DE1477947C - Einrichtung zum wahlweisen Wechseln der Drehrichtung von auf einer [ appscheibe liegenden Abnchtringen - Google Patents
Einrichtung zum wahlweisen Wechseln der Drehrichtung von auf einer [ appscheibe liegenden AbnchtringenInfo
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- DE1477947C DE1477947C DE1477947C DE 1477947 C DE1477947 C DE 1477947C DE 1477947 C DE1477947 C DE 1477947C
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Description
1 '''
2
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum wahl- sprechende Einstellung der Zwischenräder unterweisen
Wechseln der Drehrichtung von auf der . schiedlich gemacht werden kann. Es ist auch möglich,
rotierenden Läppscheibe liegenden Ringen, die gegen daß der Stern während des gesamten Läppvorganges
Umlaufen gehalten sind. Der Zweck solcher söge- sich periodisch mehrmals um 360° dreht und die
nannten Abrichtringe ist, die Läppscheibe während 5 Einstellung der Zwischenräder geändert wird, wenn
des Läppens der Werkstücke abzurichten und plan sie an der Zuführ- oder Abschiebestelle am Ladetisch
zu halten. vorbeikommen. Auch können nur einzelne Ringe
Es ist bekannt, solche Ringe anzutreiben durch durch Absenken der zugehörigen Zwischenräder in
eine am Umfang der Ringe anliegende auf der Läpp- der einen Richtung angetrieben sein, während die
Scheibenachse sitzende Scheibe. io anderen Ringe infolge Ausschaltung der Zwischen-
Durch die deutsche Patentschrift 1 017 937 ist es räder und Anlage am zentralen Antriebsrad in der
bekannt, auf der Läppscheibe liegende Scheiben, die entgegengesetzten Richtung laufen,
auf ihrer Unterseite" die zu läppenden Werkstücke " Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der halten, am Umfang mit einer Verzahnung zu versehen Erfindung.
auf ihrer Unterseite" die zu läppenden Werkstücke " Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der halten, am Umfang mit einer Verzahnung zu versehen Erfindung.
und sie wahlweise von einem auf der Läppscheiben- 15 Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt einer Läppachse
sitzenden Zahnrad oder von zwischen dieses maschine mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung;
Zahnrad und die Scheiben einzusetzenden Zahnrädern F i g. 2 und 3 zeigen die Draufsicht auf die Läppanzutreiben,
so daß sie in einander entgegengesetztem scheibe mit den Ringen und ihrer Halterung in zwei
Sinn umlaufen, je nachdem ob die Zwischenzahn- verschiedenen Arbeitsstellungen,
räder eingesetzt sind oder nicht. Die Scheibe und das 20 Im Maschinengehäuse einer Läppmaschine ist eine Zwischenzahnrad sind dort von Hebeln getragen, die Läppscheibe 2 gelagert, die von einem Motor um an einem die Läppscheibe diagonal überquerenden ihre Achse 5 gedreht wird. Um eine am Gehäuse Träger in entsprechenden Stellungen starr befestigbar befestigte senkrechte Säule 6 ist ein Gehäusearm 7 sind und somit die Lage der Scheibe und des schwenkbar gelagert, an dem ein Stern 8 mit vier Zwischenrades gegenüber der Läppscheibe bestimmen 25 Armen 9 aufgehängt ist, der um die Achse 5 der und sie daran hindern, um die Achse der Läppscheibe Läppscheibe drehbar ist. Jedes Ende der Sternarme 9 umzulaufen. trägt einen senkrechten Bolzen 10, an dessen unterem
räder eingesetzt sind oder nicht. Die Scheibe und das 20 Im Maschinengehäuse einer Läppmaschine ist eine Zwischenzahnrad sind dort von Hebeln getragen, die Läppscheibe 2 gelagert, die von einem Motor um an einem die Läppscheibe diagonal überquerenden ihre Achse 5 gedreht wird. Um eine am Gehäuse Träger in entsprechenden Stellungen starr befestigbar befestigte senkrechte Säule 6 ist ein Gehäusearm 7 sind und somit die Lage der Scheibe und des schwenkbar gelagert, an dem ein Stern 8 mit vier Zwischenrades gegenüber der Läppscheibe bestimmen 25 Armen 9 aufgehängt ist, der um die Achse 5 der und sie daran hindern, um die Achse der Läppscheibe Läppscheibe drehbar ist. Jedes Ende der Sternarme 9 umzulaufen. trägt einen senkrechten Bolzen 10, an dessen unterem
Es ist andererseits bekannt, mehrere auf einer Ende sich eine Laufrolle 11 befindet.
Läppscheibe liegende, die Läppscheibe infolge ihres Außerdem trägt jeder Arm 9 an seinem Ende eine
Läppscheibe liegende, die Läppscheibe infolge ihres Außerdem trägt jeder Arm 9 an seinem Ende eine
verhältnismäßig großen Gewichtes abrichtende Ab- 30 Anschlagnase 36, gegen die ein Anschlag 18 am Gerichtringe
vorzusehen, deren jeder einen die zu läp- häusearm 7 anlegbar ist, und zwar mittels eines um
penden Werkstücke haltenden Werkstückhalter um- eine waagerechte Achse 20 schwenkbaren Handfaßt,
und das Umlaufen solcher Abrichtringe um die hebeis 19. Am Stern 8 sind ferner vier um senkrechte
Läppscheibenachse dadurch zu verhindern, daß eine Achsen 13 schwenkbare Träger 14 für in Achsrichfeststehende
Stützrolle sich gegen den Umfang eines 35 tung verstellbare und durch Klemmschrauben 16 gejeden
Abrichtringes legt. haltene Bolzen 15 angebracht, die an ihren unteren
Ausgehend von einer Einrichtung zum wahlweisen Enden Zwischenräder 17 aufweisen.
Wechseln der Drehrichtung mehrerer auf der rotie- Die ringförmige Läppscheibe 2 sitzt auf einem mit
Wechseln der Drehrichtung mehrerer auf der rotie- Die ringförmige Läppscheibe 2 sitzt auf einem mit
renden Läppscheibe gegen Mitumlaufen gehaltenen ihrer Antriebswelle verbundenen Scheibenflansch 21
Abricht- bzw. Werkstückhalterringe, die ihren 40 und wird mit ihm durch Stifte 22 mitgenommen. Der
Rotationsantrieb wahlweise durch ein mit dem Um- Flansch besitzt eine durch die Bohrung der Läpp-,
fang der Ringe in Eingriff stehendes, zentral auf der scheibe 2 hindurchgehende, fest verbundene, kon-Läppscheibe
sitzendes Rad oder durch ein die Dreh- zentrische Antriebsscheibe 23, -die über die Ebene der
richtung umkehrendes Zwischenrad erhalten, das auf Arbeitsfläche der Läppscheibe 2 hinausragt,
einem beweglichem Arm eines die Ringe stützenden· 45 Die zu läppenden Werkstücke 25 liegen in den Sterns gelagert ist, ist es Aufgabe der Erfindung, daß Abrichtringen 24 entweder lose oder in Werkstückdie Abrichtringe und Werkstücke schrittweise und haltern 26, die durch Vorsprünge 29 und entdamit unter Ortsveränderung um die Läppscheibe sprechende Aussparungen mit den Ringen 24 drehvon der Zuführ- zur Abschiebestelle herumführbar schlüssig verbunden sind.
einem beweglichem Arm eines die Ringe stützenden· 45 Die zu läppenden Werkstücke 25 liegen in den Sterns gelagert ist, ist es Aufgabe der Erfindung, daß Abrichtringen 24 entweder lose oder in Werkstückdie Abrichtringe und Werkstücke schrittweise und haltern 26, die durch Vorsprünge 29 und entdamit unter Ortsveränderung um die Läppscheibe sprechende Aussparungen mit den Ringen 24 drehvon der Zuführ- zur Abschiebestelle herumführbar schlüssig verbunden sind.
sind und hierbei im Laufe dieser Bewegung um die 50 Die Werkstücke 25 können durch Gewichte 27 be-Läppscheibe
die Drehrichtung der einzelnen Abricht- lastet sein. Bei ungleich dicken Werkstücken kann
ringe auf besonders einfache Weise ein- oder mehr- zu deren Höhenausgleich zwischen Gewicht 27 und
mais während der Läppdauer umgekehrt werden Werkstücke 25 eine Zwischenplatte 28 aus elastikann.
schem Werkstoff gelegt werden.
Gemäß der Erfindung erfolgt das dadurch, daß der 55 Auf einer Seite vor der Läppscheibe 2 ist ein
an seinen Enden eine an sich bekannte Stützrolle höhenverstellbarer Ladetisch 30 vorgesehen,
aufweisende Stern um die Läppscheibenachse ver- Die Arbeitsweise dieser Maschine ist folgende:
aufweisende Stern um die Läppscheibenachse ver- Die Arbeitsweise dieser Maschine ist folgende:
drehbar, der Zwischenträger an ihm verschwenkbar Während die Läppscheibe 2 ohne Unterbrechung umangelenkt
und das Zwischenrad auf seiner Achse läuft, wird der Stern 8, der sich infolge Reibung von
axial verschieb- und feststellbar ist. 60 der Läppscheibe her mit ihr mitbewegen würde, nur
Hierdurch ergibt sich ein genaueres Läppen der periodisch um 90° gedreht. Gegen Drehung wird er
Werkstücke und eine längere Benutzbarkeit der Läpp- nämlich dadurch gehalten, daß seine Anschlagnase
scheibe infolge gleichmäßigerer planer Abnutzung. 36 gegen den verschwenkbaren Anschlag 18 an-Die
schrittweise Drehung des Sterns um die Läpp- schlägt. Während des Stillstandes des Sternes 8 wird
scheibenachse führt dazu, daß die Abrichtringe und 65 von dem Ladetisch 30 ein Abrichtring 24 mit Werk-Werkstücke
nacheinander mehrere über den Umkreis stücken auf die Läppscheibe 2 zwischen eine Stützder
Läppscheibe verteilte Arbeitsstationen durch- rolle 11 und die Antriebsscheibe 23 geschoben. Wenn
laufen, in denen jeweils die Drehrichtung durch ent- das Zwischenrad 17 gesenkt ist, legt sich der Ab-
dichtring 24 an die Stützrolle 11 und an das Zwischenrad 17 an. Er wird dann von der zentralen
Scheibe 23 über das Zwischenrad 17 in Richtung des Pfeiles C der F i g. 3 um seine Achse gedreht und
dabei gehindert, um die Läppscheibenachse umzulaufen. Dann wird der Anschlag 18 kurzzeitig gehoben
und wieder gesenkt, so daß der Stern 8 um 90° in Richtung des Pfeiles A dreht und dann wieder
gegen weitere Drehung gehalten ist. Der Stern 8 bleibt während einer vorbestimmten Zeit, die einer
gewünschten Läppung entspricht, in dieser Stellung. In dieser Zeit wird der am Ladetisch 30 angelangte
Abrichtring von der Läppscheibe auf den abgesenkten Ladetisch geschoben, und es werden ihm die geläppten
Werkstücke entnommen; ferner wird in dieser Zeit ein beladener Abrichtring auf die Läppscheibe geschoben.
Dieser Vorgang wiederholt sich in gleichen Perioden. Dabei wandert der am Ladetisch 30 auf
die Läppscheibe 2 aufgebrachte Abrichtring schrittweise durch drei weitere Arbeitsstationen, an denen
die Werkstücke 25 geläppt werden und der Abrichtring 24 die Läppscheibe 2 abrichtet. Nach einem Teil
des Umlaufes eines Abrichtringes um die Läppscheibenachse oder nach einem ganzen Umlauf werden die
Laufrollen 17 hochgezogen. Infolgedessen legt sich der Abrichtring 24 dann gegen die Antriebsscheibe
und wird von dieser in Richtung des Pfeiles B der F i g. 3 um seine Achse gedreht.
5
5
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum wahlweisen Wechseln der Drehrichtung mehrerer auf der rotierenden Läppscheibe gegen Mitumlaufen gehaltenen Abrichtbzw. Werkstückhalteringe, die ihren Rotationsantrieb wahlweise durch ein mit dem Umfang der Ringe in Eingriff stehendes, zentral auf der Läppscheibe sitzendes Rad oder durch ein die Drehrichtung umkehrendes Zwischenrad erhalten, das auf einem Träger eines die Ringe stützenden Sterns gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinen Enden eine an sich bekannte Stützrolle (11) aufweisende Stern (8, 9) um die Läppscheibenachse absatzweise gegen Anschläge (36, 18) verdrehbar, der Zwischenradträger (14) an ihm verschwenkbar angelenkt und das Zwischenrad (17) auf seine Achse (15) axial verschieb- und feststellbar (16) ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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