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DE1461545B - Zeichengerat zum Herstellen von schau bildlichen Zeichnungen - Google Patents

Zeichengerat zum Herstellen von schau bildlichen Zeichnungen

Info

Publication number
DE1461545B
DE1461545B DE1461545B DE 1461545 B DE1461545 B DE 1461545B DE 1461545 B DE1461545 B DE 1461545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
angle
character body
base
spatial axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Arkenberg, Karl Heinz, 2000 Hamburg

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Description

Die Erfindung betrifft ein Zeichengerät zum Herstellen von schaubildlichen Zeichnungen, insbesondere axonometrischen Perspektiven, mit einem entlang einer Basiskante verschiebbaren Zeichenkörper, der eine Ziehkante zum Zeichnen senkrechter Linien und einen Schlitz mit einer Ziehkante aufweist, die mit der Waagerechten einen Winkel von 7° einschließt. Um mit einem derartigen Zeichengerät beispielsweise Würfel perspektivisch darstellen zu können, muß der Winkel beim Arbeiten stets waagerecht liegend gehalten werden. Das aber ist unpraktisch,
ίο da er keine senkrecht stehende Anlagekante besitzt, mit der er beispielsweise an einer Anlagekante eines Zeichenbrettes verschoben werden kann. Wird der Winkel hingegen so gedreht, daß er mit einer Längsseite an einer Seitenkante des Zeichenbrettes anliegt, so ist es nur möglich, im Bereich des linken Randabschnittes des Zeichenbrettes Darstellungen durch Verschieben des Winkels an der Anlagekante aufnehmen zu können. Hingegen ist es nicht möglich, in dem rechten Abschnitt des Zeichenbrettes ebenfalls Darstellungen aufnehmen zu können, wie es aber zweckmäßig ist für eine vollständige Ausnutzung des Zeichenpapiers.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zeichengerät zu schaffen, das aus mindestens zwei Bestandteilen besteht, die durch eine wechselweise Benutzung der Zeichenkörper bzw. eines Basiswinkels und eines weiteren Zeichenkörpers die Möglichkeit geben, schaubildliche Zeichnungen nicht nur im näheren Bereich einer Anlagekante, sondern über dem gesamten Zeichenbrett aufnehmen zu können, ohne daß dafür der eine oder andere Zeichenkörper besonders groß sein müßte. Das aber setzt eine verschiedene Beschaffenheit von beiden Zeichenkörpern bzw. dem Basiswinkel und einem weiteren Zeichenkörper voraus, um beispielsweise in der Darstellung eines perspektivisch gezeichneten Würfels sowohl eine verkürzte linke Seite wie auch eine verkürzte rechte Seite je nach der Art der Wahl des Standortes bei der Betrachtung zeichnen zu können.
Gemäß der Erfindung wurde eine Lösung dieser Aufgabe darin gefunden, daß der mit seiner senkrecht verlaufenden Anlegekante einer Klemmleiste bzw. einem Lineal anliegende Basiswinkel eine unter einem Winkel von 42° verlaufende Kathete aufweist, die als Ziehkante für die erste Raumachse und gleichzeitig als Anlegekante für den trapezförmigen Zeichenkörper dient, dessen senkrecht verlaufende Ziehkante zum Herstellen der zweiten Raumachse dient und dessen Schlitz als Ziehkante für die dritte Raum-
achse dient. : ...
Diese Anordnung gestattet die zeichnerische Darstellung einer normalen axonometrischen Perspektive. Die Erfindung geht indes noch.weiter,.indem.vorgesehen ist, daß auch sogenannte verkürzte Perspektiven der vorgenannten Art herstellbar sind. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist daher vorgesehen, daß die Ziehkante des Zeichenkörpers als Anlegekante an die Klemmleiste bzw. dem Lineal einer Zeichenmaschine dient und eine unter einem Winkel von 7° verlaufende Seite des Zeichenkörpers die Anlegekante für den Basiswinkel bildet, wobei diese Anlegekante als Ziehkante für die erste Raumachse dient, eine Senkrechte des Basiswinkels die Ziehkante für die zweite Raumachse bildet und schließlich ein im Basiswinkel vorgesehener Schlitz als Ziehkante für die dritte Raumachse dient.
Um die Handhabung des nach der Erfindung geschaffenen Zeichengeräts noch weiter zu verein-
3 4
fachen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfin- Die noch nicht erwähnte dritte Seite des Basisdung vorgesehen, daß der Zeichenkörper eine mit winkeis 1 stellt die Basis 16 dar, dessen Kante zur recheinem Griffloch versehene Handhabe aufweist, die ten Spitze hin gehörig abgerundet ist, um zu bestatten eine Bohrung besitzt, in die ein Zapfen einrastbar ist, daß der BasiswinkeFl leicht über die ansonsten als der an einem flexiblen, in einer Führungsnut des 5 Anlegekante dienende Winkelleiste 6 hinweszufüh-Basiswinkels gleitend gelagerten, mit einem federn- ren ist. Nur auf diese Weise ist das Zeichenblatt 3 den Mittel, z. B. einem Gummizug, versehenen Stahl- auch in seinem unteren Bereich durch die Zeichenbzw. Kunststoffband befestigt ist. körper 2 bei Längsverschiebung des Basiswinkels 1
Durch diese Anordnung ist es möglich, zwischen entlang der Klemmleiste 4 erreichbar, den gleitend bzw. verschiebbar an ihren Anlegekan- to Der Basis 16 gegenüberliegend und parallel zur ten zu bewegenden Zeichenhilfsmitteln, nämlich dem Ziehkante b verlaufend ist der Basiswinkel 1 mit Zeichenkörper und dem Basiswinkel eine Art Ver- einer Führungsnut 11 versehen, die ein mit einer bund zu bilden, so daß das eine oder andere Teil Skala (nicht bezeichnet) versehenes, flexibles Stahlseine jeweils gewünschte Zeichenlage beibehält. bzw. Kunststoffband 12 aufnimmt. Das in F i g. 3 ge-
Es ist natürlich auch denkbar, zum Zeichnen der 15 zeigte Stahl- bzw. Kunststoffband ist an seinem einen sogenannten verkürzten axonometrischen Perspektive Ende mit einem nachgiebigen bzw. federnden Mittel, die gleiche Anordnung zu treffen, nur mit dem Unter- z. B. einem Gummizug 13 versehen. Letzterer ist um schied, daß nunmehr der Basiswinkel eine.mit einem die Unterseite des Basiswinkels 1 herumgeführt — Griffloch versehene Handhabe aufweist,' die eine der dieserhalb dort eine nicht bezeichnete Nut aufBohrung besitzt, in die ein Zapfen einrastbar ist, der 20 weist — und wird schließlich in irgendeiner Weise an einem endlosen flexiblen, in einer Führungsnut des an dem Basiswinkel 1 befestigt, z.B. mit-einem Zeichenkörpers gleitend gelagerten Stahl- bzw. Kunst- Knoten 14, wobei der Gummizug 13 durch eine im stoffband befestigt ist. Basiswinkel 1 vorhandene Bohrung (nicht bezeich-
Schließlich muß noch dafür gesorgt sein, daß die net) hindurchgeführt wird.
in dem Basiswinkel bzw. dem Zeichenkörper ange- 25 An seinem anderen Ende ist das Stahl- bzw. Kunstordnete Führungsnut nicht zu einer Schwächung die- stoffband 12 mit einem Zapfen 15 versehen, der in ser Zeichenhilfsmittel führt. Aus diesem Grunde ist eine Bohrung 17 einer mit einem Griffloch A versehenoch vorgesehen, daß sowohl der Basiswinkel als nen Handhabe 18 einführbar ist. Letztere ist an dem auch der Zeichenkörper im Bereich ihrer Führungs- Zeichenkörper 2 befestigt und es ist ersichtlich, daß nut verstärkt sind. 30 der Zeichenkörper 2 über Handhabe 18 in Pfeilrich-
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen tung P entlang der Ziehkante b des Basiswinkels 1
in der Zeichnung schaubildlich dargestellt. Es zeigt bewegbar ist, wobei das unter Einfluß des Gummi-
F i g. 1 die Anordnung des Basiswinkels und des zuges 13 stehende Stahl- bzw. Kunststoffband 12 um
Zeichenkörpers zum Zeichnen der normalen axono- die betreffende Ecke des Basiswinkels 1 herumgeführt
metrischen Perspektive, 35 wird.
F i g. 2 die Anordnung des Basiswinkels und des Der unter Zuhilfenahme der Stricheinteilung 8, 9
Zeichenkörpers zum Zeichnen der verkürzten axono- und 10 bzw. der Skalen gemäß der Anordnung in
metrischen Perspektive, F i g. 1 herzustellende Würfel K1 (s. F i g. 5) veran-
Fig. 3 das in der Führungsnut des Basiswinkels schaulicht die Raumachsen α1, δ1 und c1, die nach
bzw. des Zeichenkörpers anzuordnende Stahl- bzw. 40 entsprechender Einstellung bzw. Verschiebung des
Kunststoffband, Zeichenkörpers 2 und des Basiswinkels 1 herstellbar
Fig. 4 eine andere Anordnung des Stahl- bzw. sind. Der dort gezeigte Würfel Kx stellt eine häufig
Kunststoffbandes, im z. B. Maschinenbau benutzte senkrechte Axono-
F i g. 5 einen schaubildlich dargestellten Würfel in metrie dar, wobei das Achsensystem durch den
normaler axonometrischer Perspektive und 45 Winkel « = 7° und den Winkel β = 42° gebildet
F i g. 6 einen solchen Würfel in verkürzter axono- wird,
metrischer Perspektive. ''. :" ' In Fig. 2 wird veranschaulicht, auf welche Weise
In F i g. 1 ist eine Zeichenplatte 5 dargestellt, die und mit welchem geringen Aufwand solche axono-
eine waagerecht angeordnete Winkelleiste 6 aufweist metrische Perspektiven herstellbar sind, die gegen-
und deren Klemmleiste 4 ein Zeichenblatt 3 haltert. 50 über den normalen Perspektiven hinsichtjich einer
Eine senkrecht verlaufende Seite eines Basiswinkels 1 Raumachse Z1 verkürzt sind und gewährleisten, den
dient als dessen Anlegekante 7 an die Klemmleiste 4. darzustellenden Gegenstand in gleicher Perspektive,
Zum Herstellen der ersten Raumachse bl (s. F i g. 5), jedoch in zwei Ansichten, wiederzugeben,
die unter einem Winkel von 42° verläuft, dient eine Nach dieser erfindungsgemäßen Anordnung wird
Ziehkante b des Basiswinkels 1. 55 der Zeichenkörper 2 mit seiner ursprünglich alsZieh-
Die unter einem Winkel von 42° verlaufende Zieh- kante α dienenden, senkrecht verlaufenden Seite an
kante b des Basiswinkels 1 stellt gleichzeitig die An- die Klemmleiste 4 der Zeichenplatte 5 angelegt, wo-
Iegekante eines trapezartig ausgebildeten Zeichen- bei eine unter einem Winkel von 7° verlaufende Seite
körpers 2 dar, dessen eine ebenfalls senkrecht ver- als Ziehkante d dient, mit der die erste Raumachse dl
laufende Seite als Ziehkante α für die zweite Raum- 60 (s. F i g. 6) herstellbar ist.
achse α1 dient (s. Fig. 5). Ein im Zeichenkörper 2 Als Ziehkante e zum Herstellen der zweiten Raum-
vorsesehener Schlitz 24 bildet eine unter einem Win- achse el dient die senkrecht verlaufende, ursprüng-
kcl "von 7° verlaufende Ziehkante c. die zum Zeich- lieh als Anlegekante dienende Seite des Basis-
nen der dritten Raumachse ei (s. F i g. 5) dient. Die winkcls 1. der nunmehr verschiebbar auf der Zieh- «ehörig abgeschrägten Ziehkanten a. b und c sind mit 65 kante d des Zeichenkörpers 2 aufliegt. Zum Zeicn-
jc einer Stricheinteilung 8. 9 und 10 versehen, denen nen der dritten Raumachse dient schließlich wieder-
noch ie cine nicht näher bezeichnete Skala zugeord- um ein Schlitz 19. der eine Ziehkante / bildet, die
net sein kann, um maßgerecht zeichnen zu können. unter einem Winkel von 42° verläuft.
Auch bei dieser Anordnung sind zur Erleichterung eines maßstabgerechten Zeichnens allen Ziehkanten d, e und / je eine Stricheinteilung 20, 21 und 22 zugeordnet, desgleichen nicht näher bezeichnete Skalen.
Um auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung eine ungewollte Relativbewegung zwischen Basiswinkel 1 und Zeichenkörper 2 weitgehend zu vermeiden, ist vorgesehen, daß auch der Basiswinkel 1 eine mit einem Griffloch B versehene Handhabe 23 aufweist, die eine Bohrung 25 besitzt, in die ein Zapfen 26 einrastbar ist, der wiederum an einem flexiblen, in einer Führungsnut 27 des Zeichenkörpers 2 gleitend gelagert, jedoch diesmal endlos ausgebildeten Stahl- bzw. Kunststoffband 28 befestigt ist.
Bei dieser Anordnung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das endlose Stahl- bzw. Kunststoffband 28 um Rollen 29 herumzuführen, die beidenends der Führungsnut 27 angeordnet sind.
Da die das Stahl- bzw. Kunststoffband 12 bzw. 28-aufnehmenden Führungsnuten 11 bzw. 27 eine nicht vertretbare Schwächung der Zeichenhilfsmittel, nämlich des Basiswinkels 1 und des Zeichenkörpers herbeiführen würden, ist es empfehlenswert, diese Teile im Bereich ihrer Nut gehörig zu verstärken, wie dies aus der Zeichnung unschwer zu erkennen ist.
Im übrigen ist vorgesehen, die vorgenannten Teile aus einem transparenten Material, nämlich Kunststoff, anzufertigen. Wenn auch in der Beschreibung nur von einer Zeichenplatte mit einer Klemmleiste die Rede ist, so versteht sich jedoch von selbst, daß das Zeichengerät nach der Erfindung mit gleichem Erfolg auch bei Zeichenmaschinen und Reißbrettern mit Reißschienen verwendet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Zeichengerät zum Herstellen von schaubildlichen Zeichnungen, insbesondere axonometrischen Perspektiven, mit einem entlang einer Basiskante verschiebbaren Zeichenkörper, der eine Ziehkante zum Zeichnen senkrechter Linien und einen Schlitz mit einer Ziehkante aufweist, die mit der Waagerechten einen Winkel von 7° einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit seiner senkrecht verlaufenden Anlegekante an einer Klemmleiste (4) bzw. einem Lineal anliegende Basiswinkel (1) eine unter einem Winkel von 42° verlaufende Kathete aufweist, die als Ziehkante (b) für die erste Raumachse (b1) und gleichzeitig als Anlegekante für den trapezförmigen Zeichenkörper (2) dient, dessen senkrecht verlaufende Ziehkante, (a) zum Herstellen der zweiten Raumachse (a1) dient und dessen Schlitz (24) als Ziehkante (c) für die dritte Raumachse (c1) dient.
2. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehkante (a) des Zeichenkörpers (2) als Anlegekante an die Klemmleiste (4) bzw. dem Lineal einer Zeichenmaschine dient und eine unter einem Winkel von 7° verlaufende Seite des Zeichenkörpers (2) die Anlegekante für den Basiswinkel (1) bildet, wobei diese Anlegekante als Ziehkante (d) für die erste Raumachse (d1) dient, eine Senkrechte des Basiswinkels (1) die Ziehkante (e) für die zweite Raumachse (e1) bildet und schließlich ein im Basiswinkel (1) vor- : gesehener Schlitz (19) als Ziehkante (/) für die dritte Raumachse (f1) dient.
3. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenkörper (2) eine mit einem Griffloch (B) versehene Handhabe (18) aufweist, die eine Bohrung (17) besitzt, in die ein Zapfen (15) einrastbar ist, der an einem flexiblen, in einer Führungsnut (11) des Basiswinkels (1) gleitend gelagerten, mit einem elastischen Mittel, z. B. einem Gummizug (12) versehenen Stahlbzw. Kunststoffband (12) befestigt ist.
4. Zeichengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Basiswinkel (1) eine mit einem Griffloch (B) versehene Handhabe (23).aufweist, die eine Bohrung (25) besitzt, in die ein Zapfen (26) einrastbar ist, der an einem endlosen flexiblen, in einer Führungsnut (27) des Zeichenkörpers (2) gleitend gelagerten Stahl- bzw. Kunststoffband (28) befestigt ist.
5. Zeichengerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Stahl- bzw. Kunststoffband (28) um Rollen (29) herumgeführt ist, die beidenends der Führungsnut (27) angeordnet sind.
6. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Basiswinkel (1) als auch der Zeichenkörper (2) im Bereich ihrer Führungsnut (11 bzw. 27) verstärkt sind.

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