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DE1468774A1 - Verfahren zur Herstellung von Harnstoffderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Harnstoffderivaten

Info

Publication number
DE1468774A1
DE1468774A1 DE19641468774 DE1468774A DE1468774A1 DE 1468774 A1 DE1468774 A1 DE 1468774A1 DE 19641468774 DE19641468774 DE 19641468774 DE 1468774 A DE1468774 A DE 1468774A DE 1468774 A1 DE1468774 A1 DE 1468774A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ketone
catalyst
urea
mol
sec
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641468774
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolph Schlatter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE1468774A1 publication Critical patent/DE1468774A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C273/00Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C273/18Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas
    • C07C273/1854Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas by reactions not involving the formation of the N-C(O)-N- moiety
    • C07C273/1863Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas by reactions not involving the formation of the N-C(O)-N- moiety from urea

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Harnstoffderivaten Die Erfindung betrifft die Herstellung von Butylharnstoff und eng verwandten Harnstoffderivaten.
  • Verfahren zur reduktiven Alkylierung von Ketonen mit Harnstoff und Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalyeators sind bekannt. Die bekannten Verfahren liefern jedoch allgemein in typischer Weise den gewunschten, substituierten Harnstoff nur in enttäuschend geringen Ausbeuten. Versuche, solche Verfahren unter Durchfffhrung der Alkylierung in Gegenwart von Ammoniak zu verbessern, haben die Nachteile erbracht, dass eine starke Bildung unerwünschter Nebenprodukte eintritt und Uberlange Reaktionszeiten notwendig sind.
  • Es wurde nunmehr eine wirksame Kombination von Arbeitsbedingungen gefunden, bei denen man Harnstoff und ein einer kleinen Klasse von Ketonen angehörendes Keton unter Erzeugung der entsprechenden, substituierten Harnstoffverbindung in einer Uberraschend hervorragenden Ausbeute und bei nur geringer oder ohne Bildung unerwunschter Nebenprodukte umsetzen kanno Darüber hinaus lässt sich das Verfahren in einer drastisch verkUrzten Reaktionszeit durchfiihren.
  • Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch besonders bemerkenswert und vorteilhaft, dass es sich unter Erzielung eines hohen Wirkungsgrades in Abwesenheit eines. Losungsmittels fUr die Reaktionsteilnehmer durchführen lasst. Dieses Merkmal ist fUr reduktive Alkylierungen allgemein sehr ungewöhnlich, und die DurchfUhrbarkeit des Verfahrens unter Erzielung hoher Ausbeuten auch in Abwesenheit eines Lösungsmittelmediums ist durchaus Uberraschend.
  • Gemmes der Erfindung wird Harnstoff mit einem Keton mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen der Formel umgesetzt, worin R Alkyl mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen und Ri Alkyl mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei die Summe von R und Ri höchetens 8 beträgt und wobei R und Ri miteinander vereinigt sein und mit dem Kohlenstoff der Carbonylgruppe in dem Keton einen geaCttigten Kohlenwasserstoffring mit 5 oder 6 Ringkohlenstoffatomen bilden könnene Der Ring kann unsubstituiert oder auch mit einem oder mehreren Alkylsubstituenten substituiert sein, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in dem Keton 8 nicht Uberschreitet. So kann man mit Methyl-, ~thyl-, Propyl-und Isopropylgruppen arbeiten.
  • Zu beispielhaften Ketonen im Rahmen der Erfindung gehören Aceton, Methylõthylketon, Diõthylketon, Methylpropylketon, Diisopropylketon, n-Propyl-n-butylketon, Methylisobutylketon, Diisobutylketon, Methylisoamylketon, Athylbutylketon, Xthglamylketon, Methylhexylketbn, Cyclopentanon, Cyclohexanon, 3-n-Propyl-cyclopentanon, 3-Methyl-cyclohexanon, 2-Athylcyclohexanon und dergleichen.
  • Der Harnstoff und das Keton werden gemdso der Erfindung in im wesentlichen quLmolaren Mengen eingesetzt, aber auch etwas gröasere oder kleinere Mengen sind anwendar. Z. B. kann man je Mol Keton bei der Umsetzung etwa 0, 5 bis 1, 5 Mol Harnstoff einsetzen.
  • Uberraschenderweise hat sich gezeigt, dass die Menge des bei der Umsetzung eingesetzten Ammoniaks ausserordentlich kritisch ist. Es ist wichtig, das Ammoniak in einer Menge nicht ³ber etwa 0, 5 Mol eingesetztes Keton zu verwenden. Ammoniakmengen ³ber diesem HUchatwert führen überraschenderweise su einer drastischen Verringerung der Ausbeute, einer verstkrkten Nebenproduktbildung und der Notwendigkeit lEngerer Reaktions-, zeiten. Die untere Grenze der Ammoniakmenge bei dem Verfahren gemmes der Erfindung ist nicht so entscheidend, aber gew~hnlich wird man mit mindestens etwa 0, 05 Mol NH3/Mol Keton arbeiten. Vorzugsweise werden 0, 1 bis 0, 3 Mol Ammoniak/Mol Keton verwendet.
  • Das Verfahren wird bei erh~hten Temperaturen und DrUcken durchgef³hrt. Temperaturen von 80 bis 200° C sind gut geeignet, wobei man zwischen etwa 100 und 145# C besonders ausgezeichnete Ergebnisse erhält. Die Wasserstoffdr³cke kbnaen in einem ziemlich breiten Bereich liegen, wie von etwa 35 bis 281 at³ Wasserstoffdruck (etwa 500 bis 4000 Pounds/Quadratzoll Uberdruck) reichen, wobei man im Bereich eines Wasserstoffdrucks von 70 bis 141 stA (1000 bis 2000 Pounds/Quadratzoll Uberdruck) besonders gute Ergebnisse erhClte Die Umsetzung bei den obigen, kritischen Bedingungen f³hrt zur Bildung des entsprechenden monoalkylierten Harnstoffs in Uberraschend hohen Ausbeuten. Bei den obengenannten bevorzuge ten Bedingungen tritt praktisch keine Bildung unerwünschter Nebenprodukte, wie von Alkylamin und Alkanolderivatent ein.
  • Weiter wird bei dem Verfahren gemmas der Erfindung die Bildung störend groaser Mengen an Dialkylharnatoffprodukten vermieden.
  • Bei Anwendung der obigen Reaktionsbedingungen zeigt sich, dass das Verfahren in ausserordentlich kurzer Zeit im wesentlichen beendet ist. Man benötigt lediglioh Reaktionazeiten in der Gröseenordnung von 1 bis 30 Min., um einen vollstõndigen Reaktionsablauf unter Erzielung auagezeichneter Ausbeuten au erhalten, aber auch Reaktionszeiten von 100 Min. stellen zufrieden. In der Tat ergibt sich die Wahl eines Zeitraums von einer Minute als dem unteren Ende des obengenannten Reaktionszeitbereichs mehr aus einem bequemen Betrieb der Druckvorriohtung als irgendwelchen anderen Gründen. Die obere Grenze der Reaktionszeit ist nicht weiter entscheidend, aber bei Zeiten tuber drei Stunden kann sich eine Neigung zur Bildung relativ grdaserer Mengen unerw³nschter Nebenprodukte, inabesondere der dialkylierten Derivate, ergeben. Vorzugsweise arbeitet man bei Reaktionszeiten von 1 bis 60 Min.
  • Das Verfahren gemmes der Erfindung wird in Gegenwart eine geeigneten Hydrierungskatalysators durchgef³hrt. Dit Wahl des speziellenKatalysatorsistunkritisch,undmankann mit Vorteil alle als "Hydrierungskatalysatoren" bekannten Stoffe verwenden, welche bei den Verfahrenebedingungen die erforderliche AktivitAt besitzen. Der Katalysator wird in einer katalytischen Menge verwendet, wobei diese gewöhnlich unter etwa 20 Gew. % und vorzugsweise unter 10 Gew. der Ketonmenge liegt. Katalyeatormengen im Bereich von etwa 1 bis 5 Go*. % liefern gewöhnlich vdllig zufriedenstellende Ergebniese.
  • Die Wahl des Katalysators ist, wie oben erwähnt, nicht weiter kritisch. Der Erlduterung der"Hydrierungskatalyeatoren" kbnnen Metaile, wie Nickel, Eisen, Kobalt und Kupfer, und Edelmetalle, wie Platin, Palladium, Ruthenium, Rhodium, Osmium und dergleichen, dienen, wobei man diese im feinteiligen Zustand einzeln fUr sich oder in Porm von Gemischen oder auf einem geeigneten Rager, wie Aluminiumoxyd, Siliciumdioxyd, Aktivkohle, Kieselgur oder dergleichen, einsetzen kann. Besonders geeignete Katalysatoren bilden die Oxyde, Suboxyde, Sulfide und Subsulfide der obengenannten Metalle und andere, einschliesslich Wolfram, Molybdän und Cer mit einem Gehalt an Zirkonium, Thorium, Siliciumdioxyd, Aluminium und dergleichen als Promotor. Auch Gemische von zwei oder mehr dieser Metalloxyde,-suboxyde,-sulfide oder-subsulfide oder von einem oder mehreren Metalloxyden, -suboxyden, -sulfiden oder-subsulfiden mit einem oder mehreren Metallen sind als Katalyeatoren und Komponenten von Katalysatorgemischen auf Trõgern oder trägerlos geeignet.
  • Vorzugsweise werden einen Promotor enthaltende Nickel-oder Kobaltkatalysatoren verwendet, inabesondere auf einem 1 bis 5 % Zirkonium enthaltenden Kieselgur-Trõger. Diese bevorzugten Katalysatoren sind im Handel verfügbar und hochwirksam.
  • Sie k~nnen, wenn notwendig, bequem aktiviert werden, indem man auf den Katalyeator in bekannter Weise eine kleine Menge Wasser aufbringt.
  • Es hat sich gezeigt, dass die Art des Katalysatorzusatzes sich auf die Ausbeute auswirken kann. Wenn der Katalysator in der Reaktionsmasse bei der Umgebungstemperatur aufgeschlkat und das Gemisch unter Wasserstoffdruok auf Reaktionstemperatur erhitzt wird, werden hohe Ausbeuten erhalten. aberraschenderweise erhilt man noch h~here Ausbeuten, wenn der Katalysator erst zagefUhtt wird, nachdem der Harnstoff, dan Keton und das Ammoniak in Gegenwart von Wasserstoff auf die getUnschte Temperatur erhitzt worden sind.
  • Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erlõuterung der Erfindung, wobei sich, wenn nicht anders angegeben, Teil-und Prozentangaben auf das Gewicht besiehen und die Ausbeuten auf Harnstoff bezogen sind.
  • B e i s p i e l 1 Man gibt ein Gemisch von 1 Mol (60 g) Harnstoff, 1 Mol (72 g) Methylõthylketon, 2, 5 g eines promotorhaltigen 50-%-Nickel-2-%-Zirkonium-Katalysators auf Kieselgur ale Trdger (Katalysator "Girdler 69") und 0, 294 Mol (5 g) fl³ssigem Ammoniak in einen Hydrierautoklaven aus rostfreiem Stahl von 400 cm3 Fassungsvermögen, der mit einem elektrischen Heizmantel und einer Sch³ttelvorrichtung ausgestattet ist. setzt Wasserstoff su und erhitzt das Gemisch 1 Std. auf 125 bis 140° C bei einem Gesamtdruck von etwa 105 at, ktihlt dann das Reaktionsgemisch ab, entnimmt es aus dem Autoklaven, löst es in 100 cnr Wasser. filtriert den Katalysator ab, lässt das Filtrat abk³hlen und gewinnt zwei Kristallausbeuten durch Filtrieren. Das verbleibende Filtrat wird mit Kaliumchlorid behandelt und eine dritte Kristallausbeute gewonnen. Der erhaltene Feststoff wird auf seinen Sohmelzpunkt durch Ultrarotanalyse und gaschromatogtaphisch untersucht. Der Schnelzpunkt der rohen Pr. odukte bestimmt sich zu 148 bis 163# C, und die Ultrarot-Analyse zeigt klar das Vorliegen von sek.-Butylharnstoff und einer Spur Di-sek.-butylharnstoff. Auf Grundlage der quantitativen gaaohromatoßraphischen Analyse werden inegeeamt 89, 5 g sek.-Butylharnstoff und 4,3 g Di-sek.-butylharnstoff erhaltene Die Ausbeute an sek.-Butylharnstoff betrõgt 77%.
  • B e i s p i e l 2 Das Beispiel 1 wird mit der Abõnderung wiederholt, dass man als Katalysator 3 g eines 50-%-Kobalt-2-%-Zirkoniumoxyd-Katalysators auf Kieselgur (Katalysator "Girdler 67") verwendet.
  • Dabei werden ähnlich zufriedenstellende Ergebnisse erhalten.
  • Beispiel 3 Unter Verwendung der gleichen Vorrichtung und des gleichen Katalysators wie in Beispiel 1 wird der Autoklav mit 60 g (1 Mol) Harnstoff, 5 g Katalysator, 72 g (1 Mol) Methyläthylketon und 1, 7 g (0, 1 Mol) Ammoniak beschickt und die Umsetzung bei einem Wasserstoffdruck von 98 at³ durchgeführte Nach 30 Min. Umsetzung bei 130° C ist eine ungefõhr 63 at entsprechende Wasserstoffmenge absorbiert. Man trägt aue dem Autoklaven das Reaktionsgemisch (137 g) aus, l~st die Feetstoffe in 100 cm3 heissem Wasser und filtriert den Katalysator ab. Beim AbkUhlen und Einengen werden aus dem Piltrat zwei Ausbeuten an Kristallen von insgesamt. 102 g erhalten, deren Analyse 81, 6 g sek.-Butylharnstoff, 7, 5 g Di-sek.-butylharnstoff und 13 g nicht umgesetzten Harnstoff ergibt. Der Schmelzpunkt der rohen Produkte beträgt 152 bis 165° C und die Ausbeute an sek.-Butylharnatoff 70, 5 %.
  • B e i s p i e l 4 Das Beispiel 3 wird mit der Abänderung wiederholt, dass man . anstelle des Methylõthylketons die entsprechende molare Menge an Dlisopropylketon verwendet. Manf erhõlt @-Isopropyl-2-methyln-propylharnatoff in ausgezeichneter Ausbeute.
  • B e i s p i e l 5 Unter Verwendung der gleichen Vorrichtung wie in Beispiel 1 beschickt man den Autoklaven mit 60 g (1 Mol) Harnstoff, 5 g 5-%-Ruthenium-95%-Aluminiumoxyd-Katalysator und 8,5 g (0, 50 Mol) Ammoniak, erhitzt auf 80° C und preset Wasserstoff auf einen Druck von 70 at³ auf. Ein 250-cm3-Druckbehõlter aus rost-@ . freiem Stahl, der ³ber ein Ventil mit dem Autoklaven verbunden ist, wird mit 85 g (1 Mol) Aceton beschickt, dem eine Spur (1 cm3) Wasser zugesetzt worden ist. Unter Anwendung eines Wasserstoffdruckes am Druckbehalter von ungefõhr 77 bis 98 atü wird das Aceton im Verlaufe von 30 Min. in 5 Antellon in den Autoklaven injiziert. Der Autoklavendraok steigt allmählich von 35 auf 98 atU,wobeidieBombentenperatursich wõhrend dieses Injektionszeitraums von 80 auf 109# C erh~ht, Der Autoklaveninhalt wird dann auf 120# C erhitzt und 30 Min. auf dieser Temperatur gehalten, wdhrend man einen Wasserstoffs druck von 98 bis 112 at³ aufrechterhõlt.
  • Nach raschom AbkUhlen auf Raumtemperatur wird die feste Reaktionemasse in Aceton gelöst, um den Katalysator abriltrieren zu k~nnen. Man engt das Aoetonfiltrat im Vakuum nahezu zur Trockne ein und isoliert 80 g Postotoff (F. 100 bis. 108° C) durch Filtrieren und Trocknen. Die quantitative gaschromatographische Analyse ergibt, dass der Featstoff zu 64 % von Isopropylharnstoff (51, 2 g) und der Rest von Diisopropylharnstoff und nicht umgesetstem Ausgangsharnstoff gebildet wird. Das Umkristallisieren der rohen Feststoffe aus Wasser liefert einen bei 134 bis 138° C schmelzen- . den Peststoff, der sich bei der UltrarQtanalyse ale Ieopropylharnstoff erweist. Die Ausbeute betrõgt 50 *.
  • B e i s p i e l 6 Unter Verwendung der gleichen Vorrichtung und des gleichen Katalysstors wie in Beispiel 1 beschickt man den Autoklaven mit 60 g (1 Mol) Harnstoff, 98 g (1 Mol) ) Cyclohexanon, 2,5 g des Katalyeatore von Beiepiel 2, 5 g (0, 294 Mol) Ammoniak und 1 g Tasser und presse Wseeeratoff bel Rsumtemperatur auf lnen Druck von 98 atü auf.. Nach 40 Min. Erhitzen auf 135° C, wobei der Wasserstoffdruck auf 98 bis 112 atU gehalten wird, k³hlt man die Reaktionsmasse ab, bel³ftet den Autoklaven, trQgt die Reaktionsmaese, 140 g graugefõrbten Feststoff, aus, l~st sie in 400 cm Methanol, filtriert den Katalysator ab, laset das klare Filtrat abk³hlen und gewinnt mehrere Kristallausbeuten. Die beiden ersten, geringen Kristallausbeuten. enthalten hauptsächlich N,N'-Dicyclohexylharnstoff. Die Hauptproduktausbeute von 100 g erweist sich bei der Analyse ale roher Cyclohexylharnstoff (Rohausbeute 70%). Wenn man eine Fraktion der Hauptproduktprobe aus 2B Alkohol umkristallisiert, wird reiner Cyclohexylharnstoff, F. 202 bis 203° C, erhalten.
  • Beiapiel 7 Das Beispiel 6 wird mit der Abõnderung wiederholt, dass man unetelle des dort verwendeten Katalysators 15 g Raney-Nickel-Katalysator eineetzt. Dabei werden õhnlich sufriedenstellende Ergebnisse erhalten.
  • Beispiel 8 Das Beispiel 6 wird mit der Abõnderung wiederholt, dass man unetelle des Cyclohexanons eine entsprechende molare Menge Cyclopentanon verwendet. Man erhält eine ausgezeichnete Ausbeute an Cyclopentylharnstoff.
  • B e i s p i e l 9 Das Beispiel 6 wird mit der AbEnderung wiederholt, dass man anstelle des Cyolohexanons eine entsprechende molare Menge 3-Methyloyclohexanon verwendet. Dabei wird eine auagezeiohnete Ausbeute an 3-Methylcyclohexylharnstoff erhalten.
  • B e i s p i e l 10 Ein 1000-cm3-RUhrautoklav aus rostfreiem Stahl wird mit einer Suspension von 180 g (3 Mol) Harnstoff in 27 cm3 Wasser, 216 g (3 Mol) Methyläthylketon, 8 g 5-%-Ruthenium-1-%-Aluminiumoxyd-94-%-Siliciumdioxyd-Katalysator und 15 g (0, 885 Mol) Ammoniak beschickt und die Reaktion bei einem Wasaeratoffdruok von 70 atA durchgeführt. Nach einatündiger Umsetzung bei 100 bis 112° C ist eine ungefZhr 77 at entsprechende Wasßerstoffmenge absorbiert, worauf man die Reaktionsmasse auf 25# C abkühlt, mit 200 cm3 Wasser verd³nnt und das Gut aua dem Autoklaven austrägt. Von der 750 g ausmachenden Reaktionsmasse wird ein aliquoter 415-g-Anteil aufgearbeitet und naoh Abfiltrieren des Katalysators das klare Filtrat abkEhlen gelassen. Aus dem Filtrat werden 163 g Feststoffe (F. 146 bis 162° C) gewonnen, die man analysiert. Dieser aliquote Produktanteil enthält 127 g sek.-Butylharnatoff und 24, 8 g N,N'-Disek.-butylharnstoff: Die Gesamtausbeute an sek.-Butylharnstoff betrdgt somit 65, 8 %.
  • B e i s p i e l 11 Man beschickt unter Verwendung der gletohen Vorrichtung und des gleichen Katalysators wie in Beispiel 1 den Autoklaven mit 60 g (1 Mol) Harnstoff, 72 g (1 Mol) Methyläthylketon, 5 g (0, 294 Mol) Ammoniak, 1 om3 Wasser und 5 g Katalyeator, gibt Wasserstoff hinzu und erhitzt den Autoklaveninhalt etwa 15 Min. bei einem Waseerstoffdruck von 98 bis 105 at³ auf 120 bis 145# C. Nach Abk³hlen wird die Reaktionsmasse (136 g) aus dem Autoklaven ausgetragen, in 300 cm3 2B Alkohol gel~st und der Katalysator abfiltriert, das klare, alkoholische Filtrat im Vakuum bis nahezu zur Trockne eingeengt und der RUckstand aus 400 cm3 Wasser umkristallisiert. Die klare, heisse, wõssrige Losung wird mit Kaliumchlorid gesättigt, wobei die Abwesenheit von Di-sek.-butylharnstoff daran zu erkennen ist, dass sich von der heissen Wasser-Sakz-L~sung keine Olphase abtrennt. Man k³hlt die Wasser-Salz-L~sung auf Raumtemperatur und gewinnt durch Filtrieren zwei Kristallausbeuten. Die erste Produktausbeute (Gewicht 71 g) enthdlt 2, 4 % Kaliumohlorid und schmilzt bei 160 bis 165° C, während die gringe, zweite Kristallausbeute (F. 168 bis 170° C) ein Gewicht von 0, 4 g hate Beide Kristallausbeuten erweisen sich bei der Ultrarotanalyse klar als sek.-Butylharnstoff. Die Ausbeute an sek.-Butylharnstoff betrigt 60%.
  • B e i s p i e l 12 Das Beispiel 11 wird mit dar AbEnderung wiederholt, dass man anstelle des dort verwendeten Katalysators 12 g 47-%-Nickel-2-%-Zirkoniumoxyd-51-%-Kieselgur und anstelle des @ethylõthylketons eine entaprechende molare Menge an Methylisobutylketon einsetzt. Dabei wird 1, 2, 2-Trimethyl-n-propylharnatoff in auagezeichneter Ausbeute erhalten.
  • B e i s p i e l 13 In einem kontinuierlichen Verfahren werden einer bewegten Reaktionevorrichtung, die man auf 100 bis 160° C und einem Waaaerstoffdruek von 70 bis 211 at hält, drei getrennte Gutstr~me zugef³hrt, deren erster geschmolzenen Harnstoff von ungefõhr 135° C, zweiter eine Aufaohlämmung von Methyläthylketon und etwa 3 % des Katalyeatora von Beispiel 1 von 25 bis 75° C und dritter fl³ssiges Ammoniak enthält. Die drei Ströme werden in die Reaktionsvorrichtung mit solchen'Oeschwindigkeiten eingemessen, dass ein konstantes Zuf³hr-Molverhõltnis von Harnstoff zu Methyläthylketon zu Ammoniak von 1 : 1 : 0, 240 aufrechterhalten wird. Die durchschnittliche Verweilseit der Reaktionateilnehmer beträgt etwa 15 bis 18 Min. Das Reaktionprodukt wird von der Reaktionsvorrichtung kontinuierlich Uber ein Druckminderventil in einen bewegten Tank abgezogen, dem man kontinuierlich gen³gend Wasser zuführt, um das Produkt unter Bildung einer 40-bis 60%igen L~sung aufzul~sen. Aus dem Tank wird kontinuierlich ein Strom der 40-bis 60% igen L~sung abgezogen und in einer 2-Boden-Kolonne deetilliert, um nicht umgesetztes XethylWthylketon wiederzugewinnen. Das Azeotrop aus 89 % Methylõthylketon und 11 % Wasser, das bei 73bia74°Caiedet,wirdamKolonnenkopfgeaammelt und in der jeweile benötigten Weise im Kreislauf zu dem zweiten Bechickungsstrom zur³ckgef³hrt. Aus der vom Boden der Destilliervorrichtung erhaltenen, helesen Produktl~sung wird auf einer Filterpresse der'suspendierte Katalysator entfernt, den man nach Teilreduktion mit Wasserstoff in der jeweile benötigten Weise wieder dem zweiten Beschickungsstrom zuf³hrt. Aus der filtrierten. Produktlosung wird auf einem Trommeltrookner das Wasser entfernt. Das getrocknete Produkt erweist sich analytisoh als aek.-Butyarnatoff,dermitnurgeringfügigen Mengen an N, N'-Di-sek.-butylharnstoff, Harnstoff und Wasser verunreinigt ist, und wird in ausgezeichneter Ausbeute er-' halten..
  • B e i s p i e l 14 Man gibt in die Vorrichtung von Beispiel 1 ein Gemisch von 60 g (1 Mol) Harnstoff, 5 g des Katalyastore von Beispiel 1, 72 g (1 Mol) Methyläthylketon und 8, 5 g (0,5 Mol) Ammoniak und erhöht den anfõnglichen Wasserstoffdruck von 211 atü auf 281 at³, wenn das Reaktionsgemisch nach raschem Aufheizen eine Temperatur von 140# C erreicht. Nach einer Verweilzeit von 10 Min. bei 140@bis 150# C ist eine ungefähr 74 at entsprechende Wasserstoffmenge absorbiert. Die Reaktionsmasse wird nua rasch auf 100# G abgek³hlt und in 100 em3 Wasser auagetragen, der Katalysator aus der heissen Lösung abfiltriert und nach Behandlung mit Natriumahlorid ein Feststoff (P. 157 bis 165# C) in einer Menge von 85 g gewonnen, dessen Analyse 92% sek-Butylharnstoff, 5 % N,N'-Di-sek.-butylharnstoff und 3 % nicht umgesetzten Harnstoff ergibt. Die Ausbeute an reinem sek.-Butylharnstoff beträgt 67,5 5 B e i s p i e 1 15 Man beschickt den Autoklaven von Beispiel 1 mit einem Gemisch von 90 g (1, 5 Mol) Harnatoff, 72 g (1 Mol) Methyläthylketon, 5 g des Kobaltkatalysators von Beispiel 2, 1 cm3 Wasser und 8, 5 g (0, 5 Mol) Ammoniak und erhitzt bei einem anfänglichen Wasserstoffdruck von 35 atü rasch auf 200 C. Die Waeseretoffabsorption setzt bei 100° C ein ; die Reaktionsmasse wird 20 Min. auf 200# C und einem Druck von 500 Pounds gehalten.
  • Nach dem Abkuhlen auf Raumtemperatur wird der Druck entlastet, die Reaktionsmasse mit 150 cm3 Wasser versetzt und die anfallende, klare Nösung im Vakuum zur Trockne eingeengt. Das trockne Rohprodukt, dessen Gewicht 105 g beträgt, ergibt bei der Analyse 47 % sek.-Butylharnstoff, 15 % N, N'-Di-sek.-butylharnstoff und 38 % nicht umgesetzten Harnstoff. Die Ausbeute an sek.-Butylharnstoff beträgt 42 %, bezogen auf Methyläthylketon.
  • Beiapiel 16 Man beschickt den Autoklaven von Beispiel 1 mit einem Gemisch von 30 g (0, 5 Mol) Harnstoff, 72 g (1 Mol) Methylõthylketon, 2, 5 g des Katalysators von Beispiel 1, 2 car Wasser und 1, 7 g (0, 1 Mol) Ammoniak, presst bei 25° C Wasserstoff auf 105 atU auf und erhitzt das Reaktionegemisch 45 Min. auf 100 bis 105° C. Nach Absorption einer Wasserstoffmenge, die einer Wasserstoff-Nachpressung von inegesamt 35 at entpricht, wird das Reaktionsgemisch abgellt und in 100 cm3 Wasser gelöst. Unter Verwendung einer 2-Boden-Destillierkolonne werden im Temperaturbereich von 45 bis 96° C 36 g eines Destillates gesammelt, das bei der Analyse 80 % Methylõthylketon, 5 5 sek.~Butylalkohol, Rest Wasser und Ammoniak, ergibt. Man filtriert den Katalyeator von dem RUckstand in der Destilliervorriohtung ab und behandelt das Filtrat mit Kaliu..-chlorid. Der beim AbkUhlen aus dem salzbehandelten Filtrat ausfallende Feststoff wird abfiltriert und getrocknet. Die getrockneten Fentetoffe (F. 145 bis 155° C) ergeben bei der Analyse 33, 5 g sek.-Butylharnstoff, 23, 0 g N, N'-Di-eek.-butylharnstoff-und Spuren an Harnstoff. Die Ausbeute an sek.-Butylharnstoff betrõgt 58%.
  • Beispiel 17 In einem halbkontinuierlichen Verfahren gibt man in einen mit einem Dampfmantel versehenen, bewegten 2,8-l-Autoklaven 510 g (8, 5 Mol) Harnstoff, 612 g (8,5 Mol) Methylõthylketon, 20 g des in Beispiel 1 verwendeten Ketalynatore und 41, 5 g (2, 44 Mol) Ammoniak und erhitzt in 5 Min. auf 100 bis 150° C.
  • Bin zweiter, mit einem Dampfmantel versehoner 3,8-1-R³hrautoklav, der mit dem eraten Autoklaven (Beachiokungaautoklavwn) Uber eine dampfummantelte (steam-chased) ~berf³hrungsleitung verbunden ist, wird auf 110 bis 120# C erhitzt. Man setzt dann den ersten Autoklaven unter einen Wasseretoffdruok von 14 bis 70 at, um eine rasche ~berf³hrung des heissen Reaktionsgemisches in den zweiten Autoklaven zu erhalten, und erhöht den Wasserstoffdruck des zweiten Autoklaven eofort nach der Überführung des Gutes auf einen konstanten Wert von 105 bin 127 at. Die Reaktionsmasse wird 30 bis 60 Min. auf einer Temperatur von 115 bis 120° C gehalten, bis die Wasserstoffabsorption unter eine 0, 21 et enteprechende Menge pro Minute sinkt, presst die heisse Reaktlonamae darauf in einen dritten 7, 6-11, 3-1-Autoklaven, der 1500 ml Tasser von 60 bis 80° C enthhlt, und trägt nach Entlasten des Druckes das heisse Reaktionsprodukt aua dem dritten Autoklaven in die Destillierblase einer 2 B~den aufweisenden Deetillierkolonne ein. Unter Erhitzen auf eine Kopftemperatur von 100° C w ungefihr 200 g eines Destillates gesammelt, due hauptsõchlich aus dem Azeotrop aus nicht umgesetztem Methylõthylketon und Wasser, Ammoniak und Spuren an sek.-Butylalkohol und sek. -Butylamin besteht. Bei der Wiedergewinnung des nicht umgesetzten Methyläthylketons werden 90 g (1, 25 Mol) erhalten, wobei man das wiedergewonnene Gut wieder im Kreislauf in das Verfahren zur³ckf³hren kann. Die vom Boden der Destilliervorrichtung erhaltene, heisse Produktl~sung wird zur Entfernung des Katalysators, den man regenerieren und im Kreislauf in das Verfahren zurückfuhren kann, durch ein Filter geleitet und die filtrierte Produktlösung mit Natriumchlorid behandelt. Beim AbkUhlen und Filtrieren werden 730 g sek.- -Butylharnstoff und 30 g Di-eek.-Butylharnstoff erhalten. Die Ausbeute an sek.-Butylharnstoff betrdgt 74 %, bezogen auf den Harnstoff, bzw. 86 %, bezogen auf das Methyläthylketonc B e i s p i e l 18 In einem kontinuierlichen Verfahren wird der Katalysator von Beispiel 1 in Pellet-Form als Ruheschicht in einem beheizten Reaktions-Druckreaktionerohr von 110 bis 140° C angeordnet, das mit einem Druckk³hler, einem Kompressor und einem Kreislaufsystem ausgestattet ist. Man fuhrt dem Turm kontinuierlich einen heissen Verfahrenestrom aus Harnstoff, Methylõthylketon und Ammoniak im Molverhältnis von 1 : 1 : 0, 2 zu und bringt ihn in der Katalyeatorachicht 5 Min. mit Wasserstoff von 141 at³ zusammen. Das Reaktionsprodukt (sek.-Butylharnstoff) wird vom Boden der Reaktionsvorrichtung mittele einer Druckminderventil-Anordnung abgezogen und einem Sahuppentrookner zugefuhrt. Nicht umgesetztes Methyläthylketon, Ammoniak und UberschUssiger Wasserstoff werden Uberkopf durch den KUhler abgezogen, wieder verdichtet und im Kreislauf in das System zur³ckgef³hrt. Wenn die Katalysatoraktivitõt abfällt, schaltet man den Wasserstoff- und den Verfahrensstrom ab und leitet durch den Turm unter hohem Druck stehenden Wasserdampf, um von der Katalysatorschicht jeglichen Uberzug aus Produkt zu entfernen. Nach der Dampfbehandlung kann man den Katalysator, wenn gew³nscht, durch zweistündige Reduktion mit Wasserstoffgaa bei 350° C wieder konditionieren. Nach dieser Rekonditionierung wird die Katalysatorschicht auf 110 bis 140° 0 abgekUhlt und der Betrieb wieder aufgenommen. Dabei werden hohe Ausbeuten an sek.-Butylharnatoff erhalten.
  • B e i s p i e l 19 Unter Verwendung einer Anordnung von drei Autoklaven. wie in Beispiel 17 wird der bewegte Miachautoklav mit 510 g (8, 5 Mol) Harnstoff, 612 g (8, 5 Mol) Methyläthylketon und 41, 5 g (2, 54 Mol) @ Ammoniak beschickt, wkhrend man 21, 3 g des Katalyeatore von Beispiel 1 in 45 ml Wasser aufaohlämmt und dem Reaktionsautoklaven zuführt. Der Austrageautoklav, der 1500 ml Wasser enthält, wird auf 100°. C erhitzt. Dem Mischautoklaven wie auch dem Reaktionsautoklaven wird Wasserstoff auf 18 atd zugeführt.
  • Man erhitzt dann das Gemisch von Harnstoff, Methylõthylketon, Ammoniak und Wasserstoff auf 120 bis 125# C und überführt es bei dieser Temperatur unter zusätzlichem Wasserstoffdruck durch eine dampfummantelte Hochdruckleitung zu der Reaktionsvorrichtung, welche den Katalysator, Wasser und Wasserstoff bei 95 bis 100° C enthält. Nach beendeter Überführung des Produktes wird der Wasserstoffdruck in dem Reaktionsautoklaven auf 105 bis 127 at erhöht. Die Wasserstoffabsorption setzt aofort ein. Nach 45 bis 60 Min. Reaktionszeit bei 115 bis 120° C UberfUhrt man die heisse Reaktionsmasse unter dem vollen Druck in den Austrageautoklaven und entlastet ³berschUssigen Druck ; Reaktionsnebenprodukte, wie sek.-Butylamin und sek.-Butylalkohol, wie auch nicht ungesetztes Methylõthylketon werden abdestilliert und gewonnen. Die verbleibende, heisse Produkt-Wassser-Aufschlõmmung wird zur Abtrennung des Katalysators filtriert, das Filtrat auf Raumtemperatur abkUhlen gelassen und das feste Produkt geschleudert, getrocknet und analysiert. Die Produktzusammensetzung bestimmt sich zu 94 % sek.- Butylharnstoff, 4, 5 % Di-sek.-butylharnstoff und 1 % nicht umgesetztem Harnstoff. Die Produktmutterlauge wird mit Salz behandelt, wodurch eine kleine, zweite Kristallausbeute anfällt. Die Gesamtausbeute an sek.-Butylharnstoff beträgt 805 g (81, 8 %) und an Di-sek.-butylharnstoff 55, 7 g 5,6%).

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ³ c h e 1. Verfahren zur Herstellung von Harnstoffderivaten, dadurch gekennzeichnet, dass man etwa 0, 5 bis 1, 5 Mol Harnstoff mit 1 Mol eines Ketons mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen der Formel worin R Alkyl mit 1 bis 7 Kohlenstoffatonen und Ri Alkyl mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei die Summe von R und R1 h~chstens 8 betrigt und wobei R und R1 miteinander vereinigt sein und mit dem Kohlenstoff der Oarbonylgruppe in dem Keton einen gesättigten Kohlenwasserstoffring mit 5 bis 6 Ringkohlenstoffatomen bilden können, der mit Wasserstoff, Methyl, Athyl, Propyl bzw. Isopropyl substituiert sein kann, in Gegenwart von etwa 0, 05 bis 0, 5 Mol Ammoniak je Mol Keton und in Gegenwart einee Hydrierungskatalyeators in einer Reaktionszeit von unter etwa 3 Stunden bei einer Temperatur von etwa 80 bis 200° 0 und einem tasserstoffdruck von 35 bis 281 atU (500 bis 4000 Pounds/Quadratzoll ~berdruck) umsetzt und den entsprechenden Monoalkylharnstoff gewinnt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton Methylõthylketon verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ale Keton Aceton verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton Cyclohexanon verwendet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator einen promotorhaltigen Niokelkatalysator verwendet.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator einen promotorhaltigen Kobaltkatalystator verwendet.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von sek.-Butylhårnstoff, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol Methylkthylketon und 0, 5 bis 1, 5 Mol Harnstoff in Gegenwart von 0, 1 bis 0, 5 Mol Ammoniak und einer katalytisohen Menge eines promotorhaltigen Nickelkatalysators 1 bis 60 Min. bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 200° C und einem Wasserstoffdruck von 35 bis 281 at³ umsetzt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4740618A (en) * 1981-09-04 1988-04-26 Bayer Aktiengesellschaft Process for the preparation of monocyclohexylurea
CN1313443C (zh) * 2004-12-30 2007-05-02 南京农业大学 一种合成仲丁基脲的方法
CN100357268C (zh) * 2006-02-27 2007-12-26 南京大学 合成仲丁脲的方法

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