DE147073C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/66—Preheating the combustion air or gas
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E20/00—Combustion technologies with mitigation potential
- Y02E20/34—Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISE
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 147073 KLASSE 4 a.
R. FIEDLER in BERLIN.
Aufsatz auf Gasglühiichtbrenner.
Bei den allgemein im Gebrauch befindlichen Gasglühlichtbrennern, bei welchen das Gas
in Gestalt mehrerer feiner Strahlen senkrecht aufsteigend in eine Mischdüse einströmt und
hierbei Luft ansaugt, wird zwar schon eine ziemlich gute Mischung des Gases mit der
angesaugten Luft dadurch erzielt, daß das Gemisch zunächst eine über der Gasdüse angeordnete
Verengung der Mischdüse durchströmen muß, um hierauf sich in dem höher
gelegenen Brennerkopf größeren Durchmessers wieder auszubreiten. Das Gasluftgemisch
gelangt aber nach seinem Austritt durch die ringförmige Siebdecke des Brennerkopfes
sofort zur Verbrennung.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Aufsatz auf dem Brennerkopf solcher
Gasglühiichtbrenner, welcher derart gebaut ist, daß das Gasluftgemisch unmittelbar nach
seinem Austritt aus der Siebdecke des Brennerkopfes noch nicht zur Verbrennung gelangt, sondern erst noch mehrere, durch
den neuen Aufsatz gebildete Umwege durchfließen muß, wobei es noch besser gemischt
und vorgewärmt wird. Außerdem kann dem Aufsatz an der Stelle, an welcher das Gasluftgemisch
zur Verbrennung gelangt, noch eine solche Form gegeben werden, daß die Bunsenflamme, welche bei den gebräuchlichen
Gasglühlichtbreniiern die Form eines schlanken Kegels hat, in ihrem unteren Teile mehr
ausgebaucht wird und infolgedessen den Glühstrumpf besser als bisher bespült, weil durch
die Ausbauchung die kegelförmige Spitze der hohlen Flamme höher gelegt wird. Die unmittelbare
Folge ist eine Erhöhung des Lichteffektes bei demselben Gasverbrauch.
Von bekannten ähnlichen Einrichtungen, welche in einer über das Mischrohrende gestülpten
Glocke bestehen, durch die das Gasluftgemisch zur Umkehr gezwungen wird, um am unteren Rande der Glocke auszutreten
und die Glocke zu beheizen, und welche daher ebenfalls dazu dienen, das Gasluftgemisch
noch inniger zu mischen und vorzuwärmen, unterscheidet sich der Gegenstand vorliegender Erfindung vor allem dadurch
vorteilhaft, daß die Glocke mit einem über den Brennerkopf eines gewöhnlichen Glühlichtbrenners
überzustülpenden Trichter vereinigt ist, so daß die Misch- und Vorwärmvorrichtung
zu einem selbständigen Aufsatz wird, welcher von jedermann den gebräuchlichen Gasglühlichtbrennern ohne weiteres aufgesetzt
werden kann, ohne daß es einer Veränderung in der Konstruktion des Brenners oder seitens des Konsumenten besonderer
Vorkenntnisse bedarf.
Der Erfindungsgegenstand ist außerdem so billig herstellbar, daß jedermann seinen bisherigen
Gasglühiichtbrenner mit ganz geringen Kosten wesentlich verbessern kann.
Das einfachste .Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung
durch Fig. 1 im Vertikalschnitt dargestellt.
Dasselbe besteht aus einem dem Brennerkopf α umgekehrt aufzusetzenden Trichter h
mit kurzer Tülle b' über welchem eine
Glocke c am Glühstrumpfträger d oder mit sonst geeigneten Mitteln derart aufgehängt
ist, daß das Gasluftgemisch nach seinem Austritt aus der Siebdecke e des Brennerkopfes a
den in Fig. ι mit Pfeilen bezeichneten Weg zurücklegen muß, indem der ringförmige
Strahl des Gemisches zunächst auf einen geringeren Durchmesser zusammengedrängt wird, um sich- hierauf wieder, bei gleichzeitiger
Umkehr der Bewegungsrichtung, zu einem ringförmigen Strahl größeren Durchmessers
auszubreiten, der bei seinem Austritt um den unteren Rand der Glocke c herum
sich noch mehr erweitert und in der Gestalt einer etwas ausgebauchten Flamme, welche
den Glühstrumpf f an seiner ganzen Innenfläche beheizt, zur Verbrennung gelangt.
Wie an der durch Fig. 2 im Vertikalschnitt veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung
gezeigt ist, kann man sowohl der Tülle b' des Trichters b als auch der Glocke c
vorteilhaft eine mehr konische Form geben, um den Krümmungsradius der Bogenlinien,
welche das Gasluftgemisch bei der Umkehr seiner Bewegungsrichtung beschreibt, zu verkleinern
und dadurch die Mischung der Gasteilchen noch zu verstärken. Durch Verlängerung
des zylindrischen, den Brennerkopf einschließenden Teiles vom Trichter b nach
oben kann man noch, wie Fig. 2 ebenfalls zeigt, einen Ring b" bilden, welcher verhütet,
daß die Flamme an der Verbrennungsstelle unter dem Einflüsse des Randes der Glocke c
zu weit auseinander gedrängt wird und die Maschen des Glühstrumpfes an dieser Stelle
durchdringt, was erfahrungsgemäß den Lichteffekt beeinträchtigt. Die Vereinigung dieses
Ringes b" mit dem Trichter b kann, wie in Fig. 2 gezeigt ist, durch Eindrücken einer
Ringnut in beide Teile erfolgen. In diesem Falle dient die Ringnut zugleich als begrenzender
Anschlag beim Aufsetzen des Trichters b auf den Brennerkopf und ver-Jiindert,
daß derselbe, wenn er sich bei der Erhitzung ausdehnt, weiter herunterfällt und den Siebring e des Brennerkopfes zum Teil
verschließt. Man kann aber auch, wie in Fig· 3 gezeigt, den Ring b" einfach auf den
Trichter b aufsetzen.
Bei der durch. Fig. 2 dargestellten Ausführungsform kann man noch durch Anbohren
des Ringes b" einen Kranz feiner Öffnungen b'" schaffen, durch welche, wenn
die Glocke c so tief hängt wie in den Fig. 1 und 2, kleine Stichflammen nach außen
dringen, welche den den Ring b" umschließenden Teil des Glühstrumpfes in Glut versetzen
und zugleich die sekundäre Verbrennungsluft erhitzen, weil dann das Gasluftgemisch mit
großer Energie auf den konischen Teil des Trichters b aufprallt und ein Teil desselben
durch die feinen Bohrungen b'" nach außen dringt. Wird hingegen die Glocke c so hoch
gehängt wie Fig. 3 zeigt, so kehrt das Gasluftgemisch schon früher um und prallt weit
weniger heftig oder gar nicht auf den konischen Teil des Trichters b auf, so daß durch
die feinen Bohrungen b'" ein Teil der sekundären Verbrennungsluft nach innen gesaugt
wird, sich an den heißen Metallteilen vorwärmt und die Heizkraft der Flamme erhöht.
In letzterem Falle wird man zweckmäßig den Glühstrumpf etwas höher hängen.
Erhält die Glocke c in ihrer Mitte eine Tülle d (Fig. 2), mit welcher sie stramm
über den Stift d geschoben ist, so wird einerseits dadurch ein Pendeln der Glocke
verhütet, da sie genau zentriert gehalten wird; andererseits kann man dann die Glocke c
durch Höher- oder Tieferschieben am Stifte d, dem Gasdrucke entsprechend, zum Trichter b
einstellen. Hierbei ist natürlich Voraussetzung, daß Stift d und Glocke c aus
gleichem Material hergestellt sind, damit die Tülle d nicht infolge Ausdehnung am Stifte d
abwärts rutschen kann. Um das letztere zu vermeiden, kann man aber auch, wie Fig. 3
zeigt, den Stift d mit Schraubgewinde versehen und die Glocke c zwischen zwei
Muttern m festhalten, wodurch auch die Verstellbarkeit der Glocke c gegeben ist.
Die Befestigung der Glocke c am Glühstrumpfträger d kann auch eine dauernde
sein und beispielsweise so ausgeführt werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, d. h. der Glühstrumpfträger
d besitzt eine Einschnürung d', in welche eine in die Tülle d der Glocke c
eingedrückte Rille einpaßt. Endlich kann man auch die Teile b, c und d dauernd in
der Weise vereinigen, wie beispielsweise in Fig. 4 gezeigt ist, d. h. der Glühstrumpfträger d
wird nicht mehr wie bisher in die zentrale Bohrung des Brennerkopfes α eingesteckt,
sondern er ist an einem Ring r mit seinem unteren Ende befestigt, z. B. durch Nietung,
welcher, wie Fig. 5 von unten gesehen zeigt,, in drei oder mehrere Arme r' ausläuft, deren
Enden durch Öffnungen im zylindrischen Teil des Trichters b hindurchgesteckt und
vernietet sind. Diese Art der Verbindung gestattet auch hoch, den Ring b" mittels desselben
Befestigungsmittels mit dem Trichter b dauernd zu verbinden, wie in den Fig. 4
und 5 gezeigt ist.
Die Teile b b' b" und c können natürlich auch aus gelochtem Blech oder aus feinem
Drahtgewebe hergestellt werden, welches hellrotglühend wird, und dessen Öffnungen
oder Maschen vom Gasluftgemisch überall durchdrungen werden und dadurch dasselbe
in noch höherem Grade, unmittelbar vor der Verbrennung, erhitzen.
Claims (6)
- Patent-An sprüch e:ι. Gasglühlichtbrenner, bei welchem Gas und Luft in einer von der Nutzflamme bespülten Glocke durchgemischt und vorgewärmt werden, gekennzeichnet durch einen dem Brennerkopf umgekehrt überzustülpenden Trichter, der das aus dem Brennersieb austretende Gasluftgemisch in die Glocke leitet, wodurch die Vorrichtung zum Vorwärmen des Gasluftgemisches zu einem selbständigen Aufsatz ausgebildet wird, der auf jeden gebräuchlichen Gasglühlichtbrenner aufgesetzt werden kann.
- 2. Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Aufsatzes auf Gasglühlichtbrenner, bei welcher die Glocke (c) konisch gestaltet ist.
- ß. Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Aufsatzes auf Gasglühlichtbrenner, bei welcher auf den Rand des Trichters (b) noch ein Ring (b") aufgesetzt ist, der die Flamme zusammenhält.
- 4. Ausführungsform des Aufsatzes auf Gasglühlichtbrenner nach Anspruch 3, bei welcher der dem Trichter aufgesetzte Ring (b") an seinem unteren Ende noch mit einem Kranz feiner Öffnungen (b'") versehen ist, durch welche je nach Höhenlage der Glocke entweder das Gasluftgemisch nach außen strömt und in Form kleiner Stichflämmchen verbrennt oder sekundäre Verbrennungsluft eingesaugt wird.
- 5. Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Aufsatzes auf Gasglühlichtbrenner, bei welcher die Glocke (c) am Glühstrumpf träger (d) in der Höhenrichtung verstellbar angeordnet ist.
- 6. Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Aufsatzes auf Gasglühlichtbrenner , bei welcher der Trichter (b b'J, die Glocke (c), der Glühstrumpfträger (d) und gegebenenfalls auch noch der dem Trichter aufgesetzte Ring (b") dadurch dauernd zu einem Ganzen vereinigt sind, daß das untere Ende des Glühstrumpfträgers mit dem Zentrum eines Sternes (r) verbunden ist, dessen Strahlen (r'J an der Trichterwandung durch Lötung oder Nietung befestigt oder noch durch den dem Trichter aufgesetzten Ring (b") hindurch geführt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147073C true DE147073C (de) |
Family
ID=414289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147073D Active DE147073C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147073C (de) |
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0
- DE DENDAT147073D patent/DE147073C/de active Active
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