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DE1468598C2 - Verbessertes Verfahren zum Chlorfluorieren von Methan - Google Patents

Verbessertes Verfahren zum Chlorfluorieren von Methan

Info

Publication number
DE1468598C2
DE1468598C2 DE19621468598 DE1468598A DE1468598C2 DE 1468598 C2 DE1468598 C2 DE 1468598C2 DE 19621468598 DE19621468598 DE 19621468598 DE 1468598 A DE1468598 A DE 1468598A DE 1468598 C2 DE1468598 C2 DE 1468598C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mole percent
methane
mixture
reaction
cfcl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19621468598
Other languages
English (en)
Other versions
DE1468598A1 (de
Inventor
Martino; Cammarata Italo; Bollate Mailand Vecchio (Italien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montecatini Edison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montecatini Edison SpA filed Critical Montecatini Edison SpA
Publication of DE1468598A1 publication Critical patent/DE1468598A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1468598C2 publication Critical patent/DE1468598C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

CCI4, CHCI3, CH2Cl2, CH3CI,
C2Cl4, C2Cl6, C2HCl3,
CFCl3, CF2Cl2, CF3Cl, CHF3, CHF2Cl und
CHFCl2
bei 200 bis 7000C und einer weniger als 30 Sekunden betragenden Kontaktzeit durchführt, wobei man durch die Verdünnung der Reaktionsmischung mit den im Kreislauf geführten Verbindungen die Reaktionstemperatur regelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung zwischen 400 und 500° C durchführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart eines inerten Gases durchführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Verfahren im Kreislauf geführten halogenierten Kohlenwasserstoffe aus den Zwischenprodukten, den Produkten und den Nebenprodukten der Umsetzung ausgewählt werden.
Zur Herstellung von fluorierten und chlorfluorierten organischen Verbindungen sind schon mehrere Verfahren bekannt, die sowohl in flüssiger Phase als auch in der Dampfphase durchgeführt werden können.
Beim Arbeiten in flüssiger Phase wird eine Mischung aus Fluorwasserstoff und einer halogenierten organischen Verbindung in Gegenwart von Antimonhalogeniden unter Druck zum Sieden unter Rückfluß erhitzt (vgl. M. Stancey, J. C. T a 11 ο w, A. G. S h a r ρ e, »Advances in Fluorine Chemistry«, Bd. 3, S. 148 — Butterwards London — 1963).
Bei den Dampfphasenverfahren werden Mischungen von Fluorwasserstoff und halogenierten organischen Verbindungen über Katalysatoren, denen gewöhnlich Aluminium-, Chrom-, Zirkon oder Thoriumfluorid zugrunde liegen, geführt. (Bezüglich der Verfahren mit Katalysatoren auf Aluminium- und Chromfluoridbasis vgl. A. K. B a r b ο n, Chem. Ind., London, S. 958 [1961]; auf Zirkoniumfluoridbasis vgl. USA.-Patentschrift 28 07 646.) In allen diesen Verfahren werden als Ausgangsstoffe organische Halogenverbindungen, wie beispielsweise Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform oder Perchloräthylen, die wiederum durch thermisches Chlorieren von Kohlenwasserstoffen gewonnen werden, verwendet.
Nach einem weiteren, aus der USA.-Patentschrift 24 07 129 bekannten Verfahren wird zur Fluorierung eine Mischung von Fluorwasserstoff, Chlor und Methan über einen Katalysator geführt, der aus Chromfluorid besteht. Dieses Verfahren stellt hinsichtlich der vorhergenannten keine wesentliche Verbesserung dar, obwohl es wirtschaftlich annehmbarere Ausgangsstoffe verwendet, da wegen der äußerst langsamen Reaktionsgeschwindigkeit (bevorzugte Kontaktzeit liegt bei ungefähr 3 Minuten) die Produktivität pro Katalysatoreinheit unendlich klein ist.
Aus der deutschen Auslegeschrift 10 26 291 ist schließlich ein Verfahren zur Herstellung von Difluordichlormethan bekanntgeworden, bei welchem Methan mit Chlor, Fluorwasserstoff und Sauerstoff bei Temperaturen von 400 bis 500°C in Gegenwart von Katalysatoren, die sowohl die Chlorierung des Methans als auch die Oxydation des in der Reaktion entstandenen Chlorwasserstoffes bewirken können, umgesetzt wird. Nach diesem Verfahren werden Ausbeuten von Fluormethanen und Chlorfluormethanen von ungefähr 30% erhalten.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrund:, ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Fluorchlormethanen und Fluormethanen zu schaffen, bei dem von Produkten ausgegangen wird, die leicht zugänglich und wirtschaftlich sind; es soll nicht von hoch halogenierten Verbindungen, sondern von Methan ausgegangen werden. Die Reaktionstemperatur soll auch bei sehr hohen Reaktionsgeschwindigkeiten regelbar sein, was bisher nur bei niedrigen Geschwindigkeiten möglich war. Die Ausbeuten sollen wesentlich verbessert sein.
Die Erfindung betrifft somit ein verbessertes Verfahren zum Chlorfluorieren von Methan mit Fluorwasserstoff und Chlor in der Dampfphase in Gegenwart eines festen Katalysators, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Umsetzung in Gegenwart von mehreren kontinuierlich im Kreislauf geführten Verbindungen der Gruppe
CCl4, CHCl3, CH2Cl2, CH3Cl,
C2Cl4, C2Cl6, C2HCl3,
CFCl3, CF2Cl2, CF3ClCHF3, CHF2Cl und CHFCl2
bei 200 bis 7000C und einer weniger als 30 Sekunden betragenden Kontaktzeit durchgeführt, wobei man durch die Verdünnung der Reaktionsmischung mit den im Kreislauf geführten Verbindungen die Reaktionstemperatur regelt.
Überraschenderweise wurde festgestellt, daß sich durch die Verdünnung der Reaktionsmischung mit den im Kreislauf geführten halogenierten Kohlenwasserstoffen die Reaktionstemperatur, auch bei sehr hohen Reaktionsgeschwindigkeiten, in gewünschter Weise regeln läßt.
Das Gemisch aus Methan, Fluorwasserstoff und Chlor wird zusammen mit den Halogenkohlenwasserstoffen über einen der an sich bekannten Fluorierungskatalysatoren geleitet. Außer den obengenannten Katalysatoren Al-, Cr-, Zr-, Th-Fluorid sind z. B. Halogenide von Cu, Ag, Na, Cd, Ca, Zn, Hg, V, Sb, Mn, Se, Ni, CO, Pt, auf einen geeigneten Träger aufgebracht, verwendet worden, wie der USA.-Patentschrift 20 05 707 zu entnehmen ist. Nach der britischen Patentschrift 8 23 519 sind einfache und komplexe Fluoride von V, Mn, Fe, CO, Ni, Ti und Ag auf Trägern, wie Al2O3, CaO, Kohle, AlF3 und CaF2, als Fluorierungskatalysatoren eingesetzt worden. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann der vorzugsweise feste Katalysator allein oder auf einem geeigneten Träger in einem Festbett, einem beweglichen Bett oder einem Wirbelbett verwendet werden. Vor seiner Ver-
3 4
Wendung kann er durch Wärmebehandlung bei einer zeit von 1,99 Sekunden durchgeführt. Das kontinuierzwischen 200 und 7000C liegenden Temperatur in Hch umlaufende Gemisch halogenierter Kohlenwasser-Gegenwart von Luft oder inerten Gasen, wie Stickstoff stoffe hatte folgende Zusammensetzung: oder auch mit Fluorwasserstoff und gegebenenfalls mit ---^, ΟΛ . Λ, , Chlor aktiviert werden. 5 g^ 8^ JJoFroSüt
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Atmo- ^H q ^'g MolDrozent
sphärendruck durchgeführt werden. Der Druck wird 2 2 p
praktisch durch die Druckverluste in der Anlage be- Das Molverhältnis der Reaktionsteilnehmer und des
stimmt. Es ist auch möglich, die Reaktion unterhalb zum Umlauf bestimmten Gemisches war folgendes:
oder oberhalb,vort Atmosphärendruck durchzuführen, io umlaufende halogenierte Kohlenwasserstoffver-
ohne daß dadurch die Ergebnisse beeinflußt werden. binduneen/CUHF/CH - 5 9/4 4/1 7/1
Während die Reaktion in einem Bereich zwischen Dinaungen/Uj/ur/CH, - r>,y/4,4/i,//i.
200 und 700° C ablaufen kann, wird vorzugsweise in Die Umsetzung der Reaktionsteilnehmer war wie
einem Bereich zwischen 400 und 500°C gearbeitet. folgt:
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen 15 q^ 97 4°/
Verfahrens besteht darin, daß trotz der Verdünnung q 4 „~\φ
des Methans nur kurze Kontaktzeiten erforderlich up gn'o y
sind. Während bei dem bekannten Verfahren Kontakt- -. · , /0
zeiten in der Größenordnung von Minuten liegen, wird Ausbeuten in %, bezogen auf Methan:
die Umsetzung nach dem erfindungsgemäßen Ver- 20 ^p q 9 5°/
fahren bei einer Kontaktzeit von weniger als 30 Se- CF3Cl 735 V
künden, im allgemeinen zwischen 1 und 3 Sekunden CFQ 2 159°/
, durchgeführt, wobei sehr gute Ausbeuten erhalten 3 '
werden. Je länger die Kontaktzeit ist, um so größer ist B e i s ο i e 1 2
auch der Fluorierungsgrad. 25
Die Reaktionsteilnehmer, die bei der Umsetzung In diesem Versuch wurden 255 cm3 desselben Kata-
verbraucht werden, sind Chlor, Methan und Fluor- lysators wie im vorhergehenden Beispiel verwendet,
wasserstoff. Diese werden dem Reaktor zugeführt, Das Gemisch der umlaufenden Kohlenwasserstoffe
und zwar in einem Molverhältnis, das in weiten Gren- (Umlaufgemisch) hatte folgende Zusammensetzung:
zen, je nach dem erwünschten Endprodukt, veränder- 30 ^q g-^ g Molnrozent
lic!VSt" · λ τ, , · ·, λ. uj^, CHCl3 ..................... 8,9 Molprozent
Die mit den Reaktionsteilnehmern über den Kataly- q^ q q <j jyiolnrozent
sator geführten Halogenkohlenwasserstoffe nehmen CH2Cl2 20 Molnrozent
dem Anschein nach nicht an der Reaktion teil, da sie CFCl 61 Molnrozent
am Ende der Umsetzung praktisch unverändert auf- 35 3 '
treten und entweder direkt oder nach Unt:r';rxhung Molverhältnis von Reaktionsteilnehmern und Um-
wieder in Umlauf gebracht werden können. Die lauf gemisch:
Funktion dieser halogenierten Kohlenwasserstoffe umlaufende halogenierte Kohlenwasserstoffver-
besteht dann, die bei der Reaktion des Methans auf- bindungen/Cl2/HF/CH4 = 6,1/4,6/1,7/1.
tretende Wärme aufzunehmen und abzuleiten und die 4°
Zusammensetzung der Produkte zu regulieren. Die Die Kontaktzeit betrug 2,5 Sekunden und die Re-
halogenierten Kohlenwasserstoffe können aus den aktionstemperatur 420°C.
Zwischenprodukten, Produkten und Nebenprodukten TT A , _ . . ...
der Reaktion ausgewählt werden. Umsetzung der Reaktionsteilnehmer:
' Den im Kreislauf geführten halogenierten Kohlen- 45 CH4 94,1 %
Wasserstoffen können auch inerte Gase zugefügt Cl2 82,0 %
werden, z. B. Stickstoff. HF 99,5%
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird den im Q/ ■. r *, ,.
Kreislauf geführten halogenierten Kohlenwasserstoffen Ausbeuten in %, bezogen auf Methan:
zunächst Chlor und dann nacheinander Fluorwasser- 50 CF3Cl 1,8 %
stoff und Methan zugemischt. Es ist jedoch nicht un- CF2Cl2 84,2 %
bedingt notwendig, diese Reihenfolge einzuhalten. CFCl3 13,6%
Die Katalysatoren werden allein oder in Mischung . . .
untereinander mit oder ohne inerte Trägersubstanz e 1 s ρ 1 e
verwendet. 55 Die Reaktion wurde mit 287 cm3 desselben Kataly-
n ■ · 1 1 sators wie im Beispiel 1 durchgeführt:
D c 1 S ρ 1 t 1 -L
In einem Fließbettreaktor, in dem sich 218 cm3 Die Zusammensetzung des Umlaufgemisches:
Katalysator, nämlich mit 10% Thoriumfluorid durch- CCl4 76,3 Molprozeni
tränktes fluoriertes Aluminiumoxyd, befinden und in 60 CHCl3 14,2 Molprozent
dem ein aus halogenierten Kohlenwasserstoffen be- CH2Cl2 1,2 Molprozent
stehendes Gemisch kontinuierlich umläuft, wurde eine CH3Cl 2,3 Molprozent
Mischung aus Fluorwasserstoff, Chlor und Methan CFCi3 6,0 Molprozent
eingeleitet. Am Ausgang des Reaktors wurden die Pro- .,, ..... π,· .-ti jttic
dukte kontinuierlich von dem zur Rückführung be- 65 Molverhaltms von Reakt.onsteilnehmern und Umlauf-
stimmten Gemisch abgetrennt und chromatographisch gemisc .
analysiert. umlaufende halogenierte Kohlenwasserstoffver-
Die Reaktion wurde bei 470°C mit einer Kontakt- bindungen/CyHF/CH4 = 5,9/4,7/1,4/1.
14
Die Kontaktzeit betrug 2,4 Sekunden und die Reaktionstemperatur 400° C.
Umsetzung der Reaktionsteilnehmer:
CH4 93,4%
Cl2 78,6%
HF 99,8%
Ausbeuten in %, bezogen auf Methan:
CF3Cl 0,9% ίο
CF2Cl2 48,1 %
CFCl3 50,2%
Beispiel 4
Der Katalysator bestand aus 320 cm3 Kohlenstoff mit einer Teilchengröße entsprechend 60 bis 100 Maschen (Din Nr. 24—40), der mit 30% ThF4 durchtränkt war. Zusammensetzung des Umlauf gemisches :
CCl4 58,9 Molprozent ao
CFCl3 40,8 Molprozent
CHCl3 0,1 Molprozent
C2Cl4 0,2 Molprozent
CF2C!.- 0,1 Molprozent
Molverhältnis von Reaktionsteilnehmern und Umlaufgemisch:
Umlaufgemisch/CyHF/CH, = 6,2/4/1,3/1.
Die Kontaktzeit betrug 1,9 Sekunden und die Reaktionrtemperatur 460°C.
Umsetzung der Reaktionsteilnehmer:
CH4 96,7%
Cl2 95,7%
HF 92,6%
Ausbeuten in %, bezogen auf Methan:
CF3 0,1%
CF2Cl2 15,6%
CFCl3 84,1%
Beispiel5
Die Reaktion wird mit 322 cm3 fluoriertem Aluminiumoxyd (Prüfsieb 60 bis 100 Maschen [Din Nr. 24—40]), das mit 20 % Kobaltfluorid durchtränkt ist, als Katalysator durchgeführt. Zusammensetzung des Umlauf gemisches:
CCl4 84,5 Molprozent
CFCl3 7,7 Molprozent
CHCl3 6,3 Molprozent
CH2Cl2 0,7 Molprozent
C2Cl4 0,6 Molprozent
C2Cl6 0,1 Molprozent
Molverhältnis der Reaktionsteilnehmer und des Umlaufgemisches :
Umlaufgemisch/Cl2/HF/CH4 = 5,7/4,1/1,7/1.
Die Kontaktzeit betrug 2 Sekunden und die Reaktionstemperatur 4700C.
Die Umsetzung der Reaktionsteilnehmer war:
CH4 99%
Cl2 96%
HF
598
Ausbeuten in %, bezogen auf Methan:
CF3Cl 8%
CF2Cl2 48%
CFCl3 43%
Beispiel 6
In diesem Versuch bestand der Katalysator aus cm3 Torfkohle einer Teilchengröße entsprechend bis 65 Maschen (Din Nr. 14—30), der mit einer Flüssigkeit aus Chromfluorid oder -chlorid durchtränkt war. Die Analyse des Katalysators ergab: C 90%, Cr 4,4%, Cl 1,4%, F 4,2%.
Zusammensetzung des Umlauf gemisches:
CCl4 57.9 Molprozent
C2Cl6 0,1 Molprozent
CH2Cl2 0,1 Molprozent
CHCl3 0,2 Molprozent
C2Cl4 0,5 Molprozent
CFCl3 41,1 Molprozent
CF2Cl2 0,1 Molprozent
Molverhältnis yon Reaktionsteilnehmern und Umlaufgemisch:
Umlaufgemisch/CyHF/OHU = 5,8/4,1/1,53/1.
Die Kontaktzeit betrug 2 Sekunden und die Reaktionstemperatur 4700C.
Umsetzungsgrad der Reaktionsteilnehmer:
CH4 99,2%
Cl2 96,5%
HF 97,2%
Ausbeuten in %, bezogen auf Methan:
CF3Cl 0,6%
CF2Cl2 47,7%
CFCl3 51,6%
Beispiel 7
Die Reaktion wurde durchgeführt unter Verwendung eines Katalysators, der aus einem mechanischen Gemisch aus 190 cm aktivem Kohlenstoff einer Teilchengröße entsprechend einem Prüfsieb mit 35 bis 65 Maschen (Din Nr. 14—30) und einem fluorierte 1 Aluminiumoxyd (Prüfsieb mit 65 bis 100 Maschen [Din Nr. 30—40]) bestand.
Das fluorierte Aluminiumoxyd stellte gewichtsmäßig 20% der Mischung dar. Der Versuch wurde bei einer Temperatur von 4700C und mit einer Kontaktzeit von 1,2 Sekunden durchgeführt. Zusammensetzung des Umlauf gemisches:
CCl4 78,42 Molprozent
CHCl3 0,24 Molprozent
CH2Cl2 0,10 Molprozent
C2Cl4 0,74 Molprozent
C2Cl6 0,05 Molprozent
CFCl3 20,12 Molprozent
CF2CI2 0,12 Molprozent
Das Molverhältnis der Reaktionsteilnehmer und des Umlauf gemisches:
Umlaufgemisch/CyHF/CHi = 5,78/3,96/1,53/1.
1468
Umsetzungsgrad der Reaktionsteilnehmer:
CH4 97,6%
Cl2 98,8%
HF 95,6%
Ausbeuten in Prozent, bezogen auf eingesetztes Methan:
CF3Cl 0,2%
CF2Cl2 51,2%
CFCl3 48,5% ίο
Beispiel 8
Dieser Versuch wurde unter Verwendung eines aus cm3 fluoriertem Aluminiumoxyd bestehenden und mit 5,5% CrF3 und 3,4% CoF2 durchtränkten Katalysators durchgeführt:
Die Teilchengröße des Katalysators entsprach einem Prüf sieb mit 100 bis 115 Maschen (Din Nr. 40—50). Zusammensetzung des Umlaufgemisches:
20
CCl4 88,07 Molprozent
CHCl3 5,76 Molprozent
598
CH2Cl2 0,68 Molprozent
CFCI3 4,13 Molprozent
C2Cl4 1,21 Molprozent
C2Cl6 0,12 Molprozent
Molverhältnis der Reaktionsteilnehmer und des Umlauf gemisches:
Umlaufgemisch/Clü/HF/CHi = 6/4,3/1,5/1.
Die Kontaktzeit betrug 2 Sekunden und die Reaktionstemperatur 47O0C. Umsetzungsgrad der Reaktionsteilnehmer:
CH4 99%
Cl2 92%
HF 98%
Ausbeuten in Prozent, bezogen auf eingesetztes Methan:
CF3Cl 1,5%
CF2Cl2 47,8%
CFCl3 48,9%
609 635/346

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verbessertes Verfahren zum Chlorfluorieren von Methan mit Fluorwasserstoff und Chlor in der Dampfphase in Gegenwart eines festen Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart von mehreren kontinuierlich im Kreislauf geführten Verbindungen der Gruppe
DE19621468598 1961-09-11 1962-08-30 Verbessertes Verfahren zum Chlorfluorieren von Methan Expired DE1468598C2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1636861 1961-09-11
IT1636861 1961-09-11
DES0081195 1962-08-30

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1468598A1 DE1468598A1 (de) 1970-10-01
DE1468598C2 true DE1468598C2 (de) 1976-08-26

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