DE1462163C - Elektroakustischer Wandler - Google Patents
Elektroakustischer WandlerInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen elektroakustischen Gehäuse eine Justiereinrichtung, wodurch die AusWandler, insbesondere zur Verwendung als Hörhilfe, führung kompliziert und eine Miniaturbauweise bemit
einem an einer Querwand befestigten Erregerteil, einträchtigt wird. Außerdem stützt sich der eine Mader
eine Spule, zwei mit Abstand zueinander auge- gnet zur Schließung des Magnetkreises direkt an der
ordnete Magneten und einen sich durch die Spule 5 Innenwand des Gehäuses ab, so daß diese bekannte
und zwischen die beiden Magneten erstreckenden, Ausführung mit einem U-förmigen Anker, dessen
mit einer Membran verbundenen, federnd auslenk- einer Schenkel den sich durch die Spule und zwibaren
Anker umfaßt und in einem eine Schallöffnung sehen die beiden Magneten erstreckenden Ankeraufweisenden
Gehäuse angeordnet ist, dessen mit abschnitte und dessen anderer Schenkel den der
einer Abdeckung versehenes offenes Ende durch die io Querwand anliegenden Befestigungsabschnitt bildet,
Querwand abgeschlossen ist. in starkem Maße stoßempfindlich ist.
Es besteht das Bestreben, elektroakustische Wand- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,"
ler und insbesondere auch Hörhilfen möglichst klein den elektroakustischen Wandler der eingangs ge-
in Miniaturausführung zu bauen. Dabei muß zu- nannten Art so zu verbessern, daß bei einer leicht
gleich auf eine hohe Genauigkeit der Justierung so- 15 aus wenigen Teilen zusammenbaubaren Miniatür-
wie darauf geachtet werden, daß keine Störung von äusführung Störungen von außen durch Stoßbean-
außen auftritt. Insbesondere nicht ortsfest gebaute spruchungen oder durch magnetische Einwirkung
Miniaturwandler zeigen in verstärktem Maße Stö- weitgehend ausgeschaltet sind.
rungen und Verzerrungen durch Stoßbeanspruchun- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gegen.
Dies gilt in erster Linie für Hörhilfen, bei denen 20 löst, daß bei einem Wandler der eingangs genannten
erfahrungsgemäß damit gerechnet werden muß, daß Art das allseitigen Abstand zum Erregerteil aufweisie
gelegentlich infolge Unachtsamkeit auf den Boden sende Gehäuse und die den Erregerteil tragende
fallen, aber auch für andere Wandler beispielsweise Querwand zur magnetischen Abschirmung des Erim
Falle ihres Einbaus in Rundfunk- und Tongeräte. regerteils magnetisch leitend sind und daß der Anker
Dabei ist zu berücksichtigen, daß im Interesse einer 25 einen den sich durch die Spule und zwischen die beiraumsparenden
Bauweise weitgehend auf die Ver- den Magneten erstreckenden Ankerabschnitt federnd
wendung von Dämpfungsmaterialien zur Stoßabsor- haltenden Befestigungsabschnitt umfaßt, der magnebierung
verzichtet werden muß. Auch soll ein elek- tisch mit den Magneten verbunden ist. * ;
troakustischer Wandler möglichst einfach aus weni- Diese Ausbildung führt zu einem kompakten i
gen Teilen zusammengebaut und bequem einjustiert 30 Miniaturwandler, bei dem der Befestigungsabschnitt
werden können. . des Ankers zugleich der Schließung des Magnet-
Der bekannte Wandler der eingangs genannten kreises zwischen den beiden Magneten dient. ZuBauart
berücksichtigt diese Forderungen bereits zum gleich wird ein den Erregerteil umfassendes Bau- ·
Teil dadurch, daß der Erregerteil an der Querwand aggregat geschaffen, das den Zusammenbau des
aufgehängt ist. Bei Stoßbeanspruchungen sind daher 35 Wandlers erleichtert und eine exakte Endjustierung |
nur in geringem Ausmaß Relativverschiebungen zwi- Vor dem Einbau ermöglicht, da der Erregerteil einschen
den einzelnen Erregerteilen und damit VeTzer- schließlich der Membran nur über die Querwand am
rungen zu befürchten. Allerdings ist bei der be- Gehäuse abgestützt sind. Dadurch werden Relativ- ·<■'
kannten Ausführung nicht auf einen genügenden all- verschiebungen zwischen den einzelnen Erregerteilen
seitigen Abstand des Erregerteils zum Gehäuse Wert 40 nicht nur beim Einbau, sondern auch bei auf das
gelegt, so daß gerade bei starken Stoßbeanspruchun- Gehäuse wirkenden Stoßen vermieden. Auch kann
gen die Gefahr besteht, daß der über die Querwand sich eine Verspannung zwischen dem Gehäuse und "
am Gehäuse abgestützte Erregerteil auch in direkte der Abdeckung nicht im Laufe der Zeit auf den Er- r~
Berührung mit dem Gehäuse kommt. Ferner ist bei regerteil auswirken und zu einer Unausgeglichenheit r
der bekannten Ausführung das Gehäuse nicht ma- 45 bzw. zu Verzerrungen führen. Schließlich wird der
gnetisch leitend, so daß der Erregerteil nicht gegen Erregerteil auch durch das magnetisch leitende Ge- eine
störende magnetische Beeinflussung von außen häuse gegen magnetische Störungen von außen ab- j
abgeschirmt ist. Außerdem sind zur Schließung des geschirmt. Aus diesen Gründen ist der erfindungs-Magnetkreises
zwischen den beiden Magneten zwei gemäße Wandler daher insbesondere zur Verwenzusätzliche
Magnetstücke vorgesehen, die einer korn- 50 dung als Hörhilfe geeignet. Dabei ergibt sich der weipakten
Miniaturausführung Grenzen setzen. Schließ- tere Vorteil, daß starke Temperaturschwankungen,
lieh ist nicht nur die den Erregerteil tragende Quer- beispielsweise beim Betreten oder Verlassen eines
wand, sondern auch die Membran an ihrem Außen- kühlen Raumes, keine wesentlichen akustischen Stöumfang
zwischen dem Gehäuse und der Abdeckung rungen hervorrufen können, da eine Wärmeleitung
eingespannt, so daß sich bei der Verbindung des 55 zum Erregerteil nur über die Querwand möglich ist,
Ankers mit der Membran eine magnetische Aus- so daß sich Temperaturschwankungen nur in stark
geglichenheit wieder ändert und daher eine genaue vermindertem Ausmaß bemerkbar machen können.
Endjusticrung vor dem Einbau des Erregerteils Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung
nicht vorgenommen werden kann. sieht vor, daß der Anker U-förmig ist und seine bei;
Es ist bereits ein anderer elektroakustischer Wand- 6o den Schenkel den Ankerabschnitt und den Befestilcr
bekannt, bei dem der Erregerteil gleichfalls in gungsabschnitt bilden, der auf der der Membran abeinem
Gehäuse angeordnet und durch eine Gehäuse- gewandten Seite des Erregerteils angeordnet ist. Diese
querwand abgedeckt ist. Bei diesem Wandler sind Maßnahme führt zu einer kompakten, raumsparendas
Gehäuse und die Querwand magnetisch leitend den Ausbildung.
und dienen dazu, den Magnetkreis zwischen den bei- 65 Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal liegt
den Magneten zu schließen. Hierbei ist eine Aus- der Rand der Querwand zwischen der Umfangsstirn-
balancierung außerhalb des Gehäuses naturgemäß fläche des offenen Gehäuses und der Umfangsstirn-
ausgeschlossen, und dementsprechend umfaßt das fläche der sich zum Gehäuse öffnenden Abdeckung,
3 4
wobei die Querwand einen umlaufenden Flansch auf- Das Gehäuse 12 besteht aus einem einzigen Teil
weist, der an der Innenseite des Gehäuses und/oder aus magnetischem Material und umfaßt einen rechtder
Abdeckung anliegt. Dadurch wird der Zusammen- eckigen Boden 20. Der Boden 20 hat eine durchbau
des Wandlers erleichtert und der Erregerteil in gehende und im wesentlichen senkrechte Seitenseiner
Lage innerhalb des Gehäuses genau fixiert, so 5 wand 22, die mit dem äußeren Rand des Bodens
daß im Interesse einer Miniaturausführung der Ab- aus einem Stück besteht. Eine Durchführungsöffstand
zwischen Gehäuseinnenwand und Erregerteil nung 24 ist in der einen Stirnseite der Seitenwand
klein gehalten werden kann,! ohne daß die Gefahr vorgesehen, wie es am besten aus Fig. 3 .ersichteiner
direkten Berührung zwischen diesen Teilen lieh ist.
besteht. . . io Die Abdeckung 18 hat einen Oberteil 26, welcher
besteht. . . io Die Abdeckung 18 hat einen Oberteil 26, welcher
Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, daß der eine zentrale Schallöffnung 28 aufweist. Der Oberteil
eine.Magnet zwischen den an der Querwand befestig- 26 deckt sich mit dem Boden 20 und besitzt einen
ten Schenkeln einer U-förmigen Magnetabstützung durchgehenden, sich im wesentlichen senkrecht erfest
mit der Querwand verbunden ist, während der streckenden Rand 30, der mit dem Außenrand des
andere Magnet an der Innenseite des die Schenkel 15 Oberteils aus einem Stück besteht, so daß die Kante
verbindenden Teiles der Magnetabstützung befestigt des Rarides 30 mit der Kante der Seitenwand 22 in
ist. Auch diese Maßnahme dient einer kompakten, Deckung bringbar ist.
störungsunanfälligen Ausführung, bei der die Magne- . . Die Erregereinheit 14 umfaßt eine Querwand 32,
ten ohne besonderen baulichen und räumlichen Auf- die einen plattenförmigen Abschnitt 34 aufweist. Der
wand magnetisch miteinander verbunden sind. 20 plattenförmige Abschnitt besitzt etwa in der Mitte
Bei einer solchen Ausführung ist es zweckmäßig, eine aufgeweitete öffnung 36 und eine zylindrische
wenn der magnetisch mit den Magneten verbundene öffnung 38, die der einen Ecke benachbart ist, wie
Ankerschenkel zum freien Ende hin verbreitert und es am besten aus F i g. 5 hervorgeht. Der plattenan
der Magnetabstützung befestigt ist, wobei an die- förmige Abschnitt 34 ist mit der Innenseite der Seisem
Ankerschenkel eine Versteifungsplatte vorge- 25 tenwandung 22 und des Randes 30 in Eingriff bringsehen
ist, die den Befestigungsabschnitt der Magnet- bar. Der plattenförmige Abschnitt hat einen durchabstützung
teilweise überlappt. Dadurch wird ohne gehenden Befestigungsrand 40, der mit dem Rand
nennenswerten baulichen bzw. räumlichen Aufwand des plattenförmigen Abschnittes aus einem Stück
mittels der Versteifungsplatte der Schwingungsmodus besteht und sich im wesentlichen senkrecht zu dem
zweiter Ordnung des Ankerteils in gewünschter Weise 30 plattenförmigen Abschnitt erstreckt. Der Rand ist an
beeinflußt. Dann empfiehlt es sich auch, zwischen die Seitenwandung 22 anlegbar. Der Rand 40 besteht
der Versteifungsplatte und dem Anker ein Schwin- mit einem kontinuierlichen ringförmigen Abstützgungsenergie
des Ankers absorbierendes, zähelasti- flansch 42 aus einem Stück, der sich senkrecht zu
sches Material vorzusehen, und gegebenenfalls kön- dem Befestigungsrand erstreckt. Wie es am besten
nen die Versteifungsplatte und der Anker durch das 35 aus F i g. 3 hervorgeht, ist der Rand 40 innerhalb des
zähelastische Material miteinander verklebt sein. - Gehäuses 12 eingepaßt, während der Abstützflansch
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung kann zur auf dem oberen Rand der Seitenwandung 12 aufruht.
Verringerung der Bauhöhe des Wandlers bzw. des Die Abdeckung 18 ist auf der Oberseite des Abstütz-
Gehäuses die Querwand eine öffnung aufweisen, in flansches 42 angeordnet und umschließt den platten-
welche die Spule hineinragt. 40 förmigen Abschnitt 34, so daß die Querwand mit der
Die Erfindung wird im folgenden an Hand sehe- Abdeckung und dem Gehäuse verbunden ist. Ein
matischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel handelsübliches Klebemittel stellt die. Befestigung
näher erläutert. und die Abdichtung der Querwand mit dem Gehäuse
Fig., 1 ist eine perspektivische Darstellung eines und der Abdeckung sicher.
Wandlers gemäß der Erfindung; Li:, 45 Eine handelsübliche Ankerspule 44 ist in der
. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das Gehäuse, die öffnung 36 angeordnet, derart, daß eine Seite der
Querwand und die Abdeckung des in Fig. 1 gezeig- Spule in der gleichen Ebene wie der plattenförmige
ten Wandlers in auseinandergezogener Darstellung; Abschnitt liegt, und wird in der öffnung durch ein
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den in Fig. 1 Klebemittel gehalten. Daher ist die Spule gegenüber
gezeigten Wandler längs der Schnittlinie 3-3 von 50 der Querwand festgelegt, und der plattenförmige Ab-
Fig. 1; schnitt hat zur Abdeckung hin eine im wesentlichen
Fig. 4 ist ein Querschnitt längs der Schnittlinie4-4 ebene Oberfläche. Die Spule umfaßt zwei Zuleitun-
von Fig. 3; gen 46 und 48, die mit der Spule elektrisch verbun-
F i g. 5 "ist eine Querschnittsdarstellung längs der den sind und durch die öffnung 24 hindurchlaufen,
Schnittlinie 5-5 vöirFig. 3 und zeigt die Draufsicht 55 daniit Strom der Spule 44 zugeführt oder von ihr
auf eine Membran, welche einen Teil des beschrie- weggeführt werden kann,
benen Wandlers bildet, während Eine U-förmige oder ömegaförmige Magnetabstüt-
F i g. 6 einen Querschnitt längs der Schnittlinie 6-6 zung 50 ist der Spule benachbart an dem platten-
von F i g. 3 ist und einen sich nach außen erweitern- förmigen Abschnitt 34 befestigt. Die Magnetabstüt-
den Abschniu"deS Ankerteils zeigt, der einen Teil 60 züng umfaßt einen im wesentlichen flachen Unterteil
des beschriebenen Wandlers bildet. ' 52, der parallel zum plattenförmigen Abschnitt 34
In den Figuren und insbesondere in Fig. 3 ist ein ' befestigt ist. Der Unterteil besitzt zwei Arme 54 und
Wandler 10 als besondere erfindungsgemäße Aus- 56, die mit demselben aus einem Stück bestehen. An
führungsform gezeigt, der im großen und ganzen aus den anderen Enden der Arme 54 und 56 sind jeweils
einem Gehäuse 12 mit einer darin befestigten Er- 65 mit denselben aus einem Stück bestehende Füße 58
regereinheit 14, einer mit der Erregereinheit 14 ver- und 60 vorgesehen. Die Füße sind in Nähe des Be-
bundenen Membrananordriung 16 und einer mit der festigungsrandes 40 mit dem plattenförmigen Ab-
Erregereinheit verbundenen Abdeckung 18 besteht. schnitt verbunden, so daß die Magnetabstützung
5 6
mittig gegenüber dem plattenförmigen Abschnitt an- wie die Magneten, die Magnetabstützung und der
geordnet ist. Ankerteil, nicht direkt mit dem Gehäuse verbunden
Wie aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, ist ein erster sind, so daß der Einfluß von Temperaturänderungen
Magnet 62 mit einem Klebemittel an den Unterteil 52 in dem Gehäuse herabgesetzt ist.
der Magnetabstützung angebracht. Der erste Magnet 5 Die Membrananordnung 16 ist an der Querwand
ist dabei der Querwand benachbart angeordnet. Ein befestigt, während der Mitnehmerstift 84 mit dem
zweiter Magnet 64 ist an den plattenförmigen Ab- Ankerteil und der Membran verbunden ist. Die
schnitt zwischen den Armen 54 und 56 dem ersten Querwand ist in dem Gehäuse 12 und die Zufüh-
Magneten benachbart angeklebt. Die oben beschrie- rungsleitungen 46 und 48 in der Durchführungs-
bene Anordnung der Magneten schafTt den üblichen io öffnung 24 angeordnete Eine Platte 88 ist an der
Magnetspalt 65 für den eigentlichen Wandler. Seitenwandung 23 angebracht, um die Durchfüh-
Ein etwa U-förmiger Ankerteil 66 ist an der Ma- rungsöffnung abzudecken und abzudichten, und in
gnetabstützung befestigt, wobei das eine Ende des diesem Beispiel ist um die Zuführungen herum ein
Ankerteils über die Magnetabstützung magnetisch Klebemittel 90 aufgebracht, um die Zuführungs-
mit dem ersten Magneten verbunden ist. Der Anker- 15 leitungen festzuhalten. Die Abdeckung 18 ist mit der
teil 66 erstreckt sich durch die Spule 44 hindurch und Querwand verklebt, um die Membran einzukapseln.
ragt mit dem anderen Ende in den Magnetspalt hin- Wenn der Wandler 10 als Mikrophon oder Emp-
ein. Der Ankerteil umfaßt einen sich nach außen fänger verwendet wird, tritt der Schall durch die
erweiternden Abschnitt 68, dessen breitester Teil an Öffnung 28 ein. Die Schallwellen treffen auf die
dem Unterteil der Magnetabstützung befestigt und 20 Membran 80 auf und verbiegen den Ankerteil, da
dadurch magnetisch mit dem ersten Magneten ver- derselbe mittels des Mitnehmerstiftes 84 mit der
bunden ist. Der sich nach außen erweiternde Ab- Membran verbunden ist. Wenn der Ankerteil ver-
schnitt des Ankerteils verjüngt sich nach unten in bogen wird, bewegt sich der gerade Abschnitt des
einen abgebogenen Abschnitt 70, so daß der Anker- Ankers in Richtung auf den einen der Magneten hin
teil um sicli selbst umgebogen ist, wie es am besten 25 und von dem anderen Magneten weg, was zur Folge
aus Fig. 3 hervorgeht. Der umgebogene Abschnitt hat, daß ein Magnetfluß durch den Ankerteil fließt,
besteht mit einem geraden Abschnitt 72 aus einem Dadurch wird wie üblicherweise die Spule erregt. Es
Stück, der sich durch die Spule 44 erstreckt und sei bemerkt, daß in der Magnetabstützung 50 zwei
innerhalb des Magnetspaltes 65 angeordnet ist. Eine Magnelkreise vorhanden sind. In dem einen Kreis
im wesentlichen rechteckige Versteifungsplatte 74 ist 30 fließt der Fluß durch die Magneten, einen Teil des
mit dem sich nach außen erweiternden Abschnitt des plattenförmigen Abschnittes, längs des Armes 56 und
Ankerteils verbunden und deckt einen Teil der Ma- durch einen Teil des Unterteiles 57 hindurch. In dem
gnetabstützung ab, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Die anderen Kreis fließt der Fluß durch die Magneten,
Versteifungsplatte ist an dem sich nach außen er- einem anderen Abschnitt des plattenförmigen Ab-
weiternden Abschnitt des Ankerteils mittels eines 35 schnittes, längs des Armes 54 und durch einen ande-
Klebemittels befestigt, das als zähelastisches Material ren Abschnitt des Unterteiles 52.
wirkt, wie es im folgenden beschrieben wird. Es ist klar, daß im .Falle, in dem der Anker näher
Ein übliches Thurasrohr 76 ist an der rohrförmi- zu einem der Magneten hinbewegt ist, die Flußdichte
gen Öffnung 38 mit der Querwand 32 verbunden. zwischen diesem Magnet und dem geraden Abschnitt
Die Membrananordnung 16 umfaßt eine Umschlie- 40 des Ankerteiles ansteigt, wobei ein Teil des Flusses
ßung78, welche an dem plattenförmigen Abschnitt längs der Ankerrückseite zu der Magnetabstützung
34 angeklebt ist. Eine Membran 80 ist innerhalb der hinfließt. Es wird daher in diesem Zusammenhang
Umschließung 78 angebracht und besitzt eine Mem- bemerkt, daß durch Verwendung dieser Konstruktion
branöffnung 82. Innerhalb der Membranöffnung 82 die Magnetabstützung einen besseren Weg für den
ist das eine Ende eines Stabes oder Mitnehmerstiftes 4.5 Magnetfluß schafft, ohne daß die Gesamtlänge des
84 vorgesehen, dessen anderes Ende mit dem geraden Wandlers vergrößert wird. Ferner ermöglicht die
Abschnitt. des Ankerteils verklebt ist, so daß die erfindungsgemäße Konstruktion eine maximale VerMembran
mechanisch mit dem Ankerteil verbunden Schiebung des Ankerteiles in dem magnetischen Kreis
ist. Der Mitnehmerstift erstreckt sich durch die öff- unter Beibehaltung einer sehr kleinen Gesamtlänge
nung 36 zwischen der Spule und dem Magneten 64 50 der Antriebseinheit. Obgleich der Magnetkreis für
hindurch. · den Wandler als Empfänger beschrieben wurde, ist
Es ist offensichtlich, daß die Erregereinheit 14 es selbstverständlich, daß die Wirkungsweise eines
schnell und bequem zusammengebaut werden kann. Lautsprechers ähnlich ist, auch wenn die Energie-
Die Spule 44 ist in der Öffnung 36 angeordnet und quelle elektrischer Art ist, um die Membran in
mit der Querwand mittels eines geeigneten Klebe- 55 Schwingung zu versetzen.
mittels verbunden. Die Magnetabstützung 50 ist in Mit der Erfindung wird der zusätzliche Vorteil
Nähe der Spule mit der Querwand verbunden, und erreicht, daß die Möglichkeit des - Auftretens eines
die Magneten 62 und 64 sind an der Magnetabstüt- Schwingungszustandes zweiter Ordnung für den
zung bzw. an der Querwand angebracht. Der Anker- Ankerteil verringert wird, ohne daß irrt wesentlichen
teil 66 ist an der Magnetabstülzung angebracht und 60 die wirksame Länge des. Ankerteiles'für den Schwin-
erstreckt sich durch die Spule hindurch in den ma- gungszustand erster Ordnung herabgesetzt wird. Die
gnetischen'Spalt hinein. Die Versteifungsplatte 74 ist- Versteifungsplatte 74, welche mittels eines Klebe-
.mil dem Ankerteil verklebt, und ein Thurasrohr ist mittels mit dem Ankerteil verbunden ist, ist in der
an der Querwand befestigt. Es ist klar, daß die Er- Nähe des Schwingungszustandes zweiten Grades des
rcgereinhcil leicht und bequem geprüft und vor dem 65 Ankerteiles vorgesehen, so'daß Schwihgungsenergie
Hinsetzen in das Gehäuse cinjiisticrt werden kann; durch das Klebemittel durch Absorption der QueT-
Die Ausbildung der Erregereinheit hat den weiteren spannung längs des Ankerteiles absorbiert wird/ Es
Vorteil, daß die Hauptteile des magnetischen Kreises, ist somit klar, daß durch die Absorption der Schwin-
gungsenergie des Schwingungszustandes zweiter Ordnung längs der Achse des Ankerteiles der Schwingungszustand
erster Ordnung nur sehr gering beeinflußt wird.
Claims (8)
1. Elektroakustischer Wandler, insbesondere zur Verwendung als Hörhilfe, mit einem an einer
Querwand befestigten Erregerteil, der eine Spule, zwei mit Abstand zueinander angeordnete Magneten
und einen sich durch die Spule und zwischen die beiden Magneten erstreckenden, mit
einer Membran verbundenen, federnd auslenkbaren Anker umfaßt und in einem eine Schauöffnung
aufweisenden Gehäuse angeordnet ist, dessen mit einer Abdeckung versehenes offenes
Ende durch die Querwand abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das allseitigen
Abstand zum Erregerteil (14) aufweisende Gehäuse (12) und die den Erregerteil tragende
Querwand (32) zur magnetischen Abschirmung des Erregerteils magnetisch leitend sind
und daß der Anker (66) einen den sich durch die Spule (44) und zwischen die beiden Magneten
(62, 64) erstreckenden Ankerabschnitt (72) federnd haltenden Befestigungsabschnitt (68) umfaßt,
der magnetisch mit den Magneten verbunden ist.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (66) U-förmig ist und
seine beiden Schenkel den Ankerabschnitt (72) und den Befestigungsabschnitt (68) bilden, der
auf der der Membran (16) abgewandten Seite des Erregerteils (14) angeordnet ist.
3. Wandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (42) der Querwand
(32) zwischen der Umfangsstirnfläche des offenen Gehäuses (12) und der Umfangsstirnfläche
der sich zum Gehäuse öffnenden Abdekkung (18) liegt, wobei die Querwand einen umlaufenden
Flansch (40) aufweist, der an der Innenseite des Gehäuses und/oder der Abdekkung
anliegt.
4. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Magnet
(64) zwischen den an der Querwand (32) befestigten Schenkeln (54 und 56) einer U-förmigen Magnetabstützung
(50) fest mit der Querwand verbunden ist, während der andere Magnet (62) an der Innenseite des die Schenkel verbindenden
Teils (52) der Magnetabstützung befestigt ist.
5. Wandler nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisch mit den
Magneten verbundene Ankerschenkel (68) zum freien Ende hin verbreitert und an der Magnetabstützung
(50) befestigt ist, wobei an diesem Ankerschenkel eine Versteifungsplatte (74) vor-
- gesehen ist, die den Befestigungsabschnitt der Magnetabstützung teilweise überlappt.
6. Wandler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Versteifungsplatte
(74) und dem Anker (66) ein Schwingungsenergie des Ankers absorbierendes, zähelastisches Material
vorgesehen, ist.
7. Wandler nach Anspruch 6, dadurch gekenn- " zeichnet, daß die Versteifungsplatte (74) und der
Anker (66) durch das zähelastische Material miteinander verklebt sind.
8. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (32)
eine Öffnung (36) aufweist, in welche die Spule (44) hineinragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen ?09 Λ40/387
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