DE1463114C - Druckknopfbetatigter Uberstromschal ter - Google Patents
Druckknopfbetatigter Uberstromschal terInfo
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Description
ι ■ . ■ . 2 ■: .
Die Erfindung bezieht sich auf einen druckknopf- Zur Vereinfachung der Herstellung sind der Hebel
betätigten Überstromschalter mit thermischer Aus- und die Blattfeder als Stanzteile ausgebildet, und der
lösung und Freiauslösung, mit einer auf einer mit Hebel weist herausgedrückte Zapfen auf, die in die
dem Druckknopf starr verbundenen Schaltstange entsprechenden Aussparungen der Blattfeder eingrei-
schwenkbar und verschiebbar angeordneten Kontakt- 5 fen und mit ihr vernietet sind. Der Hebel und die
brücke, die in der Ausschaltstellüng des Schalters Blattfeder bilden also eine Baueinheit, die bei der
gegen einen Schräganschlag gedrückt ist und beim Montage des erfindungsgemäßen Überstromschalters
Einschalten an einem Anschlag durch einen Mitneh- in einfacher Weise mit ihren fluchtenden Aussparun-
mer der Schaltstange mitnehmbar und zum Einrasten gen auf das abgewinkelte Ende der Schaltstange auf-
hinter eine Haltenase der thermischen Auslösung io gesteckt wird,
bringbar ist. Damit die Bewegung des Hebels und der Blattfeder
Es ist ein Überstromschalter dieser Art bekannt durch die in ihrer Einschaltstellung befindliche Konideutsche
Auslegeschrift 1134 149), der sehr kleine taktbrücke nicht behindert wird, sind der Hebel und
Abmessungen hat und anstelle der bisherigen Klein- die Blattfeder an ihrem freien Ende gabelförmig aus-
bzw. Feinsicherungen verwendet werden kann. Er kann 15 gebildet. Die beiden Schenkel des Hebels besitzen
jedoch nicht von Hand ausgelöst werden, und seine schräge Abbiegungen, die sich an Kanten der in Ein-Schaltstellungen
können nicht fernangezeigt werden. schaltstellung befindlichen Kontaktbrücke abstützen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Die in Einschaltstellung befindliche Kontaktbrücke
diesen bekannten Überstromschalter unter Beibehal- bildet also für die Schräge des Hebels einen Anschlag,
tung seiner kleinen Außenmaße und unter Verwen- 20 wodurch ein besonderer Anschlag eingespart wird,
dung einfacher, raumsparender, leicht herzustellender Außerdem wird dadurch der Kontaktdruck zwischen
und zu montierender Mittel so auszubilden, daß er Kontaktbrücke und Haltenase erhöht,
die durch eine Handauslösung und eine Anzeige der An ihrem dem Druckknopf abgewandten Schenkel
Schaltstellungen gegebenen Vorteile wesentlich größer weist die Kontaktbrücke eine als Anschlag wirkende
ausgebildeter Überstromschalter besitzt. as Abbiegung auf, die in der Ausschaltstellung eine als
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Mitnehmer dienende Schulter der Schaltstange unter-Überstromschalter
der eingangs genannten Art da- greift. Wird also aus der Ausschaltstellung heraus der
durch gelöst, daß an der Schaltstange ein mit'einer Druckknopf mit der Schaltstange in das Schalter-Schräge
versehener Hebel schwenkbar angeordnet ist, gehäuse eingedrückt, dann nimmt die Schulter der
der beim Herausziehen des Druckknopfes aus dem 30 Schaltstange die Kontaktbrücke an ihrer Abbiegung
Gehäuse mit seiner Schräge an einer Kante der Kon- mit, bis diese hinter die Haltenase der thermischen
taktbrücke entlanggleitet und durch eine hierbei er- Auslösung einrastet:
folgende Schwenkung die Haltenase der thermischen Um die Herstellung des Schaltergehäuses zu verAuslösung
außer Eingriff mit der Kontaktbrücke einfachen, ist in eine Aussparung der Gehäusehälften
bringt und daß auf einer oder beiden Seiten der Kon- 35 ein Einsatzstück eingesetzt, das eine Öffnung für den
taktbrücke Schaltschieber zur Betätigung von Signal- Durchtritt der Schaltstange und eine Schrägfläche
kontakten angeordnet sind. aufweist, an der sich die Kontaktbrücke in ihrer Aus-
Der erfindungsgemäße Überstromschalter weist schaltstellung abstützt. Ferner wird durch dieses Ein-
also eine einfach und raumsparend ausgebildete satzstück eine einwandfreie Führung der Schaltstange
Handauslösung sowie die Möglichkeit einer Fern- 4° erzielt.
anzeige der Schaltstellungen auf, wobei auch die Von den beiden Schaltschiebern kann der eine
durch die Freiauslösung erzielte Ausschaltstellung der Schaltschieber zur Betätigung von Öffnungskontakten
Kontaktbrücke richtig angezeigt wird, weil eben die und der andere Schaltschieber zur Betätigung von
die Signalkontakte betätigenden Schaltschieber ander Schließkontakten ausgebildet sein. Beide Schaltschie-Kontaktbrücke
angeordnet sind. Außerdem fällt beim 45 ber sind in Nuten der Seitenwände der Gehäuseerfindungsgemäßen
Überstromschalter ein besonderes hälften. geführt. Dadurch wird eine Erschütterungs-Handauslöseorgan
weg, weil nämlich die Handauslö- unempfindlichkeit der Signalkontakte erreicht, weil
sung durch Herausziehen des Einschaltdruckknopfes diese in ihrer jeweiligen Lage festgehalten werden
bewirkt wird. und nicht nachfedern können.
Überstromschalter, bei denen die Handauslösung 5° Für die Schaltschieber weist die Kontaktbrücke
durch Herausziehen des Einschaltdruckknopfes aus seitlich zapfenförmige Ansätze auf, auf denen die
dem Gehäuse verursacht wird, sind an sich bekannt Schaltschieber mit Spiel in Schaltrichtung gelagert
(USA;-Patentsclirift 2 831 086). Jedoch sind diese be- sind. Dieses Spiel hat den Vorteil, daß die Kontaktkannten
Schalter wesentlich größer ausgebildet und brücke beim Ein- oder Ausschalten eine, gewisse
, die die Handauslösung bewirkenden Mittel kompli- 55 Strecke zurücklegen kann, ohne hierbei die Schaltzierter
und aufwendiger gestaltet als beim erfindungs- schieber zu bewegen. Durch die hierbei auftretende
gemäßen Überstromschalter. kinetische Energie der Kontaktbrücke wird ein ruck-
Um den Hebel mit seiner Schräge an der Kante der weises Schalten der Signalkontakte erzielt.
Kontaktbrücke zu halten, ist der Hebel an seinem der Um die Schaltschieber auch in der Ausschaltstel-Schräge entgegengesetzten Ende mit einer an ihm an- 60 lung der Kontaktbrücke auf den Ansätzen der Konliegenden Blattfeder verbunden, die mit ihren paral- taktbrücke mit Sicherheit zu halten, weist das Einlelen Seitenkanten in Nuten der gegenüberliegenden satzstück in Richtung der Schaltstange verlaufende Gchäuschälften geführt ist. Der Hebel und die Blatt- Seitenwände auf, die die Schaltschieber im Bereich feder weisen miteinander fluchtende Aussparungen ihrer Lagerung überdecken und sie in ihrer Lage auf auf, mit denen sie auf einem Ansatz der Schaltstange 65 den Ansätzen der Kontaktbrücke sichern. Auch wird lose aufgesteckt sind. Durch die Verwendung einer dadurch die Montage wesentlich vereinfacht. Der Blattfeder als Rückholfeder für den Hebel wird an Druckknopf mit der Schaltstange und die Kontakt-Raum gespart. brücke mit den Schaltschicbem sowie das Einsatz-
Kontaktbrücke zu halten, ist der Hebel an seinem der Um die Schaltschieber auch in der Ausschaltstel-Schräge entgegengesetzten Ende mit einer an ihm an- 60 lung der Kontaktbrücke auf den Ansätzen der Konliegenden Blattfeder verbunden, die mit ihren paral- taktbrücke mit Sicherheit zu halten, weist das Einlelen Seitenkanten in Nuten der gegenüberliegenden satzstück in Richtung der Schaltstange verlaufende Gchäuschälften geführt ist. Der Hebel und die Blatt- Seitenwände auf, die die Schaltschieber im Bereich feder weisen miteinander fluchtende Aussparungen ihrer Lagerung überdecken und sie in ihrer Lage auf auf, mit denen sie auf einem Ansatz der Schaltstange 65 den Ansätzen der Kontaktbrücke sichern. Auch wird lose aufgesteckt sind. Durch die Verwendung einer dadurch die Montage wesentlich vereinfacht. Der Blattfeder als Rückholfeder für den Hebel wird an Druckknopf mit der Schaltstange und die Kontakt-Raum gespart. brücke mit den Schaltschicbem sowie das Einsatz-
3 4
stück bilden eine Baueinheit, die vor der Montage besitzt die Schaltstange 6 einen Ansatz 13, der in mitzusammengebaut
und bei der Montage in das Gehäuse einander fluchtende öffnungen eines Hebels 14 und
eingesetzt wird. Die Seitenwände des Einsatzstückes einer Blattfeder 15 eingreift. Wie insbesondere aus
halten hierbei die Schaltschieber in ihrer Lage an der den Fig. 11 bis 13 hervorgeht, sind die Blattfeder 15
Kontaktbrücke. S und der Hebel 14 miteinander vernietet. Zu diesem Zur Erzielung einer einfachen Befestigung sind die Zweck weist der Hebel 14 herausgedrückte Zapfen 16
Signalkontaktträger in Aussparungen der Gehäuse- auf, die durch entsprechende Aussparungen 15' der
hälften angeordnet und von Isolierplättchen ab- Blattfeder 15 hindurchgreifen und mit ihr vernietet
gedeckt, wodurch sie gegenüber dem Hauptstromkreis sind. An ihren Seitenkanten 17 und 18 ist die Blattisoliert sind. Zur Sicherung der Isolierplättchsn in io feder 15 in Nuten 19 beider Gehäusehälften 1 und 2
ihrer Lage ist ein Abstandsstück vorgesehen, das von in Längsrichtung verschiebbar gelagert. In ihrem
einem die beiden Gehäusehälften verbindenden Hohl- mittleren Teil sind der Hebel 14 und die Blattfeder 15
niet durchsetzt ist. ausgespart. Dadurch bildet der Hebel 14 zwei Schen-Ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den kel 20, die an ihrem oberen Ende schräg verlaufende
Figuren dargestellt. Es zeigt 15 Abbiegungen 21 aufweisen. Diese schräg verlaufen-Fig.
1 eine Vorderansicht eines Überstromschal- den Abbiegungen21 liegen an Kanten 22 einer Konters
gemäß der Erfindung in natürlicher Größe, taktbrücke 23 an, die auf der Schaltstange 6 gemäß
Fig. 2 eine Ansicht von links gemäß Fig. 1, Fig. 4 schwenkbar und verschiebbar gelagert ist. Ge-Fig.
3 eine Draufsicht gemäß Fig. 1, maß Fig. 4 befindet sich die Kontaktbrücke 23 in
F i g. 4 den geöffneten Schalter gemäß F i g. 1 in ao ihrer Einschaltstellung und gemäß F i g. 7 in ihrer
vergrößertem Maßstab, Ausschaltstellung. In der Einschaltstellung liegt die F i g. 5 eine Ansicht der Gehäusehälfte gemäß winkelförmig und als Stanzteil ausgebildete Kontakt-F
i g. 4, ■ '« brücke 23 mit ihrem rechten Ende gemäß F i g. 4 an
Fi g. 6 eine Ansicht der anderen Gehäusehälfte, einer Haltenase 24 eines Bimetallstreifens 25 an.
Fig. 7 den Schalter nach Fig. 4 in Ausschalt- as Der Bimetallstreifen 25 ist mit einem Schenkel 26
stellung, eines in keilförmige, schlitzförmige Aussparungen der F i g. 8 den Bimetallstreifen mit Feineinstell- Gehäusehälften 1, 2 eingesetzten Metallplättchen 27
vorrichtung gemäß F i g. 4, · verschweißt, in dessen anderen Schenkel 28 eine
F i g. 9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IX der Madenschraube 29 eingeschraubt ist, die sich mit
Fig. 8, 30 ihrem einen Ende am Bimetallstreifen25 abstützt.
F i g. 10 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles ΛΓ der Wird die Madenschraube 29 in den Schenkel 28 wei-F
i g. 8, " ter hineingeschraubt, dann erfährt der Bimetallstrei-Fig.
11 eine Ansicht des Hebels von rechts gemäß fen 25 eine Rechtsschwenkung, wobei sich seine
F i g. 4, Haltenase 24 vom rechten Ende der Kontaktbrücke Fig. 12 eine Ansicht von links gemäß Fig. 11 und 35 23 wegbewegt. Der Bimetallstreifen 25 weist isoliert
Fig. 13 eine Ansicht von links gemäß Fig. 12. eine Heizwicklung auf, die an einer Anschlußfahne
Der dargestellte^ Überstromschalter weist ein Ge- 31 befestigt ist. Die Anschlußfahne 31 ist mit einer
häuse auf, das aus zwei Gehäusehälften 1 und 2 be- Anschlußschraube 32 versehen,
steht, die aus Preßstoff hergestellt und mittels Hohl- ' Wie insbesondere aus den F i g. 9 und 10 hervorniete
3 miteinander verbunden sind. Aus dem Ge- 40 geht, ist in eine entsprechende Aussparung 33 des
häuse ragt ein Druckknopf 4 heraus, der gemäß Bimetallstreifens 25 ein als Haltenase 24 wirkendes
F i g. 4 eine Aussparung 5 aufweist, in die das ent- Kupferplättchen eingesetzt, das auf der einen Seite
sprechend ausgebildete Ende einer Schaltstange 6 des Bimetallstreifens 25 eine Bohrung aufweist, in die
senkrecht zur Mittelachse des Druckknopfes 4 ein- das obere Ende 30' der Heizwicklung 30 eingelegt
gesetzt ist. Der Druckknopf 4 wird in diesem Bereich 45 und vernietet ist. Auf der anderen Seite des Bimetallvon
einer Hülse 7 umgeben, die das obere Ende der Streifens 25 besitzt das als Haltenase 24 wirkende
Schaltstange 6 in der in Fig. 4 dargestellten Lage Kupferplättchen seitlich Schultern, mit denen es sich
sichert. Die Hülse 7 weist eine Aussparung 8 auf, in am Bimetallstreifen 25 abstützt. Um ein Verbiegen
die eine Ausschaltfeder 9 eingesetzt ist, die sich mit dieses Kupferplättchens nach oben gemäß F i g. 8 zu
ihrem. unteren Ende an einem aus Isolierwerkstoff 50 vermeiden, ist aus dem Bimetallstreifen 25 ein Bügel
bestehenden Einsatzstück 10 abstützt. Druckknopf 4 34 herausgedrückt, an dessen -unterer Kante 35 sich
und Hülse 7 sind verschiedenfarbig ausgebildet, z. B. das Kupferplättchen abstützt.
der Druckknopf schwarz und die Hülse weiß, um die Der senkrechte Schenkel 23' der Kontaktbrücke 23
Einschalt- und die Ausschaltstellung anzuzeigen. In arbeitet mit einem festen Kontaktstück 36 einer Ander
Einschaltstellung ragt dann nur der schwarze 55 schlußfahne 37 zusammen, die mit einer Anschluß-Druckknopf
4 und in der Ausschaltstellung auch die schraube 32 versehen ist. Der Hauptstromkreis verweiße
Hülse 7 heraus. In beide Gehäusehälften 1,2 läuft also von der Anschlußfahne 31 über die^ Heizist
noch eine Gewindebuchse 11 eingesetzt, deren wicklung 30, die Kontaktbrücke 23 und das Kontaktunterer Flansch 12 quadratisch ausgebildet und in stück 36 sowie die Anschlußfahne 37.
entsprechende Aussparungen 12' der Gehäusehälften 60 Wie insbesondere F i g. 7 zeigt, wirkt auf die Kon-1,2
verdrehungssicher eingesetzt ist. Das Einsatz- taktbrücke 23 eine Feder 38 ein, die zur Freiauslösung
stück 10 liegt ebenfalls in entsprechenden Aussparun- dient und sich mit ihrem unteren Ende an einem ortsgen
10' beider Gehäusehälften 1, 2 und ist dadurch festen Widerlager 39 abstützt, das in entsprechende
im Gehäuse starr befestigt. schlitzförmige Aussparungen 39' beider Gehäuse-Für die Schaltstange 6, die rechteckförmigen Quer- 65 hälften 1 und 2 eingesetzt ist. Zur Versteifung besitzt
schnitt aufweist und aus festem Isolierstoff besteht, die Kontaktbrücke 23 an ihrem Scheitel eine herausist
in der oberen Wand des Einsatzstückes 10 eine gedrückte Sicke 55. Führungsöffnung vorgesehen. An ihrem unteren Ende Zu beiden Seiten weist die Kontaktbrücke 23
zapfenförmige Ansätze 40 auf, die zur Lagerung von
Schaltschiebern 41 und 42 dienen. Beide Schaltschieber 41, 42 besitzen an ihrem oberen Ende Vierkantlöcher
43, in die die zapfenförmigen Ansätze 40 mit Spiel eingreifen. Infolge dieses Spieles können die
Schaltschieber 41 und 42 in senkrechter Richtung gemäß F i g. 4 auf dem Ansatz 40 verschoben werden.
Der Schaltschieber 41 wirkt auf eine Kontaktfeder 44 ein, die mit einem Gegenkontaktstück 45 zusammen-SoIl
nun der Schalter von Hand ausgeschaltet werden, dann wird der Druckknopf 4 aus dem Gehäuse
herausgezogen. Hierbei gleiten die schräg verlaufenden Abbiegungen 21 des Hebels 14 an den Kanten 22
der Kontaktbrücke 23 entlang, wodurch der Hebel 14 gemäß F i g. 4 im Uhrzeigersinn geschwenkt und
gegen den Bimetallstreifen 25 gedrückt wird. Nach einer entsprechenden Durchbiegung des Bimetallstreifens
25 gibt seine Haltenase 24 die Kontaktbrücke
arbeitet, während der Schaltschieber 42 auf eine Kon- io 23 frei, so daß diese unter Wirkung der Ausschalttaktfeder
46 einwirkt, die mit einem Gegenkontakt- feder 9 in die in F i g. 7 dargestellte Ausschaltstellung
gebracht wird, in der sie an der Schrägfläche 52 des Einsatzstückes 10 anliegt. Zugleich mit der Kontaktbrücke
23 bewegen sich auch die Schaltschieber 41 und 42, und zwar ebenfalls ruckweise, so daß auch
bei den Signalkontakten eine Momenteiri- und -aus
stück 47 zusammenarbeitet. Die Kontaktstücke dienen als Signalkontakte. Sie sind durch in die Gehäusehälften
1,2 eingelegte Isolierplättchen 56 abgedeckt und werden durch ein zwischen die Gehäusehälften
1,2 eingelegtes Abstandsstück 57 aus Isolierstoff in ihrer Lage gehalten. Die Isolierplättchen 56 und das
Abstandsstück 57 besitzen miteinander fluchtende Bohrungen 58, durch die ein Hohlniet 3 hindurchgreift.
Das Abstandsstück 57 weist auf den gegen- so überliegenden Auflageflächen zapfenartige Ansätze
auf, die in Aussparungen 59 der Isolierplättchen eingreifen und das Abstandsstück 57 gegen Verdrehung
sichern. Die aus dem Gehäuse herausragenden Enden der Signalkontakte können mit entsprechenden Si- as
gnalstromkfeisen verbunden werden, · so daß jeweils die Schaltstellung des erfindungsgemäßen Schalters
angezeigt werden kann. Der Schaltschieber 41 dient zum öffnen der Kontaktfeder 44 und dem Gegenkontaktstück
45 und der Schaltschieber -42 zum Schließen der Kontaktfeder 46 und dem Gegenkontaktstück
47, wenn die Kontaktbrücke 23 in ihre Einschaltstellung gemäß F i g. 4 gebracht wird. Beide
Kontaktfedern 44 und 46 haben das Bestreben, sich an ihre Gegenkontaktstücke 45 und 47 mit Vorspannung
anzulegen.
Zur Befestigung des Überstromschalters ist die Gewindehülse 11 mit einer verwundenen Beilegscheibe
48 und einer Mutter 49 versehen. Damit von vornherein beim Anziehen der Mutter 49 bei der Befestigung
des Schalters auf einer Platte ein Drehen des Schalters verhindert wird, ist 'zwischen die beiden
Gehäusehälften 1,2 ein Metallplättchen 50 eingelegt, das von einem Hohlniet 3 durchsetzt und damit in
seiner Lage gehalten wird. Ein zapfenförmiger Ansatz 51 des Metallplättchens 50 greift bei der Befestigung
in eine entsprechende Bohrung der Befestigungsplatte ein.
Beim Auftreten eines Überstromes wird der Bimetallstreifen
25 durch die Heizwicklung 30 erhitzt und gemäß F i g. 4 so weit im Uhrzeigersinn durchgebogen,
daß seine Haltenase 24 die-Kontaktbrücke
23 freigibt, so daß diese unter Wirkung der Ausschaltfeder 9 gegen eine Schrägfläche 52 des Einsatzstückes
10 gedrückt wird (Fig 7). Hierbei legt sich
eine Abbiegung 53 am unteren Ende der Kontaktbrücke 23 an eine Schulter 54 der Schaltstange 6 an.
Aus diesem Grund wird beim Einschalten durch die'
Schaltstange 6 die Kontaktbrücke 23 so weit mitgenommen, bis ihr rechtes Ende gemäß Fig. 4 hinter
die Haltenase 24 des Bimetallstreifens 25 einrastet. Beim Loslassen des Druckknopfes 4 wird dann durch
die Feder 38 die Kontaktbrücke 23 ruckartig im Uhrzeigersinn geschwenkt und mit ihrem senkrechten
Schenkel 23' in Anlage an das feste Kontaktstück 36 gebracht, so daß der Hauptstromkreis geschlossen ist.
Gleichzeitig werden auch durch die Schaltschieber und 42 die Signalkontakte betätigt.
schaltung erzielt wird.
Claims (12)
1. Druckknopfbetätigter Überstromschalter mit thermischer Auslösung und Freiauslösung, mit
einer auf einer mit dem Druckknopf starr verbundenen Schaltstange schwenkbar und verschiebbar
angeordneten Kontaktbrücke, die in der Aus-
- schaltstellung des Schalters gegen einen Schräganschlag
gedrückt ist und beim Einschalten an einem Anschlag durch einen Mitnehmer der Schaltstange mitnehmbar und zum Einrasten hinter
eine. Haltenase der thermischen Auslösung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Schaltstange (6) ein mit einer Schräge (Abbiegung 21) versehener Hebel (14) schwenkbar
angeordnet ist, der beim Herausziehen des Druckknopfes (4) aus dem Gehäuse mit seiner
Schräge (Abbiegung 21) an einer Kante (22) der Kontaktbrücke (23) entlanggleitet und durch eine
hierbei erfolgende Schwenkung die Haltenase (24) der thermischen Auslösung (Bimetallstreifen 25)
außer Eingriff mit der Kontaktbrücke (23) bringt und daß auf einer oder beiden Seiten der Kontaktbrücke
(23) Schaltschieber (41,42) zur Betätigung von Signalkontakten angeordnet sind.
2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (14) an
seinem der Schräge (Abbiegung 21) entgegengesetzten Ende mit einer an ihm anliegenden
Blattfeder (15) verbunden ist, die mit ihren parallelen Seitenkanten (17, 18) in Nuten (19) der
gegenüberliegenden Gehäusehälften (1,2) geführt ist, und daß der Hebel (14) und die Blattfeder (15)
miteinander fluchtende Aussparungen (15') aufweisen, mit denen sie auf einen Ansatz (13) der
Schaltstange (6) lose aufgesteckt sind.
ζ 3. Überstromschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (14) und
die Blattfeder (15) als Stanzteile ausgebildet sind und der Hebel (14) herausgedrückte Zapfen (16)
aufweist, die in die entsprechenden Aussparungen (15') der Blattfeder (15) eingreifen und mit ihr
vernietet sind.
4. Überstromschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (14) und
die Blattfeder (15) an ihrem freien Ende gabelförmig ausgebildet sind und daß die beiden Schenkel
(20) des Hebels (14) schräge Abbiegungen (21) besitzen, die sich an Kanten (22) der in Ein-
schaltstellung befindlichen Kontaktbrücke (23) abstützen.
5. Uberstromschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktbrücke (23) an ihrem dem Druckknopf (4) abgewandten Schenkel (23') eine als Anschlag
wirkende Abbiegung (53) aufweist, die in der Ausschaltstellung eine als Mitnehmer dienende
Schulter (54) der Schaltstange (6) untergreift.
6. Uberstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Aussparung
(10') der Gehäusehälften (1, 2) ein Einsatzstück (10) eingesetzt ist, das eine Öffnung für den
Durchtritt der Schaltstange (6) und eine Schrägfläche (52) aufweist, an der sich die Kontaktbrücke
(23) in ihrer Ausschaltstellung abstützt.
7. Uberstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schaltschieber
(41) zur Betätigung von Öffnungskontakten und der andere Schaltschieber (42) zur Betätigung von
Schließkontakten ausgebildet ist.
8. Uberstromschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltschieber
(41, 42) in Nuten der Seitenwände der Gehäusehälften (1, 2) geführt sind.
9. Uberstromschalter nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke
(23) seitlich zapfenförmige Ansätze (40) aufweist, auf denen die Schaltschieber (41, 42) mit Spiel in
Schaltrichtung gelagert sind.
10. Uberstromschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (10)
in Richtung der Schaltstange (6) verlaufende Seitenwände aufweist, die die Schaltschieber (41,
42) im Bereich ihrer Lagerung überdecken.
11. Uberstromschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalkontaktträger in Aussparungen der Gehäusehälften (1, 2) angeordnet und von Isolierplättchen
(56) abgedeckt sind.
12. Uberstromschalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der
Isolierplättchen (56) in ihrer Lage ein Abstandsstück (57) vorgesehen ist, das von einem die Gehäusehälften
(1, 2) verbindenden Hohlniet (3) durchsetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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