DE1463781C - Sicherungselement - Google Patents
SicherungselementInfo
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- DE1463781C DE1463781C DE1463781C DE 1463781 C DE1463781 C DE 1463781C DE 1463781 C DE1463781 C DE 1463781C
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- rail
- spring
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- hand
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Sicherungselement, des- schnitt steckbar und nach Spreizen der Federschen-
sen Sockel auf Schalt- und/oder Zählertafelschienen kel mittels an deren Enden angeordneter, hammer-
mittels am Schienenrand angreifender Federelemente förmig ausgebildeter Köpfe oberhalb der Lagernut
einerseits und mittels den Schienenrand umgreifender am Sockel einrastbar ist.
Ansätze des Sockels andererseits festlegbar ist. 5 Dieses Sicherungselement ist zum einen in ferti-Die
bekannte Laschenbefestigung von Sicherungs- gungstechnischer Hinsicht besonders günstig aufgeelementen
ist umständlich und zeitraubend in der baut, da es sich um ein einfaches Federelement han-Montage.
Die verschiedenen bekannten Schnappbe- delt und zu dessen Festlegung am Sockel nur ein
festigungen vermeiden zwar diese Nachteile, sie sind Einschnitt vorgesehen werden muß. Es ist ferner von
jedoch sämtlich konstruktiv aufwendig gestaltet und io beträchtlicher Bedeutung, daß ein herkömmlicher
können vielfach nicht bei den beiden üblichen Arten Sicherungssockel mit einer Schraubbefestigung erfinvon
Befestigungsschienen — Schalt- und Zählertafel- dungsgemäß dadurch abgewandelt werden kann, daß
schienen — zur Anwendung gelangen. Außerdem dieser Sicherungssockel sowohl in der herkömmlichen
schließt die eine Befestigungsart die andere aus. Weise durch Verschrauben oder aber durch Ein-Bei
einem bekannten Sicherungselement sind die 15 rasten des Federelementes an der Schiene festlegbar
zu dessen Halterung dienenden Federelemente als ist. In diesem Fall ergibt sich eine vorteilhafte Dreimehr
oder minder kompliziert geformte Blatt- oder punktlagerung des Sicherungselementes an der
Drahtfedern ausgebildet, die in Taschen des Siehe- Schiene, so daß es nach dem Einrasten, des Federrungssockels
eingelegt und dort verankert sind. Der elementes an der Schiene nicht mehr verschwenkt
Sicherungssockel wird mit den eingelegten Federn ao werden kann.
auf die Schiene aufgesteckt und bei Bedarf durch ein- Weiterhin ist es zwar möglich, den Sicherungsfaches Abziehen von der Schiene gelöst. sockel nach Aufsetzen auf die Schiene und Ein-t
Abgesehen von der vergleichsweise verwickelten stecken der Spreizfeder in einfacher Weise festzu-Form
der Federn ist das Einformen der Taschen in legen, doch ist das Lösen des Sockels von Hand
den Sockel auf Grund der zwangsläufig erforder- 25 praktisch unmöglich. Vielmehr ist hierzu ein Werklichen
Hinterschneidungen schwierig, da der Sockel zeug erforderlich, wie z. B. ein Schraubenzieher
im Wege des Pressens oder Gießens hergestellt wird. od. dgl. Dadurch wird den sicherheitstechnischen An-Ein
weiterer schwerwiegender Nachteil dieser Art forderungen in besonders einfacher und vorteilhafter
von Sicherungselement ist darin zu sehen, daß es Weise Rechnung getragen. Ein Lösen des Sockels
ohne Schwierigkeit von Hand von der Schiene gelöst 30 von der Schiene ohne menschliches Zutun ist ausgewerden,
ja sich sogar durch Stoß oder Schlag, bei- schlossen.
spielsweise durch herabfallende Gegenstände, selb- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeständig
lösen kann, was den heute gültigen sicher- sehen, daß die den außenliegenden Kopf der Spreizheitstechnischen
Vorschriften nicht entspricht. Dem- feder lagernde Schulter von einem diesen Kopf abnach
muß nämlich zum Lösen eines Sicherungssockels 35 stützenden Anschlag überragt ist.
von der ihn tragenden Schiene eine bewußte Hand- Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der
lung mit Hilfe eines Werkzeuges vorgenommen wer- Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreiden.
Diese in ganz Europa bestehenden Vorschriften bung einer bevorzugten Ausführungsform sowie an
sollen den Bedienenden vor einer Gefährdung schüt- Hand der Zeichnung. Es zeigen
zen. 40 Fig. 1 perspektivisch ein auf einer Schalttafel-
Zwar ist die Erfüllung dieser Forderung dann ein- schiene befestigtes Sicherungselement,
fach, wenn der Sockel wie bisher mittels Schrauben Fig. 2 eine Seitenansicht des teilweise aufgebro-
an der Schiene festgelegt wird, da dies immer nur mit chenen Sicherungselementes,
Hilfe eines Werkzeuges erfolgen kann. Jedoch stößt Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie III-III in
die Erfüllung dieser Forderung auf Schwierigkeiten, 45 F i g. 2,
wenn das Festlegen des Sicherungselementes an der Fig.4 eine Ansicht des Sicherungselementes von
Schiene aus wirtschaftlichen und zeitlichen Gründen unten und
durch einen einfachen Handgriff, seine Demontage F i g. 5 perspektivisch eine Ausführungsform eines
jedoch aus sicherheitstechnischen Gründen durch Federelementes. :'
eine bewußte Handlung mit Hilfe eines Werkzeugs 50 Auf der Schalttafelschiene 1, die ohne weiteres
möglich sein soll. auch durch eine Zählertafelschiene ersetzt werden Aus der Erkenntnis heraus, daß die Vielzahl der . kann, ruht der keramische Sockel 2 des insgesamt
gebräuchlichen Bau- und Befestigungsarten der mit 3 bezeichneten Sicherungselementes auf. Der
Sicherungselemente .die Lagerhaltung außerordent- Sockel 2 trägt eine Schraubfassung 4 für die nicht
Hch erschwert und verteuert, liegt der Erfindung die 55 dargestellte Verschlußkappe. Die Anschlußschraube
Aufgabe zugrunde, ein Sicherungselement zu schaf- der Schraubfassung 4 ist gleichfalls nicht wiedergefen,
das die Vorzüge einer besonders einfachen geben, während die Fußkontaktschraube des Siche-Montage
mit größter baulicher Einfachheit und vor rungselementes 3 bei 5 angedeutet ist. An der Seite 6
allem universeller Verwendbarkeit in sich vereint. des Sockels 2 ist eine Lagernut 7 mit einer schulter-Außerdem
sollen mit-diesem Sicherungselement die 60 artigen Absetzung 8 für eine die Schiene 1 gegebegeschilderten
Nachteile beseitigt und gleichzeitig die nenfalls untergreifende an sich bekannte Befestisicherheitstechnischen
Forderungen erfüllt werden. gungslasche vorgesehen. An der gegenüberliegenden Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, Seite 9 des Sockels 2 ist eine weitere Lagernut IO mit
daß ein als zweischenklige Spreizfeder ausgebildetes einer Schulter 11 vorgesehen, die dem Kopf der wei-Federelement
vorgesehen ist, welches, den Schienen- 65 teren Befestigungsschraube einer Laschenbefestigung
rand mit einer Raste untergreifend, von unten durch als Auflager dient.
einen quer zu der an sich bekannten Lagernut für die Die Lagernut 10 ist mit einem quer verlaufenden
Schraube einer Laschenbefestigung verlaufenden Ein- Einschnitt 12 sowie einem äußeren, die Schulter Il
überragenden Anschlag 13 versehen. Auf diese Weise kann in die Lagernut 10 des Sockels 2 der Kopf 14
einer U-förmigen Spreizfeder 15 eingeführt werden, wozu die beiden Federschenkel zusammengedrückt
werden. Am oberen Ende des Einschnittes 12 spreizen sich die hammerförmig ausgebildeten Köpfe 14
der Spreizfeder 15 auseinander und ruhen mit ihren Schultern 16 auf den Schultern 11 der Lagernut 10
auf. Diese Stellung ist in den F i g. 1 bis 3 wiedergegeben.
Die Raste 17 der Spreizfeder 15 untergreift den Rand 18 der Schiene 1. Zur Befestigung des Sicherungselementes
3 am gegenüberliegenden Rand 19 der Schiene 1 dienen zwei in Abstand an den Sockelfuß
angeformte Ansätze 20 mit einer Führungsnut 21 für den Schienenrand 19.
Um das Sicherungselement 3 auf der Schiene 1 zu befestigen, werden zunächst die beiden Ansätze 20
über den Schienenrand 19 geschoben. Sodann wird durch auf den Sockel-Z..ausgeübten Druck die Raste
17 der Spreizfeder 15 über den Schienenrand 18 geschoben, wobei die Schrägfläche 22 der Spreizfeder
15 das Einführen erleichtert.
Soll an Stelle der in der Zeichnung wiedergegebenen Schnappbefestigung mittels eines Federelementes
eine Laschenbefestigung verwendet werden, so ist lediglich die Spreizfeder 15 zu entfernen bzw. überhaupt
nicht in die Lagernut 10 einzusetzen. Das Sicherungselement 3 wird dann mit seinem Sockel 2
auf die Schiene 1 aufgesetzt. In die Lagernuten 7 und 10 wird von oben her je eine Schraube eingeführt
und in die die Schiene 1 untergreifende Lasche fest eingeschraubt.
Das Sicherungselement 3 kann, entsprechend den VDE-Sicherheitsvorschriften, nur unter Zuhilfenahme
eines Werkzeuges von der Schiene 1 gelöst werden. Im allgemeinen wird hierzu ein Schraubenzieher
benutzt, der am Kopf 14 der eingerasteten Spreizfeder 15 angreift und diese von ihrem Lager
abdrückt.
Claims (2)
1. Sicherungselement, dessen Sockel auf Schalt- und/oder Zählertafelschienen mittels am Schienenrand
angreifender Federelemente einerseits und mittels den Schienenrand umgreifender Ansätze
des Sockels andererseits festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein als zweischenklige
Spreizfeder (15) ausgebildetes Federelement vorgesehen ist, welches, den Schienenrand
(18) mit einer Raste (17) untergreifend, von unten durch einen quer zu der an sich bekannten
Lagernut (10) für die Schraube einer Laschenbefestigung verlaufenden Einschnitt (12) steckbar
und nach Spreizen der Federschenkel mittels an deren Enden angeordneter, hammerförmig ausgebildeter
Köpfe (14) oberhalb der Lagernut am Sockel (2) einrastbar ist.
2. Sicherungselement nach Anspruch 1, dadadurch gekennzeichnet, daß die den außenliegenden,
hammerförmig ausgebildeten Kopf (14) der Spreizfeder (15) lagernde Schulter (11) von
einem den Kopf abstützenden Anschlag (13) überragt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2426381A1 (de) * | 1974-05-31 | 1975-12-11 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schnellbefestigungssockel zur aufnahme von schaltgeraeten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2426381A1 (de) * | 1974-05-31 | 1975-12-11 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schnellbefestigungssockel zur aufnahme von schaltgeraeten |
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