DE1461562B - Schablone zum Zeichne« von genormten Walzträgerprofilen - Google Patents
Schablone zum Zeichne« von genormten WalzträgerprofilenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schablonen zum Zeichnen von genormten Walzträgerprofilien, bei
denen in der Schablonenfläche die zu zeichnenden Profile ausgestanzt sind.
Bei diesen bekannten Schablonen werden die genormten Walzträgerprofile in ihrer Gesamtheit,
d. h. die Flansche mit ihren Stegansätzen in der Schablone ausgespart. Infolgedessen können nur
verhältnismäßig wenige Profile in einer Schablone vorgesehen sein, abgesehen von dem Arbeitsaufwand,
der durch das Ausstanzen der Gesamtprofile entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile der bekannten Schablonen zu
vermeiden. Die Lösung beruht darin, daß von den 1- und U-Profilen nur die Flansche mit dem Stegansatz,
nicht jedoch die Stege selbst in der Schablone ausgespart werden. Die einer Gruppe angehörenden Profile
sind hierbei auf ein gemeinsames Biegeachsenpaar bzw. eine Biegeachse bezogen. Die Lagen der Biegeachsen
und auch anderer für die Konstruktion von Anschlüssen und Stößen einzuhaltender Strecken werden
durch an sich bekannte Bohrungen markiert und diese Strecken mit den erforderlichen Maßangaben versehen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Schablone lassen sich auf dieser Schablone eine viel
größere Anzahl von genormten Profilen vorsehen. Die gemeinsamen Biegeachsenpaare bzw. Biegeachsen
lassen sich durch die erwähnten Bohrungen schnell finden und der Abstand der Flansche durch die auf der
Schablone vorgesehenen Zahlenangaben leicht ablesen.
Die Winkelprofile mit ihren durch die Schenkel gebildeten Ecken sind nach der Erfindung zweckmäßig
auf den Diagonalen einer quadratischen Fläche anzuordnen, wobei die Schenkel parallel zu den Quadratseiten
liegen. Hierbei sind die Winkelprofile in Richtung des- Flächenmittelpunktes kleiner werdend vorgesehen.
Nach der Erfindung können die ideellen Strecken
c, W1, W2, W3,
, 2r + s, ey
F i g. 2 einen der F i g. 1 ähnlichen Schablonenteil, jedoch mit I-Profilen nach DIN 1025,
F i g. 3 einen Teil einer Schablone mit Winkelprofilen, die mit ihren durch die Schenkel gebildeten
Ecken auf den Diagonalen einer quadratischen Fläche angeordnet sind,
F i g. 4 einen Schablonenteil mit U-Profil-Ausschnitten,
die im Sinne der Erfindung mit symmetrisch zueinander liegenden Aussparungen angeordnet sind,
ίο F i g. 5 eine rahmenartige Fassung, die zur Aufnahme
der Schablonen dient, um diese an einem vorhandenen Zeichengerät zu befestigen,
F i g. 6 einen Schnitt in Schnittrichtung a-a der
F i g. 5,
F i g. 7 einen Schnitt in Schnittrichtung b-b der F i g. 5,
F i g. 8 einen Schnitt in Schnittrichtung d-d der F i g. 5 und
F i g. 9 einen Schnitt in Schnittrichtung c-c der F i g. 5.
Wie die F i g. 1, 2 und 4 erkennen lassen, sind von I- und U-Profilen nur die Flansche mit dem jeweiligen
Stegansatz, nicht jedoch die Stege . selbst, in der Schablone ausgespart und die einer Gruppe ange-,
hörenden Profile gemäß den F i g. 1 und 2 auf ein gemeinsames Biegeachsenpaar und gemäß F i g. 4 auf
eine Biegeachse bezogen. Die Lagen der Biegeachsen und andere für die Konstruktion und Stöße einzuhaltende
Strecken, wie W1, W2, W3, sind durch an
sich bekannte Bohrungen markiert und diese Strecken mit den erforderlichen Maßangaben versehen.
In F i g. 3 sind Winkelprofile mit ihren durch die Schenkel gebildeten Ecken auf Diagonalen einer
quadratischen Fläche angeordnet. Die Schenkel liegen parallel zu den Quadratseiten. Die Winkelprofile
werden in Richtung des Flächenmittelpunktes kleiner. Auch hier sind, ähnlich wie bei den Doppelprofilen,
Bohrungen vorgesehen, welche die Maßangaben W1, W2
usw. markieren.
Die F i g. 1 bis 4 lassen die ideellen Strecken
Die F i g. 1 bis 4 lassen die ideellen Strecken
nach DIN 1025, 1026, 1028, 1029 und die Schwerpunkte und Achsen durch an sich bekannte Bohrungen
und Aussparungen in der Schablone markiert sein.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, eine winklige Fassung als Mittel zur Mitführung der .Schablone
mit dem Zeichenkopf einer Maschine vorzusehen. Die Schenkelenden der Fassung können mittels an ihnen
befestigter Metallstreifen an den Linealenden der Zeichenmaschine und die Ecke der Fassung an einem
am Linealhalter des Zeichenkopfes angebrachten Stützarm so einschiebbar sein, daß die Schenkel der
Fassung zu beiden Linealen im Abstand stehen.
Mit Hilfe der an beiden Schenkelenden befestigten Metallstreifen, die mit Schlitzen oder Bohrungen versehen
sind, sind an den Zeichenlinealenden aufschiebbare Fassungen einsteckbar und mit Rändelmuttern
festklemmbar. Die versteifte Ecke der Fassung, die mit einem eingenieteten Schraubenbolzen versehen ist,
ist auf einen Stützarm, der mit Hilfe einer Platte und Schrauben am Linealhalter festgeschraubt ist, auf
steckbar und mit einer weiteren Rändelmutter festklemmbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 einen Teil einer Schablone mit IPB-Profilen
nach DIN 1025,
c, W1, W2, W3,
nach DIN 1025, 1026, 1028, 1029 erkennen, und die Schwerpunkte und Achsen-sind durch an sich bekannte
Bohrungen und Aussparungen in den Schablonen markiert.
In den F i g. 5 bis 9 wird erkennbar, wie ein Schablone 2 nach der Erfindung mittels einer winkelförmigen
Fassung 1 mit dem Zeichenkopf 3 einer Zeichenmaschine verbunden ist. Die Schenkelenden
der Fassung 1 sind mittels an ihnen befestigter Metallstreifen 4 an den Enden der Lineale 5 einschiebbar.
Die Ecke la der Fassung 1 ist an einem am Linealhalter
6 des Zeichenkopfes 3 angebrachten Stützarm 7 einschiebbar angeordnet, und zwar derart, daß die
Schenkel der Fassung 1 parallel zu beiden Linealen 5 im Abstand stehen.
Die Metallstreifen 4 sind mit Schlitzen 8 versehen. In die Schlitze werden an den Zeichenlinealen aufschiebbare
Fassungen 9 eingesteckt und mit Rändelmuttern 10 festgeklemmt. Die versteifte Ecke la der
Fassung 1, die mit einem eingenieteten Schraubenbolzen 11 versehen ist, ist auf dem Stützarm 7, der
mit Hilfe einer Platte 12 und Schrauben 13 am Linealhalter 6 festgeschraubt ist, wie aus F i g. 9 ersichtlich,
aufsteckbar und mit einer weiteren Rändelmutter 14 festklemmbar.
Claims (5)
1. Schablone zum Zeichnen von genormten Walzträgerprofilen, bei der in der Schablonenfläche
die zu zeichnenden Profile ausgestanzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß von den
I- und U-Profilen nur die Flansche mit dem Stegansatz, nicht jedoch die Stege selbst, in der
Schablone ausgespart sind, und die einer Gruppe angehörenden Profile auf ein gemeinsames Biegeachsenpaar
bzw. eine Biegeachse bezogen sind, daß die Lagen der Biegeachsen und anderer für die
Konstruktion von Anschlüssen und Stoßen einzuhaltender Strecken durch an sich bekannte
Bohrungen markiert sind und diese Strecken mit den erforderlichen Maßangaben versehen sind.
2. Schablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelprofile mit ihren durch die
Schenkel gebildeten Ecken auf den Diagonalen einer quadratischen Fläche angeordnet sind, die
Schenkel parallel zu den Quadratseiten liegen und die Winkelprofile in Richtung des Flächenmittelpunktes
kleiner werden.
3. Schablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ideellen Strecken
c, W1, W2, W3,
, 2r + s,
nach DIN 1025, 1026, 1028, 1029 und die Schwerpunkte und Achsen durch an sich bekannte Bohrungen
und Aussparungen in der Schablone markiert sind.
4. Schablone nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine winkelförmige
Fassung (1) als Mittel zur Mitführung der Schablone mit dem Zeichenkopf einer Zeichenmaschine vorgesehen
ist und daß die Schenkelenden der Fassung (1) mittels an ihnen befestigter Metallstreifen
(4) an den Linealenden und die Ecke der Fassung an einem am Linealhalter des Zeichenkopfes
angebrachten Stützarm (7) so einschiebbar sind, daß die Schenkel der Fassung zu beiden Linealen
im Abstand stehen.
5. Schablone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die winkelförmige Fassung (1) mit
HiUe der an beiden Schenkelenden befestigten Metallstreifen (4), die mit Schlitzen (8) oder Bohrungen
versehen sind, in an den Zeichenlinealenden aufschiebbare Fassungen (9) einsteckbar und mit
Rändelmuttern festklemmbar ist und daß die versteifte Ecke (la) der Fassung (1), die mit einem
eingenieteten Schraubenbolzen (11) versehen ist, auf den Stützarm (7), der mit Hilfe einer Platte (12)
und Schrauben (13) am Linealhalter (6) festgeschraubt ist, aufsteckbar und mit einer weiteren
Rändelmutter (14) festklemmbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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