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DE146731C - - Google Patents

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Publication number
DE146731C
DE146731C DENDAT146731D DE146731DA DE146731C DE 146731 C DE146731 C DE 146731C DE NDAT146731 D DENDAT146731 D DE NDAT146731D DE 146731D A DE146731D A DE 146731DA DE 146731 C DE146731 C DE 146731C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pianinos
pianino
soundboard
sound
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT146731D
Other languages
English (en)
Publication of DE146731C publication Critical patent/DE146731C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wie bekannt, kann bei einem Flügel dadurch eine Klangverstärkung hervorgebracht werden, daß sein Deckel zu einem Resonanzboden ausgebildet wird.
Nun bedarf es keines weiteren Nachweises, daß es äußerst wünschenswert wäre, eine solche Anordnung auch bei Pianinos treffen zu können.
Die einfache Übertragung der erwähnten,
ίο für Flügel in Vorschlag gebrachten Anordnung auf Pianinos kann hier nicht zum Ziele führen, denn die räumliche Ausdehnung des Deckels eines Pianinos ist zu gering, als daß von seiner Ausbildung als Resonanzboden eine- wesentliche Wirkung erwartet werden könnte.
Aus diesem Grunde wohl sind derartige Versuche bisher noch nicht bekannt geworden. Vielmehr hat man eine Klangverstärkung bei Pianinos dadurch zu erreichen versucht, daß man die hintere Wand des Pianinos mit einem doppelten Resonanzboden versah. Aber auch diese Anordnung konnte befriedigende Ergebnisse in der Praxis nicht liefern, weil Pianinos fast immer mit dem Rücken gegen eine Wand gestellt werden und eine Entwickelung des' Klanges alsdann nicht stattfinden kann.
Nach vorliegender Erfindung soll die Aufgäbe nun in der Weise gelöst werden, daß man dem Deckel des Pianinos gleichsam eine solche Größe gibt, daß er, als Resonanzboden ausgebildet, in der Tat die gewünschte Wirkung ausübt. Es geschieht das in der Weise, daß das Pianino anstatt des gewöhnlichen Deckels einen kastenartigen Aufsatz erhält, dessen oberer und unterer Deckel aus in gewöhnlicher Weise hergestellten berippten Resonanzböden bestehen. So wird die Größe des Deckels gleichsam verdoppelt und es kann daher eine sehr erhebliche Verstärkung des Klanges herbeigeführt werden.
Wesentlich ist dabei, daß die Resonanzböden als unterer und oberer Deckel eines Kastens angeordnet sind, der als Aufsatz auf jedem Pianino angebracht werden kann. Dadurch wird es möglich, die Resonanzkästen nach den normalen Massen der verschiedenen Sorten von Pianinos fabrikmäßig herzustellen und, da Versendungsschwierigkeiten nicht bestehen, sie leicht auf jedem älteren Pianino anzubringen.
Hierin liegt ein wesentlicher Vorteil der Erfindung gegenüber solchen bekannten Anordnungen , bei welchen man bisher schon versucht hat, durch Anbringung einer Art Aufsatz die Klangfülle von Pianinos zu verstärken (Patentschrift 121353).
Bei dieser bekannten Anordnung sollte die gewünschte Wirkung dadurch erzielt werden, daß im oberen Teile des Instrumentes Schallöffnungen angebracht waren, durch welche der Schall mittels eines besonderen, reflektorartig gebogenen Resonanzbodens nach außen geworfen werden sollte. Dieser Resonanzboden ist nun in dem Rahmen des Pianinos selbst eingebaut, er findet auf dem Stimmstock seine Stütze, und demgemäß muß die Anordnung bei jedem Pianino besonders vorgesehen werden. Es handelt sich also nicht
um einen Aufsatz, der als selbständiger Gegenstand hergestellt und bei Pianinos aller Art verwendet werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist der den Gegenstand der Erfindung bildende Resonanzkasten als auf ein Pianino aufgesetzt zur Darstellung gebracht. Der Kasten α besteht aus den in beliebiger Weise, z. B. aus einer für die Kästen der Pianinos verwendeten Holzart hergestellten Seitenwänden, dem Deckel b und Boden c. Diese bestehen aus Resonanzbodenholz und sind mit den Rippen d besetzt, so daß sie gewöhnliche Resonanzböden bilden.
Zur weiteren Verstärkung des Klanges können in mittleren Ebenen des Aufsatzkastens noch ein dritter oder noch mehrere Resonanzböden angebracht werden; selbstverständlich muß dann der Aufsatz entsprechend höher gemacht werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Resonanzkasten für Pianinos, gekennzeichnet durch zwei Resonanzböden, die durch Seitenwände zu einem Kasten zusammengehalten werden, der anstatt des Deckels auf das Pianino aufgesetzt werden kann.
    . 2. Ausführungsform des Resonanzkastens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem oberen und dem unteren Boden parallel dazu noch ein dritter Resonanzboden oder mehrere solcher Böden angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT146731D Active DE146731C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT146731D Active DE146731C (de)

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DE (1) DE146731C (de)

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