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DE1471984A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Brechen von Glasscheiben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Brechen von Glasscheiben

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Publication number
DE1471984A1
DE1471984A1 DE19641471984 DE1471984A DE1471984A1 DE 1471984 A1 DE1471984 A1 DE 1471984A1 DE 19641471984 DE19641471984 DE 19641471984 DE 1471984 A DE1471984 A DE 1471984A DE 1471984 A1 DE1471984 A1 DE 1471984A1
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DE
Germany
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rollers
pane
glass
frame
disc
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19641471984
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English (en)
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DE1471984B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
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Pilkington Group Ltd
Original Assignee
Pilkington Brothers Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Pilkington Brothers Ltd filed Critical Pilkington Brothers Ltd
Publication of DE1471984A1 publication Critical patent/DE1471984A1/de
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/02Cutting or splitting sheet glass or ribbons; Apparatus or machines therefor
    • C03B33/023Cutting or splitting sheet glass or ribbons; Apparatus or machines therefor the sheet or ribbon being in a horizontal position
    • C03B33/033Apparatus for opening score lines in glass sheets
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T225/00Severing by tearing or breaking
    • Y10T225/10Methods
    • Y10T225/12With preliminary weakening
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T225/30Breaking or tearing apparatus
    • Y10T225/307Combined with preliminary weakener or with nonbreaking cutter
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    • Y10T225/325With means to apply moment of force to weakened work

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

un.-inu. nnLicn #!»■■«.
DR. DIETER MORF Tetolon 483225 und 484415 Telegramme: Chemindus München Patentanwälte
P U 71 98%. 7
16. September 196B 89 IW* 35 5*0
877-269 Martlte Beak Building, Mater Street Liverpool 2« Lanoaehlre, BngUnd
Verfahren und Vorrichtung sub Breohen von Glasscheiben
Dl« Erfindung besieht sieh enf tee Breohen von Olaaeeheiben und inebesoadere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung sua Brechen einer Glasscheibe ait einer Sehneid- oder Bitslinie» die sieh lange der Seheibe erstreckt.
Bs ist bereite ein Verfahren bum Brechen einer Glasscheibe ait einer Schneid- oder mtslini· bekannt, wobei sich die Bitslinie längs der Scheibe parallel sur Vorschubrlohtung derselben erstreckt, bei welchen dar Scheibe wahrend ihres Varsenubs eine XrCbesung erteilt wird, deren Achse parallel sur Sehneid* oder Bitslinie roltaft, m dl· Scheibe lings einer RltsllAle su brechen (USA-Patentschrift ζ ISO 391)·
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Zn der bekannten Anordnung wird die Glasscheibe zwischen zwei syllndrlsehen Walzen bewegt« von welchen die eine sich ,jeweils an beiden Bnden an einer seitlich der Ritslinie der Glasscheibe gelegenen Stelle konisch verjüngt und die andere sieh an ihren beiden Bnden entsprechend konisch erweitert» wodurch die Glasscheibe in Bereich der Ritzlinie an den beiden Bnden der Waisen gekrutnt wird.
Bei den bekannten Verfahren erfolgt die Blegebeanapruohung der Sehelbe aussohliesslleh In Bereich der Ritslinie, wodurch inner die Gefahr besteht» dass dor dadurch an der Ritzlinie auftretende Sprung lings der Rltsllnle nach hinten läuft und dabei die Rltsllnle verliest.
Bs hat sieh auch gezeigt» de ta in derartigen Anordnungen, die nur eine KrQnmung des Glases längs einer Linie en Glasrand erzeugen, die Gefahr besteht» dass das Glas an einer Stelle bricht» die nicht nit der Ritslinie Uberelnstlnnt.
Das bekannte Verfahren 1st ferner nlt einen gegebenen Walzenpaar Jeweils nur nlt Ritslinien anwendbar, die eine vorgegeben· Lage relativ sur Waisenbreite aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe su Grunde, die Flexibilität de» Verfahrens su erhöhen, eo dass nlt der gleichen Vorrichtung das Brechen der Glasscheibe an beliebiger Stelle längs
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der Walzenbreite erfolgen kann« und gleichzeitig die Gefahr von Sprüngen ausserhalb der Ritzlinl· erheblich verringert wird.
Diese Aufgabe wird nach den erfindungsgeaiKssen Verfahren dadurch gelöst, daaa die Krümmung der Sehelbe gleichförmig über ihre gesamte Erstreckung der Scheibe quer sur Voraohubrichtung erteilt wird, und da«· die Orösse der Krümmung ao bemessen 1st, üb die Scheibe längs Irgendeiner Schneid linie parallel sur Krümmungsachse zu brechen» Jedoch nloht ausreicht, um irgendeinen nloht eingeschnittenen oder geritzten Bereich der Scheibe zu brechen.
OemMss einer bevorzugten Ausführung«form des erfindungsgemäsaen Verfahrens wird der Glasscheibe eine Zylinderform erteilt.
Die Sohneid- oder Ritzlinie kann auf der Glasscheibe angebracht werden« während sie zur Brechvorrichtung vorwärtsbewegt wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäasen Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Biegung der gesamten Glasscheibe während des Vorschubs derselben alt einer über die gesamte Erstreokung derselben quer zur Vorschubrichtung glelchnäsBigon Krümmung, deren Achse parallel zur Ritzlinie let, und die so beaeesen 1st« dass daa Glas lings der Schneid« oder Ritzlinie bricht, ohne dass Irgendein unelngeschnlttener oder ungeritzter Bereich der Scheibe gebrochen wird.
x' woist dor untorc Rahmen erf inciungsgeaiäß eine Anssahl von Horizontalstäben auf, welche fest in Rahmen gelagert sind und Jeweils eine Mehrzahl von Rollen tragen, die so gelagert
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«ladt daA dl· Oberfläche der Rollen auf einem konvexen Kreisbogen liegt, und der obere Rannen weist eine Mohrcse.nl von ί oberen Balken auf, von deren jeden eine Reihe von Folien nach unten ateht, welche so angeordnet sind, daß ihre Unterflachen auf eine« konkaven Kreisbogen liegen, dmr üeiu koiivo:<un uoguu der Rollen des unteren Rahmens angepaßt ist.
Horisontale Förderrollen können «wischen den Horizontaistäben des unteren Rahioens gelagert sein, so daß eine Glasocheibn anfänglich von den Förderrollem getragen wird, während f sie von den Förderrollen abgehoben wird, wenn die Horizontalstabe durch Betätigung der Betätigungseinrichtung: angehoben werden.
Die Onterstützungseinrichtung kann erfindungsgemäß aus einem biegsamen Förderband bestehen, welches «wischen den Rahmen angeordnet ist, wodurch'eine eingeschnittene oder geritzte 8oheibe auf dem Förderband zwischen den Rahmen bei Betätigung der Betätigungseinrichtung für den unteren Rahmen Busammengedrttokt wird, während die Soheibe zwischen den Rahmen vorwärtsbewegt wird.
Das Ftlrderband kann xwar aus einem Stück bestehen, sweoku>äßiger~ welse besteht jedooh die FördereInrichtung aus mehreren Bändern* welohe Seite an Seite liegen.
Veiter kennen erfindungsgemäß sur Unterettttaung der Trennung der geturoohenen Olasstttcke die Rollen des oberen Rahmen« nach außen abgeschrägt sein.
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Anhand der Figur·!» wird die Erfindung beispielsweise näher orläutert. Bs seift
Figur "' eine Schrägansicht eines AuafUhrungabeispieles der erfindungsgenällen Vorrichtung, in welcher eine Glasscheibe längs Schneidlinien auf der Scheibe gebrochen wird« während die Scheibe durch die Vorrichtung gefordert wird«
Figur 2 eine der Figur 1 ähnliche Schrägansicht eines zweitem Ausführungsbeispieles der erfindungsgenäßen Vorrichtung und
Figur 3 einen Schnitt längs der Linie IZI-IIX in Figur 2.
In den Figuren sind gleiche Teile «it gleichen Bezugszeichen versehen.
Oeaäß Figur 1 werden Glasscheiben auf einer Fordereinrichtung gehandhabt und auf FUrderrollen 1, welche zwischen seitlichen Trägern 2 und 3 gelagert sind, zur erfindungsgeaiäflen Vorrichtung hin gefördert. Jede Glasscheibe, deren eine in Figur. 1 bei h gezeigt ist» weist eine oder »ehrere Schneid- oder Ritzlinien auf, welche sieh länge der Scheibe parallel zur Bewegungsrichtung derselben in der Fördereinrichtung erstrecken.
Durch das erfindungsgeaäße Verfahren wird der Glasscheibe «ine gleiohftSrsiige Krttaauag erteilt, deren Krll—ningsachse parallel zu den Schneidlinien verläuft, wobei die Xruzaung ausireioht, die Scheibe läng· der Sohneidlinie oder -linien zu brechen,
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jedoch nicht ausreicht, um irgendeinen nicht eingeschnittenen oder ungerltsten Teil der Scheibe au brechen.
Die Glasscheibe k weist 3ich in Längsrichtung erstreckende Sohneidlinien 5 auf ihrer Oberfläche auf, wie in Figur 1 dargestellt.
Venn die Glasscheibe k in die Brechvorrichtung eintritt, wird sie «wischen einem unteren Rahmen mit konvexer Form und einem komplementären oberen Rahmen mit konkaver Form, der arbeit0-mäBlg an den konvexen unteren Rahmen angepaßt 1st, hindurchgeführt, um dem Glas die gewunechte Krümmung von zylindrischer Form au erteilen. Die Scheibe 4 wird swiechen diesen Rahmen auf Förderrolle» 6 vorwärtsbewegt, welch· «wischen den seit-Hohen Balken 2 und 3 gelagert sind, und wenn die Torderkante der Glasscheibe riehtIg durch den unteren und oberen Rahmen durohgeleitet ist, konmt sie mit einen Fühler 8 in Berührung, dessen Bewegung durch die Scheibenkante 7 ein· Abtasteinrichtung 9 schaltet, welche eine Betätigungseinrichtung für den unteren Rahmen betätigt, deren Wirkungsweise nachfolgend be» schrieben wird.
Omr untere Rahmen besteht aus einer Mehrzahl von horizontalen Stäben 10, deren jeder einen B-f8rmigen Querschnitt besitzt. Auf jedem der Stäbe 10 ist eine Ansah! von Baltern 11 mit abgestufter Htlhe, welohe von jedem Ende des Stabes zur Mitte
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desselben zunimmt, befestigt. Jeder Halter 11 trägt eine Rolle 12, die auf einen Drehzapfen 13 an oberen Ende des Halters gelagert ist, und die Höhen der Halter sind so ab«
gestuft, daß die Oberflächen der Rollen 12 auf einem Kreisbogen liegen. Die Roll«n 12 an jeden Horizontalstab 10 sind auf abgestuften Haltern der gleiohen Form gelagert, so daß die Oberflächen der auf den Horisontalstäben 10 gelagerten Rollen alle auf einer Zylinderfläche liegen.
Jeder der Horisontalstäbe ist anriechen den seitlichen Balken und 3 gelagert» wobei jedes Ende jedes Stabe* in einen Balter gelagert ist, der an einen der seitlichen Balken befestigt ist. Die Halter Λ*1 b«w. 15« welche an den Innenflächen der seitliehen Balken 2 und 3 befestigt sind, bilden jeweils einen senkrechten Kanal 16 bsw. 17 rar Fuhrung der Enden der Stäbe 10. Die Stäbe 10 sind in ihrer untersten Stellung in Figur 1 dargestellt, in welcher die Baden der Stäbe 10 in unteren Ende der vertikalen Kanäle 16 und 17 in den Haltern 14 und 15 ruhen.
Unter jeden der Stäbe 10 ist eine Welle 18 gelagert. Jede Welle 18 ist durch Lagereffnungen 19 In den seitlichen Balken 2 und 3 geführt und jede Welle trägt eine Anzahl von Nocken.2C, auf welchen die Vnterflache de· betreffenden Stabes 10 aufruht.
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Bei den in Flfur 1 dargestellten AuefUhrungsbeiepiel besteht der unter« Rahnen «us drei Horisontalstäben 10, welohe «inen Abstand von 30 bi· 90 en (1 bi· 3 feet) aufweisen.
Die Wellen 18, welch· unter den swei äußeren Stuben 10 angeordnet sind, tragen an ihren äußeren Enden Arve 21. Die oberen Enden dieser Arne 21 eind an den Enden der Wellen 18 befestigt und die unteren Enden der Arne 21 tragen Drehzapfen 22, tun eine Schwenkverbindung Mit den Enden einer Verbindung·stange 23 herzustellen, welche eich längs der Außenseite des Seitenbalkens 3 erstreckt. An äußeren Ende der Welle 18 unter den Mittleren Stab 10 ist ein längerer Arn 24 befestigt. Dieser Are 2k ist bei 25 schwenkbar an der Stange 23 angelenkt und an seinen anderen Ende ist der Arn Zk1 wie bei 26 gezeigt, an einen gabelfttmigen Teil 27 schwenkbar angelenkt, der an einen Ende der Kolbenstange 28 gehalten wird. Die Kolbenstange 28 ist nit einen nicht geseigten Kolben verbunden, der sich in einen hydraulisch betätigten Zylinder 29 bewegt, der in nioht geseigten Drehzapfen in bekannter Weise schwenkbar gelagert ist. Wenn der Zylinder betätigt wird, so daß die Kolbenstange 28 in den Zylinder gesogen wird, drehen sich die Wellen 16, un die Nocken 20 su veranlassen, die Horizontalstäbe in ihren Kanülen 16 und 17 anzuheben, so daß die Glasscheibe von den Ftfrderrollen 6 duroh die Rollen 12 des unteren Rahnens abgehoben und in Singriff nit den oberen Bahnen gehoben wird« Die Trägheit der Glasscheibe bewirkt deren Weiterbewegung
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während des Anhebens.
Der obere Rahmen beeteht aus einer Mehrzahl von oberen Balken 30, wobei in der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung drei Balken 30 jeweils über einen der Stäbe 10 des unteren Rahmens angeordnet sind. Die Balken 30 sind auf Tragstreben 31 bzw. gelagert, die an den Oberflächen der seitlichen Balken 2 und 3 befestigt sind. Jeder obere Balken 30 trägt oino Mehrzahl von Haltern 33« welche an der Unterflache dee Balkens 30 befestigt sind und von diesen nach unten stehen» und joder Halter 33 trägt eine Rolle Jh % welche auf einen Drehzapfen 35 gelagert ist, der am unteren Ende des Halters 33 befestigt ist. Die Halter 33 besitzen eine abgestufte Hübe, welche von jeden Ende zur Mitte des Balkens 30 abnimmt, so daß die Unterflächen der Rollen 34 auf einen konkaven Kreisbogen mit dem gleichen Radius wie der konvexe Bogen liegen, auf welchem die Oberflächen der unteren Rollen 12 liegen. Wenn der Zylinder 29 betätigt wird» um die Glasscheibe k auf den unteren Rollen, 12 anzuheben, können die Ränder der Scheibe zuerst mit den äußeren Rollen Jh während des Anbebens der Soheibe in Berührung und bei Fortsetzung des Anhebens der Soheibe wird dieselbe quer zu ihrer Breite in die einheitlich zylindrische Form gebogen, welche durch- die Form der Sätze von oberen und unteren Rollen bestimmt wird, wobei die Erzeugende dieses Zylinders sieh parallel zu der Sohneidlinie oder den Sohneidlinien erstreckt. Die der gebogenen Soheibe er·
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teilte Krümmung ist derart, daß das Glas lttn&s der Sehn«idlinien 5 bricht, die Krümmung re-icht Jedoch nicht aus. um irgendeinen nicht geritztan odor eingeschnittenen Bersich der Scheibe zu brechen.
Nachdem die Scheibe gebrochen ist, wird dor Zylinder 29 v/iedoriun betätigt, um die Stäbe 10 in ihre unterste Stellung abzusenken. so daO die gebrochenen Teile des Olaaoe auf den Pörderrollon aufruhen, volche sodann die QlaostUcke aus der Vorrichtung fördern, wenn die näohsta zu brechende Scheibe in die Vorrichtung «wischen den oberen und unteren Rannen eingeführt wird.
Alle oberen Rollen 34 sind leicht nach außen abgesohrägt, u« die Abtrennung der gebrochenen Glasteile voneinander au unterstützen, wenn si· vorwartsbewegt werden, so daß die Sohnittkanten des Olaees einander nicht beschädigen.
Di« in Figur 1 dargestellte Vorrichtung kann abgeändert werden, indes drei Horizontalstäbe 10 in einen einstUckigen Rahmen eingebaut werden, welcher durch Vinkelhebel an den vier Koken des Rahmen· angehoben wird. Anstatt dessen ktfnnon zwei Kurbeln an der Mittellinie des Rahmens angeordnet und zugehörige, ein Schwanken verhindernde Stab· verwendet werden, um den Rahsien beia Anheben horizontal zu halten.
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Bin zweites AuefUhrungsbeieplel der erfindungsgeniäOen Vorrichtung lot in den Figuren 2 und 3 dargestellt, welches eine weitere Abwandlung dor in Figur 1 dargestellten Vorrichtung darstellt.
Bei dieser abgewandelten Vorrichtung wird die eingeschnittene oder geritzte Glasscheibe k von den Förderrollen 1 auf eine biegsame Fördereinrichtung geleitet, welohe aus mehreren Bändern 35, 36, 37 und 38 besteht, die sich um zwei Hiiuptbandrollen 39 und 40 erstrecken, welche zwischen den seitlichen Balken 3 und 2 gelagert sind '.
Die oberen Abschnitte der Bänder sind normalerweise flach( wenn jedoch der untere Rahmen in die in Figur 2 dargestellte Stellung angehoben wird, 00 wird der obere Abschnitt der Fördereinrichtung duroh Bandsttttsrollen gehalten( welche am unteren Rahaen und zwischen den Hauptbandrollen 39 und hO gelagert sind· Bs sind drei SMtze von BandstUtarollen 41 bei der in Figur 2 dargestellten Vorrichtung vorgesehen.
Jeder Satz von Bandstützrollen 41 ist auf einer gleichen Kurve angeordnet, vm den oberen Abschnitt der Fördereinrichtung zu veranlassen, eine zylindrisch· Fora einzunehaen, deren Achse parallel zur Bewegungsrichtung der Glasscheibe durch die Vorrichtung verläuft. Der Satz von Bandrollen aa Auetrittsende
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der Vorrichtung ist in Figur 3 dargestellt und besteht aue Rollen 41, welche Jeweils von einen der Quersttibe IO dos unteren Rahinene an Haltern 4 3 gehalten werden und so angeordnet sind, daß die Rollen 4t auf einen Bogen liegen, welcher rechtwinklig zur Portbewegungsrichtung der Scheibe liegt.
Mit jedem Satz von BandetUtero11on wirkt ein oberer Balken Susannen, wie bein AusfUhrungebeispiel gemäß Figur 1. Drei Balken 30 sind in Figur 2 dargestellt und Jeder Balken ist auf Tragstrebon 31 gelagert, die an den seitlichen Balken und 3 befestigt sind, so daß die Balken sich quer zum Förderband über die Sätze von BandetUtarollen erstrecken. Jeder Balken 30 trägt an seiner Tfaterflache eine Mehrzahl von Rollen 34, welche auf Haltern 33 in der gleichen Weise wie in Figur dargestellt gelagert sind, so daß die Unterflächen der Rollen 34 auf einer Zylinderfläche liegen, die der Zylinderfläche des Förderbandes angepaßt ist.
Der untere Rahmen berührt das Förderband, wenn er angehoben wird» und die Glasscheibe bewegt sich weiter durch die Vorrichtung auf de» FSrderband, wenn derselben die gewünschte sylindrisohe Form duroh Biegen zwischen den Rahnen erteilt ist.
Di· oberen Rollen 34 sind naoh außen unter «in·» kleinen
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Winkel abgeschrägt, wie oben beschrieben, wae dio Trennung der gebrochenen Glasstücko auf den Band unterstützt, eo dad sie ohne gegenseitige Beschädigung vegbefördert werden.
Nachdem der Bruch stattgefunden hat, werden die gebrochenen Glasstttoke aus den Auetritteende der Vorrichtung auf nicht geaeigte weitere Rollen der Fördereinrichtung geleitet.
Erfindungsgeaäß wird daher ein Verfahren sun Brechen von Schneid« oder Ritzlinien auf einer Glasscheibe geschaffen, welche auf einer Fördereinrichtung gehandhabt wird, wobei sich die Schneidlinien in Bewegungsrichtung der Glasscheibe auf der Fördereinrichtung erstrecken. Da der ganzen Scheibe über die Breite der» selben eine gleichförmige Krüansung erteilt wird, bricht jede in Längsrichtung verlaufende Sohneidlinie auf der Scheibe ungeaohtet ihrer Lage auf der Soheibe, während die nicht eingeschnittenen oder gerltaten Bereiche der Soheibe unterbrochen bleiben. Daher »Hissen die Druckeinriohtungen nicht neu eingestellt oder in eine andere Lag· gebracht werden, wenn die Lag· der Schneidlinien auf den auf der Fördereinrichtung befindlichen Glasscheiben geändert wird·
Die Erfindung besieht sich auoh auf Stücke aus eben·· Olae, welohe duroh das erfind«ngsges»äfle Verfahren aus Glasscheiben geschnitten sind. '
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Claims (9)

  1. Pilklngton Brothers Ltd· 29 116/P 35 540
    Patentansprüche
    1/Verfahren zum Brechen einer Glasscheibe nit einer Schneid- oder Ritslinie, welche eich lMnga der Scheibe parallel zur Vorschubrichtung derselben erstreckt, bei welche· der Scheibe während ihres Vorschubs eine Krünmung erteilt wird, deren Achse parallel zur Schneid oder Ritslinie verläuft, um die Scheibe längs einer Ritzlinie zu breohen, dadurch gekennzeichnet, dass die Krttmung der Scheibe gleichförmig Über ihre gesamte Erstreckung der Scheibe quer sur Vorschubrichtung erteilt wird, und dass die OrOsoe der KrUm- ■ nung so bemessen 1st, um die Soheibe länge irgendeiner Sohneid, llnio parallel zur Krttanungsachse su brechen, jedoch nioht ausreloht, um Irgendeinen nicht eingeschnittenen oder geritzten Bereich der Scheibe zu brechen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Soheibe eine Zylinder form erteilt wird.
  3. 3· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 2, mit einer Einrichtung zur Lagerung und Vorwärtsbewegung der Glasscheibe, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Biegung der gesamten OlassoheüMi während
    tfeUe Unterlagen r-~: « — · ^w** 4.9.1*67)
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    des Vorschubs <tfFB3lben mit einer Über die gesamte Erstreckung derselben quer tür Vorschubrichtung gleiehmäseigen KrUanung, deren Achse parallel sur RItζlinie 1st« und die so bemessen ist, dass das Olas länge der Schneid- oder Rltzllnle bricht, ohne dass irgeneln uneingeschnlttener oder ungerltzter Bereich der Scheibe gebrochen wird.
  4. 4« Vorrichtung naoh Anspruoh ?, gekennselohnet durch einen unteren Rahmen mit konvexer Zylinderform, einen komplementären oberen Rahmen mit Zylinderform, welcher arbeltsmKsslg an den unteren konvexen Rahmen angepasst ist, um dem Glas die gewünschte Zylinderform su erteilen, und durch eine Betätigungseinrichtung, welche zum Anheben des unteren Rahmens geeignet 1st, um eine zwischen den Rahmen gehaltene eingeschnittene Scheibe dcdurch gegen den toberen Rahmen zu pressen, so dass die -Scheibe auf die erforderliche Zylinderforu gebogen wird und längs der Sohneid« oder Rltzllnle bricht.
  5. 5. Vorrichtung naoh Anspruoh 4, daduroh gekennzeichnet, dass der untere Rahmen eine Anzahl von Horizont als täben aufweist, welche fest im Rahmen gelagert sind und Jeweils eine Mehrzahl von Rollen tragen, die so gelagert sind, dass die Oberflächen der Rollen auf einem konvexen Kreisbogen
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    liegen» und dass der obere Rannen eine Mehrzahl von oberen Balken aufweist, von deren jeden eine Reihe von Rollen naeh unten steht, welohe so angeordnet sind, dass ihre Unterfläohen auf einen konkaven Kreisbogen liegen, der den konvexen Bogen der Rollen dea unteren Rahmens angepasst ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruoh 5» gekennzeichnet durch horizontale Förderrollen, welche zwischen den Horizontalstaben des unteren Rahmens gelagert sind, so daae eine Glasscheibe anfänglich auf den FOrderrollen getragen und von den FOrderrollen abgehoben wird, wenn die Horizontalstttbe duroh Betätigung der Betätigungseinrichtung angehoben werden«
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5# dadurch gekennzeichnet« dass die unters tut Zungseinrichtung ein biegsames Förderband aufweist, welches zwischen den Rahmen angeordnet 1st, wodurch eine eingeschnittene oder geritzte Sohelbe auf dem Förderband zwischen den Rahmen bei Betätigung der Betätigungseinrichtung für den unteren Rahmen gepresst wird, wenn die Scheibe zwischen den Rahmen vorwärtsbewegt wird.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruoh 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung mehrere Seite an Seite liegende Binder aufweist. 909828/0487
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  9. 9. Vorrlohtung nach einem der AntprUeh« 5 bis 8, dadurch gekenniefchnet, dass dl« Rollen an oberen Bahnen nach aussen abgeschrägt sind, um die Trennung der gebrochenen Olaatelle zu unterstützen.
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DE19641471984 1963-11-20 1964-11-20 Vorrichtung zum brechen von glasscheiben laengs einer oder mehreren sich in bewegungsrichtung der glasscheibe erstrecken den ritzlinien Withdrawn DE1471984B2 (de)

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DE19641471984 Withdrawn DE1471984B2 (de) 1963-11-20 1964-11-20 Vorrichtung zum brechen von glasscheiben laengs einer oder mehreren sich in bewegungsrichtung der glasscheibe erstrecken den ritzlinien

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BE (1) BE656068A (de)
DE (1) DE1471984B2 (de)
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