DE1466329C - Schaltungsanordnung zum Ubersteuerungs schutz von geregelten Hochfrequenz Ver starkern insbesondere fur Fernsehempfan ger - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Ubersteuerungs schutz von geregelten Hochfrequenz Ver starkern insbesondere fur Fernsehempfan gerInfo
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Description
1 \ 2
Schaltungsanordnung zum Übersteuerungsschutz ', übersteuerten Zustand-eine Regelspannung abgibt,
von geregelten Hochfrequenzverstärkern, insbesondere Durch entsprechende Dimensionierung des Arbeitsfür Fernsehempfänger. Widerstandes und des zugeordneten Zeitgliedes kann
Um die Ausgangs-Signalspannung eines Hoch- dann die dämpfende oder regelnde Wirkung der Diode
frequenzverstärkers konstant zu halten, wird üblicher- 5 überwiegen, wie es an Hand von Ausführungsbeiweise
von diesem Ausgangssignal eine Regelspannung spielen nachfolgend zum Verdeutlichen der Wirkungsabgeleitet,
die einer oder mehreren Regelstufen des weise von erfindungsgemäßen Schaltungen beschrieben
Verstärkers zugeführt wird. Dadurch kann der Ver- wird.
Stärkungsfaktor der jeweils auftretenden Eingangs- In den Fig. la bis Ig sind Prinzipschaltbilder
Signalspannung angepaßt werden. Zur Erzeugung io erfindungsgemäßer Schaltungsanördnungen gezeigt,
dieser Regelspannung werden bei Fernsehempfängern Hierbei wird die. Vorspannung jeweils aus dem Basis-Tastregelröhren
verwendet, deren Anode von aus dem Spannungsteiler des verwendeten Transistors ent-Zeilentransformator
entnommenen positiven Tast- nommen. Bei Überschreiten einer bestimmten Größe
impulsen gespeist wird, damit zwischen zwei Zeilen- der Signalspannung wird die Diode D leitend. Dabei
impulsen etwa auftretende Störimpulse auf die Regel- 15 wird das Gleichspannungspotential des Kondensators
spannungserzeugung keinen Einfluß nehmen können. C1 (Zeitglied A1C1) durch die Ladeströme je nach
Durch in solchen Schaltungen benutzte Zeitglieder Polarität der Diode D geändert, was den Arbeitspunkt
kann sich die Regelspannung jedoch nur jeweils ver- des Transistors T entsprechend ändert im Sinne Aufzögert
ausbilden, so daß beim Umschalten von einem wärts-bzw. einer Abwärtsregelung. Nach der Erfindung
Sender mit schwach einfallender Signalspannung auf ao dient Diode D zur Gewinnung einer sofort einsetzenden
einen stark einfallenden Sender der HF-Verstärker Regelspannung und wirkt gleichzeitig dämpfend auf
leicht übersteuert wird, so daß im Verstärkerausgang den Kollektorkreis des Transistors. Bei Bedarf kann
das HF-Signal verzerrt ist. Abhängig von der Größen- der Arbeitswiederstand R1 der Diode D als Regelordnung
dieser Verzerrung kann sich keine oder eine widerstand ausgebildet sein. .
nur ungenügende Regelspannung bilden, so daß der as In F i g. 1 a ist beispielsweise eine erfindungsgemäße Verstärker im übersteuerten Zustand bleibt. Zum Ver- Schaltung gezeigt, bei der die Verstärkung im Sinne meiden dieses Effektes ist es bekannt, parallel zu den einer Verminderung des Kollektorstromes des Tran-Arbeitswiderständen einer oder mehrerer Verstärker- SiStOrSr abwärts geregelt wird. Diode D '■ wirkt stufen vorgespannte Dioden zu schalten, so daß eine dämpfend auf den Kollektorkreis. Das bei E über die Signalspannung einen vorbestimmten Wert nicht über- 30 Koppelkapazität C2 an die Basis des Transistors T schreiten kann. Diese Diodenwirkung ist aber nur zu gelangende Signal wird verstärkt an dessen Kollektor erzielen, wenn die Innenwiderstände von Diode und abgenommen, wobei die Basis an einem üblichen Vorspannungsquelle wesentlich kleiner als der Arbeits- Spannungsteiler aus den Widerständen U1, R2, R3 liegt, widerstand sind. Weiter ist es bekannt, eine am Ka-. .während parallel zum Kollektorkreis die DiodeD in todenwiderstand der letzten Zwischenfrequenz-Ver- 35 Serie mit einem Zeitlied A1C1 liegt. Die Diode D ist stärkerstufe abgenommene Regelspannung dem Steuer- über den Spannungsteiler R1, R2, R3 vorgespannt, gitter der Taströhre unter Umgehung des Videoanteils Abhängig von einer bestimmten Größe der Ausgangszuzuführen. Diese Schaltmaßnahme kann aber nur spannung am Transistor T wird die Diodenvorspanbei Röhrenverstärkern wirksam angewendet werden. nung überschritten, und die Diode bedämpft den Aus-
nur ungenügende Regelspannung bilden, so daß der as In F i g. 1 a ist beispielsweise eine erfindungsgemäße Verstärker im übersteuerten Zustand bleibt. Zum Ver- Schaltung gezeigt, bei der die Verstärkung im Sinne meiden dieses Effektes ist es bekannt, parallel zu den einer Verminderung des Kollektorstromes des Tran-Arbeitswiderständen einer oder mehrerer Verstärker- SiStOrSr abwärts geregelt wird. Diode D '■ wirkt stufen vorgespannte Dioden zu schalten, so daß eine dämpfend auf den Kollektorkreis. Das bei E über die Signalspannung einen vorbestimmten Wert nicht über- 30 Koppelkapazität C2 an die Basis des Transistors T schreiten kann. Diese Diodenwirkung ist aber nur zu gelangende Signal wird verstärkt an dessen Kollektor erzielen, wenn die Innenwiderstände von Diode und abgenommen, wobei die Basis an einem üblichen Vorspannungsquelle wesentlich kleiner als der Arbeits- Spannungsteiler aus den Widerständen U1, R2, R3 liegt, widerstand sind. Weiter ist es bekannt, eine am Ka-. .während parallel zum Kollektorkreis die DiodeD in todenwiderstand der letzten Zwischenfrequenz-Ver- 35 Serie mit einem Zeitlied A1C1 liegt. Die Diode D ist stärkerstufe abgenommene Regelspannung dem Steuer- über den Spannungsteiler R1, R2, R3 vorgespannt, gitter der Taströhre unter Umgehung des Videoanteils Abhängig von einer bestimmten Größe der Ausgangszuzuführen. Diese Schaltmaßnahme kann aber nur spannung am Transistor T wird die Diodenvorspanbei Röhrenverstärkern wirksam angewendet werden. nung überschritten, und die Diode bedämpft den Aus-
Eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist 40 gangskreis. Außerdem entsteht am Dioden-Arbeits-
demgegenüber unabhängig davon verwendbar, ob der widerstand R1 eine Richtspanriung, welche den Kollek-
Verstärker mit Transistoren oder Röhren bestückt ist. torstrom des im vorliegenden Fall verwendeten pnp-
Die Schaltungsanordnung zum Schutz von geregelten Transistors verringert. Beim Verwenden eines npn-
Hochfrequenzverstärkern gegen Übersteuerung, ins- Transistors ergibt sich dagegen die Schaltung nach
besondere für Fernsehempfänger, unter Verwendung 45 Fig. 1 b, bei der die Spannungen entsprechend um-
einer parallel zum Arbeitswiderstand eines geregelten gepolt sind.
Transistors bzw. einer geregelten Röhre geschalteten Die Schaltanordnungen nach F i g. la und Ib sowie
Diode, die so vorgespannt ist, daß sie leitend wird und If und Ig arbeiten sämtlich nach dem Prinzip der
eine Bedämpf ung bewirkt, solange die normale Regel- »Abwärtsregelung« durch Herabsetzung des Kollektorspannung
infolge der Verwendung zeitverzögernder 50 gleichstroms, womit die Transistorkennlinien in Gebiete
Siebglieder noch nicht wirksam ist und die Signal- geringerer Steifheit gesteuert werden. Diese Schalspannung
einen bestimmten Wert überschreitet, kenn- tungen sind besonders geeignet für Transistorgeräte
zeichnet sich gegenüber dem genannten Stand der mit geringem Stromverbrauch und niedrigen Eingangs-Technik
dadurch daß der Arbeitswiderstand der leitwerten. Die Schaltungen nach Fig. la und Ib
Diode so geschaltet ist, daß die daran bei Leitendwer- 55 sowie If sind rückwärts geregelt, während die Schalden
der Diode entstehende Richtspannung eine Ver- tungnachFig. Ig vorwärts geregelt ist.
Schiebung der Arbeitspunktes einer oder mehrerer Sollen dagegen größere Signalspannungen ver-Verstärkungsstufen im Sinne einer Verminderung des arbeitet werden, wird der Transistor besser »aufwärts« Verstärkungsgrades bewirkt. - geregelt, d. h., der Kollektorgleichstrom steigt an bei
Schiebung der Arbeitspunktes einer oder mehrerer Sollen dagegen größere Signalspannungen ver-Verstärkungsstufen im Sinne einer Verminderung des arbeitet werden, wird der Transistor besser »aufwärts« Verstärkungsgrades bewirkt. - geregelt, d. h., der Kollektorgleichstrom steigt an bei
Es wird also die am "Dioden-Arbeitswiderstand ent- 60 abnehmender Steilheit. Für diese Fälle sind erfindungsstehende Richtspannung zur Übersteuerungsregelung gemäße Schaltanordnungen nach Fig. lc, Id und Ie
von Verstärkerkanälen ausgenutzt, bis die in üblicher anzuwenden. Hierbei entspricht Schaltung nach Fig.
Weise verzögert einsetzende Regelspannung des Ver- Ic derjenigen von Fig. la, nur daß jetzt Diode/)
stärkers den Signalpegel wieder herabsetzt und die entsprechend einer Aufwärtsregelung gepolt ist.
Diode dadurch wieder gesperrt wird. 65 In den F i g. 2 und 3 sind noch zwei Anwendungs-
Diode dadurch wieder gesperrt wird. 65 In den F i g. 2 und 3 sind noch zwei Anwendungs-
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltung liegt beispiele gezeigt.
darin, daß im normalen Betriebszustand des Verstär- Nach F i g. 2 wird über mehrere Stufen rückwärts
kers die Diode nicht wirksam ist, sondern nur im von Transistor T3 nach T1 geregelt. Das bei E über C3
eingespeiste Signal gelangt an die Basis des Transistors T1, die am Spannungsteiler R1, R2, R3 liegt, und
wird nach Verstärkung in T1 über den Koppelkondensator
C3 an die Basis des Transistors T2 geführt und
darin weiter verstärkt. Nur im übersteuerten Zustand bewirkt die vorgespannte Diode D1, daß eine positive
Spannung an die Basis des Transistors T1 gelangt. Das
unverzerrte und nicht übersteuerte Signal gelangt über C4 und Transistor T3 an den Demodulator D2 und
kann bei A abgenommen werden.
Mit gleichen Bezeichnungen zeigt schließlich F i g. 3 ein Schaltbeispiel mit demselben Prinzipaufbau für
einen Fernsehbild-Zwischenfrequenzverstärker, der gegen Übersteuerung im angegebenen Sinne geschützt
ist.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Schutz von geregelten Hochfrequenzverstärkern gegen Übersteuerung,
insbesondere für Fernsehempfänger, unter Verwendung einer parallel zum Arbeitswiderstand
eines geregelten Transistors bzw. einer geregelten Röhre geschalteten Diode, die so vorgespannt
ist, daß sie leitend wird und eine Bedämpfung bewirkt, solange die normale Regelspannung
infolge der Verwendung zeitverzögernder Siebglieder noch nicht wirksam ist und die Signalspannung
einen bestimmten Wert überschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß der
Arbeitswiderstand (R1) der Diode (D) so geschaltet
ist, daß die daran bei Leitendwerden der Diode (D) entstehende Richtspannung eine Verschiebung des
Arbeitspunktes einer oder mehrerer Verstärkungsstufen im Sinne einer Verminderung des Verstärkungsgrades
bewirkt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Richtwiderstandes
(R1) der Diode (D) einstellbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung für
die Diode (D) aus dem Basisspannungsteiler (R1, R2, R3) eines basisgesteuerten Transistors abgeleitet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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