DE1462335C - Teilnehmerschaltung in Fernmeldeanlagen - Google Patents
Teilnehmerschaltung in FernmeldeanlagenInfo
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Description
3 4
Leitung kleiner ist als die Sperrspannung der Zener- Im Ruhezustand fließt auf der Teilnehmerschleife
diode, daß die Übergabe einer im genannten Schalt- ein Betriebsruhestrom über folgenden Stromkreis:
kreis bewerteten Stromerhöhung als Anrufreiz über + LB, Rl, ti, b, sk, EM, a, ti, RB, —LB. Da der
einen aus der Kontaktfolge eines vom genannten Widerstand R1 so dimensioniert ist, daß der durch
Bewertungsschaltmittel steuerbaren ersten Kontaktes 5 den Betriebsruhestrom am Widerstand R1 hervor-
und eines von einem weiteren Relais steuerbaren gerufe Spannungsabfall kleiner ist als die Sperrersten
Kontaktes bestehenden Steuerkreis geschieht, spannung der Zenerdiode ZD, kann im Ruhezustand
und daß das genannte Relais in Abhängigkeit von das Relais R nicht ansprechen,
einem nach Verbindungsdurchschaltung vom nach- Der Anrufzustand wird in denrhier betrachteten folgenden Verbindungsglied kommenden Signals er- io Beispiel durch Drücken der Anruftaste beim Teilregbar ist und nach Auslösung der Verbindungs- nehmer Tn hervorgerufen, wodurch in bekannter durchschaltung verzögert abfällt. ' Weise der Strom in der Teilnehmerschleife erhöht
einem nach Verbindungsdurchschaltung vom nach- Der Anrufzustand wird in denrhier betrachteten folgenden Verbindungsglied kommenden Signals er- io Beispiel durch Drücken der Anruftaste beim Teilregbar ist und nach Auslösung der Verbindungs- nehmer Tn hervorgerufen, wodurch in bekannter durchschaltung verzögert abfällt. ' Weise der Strom in der Teilnehmerschleife erhöht
Aus der Fernsprechvermittlungstechnik ist zwar be- wird. Der jetzt fließende Strom wird im folgenden
reits eine Anordnung für einen Vorwähler bekannt, als Rufstrom bezeichnet. Der Rufstrom fließt nun
mit der es möglich ist, außer einer Ruferkennung 15 sowohl über den Widerstand R1 als auch über das
auch einen fälschlich vorgetäuschten Ruf zu er- Relais R und die Zenerdiode ZD. Dem Relais R ist
kennen. Allerdings erfordert diese Anordung ein ein erster Kontakt r 1 zugeordnet, über den, unter
Relais mit drei Wicklungen, wobei nach wie vor , der diesem Beispiel zugrunde liegenden Annahme,
an die elektrischen Betriebswerte dieses Relais genau daß der Verbindungsaufbau durch eine zentrale
einzuhaltende Bedingungen gestellt werden. Bereits 20 Einrichtung St gesteuert wird, der zentralen Steueraus
diesem Grunde ist der Einsatz einer solchen einrichtung der Anruf mitgeteilt wird. Die zentrale
Anordnung in einer weitgehend mit elektronischen Einrichtung schaltet dann über einen beispielsweise
Bauteilen ausgerüsteten Vermittlungsanlage nicht dreikontaktigen Koppler eine freies Verbindungsglied
möglich. der nächsten Verbindungsstufe, beispielsweise die
Die Erfindung weist gegenüber bisher bekannten 25 Übertragung Ü, an die Teilnehmerschaltung TS an.
Teilnehmerschaltungen außer der Verwendung von Über den Koppelkontakt k 3 wird nunmehr ein Rekleinen
und billigen Schaltrelais noch den Vorteil lais T in der Teilnehmerschaltung erregt. Dadurch
auf, daß im Falle von Erd- und Schleifenschlüssen werden die Kontakte ti, t2, i3 und t4 dieses Relais
im Fangzustand die Teilnehmerschleife durch das betätigt. Durch den Kontakt ti wird der Erregungsgleiche einen Ruf bewertende Schaltmittel, an das 30 kreis für das Relais R aufgetrennt, wodurch dieses
keine besondere Anforderung hinsichtlich seiner abfällt. Über den dadurch ebenfalls abfallenden Konelektrischen
Betriebswerte gestellt werden muß, über- takt rl wird der Anlaßreiz für die zentrale Einrichwacht
werden kann. tung Si abgeschaltet. Der Rufstrom auf der Teil-
Bei einem Vermittlungssystem mit einer zentralen nehmerschleife fließt nunmehr über folgenden
Steuereinrichtung kann mit einer Anordnung gemäß 35 Stromkeis: + LB (im nachfolgenden Verbindungsder
Erfindung darüber hinaus im Gegensatz zu bisher glied), ti, b, sk, EM, a, ti, k2 nach —LB (im nachbekannten
Teilnehmerschaltungen das den Ruf be- folgenden Verbindunglied Ü).
wertende Schaltmittel, z. B. ein beliebiges Relais, In hier nicht dargestellter Weise wird dem Teilsofort
mit der Ankopplung an das nächstfolgende nehmer Tn eine Wählaufforderung zugeleitet, worauf
Schaltglied des Verbindungsweges wieder ausgeschal- 40 dieser mit der Aussendung der Wahlinformation betet
werden. Die Beanspruchung des einen Ruf bewer- ginnt. Sobald der gewünschte Teilnehmer erreicht ist,
tenden Schaltmittels ist daher dementsprechend erhält die Übertragung Ü ein Verbunden-Signal. Über
geringer. den Kontakte wird ein Erregungskreis für das in
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden der Teilnehmerschaltung TS vorhandene Relais FH
an Hand der Beschreibung zu einer Figur gegeben. 45 gebildet (Erde, tA, FHI, —WB). Die Teilnehmer-
In der Zeichnung ist als Beispiel einer Teilnehmer- leitung wird auch während des Schreibzustandes, .von
schaltung der Fernmeldetechnik eine Teilnehmer- dem Verbindungsglied Ü aus gespeist (± LB im
schaltung für einen Fernschreib-Ortsteilnehmer nachfolgenden Verbindungsglied, kl, ti, a EM, sk,
dargestellt. b, ti, —LB im nachfolgenden Verbindungsglied).
Der der Zeichnung durch einen Empfangsmagnet 50 Die Auslösung einer bestehenden Verbindung ge-
EM und einen Sendekontakt sk symbolisierte Teil- schieht in bekannter Weise durch Bewertung des
nehmer Tn ist über eine Teilnehmerleitung TnL mit Schlußzeichens im an die Teilnehmerschaltung aneiner
Teilnehmerschaltung TS verbunden. Die Teil- geschalteten Verbindungsglied. Dabei wird derHaltenehmerschaltung
TS ihrerseits ist in dem dargestell- kreis des Koppelrelais geöffnet, so daß die einzelnen
ten Beispiel über ein Netzwerk NW an eine nicht 55 Koppelkontakte 'kl bis k 3 die Koppeladern auftrenim
einzelnen dargestellte Übertragung Ü anschalt- nen. In der Teilnehmerschaltung TS fällt infolgebar.
Die Durchschaltung erfolgt in dem dargestellten dessen das Relais T ab und schaltet mit seinen Kon-Fall
über Koppelkontakte k 1, k 2 und k3 sowie über takten ti und ti, die in die gezeichnete Ruhelage
die Koppeladern 1, 2 und 3. Die Einstellung der zurückgehen, das Relais R wieder in der ursprüng-Koppelkontakte
geschieht in nicht dargestellter 60 liehen Weise an die Teilnehmerleitung an. Beim
Weise durch eine zentrale Einrichtung Si. Erfin- Teilnehmer Tn selbst wird durch eine Umpolung die
dungsgemäß enthält die Teilnehmerschaltung TS als Teilnehmerleitung wieder hochohmig. Da die Mögein
den Ruf bewertendes Schaltmittel ein beliebiges lichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei der
Relais R, beispielsweise ein ES/£-Relais, dem ein Umpolung infolge der Leitungskapazitäten kurzzeitig
Widerstand R1 parallel und eine Zenerdiode ZD in 65 Umladestromstöße entstehen, durch die das Relais R
Serie geschaltet sind. Weiterhin enthält die Teil- bei seiner Wiederanschaltung anspricht und dadurch
nehmerschaltung ein Relais FH, das mit seiner Wick- über seinen Kontakt r 1 irrtümlich einen Anlaßreiz
lung FHI über den Kontakt 14 erregbar ist. an die zentrale Einrichtung gibt, ist das Relais FH
abfallverzögert ausgeführt; ζ. B. über einen Kondensator
C Dadurch wird eiii derri Relais FH zugeordneter
kontaktfh'i erst nach eiiier bestirrimtert Zeit
ih die Ruhelage zurüekgösföüert: Die Freigäbe einer
Rüfsignaiisierürig an die zentrale Einrichtung wird
also' erst dann geseherie'ii; wenn die durch eine Auslösung'
Verursachten EihschWlfigvörgärtge auf der
Teilnehmerleitung abgeschlossen sind.
Die Abfallverzögerung des Relais FH ermöglicht, wie ini folgenden hoch erläutert wird, zusammen mit
einem zweiten Kontakt fh 2, daß das Anrufe bewertende Schäitmittel R gleichzeitig auch die Aufgäbe
übernehmen kann; vorgetäuschte Anrufe, die dutch
Störungen, z. B. Erd- öder Sehleifenschlüsse, verursacht
werden, zu fängeri:
Üürch diesen Vorteil der erfindühgsgerriäßen
Schaltungsanordnung; daß näriilieh das Aürüfe bewertende
Scliältmittelj z: B; das Relais R in der
Figur, auch zur Überwachung auf Schleifen- öder
Erdschluß der Leitung verwendSt werden käriri, ist
der bisher erforderliche ÄiiMähd für ein zweites; de'n Färtg'züs'tand auslösende Sehältrhittel nicht mehr
notwendig. Die Wirkungsweise des Relais R beirii
fangen eüier durch Schleifen- öder Erdschluß Verursachten
Vörtäüschürig eines Anrufes soll ini fölgehdert
beschrieben werden.
Ein Erd- öder Sc'hleif'erischluß führt wie das Betätigen
einer Ariruftaste öder das Abheben eines
Teleförihörefs beirii Teilnehmer zürn Ansprechen
des Relais R infolge einer StrohierhÖhüng. Ih dem
hier betrachteten, der Fefnscrireibte'chnik eritnöirlmenen
Beispiel wird übfef den dann betätigten Kontakt
rl der zehträlen Einrichtung Λ zunächst ein
' normaler Anrufreiz zugeleitet Wie bä e'ineiü nöfmalen
Ruf wird eiii Verbindungsglied der flachsten
Stufe, z. B. eine Übertragung Ü-, äri die teilnehniefschaltung
über die Köpbelköütäkte angeschaltet.
Erfolgt darauf keine Wahl; §ö wird in' Abhängigkeit
von einer" z. B: die Wählzeichen überwachenden, liier
nicht dargestellten, Einrichtung vötti Vefbindüngsglied
ein - Besetztzeicheii zur Teilnehmerschaltung
über die Teilnehmerleitung zurückgesendet; Über den Kontakt?4 ist das RelaisFH erregt. Naeh Ausseridung
des Besetztzeichens vom an die Teilnehmerschaltung angeschalteten Verbindungsglied Ü wird
die Verbindung zwischen der Teilnehmerschaltung TS und dem folgenden Verbindungsglied Ü
ausgelöst. Das Relais Γ fällt ab und schaltet über seinen Kontakt il das Relais i? wieder an die Teilnehmerleitung
an. Diese befindet sich jedoch; bedingt durch den Erd- öder Schleifehschluß,- im
niedei-ohmigen Zustand, wodurch das Relais/? erneut
anspricht. Infolge der Abfallverzögerung des Relais FH ist zu diesem Zeitpunkt der Kontakt fh i
geöffrtet; so daß die Ansteuerung der zentralen Einrichtung
St unterbleibt; Außerdem besitzt das Relais FH einen zweiten Kontakt fh 2-, über den ein
Haltekreis für die Wicklung FHl vorbereitet ist; Das RelaisR besitzt ebenfalls einen zweiten Kontakt/·2,
über den dähn der Haltekreis für das Relais FH endgültig
geschlossen wird (Erde; fh2; rl, FHIi -WB).
Der Kontaktfhl des RelaisFH bleibt infolgedessen
während der Dauer des Schleifen- öder Erdschlusses geöffnet.
Erst nach Beendigung oder Beseitigung der Störung wird der Haltekreis durch den dann betätigten
Kontakt r 2 geöffnet; Nach einer bestimmten Abfallzeit steht das Relais R wieder als Anrufe bewertendes
Schaltmittel zur Verfügung:
Der zentralen Einrichtung St kann die Störung
ätif der Teilnehmerleitung über einen Eingang F mitgeteilt und von dort einer Überwachungseinrichtung
gesendet werden; Durch einen dritten Kontakt fh 3 des Relais FH ist sichergestellt, daß die Teilnehmerleitung,in
gleicher Weise wie bei einer normalen Belegung durch ί 3 als besetzt gekennzeichnet ist:
Im vorliegenden Beispiel wurdö die Erfindung an
Hand eines Fernschreib^VermittlurigssysteHis mit
einer zentralen Steuereinrichtung beschrieben; Die „.-Anordnung
ist jedoch selbstverständlich auch auf ändere Systeme anwendbar* ±. B. auf Ferrtsp'techverrttitthmgssysteriie.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für Teilnehmerschaltungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib-
und Fernsprechanlagen zur Bewertung von Anrufen und zum Fangen von durch Störungen
verursachten fälschlich vorgetäuschten Anrufen, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Stromerhöhungen auf der Leitung bewertender aus der Serienschaltung eines Anrufe bewertenden
Schältmittels, vorzugsweise einem Relais (R) und einer Zenerdiode (ZD) sowie aus
einem dieser Serienschaltung parallel,geschalteten Widerstand (R 1) bestehender Schaltkreis vorhanden
ist, in welchem der Spannungsabfall am Widerstand (R 1) im Ruhezustand der Leitung
kleiner ist als die Sperrspannung der Zenerdiode (ZD), daß die Übergabe einer im genannten
Schaltkreis bewerteten Stromerhöhung als Anrufreiz über einen aus der Kontaktfolge eines vom
.genannten Bewertungsschaltmittel (R) steuerbaren ersten Kontaktes (rl) und eines von einem
weiteren Relais (FHl) steuerbaren ersten Kontaktes (fhl) bestehenden Steuerkreis geschieht,
und daß das genannte Relais (FHl) in Abhängigkeit von einem nach Verbindungsdurchschaltung
vom nachfolgenden Verbindungsglied (Ü) kommenden Signals erregbar ist (über i4) und
nach Auflösung der Verbindungsdurchschaltung verzögert abfällt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (FH 1) nach
Durchschaltung zum nachfolgenden Verbindungsglied (Ü) den Steuerkreis über seinen ersten Kontakt
(fhl) unterbricht und die Übergabe des Anrufreizes abschaltet· und daß eine erneute
Bereitstellung des Steuerkreises erst nach dem verzögerten Abfall des Relais (FHl) erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch bei
einer durch Störungen (z. B. Erd- oder Schleifenschluß) auf der Teilnehmerleitung verursachten
Vortäuschung eines Anrufes ein Erregungskreis für das Relais (FH) gebildet wird und daß
bei Fortdauer der Störung bei der erneuten Bereitstellung des Anrufe bewertenden Schaltmittels
(R) die Anschaltung der die weiteren Verbindungsglieder anschaltenden Einrichtung (St)
durch den betätigten Kontakt (//t 1) unterbunden wird und daß' sowohl das Relais (FH) als auch
das Anrufe bewertende Schaltmittel (R) jeweils
zweite Kontakte (fh 2, r 2) besitzt, über die dann ein Haltekreise für das Relais (FH) geschlossen
und erst nach Beendigung der Störung wieder aufgetrennt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teilnehmerschaltung
(TS) ein Ausgang (F) vorhanden ist, über den bei Betätigung der Kontakte (fh 2 und
r2) eine Fehlermeldung zur Verfügung steht.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais
(FH) einen dritten Kontakt (/A3) besitzt, über
den eine durch einen vorgetäuschten Anruf gestörte Teilnehmerschaltung einer ankommenden
Belegung als besetzt gemeldet wird.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Teilnehmerschaltungen in Fernmeldeanlagen,
insbesondere Fernschreib- und Fernsprechanlagen zur Bewertung von Anrufen und zum Fangen von durch
Störungen verursachten fälschlich vorgetäuschten Anrufen.
Neuere Entwicklungen in der Fernmelde-, insbesondere
Fernschreib- und Fernsprechvermittlungstechnik, zielen darauf hin, kleinere Bauelemente zu
ίο verwenden, die schneller und zuverlässiger arbeiten als die bisher bekannten. In solchen Vermittlungssystemen wird beispielsweise.ein Verbindungsweg
nicht mehr über Wähler, sondern über Koppelfelder aufgebaut. Zur Erhöhung der Schnelligkeit beim
Verbindungsaufbau und damit der Wirtschaftlichkeit eines Vermjttlungssystems geschieht die Verbindungssteuerung
über zentrale Steuereinrichtungen. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, elektronische
Bauelemente zu verwenden.
Allerdings ergeben sich dann neue Probleme, da viele der bisher verwendeten Bauelemente aus konstruktiven
Gründen nicht mehr verwendet werden v können und neue Bauelemente beispielsweise in
elektrischer Hinsicht die bisher erforderlichen Bedingungen nicht ohne weiteres erfüllen. Ein derartiges
Problem tritt insbesondere dann auf, wenn das in herkömmlichen Vermittlungsanlagen verwendete
Ruf relais durch ein kleineres und billigeres. Schaltelement, das zwar in seinem konstruktiven Aufbau/
einem neuen Vermittlungssystem entgegenkommt, jedoch in seinen elektrischen Eigenschaften den Bedingungen,
die an ein Rufrelais gestellt werden, nicht entspricht. Bisher verwendete Rufrelais in Vermittlungssystemen
mußten zur Unterscheidung zwischen
Ruhezustand und Ruf zustand auf der Teilnehmerleitung einen möglichst großen Fehlstromwert besitzen.
Da der Ruhezustand einmal durch einen Betriebsruhestrom, zum anderen .,aber auch durch
einen Ableitstrom, der z. B. infolge ungünstiger Ver-
hältnisse zwischen den Leitungsadern bzw. zwischen Leitung und Erde fließt, gekennzeichnet sein kann,
kommt der Bemessung des Rufrelais besondere Bedeutung zu.
Ein weiteres Bauelement, dem in diesem Zusammenhang besondere Beachtung zukommt, ist das in bisherigen Anlagen der Fernmeldetechnik zum Fangen eines unzulässigen Erd- bzw. Schleifenschlusses verwendete Fangrelais. Auch dieses Relais muß in seinen Betriebswerten ganz bestimmten Bedingun-
Ein weiteres Bauelement, dem in diesem Zusammenhang besondere Beachtung zukommt, ist das in bisherigen Anlagen der Fernmeldetechnik zum Fangen eines unzulässigen Erd- bzw. Schleifenschlusses verwendete Fangrelais. Auch dieses Relais muß in seinen Betriebswerten ganz bestimmten Bedingun-
gen genügen. In beiden Fällen müssen die Werte
der verwendeten Relais entsprechend genau für
! Ansprechen, Fehlstrom und Abfallen sein. Kleinere,
"' billigere und in ihren konstruktiven Merkmalen geeignetere
Schaltelemente besitzen diese erforderlichen
Werte unter Umständen nicht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung mit solchen kleineren Bauelementen für
Teilnehmerschaltungen in Fernmelde-, insbesondere Fernschreib- und Fernsprechvermittlungsanlagen zu
schaffen.
Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß ein Stromerhöhungen auf der Leitung bewertender
aus der Serienschaltung eines Anrufe bewerten den Schaltmittels, vorzugsweise einem Relais und
einer Zenerdiode sowie aus einem dieser Serienschaltung parallel geschalteten Widerstand bestehender
Schaltkreis vorhanden ist, in welchem der Spannungsabfall am Widerstand im Ruhezustand der
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0100524 | 1965-11-17 | ||
| DES0100524 | 1965-11-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1462335A1 DE1462335A1 (de) | 1968-11-21 |
| DE1462335B2 DE1462335B2 (de) | 1972-12-28 |
| DE1462335C true DE1462335C (de) | 1973-07-26 |
Family
ID=
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