DE1463278C - Vorrichtung zum selbständigen Einsteuern eines Werkzeugmaschinen Schlittens - Google Patents
Vorrichtung zum selbständigen Einsteuern eines Werkzeugmaschinen SchlittensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbständigen Einsteuern eines Werkzeugmaschinenschlittens
nach Vorwahl der Länge seines Verstellweges in eine vorher bestimmte Lage, mit motorisch angetriebener
Gewindespindel und umlaufendem Impulsgeber, dessen Zählimpulse auf ein Zählwerk wirken, und
einem Schleifringkollektor mit umlaufendem Schleifkontakt.
Es sind Vorrichtungen zum genauen Einstellen eines Schlittens od. dgl. an Werkzeugmaschinen mittels
eines die Schlittenbewegung begrenzenden Anschlages bekannt, bei denen der Anschlag durch eine
Gewindespindel motorisch verstellt wird. Dabei wird der Verstellweg in einem Vorwähler eingestellt und
durch umlaufende Schleifkontakte gesteuert, für jede Zahlenreihe einen, die jeweils mit zehn festen Kontakten
auf feststehenden Kontaktscheiben zusammenarbeiten und deren Drehzahlen dekadisch abgestuft
sind, so daß der Schleifkontakt einer Ziffernreihe erst um einen Schaltschritt bewegt wird, wenn der Schleifkontakt
der vorhergehenden Ziffernreihe eine volle Umdrehung beendet hat. Jedem Schaltglied des Zähl-
und Schaltwerkes entspricht im Vorwähler ein Wählschalter mit der gleichen Anzahl von Kontakten bei
dem entsprechenden Schaltglied, wobei jeder einzelne Kontakt der Schaltglieder mit einem Kontakt des entsprechenden
Wählschalters elektrisch verbunden ist.
ίο Durch Schließen der Stromkreise, durch die in den
Schaltgliedern umlaufenden Schleifkontakte über die im Vorwähler vorgewählten Kontakte —zuerst des
Schaltgliedes für die Ziffern der groben Maße, zuletzt der Schaltglieder für die feinsten Maßziffern— wird
die genaue Drehung der Verstellspindel bestimmt, wobei die Drehzahl der Gewindespindel mittels einer
Relaisanordnung bei Annäherung des eingestellten Maschinenteiles an den vorgewählten Punkt vermindert
und anschließend beendet sowie nach erfolgter Einstellung automatisch in Nullage zurückgeführt und
danach abgeschaltet wird (deutsche Patentschrift 1022443).
Es sind auch Vorrichtungen zum Steuern von Bewegungen mit vorgewählter Weglänge bekannt, bei
denen das Antriebsglied regelmäßig Impulse auf Schrittwähler gibt, die aus der vorgewählten in die
Grundstellung zurückschalten und dort ihre Bewegung beenden, bei denen nacheinander mehrere Impulsgeber
mit zugeordneten Schrittwählern zum Einsatz kommen, wobei jeder Schrittwähler pro dekadisch aufgeteilter, immer kleiner werdender Einheitsstrecke eine Anzahl Impulse erhält, die seiner Wegstrecke
entsprechen, so daß jeder Gruppe von Impulszählern/Schrittwählern eine bestimmte Geschwindigkeit
des bewegten Teiles zugeordnet ist, dessen Änderung gleichzeitig mit der Umschaltung von der einen
auf die nächste Gruppe erfolgt (deutsche Patentschrift 946 939).
Die geschilderten bekannten Einrichtungen zum selbsttätigen Einstellen eines Maschinenteiles werden
z. B. an Koordinatentischen von Lehrenbohrwerken verwendet, bei denen die Einstellung des Werkzeugschlittens
auf ein Hundertstelmillimeter oder Bruchteile davon erfolgen soll. Diese hohe Genauigkeit setzt
eine sehr feinfühlige und präzise arbeitende Vorrichtung voraus.
Es gibt nun aber im Maschinenbau zahlreiche Fälle, bei denen die Einstellung eines Maschinenteiles nicht
mit einer derartig hohen Präzision zu erfolgen braucht, bei denen vielmehr eine Genauigkeit ausreicht,
die um ein oder zwei Dezimalstellen gröber ist, bei denen der Werkzeugschlitten nicht auf Hundertstel
oder Tausendstel, sondern auf Millimeter und Zehntelmillimeter eingestellt werden soll.
An Schruppdrehbänken z. B. wird mit einem sehr groben Span gedreht, eine Genauigkeit von einigen
Zehntelmillimetern ist für das Instellungsbringen des Drehsupportes ausreichend. Wichtig ist hier allein die
selbsttätige Einstellung, die ein Nachmessen überflüs-
'60 sig macht und die Nebenzeiten verkürzt. Dies gilt besonders für die Bearbeitung großer Durchmesser auf
Drehbänken, bei denen gleichfalls nicht mit höchster Präzision gearbeitet zu werden braucht, bei denen
aber ein Nachmessen der Werkstücke beim Anstellen des Drehstahles umständlich und sehr zeitraubend ist.
Für solche Arbeiten sind die bekannten Einrichtungen nicht geeignet, weil sie zu aufwendig und viel zu kompliziert
sind.
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Schließlich sind die Verstellgetriebe der geschilder- spindel für die Schlittenbewegung in Zollteilung aus-
ten bekannten Einrichtungen dekadisch angeordnet geführt zu werden, so daß beispielsweise eine Umdre-
und versagen, wenn die Positionierung nach dem Zoll- hung V2" entspricht. Durch die Verwendung eines
system erfolgen soll. Werkzeugmaschinen, die auf 32teiligen Schleifringkollektors ist dann die Einstell-
dem Weltmarkt angeboten werden, müssen aber dem 5 vorrichtung nach Bruchzoll ausgerichtet mit einer
landesüblichen Maßsystem angepaßt sein, und es muß kleinsten Meßeinheit von 1Im" oder bei Wahl eines
möglich sein, sie mit Einrichtungen auszurüsten, die 50teiligen Kollektors nach Dezimalzoll mit einer
eine Einstellung sowohl nach dem einen wie nach dem kleinsten Meßeinheit von 0,01".
anderen Maßsystem gestatten. Mit den bekannten Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil,
Einrichtungen ist dieser Übergang aber nicht möglich. io daß für den ganzen Verstellbereich nur ein einziger
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Impulsgeber verwendet wird, nämlich nur für die Grob-
Vorrichtung der eingangs genannten Art zum genauen einstellung nach Zentimetern. Für einen großen Ver-
Einstellen eines Werkzeugmaschinenschlittens zu stellweg sind daher nur wenige Impulse erforderlich,
schaffen, bei der die Einstellung automatisch und so daß ein einfaches Zählwerk für geringe Zählge-
genau nach Vorwahl der gewünschten Werkstückab- 15 schwindigkeiten ausreichend ist. Wegen der geringen
messung erfolgt. Dabei soll die Einstellung sowohl Impulszahl kann der Impulsgeber auch ein einfacher
nach der dekadischen Zahlenordnung als auch nach mechanischer Nockenschalter sein. Es ist weiterhin
dem Zollsystem möglich sein, und es sollen möglichst von Vorteil, daß die feinen Werte (Millimeter und
wenig Teile beim Übergang von einem auf das andere Zehntelmillimeter) einfach durch die Winkelstellung
Maßsystem ausgewechselt werden. 20 einer Kontaktscheibe ermittelt werden. Auch dies ist
Erfindungsgemäß sind der Stellung der Gewinde- eine unkomplizierte und wenig störanfällige Methode
b spindel zwei umlaufende Kontaktanschläge fest zu- der Messung relativ feiner Werte, so daß die ganze
geordnet, deren erster für die Messung von groben Anlage trotz hoher Genauigkeit durchaus robust und
Werten (Zentimeter) erst nach einer bestimmten, dem dem rauhen Betrieb einer Eisenbahnwerkstatt ge-
Zählbeginn entsprechenden Stellung des Schlittens 25 wachsen ist.
stromführend wird und in an sich bekannter Weise Schließlich besteht ein besonderer Vorteil der erfin-
Stromimpulse auf ein mit einem Vorwähler versehe- dungsgemäßen Einrichtung darin, daß die groben
nes Zählwerk gibt, deren zweiter Kontaktanschlag Werte nach einer anderen Methode gemessen werden
nach Beendigung einer vollen Umdrehung vom letzten als die feinen Werte. Dadurch ist der Übergang vom
Schaltimpuls aus, doch vor Erreichen der nächsten, 30 metrischen auf das Zollsystem besonders einfach, weil
dem kleinsten Schaltschritt entsprechenden Stellung nur eine metrische Gewindespindel mit Mutter gegen
für die Messung von feinen Werten (Zehntelmillime- eine solche mit Zollsteigung ausgetauscht zu werden
tern) stromführend wird und in gleichfalls an sich be- braucht. Der Markt für eine solche Einrichtung wird
kannter Weise auf einem Schleifringkollektor glei- dadurch erheblich vergrößert.
tende Schaltlamellen mit einem zweiten Vorwähler 35 In Ausgestaltung der Erfindung wird die Gewindeverbindet,
spindel und die mitlaufende Scheibe, die durch Zahn-
Bei einer solchen Einrichtung, die hauptsächlich für räder miteinander verbunden sind, von zwei Motoren
schwere Produktionsdrehbänke gedacht ist, kommt es angetrieben, die über eine Magnetkupplung und
nicht nur auf eine Verkürzung der Arbeitszeiten, son- Zahnradgetriebe auf eine gemeinsame Welle treiben
dem in erster Linie auch auf die Verkürzung der Ne- 40 und derart übersetzt und geschaltet sind, daß der vom
benzeiten beim Einstellen der Maschinen sowie auf Schwungmoment und anderen Trägheitskräften hereine
robuste, störungsfrei arbeitende Konstruktion an. rührende Nachlauf nach Abschalten des Motors mit
y Zu diesem Zweck wird in diesem Fall der Drehsup- Sicherheit kleiner als eine ganze Umdrehung der
port nicht über Anschläge, sondern direkt in bekann- Schaltscheibe ist, die jetzt im Schleichgang vollendet
ter Weise mit einer Transportspindel verstellt, deren 45 wird.
Endstellung durch ein vorgewähltes Schrittschaltwerk Erfindungsgemäß liegt hierbei zwischen dem Ende
und einen Schleifringkollektor vorausbestimmt ist. der Zählung der Zentimeter und dem Beginn der Zäh-Diese
Anordnung ist einfach und dem robusten Be- lung der Millimeter und Zehntelmillimeter eine ganze,
trieb einer schweren Produktionsdrehbank durchaus an der Zählung nicht beteiligte Umdrehung der Kongewachsen.
50 takte, die durch Vorverlegung des Zählbeginns um
Der Support läuft im Eilgang in die vorgewählte eine Zähleinheit ausgeglichen wird. Diese, die beiden
Endstellung, der dem gewünschten Drehdurchmesser Zählsysteme trennende und selbst an der Zählung un-
entspricht, bleibt aber einige Millimeter vorher stehen beteiligte Umdrehung ist für eine exakte Schaltung
und fährt den letzten kurzen Weg im Schleichgang in und Zählung erforderlich.
seine Arbeitsstellung, aus der er im Eilgang wieder zu- 55 Erst nach Beendigung dieser Umdrehung und bevor
rückgezogen werden kann. die Zählung der Millimeter und Zehntelmillimeter be-
Die Einrichtung nach der Erfindung zählt die Zen- ginnt, wird dieses Schalt- und Zählsystem stromfühtimeter
nach der Impulsmethode. Ein Zentimeter ist rend. Dadurch wird der durch die Trägheitskräfte behier
die kleinste Meßeinheit. Es wird also mit wenigen dingte Nachlauf von Schlitten und Getriebe wirksam
Schaltimpulsen in der Zeiteinheit gearbeitet, so daß 60 gemacht. Die Gewindespindel wird in an sich bekannmechanische
Schalter wie einfache Nockenschalter ter Weise von einem Eilgang- und Schleichgangmotor
verwendet werden können. Die Millimeter und die angetrieben, wobei der Eilgangmotor so eingestellt ist,
Zehntelmillimeter werden durch die Stellung eines daß sein Nachlauf mit Sicherheit die umlaufenden
umlaufenden Kontaktes auf einem Schleifringkollek- Kontakte um weniger als 360° nachlaufen läßt. Nach
tor eingestellt, so daß ein lOOteiliger Kollektor eine 65 dem Auslauf des Schlittens und des Getriebes aus dem
kleinste Meßeinheit von 0,1 mm ergibt. Eilgang bewegt der Schleichgangmotor die umlaufen-
SoIl dieselbe Einrichtung für das Zollsystem gelie- den Kontakte in Schaltstellung. Erst jetzt wird der
fert werden, so braucht nur die metrische Gewinde- Kontakt für den Schleifringkollektor stromführend,
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und zwar, nachdem er die der Stellung 0,0 entspre- Kontakt gegeben und damit den Schalter 17 stromfüh-
chende Lamelle verlassen, aber bevor er die der Stel- rend gemacht hat. Es wird also vom großen Durch-
lung 9,5 entsprechende Lamelle berührt hat. Diese messer rückwärts gezählt.
Forderung macht es erforderlich, daß die Isolierung Auf dem Werkzeugschlitten 1 befindet sich ein dezwischen
den Schaltlamellen im Schleifringkollektor 5 kadisch geordnetes Drucktastenfeld mit den Tastengrößer ist als der Schleifringkontakt. streifen 22 bis 25, in das der gewünschte Drehdurch-
Selbstverständlich kann diese Einrichtung auch so messer durch Drücken der entsprechenden Tasten
ausgebildet werden, daß die Grobeinstellung nach eingegeben und damit vorgewählt wird. Die Tasten-Millimetern
zählt und die Feineinstellung von einem streifen 22 und 23 sind für den Zentimeterbereich vorlOOteiligen
Kollektor vorgenommen wird, so daß die io gesehen und mit dem Schrittschaltwerk 20 verbunden.
Positionierungsgenauigkeit doch noch erhöht werden Die Tastenstreifen 24 und 25 sind für den Millimeterkann,
und Zehntelmillimeterbereich vorgesehen und mit
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des dem Schleifringkollektor 19 verbunden.
Erfindungsgedankens. Durch die Vorwahl über den Zentimeter-Tasten-
Der Werkzeugschlitten 1 bewegt sich entsprechend 15 streifen wird ein bestimmter Kontakt des Schrittabnehmendem
Durchmesser in Pfeilrichtung in der Schaltwerkes stromführend, und durch die Vorwahl
nicht gezeichneten Schlittenführung einer Bettplatte über die Millimeter- und Zehntelmillimeter-Tastendurch
die Gewindespindel 2, deren Mutter 3 mit der streifen wird eine bestimmte Lamelle des Kollektors
Bettplatte verbunden ist. Der Antrieb der Gewinde- 19 an einen Kontakt gelegt.
spindel 2 erfolgt vom Motor 4 über die Zahnräder 5 20 Die Zählung der vollen Umdrehungen der Scheibe
und 6 oder vom Motor 7 zusätzlich über die Zahnrä- 12 und damit auch der Spindel 2, also der volle Zenti-
der 8 und 9. meter-Schlittenweg, wird so lange fortgesetzt, bis die
Beide Motoren 4 und 7 treiben auf dieselbe Welle im Drucktastenfeld 22 und 23 vorgewählte Anzahl
und können über die Magnetkupplung 10 miteinander von Zentimetern im Schrittschaltwerk 20 den stromverbunden
bzw. getrennt werden. Es bewirkt der Mo- 25 führenden Kontakt erreicht hat, wodurch der Eilgangtor
4 als Eilgang- und der Motor 7 als Schleichgang- motor 4 ausgeschaltet wird. Sein Nachlauf ist so gemotor.
wählt, daß er mit Sicherheit kleiner ist als eine volle
Mit der Gewindespindel 2 ist über die Zahnräder 6 Umdrehung der Scheibe 12. Die Anschläge 13 und 14
r und 11 eine umlaufende Scheibe 12 verbunden, auf bleiben also vor den Schaltern 17 und 18 stehen. Mit
der sowohl die Anschläge 13 und 14 als auch die Kon- 30 dem Stillstand des Eilgangmotors 4 wird der Schleichtakte
15 und 16 angeordnet sind, von denen die erstge- gangmotor7 eingeschaltet, so daß die Anschläge 13
nannten auf die Schalter 17,18, die letztgenannten auf und 14 langsam den Schaltern 17 und 18 genähert
den Kollektor 19 einwirken. Der Anschlag 13 wirkt werden. Erst wenn der Anschlag 14 die volle Umdreauf
den Schalter 17, der mit einem Schrittschaltwerk hung vollendet, aber bevor er die dem kleinsten
20 elektrisch verbunden ist. Wenn die Gewindespin- 35 Schaltschritt entsprechende nächste Stellung erreicht
del 2 eine Steigung von 10 mm hat und die Zahnrä- hat, wird der Schalter 18 geschaltet, der jetzt die vorder
6 und 11 eins zu zwei übersetzt sind, bedeutet eine gewählte Lamelle des Schleifringkollektors 19 strom-Umdrehung
der Scheibe 12 fünf mm Weg des Werk- führend macht. Beim Erreichen der jetzt stromführenzeugschlittens
1. Es wird die Anzahl der Umdrehungen den Lamelle wird auch der Schleichgang 7 aus- und
gezählt, und die Zählung beginnt von einer bestimmten 40 eine Bremse eingeschaltet. Der Werkzeugschlitten
äußersten Schlittenstellung, wenn der Endschalter 21 bleibt auf dem vorgewählten Durchmesser stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbständigen Einsteuern eines Werkzeugmaschinenschlittens nach Vorwahl der Länge seines Verstellweges in eine vorher
bestimmte Lage, mit motorisch angetriebener Gewindespindel und umlaufendem Impulsgeber,
dessen Zählimpulse auf ein Zählwerk wirken, und einem Schleifringkollektor mit umlaufendem
Schleifkontakt, dadurch , gekennzeichnet,
daß der Stellung der Gewindespindel (2) zwei umlaufende Kontaktanschläge (13, 14) fest
zugeordnet sind, deren erster für die Messung von groben Werten (Zentimeter) erst nach einer bestimmten,
dem Zählbeginn entsprechenden Stellung des Schlittens (1) stromführend wird und in
an sich bekannter Weise Stromimpulse auf ein mit einem Vorwähler (23) versehenes Zählwerk (20)
gibt, deren zweiter Kontaktanschlag nach Beendigung einer vollen Umdrehung vom letzten Schaltimpuls
aus, doch vor Erreichen der nächsten, dem kleinsten Schaltschritt entsprechenden Stellung
für die Messung von feinen Werten (Millimeter, Zehntelmillimeter) stromführend wird und in
gleichfalls an sich bekannter Weise auf einem Schleifringkollektor (19) gleitende Schaltlamellen
(15, 16) mit einem zweiten Vorwähler (24, 25) verbindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (2) und die
mitlaufende Scheibe (12), die durch die Zahnräder (5, 6, 11) miteinander verbunden sind, von zwei
Motoren (4,7) angetrieben werden, die über eine Magnetkupplung (10) und Zahnradgetriebe (8,9)
auf eine gemeinsame Welle treiben und derart übersetzt und geschaltet sind, daß der vom
Schwungmoment und anderen Trägheitskräften herrührende Nachlauf nach Abschalten des Motors
(4) mit Sicherheit kleiner als eine ganze Umdrehung der Schaltscheibe (12) ist, die jetzt im
Schleichgang «vollendet wird, nicht an der Zählung teilnimmt und durch Vorverlegung des Zählbeginns
um eine Zähleinheit wieder ausgeglichen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0052042 | 1964-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1463278C true DE1463278C (de) | 1973-04-12 |
Family
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