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DE1461431A1 - Filter - Google Patents

Filter

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Publication number
DE1461431A1
DE1461431A1 DE19651461431 DE1461431A DE1461431A1 DE 1461431 A1 DE1461431 A1 DE 1461431A1 DE 19651461431 DE19651461431 DE 19651461431 DE 1461431 A DE1461431 A DE 1461431A DE 1461431 A1 DE1461431 A1 DE 1461431A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
valve
housing
spring
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651461431
Other languages
English (en)
Inventor
Kudlaty Walter J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marvel Engineering Co
Original Assignee
Marvel Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marvel Engineering Co filed Critical Marvel Engineering Co
Publication of DE1461431A1 publication Critical patent/DE1461431A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/14Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
    • B01D35/147Bypass or safety valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/15Supported filter elements arranged for inward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
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    • B01D29/50Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
    • B01D29/56Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in series connection
    • B01D29/58Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in series connection arranged concentrically or coaxially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/14Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
    • B01D35/143Filter condition indicators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/30Filter housing constructions
    • B01D2201/301Details of removable closures, lids, caps, filter heads

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filter Die Erfindung betrifft einen filter und insbesondere einen solchen Filter, der eine Einrichtung zum Anzeigen der. in ihm herrschenden Verhältnisse aufweist, wobei diese Anzeigevorrichtung vom Filter selbst betätigt wird.
  • Es sind bereits Filtereinrichtungen (USA-Patentschrift 3 080 058) bekannt geworden, die zwar sowohl einen federventilgeregelten Kurzschlußweg bzw. Überleitungsdurchlass als auch eine Anzeig§-vorrichtung zur Anzeige der wegen unzulässig hoher Verschmutzung des Filters erfolgenden Sinschaltung dieses Kurzschlussweges aufweist, die jedoch einerseits unverhältnismässig kompliziert und aufwendig, insbesondere auch wegen der gesonderten Anzeigevorrichtung, und andererseits auch so aufgebaut ist, daß ihre vorteilhafte Verwendung nur unter erheblich einschränkenden Bedingungen erfolgen kann. vliese Filtereinrichtung ist ausserdem nur auf den Anschluß an eine Druckleitung begrenzt. Ausserdem weist sie den Nachteil auf, daß ihre Ventilfeder sowohl innerhalb des die Filtereinrichtung durchströmenden Mediums angeordnet liegt, die auch vor allem eine unverhältnismässig grosse Länge aufweist, und die praktisch die gesamte Länge des Filters überbrücken muss.
  • Daher muss diese Ventilfeder entweder sehr steif sein, wodurch auch ihr Druck auf den Ventilkörper nur verhältnismässig groß sein kann, oder sie ist instabil weich und kann daher weder in waagrecht angeordneten Filtern,- noch in Filtern verwendet werden, die starken Bewegungen bzw. Erschütterungen ausgesetzt sind, was aber überlicherweise bei Kraftfahrzeugen der Fall ist. In allen diesen Fällen würde die Feder seitlich bzw. quer zu ihrer Längsachse durchhängen oder hin- und herschwingen, wodurch eine genaue Einstellung des Öffnungsdifferenzdrucks erheblich erschwert würde und auch Schwingungen in den Säulen des Mediums entstehen können. Zusätzlich ist diese Filtereinrichtung dadurch auch noch auf relativ kurze Filter beschränkt. Bei der Konstruktion dieses bekannten Filters war ausserdem eine unkontrollierbare große Reibung verschiedener Bauelemente, insbesondere nach Verschmutzung bei geffnetem Kurzschlußweg, möglich, so daß eine genaue Einstellung des Öffnungsdifferenzdrucks immer unsicher war. Bei dieser bekannten Filtereinrichtung ist der Kurzschlußweg von Anfang an völlig ungeschützt bzw. wird oxime jegliche Filterung geöffnet, so daß der Sitz des Ventilkorpers'eicht verschautzen konnte, und das Ventil auch nach Reinigung des Filters offenbleiben oder festsitzen konnte.
  • Es ist auch eine Filtereinrichtung (Patentanmeld mg B 15 153 XIId, Gr. 19) bekannt, bei der auch ein Vorfilter verwendet wird, bei dieser Konstruktion einer Filtereinrichtung ist jedoch das Hauptfilter unabhängig von dem Vorfilter, und-die gesamte Konstruktion weist erhebliche Schmchstellen auf, wodurch der Ausbau der Filtereinrichtung und insbesondere die Montage dieser Einrichtung kompliziert ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher eine Filtereinrichtung zu schaffen, die diese obenerwähnten Nachteile beseitigt, sehr einfach nach einer Verschmutzung der Filterelemente herauszunehmen bzw. auszuwechseln ist und bei der die Montage des Filters sehr vereinfacht wird.
  • Ein Ziel der Erfindung ist auch darin zu sehen, daß sie eine Anzeigevorrichtung schafft, die in ihrem mechanischen Aufbau sehr einfach und daher stabil und unempfindlich ist, wodurch sich auch eine erhöhte Betriebssicherheit der Anordnung nach der Erfindung ergibt.
  • Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß ein an sich bekannter koaxial in Abstand um den Filter angeordneter Vorfilter vorgesehen ist, der mit diesem zu einer in sich zusammenhaltenden Einheit zusammensetzbar ist, daß dit zur Verschlußklappe liegende Seite dieser Einheit durch an der Verschlußklappe radial auf Abstand befestigte, sich axial erstreckende Stützen abgestützt ist, und daß die in die zugehörige Innenöffnung des Filters fluidumdicht eingesetzte Ventileinrichtung über einen Ventilstößel durch eine oeffnung in der Verschlußklappe mit einer auf deren Bussenseite angeordneten Federvorrichtung verbunden und von dieser unter vorbestimmter Vorspannung verschlossen ist.
  • Um die Nachteile einer langen Feder zu vermeiden, bestehtudie Federvorrichtung aus einer koaxial um den Ventilstößel herum angeordneten und innerhalb eines aussen auf der Verschlußklappe befestigten zylindrischen GehEuee geführten Feder, die einerseite gegen die Verschlußklappe und mit ihrem anderen Endegegen eine innerhalb des Gehäuses geführte und gegen das äussere Ende des Ventilstößels drückende Abschlußscheibe anliegt.
  • Eine große Betrieb-und Anzeigesicherheit wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß an die Federeinrichtung eine Anzeigevorrichtung für die Anzeige einer Bewegung der Feder angebracht ist.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Anzeigevorrichtung aus einem Mitnehmer-Federring besteht, der auf der Aussenwand des Gehäuses mittels durch Längs schlitze aus dem Gehäuse herausragender Finger der Anschlußscheibe längsverschieblich angebracht ist.
  • Um eine besonders einfache Montage bzw. ein möglichst einfaches Auswechseln der Filterelemente zu ermöglichen, deckt das Vorfilter zumindest mit einem Abschnitt den das Filter umgebenden Durchlae ab.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß an der Verschlußklappe Anschlüsse für ein Medium vorgesehen sind.
  • Um darüberhinaus noch die Wirkungsweise einer Vorrichtung nach der Erfindung auch unter schwierigen Bedingungen besonders zuverlässig zu gestalten, kann die Erfindung dadurch noch eine besonders zweckmässige Ausführungsform erhalten, daß die Ventileinrichtung einen hülsenartigen Ventilsitz, der in die zur Verschlußklappe gerichtete Innenöffnung des Filters fluidumdicht einsetzbar ist, und einen darin begrenzt axial beweglichen Ventilkörper aufweist.
  • Um die Vorrichtung nach der Erfindung auch generell einsetzbar zu gestalten, ist die Vorspannung der Feder verstellbar.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungs beispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen.
  • In dieser zeigen: Fig. 1 einen Filter nach der Erfindung teilweise im Längs schnitt und Pig. 2 eine Endansicht.
  • Zunächst wird auf Figur 1 Bezug genommen. Mit 1 ist das S tergehäuse im ganzen bezeichnet. Das Gehäuse 1 hat an einem Ende einen Auslaß 2 und - wie Figur 1 zeigt - anliegend am Ausgang 2 einen Einlaß 3. Der Einlaß 3 steht mit einem Raum A im Gehäuse 1 in Verbindung. Eine Deckplatte oder Kappe 4 ist am offenen Ende 5 des Gehäuses 1 durch geeignete Befestigungsmittel, wie z.B. Bolzen 6 (siehe Figur 2) befestigt und es ist eine Dichtung 4a vorgesehen.
  • In der Kammer A im Gehäuse 1 erstreckt sich ein ringförmiger flansch 7 von der Endwand 1a des Gehäuses 1 nach innen und umgibt den Auslass 2. Die Kappe 4 weist sich nach innen erstreckende, mit Abstand zueinander angeordnete Stützen 8 auf. Min rohrförmiges Filterelement 9, welches unter anderem die Schichten 9a und 9b verschiedener Maschenweite aufweist, wird vom Flansch 7 und den Stützen 8 gehaltert, wobei die Wandung 9 das erste Element einer Doppelfilteranlage bildet.
  • Zum leichteren Zusammenbau ist das Filterelement 9 zylindrisch ausgebildet.
  • Vom Auslaß 2 aus erstreckt sich ein hülsenartig ausgebildeter Rohrstutzen oder Ansatz 10 nach innen in die Kammer A hinein und ein ähnlicher Ansatz 11 wird von den umfänglich mit Abstand angeordneten Stützen 12 gehaltert und ragt von der Kappe 4 aus nach innen. Die mit Abstand zueinander angeordneten koaxialen Hülsen oder Rohrstutzen 10 und 11 tragen auf ihren mit gleichen Durchmessern ausgebildeten Aussenoberflächen eine Plilterpatrone 15. Die Patrone 13 weist Dichtungen 14 und 15 zum Eingriff mit den Aussenflächen der Rohrstutzen 10 bzw. 11 auf, wobei die einander gegenüberliegenden Enden der Filterpatrone 13 im wesentlichen gleich ausgebildet sind, um das Einsetzen zu erleichtern.
  • Das Filterelement 13 weist ein hohlzylinderförmiges Filter teil 16 auf, welches einen hohlen Kern 17 umgibt. Der Kern 17 steht in Verbindung mit dem Rohrstutzen 10 und über diesen mit dem Auslaß 2, wobei der hohlzylindrisch ausgebildete Filterteil 16 nach innen zu mit Abstand bezüglich des Siebteiles 9 angeordnet ist, welches seinerseits von den Abschlußkappen 18 und 19 des Filterelementes 13 getragen wird. Die Kappen 18 und 19 weisen zu diesem Zweck ringförmige Flansche 18a bzw. 19a auf.
  • In dem Rohrstutzen 11 ist ein Ventilkörper 20 gleitbar gelagert, der zu einem Ventil gehört, welches das Filter element 13 "kurzschliessen" kann. Der*Ventilkörper 20 hat eine Dichtung 21, die in gleitbarem Eingriff mit dem Innendurchmesser des Rohrstutzens 11 steht, und einen ringförmigen Flansch 20a zur Anlage an die Kante des Rohrstutzens 11, um so ein Herausgleiten des Ventilkörpers in der Zeichnung nach rechts aus der Hülse 11 zu verhindern.
  • Eine Ventilstange 22 erstreckt sich durch den Ventilkörper 20 hindurch und hat am Innenende eine Verdickung 23 zum Eingriff mit der inneren Wand des Ventilkörpers 20 innerhalb des Kernes 17 des Filterelementes 13. Die Stange 22 erstreckt sich durch eine mittige Öffnung 24 in der Kappe 4 und diese Öffnung ist durch eine von der Kappe 4 gehalterte Dichtung 25 verschlossen. Auf der anderen Seite der Kappe 4 erstreckt sich die Stange 22 durch ein Gehäuse 26, welches einen Indikator, d. h. eine Anzeig-evorrichtung und eine Rückhaltefeder aufnimmt. Das Gehäuse 26 kann einstückig mit der Kappe 4 ausgebildet sein. Im Gehäuse 26 ist eine ? Ender 27 gelagert, welche eine Anschlagplatte 28 und ein Anzeigeglied 29 gegen einen äusseren Kopf 22a der Stange 22 vorspannt bzw. drückt.
  • Wie Figur 2 zeigt, weist das Anzeigeelement 29 fingerartige Vorsprünge 30 auf, die sich in radialer Richtung durch Schlitze 31 im tassenförmig ausgebildeten Gehäuse 25 erstreoken und in diesen Schlitzen gleitbar sind. Während das Anzeigeteil 29 als im wesentlichen dreieckig dargestellt ist, wird darauf hingewiesen, dass die fingerartig vorstehenden Teile 30 natürlich auch anders ausgebildet sein können. In Eingriff mit dessen Aussenfläche umgibt eine Ringfeder 32 oder eine entsprechende Feder das Gehäuse 26 zwischen den Bauteilen 29 und der Kappe 4.
  • Die Kappe 4 weist zwei mit Innengewinden verstehene Öffnungen oder Durchbohrungen 35 bzw. 36 auf, die mit der Kammer A im Gehäuse 1 in Verbindung stehen, wobei diese Bohrungen zum Anbringen geeigneter Armaturen dienen, falls dies erforderlich ist. So kann man beispielsweise daran denken, ein Durokmeßgerät anzuschliessen, eine Fülleinrichtung, einen Ablauf od.dgl.
  • Das Umleitungs- oder "Kurzschluß-Ventil 27 befindet sich ausserhalb des Strömungsmittelpfades derjenigen Strömung, die durch das Gehäuse 1 führt und die Strömung kann relativ unbehindert stattfinden.
  • An Stelle der Verdickung 23 zur Halterung des Ventilkörpers 20 auf der Stange 22 kann natürlich auch eine Schraubverbindung vorgesehen sein.
  • Das dargestellte Filter gestattet es, dass man ohne weiteres von aussen sieht, wie sein Betriebszustand ist, d.h. man sieht, welche Stellung der Ventilkörper 22 einnimmt.
  • Das dargestellte Filter kann z. B. in einer Ansaugleitung liegen. Selbstverständlich kann man das Filter nach der Erfindung auch in eine Abblas- oder Ausgangsleitung legen, wobei dann natürlich ein-ige kleine Veränderungen, die jedoch durchaus im Rahmen der Erfindung liegen, notwendig oder zumindest zweckmässig wären. Bei dem dargestellten Filter findet eine zweifache Filterung statt und zwar bildet das Filter 9 die erste Stufe und d-as Filter 13 die zweite Stufe.
  • Selbstverständlich kann man das Ventil und die Anzeigeeinrichtung auch bei einem Filter zur Anwendung bringen, bei welchem nur eine einzige Filterschicht oder nur ein Filterelement vorgesehen ist. Zum Reinigen können die Filter 9 und 16 leicht herausgenommen werden, wobei die Standzeit des Filterelementes 16 erheblich durch Ausbildung des Filters 9 verlängert wird. Das Filter 13 kann aus entsprechenden vorbehandelten papierartigen Material bestehen, das jedes Mal erneuert wird, wenn das Filter 9 gereinigt wird.
  • Im folgenden soll der Betrieb des Filters beschrieben werden. Das zu reinigende Strömungsmittel trifft in das Gehäuse 1 durch den Einlass 3 ein und zunächst in die Kammer A.
  • Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemässen Filters fliesst das durch den Einlaß 3 in die Kammer A gelangte Strömungsmittel durch das Filterelement 9 und die mit Abstand angeordneten Stützen 8, woraufhin es durch das Filterele-ment 16 in den Kern 17 gelangt. Von dort verlässt das gereinigte Strömungsmittel den Filter durch den Auslass 2.
  • Wenn ein vorherbestimmt er Verschmutsungsgrad der Filterpatrone 13 erreicht ist, dann wird das Strömungsmittel daran gehindert, durch das Element 16 su fliessen. Dadurch bildet sich im Raum A ein so grosser Druck aus, dass das Umleitungsventil 20 aus seinem Sitz 11 gehoben wird. Dadurch, dass der Ventilkörper 20 aus seinem Sitz herausgedrückt wurde, fliesst das Strömungsmittel um das Filterelement 16 herum und durch die Hülse bzw. den Rohrstutzen 11 am Ventilkörper 20 vorbei in den Kern 17 und von dort durch den normalen Auslaß 2 aus dem Gehäuse. Durch das nach innen verschieben des Ventilkörpers 20 wurde natürlich die Ventilstange 22 bezüglich des Gehäuses 1 nach innen gezogen und der Kopf 22a hat auch das Anzeigeteil 29 bezüglich des Gehäuses 26 nach innen gezogen und zwar gegen die Wirkung der Feder 27. Die Feder 27 hat also zwei Aufgaben: Sie hält bei normalen doppelten Filtern den Ventilkörper 20 in seinem Sitz und steuert ausserdem die Wirkung des Anzeigelements 29.
  • Wenn das Anzeigeelement 29 in Richtung auf die Kappe 4 verschoben wurde, dann wurde auch der Federring 32 auf der äusseren Oberfläche des Gehäuses 26 nach innen verschoben. Nun kann man beispielsweise dem Gehäuse 26 an der Aussenseite eine entsprechende Farbgebung geben, um damit die Stellung des Ventilifrpers und damit praktisch den Innenzustand des Filters anzuzeigen. Ganz aussen können beispielsweise am Gehäuse 26 ein grüner Streifen vorgesehen sein und zwar unterhalb dem Ring 32 in seiner in Figur 1 gezeigten Lage. Wenn der Ring 32 dann über dem grünen Streifen liegt, dann weiß jeder Betrachter auf den ersten Blick, dass das Ventil 20 in seinem Sitz 11 sitst und das Filter die normale Arbeitsweise hat. Anliegend an den grünen Streifen in Richtung auf die Kappe 4 könnte man einen gelben Streifen vorherbestimmter Breite vorsehen und den verbleibenden Teil der Oberfläche des Gehäuses 26 in Richtung auf die Kappe 4 kann man rot anstreichen. Wenn das Ventilteil 20 sich aus seiner normalen Sitz liegenden Stellung herausbewegt, wie sie in Figur 1 gezeigt ist, wird der Ring 32 durch die fingerartigen Anzeigeteile 30 entlang der oberen Oberfläche des Gehäuses 26 verschoben, um somit den Zustand der Filterpatrone 13 anzuzeigen.
  • Das Teil 28 kann gewindemäßig auf der Stange 22 befestigt sein, so daß man auf diese Weise die Vorspannung der Feder 27 verstellen kann. Ebenso kann man die Finger 30 dazu verwenden, daß sie entsprechende elektrische Kontakte betätigen, womit man ohne weiteres eine Fernanzeige des Zustandes des Filters erhalten kann.
  • Das ganze Filter ist von ausserordentlicher Einfachheit insbesondere bei der Montage. Das Gehäuse 1 und die Hülse 10, die natürlich auch einstückig ausgebildet sein können, haben praktisch ein offenes Ende 5, durch welches die Filterelemente 9 und 13 einfach eingeschoben werden, wobei die Dichtung 14 dann über den Aussenumfang der sich nach innen erstreckenden Hülse 10 gleitet und den Auslaß 2 dicht mit dem kern 17 verbindet. Die Kappe 4 trägt praktisch alle anderen einzelnen Bauteile. Nach dem Einsetzen der Kappe 4 in das offene Ende 5 des Gehäuses 1 halten die Stützen 8, das Filterlement 9 und die Hülse 11, welche einerseits der dichtenden Verbindung (Dichtung 15) und andererseits der Halterung dient, wird einfach in die Dichtung 15 eingeschoben. Die ganze Ventilanordnung wird von der Kappe 4 durch am Umfang mit Abstand angeordnete Stützen 12 gehaltert und die ganze Anzeigeeinrichtung wird von der Kappe 4 gehaltert, ebenso, wie die an den Bohrungen 35, 36 angeschlossenen Armaturen, wie Druckmesser, Ablauf u.dgl.
  • Das Ventilteil 20 dient zum Abdichten des einen Endes des Kernes 17 um dieses Ende jedoch zu öffnen, wenn ein vorherbestimmter Druck herrscht. Ausserdem betätigt der Ventilkörper 20 sein Anzeigeteil 29.
  • Der Filter nach der Erfindung kann sehr vielfältig verwendet werden und kann nahezu alle Strömungsmittel filtern. Durch die Ausbildung der axialen Anzeigeeinrichtung kann man ein gut sichtbares Signal jederzeit haben, unabhänig davon, ob man den ganzen Filter in einer oder in der anderen Richtung aufbaut. Ausserdem kann man die Stange 22 mit einer magnetischen Verlängerung innerhalb des Kernes 17 versehen, wodurch dann Metallspäne u. dgl. aufgesammelt werden, welche durch das Element 16 hindurchgelangen konnten.
  • Die Anzeigeeinrichtung stellt immer den Zustand des Filters dar, wobei der Ring 32 jeweils in der Stellung verbleibt, in woche er zuvor geschoben wurde.
  • Das Ende der Stange 22a oder eines der Fingerteile 29 kann ohne weiteres dazu verwendet werden, beim Öffnen des Ventiles 20 irgend eine Leitung, durch die das zu filternde Medium fliesst abzuschalten. Nach dem Abschalten bleibt der Ring 32 in derjenigen Stellung, in welche er durch die Fingerteile 29 gebracht wurde und man kann den Ring 32 von Hand wieder in die Ausgangsstellung verbringen, nachdem der Filter gereinigt wurde.
  • Wenn das Filterelement 9 zwischen zwei Reinigungen zu stark verschmutzt wird, dann kann das Strömungsmittel die Filterpatrone 13 zwischen den Stützen 8 nahe der Kappe 4 erreicht.
  • Wenn diejenigenEinrichtungen, mit denen im Zusammenhang der vorliegende Filter verwendet wird, weiterbetrieben werden können, nachdem das Ventil 20 geöffnet hat, dann verhindert der Flansch 18a einen Rückfluss vom Kern 17 durch das Element 16 und von dort durch das Ventil 20, wobei der Flansch 19a jedoch dazu vorgesehen ist, ein fluchtendes Einschieben der Patrone 13 siche: zu stellen Alle dargestellten Einzelheiten sind für die Erfindung von Bedeutung.

Claims (8)

  1. NEUE PATENTANSPRÜCHE 1. Filtereinrichtung mit einem kopfseitig verschließbaren, Eine und Auslaßöffnung besitzenden Gehäuse sowie einem darin in dem radialen Strömungsfluß der zu filternden Flüssigkeit eingeschalteten zylinderringförmigen Filter, einer Ventileinrichtung zum selbstätigen Öffnen eines bei verstopftem Filter dieses umgehenden Durchlasses, welche mit einer auf Verschmutzung des Filters ansprechenden Anzeigevorrichtung verbunden ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein an sich bekannter koaxial in Abstand um den Filter (13) angeordneter Vorfilter (9) vorgesehen ist, der mit diesem zu einer in sich zusammenhaltenden Einheit zusammensetzbar ist, daß die zur Verschlußkappe (4) liegende Seite dieser Einheit durch an der Verschlußkappe radial auf Abstand befestigte, sich axial erstreckende Stützen (8) abgestützt ist, und daß die in die zugehörige Innenöffnung des Filters (13) fluidumdicht eingesetzte Ventileinrichtung (11,20) über einen Ventilstößel (22) durch eine Öffnung in der Verschlußkappe mit einer auf deren Aussenseite angeordneten Federvorrichtung verbunden und von dieser unter vorbestimmter Vorspannung verschlossen ist.
  2. 2. Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung aus einer koaxial um den Ventilstößel (22) herum angeordneten und innerhalb eines außen auf der Verschlußkappe (4) befestigten zylindrischen Gehäuse (26) geführten Feder (27) bestsht, die einerseits gegen die Verschlußkappe und mit ihrem anderen Ende gegen eine innerhalb des Gehäuses (26) geführte und gegen das äußere Ende (22a) des Ventilstößels drUckende Abschlußscheibe (28) anliegt.
  3. 3. Filtereinrichtung nach Anspruoh 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung eine Anzeigevorrichtung für die Anzeige einer Bewegung der Feder (27) aufweist.
  4. 4. Filtereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung aus einem Mitnehmer-Federring t32) besteht, der auf der Außenwand des Gehäuses (26) mittels durch Längsschlitze (31) aus dem Gehäuse herausragender Finger (30) der Anschlußscheibe (28) längsverschieblich angebracht ist.
  5. 5, Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorfilter 9 zumindest mit einem hbechnitt den das Filter (13) umgehenden Durchlass abdeckt.
  6. 6. Filtereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verschlußkappe (4) Anschlüsse (35 und/oder 36) vorgesehen sind.
  7. 7. Filtereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung einen hülsenartigen Ventilsitz (11), der in die sur Verschlußkappe (4) gerichtete lnnenöffhung des Filters (13) fluidumdicht einsetsbar ist, und einen darin begrenzt axialbeweglichen Ventilkörper (20) aufweist.
  8. 8. Filtereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Feder (27) verstellbar ist.
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