt, und diesen Schlauch im Halsbereich
in einem solchen Ausmaß zu stauchen, daß die gewünschte Halswandstärke erzielt wird. Das Verfahren
erscheint jedoch in der Praxis schwer durchführbar. Bei einem anderen bekannten Verfahren wird an
einen im Spritzgußverfahren gebildeten Flaschenhals zunächst ein kurzes Schlauchstück angespritzt und zu
einer Art Blase aufgeweitet, die dann langgezogen und gestreckt wird, worauf an dieses gestreckte, in
der Wandstärke verringerte Schlauchstück ein weiteres Schlauchstück mit der ursprünglichen Wandstärke
angespritzt wird, bis die vorgesehene Länge für den Flaschenkörper erreicht ist und das ganze Stück in
einer Blasform aufgeblasen werden kann. Auch hier bestimmt also die Wandstärke des ausgespritzten
Schlauches über das Aufweitverhältnis die Wandstärke des fertigen Flaschenkörpers, und es braucht
daher nur die Wandstärke des Vorformlings entsprechend der gewünschten Wandstärke des Fertigkörpers
bestimmt zu werden, da der Flaschenhals durch Ausspritzen in einer Form unabhängig davon in jeder
gewünschten Wandstärke erzielbar ist. Ein solches Verfahren ist jedoch umständlich und erfordert eine
Reihe von Verfahrensschritten, so daß Fertigungsvorrichtungen, die nach diesem Verfahren arbeiten,
kompliziert und teuer werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu schaffen, auf dem sich nicht nur praktisch jedes
erwünschte Verhältnis zwischen Halswandstärke und Körperwandstärke beherrschen, sondern darüber
hinaus gegebenenfalls weitere Vorteile, wie beispielsweise eine höhere Standfestigkeit der Flasche, erzielen
lassen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß der Vorformling durch Zug in seiner axialen Richtung gereckt wird. Hierbei kann man
bei einem über seine ganze Länge warmformbaren
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Vorformling in an sich bekannter Weise Teile seiner Will man mit kontinuierlicher Schlauchaussprit-Länge
kühlen, wenn man die Verformbarkeit an die- zung arbeiten, müssen nach dem Erfassen des Vorsen
Stellen verringern oder stark begrenzen will. formlings 12 die Greifer 13 bzw. 15, die an ihren
Hierbei kann das Kühlen an über die Länge des Vor- Außenseiten mit Schneid- bzw. Abtrennkanten 21
formlings in Abständen verteilten Stellen erfolgen, 5 bzw. 22 versehen sein können, zusammen mit dem
und es kann, gegebenenfalls dafür gesorgt werden, abgetrennten Vorformling 12 aus der Spritzrichtung
daß das Ausmaß der Formbarkeit und/oder des Ab- in einen Abstand vom Spritzkopf 11 bewegt werden,
kühlungsgrades an- den einzelnen Stellen des Vor- um das weitere Ausspritzen nicht zu stören. Die Greiformlings
unterschiedlich ist. Auch kann das Recken fer 13 und 15 werden zweckmäßigerweise als Preßwährend
des Ausspritzens und dabei beispielsweise io formen für den Tubenhals ausgebildet und erzeugen
auch mit sich änderndem Reckungsgrad erfolgen. bei ihrem Schließen ein Gewinde zum Aufschrauben
Die Erfindung sieht darüber hinaus eine Vorrich- eines Verschlusses.
tung zum Herstellen von Hohlkörpern aus warm- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist von
formbaren Kunststoffen vor, die insbesondere zur eine diskontinuierlichen Fertigung des Schlauches
Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfah- 15 ausgegangen und angenommen, daß unter Berückrens
dient und mit einem Spritzkopf zum Ausspritzen sichtigung der ausgespritzten Schlauchwandstärke und
eines warmformbaren, schlauchförmigen Vorform- des vorgesehenen Abstandes der Greifer 13 und 15
lings, einer Abtrennvorrichtung für den Vorformling voneinander nach dem Aufblasen des Schlauches die
und einer Blasform, in der der Vorformling durch gewünschte Wandstärke des Tubenkörpers entsteht,
Blasen gegen deren Innenwandung in die gewünschte 20 wenn das zwischen den Greifern 13 und 15 befind-Gestalt
gebracht wird, vorgesehen ist und bei der er- liehe ungekühlte Schlauchstück dadurch gereckt und
findungsgemäß an sich bekannte Kühleinrichtungen in seiner Wandstärke verringert wird, daß sich die
für zumindest Teile des Vorformlings über dessen beiden Paare der Greifer 13 und 15 eine bestimmte
Länge in Abständen verteilt sind. Diese Kühleinrich- Strecke voneinander entfernen. Sobald die Greifer 13
tungen können in ihrer Wirksamkeit regelbar oder 25 und 15 hierbei den in F i g. 4 angenommenen Abeinstellbar
sein, und man kann ferner diese Kühlein- stand besitzen, soll der gewünschte Zustand, d. h.
richtungen in an sich bekannter Weise zumindest zum die gewünschte Wandstärkeverringerung des Schlauch-Teil
als Greifeinrichtungen mit Greifern und gegebe- Stücks erreicht sein, und es können zwischen die
nenfalls gleichzeitig als Abtrenneinrichtungen mit Greifer 13 und 15 Fonnhälften 19, 20 gebracht
Abtrennkanten ausbilden. Zumindest eine der an den 30 werden (Fig. 4), die sich dann schließen (Fig. 5).
Enden des Vorf ormlings angreifenden Kühleinrich- Im Anschluß daran kann das Aufblasen des
tungen sollte in axialer Richtung des Vorformlings Schlauchstückes in die gewünschte Gestalt vorgenomrelativ
zu der anderen bewegbar sein, und schließlich men werden, worauf nach der erforderlichen Abkühkönnen
die Greif einrichtungen mit den Greifern in lung und dem Öffnen der Blasform die fertigen
Verbindung mit einem gegebenenfalls als Blasdorn 35 Hohlkörper, jeweils zwei miteinander verbundene
ausgebildeten Formkern als Preßformen für einen Tuben, der Blasform entnommen und nur noch von-Teil
des Hohlkörpers ausgebildet sein. einander getrennt zu werden brauchen. Das Aufbla-
In der Zeichnung ist eine zur Durchführung des er- sen des Schlauchstückes kann sowohl durch den obe-
findungsgemäßen Verfahrens geeignete, der Klarheit ren Formkern 18 als auch den unteren Formkern 17
halber schematisierte Vorrichtung in zwei Ausfüh- 40 erfolgen.
rungsmöglichkeiten als Beispiel dargestellt, an Hand Will man nun beispielsweise Tuben erzeugen, die
deren die Erfindung nachfolgend beschrieben wird, an dem Ende, an dem sie fest verschlossen werden
und zwar zeigen müssen, eine etwas größere Wandstärke besitzen sol-
F i g. 1 bis 6 die eine Ausführungsform in den ver- len, um eine einwandfreie Verschweißung zu ermögli-
schiedenen Arbeitsstufen des Verfahrens und 45 chen, so braucht man nur bei der in F i g. 3 darge-
F i g. 7 bis 10 eine abgewandelte Ausführungsform, stellten Entfernung zwischen den beiden Greifern 13
wiederum in verschiedenen Arbeitsstufen. und 15 in einem schmalen Bereich rund um den Vor-
In F i g. 1 bis 6 ist mit 11 der Spritzkopf eines Ex- formling 12, beispielsweise durch eine nicht dargetruders
bezeichnet, aus dem in kontinuierlicher oder stellte, aus zumindest zwei Teilen bestehende und den
diskontinuierlicher Fertigung ein schlauchförmiger 5° Vorformling 12 ringförmig umgebende Blasdüse, eine
Vorformling 12 ausgespritzt wird, der bei der darge- begrenzte Kühlung vorzunehmen. Beim anschließenstellten
Ausführungsform der Maschine zur gleichzei- den Recken des Vorformlings 12 dehnt sich dieser
tigen Herstellung von zwei Tubenkörpern dient. So- gekühlte Teil weniger stark, und die Wandstärke
bald der Vorformling 12 mit seinem freien Ende zwi- bleibt infolgedessen größer, so daß auch an den späschen
Greifern 13, die mit Kühleinrichtungen 14 ver- 55 teren Tubenenden eine größere Wandstärke versehen
sein können und in einem Abstand vom Spritz- bleibt.
kopf angeordnet sind, hindurchragt, wird er an seinen Bei der in F i g. 7 bis 10 dargestellten abgewandelbeiden
Enden dadurch gekühlt, daß sich die Greifer ten Ausführungsart wird wiederum von einem ver-13
und weitere, unmittelbar unter dem Spritzkopf 11 gleichsweise dickwandigen schlauchförmigen Vorangeordnete
Greifer 15, die wiederum Kühleinrich- 60 formling 31 ausgegangen, der in kontinuierlicher oder
tungen 16 besitzen können, um ihn schließen. Beim diskontinuierlicher Fertigung aus einem Spritzkopf
Schließen der Greifer 13 bzw. 15 kann der erfaßte 32 ausgespritzt wird. Das Ausspritzen des Vorform-Vorformling
12 um einen Formkern 17 bzw. 18 ge- lings 12 kann über einen Formkern 33 hinweg erfolpreßt
werden, der von unten bzw. oben in den erfaß- gen, der im Spritzkopf 32 in axialer Richtung bewegten
Vorformling 12 hineinragt. Die Formkerne 17 65 bar angeordnet ist. Sobald das ausgespritzte
und 18 können aber auch nach dem Erfassen der En- Schlauchstück eine solche Länge erreicht hat, daß es
den des Vorformlings 12 durch die Greifer 13 bzw. von einem Paar Greifer 34 erfaßt werden kann, das
15 in dessen Enden eingeführt werden. sich in der Nähe des Spritzkopfes 32 befindet, schlie-
5 6
ßen sich die Greifer 34, die mit Kühleinrichtungen 35 den. Danach kann der Formkern 33 in seine Ausversehen
sind, um das Schlauchende und kühlen die- gangsstellung im Spritzkopf 32 zurückgezogen und
ses dabei ab, wobei gleichzeitig der Tubenhals mit die fertige Doppeltube aus der geöffneten Blasform
dem Schraubgewinde für den Verschluß gebildet ausgeworfen werden.
wird. Im Anschluß daran bewegen sich die Greifer 34 5 Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist damit
gegenüber der Ausspritzgeschwindigkeit des von ausgegangen, daß sich der Formkern 33 gleich-Schlauches
erhöhter Geschwindigkeit in Spritzrich- zeitig mit den Greifern 34 aus dem Spritzkopf 32 abtung
des Schlauches vom Spritzkopf 32 weg, wobei wärts bewegt, damit das Schlauchende von den Grei-Spritzgeschwindigkeit
und Bewegungsgeschwindig- fern 34 besser gehalten werden kann. Hierbei kann
keit der Greifer 34 so aufeinander abgestimmt sind, io man durch die Blasöffnungen des Formkerns 33 in
daß eine bestimmte Wandstärkeverringerung des das Schlauchinnere eine gewisse Menge sogenannter
ausgespritzten Schlauches erzielt wird, die so groß ist, Stützluft einblasen, um zu verhindern, daß sich der
daß später die gewünschte Wandstärke des fertigen Schlauch beim Recken fest um den Formkern 33
Körpers erzielt wird. Kurz bevor die erforderliche zieht. Unter Umständen kann es aber auch erwünscht
Schlauchlänge erreicht ist, wird die Bewegungsge- 15 sein, daß sich der Schlauch beim Recken um den
schwindigkeit der Greifer 34 auf die Spritzgeschwin- Formkern 33 zieht, so daß dann ohne Stützluft geardigkeit
des Schlauches verringert, so daß der beitet werden muß. Eine· solche Arbeitsweise kann
Schlauch wieder seine hohe Wandstärke behält, und sich insbesondere dann empfehlen, wenn man die
zwar in einem Teil, der zum Tubenhals geformt wird. Greifer 34 und den Formkern 33 nicht mit gleichblei-Dann
schließen sich die Formhälften 36, 37 um das 20 bender Geschwindigkeit bewegt, um einen Vorformzwischen
Spritzkopf 32 und den Greifern 34 befind- ling 31 zu erzeugen, der an bestimmten Stellen eine
liehe Schlauchstück, wobei durch die Halsformteile höhere Wandstärke besitzt, wie sie sich dann ergibt,
38, 39 dieser Formhälften 36, 37 der Hals für die wenn der Unterschied zwischen der Spritzgeschwinzweite
Tube gebildet wird (Fig. 9). Gleichzeitig kann digkeit des Schlauches und der Geschwindigkeit der
natürlich durch an den Formhälften 36, 37 vorgese- as Greiferbewegung über eine gewisse Strecke verringert
hene Schneid- bzw. Quetschkanten die Abtrennung wird. Man kann natürlich die Geschwindigkeit der
des Schlauchstücks vorgenommen werden, worauf Greiferbewegung stetig oder in irgendeiner anderen
das in der Blasform befindliche Schlauchstück zum Weise und gegebenenfalls mehrmals bis zu vorgegefertigen
Körper aufgeblasen wird (Fig. 10). Das benen Maximal- bzw. Minimalwerten ansteigen und
Aufblasen kann hierbei durch seitliche Luftzufüh- 30 wieder absinken lassen, um die mannigfachen Wandrungsöffnungen
im Formkern 33 vorgenommen wer- stärkeunterschiede zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern aus warmformbaren Kunststoffen, bei dem ein
schlauchförmiger Vorformling in einer Blasform durch Aufweiten gegen deren Innenwandung in
die gewünschte Gestalt gebracht wird, nachdem er vorher zumindest auf Teilen seiner Länge, die
sich in warmformbarem Zustand befinden, in seiner Wandstärke verringert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorformling (12) durch Zug in seiner axialen Richtung gereckt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem über seine ganze
Länge warmformbaren Vorformling (12) in an sich bekannter Weise Teile seiner Länge gekühlt
werden.
3. Verfahren .nach Anspruch 2, dadurch ge- ao
kennzeichnet, daß das Kühlen an über die Länge des Vorformlings (12) in Abständen verteilten
Stellen erfolgt.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausmaß der Formbarkeit und/oder des Abkühlungsgrades an den einzelnen Stellen des Vorformlings
(12) unterschiedlich ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Recken während des Ausspritzens
erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Recken mit sich änderndem
Reckungsgrad erfolgt.
7. Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus warmformbaren Kunststoffen, insbesondere
zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, mit einem Spritzkopf zum Ausspritzen
eines warmformbaren, schlauchförmigen Vorformlings, einer Abtrennvorrichtung für den
Vorformling und einer Blasform, in der der Vorformling durch Blasen gegen deren Innenwandung
in die gewünschte Gestalt gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte
Kühleinrichtungen für zumindest Teile des Vorformlings (12) über dessen Länge in Abständen
verteilt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen in ihrer
Wirksamkeit regelbar oder einstellbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen
(14 bzw. 16) in an sich bekannter Weise zumindest zum Teil als Greif einrichtungen mit Greifern
(13 bzw. 15) und gegebenenfalls gleichzeitig als Abtrenneinrichtungen mit Abtrennkanten (21
bzw. 22) ausgebildet sind. ,
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine der an den Enden des Vorformlings (12) angreifenden Kühleinrichtungen (14
bzw. 16) in axialer Richtung des Vorformlings (12) relativ zu der anderen bewegbar angeordnet
ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der 6g Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Greifeinrichtungen mit den Greifern (13 bzw. 15) in Verbindung mit einem gegebenenfalls als
Blasdorn ausgebildeten Formkern (17 bzw. 18) als Preßformen für einen Teil des Hohlkörpers
ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0036631 | 1962-04-24 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1479161A1 DE1479161A1 (de) | 1969-02-13 |
| DE1479161B2 true DE1479161B2 (de) | 1972-06-08 |
Family
ID=7096538
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621479161 Pending DE1479161B2 (de) | 1962-04-24 | 1962-04-24 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von hohlkoerpern aus warmformbaren kunststoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1479161B2 (de) |
Cited By (3)
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| DE2256679A1 (de) * | 1972-11-18 | 1974-05-22 | Hansen Gerhard | Vorrichtung zum herstellen, fuellen und verschliessen eines behaelters aus einem heissiegelbaren kunststoffschlauch |
| DE3121525A1 (de) * | 1980-05-29 | 1982-06-09 | PLM AB, 20180 Malmö | Rohrfoermiger rohling sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung desselben |
| DK153300B (da) * | 1975-02-20 | 1988-07-04 | Carnaud Total Interplastic | Fremgangsmaade til fremstilling af et hullegeme af plastmateriale |
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| DE2623342A1 (de) * | 1976-05-25 | 1977-12-15 | Hoechst Ag | Verfahren zum extrusionsblasen thermoplastischer hohlkoerper und greifervorrichtung zum einziehen des rohlings in das blaswerkzeug |
| DE102008038954A1 (de) * | 2008-05-29 | 2009-12-03 | Creative Balloons Maschinenbau Gmbh & Co. Kg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dünnwandiger Schlauchelemente mittels kalter Verformung, vorzugsweise für drainierende und/oder zuleitende Schlauchelemente zur Verwendung bei medizinischen Kathetern und Geräten, insbesondere bei Stuhldrainagevorrichtungen |
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- 1962-04-24 DE DE19621479161 patent/DE1479161B2/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1479161A1 (de) | 1969-02-13 |
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