DE147459C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/04—Construction or manufacture in general
- H01M10/0436—Small-sized flat cells or batteries for portable equipment
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Taschenbatterie, deren Elemente aus zwei einzelnen,
gleichzeitig als Elektrodenträger dienenden Behälterteilen zusammengesetzt sind. Jeder
dieser in bekannter Weise aus Zelluloid hergestellten und die wirksame Masse enthaltenden.
Behälterteile ist nämlich so geformt, daß beim Zusammensetzen der Elemente zwischen
den beiden Massenschichten ein für den Elektrolyten bestimmter Raum entsteht, welcher
oben durch Einschnürungen der Behälter verengt wird. Der über den Einschnürungen
. befindliche Raum wird durch geeignete Füllmittel und Vergußmittel abgeschlossen.
Im Gegensatz zu den Taschenbatterien, welche aus galvanischen Elementen gebildet
sind, wird nach vorliegender Erfindung wirksame Masse nach Art eines Stromsammlers
verwendet. Gegenüber den Stromsammlern hat man aber den wesentlichen Unterschied,
daß es sich nach vorliegender Erfindung nur -um einmalige Formierung und einmalige Entladung
handelt.
Bei den bisherigen Versuchen, für Taschen-batterien Stromsammler zu verwenden, hat
man stets die großen stationären oder Traktionssammlei" in kleinem Maßstabe nachzubilden
versucht. Dabei hat man gar nicht berücksichtigt, daß es sich bei den Taschenbatterien
um ganz andere Gesichtspunkte handelt als bei den Stromsammlern. Es kommt bei den
Taschenbatterien in erster Linie auf geringes Gewicht und große Leistungsfähigkeit bei
einfacher und billiger Herstellung an. Gegen diese Bedingungen treten die Forderung einer
möglichst raschen Ladung, sowie mehrjähriger Haltbarkeit und eines jederzeit vorhandenen
Nutzeffekts zurück.
Von einer Benutzung der Batterie durch Wiederladung kann man nach vorliegender
Erfindung vollständig absehen, da die Herstellungskosten der Batterie im Verhältnis
zur Leistungsfähigkeit so gering sind, daß eine verbrauchte Batterie einfach durch eine
neue ersetzt werden kann. .
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Taschenbatterie ist auf der beiliegen-.
den Zeichnung veranschaulicht worden.
Fig. ι zeigt die fertige Batterie in der Vorderansicht.
Fig. 2 ist die entsprechende Seitenansicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B.
Fig. 4 zeigt die Taschenbatterie im Grundriß.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie C-D.
Fig. 6 zeigt die eine Hälfte der Batterie vor dem Zusammensetzen mit der zweiten
Hälfte.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen andere Verbindungsarten der Zelluloidbehälter.
Die Zelluloidbehälter α besitzen die Einschnürungen
b, welche etwa bis zur Mitte der Randhöhe reichen. In die beiden Hohlräume
jedes Behälters α wird in der aus den Fig. 3 und 5 ersichtlichen Weise je ein
dünner Bleistreifen c eingelegt, wobei die beiden Bleistreifen auf der einen Seite zwecks
Hintereinanderschaltung der Elemente in der
aus Fig. I ersichtlichen Weise miteinander verbunden werden können. Alsdann wird in
die Zelluloidbehälter ebenfalls in der aus den Fig. 3 und 5 ersichtlichen Weise eine Masse d
aus Bleioxyden eingebracht und nach dem Erhärten und Trocknen noch dadurch besonders
festgehalten, daß man die Ränder mit Gummikitt oder aufgelöstem Zelluloid
ausstreicht.
ίο Darauf werden die beiden Zelluloidbehälter
in der aus der,Zeichnung ersichtlichen Weise miteinander verbunden, so daß zwischen den
.beiden Masseschichten ein so großer Räum für den Elektrolyten entsteht, daß Selbstentladungen
so gut wie ausgeschlossen sind.
Durch Einleiten des elektrischen Stromes
werden die Bleioxyde in die wirksame Masse umgeformt, darauf der Formierungselektrolyt
entfernt und durch einen Gelatineelektrolyten ersetzt.
Der Raum über den Einschnürungen b, um welchen die Bleistreifen c herumgeführt
sind, wird zunächst zum Teil mit Asbest-λνοΐΐε
ausgestopft und der noch verbleibende Raum mit Vergußmasse e ausgegossen.
Die beschriebene Taschenbatterie gibt infolge Wegfallens jeglicher Bleigitter oder
Rahmen und Anwendung dünner, gezahnter Elektrodenstreifen ein Maximum von aktiver
Masse. Das Gewicht beträgt etwa nur ein Viertel der bisher bekannten leichtesten Stromsammler.
Dabei hat man eine außerordentlich einfache und wohlfeile Herstellung" und große Haltbarkeit infolge der Art der Einbettung
der Masse in die Kästen. Die Anwendung nur einer positiven und einer negativen Platte von ziemlicher Stärke bei großem
Plattenabstand verhindert die bei kleinen Sammlern bekanntlich auftretende starke Selbstentladung.
Statt des Bleies könnte man auch ein anderes Metall und statt der Bleioxyde eine
sonst geeignete wirksame Masse verwenden. Auch ist es für das Wesen vorliegender Erfindung
keineswegs von ausschlaggebender Bedeutung, daß die eingebrachte Masse erst durch einen elektrischen Strom formiert wird.
Es kommt vielmehr nur darauf an, daß die Zelluloidbehälter mit einer Masse versehen
werden, welche bei einfacher Herstellung der Batterie und großer Kapazität eine einmalige
Entladung gestattet.
Selbstverständlich könnte man statt des Zelluloids auch ein sonst geeignetes Material
verwenden. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Taschenbatterie, deren Elemente aus zwei einzelnen, gleichzeitig als Elektroden-^ träger dienenden Behälterteilen zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder dieser in bekannter Weise aus Zelluloid hergestellten und die wirksame Masse enthaltenden Behälterteile so geformt ist, daß beim Zusammensetzen der Elemente zwischen den beiden Massenschichten ein für den Elektrolyten bestimmter, nach drei Seiten geschlossener Raum entsteht, dessen offene vierte Seite durch an den Behältern angebrachte Einschnürungen verengt wird, wobei der über den Einschnürungen befindliche Raum durch geeignete Füll- und Vergußmittel abgeschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt im der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147459C true DE147459C (de) |
Family
ID=414636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147459D Active DE147459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147459C (de) |
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0
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