DE1474594C - Verfahren und Vorrichtung zum Kon tinuierhchen, gravimetnschen Austragen eines Gutes aus einem Gutsbehalter - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Kon tinuierhchen, gravimetnschen Austragen eines Gutes aus einem GutsbehalterInfo
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- DE1474594C DE1474594C DE1474594C DE 1474594 C DE1474594 C DE 1474594C DE 1474594 C DE1474594 C DE 1474594C
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum konti- kann. Dieser Sollwert ändert sich während des Ausnuierlichen
gravimetrischen Austragen eines Gutes tragens aus dem Gutsbehälter nicht, sondern bleibt
aus einem auf einer elektrischen Wägevorrichtung bei einer bestimmten Austragsleistung immer kon-(Hauptwaage)
abgestützten und aus einem vorge- stant. Er läßt sich jedoch ohne weiteres während des
schalteten, ebenfalls auf einer elektrischen Wäge- 5 Austragens des Gutes zur Einstellung auf eine andere
vorrichtung (Vorwaage) abgestützten Vorratsbehälter Austragsleistung verändern, was bei den bisher bein
Abhängigkeit vom Füllstand des ersteren diskon- kannten Verfahren kaum möglich war. Ferner erfolgt
tinuierlich beschickbaren Gutsbehälter, dessen Aus- auch beim Überführen des Gutes von dem Vorratstragsleistung
(Istwert) gegenüber einem von einer behälter in den Gutsbehälter dauernd eine sichere
Sollgabevorrichtung vorgegebenen Sollwert mittels io und zuverlässige Regulierung der Austragleistung, da
einer Gutsabzugsvorrichtung regelbar ist, sowie während dieser Übergabe der Gesamtinhalt beider
eine Wägevorrichtung zur Durchführung des Ver- Behälter gewogen und ein der augenblicklichen Gefahrens.
wichtsabnahme beider Behälter entsprechender Ist-
Bei diesem bekannten Verfahren wird kontinuier- wert erzeugt wird. Die Erzeugung dieses Istwertes ist
lieh das momentane Gewicht des Gutsbehälters 15 also völlig unabhängig von der Art des Überganges
gemessen und mit einem von einer Sollgabevorrich- des Gutes vom Vorratsbehälter in den Gutsbehälter,
tung gelieferten, sich nach einem vorgegebenen so daß Fehler durch Stoßkräfte und ähnliches nicht
Programm ändernden Sollwert verglichen. Bei Ab- auftreten können.
weichungen des momentanen Gewichts vom Sollwert Zur Durchführung des Verfahrens wird in Auswird
die Gutsabzugsvorrichtung entsprechend ver- 20 bildung der Erfindung eine Wägevorrichtung vorgestellt,
so daß das Gewicht des Gutsbehälteis wieder sehen, in der von einer der Hauptwaage nachgean
den sich nach dem Programm ändernden Sollwert ordneten Differenzierstufe auf eine der Vorwaage,
angepaßt wird. Nach oder kurz vor vollständiger welche von dem darunterliegenden Gutsbehälter über
Entleerung des Gutsbehälters wird der vorgeschaltete ein Gestänge belastbar ist, nachgeordneten Differen-Vorratsbehälter
geöffnet, worauf Material aus diesem 25 zierstufe mittels Umschalters umschaltbar ist. Mit
Vorratsbehälter in den Gutsbehälter gelangt. Während dieser Wägevorrichtung wird also kontinuierlich sodieses
Nachfüllvorganges wird die Sollgabevorrich- wohl ein der augenblicklichen Gewichtsabnahme des
tung in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht. Bei Gutsbehälters entsprechender Istwert als auch ein der
diesem Verfahren ist es nicht möglich, während der augenblicklichen Gewichtsabnahme beider Behälter
Übergabe des Materials vom Vorratsbehälter in den 30 entsprechender Istwert gebildet, und es wird nur in
Gutsbehälter die Austragsleistung des Gutsbehälters Abhängigkeit vom Betriebszustand jeweils der eine
zu regulieren, da nämlich gerade während dieser" oder der andere Tstwert mit dem Sollwert verglichen.
Materialübergabe die Sollgabevorrichtung in ihre Mit Hilfe einer derartigen Wägevorrichtung kön-Ausgangsstellung
zurückgeführt wird und daher kein nen auch sehr exakt Mischungen zusammengestellt
Vergleich von momentanem Gewicht des Gutsbe- 35 werden. Dazu enthält die Wägevorrichtung für jede
hälters und des Sollwertes möglich ist. Bei diesem Mischungskomponente einen Vorratsbehälter mit
Verfahren muß außerdem eine Einrichtung vorge- Vorwaage und einen Gutsbehälter mit Hauptwaage
sehen werden, um Fehler auszuschalten, die dadurch sowie die zugehörigen Differenzierstufen und Sollentstehen,
daß beim Nachfüllen des Gutsbehälters Vorgabevorrichtungen.
aus dem Vorratsbehälter Material im Vorratsbehälter 40 Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
zurückbleibt, so daß nicht die^ gesamte Menge des Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläu-
vorher im Vorratsbehälter gewogenen Materials in tert. Es stellt dar
den Gutsbehälter gelangt, während die Sollgabevor- F i g. 1 eine Wägevorrichtung im Aufriß,
richtung in Abhängigkeit von der Menge im Vorrats- Fig. 2 die Wägevorrichtung nach Fig. 1 in Seibehälter in eine Ausgangsstellung gebracht wird, die 45 tenansicht mit einer schematischen Darstellung der dann nicht der wirklich im Gutsbehälter vorhandenen Steuereinrichtungen,
Materialmenge entspricht. Fig. 3 eine Wägevorrichtung zur Zusammenstel-
richtung in Abhängigkeit von der Menge im Vorrats- Fig. 2 die Wägevorrichtung nach Fig. 1 in Seibehälter in eine Ausgangsstellung gebracht wird, die 45 tenansicht mit einer schematischen Darstellung der dann nicht der wirklich im Gutsbehälter vorhandenen Steuereinrichtungen,
Materialmenge entspricht. Fig. 3 eine Wägevorrichtung zur Zusammenstel-
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Ver- lung von Mischungen,
fahren zu schaffen, mit dem auch während der Ma- F i g. 4 eine abgewandelte Wägevorrichtung zur
terialübergabe vom Vorratsbehälter in den Guts- 50 Zusammenstellung von Mischungen,
behälter eine Regulierung der Austragsleistung mög- Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungs-
lich ist. form der Wägevorrichtung besitzt zwei in einem
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der ein- Traggerüst 23 übereinander angeordnete Behälter
gangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß erfindungs- von etwa gleicher Größe. Der konische Vorratsgemäß
der der augenblicklichen Gewichtsabnahme 55 behälter 21 ist an seinem abgedeckten breiteren
des Gutsbehälters entsprechende Istwert, gewonnen Oberteil ständig mit einer ein Absperrventil 20 entdurch
Differentiation des statischen Istwertes nach haltenden Zufuhrleitung 24 für fließfähiges Material
der Zeit, während der Übergabe des Gutes aus dem verbunden. Der untere Teil des Vorratsbehälters 21
Vorratsbehälter in den Gutsbehälter durch Zu- ist mit dem Oberteil des Gutsbehälters 22 über eine
sammenfassen der Istwerte der augenblicklichen Ge- 60 mit einem Absperrventil 26 versehene Verbindungswichtsabnahme
beider Behälter gebildet wird. Bei leitung 25 verbunden. Der Gutsbehälter 22 wird über
diesem Verfahren wird also ein Istwert gebildet, der eine am unteren Ende angeordnete Abgabeleitung 27
der augenblicklichen Gewichtsabnahme, d. h. der mit einem Durchflußdosierventil 28 mit einstellbarer
momentanen Geschwindigkeit der Gewichtsverände- Öffnung entleert. Die Verbindungsleitung 25 ist in
rung in einem oder beiden Behältern entspricht. Es 65 Längsrichtung dehnbar oder gleitend mit dem Deckel
ist also jederzeit ein der Menge des pro Zeiteinheit des Gutsbehälters 22 verbunden, um eine Relativausfließenden
Gutes proportionaler Istwert vor- bewegung zu ermöglichen,
handen, der mit einem Sollwert verglichen werden Der Vorratsbehälter 21 ist von einem starren hon-
handen, der mit einem Sollwert verglichen werden Der Vorratsbehälter 21 ist von einem starren hon-
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zontalen Tragrahmen (Gestänge) 31 umgeben und In gleicher Weise trägt der Rahmen des Gestän-
mit diesem über angeschweißte oder angenietete seit- ges 61 eine Stütze 91 mit einem an einem zwischen
liehe Ansätze 37 verbunden. · ihren Enden liegenden Punkt 92 drehbar gelagerten
Mehrere Haltestäbe 41 verlaufen von oberen Ver- Tarierbalken 93, der an einem Ende ein Gewicht 94
strebungen nach unten, wobei an ihren unteren 5 trägt und am anderen Ende bei 95 schwenkbar mit
Enden bei 43 kurze Arme-44 drehbar befestigt sind. dem Belastungselement 77 verbunden ist. Durch
Die jeweils hintereinanderliegenden Arme sind an Wahl oder Einstellung des Gewichtes 94 kann das
ihren äußeren Enden durch eine Stange 45 verbun- Leergewicht des Gutsbehälters 22 ausgeglichen und
den, wobei die Stangen parallel zueinander verlaufen. der Dehnungsmesser der Hauptwaage 79 um die
Die tragenden Drehachsen 46 und 47 für die Arme io Tara entlastet werden.
44 liegen somit auf beiden Seiten zwischen den Stan- Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Wägevor-
gen 45. richtung sei nach genauer Austarierung der Behälter-
Die beiden einseitig über den Durchtritt durch die leergewichte von einem mit fließfähigem Material ge-Arme
44 verlängerten Stangen 45 sind mit einer He- füllten Gutsbehälter 22 und leerem Vorratsbehälter
belanordnung entsprechend einer Balkenwaage 48, 15 21 ausgegangen. Das Gewicht des Inhaltes des Gutsbestehend
aus zwei aufeinander zu laufenden, starr behälters 22 wird kontinuierlich durch den Dehan
den zugehörigen Stangen 45 befestigten Waage- nungsmesser der Hauptwaage 79 gemessen,
hebeln 49 und 51, verbunden. Die beiden Waage- Zunächst wird das Durchflußdosierventil 28 gehebel stehen unabhängig voneinander in gleitendem öffnet, so daß durch die Abgabeleitung 27 ein kon-Eingriff mit einem Kupplungsteil 52, das bei 50 dreh- 20 tinuierlicher Materialstrom mit konstanter, auf nachbar am unteren Ende eines auf dem Traggerüst 23 folgend beschriebene Weise geregelter Geschwindigangebrachten und mit einem oberen Steg 54 auf keit (Gewichtseinheiten pro Stunde) ausströmt,
einem Dehnungsmesser der Vorwaage 55 aufliegen- Das momentane Gewicht des Inhaltes des Gutsden Belastungselements 53 befestigt ist. Die Arme 44 behälters 22 wird kontinuierlich durch den Dehtragen über schwenkbare Verbindungsteile 57 nach 25 nungsmesser der Hauptwaage 79 gemessen, wobei unten verlaufende, starr mit dem Tragrahmen 31 ver- dieser eine Differenzierstufe 101 nachgeschaltet ist, bundene Haltestäbe 56. welche in der Leitung 102 eine der momentanen Ge-
hebeln 49 und 51, verbunden. Die beiden Waage- Zunächst wird das Durchflußdosierventil 28 gehebel stehen unabhängig voneinander in gleitendem öffnet, so daß durch die Abgabeleitung 27 ein kon-Eingriff mit einem Kupplungsteil 52, das bei 50 dreh- 20 tinuierlicher Materialstrom mit konstanter, auf nachbar am unteren Ende eines auf dem Traggerüst 23 folgend beschriebene Weise geregelter Geschwindigangebrachten und mit einem oberen Steg 54 auf keit (Gewichtseinheiten pro Stunde) ausströmt,
einem Dehnungsmesser der Vorwaage 55 aufliegen- Das momentane Gewicht des Inhaltes des Gutsden Belastungselements 53 befestigt ist. Die Arme 44 behälters 22 wird kontinuierlich durch den Dehtragen über schwenkbare Verbindungsteile 57 nach 25 nungsmesser der Hauptwaage 79 gemessen, wobei unten verlaufende, starr mit dem Tragrahmen 31 ver- dieser eine Differenzierstufe 101 nachgeschaltet ist, bundene Haltestäbe 56. welche in der Leitung 102 eine der momentanen Ge-
Am Tragrahmen 31 hängt in der Höhe des Ober- schwindigkeit der Gewichtsveränderung im Gutsrandes des Gutsbehälters 22 ein Gestänge 61,62, be- behälter 22 entsprechende elektrische Signalspanstehend
aus einem rechteckigen horizontalen Rah- 30 nung erzeugt.
men an senkrechten Haltestäben. Ein horizontaler Der Steuerteil der Wägevorrichtung enthält eine
quadratischer Tragrahmen 63 ist mit dem Gutsbehäl- Sollgabevorrichtung 103, die an eine Leitung 104
ter 22 starr verbunden, beispielsweise durch Ver- eine dem Sollwert der Geschwindigkeit der Geschweißen
oder Vernieten mit dessen seitlichen An- wichtsveränderung entsprechende Signalspannung absätzen
64. An den Ecken des Tragrahmens 63 sind 35 gibt. Mit der Stellvorrichtung 105 können Spannundie
unteren Enden von vier Haltestäben 65 starr be- gen für verschiedene Geschwindigkeiten der Gefestigt,
deren obere Enden bei 66 schwenkbar an wichtsveränderung im Gutsbehälter 22 eingestellt
starr mit parallelen horizontalen Stangen 68 verbun- werden. Die Einstellung der Stellvorrichtung 105
denen kurzen Armen 67 angreifen. Vier in den wird auf die Durchflußgeschwindigkeit durch das
Ecken des Rahmens angeordnete starre Haltestäbe 40 Durchflußdosierventil 28 geeicht.
69 sind mit ihren unteren Enden 71 schwenkbar mit Die Sollwertsignalspannung (Sollwert) und die den Armen 67 verbunden. Meßsignalspannung (Istwert) in den Leitungen 102
69 sind mit ihren unteren Enden 71 schwenkbar mit Die Sollwertsignalspannung (Sollwert) und die den Armen 67 verbunden. Meßsignalspannung (Istwert) in den Leitungen 102
Die Stangen 68 sind an ihrem einen Ende durch und 104 werden in einem selbstkompensierenden
eine der Balkenwaage 48 entsprechende Balken- Komparator 106, beispielsweise durch eine Potentiowaage
72 mit zwei starr an den zugehörigen Stangen 45 meteranordnung, verglichen, dessen Ausgangsspan-68
befestigten Waagehebeln 73 und 74 verbunden, nung über eine Leitung 100 einem Hilfsmotor 107
die unabhängig voneinander in gleitendem Eingriff zugeführt wird, der die Weite der Durchflußöffnung
mit einem Kupplungsteil 75 stehen, das bei 76 dreh- des Durchflußdosierventils 28 steuert,
bar am unteren Ende eines mit einem oberen Steg 78 Auf diese Weise beginnt das fließfähige Material auf einem auf dem Rahmen angebrachten Dehnungs- 50 in Abhängigkeit von der Einstellung der Stellvormesser der Hauptwaage 79 aufliegenden Belastungs- richtung 105 mit vorgegebener geregelter Geschwinelements 77 befestigt ist. digkeit durch die Abgabeleitung 27 aus dem Guts-
bar am unteren Ende eines mit einem oberen Steg 78 Auf diese Weise beginnt das fließfähige Material auf einem auf dem Rahmen angebrachten Dehnungs- 50 in Abhängigkeit von der Einstellung der Stellvormesser der Hauptwaage 79 aufliegenden Belastungs- richtung 105 mit vorgegebener geregelter Geschwinelements 77 befestigt ist. digkeit durch die Abgabeleitung 27 aus dem Guts-
Der Gutsbehälter 22 hängt somit direkt am Vor- behälter 22 auszuströmen.
ratsbehälter 21, so daß der Dehnungsmesser der Nun wird das Absperrventil 20 geöffnet, der Vor-
Hauptwaage 79 das Gewicht des Gutsbehälters 22 55 ratsbehälter 21 mit fließfähigem Material gefüllt und
samt Inhalt und der Dehnungsmesser der Vorwaage das Absperrventil 20 nach Erreichen einer vor-
55 das Gesamtgewicht beider Behälter samt Inhalt bestimmten Füllhöhe im Vorratsbehälter 21 wieder
mißt. geschlossen.
Gemäß F i g. 1 und 2 weist das Traggerüst 23 eine Aus dem Gutsbehälter 22 wird während dieses
nach oben ragende Stütze 81 mit einem zwischen 60 Füllvorganges weiterhin kontinuierlich Material mit
ihren Enden beweglich gelagerten Tarierbalken 83 geregelter Geschwindigkeit ausgetragen. Nach dem
auf, der an einem Ende ein Gewicht 84 trägt und Schließen des Absperrventils 20 wird das Gewicht
am anderen Ende bei 85 schwenkbar mit dem Be- des Gesamtinhaltes beider Behälter, d. Ii. des Vor-
lastungselement 53 verbunden ist. Durch Wahl oder ratsbehälters 21 und des Gutsbehälters 22, durch den
Einstellung des Gewichtes 84 kann das Leergewicht 65 Dehnungsmesser der Vorwaage 55 kontinuierlich
der gesamten Behälteranordnung ausgeglichen und gemessen. Dieser ist eine Differenzierstufe 111 nach-
der Dehnungsmesser der Vorwaage 55 um die Tara geschaltet, die an eine Leitung 112 eine elektrische
entlastet werden. Signalspannung abgibt, welche eine Funktion der
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momentanen Geschwindigkeit der Gewichtsverände- Balkenwaage 124 ist mit einem Belastungselement
rung des Gesamtinhaltes der Behälter ist. 126 eines auf dem Traggerüst 130 angeordneten
Die momentane Geschwindigkeit der Gewichts- Dehnungsmessers einer Vorwaage 127 verbunden,
veränderung des Gesamtinhaltes beider Behälter ist Am Belastungselement 126 ist ferner ein Tariernach
Beendigung des obigen Füllvorganges selbst- 5 balken 128 beweglich befestigt,
verständlich gleich der momentanen Geschwindig- Eine mit einem Absperrventil 131 versehene Verkeit der Gewichtsveränderung im Gutsbehälter 22, bindungsleitung 129 führt vom Boden des Vorratsdenn nur aus diesem wird kontinuierlich Material behälters 121 in einen Gutsbehälter 132, der an mit genau geregelter Geschwindigkeit ausgetragen. einem mit Haltestäben 135 an der Balkenwaage 134 Daher sind die Meßsignalspannungen oder Istwerte io aufgehängten Rahmen 133 befestigt ist. Die Balkenin den Leitungen 112 und 102 gleich. waage 134 hängt ihrerseits durch Haltestäbe 136 an
verständlich gleich der momentanen Geschwindig- Eine mit einem Absperrventil 131 versehene Verkeit der Gewichtsveränderung im Gutsbehälter 22, bindungsleitung 129 führt vom Boden des Vorratsdenn nur aus diesem wird kontinuierlich Material behälters 121 in einen Gutsbehälter 132, der an mit genau geregelter Geschwindigkeit ausgetragen. einem mit Haltestäben 135 an der Balkenwaage 134 Daher sind die Meßsignalspannungen oder Istwerte io aufgehängten Rahmen 133 befestigt ist. Die Balkenin den Leitungen 112 und 102 gleich. waage 134 hängt ihrerseits durch Haltestäbe 136 an
Nun wird der Umschalter 113 automatisch be- einem Rahmen 137, der mit Haltestäben 138 am
tätigt, um dem Komparator 106 die Meßsignalspan- Rahmen 122 befestigt ist. Ein auf dem Rahmen 137
nung von der Leitung 112 zuzuführen, so daß der angebrachter Dehnungsmesser einer Hauptwaage 139
Komparator die der momentanen Gewichtsverände- 15 ist durch ein Belastungselement 141 mit der Balken-
rung beider Behälter entsprechende Meßsignalspan- waage 134 verbunden und ein Tarierbalken 142
nung mit dem Sollwertsignal aus der Sollgabevor- drehbar am Belastungselement 141 befestigt. Diese
richtung 103 vergleicht, um die Öffnung des Durch- Anordnung von Balken, Haltestäben, Dehnungsmes-
flußdosierventils 28 und damit die Geschwindigkeit ser und Belastungselement entspricht der in den
der Materialabgabe zu regulieren. Die Stellung des 20 F i g. 1 und 2 dargestellten und braucht daher nicht
Schaltarmes 114 entspricht dabei der gestrichelten näher erläutert zu werden.
Linie in Fig.2, wodurch die Leitung 112 mit der Der Gutsbehälter 132 hat einen vibrierenden Bo-
Komparatorleitung 115 verbunden wird. denteil und wird über eine Abgabeleitung 143 in eine
Um den Inhalt des Vorratsbehälters 21 in den Förderleitung 144 entleert, deren Förderschnecke
Gutsbehälter 22 abzugeben, wird das Absperrventil 25 145 durch einen Motor 146 angetrieben wird und
26 geöffnet und nach Befüllung des Gutsbehälters die Abgabe von fließfähigem Material aus dem Gutsbis
zu einer vorgegebenen Höhe wieder geschlossen. behälter 132 in den Mischbehälter 120 reguliert, in
Hierdurch wird die Geschwindigkeit der Gewichts- welchem das Material mit Material aus dem Gutsveränderung des austragenden Gutsbehälters nicht behälter 22 gemischt wird. Hinsichtlich der Steueverändert,
denn es wird ja die Gewichtsveränderung 30 rung der Materialzufuhr zum Mischbehälter 120 entbeider
Behälter gemessen. Dabei wird die Regulie- spricht die Wirkung der Förderleitung 144 derjenigen
rung der Öffnung des Durchflußdosierventils 28 und . des Durchflußdosierventils 28.
damit die Regulierung der Geschwindigkeit der Ma- Das Gewicht des Inhaltes des Gutsbehälters 132
terialabgabe aufrechterhalten. wird durch den Dehnungsmesser der Hauptwaage
Dann wird der Umschalter 113 automatisch in die 35 139 und das Gesamtgewicht des Inhaltes beider Beder
durchgezogenen Linie in F i g. 2 entsprechende hälter durch den Dehnungsmesser der Vorwaage 127
Stellung zurückgebracht, in welcher der Komparator kontinuierlich gemessen. Die Spannungen von den
wieder mit der Leitung 102 verbunden ist, womit die Ausgängen der Dehnungsmesser werden in Strom-Steuerung
wie zu Beginn durch den Dehnungsmesser kreise der weiter oben beschriebenen Art eingespeist,
der Hauptwaage 79 erfolgt. Während dieser Zeit 40 welche die Geschwindigkeit des Motors 146 und dakann
der Vorratsbehälter wieder gefüllt werden, mit die kontinuierliche Materialzufuhr zum Mischohne
die Regelung der Geschwindigkeit der Ma- behälter 120 steuern.
terialabgabe aus dem Gutsbehälter 22 zu stören. An- In dem in F i g. 3 rechts dargestellten, mit den
schließend wird der beschriebene Kreislauf beliebig Dehnungsmessern der Vorwaage 127 und Haupthäufig wiederholt. 45 waage 139 verbundenen Stromkreis sind gleichartige
Es wird somit aus dem Gutsbehälter 22 kontinu- Teile mit den gleichen, jedoch mit einem Strich marierlich
ein fließfähiges Material mit geregelter Ge- kierten Bezugszeichen versehen,
schwindigkeit, d. h. gewichtsmäßig bestimmter und Zum Betrieb der Anlage wird Material von einer geregelter Menge pro Zeiteinheit ausgetragen, wobei Vorratsquelle durch eine mit einem Absperrventil der Gutsbehälter 22 unter Beibehaltung der Fließ- 50 151 versehene Leitung 150 in den Vorratsbehälter geschwindigkeit und der Steuerung der Fließ- 121 eingeführt. Während die Absperrventile 151 und geschwindigkeit automatisch nachgefüllt wird. 131 geschlossen sind und der Gutsbehälter 132 konin F i g. 3 ist eine Ausführungsform der Erfindung tinuierlich in die Förderleitung 144 entleert wird, zum Zusammenstellen von Mischungen dargestellt. mißt der Dehnungsmesser der Hauptwaage 139 kon-Das vom Gutsbehälter 22 abgegebene Material wird 55 tinuierlich das momentane Gewicht im Gutsbehälter einem Mischbehälter 120 zugeführt. In F i g. 3 ist 132 und gibt an die Leitung 102' über die Differenlinks eine Vorrichtung gemäß F i g. 1 und 2 mit dem zierstufe 101' eine elektrische Signalspannung, welche Vorratsbehälter 21 und dem Gutsbehälter 22 sowie eine Funktion der momentanen Geschwindigkeit der den beschriebenen Steuervorrichtungen veranschau- Gewichtsveränderung im Gutsbehälter 132 ist. Dielicht, wobei die entsprechenden Teile schematisch 60 ses Signal wird bei einer der durchgezogenen Linie dargestellt und mit den gleichen Bezugszeichen ver- entsprechenden Stellung des Schaltarmes 114' im sehen sind. Komparator 106' mit der von der Sollvorgebevor-
schwindigkeit, d. h. gewichtsmäßig bestimmter und Zum Betrieb der Anlage wird Material von einer geregelter Menge pro Zeiteinheit ausgetragen, wobei Vorratsquelle durch eine mit einem Absperrventil der Gutsbehälter 22 unter Beibehaltung der Fließ- 50 151 versehene Leitung 150 in den Vorratsbehälter geschwindigkeit und der Steuerung der Fließ- 121 eingeführt. Während die Absperrventile 151 und geschwindigkeit automatisch nachgefüllt wird. 131 geschlossen sind und der Gutsbehälter 132 konin F i g. 3 ist eine Ausführungsform der Erfindung tinuierlich in die Förderleitung 144 entleert wird, zum Zusammenstellen von Mischungen dargestellt. mißt der Dehnungsmesser der Hauptwaage 139 kon-Das vom Gutsbehälter 22 abgegebene Material wird 55 tinuierlich das momentane Gewicht im Gutsbehälter einem Mischbehälter 120 zugeführt. In F i g. 3 ist 132 und gibt an die Leitung 102' über die Differenlinks eine Vorrichtung gemäß F i g. 1 und 2 mit dem zierstufe 101' eine elektrische Signalspannung, welche Vorratsbehälter 21 und dem Gutsbehälter 22 sowie eine Funktion der momentanen Geschwindigkeit der den beschriebenen Steuervorrichtungen veranschau- Gewichtsveränderung im Gutsbehälter 132 ist. Dielicht, wobei die entsprechenden Teile schematisch 60 ses Signal wird bei einer der durchgezogenen Linie dargestellt und mit den gleichen Bezugszeichen ver- entsprechenden Stellung des Schaltarmes 114' im sehen sind. Komparator 106' mit der von der Sollvorgebevor-
Rechts in der F i g. 3 ist ein dem Vorratsbehälter richtung 103' erzeugten und durch die Stellvorrich-21
entsprechender, auf die gleiche Weise montierter tung 105' einstellbaren Sollwertsignalspannung ver-Vorratsbehälter
121 dargestellt. Ein an ihm befestig- 65 glichen und das Ausgangssignal zur Steuerung der
ter Rahmen 122 ist mit Aufhängern 123 an einer Geschwindigkeit des Motors 146 und damit der GeBalkenwaage
124 befestigt, die ihrerseits mit Halte- schwindigkeit der Materialzufuhr zum Mischbehälter
stäben 125 am Traggerüst 130 aufgehängt ist. Die 120 verwendet.
Zum Befüllen des Vorratsbehälters 121 wird das Absperrventil 151 geöffnet und dann wieder geschlossen.
Nach dem Schließen des Absperrventils 151 wird aus dem Gutsbehälter 132 weiterhin kontinuierlich
ausgetragen und das Gewicht des Gesamtinhaltes beider Behälter, kontinuierlich mit dem der
Differenzierstufe 111' vorgeschalteten Dehnungsmesser der Vorwaage 127 gemessen. Der Schaltarm 114'
wird nun automatisch in die Stellung der gestrichelten Linie in F i g. 3 gebracht und dadurch dem Kornparator
106' die Meßsignalspannung der Leitung 112' zugeführt, so daß der Komparator nun die der
Gewichtsveränderung in beiden Behältern entsprechende Meßsignalspannung mit dem Sollwertsignal
vergleicht und das Ergebnis zur Steuerung der Geschwindigkeit des Motors 146 benutzt.
Nun wird das Absperrventil 131 geöffnet und der Inhalt des Vorratsbehälters 121 in den Gutsbehälter
132 entleert. Dann wird der Schaltarm 114' in die Stellung der durchgehenden Linie in F i g. 3 zurückgebracht,
in welcher die Leitung 102' wieder mit dem Komparator 106' verbunden ist, so daß der Vorratsbehälter
ohne Störung der Steuerung des Motors 146 nachgefüllt werden kann. Dieser Kreislauf kann beliebig
oft wiederholt werden.
Auf diese Weise kann man mehrere verschiedene Materialien in genau vorgegebener Menge in einen
gemeinsamen Mischbehälter 120 einführen, wobei die Sollgabevorrichtung 103' mit der Stellvorrichtung
105' eine genaue Einstellung und Korrektur der Mengenverhältnisse der zugeführten Materialien ermöglichen.
So kann selbst bei unterschiedlicher Materialabgabe aus dem Mischbehälter 120 das
Mischungsverhältnis genau eingestellt und eine Mischung konstanter Zusammensetzung erhalten werden.
Nach einer in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann man die Geschwindigkeit
des Fördermotors 146 auch durch das Meßsignal der Leitung 100 steuern und den Vorratsbehälter 121
und die in F i g. 3 rechts dargestellten Steuervorrichtungen weglassen. Bei dieser Ausführungsform wird
das Material direkt in den Gutsbehälter 132 eingeführt und aus diesem durch eine vom Motor 146
angetriebene Förderschnecke in der Förderleitung 144 abgezogen. Die Leitung 100, in welcher eine der
Geschwindigkeit der Materialabgabe aus dem Gutsbehälter 22 proportionale Spannung ansteht, ist
zweckmäßig sowohl mit dem Motor 146 als auch mit dem Durchflußdosierventil 28 verbunden, so daß
eine einzige auf das Gewicht ansprechende Regelanordnung ausreicht, um den gewünschten Unterschied
im Materialfluß der Bestandteile zu erzielen. Die Leitung zum Motor 146 enthält eine Einstellvorrichtung
160, durch die das Verhältnis der durch das Durchflußdosierventil 28 und die Förderleitung
zugeführten Materialmengen je nach dem gewünschten Mischungsverhältnis eingestellt wird.
Claims (3)
1. Verfahren zum kontinuierlichen, gravimetrischen Austragen eines Gutes aus einem auf einer
elektrischen Wägevorrichtung (Hauptwaage) abgestützten und aus einem vorgeschalteten, ebenfalls
auf einer elektrischen Wägevorrichtung (Vorwaage) abgestützten Vorratsbehälter in Abhängigkeit
vom Füllstand des ersteren diskontinuierlich beschickbaren Gutsbehälters, dessen
Austragsleistung (Istwert) gegenüber einem von einer Sollgabevorrichtung vorgegebenen Sollwert
mittels einer Gutsabzugsvorrichtung regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der der
augenblicklichen Gewichtsabnahme des Gutsbehälters (22) entsprechende Istwert, gewonnen
durch Differentiation des statischen Istwertes nach der Zeit, während der Übergabe des Gutes
aus dem Vorratsbehälter (21) in den Gutsbehälter (22) durch Zusammenfassen der Istwerte der
augenblicklichen Gewichtsabnahme beider Behälter gebildet wird.
2. Wägevorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von einer der Hauptwaage (79) nachgeordneten Differenzierstufe (101) auf eine
der Vorwaage (55), welche von dem darunterliegenden Gutsbehälter (22) über ein Gestänge
(31,61,62) belastbar ist, nachgeordneten Differenzierstufe (111) mittels eines Umschalters (113)
umschaltbar ist.
3. Wägevorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zum Zusammenstellen
von Mischungen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Mischungskomponente ein Vorratsbehälter
(21; 121) mit Vorwaage (55; 127) und ein Gutsbehälter (22; 132) mit Hauptwaage (79; 139) sowie den zugehörigen Differenzierstufen
(101,111; 101', 111') und Sollvorgabevorrichtungen (103; 103') angeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 524/94
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