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DE1478388B - Fahrzeugreifen aus elastischem Werkstoff für Spielzeuge - Google Patents

Fahrzeugreifen aus elastischem Werkstoff für Spielzeuge

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Publication number
DE1478388B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
webs
tire
toys
vehicle
elastic material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual

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Description

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugreifen aus elastischem Werkstoff für Spielzeuge, der auf seiner Lauffläche mit in Umfangsrichtung verlaufenden Stegen und hierzu quer angeordneten Verzahnungsrippen versehen ist.
Es ist ein Zahnkranz bekannt, der eine umlaufende Schnurrille aufweist, in die eine aus elastischem Werkstoff bestehende Schnur eingelegt werden kann, wenn das Zahnrad als Schnurlaufrad benutzt werden soll. Beiderseits dieser Schnurrille sind hierzu quer ίο angeordnete Verzahnungsrippen vorgesehen. Dieser auch bei Fahrspielzeugen als Laufrad benutzbare Zahnkranz weist jedoch keine Ähnlichkeit mit einem großtechnischen Fahrzeugreifen auf und kann in Ermangelung einer Lauffläche nur dann als Laufrad bei Spielzeugen verwendet werden, wenn ein zusätzlicher Gummireifen in der Schnurrille angebracht wird. Ein bekannter Fahrzeugreifen für Spielzeuge besitzt Verzahnungsrippen, die auf der Lauffläche angeordnet und beiderseits von umlaufenden Stegen begrenzt sind, deren Außenumfang auf dem gleichen Durchmesser liegt, wie die Spitzen der Verzahnungsrippen. Der Antrieb dieses bekannten Fahrzeugreifens kann daher nur dadurch geschehen, daß ein schmales Zahnrad mit seinen Zähnen in die Verzahnungsrippen des Fahrzeugreifens eingreift. Er eig- · net sich daher im wesentlichen nur als Fahrzeugreifen und kann in dieser Eigenschaft nur angetrieben werden. Er ist nicht geeignet, Bestandteil eines Getriebes aus mehreren gleichartigen Reifen zu sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Spielzeugreifen der eingangs beschriebenen Art die in Umfangsrichtung verlaufenden Stege und Verzahnungsrippen so anzuordnen, daß der Fahrzeugreifen wahlweise als Triebrad für einen Friktionstrieb oder für einen Zahntrieb mit einem gleichartigen Fahrzeugreifen ebenso verwendet werden kann wie für die Lauf räder eines Spielfahrzeuges.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß die Lauffläche zwei erhabene, mindestens im Abstand ihrer Stegbreite voneinander angeordnete Stege aufweist, und daß die Verzahnungsrippen über die zu beiden Seiten der Stege angeordneten Viertelkreise des Reifengrundprofils hinausragen.
Auf den in Umfangsrichtung verlaufenden erhabenen Stegen kann der Spielzeugreifen abrollen. Bei einem Friktionstrieb nehmen je zwei Stege des einen Fahrzeugreifens den Steg des weiteren Fahrze.ugreifens zwischen sich zu dessen Führung auf. Die zu beiden Seiten der Lauffläche angeordneten Verzahnungsrippen, die sich von der Lauffläche bis in die radial gerichtete Stirnfläche erstrecken, stellen die Reifenprofilierung des Fahrzeugreifens dar. Bei Bildung eines Zahnantriebs aus zwei oder mehreren Fahrzeugreifen greifen die Verzahnungsrippen ineinander und ermöglichen so die Übertragung von Drehmomenten. Dadurch, daß die Verzahnungsrippen über die zu beiden Seiten der Stege angeordneten Viertelkreise des Reifengrundprofils hinausragen, können die Fahrzeugreifen als Stirnzahnräder ebenso verwendet werden wie als Winkelzahnräder, wobei der Eingriff der Verzahnungsrippen in einem sich bis zur Flachanlage zweier Reifen erstreckenden Winkel erfolgen kann. Bei der Flachanlage zweier Fahrzeugreifen entsteht eine gegen Verdrehung gesicherte Einheit, die als Kupplung oder als Rolle od. dgl. verwendet werden kann. Außerdem ergibt sich durch die Anordnung der Verzahnungsrippen der Vorteil, daß die Achsen zweier im Eingriff miteinander befindlicher Fahrzeugreifen gegeneinander versetzt sein können, so daß sich die Verzahnungsrippen selbst dann noch miteinander im Eingriff befinden, wenn sich Verschiebungen durch Ungenauigkeiten der Achslagen ergeben. Bei räumlich voneinander getrennten Fahrzeugreifen ermöglichen die im Abstand ihrer Stegbreite voneinander angeordneten Stege eines jeden Reifens die Aufnahme einer Schnur für einen Schnur- oder Seiltrieb. Die erfindungsgemäße Ausbildung erlaubt damit die Verwendung des Fahrzeugreifens für die unterschiedlichsten bei einem Spielzeugmodell vorkommenden Anwendungszwecke, so daß ζ. B. bei einem Spielbaukasten auf besondere Antriebsmittel weitestgehend verzichtet werden kann.
Die Erfindung erstreckt sich nur auf die Kombination der im Anspruch angeführten Merkmale.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. ··" ~~~~
Fig. 1 zeigt zwei einen Friktionstrieb bildende Fahrzeugreifen und
F i g. 2 einen Winkelzahntrieb bildende Fahrzeugreifen.
Auf den beiden Achsen 1,2 in F i g. 1 sind zwei Reifen 3,4 befestigt. Die Lauffläche 5,6 weist zwei in Umfangsrichtung verlaufende erhabene Stege 7,8, 9,10 auf, die im Abstand ihrer Stegbreite voneinander angeordnet sind. Der Steg 9 des Reifens 4 ragt zwischen die beiden Stege 7 und 8 des Reifens 3 und wird durch diese geführt. Die Oberfläche des Steges 9 berührt unter Friktion den zwischen den Stegen 7 und 8 liegenden Bereich der Lauffläche 5 des Reifens 3. Die quer zu den in Umfangsrichtung verlaufenden Stegen 7, 8, 9, 10 angeordneten Verzahnungsrippen 11,12,13,14 ragen über die zu beiden Seiten der Stege angeordneten Viertelkreise des Reifengrundprofils hinaus. Bei dem Zahnantrieb nach F i g. 2 greifen die Verzahnungsrippen 13 des auf der Achse 2 angeordneten Reifens 4 in die Verzahnungsrippen 11 des auf der rechtwinklig zur Achse 2 verlaufenden Achse 1 sitzenden Reifens 3 ein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fahrzeugreifen aus elastischem Werkstoff für Spielzeuge, der auf seiner Lauffläche mit in Umfangsrichtung verlaufenden Stegen und hierzu quer angeordneten Verzahnungsrippen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (5, 6) zwei erhabene, mindestens im Abstand ihrer Stegbreite voneinander angeordnete Stege (7, 8,9,10) aufweist, und daß die Verzahnungsrippen (11,12,13,14) über die zu beiden Seiten der Stege angeordneten Viertelkreise des Reifengrundprofils hinausragen.

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