DE1476313C - Verbindungselement fur Zundleitungen - Google Patents
Verbindungselement fur ZundleitungenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungs- Das erfindungsgemäße Verbindungselement läßt
element für Zündleitungen mit einem mit einer Zünd- sich anwenden bei solchen Zündleitungen, bei denen
einrichtung mit elektrischer Funkenstrecke zusam- die Längsmittellinie des Kontaktes mit derjenigen
menwirkenden Kontakt, welcher zusammen mit Teil- der Zündleitung zusammenfällt, d. h. mit sogenann-
bereichen der Zündleitung von einer lösbar mit der 5 ten symmetrischen Ausführungsformen. Darüber hin-
Zündeinrichtung verbindbaren Kappe umgeben ist aus ist aber auch die Anwendung bei unsymmetri-
und welcher eine den Kontakt leitende mit der Zünd- sehen Ausführungsformen möglich. Im letztgenannten
einrichtung verbindbare Feder trägt. Fall empfiehlt es sich, daß mit der Längsmittellinie
Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen der Zündleitung lediglich die Längsmittellinie eines
Verbindungselementes wird der Kontakt mit der io Verbindungsteiles des Kontaktes zusammenfällt,
Kappe verklebt. Dies Verkleben ist aus mehreren während die Längsmittellinie des vorzugsweise röh-
Gründen erforderlich. So muß der Schaft der Kappe renförmigen anderen Teiles des Kontaktes parallel
eng an der Zündleitung anliegen, um beim Ein- und im Abstand zur Längsmittellinie der Zündleitung
drehen eines bereichsweise mit Gewinde versehenen verläuft.
rückwärtigen Stiftes des Kontaktes in die Zündleitung 15 Zweckmäßig ist es, die Kappe eine Aufnahme zur
einen möglichst hohen Kontaktpreßdruck zu erzeu- Unterbringung des den Kontakt tragenden Endes der
gen. Ein Verkleben ist ferner erforderlich, um eine Zündleitung aufweisen zu lassen, deren Durchmesser
Längsverschiebung der Kappe auf der Zündleitung denjenigen der Zündleitung wesentlich übersteigt,
zu verhindern. Und schließlich ist die feste durch Auf diese Weise ist man bei der Montage nicht ge-
Kleben erzeugte Verbindung zwischen Kappe und 20 zwungen, die Zündleitung mit dem Kontakt-an einer
Kontakt erforderlich, um das Verbindungselement ganz bestimmtenJStelle in die Aufnahme der Kappe
an die Zündleitung andrehen zu können. Die be- einzuführen.
kannte Ausführungsform eines Verbindungselemen- Es gibt bereits zahlreiche Ausführungsformen von
tes ist nicht nur nachteilig hinsichtlich ihrer Her- Federn, welche die direkte Kontaktgabe zwischen dem
Stellung, sondern auch ihrer Montage. 25 Kontakt der Zündleitung und einem Stift der Zünd-
So ist die Anbringung eines Gewindes am rück- einrichtung, ζ. B. dem Zündkerzehstift, herstellen,
wärtigen Stift des Kontaktes arbeitsaufwendig. Dabei ist darauf zu achten, daß die Zündleitung mit
Darüber hinaus ist die Kontaktierung zwischen dem dem Kontakt nicht nur auf die Zündeinrichtung aufin
der Zündleitung vorhandenen Leiter und dem geschoben, sondern jederzeit auch wieder abgezogen
Kontakt unbefriedigend. Ferner können beispiels- 30 werden kann, z. B. im heißen Betriebszustand. Weder
weise Widerstandszündleitungen mit Drahtwendel- beim Abziehen noch beim Aufsetzen dürfen die geaufbau
bei dem bekannten Verbindungselement für nannten Teile funktionsuntüchtig werden. Dies be-Zündleitungen
nicht angeschlossen werden. deutet, daß die Abzugskraft sich etwa in einem
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ver- Bereich von einem bis vier Kilogramm bewegt. Um
bindungselemente für Zündleitungen der eingangs 35 in den genannten Grenzen der Abzugskraft zu bleinäher
gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, ben, hat man der Feder mannigfache Gestalt gegewobei
insbesondere die angeführten Nachteile be- ben. Viele der bekannten Federn haben den wesentkannter
Ausführungsformen beseitigt werden sollen. liehen Nachteil, daß ihr Aufbau verhältnismäßig ver-Dieses
Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen da- wickelt ist, was sich ungünstig auf die Fertigung ausdurch
erreicht, daß die Kappe Aufnahmen unter- 4° wirkt. Einfacher und wohlfeiler zu fertigen ist demschiedlichen
Durchmessers aufweist und daß von gegenüber die bekannte sogenannte Steigbügelfeder,
den hierdurch gebildeten Schultern die eine als An- Dies sind Federn, die eine verhältnismäßig lange
schlag für den Kontakt und die andere als Anlage- gerade Basis besitzen, an die sich die beiden Schenkel
fläche für Teile der zugleich ein Abziehen der Kappe anschließen, wobei der Übergang von der Basis zum
von der Zündleitung verhindernden Feder benutzt 45 Schenkel scharf ist. Es ist, anders ausgedrückt, ein
ist. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des kleiner Krümmungsradius vorgesehen. Die scharf ab-Verbindungselementes
für Zündleitungen ergibt sich gebogenen Schenkel verlaufen selbst im wesentlichen
zunächst der große Vorteil, daß besondere Befesti- wieder geradlinig. Beim Anbringen einer solchen begungsmittel
zum Festlegen des Kontaktes in der Kappe kannten Steigbügelfeder auf den schaftartigen Teil
entbehrlich sind. Vielmehr wird die sowieso vorhan- so des Kontaktes einer Zündleitung greift einmal die
dene Feder nunmehr auch dazu herangezogen, ein Basis des Steigbügels durch einen Schlitz hindurch
Abziehen der Kappe von der Zündleitung zu ver- bis in das Innere des Schaftes, zum anderen gilt
hindern. Ferner ist es von großem Vorteil, daß bei dies auch für die Schenkel einer solchen Steigbügelder
erfindungsgemäßen Ausbildung des Verbindungs- feder.
elementes die vorher kontaktierte Zündleitung von 55 Obwohl, wie gesagt, die Steigbügelfedern wirtder
Rückseite her in die Kappe eingeführt werden schaftlich zu fertigen sind, haben sie in der Praxis
kann, bis ein Anschlagen an die eine Schulter er- noch Nachteile. So tritt durch das schon erwähnte
folgt. Danach ist ein lösbares Anbringen der Feder scharfe Abbiegen der Schenkel in bezug auf die
möglich, wodurch die eingenommene Lage gesichert Basis im Bereich der Krümmung oft ein unerwünschwird.
Es ist somit ohne weiteres möglich, Zündlei- 60 ter, innenliegender Grat auf. Vor allem haben aber
tungen aller Art nachträglich mit einer Kappe zu die Steigbügelfedern eine ungleichmäßige Federwirversehen.
Von Vorteil ist es auch, daß bei Bedarf kung, so daß die angegebenen Grenzen der Abzugsjede
in der Praxis gebräuchliche kontaktierte Leitung kraft nicht mit der erforderlichen Sicherheit eingehalin
einfacher Weise zusätzlich mit einer Kappe ver- ten werden können.
sehen werden kann. Dies ist z. B. von Bedeutung bei 65 Um die Mängel bekannter Federn für Kontakte
solchen Kraftfahrzeugen, bei denen tief im Zylinder von Zündleitungen zu beseitigen, wird nach einem
liegende Zündeinrichtungen mit elektrischer Funken- weiteren Vorschlag der Erfindung vorgeschlagen, die
strecke benutzt werden. Federn eine im wesentlichen gerade Basis aufweisen
3 4
zu lassen, die über je einen Bogen mit einem großen von denen der eine Teil 13 zum Verbinden des Kon-Krümmungsradius
in die beiden Schenkel übergeht. taktes mit dem Ende der Zündleitung 12 dient, wäh-Zwar
wird bei der erfindungsgemäßen Aus- rend der im Durchmesser kleinere, röhrenförmig gebildung
der Feder wiederum eine gerade Basis staltete Teil 14 in an sich bekannter Weise mit einer
benutzt, jedoch ist diese im Vergleich mit den be- 5 Zündkerze in Wirkverbindung tritt. Zwischen den
kannten Steigbügelfedern kürzer gehalten. Durch die beiden Teilen 13 und 14 liegt das Verbindungsstück
großen Krümmungsradien ergeben sich längere 15. Der Verbindungsteil 13 des Kontaktes 10 besitzt
Federschenkel. Insgesamt gesehen erhält man so eine eine oder mehrere Krallen 11, die in den Mantel der
Feder mit einer sogenannten progressiven Feder- Zündleitung 12 eindringen und so den Kontakt 10
wirkung. io sicher an der Zündleitung festlegen.
Zweckmäßig ist es, die Feder etwa die Gestalt Die F i g. 1 läßt ferner erkennen, daß der Zündlei-
einer Ellipse aufweisen zu lassen, deren eine kleine tung 12 eine aus isolierendem Werkstoff gefertigte
Halbachse verkürzt und bei der durch den Endpunkt einstückige Kappe 17 zugeordnet ist. Diese besitzt
dieser verkürzten kleinen Halbachse eine Parallele einen etwa zylindrischen Teil 18, welcher im wesent-
zu den beiden großen Halbachsen der Ellipse ge- 15 liehen den Kontakt 10 und die diesem benachbarten
zogen ist. Bereiche der Zündleitung 12 umgreift sowie einen
Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung durchmesservergrößerten, nach vorn hin offenen Aufweist
der röhrenförmige Teil des Kontaktes mehrere Steckbereich 19, der in an sich bekannter Weise mit
Schlitze zur Unterbringung von Teilen der Feder auf, dem Mantel der Zündkerze in Wirkverbindung tritt,
von denen der eine Schlitz so bemessen ist, daß die 20 Die Kappe 17 besitzt ferner insgesamt dreLAufnah-Basis
der Feder teilweise in das Innere des röhren- men unterschiedlighen Durchmessers, die mit 20,
förmigen Teiles hineinragt, während die Abmessun- 21 und 22 bezeichnet "sind. Den größten Durchmesgen
des anderen Schlitzes ein Eingreifen der ihm ser besitzt dabei die Aufnahme 20, die dem Aufzugeordneten
Federteile, nämlich der Schenkelenden, steckteil 19 der Kappe 17 zugeordnet ist. Die sich
in das Innere des röhrenförmigen Kontaktteiles ver- 25 daran anschließende zweite Aufnahme 21 ist im
hindern. Bei dieser Ausbildung haben die Schenkel- Durchmesser wesentlich kleiner gehalten, und zwar
enden keine direkte Berührung mit dem Gewinde- ist sie dem Durchmesser des röhrenförmigen Teiles
schaft der Zündeinrichtung, z. B. der Zündkerze. 14 des Kontaktes 10 angepaßt. Durch die Durch-Andererseits
ragen sie aber noch so weit in den messerunterschiede der Aufnahmen 20 und 21 ist
Schlitz ein, daß eine ausreichende Arretierung der 30 eine Schulter 24 gebildet, die als Anlagefläche für
Feder gegen Verdrehen, insbesondere aber auch eine Teile einer Feder 16 benutzt wird, deren Ausbildung
Sicherung der Feder gegen Abziehen in Längsrichtung noch im einzelnen angegeben wird. Die Aufnahme
des Kontaktes gegeben ist. 21 erweitert sich dann zur nachgeschalteten Aufin der Zeichnung ist die Erfindung in mehre- nähme 22 hin, so daß wiederum Schultern 23 gebilren
Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar 35 det sind, die jedoch nicht senkrecht auf der Längszeigt
mittellinie der Zündleitung 12 stehen, sondern mit
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Aus- dieser einen von 90° abweichenden Winkel ein-
führungsform eines Verbindungselementes für Zünd- schließen. Die Schultern 23 werden als Anschlag
leitungen, beim Einschieben des den Kontakt 10 aufweisenden
F i g. 2 ebenfalls im Längsschnitt eine zweite Aus- 40 Endes der Zündleitung 12 benutzt, worauf noch zu-
fuhrungsform eines Verbindungselementes, rückzukommen sein wird. Bei der Ausführungsform
F i g. 3 im vergrößerten Maßstab und in schau- nach der F i g. 1 der Zeichnung entspricht der Durch-
bildlicher Darstellung den Vorderteil des auf der messer der Aufnahme 22 etwa demjenigen der Zünd-
Zündleitung befestigten Kontaktes und leitung 12. Außerdem ist nachzutragen, daß die
F i g. 4 eine stirnseitige Ansicht des Kontaktes ge- 45 Längsmittellinie der Zündleitung 12 zusammenfällt
maß der F i g. 3. mit der des Kontaktes 10.
Es sei zunächst erwähnt, daß das erfindungsgemäße An dieser Stelle sei eingeschaltet, daß bevorzugt
Verbindungselement für Zündleitungen aller Art be- solche Kontakte 10 benutzt werden, die aus Blech
nutzt werden kann, z. B. bei Zuleitungen für Öl- gestanzt und gerollt sind.
brennerzünder. Bevorzugt wird das Verbindungs- 5° Beim Zusammenfügen der Einzelteile wird so vorelement
jedoch bei mit Zündkerzen versehenen Moto- gegangen, daß das bereits mit dem Kontakt 10 verren
verwendet. Daher wird in der folgenden speziellen sehene Ende der Zündleitung 12 in die Aufnahme
Beschreibung der Einfachheit halber nur noch von 22 eingeschoben wird, und zwar so lange, bis der
Zündkerzen gesprochen. Die Zündkerzen sind in den Verbindungsteil 13 des Kontaktes 10 an den Schul-Figuren
der Zeichnung fortgelassen. Sie können einen 55 tern 23 zur Anlage kommt. Wie die F i g. 1 zeigt,
an sich bekannten Aufbau haben. Es sei ferner be- liegt dann das vordere freie Ende des röhrenförmigen
merkt, daß der Kontakt der Zündleitung den jeweils Teiles 14 des Kontaktes 10 in der durchmessermäßig
zur Verfügung stehenden Zündkerzen angepaßt sehr großen Aufnahme 20, so daß die Feder 16 dort
werden kann. Erwähnt seien Zündkerzen, deren angebracht werden kann. Welche Mittel zum Fest-Kerzenstift
M4-Gewinde besitzt. Daneben ist aber 60 halten der Feder benutzt werden, wird noch angegeauch
die Anwendung bei Zündkerzen mit einem" ben. Damit dürfte verständlich sein, daß die Feder
Steckschaft möglich, d. h. eine Anwendung bei.den 16 nicht nur wie bisher zum Herstellen eines direkten
sogenannten SAE-Kerzen. Kontaktes zwischen dem röhrenförmigen Teil 14 und
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 der dem Zündkerzenstift benutzt wird, sondern daß sie
Zeichnung ist auf das eine Ende der Zündleitung 12 65 zugleich zum Arretieren der Kappe 17 an der Zündein
generell mit 10 bezeichneter Kontakt aufgesetzt leitung 12 dient, wobei es von besonderem Vorteil
und dort befestigt. Der Kontakt 10 besteht in an sich ist, daß dadurch zusätzliche Arretierungsmittel in
bekannter Weise aus den beiden Teilen 13 und 14, Fortfall kommen.
Die Ausführungsform nach der Fig. 2 der Zeichnung
unterscheidet sich von derjenigen der F i g. 1 zunächst dadurch, daß die Zündleitung 12 einen unsymmetrischen
Kontakt 10' besitzt. Im Ausführungsbeispiel fällt nur die Längsmittellinie des Verbin-
dungsteiles 13 mit derjenigen der Zündleitung 12 zusammen, während die Längsmittellinie des röhrenförmigen
Teiles 14 im Abstand und parallel zu der Längsmittellinie der Zündleitung angeordnet ist. Damit
man bei der Montage nicht gezwungen ist, die ίο
Zündleitung 12 mit dem Kontakt 10' in einer genau vorbestimmten Lage in die Aufnahme 22' der Kappe
17' einzuführen, ist der Durchmesser der Aufnahme 22' wesentlich größer als der Durchmesser der
Zündleitung 12. Im übrigen entspricht die Ausführungsform nach der F i g. 2 derjenigen nach der
Fig.l.
. In den F i g. 3 und 4 der Zeichnung ist die Ausbildung der Feder 16 und die Art ihrer Befestigung
an dem röhrenförmigen Teil 14 des Kontaktes 10 bzw. 10' zu erlcennen. Daraus folgt, daß die Feder
16 zunächst eine gerade Basis 25 besitzt, die aber beachtlich kürzer gehalten ist als die Basis der sogenannten
bekannten Steigbügelfedern. Ferner geht die Basis 25 in die Schenkel 28 über je einen Bogen
29 mit großem Krümmungsradius über. Dadurch werden die Längenabmessungen der Schenkel 28 im
Vergleich zum Bekannten wesentlich vergrößert. Es ergibt sich auch eine große Anlagefläche der
Feder, so daß sie die ihr zusätzlich zugeordnete Aufgabe, nämlich die Kappe 17 bzw. 17' an der
Zündleitung 12 zu arretieren, in vollem Maße erfüllen kann.
Auf diametral gegenüberliegenden Seiten des röhrenförmigen Teiles 14 des Kontaktes 10 bzw. 10'
sind Schlitze 26 bzw. 27 vorgesehen, die jedoch in ihren Abmessungen unterschiedlich sind. Der
Schlitz 26 ist so dimensioniert, daß — vgl. dazu insbesondere die F i g. 4 — Teile der Basis 25 der Feder
16 noch in das Innere des röhrenförmigen Teiles 14 hineinragen. Diese hineinragenden Teile der Basis
übernehmen beim Aufstecken auf den Zündkerzenstift die direkte Kontaktgabe. Dagegen ist der gegenüberliegende
andere Schlitz 27 wesentlich kleiner gehalten, und zwar so, daß zwar die Schenkelenden
etwas in ihn hineingreifen können, jedoch gelangen die Schenkelenden nicht in das Innere des Hohlraumes
der Röhre 14 (s. F i g. 3 und 4). Dies bedeutet, daß die Schenkelenden nicht direkt mit dem Stift
der Zündkerze in Wirkverbindung treten. Andererseits gewährleistet er eine Lagesicherung der Feder.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der
Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen
und Anordnungen möglich. So kann insbesondere die Ausbildung und Gestalt der Kappe 17 bzw. 17'
abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen gewählt werden.
Claims (6)
1. Verbindungselement für Zündleitungen mit einem mit einer Zündeinrichtung mit elektrischer
Funkenstrecke zusammenwirkenden Kontakt, welcher zusammen mit Teilbereichen der Zündleitung
von einer lösbar mit der Zündeinrichtung verbindbaren Kappe umgeben ist und welcher
eine den Kontakt leitende, mit der Zündeinrichtung verbindbare Feder trägt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappe (17,17') Aufnahmen (20,21,22) unterschiedlichen Durchmessers
aufweist und daß von den hierdurch gebildeten Schultern (23, 24) die eine (23) als Anschlag
für den Kontakt (10) und die andere (24) als Anlagefläche für Teile der zugleich ein Abziehen der Kappe (17,17') von der Zündleitung
(12) verhindernden Feder (16) benutzt ist.
2. Verbindungselement für Zündleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit
der Längsmittellinie der Zündleitung (12) lediglich die Längsmittellinie eines Verbindungsteiles
(13) des Kontaktes-(10') zusammenfällt, während
die Längsmittellinie des vorzugsweise röhrenförmigen anderen Teiles (14) des Kontaktes (10')
parallel und im Abstand zur Längsmittellinie der Zündleitung (12) verläuft.
3. Verbindungselement für Zündleitungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kappe (17') eine Aufnahme (22') zum Unterbringen des den Kontakt (10') tragenden Endes
der Zündleitung (12) aufweist, deren Durchmesser denjenigen der Zündleitung wesentlich über-:
steigt.
4. Verbindungselement für Zündleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feder (16) eine im wesentlichen gerade Basis (25) aufweist, die über je einen Bogen (29) mit einem
großen Krümmungsradius in die beiden Schenkel (28) übergeht. ι
5. Verbindungselement für Zündleitungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die;
Feder (16) etwa die Gestalt einer Ellipse aufweist, deren eine kleine Halbachse verkürzt und
bei der durch den Endpunkt dieser verkürzten kleinen Halbachse eine Parallele zu den beiden
großen Halbachsen der Ellipse gezogen ist.
6. Verbindungselement für Zündleitungen nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige Teil (14) des Kontaktes (10 bzw. 10')
mehrere Schlitze (26, 27) zur Unterbringung von Teilen der Feder (16) aufweist, von denen der
eine Schlitz (26) so bemessen ist, daß die Basis (25) der Feder (16) teilweise in das Innere des
röhrenförmigen Teiles (14) hineinragt, während die Abmessungen des anderen Schlitzes (27) ein
Eingreifen der ihm zugeordneten Federteile (Schenkel 28) in das Innere der Röhre (14) verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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