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DE1461837C - Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Binden von besonders schweren bzw. hohen Draht- oder Bandbunden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Binden von besonders schweren bzw. hohen Draht- oder Bandbunden

Info

Publication number
DE1461837C
DE1461837C DE19651461837 DE1461837A DE1461837C DE 1461837 C DE1461837 C DE 1461837C DE 19651461837 DE19651461837 DE 19651461837 DE 1461837 A DE1461837 A DE 1461837A DE 1461837 C DE1461837 C DE 1461837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
binding
binding wire
gripping
twisting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651461837
Other languages
English (en)
Other versions
DE1461837B2 (de
DE1461837A1 (de
Inventor
Hans 4100 Duisburg-Buchholz Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Publication of DE1461837A1 publication Critical patent/DE1461837A1/de
Publication of DE1461837B2 publication Critical patent/DE1461837B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1461837C publication Critical patent/DE1461837C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine zur Durchführung besonders vorteilhafte Vorrichtung zum automatischen Binden von besonders schweren bzw. hohen Draht- oder Bandbunden, bei dem die Bunde schrittweise auf Randleisten liegend der Bindeanlage zugeführt, unter Aufsetzen von Preßbügeln verdichtet, mit Bindedraht unter Bildung einer Schlinge umfahren und die Enden verdrillt werden.
Es ist bekannt (deutsche Patentschrift 536 624), den Bindedraht in Führungsrinnen zu leiten, die den Bundquerschnitt umgeben oder beim Aufpressen der Bügel auf den in einer Form gebildeten Bund gebildet werden. Es hat sich gezeigt, daß diese Methode, den Bindedraht um den Bundquerschnitt zu führen, daran scheitert, daß der Bindedraht sich auf längeren Strecken nicht ungestützt vorschieben und umlenken läßt, ohne daß er wellig wird und sich .verhakt. Diese Gafahr ist um so größer, wenn die Draht- oder Bandbunde im Verhältnis zur Bundquerschnittsbreite sehr hoch sind.
Ein anderes bekanntes Verfahren (deutsche Patentschrift 1.0J2 861) besteht darin, die Bindedrähte in fertigen Abschnitten in zangenartige, U-förmige Preßwerkzeuge einzulegen, so daß nach Anlegen der Preßwerkzeuge an den Bund von drei Seiten an der vierten Seite das Verdrillen der Bindedrahtenden ausgeführt werden kann. Ein solches Verfahren läßt sich nur bei kleineren Bunden anwenden, weil diese mit Hilfe der Preßwerkzeuge genügend verdichtet werden können.
Es ist ferner bekannt (deutsche Patentschrift 310265), den Bindedraht in gestrecktem Zustand parallel zu einer Bundseite vorzuschieben, auf Länge abzuschneiden und danach an den beiden angrenzenden Bundseiten umzubiegen, wobei der Bindedraht beständig über die Führungskante der ihn biegenden, fahrenden und verdrillenden Zange gebogen wird. Wenn danach die Bindedrahtenden über die letzte Seite des Bundes gebogen und nachfolgend verdrillt werden, ist der Draht einer mehrfachen Biegebeanspruchung unterworfen worden. Während des Umbiegens des Drahtes steht dieser noch zusätzlich un-
ter der Zugbeanspruchung, die durch die Führung des Verdrillwerkzeuges erzeugt wird.
Eine andere bekannte Verfahrensweise sieht vorgefertigte Bindemittel vor (deutsche Auslegeschrift 1 163 230), die aufgesetzt und anschließend verdrillt werden. Außer einer Vorrichtung zum Biegen dieser Aufsetzdrähte sind besondere Zuführungseinrichtungen erforderlich, die das Aufsetzen so genau vornehmen, daß die Verdrilleinrichtung ordnungsgemäß arbeitet. Es sind aber auch je nach Bundabmessungen verschiedene Aufsetzdrähte am Lager zu halten. Von wesentlicher Bedeutung ist jedoch, daß auch hier der Bindedraht mehrfach gebogen wird, bevor er durch die Drillspannung belastet verdrillt wird.
Es ist schließlich bekannt (französische Patentschrift 1249237 bzw. deutsche Patentschrift 1 108 132), den Bindedraht auf einer geraden Führung liegend an den ebenen Seiten des Bundquerschnitts vorzuschieben und die gerade Führung an den Ecken abzuwinkein, derart, daß der Bindedraht an den Ecken wiederum umgebogen wird. Bei diesem Verfahren durchläuft jeder Längenabschnitt des Bindedrahtes die Biegestelle, und der Bindedraht wird hierdurch übermäßig beansprucht, so daß die Gefahr des Reißens besteht.
Von der Art der Bundbindemaschinen, die mittels den Draht klemmenden Backen den Bundquerschnitt umfahren, ist eine Vorrichtung bekannt (deutsche« Patentschrift 1 150 311), die den von der Bindedrahttrommel kommenden Draht erst um etwa 90° umlenkt, dann erfaßt, hochzieht und darauf die gesamte Drahtumführungseinrichtung radial und gegebenenfalls mittels Kolbentriebwerk verschiebt. Dies mag bei kleineren Bunden angängig sein, jedoch ist eine solche Verfahrensweise bei Bunden von einigen Tonnen Gewicht und damit entsprechendem Gewicht der Bundbindemaschine untragbar. Es ergeben sich hierbei ungünstige Punkte am Führungskopf für die Bindedrahtführung, weil jedesmal der Bindedraht um 90° umgelenkt werden muß. Teilweise muß der Bindedraht auch bei jeder Biegung neu in den Bindedrahtführungskopf eingeführt werden. Das Verfahren und diese Vorrichtung sind darauf abgestimmt, daß das Breitenverhälsnis der Bundquerschnitte etwa 1 : 1 beträgt, ehe die Stirnbreite noch größer ist als die Bundhöhe. Auch bei diesem Verfahren bzw. Vorrichtung-läßt sich nicht vermeiden, daß der Bindedraht während des Vorschiebens mehrmals umge-_ lenkt werden muß, was diesen stark beansprucht, so daß im Regelfall ein hochwertiger Bindedraht verwendet werden muß, dessen äußere Beschaffenheit ohne Fehler ist.
Nach einem anderen bekannten Vorschlag ähnlicher Art (französische Patentschrift 1477 096), wobei ebenfalls auf Länge zu schneidende Bindedrahtenden erforderlich sind, wird der auf den Bundquerschnitt durch Ausnehmungen zweier axial beweglicher Zangenschenkel geschobene Bindedraht um den Bundquerschnitt in U-Form gebogen, darauf die Zangenschenkel nach innen geschwenkt. Auch dieses Verfahren eignet sich nur bei niedrigen Bunden, da mit wachsendem Bund die inneren Bindedrahtschenkel am Bundquerschnitt überbeansprucht werden. Vorausssetzung ist daher eine geringe Bindedrahtstärke, die jedoch bei großen Bunden ausscheidet. Zweck dieses Verfahrens bzw. dieser Vorrichtung ist deshalb mehr ein formschlüssig um den Bund geführter Bindedraht.
Eine weitere bekannte Vorrichtung (deutsche Patentschrift 1 069 523) erfordert von oben und von unten in das Bundinnere geführte Bindedrähte, die vor Beginn des Verfahrens verknotet werden. Es ergeben sich je Bundquerschnitt jeweils zwei Drillenden, womit die Gefährlichkeit beim Hantieren mit solchen Bunden durch die verdoppelte Anzahl der Drillstellen gesteigert wird. Eine erhöhte Anzahl von Drillstellen bedeutet eine größere Unsicherheit der
ίο Bindung, da schlechter Bindedraht im Bereich der Drillstellen rißgefährdet ist.
Schließlich ist ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung bekannt (deutsche Patentschrift 1 153 676), bei dem außen und innen am Bund Bindedrahtvorratsspulen vorbeigeführt werden. Deren Drahtstränge sind verdrillt, was erstmalig von Hand hergestellt werden muß. Diese Vorratsspuleri werden nunmehr auf eine obere Spulenhalterung übergeben und dort verriegelt. Durch Verdrehen der oberen Spulenhalterung wird nachfolgend verdrillt. Es liegt auf der Hand, daß eine solche Vorrichtung kompliziert und störungsanfällig ist, da sehr enge Toleranzen eingehalten werden müssen. Auch hier ergeben sich je Bindestelle zwei Drillenden.
In den Walzwerken werden aus wirtschaftlicheren Gründen immer längere Wickelgutstränge gefertigt. Dies führt zu höheren Bundgewichten und damit zu
.' größeren Bundabmessungen. Es ergeben sich deshalb auf Grund der bekannten Bindeverfahren bzw. der bekannten Bindevorrichtungen Schwierigkeiten, besonders schwere bzw. hohe Draht- oder Bandbunde verschiedenster Abmessung fest, funktions- und transportsicher zu binden. Teils sind die bekannten Verfahren zu kompliziert1 und erlegen dem Bindedraht zu hohe Beanspruchung auf, teils sind die bekannten Vorrichtungen für die allergrößten Bundabmessungen nicht geeignet.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Mängel des Standes der Technik zu beseitigen, 'd. h. auf der Grundlage einfacherer Methoden und Mittel auch besonders schwere bzw. hohe Draht- oder Bandbunde bei geringer Beanspruchung des Bindedrahtes.zu binden. Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß der Anfang eines von einer Vorratsrolle ablaufenden Bindedrahtes von relativ großem Querschnitt an mehreren Bundumfängsstellen
t jzögieieh -und-mit gleichzeitig ablaufenden Bewegungen und bogenförmiger Bewegungen um die Bundquerschnittsbreite geführt wird und erst danach bei gleichzeitigem Abschneiden und Kreuzen des Bindedrahtes die Bindespannung durch Verdrillen der Bindemittelenden erzeugt wird. Dies stellt die einfachste Methode dar, wenn der Draht keinerlei vorhergehende, ihn beanspruchende Arbeitsgänge durchlaufen soll. Es ergibt sich außerdem nur eine Drillstelle des Bindedrahtes, was auch für größte Bunde gilt. Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß als Bindedraht Material von verminderter Qualität genommen werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren bewährt sich besonders bei im Verhältnis zur Bundbreite großer . Bundhöhe. Das Verfahren kann außerdem in verhältnismäßig kurzer Zeit durchgeführt werden. Es sichert somit hohe Wirtschaftlichkeit und betriebssichere Arbeitsweise ohne Störungen.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens baut auf einem oder mehreren in einer dem Förder-
abstand der Drahtbunde entsprechenden Entfernung angebrachten Maschinengestellen auf (deutsche Patentschrift 310 265), die mit einzelnen oder Paaren von in Bundachsenrichtung verschiebbaren sowie quer zur Bundachsenrichtung verschwenkbaren oder verschiebbaren Greifarmen zum Umfassen der Drahtbunde und die außerdem mit Greifarmen zum Erfassen des Bindedrahtes versehen sind, ferner eine Einrichtung zum Verdrillen der um die Bunde geführten und sich überkreuzenden Drahtenden und eine Vorrichtung zum Schneiden des von einer Rolle abrollbaren Bindedrahtes aufweist.
Eine solche Vorrichtung ist zur Durchführung des Verfahrens mit Armen und Greifern zum Herumführen des. Bindedrahtes um den Drahtbund versehen und nach der Erfindung derart weitergebildet, daß am oberen Ende des Maschinengestells Rahmen angeordnet sind, die zwei oder mehrere Paare von Greifarmen zum Umfassen des Drahtbundes tragen. Die Bewegung solcher Greifarme ist einfach zu bewerkstelligen. Die hierfür erforderlichen Steuermittel sind nicht kompliziert und arbeiten in bekannter Weise betriebssicher. Die Bewegungen dieser Greifarme sind in kurzer Zeit abgeschlossen. Lange Beschleunigungs- bzw. Verzögerungszeiten entfallen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Bindedraht mittels einer Vorschubeinrichtung in den Bereich eines Greif armes schiebbar. Die Vorschubeinrichtung ist dann zwischen ortsfester Rolle und Greifarme geschaltet und führt den Draht noch schneller zu und gestattet vor allen Dingen eine Voreinstellung der zum Verdrillen erforderlichen Bindedrahtlänge. Damit wird auch das Stück Bindedraht vorher bestimmt, das von den Drillbacken erfaßt werden soll. Es wird dabei vermieden, daß dieses Ende an der gegenüberliegenden Bundquerschnittsseite anstößt und sich dabei verbiegt, so daß eventuell Störungen beim Drilleinspannen auftreten können.
Eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß die Vorschubeinrichtung für den Bindedraht mit Richtbacken versehen ist, die mittels eines Hebelgestänges lüftbar sind. Dadurch wird das erstmalige Einfahren des Bindedrahtanfanges der Bindedrahtrolle über das beispielsweise von Hand und Hubmagneten oder ähnlichen Organen betätigte Gestänge ebenfalls automatisch bewirkt.
Gemäß einem weiteren die Erfindung ausgestaltenden'Merkmal ist vorgesehen, daß die Rahmen für sich am gemeinsamen Gestell verschiebbar sind. Alle am Rahmen angeordneten Greifarme sind dadurch gemeinsam schnell in Ausgangsstellung oder in Ruhestellung zu befördern.
Die Erfindung ist ferner dadurch weitergebildet, daß der Antrieb für die Verschiebbarkeit des Gestells aus einem pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagbaren Kolbentriebwerk besteht. Für jegliche Größenordnung der Drahtbundbindemaschine ist für eine solche Konstruktion ein günstiger Antrieb geschaffen, der in einer ohnehin zurMaschine gehörigen Säule des Gestells leicht untergebracht werden kann.
Die Erfindung ist ferner dahingehend verbessert, daß die in Achsen schwenkbar gelagerten Greifarmpaare mittels Kraftantrieben bewegbar sind. Die Kraftantriebe können aus hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Kolbentriebwerken bestehen. Für Einschwenk- oder Ausschwenkbewegungen, sei es zur Übergabe des Bindedrahtes von einem Greifarm zum anderen oder aber zur Übergabe an die Drillzange, ist jeweils nur ein Druckzylinder pro Greifarm in entsprechender Richtung zu beaufschlagen. Zu diesem Zweck eignen sich in vorteilhafter Weise sogenannte Mehrstellungszylinder.
Vorteilhaft ist ferner, daß die Greifarmpaare an ihren Enden mit gegeneinander gerichteten, abgewinkelten Ansätzen versehen sind, die die Greiforgane zum Erfassen des Bindedrahtes aufweisen. Praktisch findet eine enge Berührung der Greiforgane statt, um
ίο eine leichte und schnelle Übergabe des Bindedrahtendes zu gewährleisten. Während der Freigabe durch das eine Greiforgan kann das Spannen des übernehmenden Greiforgans ohne Zeitverlust vonstatten gehen. Die gegeneinander gerichteten, abgewinkelten Ansätze der Greifarme erlauben ein besonders günstiges Einführen der Bindedrahtenden in die Verdrilleinrichtung, die in nächster Nähe an der Stirnseite des Ringbundes untergebracht ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Greiforgane mit drehbar gelagerten Klemmplatten versehen, die diametral verlaufende Einkerbungen aufweisen und mittels Schenkelfedern in eine vorher bestimmte Ausgangslage drehbar sind. Jede Relativbewegung des Greiforgans zum Bindedraht wird ermöglicht, wodurch das Bindedrahtende allmählich in die Spannlage für die Drillzange im Verlauf des Vorschubes gelangt, ohne daß der Draht eine große Beanspruchung außer einer notwendigen, jedoch geringfügigen Biegebeanspruchung zu ertragen hätte.
Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung besteht darin, daß die Greiforgane aus zwei mittels eines Kraftantriebes zusammendrückbaren Backen gebildet sind. Ohne jede Schwierigkeit läßt sich deshalb der Bindedraht in den gebildeten Spalt schieben.
Beim Schließen der Backen spielt er sich zwangsweise in die für ihn vorbestimmte Lage ein.
Vorteilhaft ist ferner, daß das Verstellglied zum Betätigen der Backen aus einem längsverschiebbaren Doppelkeil besteht, der zwischen zwei mit den Bakken verbundenen, mittels Federkraft auf die Keilflächen angepreßten Klemmgliedern verschiebbar ist. Mit der formschlüssigen Übertragung der Klemmwirkung ist ein schnelles Ansprechen der Backen verbunden. Durch geeignete Unterbringung im Gehäuse des Armes, der hohl gestaltet ist, bleiben diese funktionswichtigen Teile vor grobem Schmutz bewahrt.
Zusätzlich ist nunmehr vorgesehen, "daß der das
~JDrahtende_übernehmende Greifarm gegenüber dem das Drahtende übergebenden Greif arm in der Übergabestellung um einen kleinen Betrag schräg übereinander versetzt angebracht ist. Um die bereits beschriebene günstigste Übergabestellung zu erzielen, kann der eine Greifarm auch etwas verkürzt gebaut sein und einen unterschiedlichen Hub gegenüber dem anderen Greifarm durchführen. Je nach Höhe der Bunde und nach Lage der Einrichtung zum Verdrillen wird der Konstrukteur diese Gestaltung vornehmen. Als eine andere Ausgestaltungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Drillzange der Einrichtung zum Verdrillen des Bindedrahtes unabhängig von den Greifarmen axial beweglich gelagert ist. Es soll der Verkürzung des Drillstückes während des Verdrillens Rechnung getragen werden und im Hinblick auf die erforderliche feste Umschlingung des Bundes dadurch die notwendige Freiheit des Drillkopfes gegeben sein.
Schließlich ist die Erfindung derart ausgestaltet, daß die Drillspindel der Einrichtung zum Verdrillen
des Bindedrahtes mit dem Drillantrieb über eine drehmomentbegrenzende Kupplung, d. h. eine Induktionskupplung od. dgl., verbunden ist. Diese Kupplung schaltet den Drillantrieb nach abgeschlossenem Arbeitsgang automatisch aus und kann gleichzeitig als Kommandogeber für die Rückstellung der Greifarme in Ruhestellung dienen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert.
Die F i g. 1 bis einschließlich 8 zeigen im Aufriß eine senkrechtstehende Drahtbundbindevorrichtung mit einem horizontal liegenden Drahtbund und jeweils die einzelnen Phasen eines völlig abgeschlossenen Bindevorganges an zwei gegenüberliegenden Stellen des Bundumfanges;
F i g. 9 ist ein Querschnitt entsprechend dem Schnitt A-A in Fig. 10 des Greif armes mit Greiforganen;
F i g. 11 stellt einen Querschnitt durch, die unterhalb des Ringbundes angeordneten Vorrichtungsteile zum Verdrillen sowie Vorschieben und Schneiden des Bindedrahtes dar;
Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie B-B in F i g. 11 durch die Vorschubeinrichtung;
F i g. 13 ist ein Schnitt entsprechend C-C in F i g. 11 durch die Vorschub- und Verdrilleinrichtung mit den jeweiligen Antriebswellen. , ·
Eine Taktfördereinrichtung 1 fördert die Ringbunde 2 an die Bindestation einer Drahtbundbindevorrichtung3 (Fig. 1). Diese weist Greif arme 4 mit Greiförganen 5, eine Verdrilleinrichtung 6 mit einer in deren Bereich angeordneten Schneideinrichtung 7 für den Bindedrähte auf. Letzterer läuft von einer ortsfest angebrachten, nicht weiter gezeigten, an und für sich bekannten Rolle ab, die direkt unterhalb der Bindevorrichtung 3 angeordnet ist. Unterhalb der Schneideinrichtung 7 befindet sich noch eine in Fig. 11 genauer gezeigte Vorschubeinrichtung9.
Die Greif arme 4 sind an Rahmen 10, 11 über Lagerstellen 10 a, 11a schwenkbar gelagert. Der innere Rahmen 11 ist wie der äußere von ovaler Form und an seinem Umfang innerhalb einer entsprechenden Lagerbohrung_ auf der Säule 3 α gleitend geführt. Der äußere Rahmen 10 ist mit einer analogen Lagerstelle über dem Rahmen 11 auf der Säule 3 a befestigt ,und. entsprechend gekrümmt gestaltet. Beide Rahmen sind zusammen jnit der Säule 3 a mittels eines hydraulischen Zylinders 3 b in Richtung der* Ringbundachse verstellbar geführt. Der hydraulische Zylinder ist im Gestell bzw. Fundament der Vorrichtung 3 fest verankert.
Die Greif arme 4 sind als zweiarmige Hebel ausgebildet, deren einer Arm 4 α am Ende gelenkig jeweils mit einem Kolbentriebwerk 12 verbunden ist. Dieses Triebwerk ist vorteilhafterweise ein Mehrstellungskolbentriebwerk. Am Gestell der Bindevorrichtung 3 befindet sich außerdem ein quer zur Bundachsenrichtung mittels weiter nicht gezeigtem Kolbentriebwerk verschiebbarer Träger 13, der aus zwei Halbteilen besteht, die beide auf einer Führung 14 gleitend gelagert sind. Beide Trägerhalbteile tragen an den äußeren Enden Bügel 13 a und 13 & zum Pressen des Ringbundes 2. Vor dem Pressen werden die Trägerhalbteile zusammengefahren, so daß sich auch je zwei sich gegenüberliegende Bügel schließen. Die Bügel bilden an der Schließkante eine Rille od. dgl., die dem Profil des Bindedrahtes entspricht.
In den F i g. 9 und 10 sind die Greifarme 4 mit den Greiforganen 5 näher gezeigt. Der Greifarm 4 ist hohl und nimmt in seinem Inneren eine Kolbenstange 15 eines nicht weiter gezeigten, weil bekannten, an der Wandung des Armes 4 befestigten pneumatischen Kolbentriebwerkes 16 auf (F i g. 10). Das Ende der Kolbenstange 15 ist gelenkig bei 17 mit einem Schlittenteil 18 verbunden, dessen Steg 18 α als Doppelkeil ausgeführt ist. Der Schlittenteil 18 gleitet in Führungen 19 a und 19 b. Am Dqppelkeil
ίο 18 α liegen jeweils schwenkbar bei 20 α und 20 b gelagerte Backen 21 α und 21 b, die als Zweiarmhebel ausgebildet sind, an. Die Anlage am Keil wird durch eine zwischen den Backen 21 α und 21 b angeordnete Druckfeder 22 aufrechterhalten. Beide Backen 21a und 21 b enthalten drehbar gelagerte Klemmplatten 23. Die Drehlagerung besteht im Ausführungsbeispiel aus Rollenlagern 24 und Axiallagern 25. Die Klemmplatten sind mit Rändelung oder diametralen Einkerbungen 26 versehen. Der Zapfen 23 a kann auch verlängert sein und eine Schenkelfeder tragen, deren einer Schenkel mittels Abbiegung in einer Bohrung an den jeweiligen Backen 21 α und 21 b abgestützt ist, der andere in einer radialen Bohrung am Zapfen 23 a selbst. Nach Loslassen des Bindedrahtes 8 gelangen sämtliche Klemmplatten 23 in die für die Einführung des Bindedrahtes günstigste Lage. Auf solche Art ist eine bestimmte Lage mit sicherem Verspannen, d.h. Festhalten des Bindedrahtendes, erreicht.
Der Sockel der Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 27, in dessen Innerem die Aggregate für den hydraulischen Zylinder 3 b untergebracht sind. Seitlich am Gehäuse 27 (Fig. 11) befindet sich die Einrichtung 6 zum Verdrillen des Bindedrahtes 8, deren Gehäuse 28 in einer zur Bundachse parallelen Führung 29 verschiebbar angeordnet ist. Das Gehäuse 28 enthält außer einem Schneckengetriebe 30 auf der Verdrillspindel 31 sitzend eine Induktionskupplung 32. Verdrillspindel 31 und Induktionskupplung 32 weisen axiales Spiel auf, um dem Verdrillkopf 33 ein Nachgeben in Bundachsenrichtung bei Verkürzung des Bindedrahtes während des Verdrillvorganges zu gestatten. Die axiale Beweglichkeit wird durch eine Paßfeder 34 ermöglicht, die in einer Nut 35 α des Lagerteils 35 b für die Induktionskupplung mit Gleitsitz geführt ist. Die Verdrillspindel 31 toimmt.jn einer durchgehenden Mittelbohrung 31 α
"eine Verbindungsstange 36 für die Verbindung zwischen Hubkolben 37 und Verdrillbacken 33 α und 33 b auf. Beim Klemmen des Bindedrahtes 8 zwischen den Verdrillbacken dient ein am Gehäuse 27 befestigtes Kolbentriebwerk 38 als Fixierung, dessen Hubkolbenkopf 38 a in eine Ausnehmung 33 c am Verdrillkopf 33 einführbar ist.
In F i g. 11 ist weiterhin unterhalb der Schneideinrichtung 7 die Vorschubeinrichtung 9 am Gehäuse 28 der Verdrilleinrichtung angeflanscht. Die beiden Treibrollenpaare 39 und 40 werden mittels Kettentrieb 41 über ein Getriebe 42 bewegt und dienen dazu, den Bindedrähte entweder dem Greiforgan5 oder der Schneideinrichtung 7 zuzuführen.
In Fig. 12 ist die Vorschubeinrichtung9 im Querschnitt gezeigt, wobei in Zu- und Abführungsrohren 43, 44 der Bindedrahte bewegbar ist und mittels zwischen dem Treibrollenpaar befindlichem Richtbackenpaar 45 geführt und feststellbar ist. Zu diesem Zweck dient für die gefederten Platten ein Hebelgetriebe 46 mit Keilverstellung 47.
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In F i g. 13 sind weiterhin Führungsstifte 48 und
49 für die seitliche Beweglichkeit des Richtbackenpaares 45 mit Führungsbüchsen 48 α und 49 α ausgerüstet, die jeweils in langlochartigen Ausnehmungen
50 und 51 mit Spiel in Bewegungsrichtung angeordnet sind. Die Antriebe für die Vorschubeinrichtung 9 und die Verdrilleinrichtung 6 bestehen aus Gelenktrieben 52 und 53.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Von der Tatkfördereinrichtung 1 wird ein Bund an die Bindestation unter der Vorrichtung 3 gefördert. Die Greif arme 4 mit dem Greiforgan 5 befinden sich ' in der in F i g. 1 gezeichneten Stellung. Nach erfolgtem Einfahren des zu bindenden Ringbundes wird die Vorrichtung 3 mit den Greif armen und den Preßbügeln 13 a, 13 6 auf den Bund abgesenkt. Das Absenken kann durch eine Photozelle ausgelöst werden, wobei im weiteren Verlauf das Pressen des Bundes eingeleitet wird. Während dieser Zeit übernimmt die Vorschubeinrichtung 9 das Vortreiben des Bindedrahtes 8. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Einkerbung 26 der Klemmplatten 23 in ausgerichteter Stellung zur Bindedrahtvorschubrichtung. Das Absenken und Bundpressen kann mittels Druckschaltern eingeleitet werden, während das Vortreiben des Bindedrahtes über ein Zeitrelais erfolgt. Danach löst das Kolbentriebwerk 16 (Fig. 10) die Klemmbewegung der Backen-21 α und 21b mittels Verstellung.' des Schlittenteils 18 aus. Nunmehr zieht der Greifarm 4 den Bindedrahte selbstverständlich bei gelüf- teter Vorschubeinrichtung 9 und geöffnter Schneideinrichtung 7 über die Bundhöhe hinaus. Da damit auch eine Verstellung des gegenüberliegenden Greifarmes in Bundachsenrichtung vorgenommen wurde, gleichzeitig der auf der Säule 3 a einkalkulierte Leerweg zum inneren Rahmen 11 und äußeren Rahmen 10 verbraucht ist, befindet sich der-im Bundinnern arbeitende Greif arm 4 in etwas versetzter Lage gegenüber dem äußeren. Die Beaufschlagung der (Mehrstellungs-) Kolbentriebwerke 12 für jedes Greifarmpaar bewirkt das Einschwenken der Greifarme 4, wobei der Bindedrähte selbsttätig die geschlossenen Klemmplatten 23 verschwenkt und so das den äußeren Qreifarm überstehende Drahtende zwischen die Klemmplatten des gegenüberliegenden Greifarms bringt. In F i g. 4 ist diese Stellung gezeigt und^ es xrfolgt danach das Klemfnen des Drahtes im inneren Greiforgan und das Loslassen des Drahtes_ t im äußeren. Mittels der bereits beschriebenen (Mehrstellungs-) Kolbentriebwerke 12 wird das Ausschwenken der Arme, wie in F i g. 5 gezeigt, bewirkt. Der innere Greifarm 4 steht nunmehr bereit, den Draht 8 um die Stirnseite des Ringbundes 2 zu ziehen, was durch Absenken der Säule 3 a (F i g. 6) durchgeführt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist es erforderlich, erneut ein Erfassen des Drahtes 8 mittels des ' Greiforgans 5 des äußeren Greifarmes 4 vorzunehmen. In diesem Zustand tritt die Einrichtung? zum Abschneiden des Drahtes 8 in Tätigkeit, so daß das um den Drahtbund geführte Bindedrahtstück jeweils von einem Greifarmpaar allein festgehalten wird. Durch bekannte elektrische Schalt- oder Steuermittel ausgelöst, verschiebt das weiter nicht gezeigte Kolbentriebwerk des Trägers 13 die Trägerhalbteile, wodurch die Preßbügel 13 a und 13 6 in Abstand gelangen. In diesen Bewegungsvorgang übergehend wurden, wie in F i g. 7 gezeigt, die sich gegenüberliegenden Greifarme 4 wiederum mittels der (Mehrstellungs-) Kolbentriebwerke 12 gegeneinander verschwenkt und somit die Bindedrahtenden zwischen die Backen der Verdrilleinrichtung 6 geschwenkt. Der weitere Programmablauf sieht nunmehr das Schließen der Verdrillbacken 33 a und 33 b vor; während dieser Zeit öffnen sich bereits die Klemmplatten 23 der Greiforgane 5, die Kolbentriebwerke 12 (F i g. 8) schwenken die Arme in Ausgangsstellung und die Säule 3a fährt sämtliche Greiforgane in Ruhestellung, wobei auch die Preßbügel 13 a, 13 b wieder mit angehoben werden. Während des Hochfahrens der Säule 3a ist bereits der Verdrillgang freigegeben und die das Verdrillmoment begrenzende Kupplung (Fig. 11) eingeschaltet. Übergehend in diesen Arbeitsablauf erfolgt das Schließen der Preßbügel 13 a, 13 b, und bei Erreichen der Ruhestellung der hochgefahrenen Teile beendet auch die Verdrillzange den Binde- und Verdrillarbeitsgang, wonach mittels des Hubkolbens 37 die Verdrillbacken 33 a, 33 b geöffnet werden, und die im Auslauf befindliche Verdrillspindel wird mittels des Hubkolbenkopfes 38 a des Kolbentriebwerkes 38 in der erforderlichen Ausgangsposition fixiert. Dann stehen die Verdrillbacken in der in F i g. 1 gezeigten und erforderlichen Stellung. Nachdem die Verdrilleinrichtung angehalten ist, kann der Bund weitergefahren werden und das Arbeitsspiel beginnt beim nächsten .Bund aufs neue. Selbstverständlich wurde der Bund mit diesen „-AVbeitsgängen- gleichzeitig an mehreren Stellen gebunden.
Hierzu S Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum automatischen Binden von besonders schweren bzw. hohen Draht- oder Bandbunden, bei dem die Bunde schrittweise auf Randleisten liegend der Bindeanlage zugeführt, unter Aufsetzen von Preßbügeln verdichtet, mit Bindedraht unter Bildung einer Schlinge umfahren und die Enden verdrillt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang eines von xo einer Vorratsrolle ablaufenden Bindedrahtes (8) von relativ großem Querschnitt an mehreren Bundumfangsstellen zugleich und mit gleichzeitig ablaufenden Bewegungen und bogenförmiger Bewegung um die Bundquerschnittsbreite geführt wird und erst danach bei gleichzeitigem Abschneiden und Kreuzen des Bindedrahtes die Bindespannung durch Verdrillen der Bindemittelenden erzeugt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit Armen und Greifern zum Herumführen des Bindedrahtes um den Drahtbund, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Maschinengestells (3) Rahmen (10, 11) angeordnet sind, die zwei oder mehrere as Paare von Greifarmen (4) zum Umfassen des Drahtbundes (2) tragen.
3. Vorrichtung nach Anspruch2, dadurch gej-' kennzeichnet, daß der Bindedraht (8) mittels einer Vorschubeinrichtung (9) in den Bereich eines Greiforgans (5) des Greifarmes (4) schiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung (9) für den Bindedraht (8) mit Richtbacken (45) versehen ist, die mittels eines Hebelgestänges (46) lüftbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (10, 11) für sich am gemeinsamen Gestell (3) verschiebbar sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Verschiebbarkeit· des Gestells (3) aus einem pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagbaren Kolbentriebwerk (3 b) besteht.
7. Vorrichtung nach den'Ansprüchen 2 bis 6, Ada'durch gekennzeichnet, daß die in Achsen (10 a, f
Wa) schwenkbar gelagerten Greifarmpaare (4, 4) *" " mittels Kraftantrieben (12) bewegbar sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifarmpaare (4, 4) an ihren Enden mit gegeneinander gerichteten, abgewinkelten Ansätzen versehen sind, die die Greiforgane (5) zum Erfassen des Bindedrahtes (8) aufweisen.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiforgane (5) mit drehbar gelagerten Klemmplatten (23) versehen sind, die diametral verlaufende Einkerbungen aufweisen und mittels Schenkelfedern in eine vorherbestimmte Ausgangslage drehbar sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiforgane (5) aus zwei mittels eines Kraftantriebes (16) zusammendrückbaren Backen (21 a, 21 b) gebildet sind.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied zum Betätigen der Backen (21 a, 21 b) aus einem längsverschiebbaren Doppelkeil (18 a) besteht, der zwischen zwei mit den Backen (21a, 21 b) verbundenen, mittels Federkraft (23) auf die Keilflächen angepreßten Klemmgliedern verschiebbar ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der das Drahtende übernehmende Greifarm (4) gegenüber dem das Drahtende übergebenden Greifarm (4) in der Übergabestellung um einen kleinen Betrag schräg übereinander versetzt angebracht ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Drillzange (33) der Einrichtung zum Verdrillen des Bindedrahtes (8) unabhängig von den Greifarmen (4) axial beweglich gelagert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drillspindel (31) der Einrichtung (6) zum Verdrillen des Bindedrahtes (8) mit dem Drillantrieb (30, 53) über eine drehmomentbegrenzende Kupplung (32), d. h. eine Induktionskupplung od. dgl. verbunden ist.
DE19651461837 1965-06-05 1965-06-05 Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Binden von besonders schweren bzw. hohen Draht- oder Bandbunden Expired DE1461837C (de)

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