DE1466052A1 - Antennensystem zur Verwendung bei Raumfahrzeugen od.dgl. - Google Patents
Antennensystem zur Verwendung bei Raumfahrzeugen od.dgl.Info
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Description
!•!•ton 11139
Compagnie Francaise Thomson-Houston,
Paris 8, Boulevard Haussmann 175 (Frankreich)
"Antennensystem zur Verwendung bei Raumfahrzeugen od. dgl."
Französische Priorität vom Ij5. November 1964
aus der franz. Patentanmeldung Nr. 99^ 959
Die Erfindung schafft ein verbessertes Mehrzweckantennensystem,
das in der Lage ist« gleichzeitig Radiosignale von verschiedenen Quellen mit verschiedenen Richtungsund
anderen Merkmalen zu senden» Die Erfindung wurde zur Verwendung in Raumfahrzeugen entwickelt, Insbesondere
Satelliten, für Fernmeldesysteme und wird demgemäss
Prop» 3576/RTT - 1 - - IO§048/0120
hierin unter besonderem Hinweis auf dieses Anwendungsgebiet erläutert. Es ist jedoch klar, dass die Erfindung
für andere Anwendungsgebiete im Bereiche von Punkverbindungen anwendbar ist.
Verbindungen mit Satelliten und anderen Arten von Raumfahrzeugen lassen schwierige Probleme entstehen, die
hauptsächlich auf die beträchtliche Anzahl verschiedener P Verbindungsglieder zurückzuführen sind, die geschaffen
werden müssen und auf das Senden von Signalen verschiedenster Merkmale bezüglich der Trägerfrequenz, Polarisation
und Richtung, die auch mit den äusserst beschränkten Raumverhältnissen und der begrenzten Lastträger-Leistungsfähigkeit
des Fahrzeuges im Zusammenhang steht. Die heutigen Satelliten erfordern im allgemeinen das gleichzeitige
Vorsehen von drei verschiedenen Arten von Funkverbindungen:
1) Eine Hauptverbindung für das Senden und den Empfang von Informationen,
2) eine Fernmessverbindung zur übertragung von Messungen,
die an Bord des Satelliten durchgeführt wurden, und
J>) eine Fernsteuerungsverbindung für den Empfang von
Steuerungssignalen zum Betätigen verschiedener Relais, die die Arbeitsweise der Satellitengeräte steuert. Verschiedene
Radiofrequenzbänder sind durch internationale Vereinbarung jedem der obigen Verbindungsglieder zugeordnet.
■" 2 " 909048/0126
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Einige der Radioverbindungen in den obigen Verbindungsgliedern können gerichtet gesendet (und empfangen) gesendet
werden, während andere in vielfachen Richtungen gesendet (und empfangen) werden müssen. So wird das
obenerwähnte Haupt- oder Informstionsglied im allgemeinen
nur in Betrieb gesetzt, nachdem der Satellit auf seine vorgeschriebene Umlaufbahn gebracht worden
ist und sich weiterhin in seiner Lage in der Umlaufbahn stabilisiert hat, so dass er ständig die gleiche Seite |
zur Erde kehrt. Unter diesen Bedingungen ist es hochgradig
vorteilhaft, die Informationssignale über eine Richtantenne zu senden, wie etwa einen /xii-.ls tr ahler,
der senkrecht auf die Erde zu zeigt, da dies eine beträchtliche Verstärkung in dem Strahlungswirkungsgrad
gestattet.
Andererseits können andere Arten von Informationen, wie etwa die obenerwähnten Fernmess- und Steuersignale, die
als Verbindungsglieder (2) und (;>) erwähnt wurden, nicht
nützlich durch eine Richtantenne gesendet werden, da das Senden dieser Signale beginnen können muss, bevor der
Satellit stabilisiert ist und während er noch beliebig im Raum herumwirbelt.
Obiges stellt eine Situation dar, worin ein Raumfahrzeugantennensystem
sowohl die.gerichtete als auch die Vielrichtungssendung
und den Empfang verschiedener SignaIg
übernehmen muss» Es ist klar* dass andere Lagen, in denen
eine im allgemeinen gleichartige Forderung auftritt, durchaus eintreten können.
Bisher wurden nach bestem Wissen und Gewissen der Anmelder keinerlei Anstrengungen gemacht, um ein einheitliches
oder integriertes Mehrzweckantennensystem zu schaffen,
das in der Lage wäre, gleichzeitig ein Signal gerichtet und ein anderes Signal in vielfacher Richtung abzustrahlen.
Es ist daher eine Hauptaufgabe der Erfindung, diese Lücke
zu füllen und solch ein integriertes Vielzweckantennensystem
zu schaffen.
Die übliche Antennenanordnung, die gewöhnlich in Satelliten für die gleichzeitige Übertragung von gerichteten und vielfach
Richtungsradiowellen verwendet wird, besteht einfach in zwei verschiedenen Antennenaufbauten, der einen einer
Richtantenne und der anderen einer Mehrfachrichtungsantenne, die funktionell nicht miteinander in Verbindung
stehen. So kann die Richtantenne einen einzigen axialen Leiter umfassen, der aus einer Endoberfläche der Satellitenhaut
herausragt und mit dieser Endoberfläche als Grundebene zusammenarbeitet, um ein übliches Grundebenenrichtantennensystem
zu schaffen. Die Vielfachriehtungsantennenvorrichtung, die gleichzeitig mit solch einer
Richtantenne verwendet wird umfasst häufig ein Paar gekreuzter Dipole, die einen sogenannten Drehkreuzabstrahier
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darstellen* Bei einer solchen Anlage müssen die beiden
Abstrahlersysteme ziemlich weit voneinander weg angeordnet sein, wenn sie nicht gegenseitig ihre Funktionen
stören sollen und dies erfordert, dass die Drehkreuzdipole
aus den Seiten des Satellitengehäuses herausragen. Die sich ergebende Anordnung ist ungünstig, weil sie einen
Teil des wertvollen Raumes für sich beansprucht, der zur Unterbringung von Sonnenelementen u.a. äusseren Geräten I
auf der äusseren Oberfläche der Satellitenhaut zur Verfügung steht, die Verdrahtung kompliziert und noch weitere
Nachteile hat, die Später noch erläutert werden.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine zusammengefasste Antenneneinheit zu schaffen, die zwei Abstrahler
umfasst, die in der Lage sind,- Energie von verschiedenen
Quellen abzustrahlen und die verschiedene Richtungs- und andere Merkmale hat, wobei diese Abstrahler
funktionell so miteinander verbunden sind, dass ein Abstrahier als eine Grundebene oder ein Gegengewicht für
den anderen dient, wodurch die gewünschten Richtcharakteristiken verliehen werden.
Eine weitere Zielsetzung ist, solch eine zusammengesetzte
Antenneneinheit zu schaffen, worin der funktionelle Zusammenhang . zwischen den beiden Abstrahlern so ist, dass
beide Abstrahlfl» nahe beieinander angebracht werden können
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(und in der Tat müssen), wodurch die Gesamtabmessungen verringert, die Verdrahtung erleichtert und andere" Vorteile
geschaffen werden, die in einem Raumfahrzeug ganz besonders günstig sind. Ein weiteres Ziel ist, die
"Formung" des Strahlungsmerkmalmusters des Richtungsstrahlers der zusammengesetzten Antenne zu erleichtern.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachstehenden Beschreibung mehrerer in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Satelliten, der mit getrennten Rieht- und Vielfaehrichtungsantennen
in Übereinstimmung mit einer typischen
Anordnung nach dem Stande der Technik ausgerüstet ist,
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht eines Satelliten, der mit dem verbesserten, einheitlichen Rieht- Vielfachrichtungsantennensystem
nach der Erfindung ausgerüstet ist,
Fig. 3 ist eine vereinfachte Ansieht, die das Grundkonzept
darstellt, das in der Erfindung verwendet wird und eine Grundaus führ ungs form davon darstellt.
. 009846/0126
Pig. H ist eine bruchstückweise Ansicht des in Fig. 2
gezeigten Systems im Schnitt auf einer diametralen Ebene des Satelliten, wobei u.a. die
Speisungseinrichtungen für die Antennenelemente gezeigt werden,
Fig. 5 ist eine schematisohe Ansicht des verbesserten
Satelliten nach einer Richtungsstabilisierung
auf der Umlaufbahn um die Erde, wobei teilweise '
ein vorteilhaftes Richtstrahlmuster gezeigt ist, wie es mit dem verbessertem Antennensystem erzielt
werden kann, wobei in dieser Ansicht die linearen Abmessungen des Satelliten selbstverständlich
weitgehend übertrieben sind, aber riehtungsmässige Verhältnisse im wesentlichen
beibehalten sind,
Fig. 6 stellt eine Art eines Symmetriegliedes dar, das |
gemäss der Erfindung verwendbar ist.
Bei der typischen Anordnung nach dem Stand der Technik, wie in Fig. 1 gezeigt, wird ein künstlicher Satellit mit
einem Körper 2 von im allgemeinen zylindrischer Form mit einer Richtantenne versehen, die aus einem einzigen axialen
Abstrahlelement 4 besteht, das aus der Mitte einer flachen Endwandung 6 des Körpers senkrecht dazu herausragt und
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der Körper ist weiterhin mit einer Vielfachrichtungsantenne
der sogenannten Drehkreuzart versehen. Diese Drehkreuzantennenanordnung weist zwei Dipolelemente
8 und 8' in gekreuztem Verhältnis auf, wobei jeder Dipol ein Halbwellenresonanzleiter ist, dessen entgegengesetzte
Schenkel oder Stangen 8 A und 8 B und 81A und 81B aus
diametral entgegengesetzten Punkten der zylindrischen Seitenoberfläche des Körpers 2 herausragen. Im Betrieb
solch eines üblichen Raumfahrzeugantennensystems wird das axiale Strahlelement 4 mit sehr hoher Frequenz oder
Ultrahochfrequenz-Energie im Verhältnis zu der Metallhaut des Körpers 2 erregt, die die Satellitenmasse oder
die künstliche Erde darstellt. Das axiale Strahlelement 4 arbeitet gemeinsam mit der Grundebene, die von der
Endfläche 6 des Satellitenkörpers dargestellt wird, um die aufgebrachte Energie mit einer verhältnismässig
hohen Richtcharakteristik um die axiale Richtung abzustrahlen, die als Z gezeigt ist.
So kann, nach dem der Satellit auf seine Umlaufbahn gebracht und in seiner Lage stabilisiert ist, wie das in
üblicher Weise geschieht, so dass die Richtung Z des axialen Strahlelementes 4 senkrecht zur Erde zeigt,
die axiale Antenne 4 mit hohem Wirkungsgrad benutzt werden, um Informationssignale zur Erde zu senden.
Die Drehkreuzanordnung wird mit ihren beiden gekreuzten
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Dipolen 8 und 8' in Phasenquadratur mit sehr hoher Frequenz
oder UltrahochfreQuenz-Energie von einer anderen Quelle mit einer verschiedenen Frequenz von der Quelle erregt,
die dazu dient, das axiale Strahlelement 4 zu erregen. In Übereinstimmung mit dem bekannten Drehkreuzprinzip hat
die Dipolanordnung 8-8· ein Strahlungsmuster, das grob
kreisförmig in dir Ebene des Drehkreuzes ist und es eignet sich daher sehr wohl für Vielfachrichtungsverbindungen.
Weiterhin ist die abgestrahlte Energie vom Drehkreuz in einer Ebene polarisiert, die senkrecht zur Polarisationsebene
der Energie liegt, die von der Richtantenne 4 abgestrahlt
wird, Die Drehkreuzantenne 8 - 8f kann demgemäss
zum Austausch von Information zwischen Erde und dem
Satelliten verwendet werden, bevor dieser letztere auf seine Uralaufbahn; gebracht und in seiner lage stabilisiert
wurde, zur Übertragung von Steuersignalen und Fernmessangaben zu und von dem Satelliten, Es ist daraufhinzuweisen,
dass, nachdem der Satellit auf seiner Umlaufbahn stabilisiert ist, die Vielfachrichtungsantenne 8 - 81 noch
weiterhin für den Austausch dieser zu letzt erwähnten Sig~
nale verwendet wird, gleichzeitig mit dem Betrieb der
Richtstrahlantenne 4.
Das übliche Antennensystem, das so unter Hinweis auf ♦ .
/ beschrieben* wurde, besitzt; eine Anaahl von Nachteilen,
Das richtige InstellungbrIngen der Drehkreuzantennen-
BADORIGINAL
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elemente 8-8' erfordert ungünstige Durchbohrungen durch
die flaut des Satellitenkörpers. Der wertvolle Oberflächenbereich, der um den Körper herum zur Verfugung steht, um
dort Sonnenbatterieelemente und andere Einrichtungen unter zubringen wird beträchtlich verringert, während die Gesamtradialbemessung
des Satelliten unerwünscht durch die herausragenden Drehkreuzdipole vergrössert wird.
Die elektrischen Stromkreisverbindungen zwischen den
verschiedenen Antennenelementen und den inneren elektronischen Einrichtungen sind schwierig zu verdrahten wegen
der weit voneinander entfernten Punkte an denen die Antennenelemente mit dem Körper verbunden sind und wegen
des knapp bemessenen Raumes und der Überfüllung mit Einrichtungselementen im Inneren des Satellitenkörpers.
Ebenso werden ungünstige Kapazitanzwirkungen durch die Seitenoberfläche des Körpers 2 geschaffen, die den Betriebswirkungsgrad
der Antenneneinrichtung stören.
Bei dem Satellitanantennensystem nach der vorliegenden
Erfindung, wie in Fig. 2 dargestellt, werden die vorstehend genannten Nachteile ausgeschaltet. Wie gezeigt,
ist das Antennensystem nach der Erfindung, das im allgemeinen
mit Io bezeichnet 1st, in der Form einer integrierten einheitlichen Gruppe angeordnet, die vollständig
jenseits einer Endfläche des Satellitenkörpers angeordnet ist. Diese Gruppe Io ist auf einem rohrförmigen
Träger 12 montiert, der axial aus dem Mittelpunkt der \
-io- 909848/0126 bad original
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Endfläche 6 herausragt und ein Richtstrahlelement 14 aufweist, das axial aus dem Träger 12 herausragt und eine
VieIfachriohtungsanordnung, die das Paar gekreuzter, gefalteter
Dipolelemente 18 und 18 * umfasst, die seitlich aus dem anderen Ende des rohrförmigen Trägers herausragen.
Bevor die Bauweise der verbesserten Antennenanordnung im einzelnen unter Hinweis auf Fig. 4 beschrieben wird, wird
das Grundprinzip der Erfindung, das eine solche Anordnung %
durchführbar macht, erläutert,
Fig. 3 illustriert schematisch eine zusammengesetzte Antenneneinheit
nach der Erfindung, die grundsätzlich aus einem axialen Abstrahlelement 14 und einem gefalteten
Dipolelement 18 besteht, das senkrecht zum Element 14 angeordnet ist und in, der Nähe seines unteren oder Erregungsendes
N. Das gefaltete Dipolelement 18, wie es an sich wohl bekannt ist, kann als ein wellenlängenlanger
Leiter angesehen werden, der wie gezeigt so gefaltet ist, dass er einen ungebrochenen oberen Schenkel
2ο aufweist, der sich um eine viertel Wellenlänge nach
jeder Seite eines Mittelpunktes M erstreckt und einen anderen Schenkel 22 parallel zu und in nahem Abstand
von dem Schenkel 2o, der an seinem Mittelpunkt unterbrochen ist, um das Paar der Verbindungsklemmen zu
schaffen. Funkenergie der Frequenz f, wird den Speisungsklemmen PQ in solcher Art und Weise zugeführt, dass die
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Stromwerte an den Klemmen P und Q in Phasenopposition stehen, wie durch die* Angabe "l80°" gezeigt. Die Gesamtstromverteilung
entlang dem gefalteten Dipolleiter nimmt dann eine solche Gestalt an, dass der Nettostrom am Mittelpunkt
M des ungebrochenen Schenkels des gefalteten Dipols gleich null ist.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung ergibt sich aus dem Vorhandensein dieses Stromknotens am Mittelpunkt M
des gefalteten Dipols· Wegen des NichtVorhandenseins von Strom wird es möglich, den Mittelpunkt M dee Dipolab«·
Strahlerelementes mit demselben Erdleiter, in diesem Falle dem Satellitenkörper 2, zu verbinden« wie dem
Erdleiter, der für das axiale Strahlelement 14 verwendet
wird und Energie zu diesem letzteren Element über, die
Endklemmen MN mit einer Frequenz fg zuzuführen, die von
f, verschieden ist.
Bei der so erzeugten Anordnung ist klar, dass der obere Schenkel 18 des gefalteten Dipols als eine Grundebene
für den axialen Richtstrahler 14 dient, wodurch die Notwendigkeit ausgeschaltet wird, die Endfläche 6 des
Satellitenkörpers zu verwenden, um diese Funktion durchzuführen, wie das in dem üblichen Antennensystem nach
Fig. 1 erforderlich war. Gleichzeitig kann das gefaltete Dipolelement 18 verwendet werden, um Energie mit einer
verschiedenen Frequenz abzustrahlen und mit einer ver-
_ m 90984870126
von der fcf&rfeie', die durch den
;k 'Üe Beiden Strahl·-
e- l(ürid selbstverstandlicn
Enfcfarfgs-^ l&eWfce fei^foaeifckfe ώτιά unabhängig voneinariäer
l
In dem Grütidänfeennensyatem; wie es in Fig. 3 gezeigt ist,
ist klar; dass Wer einzelne g'e'faitete Öipolstrahler 18 |
Richteig%hschäi4;eh aüfwlist insofern, als er ein Maximum
an Straiilühg in der Ebene hat; die senkrecht zu seiner
Hauptabmessüng liegt. Diese Eigenschaft kann ,in gewis-
'-■■ \
.sjenschaft kann in gewissen
Anwend lings formen der Erfindung wichtig sein, bei denen es erwünscht ist, gleichzeitig verschiedene Informationen
in verschiedenen Richtungen zu senden. Der Hauptaspekt der Erfindung beschäftigt sich Jedoch, wie
bereits vorher erläutert, mit dem Falle, in dem der gefaltete Dipolstrahler, der zu dem axialen Strahler gehört,
eine Vielfachrichtung- anstatt eine Richt-Charakteristik aufweist. Um dies zu erreichen, ist es einfach
notwendig, das Qrundsystem nach Fig. 3 zu ergänzen, in dem ein anderes gefaltetes Dipolelement 18' hinzugefügt
wird, das senkrecht zu dem Element 18 liegt, wie in Fig. 2 gezeigt, wobei der zusätzliche, gefaltete
, Dipol von der gleichen Energiequelle aus gespeist wird, wie das erste Dipolelement 18, aber in Phasenquadratur
damit, um eine abgewandelte Form von Drehkreuzanordnung zu schaffen, die ein Vielfachrichtungsstrählmuster hat.
d'O$04*/O126
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Dieser bevorzugte Aspekt der Erfindung wird anschliessend im einzelnen unter Hinweis auf Fig. 2 und 4 beschrieben.
Wie in Fig. 4 gezeigt, wird das axiale Strahlelement 14 des kombinierten Antennensystems durch eine axiale üffnung
in einem Stöpsel 24 aus Isoliermaterial geführt, der im äusseren Ende eines rohrförmigen Trägers 12 unter-,
gebracht ist und mit dem mittigen Leiter meiner coaxialen P Leitung 26 verbunden ist. Die Leitung 26 wird durch den
rohrförmigen Träger 14 geleitet und ist innerhalb des Satellitengehäuses mit einer ersten Ssnde-Empfangs-Einrichtung
von jeder beliebigen üblichen Art verbunden, die im allgemein^» mit 28 bezeichnet ist.
In Fig. 4 ist nur ein gefaltetes Dipolelement 18 der DoppeIdrehkreuzanqrdnung gezeigt, wobei es klar ist,
dass das dazugehörige Element 18' in einer Ebene liegt, die senkrecht zur Ebene der Zeichnung liegt und dass
die allgemeine Anordnung ähnlich der des Elementes 18 ist. Aus Gründen, die noch später angegeben werden,
sind die beiden Seiten 18 A und 18 B des gefalteten Dipols l8 (und des Dipols 181) vorzugsweise symmetrisch
im Verhältnis zueinander zur Achse des Systems winklig in Richtungen auf den Satellitenkörper angeordnet, wie
gezeigt. Die oberen Zweige 2o A und 2o B der beiden Seiten des Elementes 18 sind mit ihren inneren Enden
jio A und 3o B an diametral entgegengesetzten Funkten
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des oberen Randes des rohrförmigen Trägers 12 angelötet, wodurch sie mechanisch gehalten und elektrisch verbunden
werden, um den geerdeten Mittelpunkt zu schaffen, der in Fig. 3 als "M" bezeichnet ist. Die unteren Zweige 22 A *
und 22 B sind mit Ihren inneren Enden mechanisch in dem
rohrförmigen Träger 14 gehalten, aber elektrisch von ihm isoliert, in dem sie durch Isolationseinsatzstücke 32 A
52 B geführt werden, die In diametral entgegengesetzten
Öffnungen des rohrförmigen Trägers angeordnet sind. Diese inneren Enden der Zweige 22 A und 22 B sind innerhalb des
Trägers 12 mit den symmetrischen Klemmen 42 eines Symmetrieruinwandlers
oder Symmetriergliedes 34 verbunden und in ähnlicher
Art und Weise sind die inneren Enden der unteren Zweige des Elementes 18', in Fig. 4 nicht gezeigt, mit
den entsprechenden Endklemmen 42' eines anderen Symmetriergliedes
34* verbunden. Die unsymmetrischen Endklemmen 44,
44' der Symmetrierglieder 54 und 34' sind mit den mittigen
Leitern entsprechender coaxialer Leitungen 36 und 36* verbunden,
deren mittige Leiter durch eine Leitung 38 mit einem zweiten Sender- Empfängergerät 4o kombiniert und
verbunden sind. Wie bereits vorher erläutert, müssen die inneren Klemmen der unteren Zweige, wie etwa 22 A
und 22 B eines jeden gefalteten Dipols, wobei diese Klemmen, die in Fig. 3 als P und Q bezeichneten Zuleitungsklenuien
bilden, in einem I8o° phasenverschobenen Verhältnis gespeist werden müssen. Dieses Ergebnis wird
am besten erreicht duroh Verwendung von Symraetrierglledern
B*o ORIGINAL.
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J4 und J4f von sogenannter Posaunenart, wie genauer In
Fig· 6 gezeigt; die opaxlalen Leitungen 36 und 36*, die
die entsprechenden gefalteten Dipole l8 und l8f speisen,
sind ungefähr um eine viertel Wellenlänge In Ihren elektrischen Wellen voneinander verschieden, trie schematisch
durch einen Phasenverschlebungeeineatz 35 In der Leitung
34* gezeigt. Wie bereite früher angegeben, haben die gefalteten Dipole 18 und 18·, wenn sie eo in Phasenquadra-ψ tür gespeist werden, ein OeeaatstrahlungsiBUSter, das in
wesentlichen von gleicher Intensität in allen Scheltelpunkten ist und β te Ilen so eine Vie lfachr leitungsanordnung
dar.
Wie bei yj gezeigt, sind die öusseren Leiter aller coar.ialen Leitungen mit der gemeinsamen Erde verbunden,
die durch die Umhüllung des Satelliten dargestellt wird.
In Fig. 6 ist gezeigt, dass ein Symmetrierglied j54 oder
54f, das gemäßs der Erfindung verwendet werden kann, um
den einen oder den anderen der gefalteten Dipole zu speisen, eine Leitung 46 aufweist, die eine elektrische
Länge hat, die ungefähr einer Halbwellenlänge der Speisungsenergie beträgt und an ihren Enden alt den
symmetrischen Endklerauen 42 verbunden ist. Die unsymmetrische Endklemme 44 ist durch eine Leitung 48 alt einer
der symmetrischen Endklennen verbunden.
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90 9848/01Φ# BAD ORIGINAL
U66052 ft
Bei elfter Anwendung d»r Brflndung betrank das Signal,
vom Sonde* 2θ den axialen Strahler 14 zugeleitet wird,
'too Hegafcortz, «In 3tandardfirequena»artd für Satelliteninformationjjverbindunealinien. Bas Drehkreuz 19-13* erhält vom 3ender 4o Bit einer beliebigen von awei Frequenzen, eine Is 149 Hogahertzband da« Standard für 3atelllten-
und der anderen im 1^6-1^8 Mti»·*
hertaband, das *trnfl*»eYerblndune*n aufwiesen 1st. me
entsprechenden Mvllenlängen οίηά X ^ · 2.o3 ■ und Λ 2s* j
2.19 a· de kombinierte Länge einea joden der gefalteten
Dipole) ld odor 10* wird dann bei einem Vert L zwischen den
Halblängenwerten der beiden Signale gewählt, die der Dreh-
ι i"X f'
kreuzanordnung augeleitet werden« d.h. L a -^V/ A1 ^2
oder I.056 m, um beide Frequenzen ver»ionden zu können, die
In alle Richtungen ausgestrahlt worden. £3 ist daraufhinzuweisen, dass die gefaltete Dipoldrehkreuzanordnung eine
relative Breitbandcharakteristik hat, so dass eine wirksame Strahlung für beide Frequenzbereiche erzielt wird.
Der obige Wert L *» I.056 m stellt ungefähr die öeaamtquerabmessung der verbesserten Antenneneinheit dar. Bin zusätzlicher Vorteil der Erfindung ergibt sieh aus der Tatsche,
dass dia gefalteten Dipole eine unerwartet geeignete Hinrichtung orgeben zum Vorändern oder "Verformen11 des Abstrahlmuaters der axialen Antenne·
In Fig. 5 ist dar Satellit 2 nach der Stabilisierung auf
seiner Umlaufbahn gezeigt, so dass die axiale Antenne 14
1/
/I
senkrecht erdw'irt3 gerichtet ist. Dag Strahlongsrauater der
Antenne 14, v;ia Juroh die 3rvmd3tene verändert, die durch
die ungebrochenen Schenkel ( in Fig. 3 .-Bit 2o bezeichnet)
der gefalteten Dipole 13 und 13* dargestellt wird, i3t als den Hauptaipfel βinschilessend gezeigt, der in gestrichelten
Linien bei L* Lft gezeigt ist, wobei es
klar 1st, da33 die beiden Formen, die getrennt als L' und
L'' gezeigt sind, tatsächlich einen senkrechten Querschnitt
durch einen garneirsaasen Drehfestk:Jrper uai die Senkrechte
Z darstellen, ?;obei dieser Kdrper nächste: er,d als der
Zipfel L bezeicr.net vriri. 3s ist weiterhin klar, da33
das Strahlmuater geringere Zipfel oder Ohren umfasst,
die aus Figy 5 z-jt Erzielung grö3serer Klarheit weggelassen
sind. Die geometrische Gestalt eines aolohen StrahlungsiBUsters
kann durch zwei Winkel gekennzaiahnet werden,
wie etwa die VfinkeHK und 3 , die gemeinsam sowohl die
Vinkelablenkung der Bisektorachsen (wie etwa Ii) der Hauptfeldinten3ität
von der Senkrechten definieren und die winkelmässige
Breite des Zipfels L. Insbesondere ist 2 der Winkel zwischen dem Zipfel 3isektor :; und der Senkrechten
Z, und <^ ist der rfinkel zwischen der Senkrechten und der
Erzeugenden (wie etwa Z) eines Kegels, der ungefähr tangential zur inneren Oberfläche des festen Zipfel3 L liegt·
Ss ist in vielen Satellitenverbindungsprograoaaen wünschenswert,
ein Hichtungsstrahlmuster von dem Satelliten zu schaffen, das eine allgemeine Gestalt hat, wie in Fig. 5
gezeigt, d.h. mit einem Zipfel von verhältnlsmäs3ig
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schmaler Breite (d.h. mit -5er Qrösse Ί ( £ -/,, ) verhältntenäßßlg klein)und se gegenüber eier Senkrechten geneigt, daes ein Kcnus, der ungefähr tangential zur äusseren Oberfläche des festen Zipfels L liegt,ic wesentlichen
tangential zur Erdoberfläche liegt, wie bei A unz B angezeigt. Selch ein Strahlungsmuster umfaest einen "tauben
Bereich", der durch den inneren Konus CD vcn wesentlicher
Ausdehnung definiert wird und führt zu einer hohen Konzentration empfangener Energie, die in dem verbleibenden nütz- f
liehen Bereich zwischen den inneren und aus serer. Kegeln CD und AB verbleibt, wodurch eine Verringerung Ir. dem Kraftbedarf der Satellltensendeanlage möglich wird.
Die Werte, die fur die Winkelet und Q erforderlich sind,
um solch ein Muster zu erzeugen, hängen selbstverständlich von der mittleren Höhe des Satelliten ab· Kit P.lchtantennensystemen der früherer. Technik, wie in Fig. 1 als
Type dargestellt, waren die Paraneter, die bei Steuerung der Winkel dk -^d ü verstellt werden konnten und dadurch ein Strahlungsmuster von gewünschter Art schafften
(für gegebene Werte der Hche und gestrahlte Frequenz) zwei ar. der Zahl; die Länge der axialen Antenne und ihr
Abstand von der Grundebene, die durch die Endfläche 6 dargestellt wurde. Kit den beschrankten Steuerungsmäglichkeiten, die so zur Verfugung standen, war es nicht inrner
durchführbar, eine optinale Gestalt für eine bestimmte
Satellitenhöhe und eine bestirnte Signalfrequenz zu
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erreichen. Das Antennensystem nach der Erfindung stellt
einen zusätzlichen Parameter zur Verfügung, wodurch das "Formen" des Strahlungsmusters der Richtantenne des
Satelliten beträchtlich erleichtert wird. Dieser zusätzliche Parameter ist die Neigung der Seiten der Dipolelemente
18 und 18', d.h. der Winkel "fi , der von
einem der beiden Seitenschenkel gebildet wird, wie etwa
18 A oder 18 B eines jeden Dipole im Verhältnis zur fc Axialrichtung der Antenne 14. Es zeigt sich, dass der
- zusätzliche Qrad an Freiheit, der in die Konstruktion
des Antennensystems durch diesen zusätzlichen Parameter Y eingeführt wird, zusamraegenommen mit den Parametern
H (Länge des axialen Strahlers 14) und h (Höhe der Dipolgruppe über der Satellitenendfläohe) es möglloh maoht, die
gewünschte Richtungsstrahlungsoharakterlstlken in praktisch
allen wichtigen Fällen zu erzielen.
So wurde bei der hier erwähnten praktischen Anwendung
festgestellt, dass im wesentlichen optimale Fernmeldebedingungen erzielt werden, wenn die Winkel<K und B In
Fig· 5 gleich 45° und 54° gemacht werden konnten (die
Winkelweite des Hauptstrahlungszipfels ist dann ungefähr 2 (54 - 45) = 18°). Die mittlere Höhe des Satelliten,
wie sie sich aus der gewählten Umlaufbahn ergab, wurde als mit ungefähr 780 Kilometern festgelegt. Die festgelegte
Frequenz für die Informationssignale, die von der Richtungsantenne 14 gesendet werden sollten, betrug 4oo
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Megahertz, wie oben angegeben. Ba wird berechnet, dass
die er forder Hohe Richtcharakteristik, die die oben angegebenen Werte von<* und Ö hai, mit den folgenden
Parameterverteh erzielt
H = 59o mm} h « l4o mmj Q a ?8°.
Die kombinierte Länge jeglioher Öipolelemente, wie früher
bestimmt, beträgt I,o56 mm.
Mit dem genannten Richtungsmuster, wie durch die oben
gegebenen Werte von 0\ und S dargelegt, wird berechnet,
dass die Konzentration der gestrählten Energie im Zwischen-«
bereioh (in Fig. 5 gestrichelt) so 1st, dass eine Verstärkung
von ungefähr 5 db gegenüber dem erreicht wird, was mit einem isotropisohen Riohtungsmuster erzielt wird,
d.h. mit ungefähr gleiohmässiger Strahlungsintensität gegenüber dem gesamten Kegel, der zwischen den Tangenten
bei A und B zur Erdoberfläche gegeben ist. Dies gestattet eine entsprechende Verringerung in der Kraftzuleitung der *
Funkanlagen im Innern des Satelliten.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist klar, dass das
integrierte Mehrzweckantennensystem nach der Erfindung
b^-leucsame Vorteile hat. Infolge des engen funktionellen
Zusammenwirkens zwischen den beiden unabhängig gespeisten Strahlungsuntergruppen, die das System umfasst, wie etwa
einem Riohtungsaxialstrahler und einem Vielfachriohtungs-
, wobei der letztere teilweise die Qrund-
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ebene für den ersteren bildet, können, die beiden Untergruppen
strukturell in eine kompakte Einheit kombiniert werden, die einfach in einer kleinen Trägerstruktur, wie
etwa einem Satelliten montiert und verdrahtet werden kann. Gleichzeitig nimmt diese Integration der beiden Strahlungskomponenten, durch die die Erfindung gekennzeichnet ist,
nichts von der Hauptfunktion des Systemes weg, die darin besteht, Punkenergie von verschiedenen Quellen abzustrahlen,
von denen jede ihre besondere frequenz , Polarisation und
Richtmerkmale hat. In der Tat bringt die besondere Art des Zusammenwirkens zwischen den beiden Strahlern einen zusätzlichen
Parameter oder einen Qrad der Freiheit der ausgenutzt werden kann, um die Strahlungsmerkmale des Richtstrahlers
in der beschriebenen Art und Weise zu verbessern.
Es ist klar, dass verschieden Abwandlungen in Einzelheiten der Ausführungsformen getroffen werden können, je nach den
!Erfordernissen eines besonderen Anwendungsgebietes für das die Erfindung benutzt werden soll. V/ie bereits früher erwähnt,
kann es bei gewissen Anwendungsgebieten wünschenswert sein, dass sowohl die Strahlungsbestandteile Richtmerkmale
aufweisen, jedes in einer verschiedenen besonderen Richtung und in solchen Fällen kann das Vielfachrichtungsdrehkreuzabstrahlungsgerät
durch einen einzelnen Rieht strahler ersetzt werden, oder mit einer Richtgruppe von
im Abstand stehenden Strahlern, wie etwa gefalteten Dipolen, die beispielsweise in einer Endfeueranordnung ge-
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baut sind. Verschiedene andere Möglichkeiten sind den Fachleuten ohne weiteres klar.
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Claims (6)
1. Mehrfachantennensystem, dadurch gekennzeichnet, dass es ein erstes Strahlelement
(14) aufweist, ein zweites Strahlelement (18), dessen einer Punkt (M) geerdet ist und in der Nähe des ersten Elementes
liegt, um so eine Erdebene dafür zu bilden, wobei das erste Element im Zusammenhang mit der Erdebene (18) eine erste
vorher bestimmte Strahlcharakteristik hat und das;seweite
Element eine andere und davon verschiedene Strahlcharakteristik, ein Mittel, um Radiofrequenzenergie von einer ersten
Quelle zwischen einem Punkt des ersten Elementes (14) und Erde zur Abstrahlung in Übereinstimmung mit der ersten
Charakteristik heranzuführen und einer Einrichtung zum Zuführen von Radiofrequenzenergie von einer anderen Quelle
zu einem Punkt des genannten zweiten Elementes zum Abstrahlen in Übereinstimmung mit der genannten anderen Charakteristik,
wodurch Energie von beiden Quellen (4o), (42) gleichzeitig
und unabhängig mit den verschiedenen Charakteristiken abgestrahlt werden kann.
2. Antennensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlelement (14) In Zusammenhang
mit der Erdebene (18) eine Richtcharakteristik hat, während das zweite Element (18 A, 18 B) eine im wesentlichen
in alle Richtungen strahlende Charakteristik hat.
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3. Antennensystem nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlelement (14) einen axialen Leiter (26) aufweist, der an einem Ende gespeist wird und das zweite Abstrahlerelement einen gefalteten Dipol (18) hat, dessen Mittelpunkt (m) geerdet
ist und in einer Ebene im allgemeinen senkrecht zu dem genannten axialen Leiter (26) liegt, wobei der geerdete
Mittelpunkt (M) in der Nähe des Zuführendes des axialen
Leiters liegt und Mittel (PQ) vorgesehen sind, um Energie f von der genannten zweiten Quelle (42) in l8o° phasenverschobenen Verhältnis über die in nahem Abstand liegenden
Enden des gefalteten Dipols zu führen·
4. Sin Antennensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das «rat· Strahlelement (14) einen axialen
Leiter (26) aufweist, der an einen Ende gespeist wird und der zweite Strahler (13) aus zwei gefalteten Dipolen (ISA,
18 B) besteht, deren Mittelpunkte (M) geerdet sind und
die in kreuzweise« Verhältnis in einer Ebene liegen, die
im allgemeinen senkrecht zu den axialen Leiter (26) liegt
und Mit den geerdeten Mittelpunkten davon in der Nähe des
Zufuhrendes (42, 42') des axialen Leiters (26), wobei
Mittel vorgesehen sind, im Energie von der genannten
Quelle über die in eng·« Abstand voneinander liegenden
Enden einte gefalteten Dipols in I8o° Phasenversohitbungsverhältnis zuzuführen und Mittel, ua Energie von der
zweiten Quellt 116er al· eng aneinanderliegenden luden
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des anderen gefalteten Dipols in l8o° phasenverschobenen Verhältnis zu führen und in Phasenquadraturverhältnis zum
Speisen der Energie zu dem genannten ersten Dipol»
5. Ein Antennensystem nach den Ansprüchen 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass Energie von der genannten
zweiten Quelle (42) zu dem genannten oder jedem gefalteten Dipol über eine Symnietriereinrichtung (}4) geführt
wird, die so angeordnet 1st, dass sie eine l3o° Phasenverschiebung zwischen die symmetrischen Endklemroen davon
einbringt, die mit den Zufuhrklemmen (42) des Dipols verbunden sind.
6. Antennensystem nach einem beliebigen der Ansprüche
3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten des oder
der gefalteten Dipole in einen vorher bestimmten Neigungswinkel zu der Ebene gebogen sind, die senkrecht zu dem
axialen Leiter (26) in einer Richtung vondem axialen
Leiter (26) weg liegt.
7, Antennensystem nach einem beliebigen der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass e« an Bord eines Raumfahrzeuges, z.B. eines Satelliten angeordnet ist.
3t !"tenrfachantenntnsyet·*, dadurch gekennzeichnet,
das· ·* la wesentlichen so beschaffen i»t, wie hierin b·-
«chrieben uafc·!· Hinweis «uf und wi· Xn Pi«, 2, Fig, 3 oder
Pig, 4 und 6 der beigefügten Zeichnungen dargestellt.
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BAD ORIGINAL • So ·
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1466052A1 true DE1466052A1 (de) | 1969-11-27 |
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ID=8842501
Family Applications (1)
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| DE19651466052 Pending DE1466052A1 (de) | 1964-11-13 | 1965-11-12 | Antennensystem zur Verwendung bei Raumfahrzeugen od.dgl. |
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- 1965-11-12 GB GB48257/65A patent/GB1106824A/en not_active Expired
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