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DE1465811B1 - Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen - Google Patents

Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen

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Publication number
DE1465811B1
DE1465811B1 DE19641465811 DE1465811A DE1465811B1 DE 1465811 B1 DE1465811 B1 DE 1465811B1 DE 19641465811 DE19641465811 DE 19641465811 DE 1465811 A DE1465811 A DE 1465811A DE 1465811 B1 DE1465811 B1 DE 1465811B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projections
wall
projection
box
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19641465811
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaiser & Spelsberg Fa
Original Assignee
Kaiser & Spelsberg Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaiser & Spelsberg Fa filed Critical Kaiser & Spelsberg Fa
Publication of DE1465811B1 publication Critical patent/DE1465811B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
    • H02G3/121Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plain walls
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/081Bases, casings or covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen, wie Schalter, Verteiler, Kabel od. dgl., und zur Verwendung bei Fertigbauteilen mit wenigstens einer Öffnung im Dosengehäuse, der ein entfernbarer Verschlußdeckel zugeordnet ist, der seinerseits Haltemittel zum Festlegen der gesamten Dose an der Wandung der Herstellungsform für den Fertigbauteil aufweist.
  • Bei einer bekannten Halterungsanordnung für einzubringende Installationsdosen an Formen zur Herstellung von großflächigen Bauplatten werden an den Formen sogenannte Marken gehaltert. Auf diese Marken, die mittels Schrauben an der Form befestigt sind, wird jeweils ein in der Füllmasse verbleibender Gerätetragring mit in Führungen der Marke ragenden Schrauben und die Dose aufgesteckt. Durch die letztgenannten Schrauben wird ein Verdrehen des Gerätetragringes während des Fertigungsverfahrens verhindert. Außerdem dienen sie später zur Halterung elektrischer Geräte. Diese bekannten Marken sind nicht nur massiv, sondern sie haben auch große Wandstärken, was sich erschwerend bei der Fertigung bemerkbar macht. Außerdem sind besondere Hilfsmittel, nämlich Schrauben, zur Befestigung der Marken an der Form erforderlich.
  • Ferner ist eine Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen und zur Verwendung bei Bauteilen zum Errichten von Fertighäusern bekannt, die mit Nägeln zeitweilig an einer Wandung der Herstellungsform für das Fertigbauteil festgelegt wird. Während die Nägel mit ihren Spitzen in die Wandung der Herstellungsform eingreifen, wirken ihre Schäfte mit zerstörbaren Haltern zusammen, die im Bereich von Durchbrüchen des Dosenbodens vorgesehen sind. Beim Abheben der Formwand brechen die Nägel aus dem Dosengehäuse, indem sie die erwähnten scheibenartig gestalteten Halter zerstören.
  • Schließlich ist eine Schalter- und Abzweigdose od. dgl. für elektrische Installationen bekannt, die einen sogenannten dornartigen Ansatz aufweist. Der dornartige Ansatz ist zweckmäßig konisch gestaltet und mit einem durchgehenden Kanal versehen. Außerdem ist der dornartige Ansatz mit der Dose einstückig. Mit einem solchen dornartigen Ansatz wird die Dose nicht zeitweilig an der Wandung einer Herstellungsform für ein Fertigbauteil festgelegt, sondern der dornartige Ansatz dient zur Halterung der Dose in einer Bohrung des Mauerwerks. Es handelt sich hierbei also um eine dauerhafte Befestigung im Mauerwerk selbst. Der bekannte dornartige Ansatz ist auch nicht abbrechbar mit der Dose verbunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Dosen der eingangs näher gekennzeichneten Art so zu gestalten, daß eine einfache und zweckmäßige Montage und Demontage an der Wand der Herstellungsform für Fertigbauteile ermöglicht wird. Auch soll die Herstellung der Dose selbst gegenüber den bekannten vereinfacht werden. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an einem die Öffnung zeitweise verschließenden und mit der Dose abbrechbar verbundenen Verschlußdeckel mindestens ein abbrechbarer Vorsprung angebracht ist und in ein Loch der Formwandung klemmend eingreift. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung einer Dose ist darin zu sehen, daß das Gehäuse der Dose und die Befestigungselemente aus einem gemeinsamen Bauteil bestehen, so daß auf Hilfsmittel zur Befestigung, wie Schrauben, Muttern, Nägel, zerstörbare Halter u. dgl., verzichtet und die Dose dadurch leicht montiert werden kann. Die Art der Befestigung der Dose ist einfach und zweckmäßig, nämlich klemmend, indem mindestens ein Vorsprung der Dose in ein Loch der Herstellungsform gedrückt wird. Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, daß - nachdem sich das Fertigbauteil nach dem Gießvorgang verfestigt hat - beim Entfernen mit dem Abheben der Herstellungsform zugleich auch die Vorsprünge mit abgebrochen werden. Es werden also zwei Tätigkeiten in einem Arbeitsvorgang ausgeführt, so daß ein umständliches Lösen von Schrauben und Muttern oder ein Entfernen von Nägeln vor oder nach dem Abnehmen der Herstellungsform nicht notwendig ist.
  • Sollten die Vorsprünge dabei jedoch nicht von selbst abbrechen - was beim Abziehen der Form senkrecht zum Verschlußdeckel der Dose denkbar ist -, so können sie im Bedarfsfall nachträglich ohne Schwierigkeiten von Hand beseitigt werden, wobei hier die Möglichkeit offensteht, durch gleichzeitiges Herausbrechen des Verschlußdeckels die Dose für den sofortigen Einbau von elektrischen Geräten vorzubereiten.
  • In manchen Fällen ist es erwünscht, daß der Verschlußdeckel am Dosengehäuse verbleibt, beispielsweise dann, wenn die Dose noch nicht sofort, sondern erst später in Benutzung genommen werden soll. Damit auch in diesem Falle die Öffnung völlig verschlossen bleibt, ist Sorge dafür getragen, daß beim Abbrechen der Vorsprünge in dem Verschlußdeckel kein Loch entsteht. Um dieses zu erreichen, sind die Vorsprünge als Hohlzapfen ausgebildet, deren der Dose zugekehrte Öffnung durch eine Querwand verschlossen ist. Die Wandstärke der Querwand ist dabei zweckmäßig geringer als diejenige des Verschlußdeckels. Wenn man den Vorsprung abbricht, und zwar gleichgültig ob von Hand aus oder beim Entformen, dann verbleibt die Querwand an dem Verschlußdeckel und gewährleistet, daß die Öffnung der Dose wie gewünscht noch verschlossen bleibt.
  • Es empfiehlt sich, einen scheibenförmigen Verschlußdeckel zu benutzen, der zu beiden Seiten seines Mittelpunktes liegend je einen Vorsprung aufweist. Durch diese Anordnung wird zugleich eine Drehsicherung für die Dose erzielt, so daß sie - wie gewollt - die gewünschte Lage innerhalb der Herstellungsform einnimmt und beibehält. Grundsätzlich wäre es aber auch möglich, an Stelle mehrerer Vorsprünge einen einzigen zu benutzen, nur müßte dieser dann so gestaltet sein, daß sich die Dose nicht drehen läßt. Dies läßt sich in einfacher Weise dadurch erzielen, daß man dem in ein Loch der Formwandung klemmend eingreifenden Vorsprung einen eckigen, insbesondere einen mehreckigen Querschnitt gibt.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung besitzt der Verschlußdeckel zusätzliche, in das Innere der Dose ragende und mit an den Wandungen der Herstellungsformen befindlichen Stiften od. dgl. zusammenwirkende und eine Bohrung aufweisende Vorsprünge. Durch diese nach innen gerichteten zusätzlichen Vorsprünge erhält man eine andere Möglichkeit, um die Dose an der Herstellungsform festzulegen. Wenn es sich beispielsweise zeigt, daß an der Herstellungsform keine Löcher für außenliegende Vorsprünge vorgesehen sind oder daß man diese nicht ohne weiteres erzeugen kann, dann lassen sich die nach innen weisenden Vorsprünge zum Haltern der Dose verwenden. Der in die Bohrung eingreifende Stift od. dgl. ist dabei den Abmessungen der Bohrung anzupassen, vorzugsweise derart, daß ein Festklemmen in diesem Bereich erfolgt.
  • Es empfiehlt sich schon aus herstellungstechnischen Gründen, die Vorsprünge auf der Außenseite des Verschlußdeckels in bezug auf die an seiner Innenseite befindlichen Vorsprünge über Kreuz anzuordnen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Dose zur Verwendung bei Fertigbauteilen, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Dose der F i g. 1 gemäß der Linie II-II, bei entferntem Dosenboden, F i g. 3 eine Ansicht der Dose gemäß den F i g. 1 und 2, von der Unterseite her, wiederum bei entferntem Dosenboden, F i g. 4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Dose, F i g. 5 einen mittigen Querschnitt durch eine in eine Wandung einer Herstellungsform für das Fertigbauteil eingesetzte Dose, wiederum bei entferntem Boden, F i g. 6 einen Teilschnitt durch die Dose im Bereich eines ihrer Vorsprünge im vergrößerten Maßstab und F i g. 7 einen Teilschnitt durch die Dose gemäß der F i g. 6, jedoch nach dem Abbrechen des Vorsprunges.
  • Es sei zunächst erwähnt, daß die dem Ausführungsbeispiel zugrunde gelegte Dose mehreren Verwendungszwecken dienen kann. Sie kann als reine Abzweigdose oder auch als Schalterabzweigdose Verwendung finden. Auch andere Verwendungsmöglichkeiten sind gegeben. So ist vorgesehen, mehrere der Dosen zu einer Einheit zusammenfügen zu können. Hierfür dienen noch näher zu nennende Kupplungsmittel. Ferner sei erwähnt, daß die Dose aus einem der in der Elektroindustrie gebräuchlichen Kunststoffe gefertigt ist.
  • Die generell mit 10 bezeichnete Dose besitzt einen Unterteil 11 von im wesentlichen quaderförmiger Gestalt. Dieser Unterteil ist räumlich groß bemessen, um gute Unterbringungsmöglichkeiten für ankommende und/oder abgehende elektrische Leitungen od. dgl. zu schaffen. Die Leitungen werden in das Innere der Dose durch Einführungsöffnungen eingebracht, die - wie beispielsweise die F i g. 2 zeigt - vor Benutzung durch einen herausbrechbaren Wandungsteil 12 verschlossen sind. 15 ist eine Sollbruchlinie, die das Herausbrechen des Wandungsteiles 12 aus dem eigentlichen Gehäuse erleichtern soll. Wie die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen, ist eine Vielzahl von Einführungsöffnungen vorgesehen, die zweckmäßig gleichmäßig verteilt über die Umfangsfläche der Dose 10 angeordnet liegen.
  • Es ist schon erwähnt, daß die Dose 10 auch als Kupplungsdose Verwendung finden soll. Zu diesem Zweck sind (vgl. dazu insbesondere die F i g. 1 bis 3) der einen, und zwar im Ausführungsbeispiel der längeren Seitenwandung Kupplungsleisten 13 zugeordnet, die mit Aufnahmen 14 einer benachbarten Dose zusammenwirken. Wie die F i g. 1 und 3 zeigen, sind die Kupplungsleisten und die Aufnahmen 14 diametral gegenüberliegend angeordnet. Auf diese Weise ergibt sich eine Kupplung, die im Ausführungsbeispiel als Schwalbenschwanzkupplung ausgebildet ist. Mittels dieser Kupplung kann eine wählbare Anzahl von Dosen zu einer Einheit vereinigt werden.
  • Einstückig mit dem Unterteil 11 der Dose 10 ist ein Oberteil 16. Dieser hat jedoch abweichend von der Ausbildung des Unterteiles 11 die Gestalt eines Zylinders. Mit Rücksicht auf die Ausbildung des Unterteiles als Quader und des Oberteiles als Zylinder ergeben sich an der übergangsstelle vom Unter- zum Oberteil Absätze, die beispielsweise in den F i g. 2 und 4 sichtbar, jedoch nicht näher bezeichnet sind. Bei der gewählten Ausführungsform werden die vier Ecken des Quaders frei gelassen.
  • Wie beispielsweise die F i g. 1 erkennen läßt, ist die Wandung des zylindrischen Oberteiles 16 an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen bei 17 verdickt. Diese Verdickungen 17 sind den beiden Schmalseiten des Quaders zugekehrt. Die Verdickungen 17 erstrecken sich innen etwa über drei Viertel der Höhe des zylindrischen Oberteiles 16 der Dose 10, während sie an der Außenfläche des Zylinders im wesentlichen dessen ganze Höhe einnehmen. Jede Verdickung 17 ist mit einem Sackloch 18 ausgerüstet, das zur Aufnahme eines Befestigungselementes dient. Die Wandungen des Sackloches 18 werden zweckmäßig glatt gehalten, weil als Befestigungselemente bevorzugt selbstschneidende Schrauben Verwendung finden. Auf diese Weise ist es möglich, in den Oberteil 16 der Dose 10 einen Schalter od. dgl. einzusetzen, der dann mit zwei Befestigungselementen festgehalten wird.
  • Die F i g. 2 und 5 beispielsweise zeigen, daß der Oberteil 16 der Dose 10 eine Öffnung aufweist, die jedoch durch einen Verschlußdeckel 19 verschlossen ist. Dieser Verschlußdeckel19 ist über eine Sollbruchrinne 20 mit der Innenwandung des Oberteiles 16 verbunden. Im gewählten Ausführungsbeispiel besitzt der Verschlußdeckel19 insgesamt vier Vorsprünge. Von diesen Vorsprüngen ragen zwei untereinander gleichgestaltete und mit 21 bezeichnete in den Innenraum der Dose 10. Die beiden anderen, mit 26 bezeichneten Vorsprünge befinden sich dagegen auf der Außenfläche des Verschlußdeckels 19 und dienen ebenfalls als Haltemittel zum Festlegen der gesamten Dose an einer Formwandung für ein Fertigbauteil. Die Anordnung der beiden Vorsprungpaare, nämlich jeder beiden Vorsprünge 21 und 26 ist, wie aus den F i g. 1 und 3 hervorgeht, über Kreuz vorgenommen. Nachzutragen bleibt, daß jeder Vorsprung 21 bzw. 26 eine mittige Bohrung 22 besitzt.
  • Durch die beiden Vorsprungpaare ergeben sich zwei Möglichkeiten, wie man die Dose an Formwandungen für Fertigbauteile zeitweise festhalten kann. Man kann nämlich entweder nur die Vorsprünge 21 benutzen - in diesem Fall werden die Vorsprünge 26 vorher entfernt -, oder aber man verwendet die Vorsprünge 26. Im letztgenannten Fall können die Vorsprünge 21 mit dem Wandungsteil 19 verbunden bleiben, weil diese auf Grund ihrer Lage nicht stören.
  • Die Vorsprünge 26 dienen, wie schon gesagt und wie insbesondere aus der F i g. 5 hervorgeht, dem Festlegen der Dose 10 an einer Formwandung 27 für Fertigbauteile. Diese Formwandung 27 besitzt an derjenigen Stelle, an der die Dose 10 an ihr festgehalten werden soll, Löcher 28, die in ihrer gegenseitigen Lage und in ihren Abmessungen den beiden Vorsprüngen 26 angepaßt sind. Der Durchmesser der Löcher 28 ist dabei so gehalten, daß die Vorsprünge 26 klemmend und somit selbsthemmend in die Löcher 28 eingreifen können. Durch die schon erwähnte Bohrung 22 in jedem Vorsprung 26 wird dieser elastisch, was sich beim Einführen in die Löcher 28 vorteilhaft auswirkt. Auch ist dadurch in gewissen Grenzen eine Anpassung an Löcher unterschiedlichen Durchmessers möglich.
  • Wie die F i g. 6 der Zeichnung am besten erkennen läßt, ist der als Hohlzapfen gestaltete Vorsprung 26 an seinem dem Doseninneren zugekehrten Ende durch eine Querwand 29 verschlossen. Aus der gleichen Figur ergibt sich auch, daß die Wandstärke der Querwand 29 wesentlich geringer gehalten ist als diejenige des Verschlußdeckels 19. Diese Ausbildung wird gewählt, um eine Gewähr dafür zu haben, daß auch nach dem Abbrechen der Vorsprünge 26 in ihrem Bereich kein Loch im Verschlußdeckel 19 entsteht. Die F i g. 7 zeigt, wie dieser Teil des Verschlußdeckels 19 nach dem Abbrechen des Vorsprunges 26 aussieht. Es ist klar erkennbar, daß die Querwand 29 beim Abbrechen unverletzt geblieben ist und so ein Eindringen von Feuchtigkeit od. dgl. in das Doseninnere verhindern kann. Von dem Vorsprung 26 bleibt nur die Bruchlinie 30 stehen.
  • Bekanntlich kann das Entformen des fertiggestellten Fertigbauteiles auf unterschiedliche Weise erfolgen. Dadurch erfolgt auch ein unterschiedliches Einwirken auf die Vorsprünge 26. Wenn die Formwandung 27 nach oben, also parallel zur Fläche des Verschlußdeckels 19 abgezogen wird, dann werden die Vorsprünge 26 beim Hochziehen einfach abgeschert, jedoch bleibt die Öffnung der Dose 10 dabei verschlossen. Erst wenn der Benutzer den Verschlußdeckel 19 entfernt, wird das Innere der Dose 10 frei zugänglich.
  • Wenn man dagegen die Herstellungsform senkrecht zum Verschlußdecke119 abzieht, dann kann es geschehen, daß die Vorsprünge 26 noch am Verschlußdecke119 verbleiben, weil sie nur aus den Löchern 28 herausgezogen werden. In diesem Falle werden die Vorsprünge 26 nachträglich von Hand weggebrochen. Wie Versuche gezeigt haben, ist es jedoch auch möglich, daß bei dieser Art des Entformens die Vorsprünge 26 in den zugeordneten Löchern 28 hängenbleiben, so daß das Abbrechen der Vorsprünge 26 schon beim Entfernen der Herstellungsform erfolgt. In diesem Falle werden die hängengebliebenen abgebrochenen Vorsprünge aus den Löchern 28 entfernt.
  • Mit der beschriebenen Dose kann auch eine andere Art der Festlegung an der Formwandung 27 vorgenommen werden. In diesem Falle werden die Vorsprünge 26 vorher abgebrochen, so daß nach außen eine im wesentlichen glatte Oberfläche entsteht. Nunmehr können in die Bohrungen 22 der nach innen weisenden zusätzlichen Vorsprünge 21 Stifte eingreifen, die sich an der Formwandung 27 befinden. Die Stifte, die in den Zeichnungen fehlen, dringen dabei jeweils klemmend in die Bohrung 22 ein.
  • Gestalt und Anordnung der Vorsprünge auf dem Verschlußdeckel 19 können abgeändert werden. Man kann auch den oder die Vorsprünge zunächst als gesonderten Körper herstellen und dann mit dem Verschlußdecke119 verbinden. Beispielsweise kann man einen solchen Vorsprung von der Innenseite der Dose durchstecken, so daß er in dem Verschlußdeckel durch Klemmung oder Haftung gehalten wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen, wie Schalter, Verteiler, Kabel od. dgl., und zur Verwendung bei Fertigbauteilen mit wenigstens einer Öffnung im Dosengehäuse, der ein entfernbarer Verschlußdeckel zugeordnet ist, der seinerseits Haltemittel zum Festlegen der gesamten Dose an der Wandung der Herstellungsform für den Fertigbauteil aufweist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß an einem die öffnung zeitweise verschließenden und mit der Dose abbrechbar verbundenen Verschlußdeckel (19) mindestens ein abbrechbarer Vorsprung (26) angebracht ist und in ein Loch (28) der Formwandung (27) klemmend eingreift.
  2. 2. Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (26) als Hohlzapfen ausgebildet ist, dessen der Dose zugekehrte öffnung durch eine Querwand (29) verschlossen ist.
  3. 3. Dose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Querwand (29) geringer als diejenige des Verschlußdeckels (19) gehalten ist.
  4. 4. Dose nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen scheibenförmigen Verschlußdeckel (19), der zu beiden Seiten seines Mittelpunktes liegend je einen Vorsprung (26) aufweist.
  5. 5. Dose nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (19) zusätzliche, in das Innere der Dose ragende und mit an den Wandungen der Herstellungsformen befindlichen Stiften od. dgl. zusammenwirkende und eine Bohrung (22) aufweisende Vorsprünge (21) besitzt.
  6. 6. Dose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (26) auf der Außenseite des Verschlußdeckels (19) in bezug auf die an seiner Innenseite befindlichen Vorsprünge (21) über Kreuz angeordnet sind.
  7. 7. Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (26) mehreckigen Querschnitt aufweist.
DE19641465811 1964-10-30 1964-10-30 Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen Withdrawn DE1465811B1 (de)

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ID=7227091

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DE19641465811 Withdrawn DE1465811B1 (de) 1964-10-30 1964-10-30 Dose zur Unterbringung elektrischer Einrichtungen

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DE (1) DE1465811B1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2910836A1 (de) * 1979-03-20 1980-09-25 Anton Egger Unterputzdose fuer elektrische schalter o.dgl.
DE3218376A1 (de) * 1981-05-18 1983-03-10 Besloten Vennootschap met beperkte aansprakelijkheid Kunststoffenindustrie Attema, Gorinchem Unterputz-verteilerdose und verfahren zur anordnung der verteilerdose in einer betonschalung sowie schablone zur durchfuehrung des verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1873964U (de) * 1963-03-13 1963-06-12 Siemens Ag Halterungsanordnung fuer einzubringende installations-dosen an formen zur herstellung von grossflaechigen bauplatten.
DE1898502U (de) * 1964-03-28 1964-08-13 Adolf Wengert Schalter- und abzweigdose od. dgl. fuer elektrische installationen.
DE1900262U (de) * 1964-05-27 1964-09-10 Kaiser & Spelsberg Dose zur unterbringung von elektrischen einrichtungen.

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CH429871A (de) 1967-02-15
AT254968B (de) 1967-06-12

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