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DE147430C - - Google Patents

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Publication number
DE147430C
DE147430C DENDAT147430D DE147430DA DE147430C DE 147430 C DE147430 C DE 147430C DE NDAT147430 D DENDAT147430 D DE NDAT147430D DE 147430D A DE147430D A DE 147430DA DE 147430 C DE147430 C DE 147430C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capsule
square
powder
sheet
squares
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT147430D
Other languages
English (en)
Publication of DE147430C publication Critical patent/DE147430C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/02Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of powders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bilden Pulverkapseln, wie sie von Apothekern gebraucht werden, welche dieselbe quadratische oder rechteckige Form. der gebräuchlichen Pulverkapseln aufweisen und auch für das Pulver denselben Fassungsraum bieten und gleichzeitig den Vorteil jener Kapseln vereinigen, bei denen das bisher zum öffnen notwendige, vom hygienischen Standpunkte
ίο aus schädliche Blasen überflüssig wird und das vorherige Aufschütten und Verteilen der entsprechenden Pulvermengen auf besondere Karten entfällt, weil es direkt auf der Kapselverschlußdecke vorgenommen werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung sind drei Arten solcher Kapseln dargestellt, und zwar in den aufeinander folgenden Stadien der Zusammenlegung aus dem vorher in die nötige Form geschnittenen Papier.
Fig. ι bis 5 stellen eine geklebte quadratische Kapsel dar, Fig. 6 bis 11 eine nicht geklebte quadratische, während Fig. 12 bis 15 die Herstellung einer rechteckigen Kapsel zeigen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird die Kapsel aus einem rechteckigen Blatt Papier α, welches in 2 χ 3 Quadrate teilbar ist,, gebildet; auf Grund dieser Einteilung erfolgt das Zusammenlegen zur Kapsel. Ein Eckquadrat ist nach oben mit einem Klebelappen b versehen. Durch zwei Quadrate cd ist eine Diagonale e gezogen, nach welcher die erste Faltung erfolgt, wodurch die Form, wie in Fig. 2 dargestellt, entsteht. Nach der in Fig. 2 strichpunktierten Linie / erfolgt die nächste Faltung, woraus sich die Form nach Fig. 3 ergibt. Nunmehr wird der vorher mit Klebstoff bestrichene Lappen b nach hinten übergeschlagen und befestigt. Das zusammengelegte Papier bildet dann zwei Taschen, eine große g für das Pulver und eine kleinere h für die Verschlußklappe (Fig. 3).
Auf den Teil i der liegenden offenen Kapsel wird das einzufüllende Pulver aufgeschüttet, hierauf, wie in Fig. 4 gezeigt, die Kapsel durch seitlichen Druck geöffnet, worauf das Pulver hineinfällt. Nunmehr legt man die Kapsel nach der strichpunktierten Linie k in Fig. 3 abermals zusammen und steckt die zusammengelegten Teile i durch nochmaliges Biegen nach der strichpunktierten Linie I in Fig. 5 in die Tasche h, wonach die Kapsel geschlossen erscheint.
Bei der in Fig. 6 bis ΙΪ dargestellten nicht zusammengeklebten, sondern nur zusammengelegten Pulverkapsel ist.ein zwei Teilquadrate langer Lappen am unteren Rande stehen geblieben; das Zusammenlegen erfolgt nach den strichpunktierten Diagonalen und Linien op qrst, wobei die Hälfte m des letzten übrig bleibenden Quadrates in den Schlitz η gesteckt wird. Das Füllen und Schließen geschieht dann wieder, wie in Fig. 3 bis 5 dargestellt.
In Fig. 12 bis 15 ist eine rechteckige, gleich der in Fig. 1 dargestellten Kapsel zum Kleben dargestellt. Hierbei mußten die ersten vier Rechtecke durch Diagonalen geteilt und die obere Hälfte auf die Gegenseite der Diagonale übertragen werden, wodurch sich die zur Bildung der Kapsel bedingte unregelmäßige Grundform ergibt. Das Zusammen-
legen erfolgt nach den strichpunktierten Linien u ν n> χ der Fig. 11 bis 15.
Die Verwendung derartiger Kapseln ist mit großer Zeitersparnis verbunden, weil sowohl das Füllen einfacher ist, als auch die Verwendung von Karten und deren Reinigung wegfällt; auch in sanitärer Hinsicht sind vorliegende Kapseln sehr vorteilhaft, da sie nicht durch Hineinblasen mit dem Munde ίο geöffnet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Pulverkapsel, dadurch gekennzeichnet, daß man ein in zwei mal drei Quadrate teilbares rechteckiges Papierblatt nach der Diagonale (e) eines aus vier kleinen gebildeten großen Quadrats zusammenfaltet, die von dem mit einem Ansatzstück (b) versehenen kleinen Eckquadrat gebildete Spitze umlegt und das Ansatzstück (b) nach Umbiegen anklebt, so daß dadurch eine mit Verschlußklappe (i) ausgestattete Düte entsteht, welche neben der Tasche (g) für das Pulver noch eine Tasche (]%)■ besitzt, in welche nach erfolgtem Längs- und Querfalten der Düte die Klappe (i) zum Zwecke des Verschlusses der Kapsel hineingesteckt . wird.
  2. 2. Kapsel zur Aufnahme von Pulver oder dergl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt des Ansatzstückes (b) ein zwei Quadrate langer. Lappen an das Papierblatt angesetzt ist, der nach erfolgtem Umlegen der durch das kleine Eckquadrat des Papierblattes gebildeten Spitze nach der von der umgelegten Spitze ausgehenden Diagonale (p) des dem Papierblatt zunächst liegenden Ansatzquadrates umgelegt, dann um die Ansatzkante fr) nach der Hinterseite der Düte umgeklappt wird, so daß das zweite Ansatzquadrat nach der Einfüllseite umgelegt und die eine Hälfte des letzteren in die entstandene Tasche (n) gesteckt werden kann, zum Zwecke, das Kleben bei Herstellung der Düte zu vermeiden.
  3. 3. Kapsel zur Aufnahme von Pulver oder dergl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Herstellung der Kapsel dienende Papierblatt anstatt in sechs Quadrate in sechs Rechtecke teilbar und, damit beim Zusammenfalten des Blattes nach der Diagonale (u) des aus vier Rechtecken gebildeten großen Rechtecks die beiden Rechteckhälften zur Deckung gelangen können, die nicht mit dem Lappen (b) versehene Hälfte umgekehrt (kongruent) angesetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT147430D Active DE147430C (de)

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