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DE1462335C - Teilnehmerschaltung in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Teilnehmerschaltung in Fernmeldeanlagen

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Publication number
DE1462335C
DE1462335C DE19651462335 DE1462335A DE1462335C DE 1462335 C DE1462335 C DE 1462335C DE 19651462335 DE19651462335 DE 19651462335 DE 1462335 A DE1462335 A DE 1462335A DE 1462335 C DE1462335 C DE 1462335C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit
call
switching
subscriber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651462335
Other languages
English (en)
Other versions
DE1462335B2 (de
DE1462335A1 (de
Inventor
Albert 8000 München Peitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Publication of DE1462335A1 publication Critical patent/DE1462335A1/de
Publication of DE1462335B2 publication Critical patent/DE1462335B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1462335C publication Critical patent/DE1462335C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Leitung kleiner ist als die Sperrspannung der Zener- Im Ruhezustand fließt auf der Teilnehmerschleife diode, daß die Übergabe einer im genannten Schalt- ein Betriebsruhestrom über folgenden Stromkreis: kreis bewerteten Stromerhöhung als Anrufreiz über + LB, Rl, ti, b, sk, EM, a, ti, RB, LB. Da der einen aus der Kontaktfolge eines vom genannten Widerstand R1 so dimensioniert ist, daß der durch Bewertungsschaltmittel steuerbaren ersten Kontaktes 5 den Betriebsruhestrom am Widerstand R1 hervor- und eines von einem weiteren Relais steuerbaren gerufe Spannungsabfall kleiner ist als die Sperrersten Kontaktes bestehenden Steuerkreis geschieht, spannung der Zenerdiode ZD, kann im Ruhezustand und daß das genannte Relais in Abhängigkeit von das Relais R nicht ansprechen,
einem nach Verbindungsdurchschaltung vom nach- Der Anrufzustand wird in denrhier betrachteten folgenden Verbindungsglied kommenden Signals er- io Beispiel durch Drücken der Anruftaste beim Teilregbar ist und nach Auslösung der Verbindungs- nehmer Tn hervorgerufen, wodurch in bekannter durchschaltung verzögert abfällt. ' Weise der Strom in der Teilnehmerschleife erhöht
Aus der Fernsprechvermittlungstechnik ist zwar be- wird. Der jetzt fließende Strom wird im folgenden reits eine Anordnung für einen Vorwähler bekannt, als Rufstrom bezeichnet. Der Rufstrom fließt nun mit der es möglich ist, außer einer Ruferkennung 15 sowohl über den Widerstand R1 als auch über das auch einen fälschlich vorgetäuschten Ruf zu er- Relais R und die Zenerdiode ZD. Dem Relais R ist kennen. Allerdings erfordert diese Anordung ein ein erster Kontakt r 1 zugeordnet, über den, unter Relais mit drei Wicklungen, wobei nach wie vor , der diesem Beispiel zugrunde liegenden Annahme, an die elektrischen Betriebswerte dieses Relais genau daß der Verbindungsaufbau durch eine zentrale einzuhaltende Bedingungen gestellt werden. Bereits 20 Einrichtung St gesteuert wird, der zentralen Steueraus diesem Grunde ist der Einsatz einer solchen einrichtung der Anruf mitgeteilt wird. Die zentrale Anordnung in einer weitgehend mit elektronischen Einrichtung schaltet dann über einen beispielsweise Bauteilen ausgerüsteten Vermittlungsanlage nicht dreikontaktigen Koppler eine freies Verbindungsglied möglich. der nächsten Verbindungsstufe, beispielsweise die
Die Erfindung weist gegenüber bisher bekannten 25 Übertragung Ü, an die Teilnehmerschaltung TS an. Teilnehmerschaltungen außer der Verwendung von Über den Koppelkontakt k 3 wird nunmehr ein Rekleinen und billigen Schaltrelais noch den Vorteil lais T in der Teilnehmerschaltung erregt. Dadurch auf, daß im Falle von Erd- und Schleifenschlüssen werden die Kontakte ti, t2, i3 und t4 dieses Relais im Fangzustand die Teilnehmerschleife durch das betätigt. Durch den Kontakt ti wird der Erregungsgleiche einen Ruf bewertende Schaltmittel, an das 30 kreis für das Relais R aufgetrennt, wodurch dieses keine besondere Anforderung hinsichtlich seiner abfällt. Über den dadurch ebenfalls abfallenden Konelektrischen Betriebswerte gestellt werden muß, über- takt rl wird der Anlaßreiz für die zentrale Einrichwacht werden kann. tung Si abgeschaltet. Der Rufstrom auf der Teil-
Bei einem Vermittlungssystem mit einer zentralen nehmerschleife fließt nunmehr über folgenden Steuereinrichtung kann mit einer Anordnung gemäß 35 Stromkeis: + LB (im nachfolgenden Verbindungsder Erfindung darüber hinaus im Gegensatz zu bisher glied), ti, b, sk, EM, a, ti, k2 nach —LB (im nachbekannten Teilnehmerschaltungen das den Ruf be- folgenden Verbindunglied Ü).
wertende Schaltmittel, z. B. ein beliebiges Relais, In hier nicht dargestellter Weise wird dem Teilsofort mit der Ankopplung an das nächstfolgende nehmer Tn eine Wählaufforderung zugeleitet, worauf Schaltglied des Verbindungsweges wieder ausgeschal- 40 dieser mit der Aussendung der Wahlinformation betet werden. Die Beanspruchung des einen Ruf bewer- ginnt. Sobald der gewünschte Teilnehmer erreicht ist, tenden Schaltmittels ist daher dementsprechend erhält die Übertragung Ü ein Verbunden-Signal. Über geringer. den Kontakte wird ein Erregungskreis für das in
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden der Teilnehmerschaltung TS vorhandene Relais FH
an Hand der Beschreibung zu einer Figur gegeben. 45 gebildet (Erde, tA, FHI, WB). Die Teilnehmer-
In der Zeichnung ist als Beispiel einer Teilnehmer- leitung wird auch während des Schreibzustandes, .von
schaltung der Fernmeldetechnik eine Teilnehmer- dem Verbindungsglied Ü aus gespeist (± LB im
schaltung für einen Fernschreib-Ortsteilnehmer nachfolgenden Verbindungsglied, kl, ti, a EM, sk,
dargestellt. b, ti, LB im nachfolgenden Verbindungsglied).
Der der Zeichnung durch einen Empfangsmagnet 50 Die Auslösung einer bestehenden Verbindung ge- EM und einen Sendekontakt sk symbolisierte Teil- schieht in bekannter Weise durch Bewertung des nehmer Tn ist über eine Teilnehmerleitung TnL mit Schlußzeichens im an die Teilnehmerschaltung aneiner Teilnehmerschaltung TS verbunden. Die Teil- geschalteten Verbindungsglied. Dabei wird derHaltenehmerschaltung TS ihrerseits ist in dem dargestell- kreis des Koppelrelais geöffnet, so daß die einzelnen ten Beispiel über ein Netzwerk NW an eine nicht 55 Koppelkontakte 'kl bis k 3 die Koppeladern auftrenim einzelnen dargestellte Übertragung Ü anschalt- nen. In der Teilnehmerschaltung TS fällt infolgebar. Die Durchschaltung erfolgt in dem dargestellten dessen das Relais T ab und schaltet mit seinen Kon-Fall über Koppelkontakte k 1, k 2 und k3 sowie über takten ti und ti, die in die gezeichnete Ruhelage die Koppeladern 1, 2 und 3. Die Einstellung der zurückgehen, das Relais R wieder in der ursprüng-Koppelkontakte geschieht in nicht dargestellter 60 liehen Weise an die Teilnehmerleitung an. Beim Weise durch eine zentrale Einrichtung Si. Erfin- Teilnehmer Tn selbst wird durch eine Umpolung die dungsgemäß enthält die Teilnehmerschaltung TS als Teilnehmerleitung wieder hochohmig. Da die Mögein den Ruf bewertendes Schaltmittel ein beliebiges lichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei der Relais R, beispielsweise ein ES/£-Relais, dem ein Umpolung infolge der Leitungskapazitäten kurzzeitig Widerstand R1 parallel und eine Zenerdiode ZD in 65 Umladestromstöße entstehen, durch die das Relais R Serie geschaltet sind. Weiterhin enthält die Teil- bei seiner Wiederanschaltung anspricht und dadurch nehmerschaltung ein Relais FH, das mit seiner Wick- über seinen Kontakt r 1 irrtümlich einen Anlaßreiz lung FHI über den Kontakt 14 erregbar ist. an die zentrale Einrichtung gibt, ist das Relais FH
abfallverzögert ausgeführt; ζ. B. über einen Kondensator C Dadurch wird eiii derri Relais FH zugeordneter kontaktfh'i erst nach eiiier bestirrimtert Zeit ih die Ruhelage zurüekgösföüert: Die Freigäbe einer Rüfsignaiisierürig an die zentrale Einrichtung wird also' erst dann geseherie'ii; wenn die durch eine Auslösung' Verursachten EihschWlfigvörgärtge auf der Teilnehmerleitung abgeschlossen sind.
Die Abfallverzögerung des Relais FH ermöglicht, wie ini folgenden hoch erläutert wird, zusammen mit einem zweiten Kontakt fh 2, daß das Anrufe bewertende Schäitmittel R gleichzeitig auch die Aufgäbe übernehmen kann; vorgetäuschte Anrufe, die dutch Störungen, z. B. Erd- öder Sehleifenschlüsse, verursacht werden, zu fängeri:
Üürch diesen Vorteil der erfindühgsgerriäßen Schaltungsanordnung; daß näriilieh das Aürüfe bewertende Scliältmittelj z: B; das Relais R in der Figur, auch zur Überwachung auf Schleifen- öder Erdschluß der Leitung verwendSt werden käriri, ist der bisher erforderliche ÄiiMähd für ein zweites; de'n Färtg'züs'tand auslösende Sehältrhittel nicht mehr notwendig. Die Wirkungsweise des Relais R beirii fangen eüier durch Schleifen- öder Erdschluß Verursachten Vörtäüschürig eines Anrufes soll ini fölgehdert beschrieben werden.
Ein Erd- öder Sc'hleif'erischluß führt wie das Betätigen einer Ariruftaste öder das Abheben eines Teleförihörefs beirii Teilnehmer zürn Ansprechen des Relais R infolge einer StrohierhÖhüng. Ih dem hier betrachteten, der Fefnscrireibte'chnik eritnöirlmenen Beispiel wird übfef den dann betätigten Kontakt rl der zehträlen Einrichtung Λ zunächst ein ' normaler Anrufreiz zugeleitet Wie bä e'ineiü nöfmalen Ruf wird eiii Verbindungsglied der flachsten Stufe, z. B. eine Übertragung Ü-, äri die teilnehniefschaltung über die Köpbelköütäkte angeschaltet. Erfolgt darauf keine Wahl; §ö wird in' Abhängigkeit von einer" z. B: die Wählzeichen überwachenden, liier nicht dargestellten, Einrichtung vötti Vefbindüngsglied ein - Besetztzeicheii zur Teilnehmerschaltung über die Teilnehmerleitung zurückgesendet; Über den Kontakt?4 ist das RelaisFH erregt. Naeh Ausseridung des Besetztzeichens vom an die Teilnehmerschaltung angeschalteten Verbindungsglied Ü wird die Verbindung zwischen der Teilnehmerschaltung TS und dem folgenden Verbindungsglied Ü ausgelöst. Das Relais Γ fällt ab und schaltet über seinen Kontakt il das Relais i? wieder an die Teilnehmerleitung an. Diese befindet sich jedoch; bedingt durch den Erd- öder Schleifehschluß,- im niedei-ohmigen Zustand, wodurch das Relais/? erneut anspricht. Infolge der Abfallverzögerung des Relais FH ist zu diesem Zeitpunkt der Kontakt fh i geöffrtet; so daß die Ansteuerung der zentralen Einrichtung St unterbleibt; Außerdem besitzt das Relais FH einen zweiten Kontakt fh 2-, über den ein Haltekreis für die Wicklung FHl vorbereitet ist; Das RelaisR besitzt ebenfalls einen zweiten Kontakt/·2, über den dähn der Haltekreis für das Relais FH endgültig geschlossen wird (Erde; fh2; rl, FHIi -WB). Der Kontaktfhl des RelaisFH bleibt infolgedessen während der Dauer des Schleifen- öder Erdschlusses geöffnet.
Erst nach Beendigung oder Beseitigung der Störung wird der Haltekreis durch den dann betätigten Kontakt r 2 geöffnet; Nach einer bestimmten Abfallzeit steht das Relais R wieder als Anrufe bewertendes Schaltmittel zur Verfügung:
Der zentralen Einrichtung St kann die Störung ätif der Teilnehmerleitung über einen Eingang F mitgeteilt und von dort einer Überwachungseinrichtung gesendet werden; Durch einen dritten Kontakt fh 3 des Relais FH ist sichergestellt, daß die Teilnehmerleitung,in gleicher Weise wie bei einer normalen Belegung durch ί 3 als besetzt gekennzeichnet ist:
Im vorliegenden Beispiel wurdö die Erfindung an Hand eines Fernschreib^VermittlurigssysteHis mit einer zentralen Steuereinrichtung beschrieben; Die „.-Anordnung ist jedoch selbstverständlich auch auf ändere Systeme anwendbar* ±. B. auf Ferrtsp'techverrttitthmgssysteriie.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Teilnehmerschaltungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib- und Fernsprechanlagen zur Bewertung von Anrufen und zum Fangen von durch Störungen verursachten fälschlich vorgetäuschten Anrufen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stromerhöhungen auf der Leitung bewertender aus der Serienschaltung eines Anrufe bewertenden Schältmittels, vorzugsweise einem Relais (R) und einer Zenerdiode (ZD) sowie aus einem dieser Serienschaltung parallel,geschalteten Widerstand (R 1) bestehender Schaltkreis vorhanden ist, in welchem der Spannungsabfall am Widerstand (R 1) im Ruhezustand der Leitung kleiner ist als die Sperrspannung der Zenerdiode (ZD), daß die Übergabe einer im genannten Schaltkreis bewerteten Stromerhöhung als Anrufreiz über einen aus der Kontaktfolge eines vom .genannten Bewertungsschaltmittel (R) steuerbaren ersten Kontaktes (rl) und eines von einem weiteren Relais (FHl) steuerbaren ersten Kontaktes (fhl) bestehenden Steuerkreis geschieht, und daß das genannte Relais (FHl) in Abhängigkeit von einem nach Verbindungsdurchschaltung vom nachfolgenden Verbindungsglied (Ü) kommenden Signals erregbar ist (über i4) und nach Auflösung der Verbindungsdurchschaltung verzögert abfällt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (FH 1) nach Durchschaltung zum nachfolgenden Verbindungsglied (Ü) den Steuerkreis über seinen ersten Kontakt (fhl) unterbricht und die Übergabe des Anrufreizes abschaltet· und daß eine erneute Bereitstellung des Steuerkreises erst nach dem verzögerten Abfall des Relais (FHl) erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch bei einer durch Störungen (z. B. Erd- oder Schleifenschluß) auf der Teilnehmerleitung verursachten Vortäuschung eines Anrufes ein Erregungskreis für das Relais (FH) gebildet wird und daß bei Fortdauer der Störung bei der erneuten Bereitstellung des Anrufe bewertenden Schaltmittels (R) die Anschaltung der die weiteren Verbindungsglieder anschaltenden Einrichtung (St) durch den betätigten Kontakt (//t 1) unterbunden wird und daß' sowohl das Relais (FH) als auch das Anrufe bewertende Schaltmittel (R) jeweils zweite Kontakte (fh 2, r 2) besitzt, über die dann ein Haltekreise für das Relais (FH) geschlossen und erst nach Beendigung der Störung wieder aufgetrennt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teilnehmerschaltung (TS) ein Ausgang (F) vorhanden ist, über den bei Betätigung der Kontakte (fh 2 und r2) eine Fehlermeldung zur Verfügung steht.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (FH) einen dritten Kontakt (/A3) besitzt, über den eine durch einen vorgetäuschten Anruf gestörte Teilnehmerschaltung einer ankommenden Belegung als besetzt gemeldet wird.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Teilnehmerschaltungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib- und Fernsprechanlagen zur Bewertung von Anrufen und zum Fangen von durch Störungen verursachten fälschlich vorgetäuschten Anrufen.
Neuere Entwicklungen in der Fernmelde-, insbesondere Fernschreib- und Fernsprechvermittlungstechnik, zielen darauf hin, kleinere Bauelemente zu ίο verwenden, die schneller und zuverlässiger arbeiten als die bisher bekannten. In solchen Vermittlungssystemen wird beispielsweise.ein Verbindungsweg nicht mehr über Wähler, sondern über Koppelfelder aufgebaut. Zur Erhöhung der Schnelligkeit beim
Verbindungsaufbau und damit der Wirtschaftlichkeit eines Vermjttlungssystems geschieht die Verbindungssteuerung über zentrale Steuereinrichtungen. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, elektronische Bauelemente zu verwenden.
Allerdings ergeben sich dann neue Probleme, da viele der bisher verwendeten Bauelemente aus konstruktiven Gründen nicht mehr verwendet werden v können und neue Bauelemente beispielsweise in elektrischer Hinsicht die bisher erforderlichen Bedingungen nicht ohne weiteres erfüllen. Ein derartiges Problem tritt insbesondere dann auf, wenn das in herkömmlichen Vermittlungsanlagen verwendete Ruf relais durch ein kleineres und billigeres. Schaltelement, das zwar in seinem konstruktiven Aufbau/
einem neuen Vermittlungssystem entgegenkommt, jedoch in seinen elektrischen Eigenschaften den Bedingungen, die an ein Rufrelais gestellt werden, nicht entspricht. Bisher verwendete Rufrelais in Vermittlungssystemen mußten zur Unterscheidung zwischen
Ruhezustand und Ruf zustand auf der Teilnehmerleitung einen möglichst großen Fehlstromwert besitzen. Da der Ruhezustand einmal durch einen Betriebsruhestrom, zum anderen .,aber auch durch einen Ableitstrom, der z. B. infolge ungünstiger Ver-
hältnisse zwischen den Leitungsadern bzw. zwischen Leitung und Erde fließt, gekennzeichnet sein kann, kommt der Bemessung des Rufrelais besondere Bedeutung zu.
Ein weiteres Bauelement, dem in diesem Zusammenhang besondere Beachtung zukommt, ist das in bisherigen Anlagen der Fernmeldetechnik zum Fangen eines unzulässigen Erd- bzw. Schleifenschlusses verwendete Fangrelais. Auch dieses Relais muß in seinen Betriebswerten ganz bestimmten Bedingun-
gen genügen. In beiden Fällen müssen die Werte
der verwendeten Relais entsprechend genau für
! Ansprechen, Fehlstrom und Abfallen sein. Kleinere,
"' billigere und in ihren konstruktiven Merkmalen geeignetere Schaltelemente besitzen diese erforderlichen
Werte unter Umständen nicht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung mit solchen kleineren Bauelementen für Teilnehmerschaltungen in Fernmelde-, insbesondere Fernschreib- und Fernsprechvermittlungsanlagen zu schaffen.
Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß ein Stromerhöhungen auf der Leitung bewertender aus der Serienschaltung eines Anrufe bewerten den Schaltmittels, vorzugsweise einem Relais und
einer Zenerdiode sowie aus einem dieser Serienschaltung parallel geschalteten Widerstand bestehender Schaltkreis vorhanden ist, in welchem der Spannungsabfall am Widerstand im Ruhezustand der
DE19651462335 1965-11-17 1965-11-17 Teilnehmerschaltung in Fernmeldeanlagen Expired DE1462335C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0100524 1965-11-17
DES0100524 1965-11-17

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1462335A1 DE1462335A1 (de) 1968-11-21
DE1462335B2 DE1462335B2 (de) 1972-12-28
DE1462335C true DE1462335C (de) 1973-07-26

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