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DE1473004A1 - Kodiereinrichtung fuer die Bestimmung des Arbeitszustandes einer Welle - Google Patents

Kodiereinrichtung fuer die Bestimmung des Arbeitszustandes einer Welle

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Publication number
DE1473004A1
DE1473004A1 DE19641473004 DE1473004A DE1473004A1 DE 1473004 A1 DE1473004 A1 DE 1473004A1 DE 19641473004 DE19641473004 DE 19641473004 DE 1473004 A DE1473004 A DE 1473004A DE 1473004 A1 DE1473004 A1 DE 1473004A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
phase
photocells
shaft
coding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641473004
Other languages
English (en)
Inventor
Wingate Sidney Alden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Guidance and Electronics Co Inc
Original Assignee
Itek Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Itek Corp filed Critical Itek Corp
Priority to DE19641473004 priority Critical patent/DE1473004A1/de
Publication of DE1473004A1 publication Critical patent/DE1473004A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/26Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light
    • G01D5/32Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light with attenuation or whole or partial obturation of beams of light
    • G01D5/34Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light with attenuation or whole or partial obturation of beams of light the beams of light being detected by photocells
    • G01D5/36Forming the light into pulses
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Transform (AREA)

Description

  • Kodiereinrichtung fUr die Bestimmung des Arbeitszustandes einer Welle.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kodiereinrichtung, die eine digitale Information als Punktion der Winkelstellung einer Welle liefert und insbesondere diq Bestimmung einer außerordentlich genauen Information bezüglich der Winkelstellung und der Winkelgeschwindigkeit einer Welle mittels eines sogenannten Inkrement-Kodierers ermöglicht.
  • Bei einem typischen Inkrement-Kodierer wird die Winkelstellung in Verbindung mit einem einen Kode tragenden Teil, wie z. B. einer Scheibe, bestimmt, die an ihrem Umfang mit einer Spur von miteinander abwechselnden (z. B. liohtundurchlässigen und lichtdurchlässigen0 Inkrementen versehen , ist, welche abwechselnd ein zweckentsprechendes Atastorgan, wie einen photoelektrischen Übertrager, betätigen, beispielsweise durch unmittelbares Auftreffenlassen einer Strahlung auf das Abtastorgan und Absperren der Strahlung von ihm. Das Ablesen erfolgt durch ZKhlen der abwechselnden Inkremente von einem Bezugspunkt aus, um Impulse zu erzeugen, welche die Winkelstellung oder Winkelgeschwindigkeit der Welle in digitaler Form anzeigen. Eine Begtrenzung der winkligen Auflösung ist die Inkrementbreite longs der Kodespur oder, in anderen horten, die Gesamtzahl der Inkremente, die in der Kodespur physisch spezifiziert sind (z. B. durch 3eschränkungen hinsichtlich des verfügbaren Lichtes und der baulichen Ausbildung). Jedoch kann eine größere Auflösug als die in dieser Weise spezifizierte erwünscht sein. Es wurde gefunden, dad die Winkelverschiebung eines Inkrement-Kodierers der vorgenannten Art bewirkt, daß das Abtastorgan ein Ausgangssignal erzeugt, welches praktisch sinusfdrmig ist.
  • Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, wenigstens zwei Abtastorgane der vorstehend genannten Art in verschiedenen Winkelstellungen mit Bezug auf die Kodespur zu verwenden, um mindestens zwei Wellenformen su erzeugen, die gegeneinander in der Phase verschoben sind. Diese Wellenfbrmen werden mittels einer Vektorsummierungsvorrichtung analysiert, die in der Bge ist, die kleinsten Inkremente der Kodespur in kleinere Inkremente zu unterteilen.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, die X-Achsen und de Y-Achsen-Ablenkung einer Kathodenstrahlröhre mittels im wesentlichen sinusförmiger Signale der vorgenannten Art zu steuern, um einen Abtastzyklus optisch darzustellen, und zu ermöglichen, diesen Abtastzyklus mit Hilfe einer zweckentsprechenden optischen Maske in Komponenten zu zerlegen. Die sich ergebende Aufeinanderfolge optischer Impulse liefert die durch die Erfindung beabsichtigte erhöhte Auflösung.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, 2. viei Trägersignale von verhältnismäßig hoher Frequenz mit im wesentlichen sinusförmigen Signalen der vorgenannten Art zu modulieren, um eine elektro-mechanische Auflösveorrichtung zu erregen. In diesem Fall liefern die an die AuSlösevorrdchtung angelegten Signale von verhältnismößig hoher Frequenz die durch die Erfindung beabsichtigte erhöhte Auflösung.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, im wesentlichen sinusförmige Signale der vorgenannten Art an ein Widerstands-Netzwerk anzulegen, um an zweckentsprechend angeordneten Anzapfungen eine Mehrzahl von sinusförmigen Aus-' @ von zweckentsprechender Phase zu erzeugen, die eine Folge von Informationen in Form von Impulsen ergeben. In diesem Fall liefern diese Impulse die durchhie Erfindung beabsichtigte erhöhte Auflösung.
  • Ein spezieller Zweck der Erfindung besteht darin, einen Kodierer der oben genannten Art mit einer Frazisiondrehseheibe derjenigen Art zu Konbinieren, wie sie zum Prüfen von Kreiseln o. dgl. verwendet wird. Eine solche Drehscheibe ist derart ausgebildet, daß sie sich mit einer genauen Winkelgeschwindigkeit dreht, um den Ausgang eines auf ihr angeordneten Kreisels zu prüfen. Diese Kombination aus einer Drehscheibe und einem Kodierer ist in der Lage, eine Wwinkelgescwhinigkeitsinformation von bisher unerreichter Präzision und demzufolge eine Kreiselprüfungsinformation von außergewöhnlicher Genauigkeit zu liefern.
  • Weitere Zwecke der Erfindung gehen aus der nachfolgenden eschreibung hervor.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen nSher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine schematsAche Wiedergabe einer ausführungsform einer Kodiereinrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist eine schematische Wiedergabe einer aus einer KreiselprUfdrehscheibe und einer Kodiereinrichtung bestehenden Kombination gemäß der Erfindung.
  • Fig. 3 ist eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung gewisser Grundsätze der Erfindung.
  • Fig. 4 ist eine schematische Wiedergabe einer weiteren Ausführungsform einer Kodiereinrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. j ist ein elektrisches Schaltungsschema eines logischen Ausgangskreises fUr die Kodiervorricthung gemäß Fig. 4.
  • Fig. 6 ist eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung gewisser Arbeitsprinzipien der Einrichtung gemäß Fig. 4 und 5.
  • Jede der dargestellten Ausführungsformen der Erfindung umfaßt allgemein als Kodiervorrichtung, die mit der Ausgangswelle eines Instrumentes zusammenarbeitet, eine Scheibe, die an ihrem Umfang eine Spur von miteinander abwechselnden lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Kodeinkrementen aufweist, zwei Photozellen, die längs der Spur gegeneinander um 90°, bezogen auf einen einzigen Zyklus von lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Inkrementen, verschoben sind, und eine zum Beleuchten der Kodespur dienende Strahlungsquelle, die in usrichtung mit Schlitzen oder Spalten zum Durchlassen der Strahlung zu den Photozelolen liegt, Die Scheibe besteht gewohnlich aus Glas, und die Kodespur wird durch Halogensilberphotographie in Form von versilberten und klarer Zonen in einer Gelatineschicht erhalten. Die Ausgänge der Photozellen sind zwei Analogstellungssignale 3 von der Form E = Em sin 2#n # und E = Em cos 2#n #, worin E die augeblickliche Amplitude, Em die maximale Amplitude, 1 die Periodendauer und 9 die augenblickliche Winkelverschiebung bedeuten.
  • Jedes Ausgangssystem umfaßt allgemein zwei Verstärker fUr die Analogstellungssignale, eine Vektorsummierungsvorrichtung zum Vergleich der augenblicklichen Amplitude der resultierenden Signale und eine Anzeigevorrichtung zur Wiedergabe der sich ergebenden Information.
  • Bei der AusfUhrungsform gemäß Fig. 1 weist die Vektorsummierungsvorrichtung die X-Achsen und die Y-Achsen-Steuerelektroden einer Kathodenstrahlröhre auf, wahrehd die Anzeigevorrichtung die Leuchtfläche der Kathodenstrahlrohre enthält. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 weist die Ve@ orsummierungsvorrichtung eine elektro-mechanische Auflosevorrichtung und die Anzeigevorrichtung eine Kodiervorrichtung auf. Bei der AusfUhrungsform gemä3 Fig. 4 weist die Vektorsummierungsvonichtung ein Widerstands-oder Impedanz-Netzwerk und die Anzeigevorrichtung eine Kippkreis-Anordnung auf.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung enthält allgemein eine Kodiervorrichtung 10, die mit einem gewünschten Instrument und einem Ausgangssystem 12 verbunden ist. Die Kodiervorrichtung 10 weist eine durchsichtige runde Glasscheibe 14 auf, die auf einer Welle 16 angeordnet ist, um sich mit ihr zu drehen. Die Glasscheibe 14 ist an ihrem Umfang mit einer Spur von miteinander abwechselnden lichtdurchlässigeß. Inkrementen 18 und lichtundurchlässigen Inkrementen 20 versehen. Zwei mit der von diesen Inkrementen gebildeten Spur in Ausrichtung liegende Photozellen 22 und 24 sind derart angeordnet, daß sie gegeneinander in der Phase um 90°, ausgedrückt in einem einzigen Zyklus von druchlässigen und undurchlässigen Inkrementen, verschoben sind. Die Abtastung der Spur durch die Photozellen 22 und 24 findet durch (nichtdargestellte) Schlitze oder spalte hindurch statt, die eine Auflösung zwischen benachbarten durchlässigen und undurchlässigen Inkrementen herbeisuführen vermUgen. Mit den Photozellen 22 und 24 liegt eine auf der anderen Seite der Scheibe 14 angeordnete Strahlungsquelle 26 in Ausrichtung.
  • Aus den Photozellen 22 und 24 treten sinusförmige Signale aus, die durch zwei stabilisierte Gleichstromverstärker 30 bzw. 32 hindurchgeführt und in der folgenden n Weise verwendet werden : Die am Ausgang der Verstärker 30 una 32 erhaltenen verstärkten Signale werden an di-X-Achsen-Ablenlcplatten 34, 36 bzw. an die Y-Achsen-Ablenkplatten 38, 40 einer Kathodenstrahlröhre 42 angelegt. Doe Kathodenstrahlröhre 42 sowie die Ubrigen Teile der Einrichtung werden aus einer Energiequelle 44 in zweckentsprechender Weise gespeist, und die Vorspannung an den Ablenkplatten 34, 36 und 3E, 40 wird mit Hilfe von Stellgliedern 46 eingestellt. Die Kathodenstrahlröhre 42 enthält eine Elektronenaussende- und -be schleunigungskanone 48, die einen Elektronenstrahl 50 erzeugt.
  • Der Elektronenstrahl 50 trif'ft auf die Leuchtfläche 52 der Kathodenstrahlrohre 42 auf. Zur Bildung eines Lichtflecks 54 erzeugen die in der Phase verschobenen, an die Ablenkplatten 34, 36 bzw. 38, 40 angelegten Signale einen sich wiederholenden kreisförmigen Zyklus 56. Vor der Leuchtfläche 52 der Rbhre ist eine Maske 58 angeordnet, die eine Folge von miteinander abwechselnden undurchlässisen Sektoren 60 und durchlässigen Sektoren 62 aufweist. Es ist ersichtlich, daß, wenn der Lichtfleck 54 sich auf seiner'1ahn bewegt, eine Reihe von Lichtimpulseri erzeugt wird. Diese Lichtimpulse werden mittels einer Objektivlinse 64 auf einer Photomultiplikatorröhre 66 gesammelt, deren Ausgang einem wird Zähler oder Impulsfrequenzmesser 68 zugeführt. D eser Zähler oder Impulsfrequenzmesser zeigt die augenblickliche Geschwindigkeit bzw. den augenblicklichen Winkel der Welle 16 an.
  • Beim Arbeiten der komoinierten Einrichtung gemäß Fig. 1 ist die Drehung der Welle 16 von ein er analogen Drchung der die Kodeinkremente tragenden Scheibe l4 begleitet. Demzufolge erzeugen die Photozellen 22 und 24 sinusförmige Signale, die in der Phase um 0° verschoben sind. D ese Signale werden nach Verstärkung in den Verstärkern 30 bzw. 32 an die Ablenkplatten 34, 36 bzw. 38, 40) der Kathodenstrahlrohre 42 angelegt. Die die Vorspannung bestimmenden Stellglieder 46 können von Hand so eingestellt werden, daß in der Einrichtung vorhandene Ungenauigkeiten, eineschließlich von Ungenagikeiten in der Orientierung oder Zentrierung der Jcheibe l4 ausgeglichen werden. Der entstehende Lichtfleckkreis wird von den Sektoren 60 und 62 der Maske 58 zerlegt oder zerhackt, um in der Photomultiplikatorröhre 66 eine eihe von Impulsen zu erzeugen, die dem Zähler oder. Impulsfrequenzmesser 68 zugeführt werden. Es wird eine Reihe von gegeneinander austauschbaren Scheiben mit Sektoren von ausgewählten Formen vorgesehen.
  • Die in Fig. 2 wiedergegebene AusfUhrungsform stellt eine Kombination aus einer Drehscheibe von der Art,-wie sie fUr die Prüfung von Kreiseln-verwendbar 3st, und einer Kodiervorrichtung gemäß der Erfindung dar, die dazu disent., die augenblickliche Geschwindigkeit der Drehscheibe sehr genau anzuzeigen. Die allgemein mit 70 bezeichnete Drehscheibe weist einen Antriebsmotor 72, eine Ausgangswelle 74 und einen Aufsatz 76 auf, der mittels eines (nicht dargestellten)Universalgelenks schwenkbar gelagert ist. Auf der Welle 74 ist eine optische Kodiervorrichtung 78 von der,"*rt der Scheibe 10 der Ausführungsform gemäß Fig. 1 befestigt. Die optische Kodiervorrichtung 78 hat eine Spur von miteinander abwechselnden lichtundurchlSssigen Zonen 80 und lichtdurchlSssigen Zonen 82. Mit dieser Spur liegen zwei Photozellen 84, 86, die in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, wie dies in bezug auf die Photozellen 22, 24 der Ausführungsform gemäß Fig. 1 beschrieben wurde, und eine ihnen zugeordnete Strahlungsquelle 88 in Ausrichtung.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 erfolgt die AuflUsung der sich ergebenden sinusförmigen Signale durch Modulation eines niederfrequenten Trägersignals, das von einem Oszillator 92 erzeugt wird. Die Modulation wird von zwei Modulatoren 94 und 96 bewirkt, an welche einerseits das von dem Oszillator 92 erzeugte Trägersignal angelegt wird und andererseits die von den Photozellen 84 bzw. 86 gelieferten sinusfdrmigen Signale angelegt werden.. Die am Ausgang der Modulatorer. erhaltenen modulierten Signale werden' an die Eingangsspluen 38 bzw. 100 eienr elektro-mechanischen Auflosevorrichtung 102 angelegt. Die Folgespule 104 der Auflosevorricntung 102 nimmt in jedem Zeitpunkt eine Large ein, die durch die Vektorsumme der Niederfrequenzsignale bestimmt wird. Die Folgespule 104 steuert über einen Verstärker 107 und einen Servomotor 108 den Ausgang eines Tachometers 106. Eine zweckentsprechende Kodiervorrichtung 110, die von der gleichen A@t wie die Kodiervorrichtung 78 sein kann, liefert eine Information hinsichtlich der Winkelgeschwindigkeit.
  • In Fig. 3 sind bei (a) und (b) die an die Modulatoren ange. legten sinusförmigen Signale und bei (c) und (d) die sich ergebenden modulierten Cignale veranschaulicht.
  • Wenn im Betrieb die Drehscheibe beispielsweise mit einer einzigen Grundfrequenz (one earth rate) umläuft, liefert die Kodiervorrichtung zwei Signale mit einer Frequenz von 1 Hz. Diese Signale werden mit 400 Hz bei unterdrückter Trigerfrequenz moduliert. Der Nullpunkt der Auflösevorrichtung 102 wird in solcher Weise festgelegt, das sich eine Ausgangsdrehung von 360° fUr eine Drehung der Kodiervorrichtung Uber einen Bogen von 15"ergibt. Daher ergibt eine Winkelgeschwindigkeit der Drehscheibe von einer einzigen Grundfrequenz (one earth rate) eine Drehzahl der Servomotorwelle von 60 U/min.
  • Die hohe Drehgeschwindigkeit der Welle wird von dem Tachometer gemessen, und ihre Winkelabweichung wird von der Kodiervorrichtung 110 gen. esser.. In dem angenommenen Beispiel führt die urs rängliche Wellendrehung von einer einzigen Grundjrequenz (one earth rate) leicht zu einem durch die Kodiervorrichtung gelieferten Ausgang von 1000 H@.
  • Die indenl-"guren4und5wiedergegebeneAuführungsform weist allgemein eine Kodiervorrcithung 112, die mit irgendeinem gewünschten Instrument verbunden ist, und ein Ausgangssystem 114 auf. Die Kodiervorrichtung 112 umfaßt eine mit einem Kode versehene Scheibe 116, zwei Photozellen llb, und eine Strahlungsquelle, und alle diese Teile sind den entsprechenden Teilen der Ausfährungsform gemäß Fig. 1 ähnlich.
  • Die aus den Photozellen 118, 120 erhaltenen beiden sinusförmigen sgnale werden in Verstärkern 122 bsw. 124 verstärkt. Diese ueiden verstärkten Signale stellen zusammerl mit zwei zusätzlichen Signalen, weiche durch sie in Umformern 126 bzw. !28 erzeugt werden, eine Gesamtheit von vier um 0 phasenverschobenen Signalen dar, die an die vier Eckpunlcte eienr aus Widerständenl32 bestehenden Drückenschaltung 130 angelegt werden. Es sei bemerkt, da^. sich in diesem Fall der rhasenwinkelaufdieMellenstellungbezieht.
  • Durch benutzung einer Aufeinanderfolge von sich gegenüberliegenden Anzapfungen 134 der Brückenschaltung 130 wird eine Mehrzahl von außer Phase berindlichen sinusförmigen Signalen erzeugt, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist. Diese Signale werden an übliche Ubergangs-Detektionskreise 136 (Fig. 5) angelegt, um eine Folge von Impulsen zu erhalten, die an eine Aufeinanderfolge von Kippkreisen 138 angelegt werden. Diese Kippkreise 138 sind in zweckentsprechender Weise mit einer logischen Schaltung 140 für die Dekodierung in einer geeigneten Ausgangsvorrichtung 142 verbunden.
  • Im Betrieb unterscheidet die logische Schaltung 140 zwischen der Folge von Impulsen, die eine Drehung der Welle in Uhrzeigerrichtung darstellen, und der Folge von Impulsen, die eine Drehung der Welle in Gegenuhrzeigerrichtung darstellen. Es sei bemerkt, daß die Anzahl sinusförmiger Signale von der in Fig. 6 wiedergegebenen Art entsprechend der Anzahl der an der Brückenschaltung 130 zur Verfügung stehenden Anzapfungen 1 4 geändert werden kann.
  • Lie Erfindung schafft somit einfache und doch wirksame Mittel, welche die Auflosung einer optischen Kodiervorrichtung im Vergleich zu derjenigen, die sich normalerweise aus der Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Spurinkrementen ergibt, wesentlich zu erhöhen gestatten.
  • An den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen können im Rahmen der Erfindung verschiedene Abänderungen vorgenommen werden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1.) Kodiereinrichtung fUr die Bestimmung des Arbeitszustandes einer Welle, gekennzeichnet durch eine von der Welle drehbare Vorrichtung, wie z. B. eine Scheibe, die mit einer Kodespur versehen ist, wenigstens zwei Photozellen, die in Ausrichtung mit der Kodespur liegen und in einem Winkelabstand voneinander angeordnet sind, eine Beleuchtungsvorrichtung, welche eine Strahlung auf die Kodespur richtet, die erste Zonen, welche die Strahlung zu den Photozellen durchtreten lassen, und zweite Zonen aufweist, welche die Strahlung von den Photozellen absperren, wobei die ersten und zweiten Zonen der Spur in miteinander abwechselnder Folge angeordnet sind, so daß die Drehung der die Kodespur tragenden Vorrichtung bewirkt, daß die Photozellen wenigstens zwei außer Phase befindliche Signale erzeugen, und eine Vektorsummierungsvonichtung, die auf diese Signale anspricht, um eine Darstellung einer Information bezUglich des Arbeitszustandes der Welle zu liefern.
  2. 2.) Kodiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vektorsummierungsvorrichtung eine Kathodenstrahlrdhre aufweist, bei welcher die Ablenkung des Kathodenstrahls in der X-Achse von dem einen und in der Y-Achse von dem anderen der außer Phase befindlichen Signale gesteuert wird.
  3. 3.) Kodiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vektorsummierungsvorrichtung einen Oszillator, der ein Signal von einer Frequenz erzeugt, die gegenüber den Frequenzen der außer Phase befindlichen Signale hoch ist, Misch-bzw. Moduliervorrichtungen, die beim Ansprechen auf die außer Phase befindlichen Signale und auf das von dem Oszillator erzeugte Signal zwei modulierte Trägersignale liefern, und eine Vorrichtung zum Auflösen des von den Mischvorrichtungenerzeugten Ausgangs aufweist.
  4. 4.) Kodiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gkennzeichnet, da3 die Vektorsummierungsvorrichtung ein Impedanz-Netzwerk aurweist.
  5. 5.) Kodiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da3 der LeuchtflUcne der Kathodenstrahlröhre eine Maske zugeordnet ist, die den Ausgang der R6hre zerlegt oder zerhackt.
  6. 6.) Kodiereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenns eichnet, daß eine zusätzliche photo-elektrische Vorrichtung vorgesehen ist, welche die druch die Maske hindurchtretende Strahlung empfkngt und als Impulse an eine Zählvorrichtung überträgt.
  7. 7.) Kodiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vektorsummierungsvorrichtung Mittel, welche die zwei auber Phase befindlichen, im wesentlichen sinusförmigen Signale derart umformen, daß sich vier in der Phase um 90° verschobene, im wesentlichen sinusförmige Signale ergeben, und eine Widerstandsbrücke au weist, welche an ihren vier Eckpunkten die vier in der Phase um 90° verschobenen, im wesentlichen sinusförmigen Signale empfängt und welche Anzapfungen besitzt, an denen eine ilehrzahl von außer Phase befindlichen, im wesentlichen shusformigen Signalen erzeugt wird.
  8. 0.) Kombination aus einer Drehscheibe und einer Kodiereinrichtung fUr die Bestimmung des Arbeitszustandes einer Welle, dadruch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe eine Antriebsvorrichtung, eine Ausgangswelle und einen schwenkbar gelagerten Aufsatz aufweist und da@ die Kodiereinrichtung folgende Elemente umfaßt : eine von der Welle drehbare Vorrichtung, die mit einer Kodespur versehen ist, wenigstens zwei Photozellen, die in Ausrichtung mit der Kodespur liegen und in einem Winkelabstand voneinander angeordnet sind, eine Beleuctungsvorrichtung, weide eine Strahlung auf die Kcdespur richtet, die erste Zonen. welche die Strahlung zu den Photozellen durchtreten lassen, und zweite Zonen au v ; eist, welche die Strahlung von der. Photozellen absperren wobei die ersten und zweiten Zonen der Spur in miteinander aL-wechselnder Folge angeordnet sind, so daß die Drehung der die Kodespur tragenden Vorrichtung bewirkt, daß die Photozellen wenigstens zwei au3er Phase befindliche Signale erzeugen, und eine Vektorsummierungsvorrichtungj die auf diese Signale anspricht, um eine Darstellung einer Information bezüglich des Arbeitszustandes der Welle 4 liefern.
  9. 9.) Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da3 die Vektorsummierungsvorrichtung einen Oszillator, der ein Signal von einer Frequenz erzeugt, die gegenUber den Frequenzen der auBer Phase befindlichen Signale hoch ist, und Misch-bzw. Moduliervorrichtungen aufweist, die auf das von dem Oszillator erzeugte Signal und auf die außer Phase befindlichen Signale anspricht, um modulierte Trägerignale zu erzeugen.
  10. 10.) Kombination nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorridtung zum Auflosen der modulierten Trägersignale vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4328525A1 (de) * 1993-08-25 1995-04-06 Mikroelektronik Und Technologi Längen- oder Winkelmeßeinrichtung

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DE4328525A1 (de) * 1993-08-25 1995-04-06 Mikroelektronik Und Technologi Längen- oder Winkelmeßeinrichtung

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