[go: up one dir, main page]

DE1477046C - Verfahren zum Herstellen einer selbst sichernden Schraubenmutter und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer selbst sichernden Schraubenmutter und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens

Info

Publication number
DE1477046C
DE1477046C DE1477046C DE 1477046 C DE1477046 C DE 1477046C DE 1477046 C DE1477046 C DE 1477046C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collar
deformation
nut
tools
gap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James Leonard Cardiff Wales Mattick (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firth Cleveland Fastenings Ltd
Original Assignee
Firth Cleveland Fastenings Ltd
Publication date

Links

Description

ί 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen wieder abnehmende Verformung am Umfang er-
einer selbstsichernden Schraubenmutter, die einen reicht, die ein weiches Übergehen des nur wenig
Grundkörper mit polygonalem Querschnitt, einen verformten Bereiches, dem der größte Durchmesser
Kragen und ein durchgehendes Gewinde aufweist, des verformten Gewindeteils zugeordnet ist, in den
das im Bereich des Kragens oval, etwa ellipsenför- 5 maximalen verformten Bereich bewirkt. Mit dem er-
mig verformt ist, bei dem dieser Kragen durch einen fmdungsgemäßen Verfahren ist es deshalb möglich,
sich verjüngenden und wieder erweiternden Spalt eine Verformung des Kragens über Bögen von nahe-
zweier Verformungswerkzeuge hindurchgeführt wird. zu 180° beiderseits einer Axialebene zu bewirken.
Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zum Die Form des Kragens, bei der dessen Durchmesser
Durchführen dieses Verfahrens mit zwei Verfor- io stetig und gleichmäßig von einem kleinsten Wert bis
mungswerkzeugen, die einen sich zuerst verjüngen- zu einem größten Wert zunimmt, wird als »ovale«
den und dann erweiternden Spalt bilden. Form bezeichnet.
Es sind Schraubenmuttern bekannt, mit denen die Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht selbstsichernde Wirkung durch Veränderung der nicht nur die Herstellung einer selbstsichernden Form eines Teils des Gewindes der Mutter selbst 15 Mutter mit wesentlich verbesserten Eigenschaften angestrebt wird, so daß beim Einschrauben eines gegenüber den Muttern nach dem Stande der Tech-Bolzens elastische Formveränderungen des defor- nik, sondern auch eine sehr genaue und wirtschaftmierten Gewindeteiles stattfinden, die einen radial liehe Herstellungsweise, da es mit einfachsten Mitteln nach innen gerichteten Druck auf den Bolzen be- kontinuierlich durchgeführt werden kann und insbewirken. Bei einem bekannten Verfahren zur Her- 20 sondere bei der bevorzugten Ausführungsform von stellung solcher Muttern werden die Muttern am Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens Ende des Gewindes von zwei Seiten her gequetscht, keine hin- und hergehenden Teile Verwendung finden ■ so daß das Gewindeende nicht mehr kreisförmig, müssen, sondern lediglich einer der beiden Verforsondern länglich verformt ist. Bei einem weiteren mungsteile, der vorzugsweise als Walze ausgebildet bekannten Verfahren werden die Muttern an be- 25 ist, gedreht werden muß. Es ist ein wesentliches stimmten Stellen des Gewindes von zwei Seiten her Merkmal der Erfindung, daß die den Spalt begrenbombiert, so daß das Gewinde an diesen Stellen nach zenden Verformungswerkzeuge eine relative Beweinnen gedrückt wird. gung ausführen. Darunter wird verstanden, daß die
Es ist ferner ein Verfahren zum Herstellen einer ' den Spalt begrenzenden Ränder der Verformungs-Sicherheitsmutter, die einen an den Grundkörper der 30 werkzeuge sich während des Durchganges der Mutter Mutter ansetzenden Kragen und ein durchgehendes durch den Spalt sich gegeneinander verschieben, so Gewinde durch Grundkörper und Kragen hat, be- daß die Mutter sich im Spalt dreht bzw. sich auf den kannt, bei dem die Mutter von zwei gegenüberlie- Werkzeugen wälzt oder abrollt,
genden Seiten her gequetscht wird, indem das Ge- Das erfindungsgemäße Verfahren kann zum Herwindeende der Mutter durch einen von den Rändern 35 stellen einer Mutter verwendet werden, wobei diese zweier Verformungsteile gebildeten, sich zuerst bis fast über einen Bogen von 180° auf jedem Verforzu einem Maß, das kleiner als der Außendurchmesser mungsteil abrollt. Muttern, die auf diese Weise herdes noch nicht verformten Kragens ist, verjüngen- gestellt sind, zeigen am Umfang des den verformten den und dann wieder erweiternden Spalt geführt Teil des Gewindes umgebenden Kragen Spuren von wird, wobei eine Drehung der Mutter verhindert 40 dem Reibungseingriff der Verformungsteile mit diewird (britische Patentschrift 640 938). sem Kragen. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- sich jedoch auch zur Herstellung von Sperrmuttern,
steht in der Schaffung eines Herstellungsverfahrens bei denen nur ein Teil des Umfangs der Verformung
für Schraubenmuttern der im Anspruch 1 beschrie- unterworfen wird.
benen Gattung, bei dem der Kragen der Mutter 45 Bei einer Vorrichtung zum Herstellen von selbstin eine ovale, etwa ellipsenförmige Gestalt verformt sichernden Schraubenmuttern nach dem erfindungswird, das mit einfachen Mitteln durchzuführen und gemäßen Verfahren ist die wirksame Länge des für die Massenfertigung geeignet ist. Walzenspaltes kleiner als der halbe Umfang des
Die Erfindung besteht darin, daß die Mutter wäh- Kragens der Mutter.
rend ihres Durchganges durch den Spalt von den 50 Vorzugsweise hat ein Verformungswerkzeug eine Werkzeugen um weniger als 180° um ihre Achse fest angeordnete gerade Leiste, und das andere Verunter einer gleichmäßigen und stetigen Veränderung formungswerkzeug ist eine drehantreibbare zylindes Kragendurchmessers gedreht wird. drische Scheibe. Bei einer Ausführungsform nach
Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird der der Erfindung sind die wirksamen Werkzeugflächen Kragen längs seines Umfangs durch einen Wälzvor- 55 gerändelt. Weiter sind die Verformungswerkzeuge vorgang kontinuierlich und fortschreitend verformt, wo- zugsweise parallel zu und im Abstand von einer bei die Verformung langsam an zwei diametral ein- Platte.,-angeordnet, auf der die Mutterrohlinge dem ander gegenüberliegenden Stellen des Kragens be- Werkzeugspalt zugeführt werden, wobei der Abstand ginnt und dann bis zur engsten Stelle des Spaltes der Werkzeuge von der Platte der axialen Erder Verformungswerkzeuge immer stärker wird und 60 Streckung des polygonalen Grundkörpers der Mutter schließlich wieder, wenn sich der Spalt erweitert, ab- entspricht.
nimmt. Die Verformung des Kragens erfolgt dabei An Hand der Figuren wird die Erfindung beikontinuierlich mit dem Drehen der Mutter um ihre spielsweise erläutert.
eigene Achse längs einander gegenüberliegender Be- F i g. 1 zeigt einen Mutterrohling teilweise in Anreiche am Umfang derselben. Es wird damit im Ge- 65 sieht und teilweise im Schnitt;
gensatz zu den bekannten Verfahrensmaßnahmen, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 1 die ein Quetschen von zwei Seiten her bewirken, eine dargestellten Rohling;
kontinuierlich immer stärker werdende und dann Fig. 3 zeigt eine nach den Verfahren nach der
3 4
Erfindung hergestellte Schraubenmutter teilweise in wird die Mutter immer um ihre Achse unter einer
Ansicht und teilweise im Schnitt; Walzwirkung gedreht, wenn der Kragen durch den
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 3 dar- Spalt gedruckt wird, wobei der Winkel, um den die
gestellte Mutter; Mutter durch diesen Spalt gedreht wird, weniger ais
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer 5 ISO0 beträgt. Der Friktionseingriff wird mit gerän-
fertigen Schraubenmutter; delten, gerieften oder aufgerauhten Rändern der Ver-
F i g. 6 zeigt schematisch in aufeinanderfolgenden formungsteile erreicht. Die dargestellten und nach-
Verfahrensstufen die Deformation des Sicherheits- folgend beschriebenen Verfahrensmaßnahmen vver-
kragens; den in Zusammenhang mit einer Mutter mit zylin-
F i g. 7 zeigt eine schematische Ansicht der Mutter, io drischem Kragen behandelt, jedoch die Abänderun-
die sich zwischen den zwei Verformungswerkzeugen, gen, die notwendig sind, um die Deformation z. B.
die in Fig. 6 dargestellt sind, befindet; eines kugelstumpfförmigen oder in Achsrichtung ge-
F i g. 8 zeigt eine schematische Draufsicht einer krümmten Kragens zu bewirken, ergeben sich dar-
Vorrichtung, wie sie zur Durchführung des Verfall- aus von selbst.
rens nach der Erfindung verwendet werden kann; 15 Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Vorrich-
F i g. 9 zeigt eine der F i g. 7 entsprechende An- tung wird der Rohling zwischen einer rotierenden
sieht der Mutter, die sich zwischen den Verfor- Walze 8 und einer geraden, fest angeordneten
müngswerkzeugen, die in F i g. 8 dargestellt sind, Schiene 9 hindurchgeschoben. Die Walze 8 besitzt
befindet; einen gerändelten oder gerieften oberen Rand 10 und
F i g. 10 zeigt eine Draufsicht auf eine alternative 20 einen unteren Teil oder Abstandshalter 11 mit redu-
Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach ziertem Durchmesser. Diese Walze wird in Richtung
der Erfindung; des Pfeils 1.2 um eine feste Achse 13 angetrieben.
Fig. 11 zeigt einen Schnitt längs der Linie XI-XI Die Führungsschiene 9 besitzt einen gerändelten
in Fig. 10; oberen Rand 14, der über einen Abstandshalter 15
Fig. 12 zeigt ein Schema, an Hand dessen die Be- 25 vorsteht.
rechnungen durchgeführt werden, nach denen die Die Verformungswerkzeuge 8 und 9 sind in einem Vorrichtungen, die in den Fig. 10 und 11 darge- solchen Abstand voneinander angeordnet, daß der stellt sind, ausgelegt werden. hexagonale Grundkörper der Mutter 1 frei zwischen In den F i g. 1 und 2 ist ein Rohling für eine den Abstandshaltern 11 und 15 hindurchgeführt wer-Schraubenmutter dargestellt, der für die Herstellung 30 den kann, während der Kragen 2 zwischen die geeiner Schraubenmutter nach dem erfindungsgemäßen rändelten Ränder 10 und 14 der Verformungswerk-Verfahren verwendet wird. Der Rohling besitzt einen zeuge eingeklemmt und einer progressiven, nach üblichen hexagonalen Grundkörper 1 und einen Kra- innen gerichteten Verformung unterworfen wird, gen 2, dessen Querschnitt gegenüber dem des Grund- wenn er zwischen den Verformungswerkzeugen hinkörpers reduziert ist. Der Kragen 2 erstreckt sich von 35 durchgeführt wird. Um dem Rohling den Durchtritt dem Ende 3 des Grundkörpers aus bis zu dem freien zwischen der Führungsschiene und der Walze zu erEnde 4 der Mutter. Eine Gewindebohrung 5 er- leichtern, können die Ränder 10 und 14 leicht schräg streckt sich in axialer Richtung durch den Mutter- ausgebildet sein.
rohling. Der Querschnitt der Bohrung des Rohlings F i g. 6 zeigt die progressive, nach innen gerichist, abgesehen von durch das Gewinde bedingten 40 tete Deformation des Kragens in drei Stufen. In Unterschieden, überall kreisförmig. Das axiale Profil Stufe A besitzt der Kragen noch die Form des Kreisdes.Kragens muß nicht unbedingt gerade sein, son- zylinders und tritt gerade in den Spalt zwischen der dem kann auch konisch ausgebildet sein, wie z. B. Rolle oder Walze und der Führungsschiene ein. In mit den gestrichelten Linien 7 angedeutet wird. Das Stufe S ist der Kragen in seiner im allgemeinen Profil kann aber auch z. B. konvex oder konkav zur 45 ovalen deformierten Form an der Stelle dargestellt, Achse der Mutter hin gekrümmt sein. an der der Abstand zwischen der Führungsstange Die nach dem Verfahren nach der Erfindung her- und der Walze ein Minimum beträgt. In der Stufe C gestellte fertige Mutter ist in den F i g. 3 bis 5 dar- ist die Stellung dargestellt, in der die nach innen gegestellt. Diese Mutter wird durch Verformung des richtete Verformung beendigt ist und die fertige, Kragens 2 des Mutterrohlings in solcher Weise er- 50 selbstsichernde Mutter aus dem Spalt zwischen den zeugt, daß die Kragenbohrung, die zuerst einen Verformungswerkzeugen austritt. Die selbstsichernden kreisförmigen Querschnitt besitzt, nach der Verfor- oder arretierenden Eigenschaften der Mutter werden mung einen im wesentlichen ovalen Querschnitt auf- durch die nach innen gerichtete Verformung der Geweist. Diese Verformung kann durch die oben be- windegänge in dem Kragen der Mutter erhalten. Der schriebenen Verfahrensmaßnahmen erfolgen, wobei 55 Abstand zwischen den gerieften Rändern 10 und 14 der Übergang von dem kreisförmigen in den »ovalen« der Verformungsteile wird so groß gewählt, daß die Querschnitt allmählich erfolgt. : Verformung des Gewindes hinreichend großvist, um Um die Deformation zu bewirken, wird der Kra- eine gute selbstsichernde Wirkung zu ergeben und gen der Mutter durch den Spalt zwischen zwei im dennoch die Mutter auf einen Schraubbolzen wie-Abstand voneinander angeordneten Verformungs- 60 derholte Male zwecks Wiederverwendung auf- und werkzeugen hindurchgeführt, die mit dem Kragen abgeschraubt werden kann, wenn dies notwendig ist. in Eingriff kommen. Wenigstens eines der Verfor- Die Größe der Walze oder Rolle 8 kann verändert mungswerkzeuge ist verschieblich, um die Mutter werden, um diese Walze einem ganz bestimmten Bedurch den Spalt zu drücken, und der Abstand zwi- reich von Kragendurchmessern für Mutterrohlinge sehen den Rändern der Teile ist so bemessen, daß 65 von verschiedenen Größen anzupassen. Wie unten wenigstens ein Teil des Kragens nach innen gedrückt näher ausgeführt werden wird, besitzt die deforwird. Bei den verschiedenen Ausführungsformen die- mierte Kragenbohrung eine im allgemeinen asymmeses Verfahrens, die nachfolgend beschrieben werden, trische Form, und die äußere Fläche 16 (F i g. 5)
5 6
des Kragens wird durch den Kontakt mit den Ver- lieh angeordnete Nocken gedrückt werden. Diese
formungswerkzeugen gerändelt oder aufgerauht, wo- Nocken können so angelegt sein, daß sie im wesent-
bei sich diese Rändelung in zwei Bereiche aufteilt, liehen dieselbe ovale Deformation bewirken, ohne
die den Hauptteil der Peripherie überdecken und die daß sich die Mutter um ihre Achse dreht, wenn sie
ebenfalls im allgemeinen asymmetrisch sind. 5 durch den Spalt hindurchgedrückt wird. Beispiels-
Bei einer Ausführungsform der oben beschrie- weise kann eine Walze mit einem fast halbkreisför-
benen Vorrichtung kann der Rohling zwischen einer migen Ausschnitt in ihrem Rand verwendet werden.
Schiene 9, die geradlinig hin- und hergeführt wird, Die bevorzugten Ausführungsformen der Vorrich-
und einer Walze 8, die fest angeordnet ist, d.h. die tungen sind in den Fig. 6 und 11 skizziert. Die
Führungsschiene wird an Stelle der Walze angetrie- io Mutter dreht sich um ihre Achse, während sie durch
ben, hindurchgedrückt werden. den Spalt gedrückt wird. Mit anderen Worten heißt
Bei einer weiteren Ausführungsform wird eine in dies, daß kein Schlupf zwischen dem Kragen der
den F i g. 8 und 9 dargestellte Vorrichtung zum Ver- Mutter und den Rändern der Verformungswerkzeuge
formen des Kragens verwendet. Die Mutterrohlinge existiert. Die Kreisbögen, über die die Berührung
werden aufeinanderfolgend längs einer Schlitzfüh- 15 der Verformungswerkzeuge und des Kragens erfolgt,
rung 17 zwischen Walzen 18 und 19 eingeführt, die erstrecken sich fast über die gesamte Kragenperi-
in ähnlicher Weise wie die Walze 8 ausgebildet sind, pherie, um auf diese Weise eine örtliche Deformation
d. h. jede besitzt einen gerändelten oberen Rand, der an bestimmten Stellen zu vermeiden. Es ist wichtig,
mit dem Kragen 2 des Mutterrohlings in Eingriff daß sich diese Kreisbögen, längs denen die Berüh-
kommen kann, sowie einen unteren Teil oder Ab- 20 rung erfolgt, nicht überlappen, da sich dann eine
Standshalter 20 bzw. 21 mit reduziertem Durchmes- Verringerung der nach innen gerichteten Deforma-
ser, der ermöglicht, daß der hexagonale Grundkör- tion, die zuerst erzeugt wurde, ergeben würde. Das
per 1 der Mutter sich frei an den Walzen vorbei- Ausmaß der nach außen gerichteten Deformation
bewegen kann. Die Walze 18 ist fest angeordnet, hat sich in der Praxis als sehr klein erwiesen und
während sich die Walze 19 in Richtung des Pfeiles 25 kann bei den Berechnungen der besten Abmessungen
22 um eine feste Achse 23 dreht. Die Muttern wer- der Verformungsteile, die für Muttern bestimmter
den längs der Schlitzführung 17 in Richtung des Größe in den verschiedenen Verfahrensmaßnahmen
Pfeiles 24 zugeführt. verwendet werden, vernachlässigt werden. Diese Be-
Bei einer weiteren Ausführungsform, bei der die rechnungen sind zwar infolge der Eigenverformung in den Fig. 8 und 9 dargestellte Vorrichtung ver- 30 der die Verformung der Muttern bewirkenden Vorwendet werden kann, kann sich sowohl die Walze richtung unter der Belastung nicht ganz genau, da 18 als auch die Walze 19 drehen. Um dieselbe ovale der Abstand der die Verformung bewirkenden Teile Verformung zu erhalten, ist es notwendig, die rela- dazu neigt, sich mit zunehmenden Kragendurchtiven Drehgeschwindigkeiten der beiden Walzen messern zu vergrößern, sie ergeben jedoch eine und/oder deren relative Größen sorgfältig zu wäh- 35 brauchbare Annäherung unter Berücksichtigung der len, um sie den Abmessungen der Muttern, die be- verschiedenen Parameter, und diese Näherungen handelt werden, anzupassen. Wenn die Relativge- können später unter Verwendung der Versuchsergebschwindigkeiten der Walzen beliebig variiert werden nisse mit einer bestimmten Vorrichtung korrigiert können, kann ein und dasselbe Walzenpaar verwen- werden. Wenn beispielsweise eine Vorrichtung verdet werden, um die Kragen von Rohlingen in einem 40 wendet wird, wie sie in den F i g. 6 und 7 dargebestimmten Größenbereich zu verformen. stellt ist, bei der die Laufschiene fest angeordnet ist
Es ist ebenfalls möglich, ein Paar von relativ zu- und die Rolle oder Walze sich dreht, ist es mögeinander verschieblichen Zahnstangen oder Füh- lieh eine Beziehung zwischen dem ursprünglichen rungsschienen zum Verformen der Muttern zu ver- Radius r des Kragens, dem Unterschied d zwischen wenden. Eine Vorrichtung, die hierfür geeignet 45 diesem Kragendurchmesser und dem minimalen Abist, ist in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Es stand zwischen Führungsschiene und Walze (d.h. ist eine gerade Führungsschiene 25 mit einem dem theoretischen Maß der Quetschung), und dem gerändelten Rand 26, die fest angeordnet ist, und Radius R der Walze abzuleiten. Ähnliche Überleeine weitere Führungsschiene 27 gezeigt, die einen gungen können durchgeführt werden, um das erforprofilierten Rand 28 besitzt, der ebenfalls gerändelt 50 derliche Verhältnis der Winkelgeschwindigkeiten der ist. Die Führungsschiene 27 ist in Richtung des Pfei- verwendeten Walzen zu berechnen, wenn zwei sich les 29 nach vorn und in entgegengesetzter Richtung drehende Walzen oder Rollen verwendet werden, nach hinten in die dargestellte Ruhestellung parallel Beispielsweise ist nachstehend eine Berechnung gezu der Führungsschiene 25 hin und her zu verschie- geben, um annähernd das Profil des Randes einer ben. Die Führungsschienen 25 und 27 sind auf 55 Führungsschiene zu bestimmen, die in der in den Platten 30 und 31 befestigt, die Aussparungen 32 Fig. 10 und 11 dargestellten zwei Schienen ent- und 33,i,(Fi g. 11) besitzen, um den hexagonalen haltenden Vorrichtung '-Verwendung finden kann. Grundkörper der Mutter aufzunehmen. Die fest an- Bei dieser Analys^'wird angenommen, daß d'e geordnete Platte 30 ist ausgespart, um eine vertikal fest angeordnete Schiene profiliert und die bewegliche angeordnete Rutsche 34 zu bilden, in der die Roh- 60 Schiene gerade ist. Diese Situation kann natürlich linge in Richtung des Pfeiles 35 nach unten rutschen. auch umgekehrt werden, ohne daß sich diese Tat-Ein hin- und hergehender Beschickungsschlitten 36 sache auf das Ergebnis auswirkt,
drückt jeden Rohling unter der Rutsche 34 weg in Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich Richtung des Pfeiles 37 in den Zwischenraum zwi- auf Fig. 12. Wenn die Mutter ohne Schlupf auf beischen den Führungsstangen 25 und 27. 65 den Laufschienen oder Führungsschienen abrollt,
Andere Ausführungsformen sind ebenfalls möglich. kann dieser Vorgang dadurch abgebildet werden, daß
Beispielsweise kann der Kragen der Mutter durch ein Schnurstück, das rund um die Mutter gewickelt
den Spalt zwischen zwei relativ zueinander verschieb- und an den Stellen A und B mit den beiden Lauf-
schienen verbunden ist, die Mutter durch den Spalt wälzt. Ein anderes Schnurstück von F bis G kann ebenfalls als Bild dafür dienen, um die Mutter am Schlupfen zu hindern, wenn sie den Mittelpunkt passiert hat.
Da es bekannt ist, daß die radiale Verbreiterung der fertigen Mutter an der Stelle der maximalen Breite des Ovals sehr klein ist, wird angenommen, daß die Mutter die Laufschienen mit demselben Durchmesser wie am Eintritt verläßt.
Das Schienenprofil soll die Form eines Kreisbogens besitzen, um dieselbe Beziehung zwischen dem Maß der Quetschung und der Stellung der Mutter, wie bei der Anordnung, bei der eine Walze und eine Laufschiene verwendet werden, zu ergeben.
Wenn die Mutter durch den Spalt rollt, wird der lange Bogen ST des Kragens (π+α) auf der flachen Laufschiene von S bis H abrollen, so daß
■ SH = r (π + α) , (1)
20
daSff = Γ* = 2.(Λ + r) sin α.
Gleichzeitig rollt der kurze Bogen ST des Kragens (π — α) auf der profilierten Führungsstange von T nach E ab, so daß
ET = r (η - «),
(2)
da ET = 2<xR.
Der Winkel α muß aus dem Maß der Quetschung d bestimmt werden.
DT _
CT ~
d-R
DT
— und DT = [(2R - x)xf', R
sin« =
wobei x —
damit ist
sin α =
Gleichung (1) ergibt sich daraus:
2[d(2R + 2r~d)]''' = r(n + a),
und Gleichung (2) wird:
2R = r(*-a).
(3)
(1)
(2)
35
40
45
wobei der Wert von α aus Gleichung (3) zu entnehmen ist.
Die Lösung dieser Gleichungen kann den Durchmesser des Führungsschienenprofils ergeben, wenn d bekannt ist.
Die Maßnahmen können so gewählt werden, daß keine Überlappung stattfindet, wenn (2) und (3) gelöst sind und die Werte von R und π in (1) eingegesetzt werden. Da die Gleichung (1) den langen Bogen ET des Kragens mit der Strecke, auf der er auf der flachen !'Führungsschiene (SH) abrollt, in Beziehung setzt, ist es möglich, festzustellen, ob eine Überlappung der Rändelung stattfindet. Wenn dies der Fall ist, d. h. wenn die linke Seite der Gleichung (1) kleiner als der Bogen ST ist, der durch die rechte Seite der Gleichung gegeben ist, ist es nötig, die Gleichung (1) und (3) zu lösen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Die Gleichungen (1), (2) und (3) sind identisch mit denen, die sich ergeben, wenn das Verfahren mit einer Vorrichtung aus Führungsschiene und Walze durchgeführt wird, unter der Annahme, daß die Mutter am Eingang und am Auslaß des sich verengenden Teils denselben Durchmesser besitzt. Das Profil der Führungsschiene bei einer bestimmten Größe der Mutter soll deshalb identisch mit dem Profil der Walze sein, die in einer eine Walze und eine Führungsstange enthaltenden Vorrichtung zum Bearbeiten derselben Mutter verwendet wird.
Dadurch werden die auf der Hand liegenden Schwierigkeiten, die in der Annahme eines Wertes für d liegen, vermieden, da es aus Photographien bekannt ist, daß der kleinste Durchmesser einer fertigen Mutter größer als der kleinste Durchmesser ist, der während der Verformung beobachtet wird.
Das Ergebnis muß in der Tat identisch sein, gleichgültig ob eine profilierte Führungsschiene mit einem Kreisbogen, dessen Radius gleich dem der Walze, die alternativ Verwendung findet, oder eben diese Walze verwendet wird, vorausgesetzt, daß der Spalt zwischen den beiden verformten Elementen der gleiche ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer selbstsichernden Schraubenmutter, die einen Grundkörper mit polygonalem Querschnitt, einen Kragen und ein durchgehendes Gewinde aufweist, das im Bereich des Kragens oval, etwa ellipsenförmig verformt ist, bei dem dieser Kragen durch einen sich verjüngenden und wieder erweiternden Spalt zweier Verformungswerkzeuge hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter während ihres Durchganges durch den Spalt von den Werkzeugen um weniger als 180° um ihre Achse unter einer gleichmäßigen und stetigen Veränderung des Kragendurchmessers gedreht wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit zwei Verformungswerkzeugen, die einen sich zuerst verjüngenden und dann erweiternden Spalt bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge des von den Verformungswerkzeugen gebildeten Spaltes kleiner als der halbe Umfang des Kragens der Mutter ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verformungswerkzeug eine fest angeordnete gerade Leiste und das andere Verformungswerkzeug eine drehantreibbare zylindrische Scheibe ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Werkzeugflächen gerändelt sind. Miv^
5. Vorrichtung nach Ansp'rüch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungswerkzeuge parallel zu und im Abstand von einer Platte angeordnet sind, auf der die Mutterrohlinre dem Werkzeugspalt zugeführt werden, wobei der Abstand der Werkzeuge von der Platte der axialen Erstreckung des polygonalen Grundkörpers der Mutter entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH636573A5 (de) Spannstuetze fuer papierrollen.
DE2144863C3 (de) Vorrichtung zum Schließen des Endes eines rohrförmigen Metallwerkstückes
DE1477088C3 (de)
DE2115868A1 (de) Gewindekörper sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE1910549C3 (de) Kontinuierlich arbeitende Keilquerwalzvorrichtung
DE1903068A1 (de) Selbstverriegelnde Schrauben und Gewindeschneider zur Herstellung derselben
DE3619648C2 (de)
DE2839822A1 (de) Betrugssichere verschlusskappe und geraet zu deren herstellung
DE19516595C2 (de) Lochwalzverfahren und Lochwalzvorrichtung für nahtlose Stahlrohre
DE2533484A1 (de) Walzmaschine zum walzen von ringfoermigen werkstuecken
DE1477046C (de) Verfahren zum Herstellen einer selbst sichernden Schraubenmutter und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE1525291B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum kaltwalzen von profilierten lagerringen
DE2821888B1 (de) Vorrichtung zum Kalibrieren von Metallbloecken
DE2257210A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines metallenen dosenkoerpers
EP2165785B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Längsnuten in zylindrischen Werkstücken
DE1477046B (de) Verfahren zum Herstellen einer selbst sichernden Schraubenmutter und Vorrichtung zum Durchfuhren des Verfahrens
DE7724625U1 (de) Vorrichtung zur herstellung verrippter rohre
DE69715944T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Gewindebolzen oder Gewindezugstangen
DE1098899B (de) Werkzeug zum Walzen einer Verzahnung an einer zylindrischen Aussenflaeche eines Werkstueckes
DE1075082B (de) Vorrichtung zur Verformung der inneren Oberfläche eines rohrförmigen Werkstückes
EP1186360B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bolzenelementen
DE2218396A1 (de) Vorrichtung zum einziehen von zylindrischen dosenruempfen mit einer naht laengs einer mantellinie, insbesondere mit einer geloeteten falznaht, im rotationsverfahren
DE4431500C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines rotationssymmetrischen Werkstückes aus Metall durch Drücken sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
WO2011044970A1 (de) Vorrichtung zum gewinderollen
DE2008277A1 (en) Spiral grooved flexible tube mfe