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DE1472292A1 - Optisches Geraet zum gleichzeitigen Messen des Wanderns zweier Bilder - Google Patents

Optisches Geraet zum gleichzeitigen Messen des Wanderns zweier Bilder

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Publication number
DE1472292A1
DE1472292A1 DE19661472292 DE1472292A DE1472292A1 DE 1472292 A1 DE1472292 A1 DE 1472292A1 DE 19661472292 DE19661472292 DE 19661472292 DE 1472292 A DE1472292 A DE 1472292A DE 1472292 A1 DE1472292 A1 DE 1472292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crosshairs
eyepiece
crosshair
optical device
reflector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661472292
Other languages
English (en)
Inventor
Kloss John W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lord Corp
Original Assignee
Lord Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Lord Corp filed Critical Lord Corp
Publication of DE1472292A1 publication Critical patent/DE1472292A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/32Fiducial marks and measuring scales within the optical system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

Dr.-Ing. Holzhäuser
Patentanwalt 1 L 7 7 7 9
OFFENBACHAMMAIN .JIiCC^i. Herrnstr. 37 - Tel. 88 5642
Lord Corporation
Erie, Pennsylvania, V.St.A.
Optisches Gerät zum gleichzeitigen Messen des Wanderns zweier Bilder
Die Erfindung betrifft ein neues, verbessertes Gerät zum gleichiieitigen Messen der Verschiebung zweier Bilder, wie die Adaptation eines Autokollimators oder dgl., und Hauptzweck der Erfindung ist, neue, verbesserte Einrichtungen für ein solches Instrument zu schaffen, wodurch es möglich wird, die Verschiebung der beiden Bilder gleichzeitig zu messen.
Ein anderer Zweck der Erfindung sind Filter für Lichtquellen und Heflektoren der Art, daß in einem einzigen Gerät eines von einem Paar Fadenkreuze nur einem Paar Reflektoren und das andere Fadenkreuz dem anderen Reflektor zugeordnet wird.
Ein weiterer Zweck ist, eine Einrichtung der genannten Art zu schaffen, die Systemen anzupassen ist, die alle visuell sind oder für ihre Einstellung von einer visuellen Einstellung abhängen oder die zum Teil automatisch arbeiten oder aber ganz automatisch sind.
Wieder ein anderer Zweck ist, ein System gemäß der Erfindung zu schaffen, das mit einer Einrichtung zum Unterscheiden zwischen den beiden Bildern ausgerüstet ist·
Auch ein Zweck ist, einen einstellbaren Skalenfaktor bei
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einem Ablesefadenkreuz vorzusehen, sodaß das Fadenkreuz sich unter einem Winkel am Okular erstrecken kann, der mit einem von einem Transduktor erzeugten Winkel übereinstimmt.
Weiter ist ein Zweck der Erfindung ein neues, verbessertes Okular für Instrumente der erwähnten Art, welches den Abstand zweier Bilder unmittelbar ablesen kann.
Schließlich ist es ein Zweck der Erfindung, eine neue, verbesserte Trageinrichtung für das Fadenkreuz von Instrumenten der erwähnten Art zu schaffen, welche ein doppeltes Fadenkreuz erfhält und eine unmittelbare Ablesung der Entfernung zwischen den Bildern der Fadenkreuze gestattet.
Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, zu der die beigefügten Zeichnungen gehören und in der Ausführungen der Erfindung nur zur Erläuterung gezeigt sind.
In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Autokollimators, der die Erfindung verkörpert,
Fig. 2 ein Grundriß der in Fig. 1 gezeigten Ausführung der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführung der Erfindung,
yig. 4 und 5 je eine Ansicht der bei der Ausführung der Erfindung nach Fig. 1 - 3 verwendeten Fadenkreuze,
Fig. 6 ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße Fadenkreuzanordnung im Okular und
Fig. 7 ein Abbild der durch die Okularanordnung gem^ß Fig. 6 gesehenen Bilder.
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In der Zeichnung, welche die Erfindung in Anwendung auf einen Autokollimator zeigt, "bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile in alle Abbildungen.
Bei der Auaführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 - 5 werden die beiden Bilder der B Fadenkreuze visuell durch das Okular betrachtet, das allgemein mit 10 bezeichnet ist und die Okularlinsen 11 sowie das Okular-Fadenkreuzbild 12 umfaßt.
Bin Bild des erzeugenden, einstellbaren Fadenkreuzes 13 wird von einer Lichtquelle 14 über ein Filter 42, ein Projektionslinsensystem 15 und durch den Strahlenzerleger 23, den Strahlenzerleger 17 und die Objektivlinse auf den Reflektor 19 geworfen.
Ein Bild des erzeugenden, einstellbaren Fadenkreuzes 20 wird von einer Lichtquelle 2t durch das Filter 43 und das Projektionslinsensystem 22 auf den Strahlenzerleger 23 geworfen, von dem durch den Strahlenzerleger 17 und die Objektivlinse 18 zum Reflektor 24 zurückgeworfen wird. Die, Bilder des erzeugenden Fadenkreuzes 13 und des erzeugenden Fadenkreuzes 2E werden dann von den Reflektoren 19 bzw. -24rdurch das Objektivlinsensystem 18 zum Strahlenzerleger 17 reflektiert, von dem sie zum Okular 10 zurückgeworfen werden, in dem sie vom Auge 25 des Beobachters oder der Bedienungsperson als Bilder 1.3' und 20' betrachtet werden.
Bin festes Okular-Fadenkreuz ist bei 12 im Blickfeld des Okulars 10 vorgesehen, indem das erzeugende Ablese-Fadenkreuz 12' durch die Profjektionslinse 44 projiziert wird; dabei wird Licht für dierren Zweck von der Lichtquelle
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geliefert und durch 45 zerstreut oder gefiltert. Das Projektionssystem 46, 45, 12·, 44 kann geknickt werden, um parallel zur Achse des Autokollimators zu liegen, indem man einen Spiegel zwischen die Pro|ektionslinse 44 und den Strahlenzerleger 17 setzt. Oder aber es kann bei Verwendung eines Fadenkreuzes mit dunklen Linien ein reelles Fadenkreuz an der Stelle 12 angebracht werden, und das Hilfsprojektionssystem 64, 45» 12' und 44 kann fortfallen.
Wenn das ganze System visuell ist oder für seine erste Einstellung von einem visuellen Stellen abhängt, ist es wünschenswert, bunte Bilder zu haben, um der Bedienungsperson anzuzeigen, von welchem Spiegel oder Reflektor das Signal kommt. Das kann geschehen, indem man buntes Licht als Lichtquelle in dem Autokollimator verwendet und die zurückgeworfenen Bilder gefiltert werden läßt, wenn man die Farbfilter 26 und 27 mit Kontrastfarben in optischer Ausrichtung mit den Reflektoren 19 bzw. 24 verwendet.
In der Zeichnung sind beispielsweise die Filter 26 und 42 als Rotfilter und die Filter 27 und 43 als Grünfilter angegeben. Sie können von irgendwelchen Kontrastfarben sein.
Auf diese Weise können die Farbfilter 26 und 27 nur die gewünschte besondere Farbe durchlassen, die dem besonderen Bezugspiegel und Signalspiegel zugeordnet werden ■ soll, und während das vom Autokollimator ausgehende Licht zwei Farben enthält, ist das von den Reflektoren 19 und 24 zurückgeworfene Licht, je nachdem, welcher Spiegel dazwischengeschaltet iet, gefärbt, da die andere Farbe absorbiert ist.
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Yom Standpunkt der Definition ist es vielleicht eine bessere Maßnahme zum Erzielen der Farbe, wenn man eine.Lichtquelle hat, die diskret in der Wellenlängenabgabe ist, wie beispielsweise Quecksilber. Eine Farbe kann dann für das Bezugsobjekt und eine andere der Spektrillinien für dieandere Farbe benutzt werden. Die ^iIter werden dann nur benötigt, um zwischen den Farben zu unterscheiden, und sind nicht so stark, um von sich aus monochrimati- *
sches Licht zu bilden. Beispielsweise läßt ein Gelbfilter ein Band von Gelb bis Rot durch/es läßt aber nur mono chromatisches Rot durch, wenn es sowohl blaue als auch rote Spektrallinien durchlassen soll und andere nicht vorhanden sind.
Wenn bei der Verwendung von Licht aus zwei verschiedenen Farben äußerste Genauigkeit gefordert wird, wird es notwendig sein, die Geometrie des Systems der besonderen benutzten Wellenlänge entsprechen zu lassen. Das bedeutet, daß eine chromatische Aberration des Brennpunkts der Objektivlinse berücksichtigt werden muß, und vielleicht muß das Fadenkreuzmikrometer eingestellt werden, um die I
verschiedenen Abstände von der Linse zum Bild auszugleichen·
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Verschiebung der beiden Bilder gleichseitig zu messen.
In des Auefuhrungsbeispiel der Fig. 1 werden die beiden Bilder durch die beiden Spiegel 19 und 24» die die Strahlen in den Autokollimator zurückwerfen.
Eines der Bilder möge das Bild vom Bezugepiegel 19 und das andere das Signalspiegelbild eines bewegungs-optl-
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sehen Transduktors oder Meßrings sein. Die Ablesung kann von Hand eingestellt und nach Entfernen des Auges vom Okular vorgenommen werden, oder sie kann von Hand mit den beiden Einstellungen vorgenommen werden, die Vorrichtungen, wie Differentialtransformatoren, betätigen, und die elektrischen Signale abgezogen werden, oder sie kann auch ganz automatisch sein, wobei ein lichtemp- ^ findliches Fadenkreuz in Abhängigkeit von einem Servo-Fehlersignal bewegt wird und die Ablesung von den bewegten Fadenkreuzen durch Differentialtransformatoren erfolgt.
Das grundsätzliche, durch diese Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagene Verfahren besteht darin, zwei erzeugende Fadenkreuze, deren jedes für sich beweglich ist, und ein einziges Ablese-Fadenkreuz zu benutzen· Jedes der erzeugenden Fadenkreuze kann die Hälfte des Sichtfeldes einnehmen, oder sie können das ganze Feld bedecken, wobei eines für den Bezugspiegel und das andere für den Signalspiegel benutzt wird.
Werden keine Filter verwendet, so reflektiert Jeder Spiegel zwei Bilder jedes Fadenkreuzes, aber ein Filtern am Spiegel läßt ein Bildpaar in einer Farbe und da« andere in einer andern Farbe entstehen. Sin weiteres Filtern an den lichtquellen merzt zwei der Bilder aus und läßt nur die beiden gewünschten übrig, wobei das eine mit dem einen Fadenkreuz und Spiegel und das andere mit dem andern Fadenkreuz und Spiegel verbunden ist.
Das Ablesefadenkreuz muß einen Hinweis auf die Farben haben, andernfalls muß die Bedienungspereon sich erinnern können» welches wozu gehört.
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Beim Gebrauch eines völlig visuellen Systems bewegt die Bedienungsperson die beiden erzeugenden Fadenkreuze, bis ihre Bilder zwischen die Doppellinien des Ablesefadenkreuzes fallen. Für ein leichteres Einstellen und um.zu ermöglichen, daß der Autokollimator zu den Spiegeln ausgerichtet wird, ist bei den erzeugenden Fadenkreuzen eine zweite Linie rechtwinklig zur ersten angebracht und eine zweite Doppellinie mit der ersten im Ablesefadenkreuz gekreuzt. Diese zweiten Linien werden in üblicher Weise mit dem Autokollimator benutzt, um die Achse, von der keine Signale zu empfangen sind, auszurichten.
elektrische Ablesung kann auf verschiedene Weise erreicht werden.
Es ist möglich, Differentialtransformatoren in die Fa-. denkreuzeinrichtung einzubringen und ihre Ausgangsleistungen abzuziehen, entweder während eie Ausgangssignale Wechselstromspannungen sind oder nach ihrer Umformung in Gleichstromspannungen. Ein G-leichstrom-Differenzsignal kann ein Digitalvoltmeter für eine Ablesung der Difterenz zwisähen den Fadenkreuzstellungen antreiben, und nach Eichung zeigt es die Differenz zwischen dem Bezugspiegel- und dem Signalspiegel-Schwenkwinkel an oder Größen, die auf diese Winkel bezogen sind.
Andere Verfahren zum Abfühlen der Lage der Fadenkreuze sind: Dehnungsmesser an Biegeplatten, welche die wandernden Fadenkreuze tragen und führen; Deutung der Drehung der Mikrometerscheibe zum Antrieb einer Digital-Rechenmaschine und eines Druckers; ein von einem Mikrometer getriebenes Schrauben-Potentiometer (Helipot).
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Eine mechanische Subtraktion der Signale kann durch Hebel und Hebelgestänge ausgeführt und die sich ergebende Differenz, die wahrscheinlich als ein Winkel auftritt, abgelesen werden.
Eine vollständige Servo-Arbeitsweise erfordert ein lichtempfindliches Fadenkreuz, und ein von ihm ausgehendes Fehlersignal treibt einen Servomotor, um den Fehler auf Null ^ zu verringern. Es wäre wahrscheinlich notwendig, dae erste "Anschließen" visuell vorzunehmen, weil eine Farbkennzeichnung wenig bei einer farbblinden, lichtempfindlichen Platte ausrichtet, obwohl es möglich wäre, eine farbempiindliche Platte für das Fadenkreuz zu verwenden,,
Eine unterteilung des erzeugenden Fadenkreuzes in halbe Felder würde die automatischen Verfahren in der Weise verinfachen, daß farbempfindliche Fotozellen unnötig wären. Doch bleibt eine Farbfilterung der Liohtquellen und Spiegel notwendig.
Für das visuelle System sollten die Fadenkreuze möglichst helle Linien auf einem dunklen Feld aufweisen. Dunkle Linien auf einem hellen Feld ergeben zwei eich überschneidende Felder verschiedner Farben und Verwirrung. Helle Linien auf einem dunklen (nicht notwendigerweise völlig schwarzem) Feld weisen Linien auf, die leicht voneinander zu unterscheiden und zu identifizieren sind.
Je nach der gewünschten Empfindlichkeit kann das Fadenkreuz 12 eine einfache, sich kreuzende Linie, sein oder irgendeine Doppelform haben und mit einer Einteilung versehen sein. Eine ^orm gekreuzter Doppellinien ist in Fig. 1 und 5 gezeigt.
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Bin Afciese-Fadenkreuz mit hellen Linien kann dadurch erzeugt werden, daß ein Bild eines Dunkelfeld-Fadenkreuzes projektiert wird, um ein Bild im Blickfeld eines Okulars zu ergeben, wobei mit Hilfe einer Zusatzlinse 44 vom unteren Strahlenzerleger 17 projektiert wird.
Das Bild, das dann als ein helles Ablesefadenkreuz benutzt wird, kann in der Größe einstellbar gemacht werden, indem es und seine Projektionslinse bewegt werden· Λ Auf diese Weise kann ein erzeugendes Fadenkreuz, das beispielsweise eine Millimeterteilung hat, einem Winkel gegenüberliegen, der am Okular und der Empfindlichkeit eines Transduktors angepaßt ist, der puf den Signalspiegel 24 wirkt.
In der Ausführungsform nach ^ig. 6 und 7 sind die Fadenkreuze als im Okular vorhanden mit einem Mikrometer für Direktablesung gezeigt. Die übrige Ariordnung ist in der Weise vereinfacht, daß hier die erzeugenden Fadenkreuze nicht beweglich zu sein brauchen.
Bei dieser Ausführung der Erfindung besitzt das Okular ä
10 Linsen 11, um die beiden Fadenkreuze gleichzeitig zu beobachten.
Das Okular 10 sitzt andern Gehäuse, in das der Stell knopf 29 eingeschraubt ist, der eine Mikrometereinteilung haben kann und die Schraube 30 dreht, die sich an den beweglichen Träger 31 legt und ihn bewegt, der auf Biegungen 32 und 33 gefedert ist, die ihrerseits verbunden s4ad mit Stützen 34 und 35A am Gehäuse 28 und den genannten biegsamen Teilen 32 und 33 aind und das Fadenkreuz 35 tragen.
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Der Träger 36A sitzt oder ist federnd auf den biegsamen Teilen 36 und 37 gelagert, die mit dem Gehäuse 28 verbunden sind, und das Fadenkreuz 38 sitzt oder ist federnd auf den Stützen 36 und 37 gelagert und kann durch die Schraube 39 eingestellt werden, die in die Mutter 39a geschraubt ist, indem der die Einteilung 41 tragende' Knopf 40 gedreht wird; eine Drehung des Knopfes 40 bewegt den Träger 36a, auf welchem das Fadenkreuz 38 P sitzt.
Mittels des Okulars 10 können die beiden Fadenkreuze 35 und 38 gleichzeitig durch die Okularlinsen 11 beobachtet werden, und beim Gebruach wird das Fadenkreuz 35 mit dem Bezugsbild und das Fadenkreuz 38 mit dem Signalbild in Deckung gebracht.
Da die Mutter 39a für die Schraube 39 von dem Bezugsfadenkreuz 35 mitgenommen wird, ergibt das Mikrometer 41 eine Direktablesung des Abstandes der Bilder 1 und 2.
Mit dem Okular nach Fig. 6 und durch andere Anordnung der . Objektivlinse 18, um ein gewähnliches Teleskop anstatt eines Autokollimators aus der Anordnung zu machen (die Lichtquellen 14 und 21 werden ausgeschaltet) können die beiden Fadenkreuze des Okulars nach Fig. 6 zum Messen des Abstandee irgendwelcher zweier Bilder benutzt werden, die man im Blickfeld des Okulars erscheinen läßt.
Durch Einsetzen vd»n Filtern in die Fadenkreuzträger oder durch doppeltes filtern der Lichtquelle und durch Begrenzen des Fadenkreuzfeldes 38 auf eine Hälfte und des des Fadenkreuzes 35 auf die andere Hälfte des Gesamtfeldes kann die einrichtung des Okulars nach Fig. 6 anstelle
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der Fadenkreuze 13 und 20 und der zugeordneten Lichtquellen, Filter und des Strahlenzerlegers 23 benutzt werden, um die Ergebnisse der ersten Aasführungsform der Erfindung zu erhalten. Der Vorteil liegt in der Verwendung einer einzigen Schraube 39, um die Differentialmessung vorzunehmen; ein Nachteil ist die Beschränkung auf Halbfeld-Fadenkreuze.
Für ein dynamisches Arbeiten können stroboskopische Lichtquellen bei allen erwähnten Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden.
Aus dem Vorstehendenergibt sich,daß eine neue, verbesserte Einrichtung geschaffen ist, um alle Zwecke und Vorteile der Erfindung zu erreichen.

Claims (20)

-12- U72292 Ansprüche
1. Optisches Gerät zum gleichzeitigen Messen des Wanderns zweier Bilder, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar unabhängig voneinander einstellbarer Fadenkreuze (13» 20), deren jedes wenigstens einen Teil des Blickfeldes einnimmt, je ein Reflektor (19, 24) für jedes Fadenkreuz in
^ optischer Ausrichtung mit dem zugehörigen Fadenkreuz, ein Okular (10) und ein einziges Ablese-Fadenkreuz (12) vorgesehen sind, das durch das Okular relativ zu den Bildern der erzeugenden Fadenkreuze betrachtet werden kann.
2. Optisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Paar unabhängig voneinander einstellbarer, erzeugender Fadenkreuze (13, 20), dere jedes wenigstens einen Teil des Blickfeldes einnimmt, dem Reflektor (19, 24) für jedes Fadenkreuz in optischer Ausrichtung mit diesem, dem Okular (10) und dem einzigen Ablese-Fadenkreuz (12), dad durch das Okular relativ zu den Bildern
" der erzeugenden Fadenkreuze betrachtet werden kann, in Deckung mit jedem Reflektor ein Farbfilter (26, 27) vorgesehen ist.
3. Optisches Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Paar unabhängig voneinander einstallbarer, erzeugender Fadenkreuze (13, 20), je einem Reflektor (19, 24) in optischer Ausrichtung mit einem Fadenkreuz, einem Strahlenzerleger (23) zwischen den Fadenkreuzen und den Reflektoren und einem Okular (10) in optischer Ausrichtung mit dem Strahlenzerleger zum Betrachten der Fadenkreuzbilder besteht·
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4. Optisches Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar unabhängig voneinander einstellbarer, erzeugender Fadenkreuze (13, 20) in Deckung mit je einem Reflektor (19, 24) angeordnet ist und zwischen den Fadenkreuzen und den Reflektoren ein Strahlenzerleger (23) sitzt, mit dem ein Okular (10) zum Betrachten der Fadenkreuzbilder optisch ausgerichtet ist, durch welches ein Ablese-Fadenkreuz (12) relativ zu den Bildern der erzeugenden Fadenkreuze betrachtet werden kann.
5. Optisches Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der unabhängig voneinander einstellbaren, erzeugenden Badenkreuze (13» 20) einen Teil des Blickfeldes einnimmt und einem Reflektor (19, 24) zugeordnet ist, der mit ihm optisch ausgerichtet ist, und daß ein Okular (10) und nur ein Ablese-Fadenkreuz vorgesehen sind, das durch das Okular zu-betrachten ist, wobei Mittel (26, 27) zur Erzeugung farbiger Bilder die Bedienungsperson davon unterrichten, von welchem Reflektor das betrachtete Bild stammt.
6. Optisches Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem der beiden für sich einstellbaren, erzeugenden Fadenkreuze (13, 20) ein Reflektor (19, 24) optisch ausgerichtet und zwischen den Fadenkreuzen und den Reflektoren ein Strahlenzerleger (23) und optisch ausgerichtet mit diesem ein Okular (10) zum Betrachten der Fadenkreuzbilder sowie Mittel (26, 27) sur Erzeugung farbiger Bilder vorgesehen sind, die den Betrachter darüber unterrichten, von welchem Reflektor das betrachtete Bild stammt.
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7. Optisches Gerät navh Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar für sich einstellbarer, erzeugender Fadenkreuze (13, 20) mit je einem Reflektor (19, 24), einem zwischen den Fadenkreuzen und den Reflektoren angeordneten Strahelnzerleger (23) und einem Okular (10) zum Betrachten der Fadenkreuzbilder sowie einem durch dieses zu betrachtenden Ablewe-Fadenkreuz (12) optisch ausgerichtet sind, wobei Filter zum Erzeugen farbiger Bilder (26, 27) zum Hinweis, von welchem Reflektor das betrachtete Bild stammt, vorgesehen sind.
8. Optisches Gerät nach Anspruch .1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei unabhängig voneinander einstellbare, erzeugende Fadenkreuze (13, 20), je einen optisch mit den Fadenkreuzen ausgerichteten Reflektor (19, 24), einen zwischen die Fadenkreuze und die Reflektoren gesetzen Strahlenzerleger (23) und ein Okular (10) in Deckung mit dem Strahlenzerleger zum Betrachten der Bilder der Fadenkreuze und der Farbfilter (26, 27) für jeden Reflektor.
9· Optisches Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekenn-, zeichnet, daß zwischen den beiden für sich einstellbaren, erzeugenden Fadenkreuzen (13, 20) und den beiden mit ihnen optisch ausgerichteten Reflektoren (19, 24) ein Strahlenzerleger (23) und optisch ausgerichtet mit diesem ein Okular angeordnet sind, mit dem die Bilder der Fadenkreuze und der Farbfilter (26, 27) für jeden Reflektor betrachtet werden können, wobei die ^ilter zwischen dem Strahlenzerleger und dem Reflektor angeordnet sind.
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10. Optisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bezugsreflektor (19), ein Signalreflektor (24), ein Okular (10) in optischer Austtcbfcing mit den Reflektoren und ein Ablese-Fadenkreuz in optischer Ausrichtung mit dem Okular vorgesehen sind·
11. Optisches Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strahlenzerleger (23) in der Lichtbahn zwisehen dem Okular (10) und den Reflektoren (19, 24) zur optischen Ausrichtung des Okulars mit den Reflektoren angeordnet ist.
12. Optisches Gerät nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß unterschiedlich gefärbte Signale für jeden Reflektor (19, 24) verwendet werden.
13» Optisches Gerät nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strahlenzerleger (23) in der Lichtbahn zwischen dem Okular (10) und den Reflektoren (19, 24) zur optischen Ausrichtung des Okulars mit den Reflektoren und den unterschiedlich gefärbten Signalen für die Reflektoren angeordnet ist.
14. Optisches Gerät nach Anspruch 1 bia 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Träger (31), ein von diesem Träger getragenes Okularlinsensjcstem (10, 11), ein Paar von dem Träger gehaltener Fadenkreuze (Ϊ5, 38), deren eines (35) mit dem Bezugsbild und deren anderes (38) mit dem Signalbild ausgerichtet werden kann, und Mittel (30, 39) zum Einstellen der Fadenkreuze vorgesehen sind.
15. Optisches Gerät nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eins der Einstellmittel (39, 40) eine Meßeinteilung hat.
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16. Optisches Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel aus Stellschrauben (29, 40) bestehen, die in Wirkverbindung mit den Fadenkreuzen (35, 38) stehen.
17. Optisches Gerät nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß von den in Wirkverbindung mit den Fadenkreuzen (35, 38) stehenden Stellmitteln (29, 40) eines (40) mit einer Meßeinteilung (41) versehen 1st.
18. Optisches Gerät nach Anspruch 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenkreuze (35, 38) auf biegsamen Teilen (32, 33) federnd gelagert sind.
19. Optisches Gerät nach Anspruch 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die in Wirkverbindung mit den Stellmitteln (29,-40), deren einee (40) mit einer Meßeinrichtung (41) versehen ist, stehenden Fadenkreuze (35, 38) auf biegsamen Teilen (32, 33) federnd gegenüber dem Träger (31) gelagert alnd.
20. Optisches Gerät nach Anspruch 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel aus in Wirkverbindung mit den Fadenkreuzen (35, 38) stehenden Stellschrauben (30, 39) bestehen, deren eine eine Meßeinrichtung hat, wobei die Stellschraube (39) für das Signalfadenkreuz (38) von dem Bezugsfadenkreuz (35) getragen wird.
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DE19661472292 1965-07-26 1966-07-23 Optisches Geraet zum gleichzeitigen Messen des Wanderns zweier Bilder Pending DE1472292A1 (de)

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