DE1467075A1 - Anode zur elektrolytischen Herstellung von Chlor - Google Patents
Anode zur elektrolytischen Herstellung von ChlorInfo
- Publication number
- DE1467075A1 DE1467075A1 DE19621467075 DE1467075A DE1467075A1 DE 1467075 A1 DE1467075 A1 DE 1467075A1 DE 19621467075 DE19621467075 DE 19621467075 DE 1467075 A DE1467075 A DE 1467075A DE 1467075 A1 DE1467075 A1 DE 1467075A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- network
- anode
- attached
- titanium
- column
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B11/00—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
- C25B11/02—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form
- C25B11/03—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form perforated or foraminous
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
Description
Die Priorität der Anmeldung in Orossbritannien Nr. I6592/6I vom 8. Hai I90I wird in Anspruch
genommen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sloh auf Anoden zur Herstellung
von ChIo.' durch Elektrolyse von Salzlösungen» insbesondere
in Zellen, welche eine im wesentlichen waagerechte ßlch bewegende Quecksilberkathode besitzen.
Seit vielen Jahren werden die Castner-Kellner-Zellen weitgehend
zur Salzlösungselektrolyse benutzt, und zwar hauptsähhllch
auf Grund der Tatsache, dass diese Zellen Verhältnismassig
einfach und zuverlässig sind, obwohl bei solchenZellen eine Schwierigkeit darin besteht, dass die Anoden Üblicherweise
aus Kohle bestehen. Aus verschiedenen QrUnden erodieren diese Kohleanoden beim Gebrauch und die Wirtschaftlichkeit der
!eile wird daher nach und nach schlechter, insbesondere im
909831/1079
U67075
Hinblick auf die grundlegenden Arbeitakosten, näalloh die
Blektrizltätskoaten, die in Oroaabritannlen auf. Orund von
Einheiten des Board of Trade errechnet werden» und zwar bezogen sowohl auf die Stromstärke als auch dta Stroaapannung.
Die Stromstärke, diesur Elektrolyse einer beetlaaten Lösung
benötigt wird, 1st la wesentlichen unveränderlich, jedoch hängt die Spannung von dea Abstand zwischen der Kohleanode und
dem Quecke über In der Zelle ab und diese wird aäss alt
wachsender Anodenerosion grSaser.
'Es sind sohon Versuche unternoaaen worden, ua diesen Nachteil
der steigenden Kosten bei der Anodenabnutzung zu begegnen, indem beispielsweise die Anodenabnutzung durch Verwendung anderer
Werkstoffe verringert wurde, jedoch 1st die Auswahl geeigneter Mater la Ilen in dieser Hinsicht sehr beschränkt infolge der in
der Zelle vorliegenden Verhältnisse, näalloh dea naezierenden feuchten Chlor, Quecksilber und Natrluahydroxyd.
Die letzten Forschungen auf dea Gebiet der Blektrooheale und
Metallurgie haben gezeigt, dass Titanaetall, das auf einea
Teil seiner Oberfläche alt elnea Platinbelag versehen lat, als wirksame Anodenoberfläche dient und ein sehr befriedigendes
Material als Anoden für diesen Zweck darstellen. Die an sich hohen Anfangskosten dieses Materials werden durch die auasero
rd en ti ich lange Lebensdauer bei Gebrauch ausgeglichen und ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Abfallzeit
(down time) der Zellen verringert werden kann.
«SI
909831/1079
U67075
Versuche haben Jedoch gezeigt« das·« iodine maxlnale Wirtschaftlichkeit
und Zuverlässigkeit zusammen mit geringen Kosten zu erreichen» es nicht ausreichend 1st» die Kohleanoden elnfaoh
durch ein Stück platinisiertee Titan zu ersetzen. Trotzdem ist
es wünschenswert« schon bestehende Zellen auf platinlslerte
Titananoden soweit möglich umzustellen und durch die vorliegende
Erfindung wird nunmehr eine Anode vorgeschlagen« die besonders für diesen Zweck ausgebildet ist.
Qeraäss der vorliegenden Erfindung besteht ein Titananodenaufbau
zur Herstellung von Chlor durch Chloralkalielektrolyse aus einer wirksamen Anodenoberfläohe aus Platinmetall« das sich
auf einem Netz oder Sieb aus Titan oder einer Titanlegierung befindet* wobei dieses Netzwerk sloh am Ende einer SSuIe befindet
und durch diese In der Zelle aufgehängt ist, die gleichzeitig
den Strom dem Netzwerk zuführt. Das Ende der Säuie i.st von dem Netzwerk In einem Abstand angebracht, so dass
Chlor, welches durch die Elektrolyse in der Nähe des Säulen-
«Kdes freigemacht wird, nicht gefangen wird sondern durch das
Netzwerk hinduroh treten kann und durch die Säule hindurch der
Auslassöffnung der Zelle zugeführt wird« indem es durch den Zwischenraum zwischen den Netzwerk und dem Säulenende hindurohi;ritt.
Der Belag aus dem Platlnmetall, der die ArbeltsoberfÄehe der
Anode darstellt., kann aus Platin selbst bestehen oder aus ■ iroenrieinem anderen Edelmetall oder einer Legierung derselben,
die In ähnlicher Welse wirken» Es wird vorgezogen, Platin,
909831/1079 * ·/.
Rhodium, Iridium oder Legierungen von zweien dieser Metalle vorzugsweise solchen zu verwenden, die Platin salbet enthalten.
Das Platinmetall kann auf einer oder beiden Fliehen des Netzwerks
abgeschieden werden»
Wenn in der vorliegenden Beschreibung von "Netzwerk" die Rede
ist, so wird darunter jede dünne Blechform des Tltanmetalles verstanden, wobei in dem Blech eine grosso Anzahl von Löchern
oder Zwischenräumen vorgesehen sind, die duroh die ganze Stärke des Bleches zwischen den beiden gegenüberliegenden
Blechen hindurchgehen. Der Ausdruck Netzwerk schlleest also
auch Gebilde in fceivebter Form ,beispielsweise Drahtmasohengewebe
und Qaze, durchstanztes oder geschlitztes Metallblech
und das als Streckmetall bekannte Material ein, das dadurch hergestellt wird, das' in ein Blech eine Anzahl von Schlitzen
gestanzt werden, worauf dann das Blech auf seiner ganzen Fläche gestreckt wir* und hierdurch in dem Blech sehr grosse
Zwischenräume gebildet werden.
Die Salzlösungen, welche unter Anwendung der Anöden geaäss der
Erfindung elektrolysiert werden, sind diejenigen der bekannten Art und sie bestehen im allgemeinen aus wässrigen Lösungen
von Natrium- oder Kaliumchloriden, die natürlich oder künstlich sein können und die in irgendeinem gewünschten Ausmass
entsprechend behc.p.rtelt worden sind, um unerwünschte Verunreinigungen
zu entfernen.
909831/1079
H67075
Die Säule kenn Irgendeine geeignete For« besitzen and sie kann
an der Zelle befestigt und In üblicher Welse mit einer S.tromqujLle
fUr den Elektrolyse strom verbunden sein. Die Säule kann
beispielsweise aus einer massiven Stange bestehen« vorzugsweise
ist sie jedoch aus einem Rohr aus Titan oder einer Titanlegierung hergestellt.
Der Abstand des S&ulenendes von dem Netzwerk kann in besonders
geeigneter Weise daduroh hergestellt werden, dass die 8IuIe
an einer Endplatte oder einem Block befestigt wird« welche In einem Abstand an dem Metzwerk angebracht wird und die an den
Kanten von Versteifungsrippen befestigt wird» welche an dem Netzwerk angebracht sind. .. ■
Die Versteifungsrippen kennen selbst sum Anbringen der Bndplatte
oder des Blockes dienen, und zwar in einem gewissen Abstand zu dem Netzwerk. Besonders geeignete Versteifungsrippen sind sowohl
hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit als auch der Wirksamkeit entsprechende Streifen, die mit ihren Kanten an dem Netzwerk
angebracht sind. Solohe Streifen kttanen gebogen sein.und
zwei oder mehr derselben kennen In beliebiger Weise miteinander
verbunden werden, um so den gewUnsohten Orad der Versteifung
für das Netzwerk zu liefern und auaserdem eine entsprechend
starke Verbindung mit der Endplatte oder dem Block herzustellen.
909831/1079
U67075
Um zu vermeiden, dass die Versteifungsrippen Oas In dem
Zwischenraum zwischen dem Säulenende und dem Netzwerk fangen» sollte darauf geachtet werden« dass jeweils ein Zwischenraum
geschaffen wird« der eine Verbindung zwischen dem Hauptkörper des Salzelektrolyten und dem Raum sohafft, der das Säulenende
und das Netzwerk trennt. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass das Säulenende bzw. die Endplatte oder der
Block nur teilweise durch die Stutzglieder umgeben werden oder indem Zwischenräume zwischen den Sttttzgliedem oder In
der Endplatte oder dem Block geschaffen werden.
Es wird vorgezogen, dass, abgesehen von der Platinmetalloberfläohe,
sämtliche Teile des Anodenaufbaus, welche mit dem Zelleninhalt in Berührung kommen, aus Titan oder einer Titanlegierung
bestehen. Hierdurch wird sämtliohen Korrosions-Problemen wirksam begegnet. Wenn es als unwirtschaftlich angesehen
wird, die massiveren Teile, insbesondere die Säule, auch aus massivem Titan oder einer Titanlegierung herzustellen,
so kann ein Kern aus einem billigeren Metall verwendet werden, vorausgesetzt, dass dieses nicht den Korrosionseinflttssen
des Zelleninhalts ausgesetzt wird.
Die Anoden gemäss der Erfindung können leicht die Üblichen
Qraphltanoden ersetzen und sie besitzen für diesen Zweck einen
elnfaohen kräftigen und befriedigenden Aufbau. Das Titannetzwerk, auf dem die wirksame PlatlnoberflSohe aufgebracht ist,
tauoht in die Salzlösung ein und kann in dieser leicht und genau eingestellt und in einer parallelen Ebene zu der Kathoden·
909831/1079
.A
U67075
- 7 oberfläche aus Queokellber gehalten «erden*
Die Erfindung 1st auf den Zeichnungen nKher erläutert, und «war
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Anode genäse der Erfindung, Fig. 2 einen Grundriss einer AusfUhrungaform einer Anode«
Pig. 5 einen Schnitt und
Fig. 4 einen Grundriss einer AusfUhrungeform einer Anode, die
Fig. 4 einen Grundriss einer AusfUhrungeform einer Anode, die
a^g^Hnriert ist gegenüber derjenigen der Pig. I und 8.
.''5$ 5 und 6 neigen teilweise im Schnitt und teilweise In Ansioi't
eine weitere Ausf Uhr mgs form einer Anode, und zwar In der
')?he d«r StUtneUule.
'<*?. I'i;, T ur-i 8 zeigen elie andere AusfUhrungsfora, wie die
c;: j?i'i. κ tu; .1 6 und
■■■'.τ ο ?<-1gt; «inen Grundriss einer Anode entsprechend den
rHKm «f.er FIg:. 5 bis 8.
ν-;: in con Flg. 1 und 2 dargestellte Anode besteht aus eines
vrirwevlr 10 r.us'JJitp.n, das seitliche Randteile 11 besitzt, die
vi ftV: cw '.ükllg sur Ebene des Netzwerkes abgebogen sind, wobei
• 'we*. aneirmnderstossendsn Seltenteilen 11 an den Ecken Aus-
;jt'<-\i t?,e 12 angebracht sind. Dieses Netzwerk 1st auf seiner
.te und an der Fläche, die mit der Salzlösung In Be-
% kommt, mit einer Schicht aus Platinmetall versehen, die
nuf der Zeichnung nicht dargestellt 1st.
909831/1079
U67075 - 8 -
An der Oberfläche des Bleches IO und innerhalb der durch die
Seitenteile 11 begrenzten Fläche sind vier U-förmige Versteifungsrippen
13 angebracht» von denen jede aus einem Titanbleohstreifen
besteht. Diese Versteifungsrippen 13 sind paarweise angeordnet und liegen mit den etwas abgeflachten Ecken
aneinander» so dass sie einen Hohlraum oder eine Tasche 14 bilden. Vorzugsweise ist das untere Blech 10 und der Hohlraum
14 quadratisch oder rechteckig.
Innerhalb des Hohlraumes Ik befindet sich eine Titanplatte 15,
welche nach oben abgebogene Kanten 16 besitzt. Die so gebildeten
Seikenflächen 16 sind an den entsprechenden Flächen der
Versteifungsrippen 13 angebracht. Die Platte 15 befindet rri.eh in einem Abc i>d von dem Netzwerk oder Blech 10 und die
Ecken der Platte sind abgeschnitten, so dass eine Verbindung
zwischen der. Räumen ober- und unterhalb der Platte 15 durch die
«ο gebildeten Öffnungen 17 yescheffen wird.
An der Platte 15 Ist eine Schale oder ein Topf 18 aus Titanblcch
befestigt und an dein Rand 19 dieser Schale 18 1st das
eine Ende einer zylindrischen Hülse SO aus Titanblech angebracht,
beispielsweise durch eine Schweissverbindung. OeuUnscntenfalls
können der Topf 18 und die Hülse 20 zusammen als eine Einheit hergestellt werden, um so die Verbindung
derselben zu vermeiden.
909831/1079
Bei der in den Fig« 3 und 4 dargestellten AusfUhrungsform ist
eine Doppelanode vorgesehen, im wesentlichen von der Art» wie sie in den Flg. 1 und 2 dargestellt ist. Bei dieser AusfUhrungsform
ist ein einziges Blech 10 mit zwei Säulen 20 versehen. Die Bezugszeichen der Pig. 3 und 4 entsprechen
denjenigen der Fig. 1 und 2.
Sämtliche Teile dor Vorrichtung bestehen ebenfalls aus Titan
oder einer Titanlegierung und die untere Fläche des Netzwo'ks
10 ist platinislert.
Innerhalb der Hülse 20 befindet sich eine mit ihr in elektrischer
Verbindung stehende Kupferstange, die auf der Zeichnung nioht dargestellt i3t.
Die Verbindungen zwischen den Teilen 10 und 13» 11 und 12,
13 und 16 sowie 16 und l8 sind vorzugsweise durch Punktschweissen
hergestellt, woil hierdurch in wirtschaftlicher Weise eine sehr befriedigende Verbindung geschaffen wird. Bei
den Versteifungsrippen 13» welche mit ihren Kanten auf d«e
Netzwerk 10 aufliegen, kann die Punkt3chweissverblndung dadurch herbeigeführt were1 an, dass die Versteifungsrippen an beiden
Seiten mit verhältnismässig massiven Stangen belegt werden»
Vi ob ei die Kante der Versteifungsrippen zwischen diesen Stangen
hervorragt, worauf dann auf diese Kante das Netzwerk gelegt wird und die Schweisselektroden mit den Metzwerk und den in
einer Ebene liegenden Kantender Stangen und Versteifungsrippen
BAD ORIGINAL/,
909831/1079
U67075 - ίο -
angebracht werden.
Der Topf 18 und die Hülse 20» welche zusanmen die Säule bilden,
mittels deren die Anode aufgehängt wird und gleichzeitig zum
Leiten des elektrischen Stroms dient, sind vorzugsweise fest
miteinander verschwelest, um so eine flUasigkeitsdlchte Verbindung
zu bilden und zu verhindern, dass die Salzlösung oder ein anderes Innerhalb der Elektrolysezelle befindliches Medium
In das Innere der Säule gelangt und mit der darin befindlichen
Stange In Berührung tritt. Die Berührung zwischen der Kupferdrahtstange
und der Säule kann an irgendeinem beliebigen Punkt erfolgen, entweder an der Ober- oder Unterseite oder an
Irgendeiner Stelle.
Es 1st darauf hinzuweisen, dass die Säule verhältnismäßig;
massiv sein kann, ohne da^JS die wirksame Fläche der Anode verringert
wird, weil das an der Ancde in dar Nähe der Säule freigemachte Chlor durch das laschensieb in den Hohlraum V\ eintreten
und hieraus durch die öffnungen IT austreten kann.
Bei der Ausf(ihrungsform, vilc sie In den Fig. 5 bis 9 dargestellt
1st, ist ein Blech oder ein Netzwerk 10 aus Titan mit Versteifungsrippen 21 versehen. Diese Versteifungsrippen liegen
mit ihrer Kante auf der oberen Fläche des Netzwerks 10. Die Versteifungsrippen sind in der Längsrichtung rechtwinklig abgebogen,
wie bei 22 aus Fig. 5 ersichtlich 1st» und sohllessen
•Inen Tltanblook 23 ein» der in einem Abstand von der oberen
Metswerkfläche angebracht ist, so dass ein Hohlraum 24 gebildet
./. 909831/1079 BAD original
Κ67075 - η -
wird. Zentral In dem Block 23 1st eine Bohrung oder ein Hohlraum
25 vorgesehen. In den die auf der Zeichnung nicht dargenteile
Tragstange hineinragt und befestigt 1st» beispielsweise durch Einschrauben und/oder Verschweissen. Wie sich aus PIg.
(i ergibt, umfassen die entsprechend gebogenen Verstärkungsvippen
den ganzen Block 23 und die unteren Teile derselben
Hind unterhalb des Blockes mit Einschnitten versehen, damit
die Elektrolytflüssigkeit in den Raum 24 eintreten kann. Das
Ausmass dieser Einschnitte lcann verschieden sein. Beispiels-
\:ef.se sind die Einschnitte auf zwei gegenüberliegenden Selten
der. Blockes angebracht oder sie erstrecken eich vollkommen um
äen Block herum.
Ηοϊ. dur Aus:ί "Uhr ungsform räch den Fig. 7 und 8 berühren die
«iitspi.'tHihenß gebogenen Erden 22 der Versteifungsrippen nur
/;ü£;en'ib«j»llegende Seiten des quadratischen Blockes 23 und in
di«se;u Pail ist es nicht erforderlich, dass Ausschnitte an den
Tepstiiifungsrippen vorgesehen werden. Das Tltannetzwerk 1st
r.it einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Auftrag aus u?.iiem Platirmetall versehen..
Viaim die beschriebene Anc.de in Betrieb ist, so tritt das an
tier Anodenoberfl?' h frei werdende Qas durch die öffnungen des
lietzwerks 10 hinduroh. Der Teil des Gases, der in unmittell:arer
Nuohb«r3chnft des Elockes 23 gebildet wird, gelangt
durch die öffnungen des Netzwerkes in den Raum 2h und tritt
dann seitlich zwischen der unteren Kante des Blockes und/oder
909831/1079
H6-7075
den Versteifungsrippen aus und gelangt so auf die obere Fläche
des Metswerkes und In die Hauptmasse des Elektrolyten. Schließe-Hch
tritt das Oas in den Hauptgasraun der Zelle.
Die Herstellungsverfahren zur Erzeugung der beschriebenen Anoden sind In wesentlichen die gleichen.
909831/1079
Claims (1)
- Dr. Expl.- 13 Patentansprüche1.) Anoden zur Herstellung von Chlor durch Chloralkalieelektrolyse, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Anodenober· fache ausjelnem Platinmete 11 besteht, das auf einem Netswerk aus Titan oder einer Titanlegierung abgeschieden ist, wobei das Netzwerk von einer gleichzeitig als Stromleiter dienenden Säule getragen wird und das Ende der Säule in einem Abstand von dem Netzwerk angebracht 1st, so dass das durch Elektrolyse freiwerdende Chlor In der Nähe der Säule nicht gefangen wird, sondern duroh das Netzwerk hindurchtritt, um aus der Zelle durch den Zwischenraum zwischen den Netzwerk und dem Säulenende hindurchzutreten.2.) Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die wirksame Anodenoberfläohe bildende Platinmetall aus Platin, Rhodium, iridium oder einer Legierung von zwei oder mehreren dteser Metalle besteht.2.) Anode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Säule In der Nähe des Netzwerkes an einer Endplatte oder einem Block befestigt 1st, der In einem Abstand von dem Netzwerk angebracht 1st und mit seinen Kanten an Versteifungsrippen befestigt 1st, welche auf dem Netzwerk angebracht sind.909831/1079U670754») Anode naoh Anspruch 3» daduroh gekennzeichnet« dass die Versteifungsrippen die Endplatte oder den Block tragen, und zwar in einem Abstand von den Netzwerk.5.) Anode naoh Anspruch 3 oder 4, daduroh gekennzeichnet» dass die Versteifungsrippen aus Metallstreifen bestehen, die alt Ihrer Kante an dem Netzwerk angebracht sind.6.) Anode nach einem der Ansprüche 1 bis 5, daduroh gekennzeichnet, dass, abgesehen von der PlatinmetalloberflKche, sämtliche Teile des Anodenaufbaus, die mit dem Zelleninhalt In Berührung treten, aus Titan oder einer Titanlegierung bestehen.7·) Anode nach einem der Ansprüche 1 bis 6, daduroh gekennzeichnet, dass die Säule aus einem Titanrohr oder einem solchen aus einer Titanlegierung besteht.909831/1079Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB16592/61A GB958413A (en) | 1961-05-08 | 1961-05-08 | Improvements in anodes for use in electrolysis |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1467075A1 true DE1467075A1 (de) | 1969-07-31 |
| DE1467075B2 DE1467075B2 (de) | 1970-09-10 |
Family
ID=10080110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621467075 Pending DE1467075B2 (de) | 1961-05-08 | 1962-05-07 | Anode zur elektrolytischen Herstellung von Chlor |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3297561A (de) |
| AT (1) | AT240387B (de) |
| CH (1) | CH433211A (de) |
| DE (1) | DE1467075B2 (de) |
| ES (1) | ES277142A1 (de) |
| GB (1) | GB958413A (de) |
| NL (2) | NL135399C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2408392A1 (de) * | 1973-02-21 | 1974-08-22 | Ici Ltd | Anoden fuer elektro-chemische verfahren |
| EP0012852A3 (de) * | 1978-12-29 | 1980-08-20 | Allied Corporation | Kathodenanordnung für mehrzelligen Elektrolyseur |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1087529A (en) * | 1965-11-04 | 1967-10-18 | Murgatroyds Salt & Chem | Improvements in or relating to electrolytic diaphragm cells |
| GB1290099A (de) * | 1969-06-25 | 1972-09-20 | ||
| GB1304518A (de) * | 1969-06-27 | 1973-01-24 | ||
| BE755592A (fr) * | 1969-09-02 | 1971-03-02 | Ici Ltd | Assemblage anodique |
| BE758770A (fr) * | 1969-11-28 | 1971-04-16 | Loftfield Richard E | Anode de dimensions stables |
| US3912616A (en) * | 1973-05-31 | 1975-10-14 | Olin Corp | Metal anode assembly |
| AU498239B2 (en) * | 1973-09-26 | 1979-02-22 | Lamm, August Uno. | A chlorinator cell |
| US3953316A (en) * | 1973-11-05 | 1976-04-27 | Olin Corporation | Metal anode assembly |
| US4290873A (en) * | 1979-06-25 | 1981-09-22 | Weaver Ron L | Chlorine gas generator apparatus |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA631022A (en) * | 1961-11-14 | G. Cottam Ronald | Anodes for electrolytic cells | |
| CA616029A (en) * | 1961-03-07 | W. Ravenscroft Arthur | Anodes for electrolytic cells | |
| US2974098A (en) * | 1961-03-07 | Rod and plate electrode assembly | ||
| US2681311A (en) * | 1948-07-12 | 1954-06-15 | Petrolite Corp | Electric treater |
| US2719117A (en) * | 1950-10-04 | 1955-09-27 | Dow Chemical Co | Mercury-cathode electrolytic cell |
| DE934044C (de) * | 1951-04-10 | 1955-10-13 | Hoechst Ag | Elektrodenanordnung fuer elektrolytische Zellen |
| BE573978A (de) * | 1957-12-17 | 1959-06-17 | ||
| FR1226153A (fr) * | 1958-06-05 | 1960-07-08 | Tno | électrode électrolytique résistant à la corrosion |
-
0
- NL NL278152D patent/NL278152A/xx unknown
- NL NL135399D patent/NL135399C/xx active
-
1961
- 1961-05-08 GB GB16592/61A patent/GB958413A/en not_active Expired
-
1962
- 1962-05-07 DE DE19621467075 patent/DE1467075B2/de active Pending
- 1962-05-08 AT AT375162A patent/AT240387B/de active
- 1962-05-08 CH CH550562A patent/CH433211A/de unknown
- 1962-05-08 US US193668A patent/US3297561A/en not_active Expired - Lifetime
- 1962-05-08 ES ES277142A patent/ES277142A1/es not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2408392A1 (de) * | 1973-02-21 | 1974-08-22 | Ici Ltd | Anoden fuer elektro-chemische verfahren |
| EP0012852A3 (de) * | 1978-12-29 | 1980-08-20 | Allied Corporation | Kathodenanordnung für mehrzelligen Elektrolyseur |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB958413A (en) | 1964-05-21 |
| US3297561A (en) | 1967-01-10 |
| DE1467075B2 (de) | 1970-09-10 |
| CH433211A (de) | 1967-04-15 |
| AT240387B (de) | 1965-05-25 |
| NL135399C (de) | |
| NL278152A (de) | |
| ES277142A1 (es) | 1962-08-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2109091C3 (de) | Elektrode für Elektrolysezellen | |
| DE2735239C2 (de) | Monopolare Membran- oder Diaphragmaelektrolysezelle | |
| DE2832664A1 (de) | Elektrolysezelle fuer die elektrolyse von meerwasser | |
| DE2445579A1 (de) | Elektrolytische zellen | |
| DE2812055C2 (de) | Bipolare Elektrode | |
| EP0089475B1 (de) | Beschichtete Ventilmetallanode zur elektrolytischen Gewinnung von Metallen oder Metalloxiden | |
| DE1467075A1 (de) | Anode zur elektrolytischen Herstellung von Chlor | |
| DE2125941C3 (de) | Bipolare Einheit und damit aufgebaute elektrolytische Zelle | |
| DE2923818A1 (de) | Elektrodenabteil | |
| DE2041250C3 (de) | Gitteranode für eine Elektrolysezelle | |
| DE3406797C2 (de) | Beschichtete Ventilmetallanode zur elektrolytischen Gewinnung von Metallen oder Metalloxiden | |
| DE2046479B2 (de) | Anodenanordnung in einer elektrolysezelle | |
| DE2150814B2 (de) | .Elektrolysezelle mit einer Kathode aus fließendem Quecksilber | |
| DE2603626A1 (de) | Anodenzusammenbau fuer eine elektrolytische zelle | |
| DE3017006A1 (de) | Elektrolyseverfahren und elektrolysegeraet | |
| DE2527874A1 (de) | Elektrode fuer elektrolysezellen | |
| DE1567964A1 (de) | Kathodenstruktur fuer elektrolytische Zellen | |
| DE2255741A1 (de) | Diaphragmenserienelektrolysevorrichtung | |
| DE2255742A1 (de) | Hohle metallanoden fuer elektrolysezellen mit vertikalen elektroden und zelle mit solchen anoden | |
| DE2426098A1 (de) | Metallanodenanordnung | |
| DE1467075C (de) | Anode zur elektrolytischen Herstellung von Chlor | |
| DE1965412C3 (de) | Elektrolysezellenanordnung | |
| DE2311877A1 (de) | Elektroden fuer elektrochemische verfahren | |
| DE2408392C3 (de) | Anoden für eine Elektrolysezelle | |
| DE4318533A1 (de) | Bipolare Elektrolysezelle |