DE1461370B - Vorrichtung zum Zusammentragen von Blättern - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammentragen von BlätternInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung beispielsweise zwei nebeneinander vorgesehene Grupzum
Zusammentragen von Blättern mit einer Anzahl pen von entsprechenden Steigtischen zugehörigen
von übereinander angeordneten, jeweils einen Blatt- Blattfördereinrichtungen aufweisenden Blattzusamstapel
aufnehmenden Steigtischen, mit den Steig- mentragvorrichtung, wobei die fächerartige Auftischen
jeweils zugeordneten Blattförderern, die 5 teilung der der gemeinsamen Ausgabevorrichtung zufächerartig
zwischen den Steigtischen und einem an- geordneten Blattfördereinrichtungen erkennbar ist,
treibbaren Ausgabewalzenpaar einer Ausgabevorrich- und
tung angeordnet sind, von der die zusammengetra- F i g. 4 einen Längsschnitt durch eine Blattfördergenen
Blätter satzweise auf einen Sammler ausgebbar einrichtung in größerem Maßstab als in F i g. 1 und
sind, und mit einem auf der Laufbahn der Blätter io in schematischer Darstellung.
zwischen den Blattförderern und der Ausgabevorrich- Aus F i g. 1 ist der Aufbau der Blattzusammentragtung
angeordneten Anschlag für die Vorderkanten vorrichtung nach der Erfindung erkennbar. Zwischen
der Blätter, der nach Zusammentragen eines ganzen einander im Abstand gegenüberliegenden Gestell-Blattsatzes
auf der Laufbahn außer Wirkung setz- teilen 10 und 12 (s. Fig. 3) sind übereinander eine
bar ist. . 15 Vielzahl von Steigtischen angeordnet, und im vor-
Eine derartige Blattzusammentragvorrichtung ist liegenden Falle sind beispielsweise fünf solcher Steigaus
der deutschen Patentschrift 123 267 bekannt. tische vorgesehen, die als Ganzes mit 14, 16, 18, 20
Dort dient als Anschlag für die Vorderkanten der und 22 bezeichnet sind. Wie insbesondere Fig. 2
Blätter ein Streicher, der nach Zusammentragen des zeigt, weisen diese Steigtische jeweils eine Tischplatte
Blattsatzes verschwenkt wird und dadurch diesen 20 24 zur Aufnahme des entsprechenden Blattstapels 26
unter sich durchgehen läßt. Dies hat den Nachteil, auf, und die einzelnen Tischplatten sind mit entdaß
der Aufbau der Blattzusammentragvorrichtung sprechenden Führungsgliedern 28 und 30 an Führelativ
verwickelt und damit störanfällig ist. Weiter- rungsflächen 32 und 34 der Gestellteile 10 und 12
hin ist diese Vorrichtung nicht oder nur mit großem höhenverstellbar angeordnet. Die einzelnen Tisch-Aufwand
an unterschiedliche Blattzahlen anzupassen, 25 platten sind sowohl durch Verstellspindeln 36 und
wodurch die Maschinenleistung begrenzt ist. Handräder 82 von Hand als auch über jeweils einen
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe' zugrunde, hier nicht näher dargestellten Antriebsmechanismus
eine Vorrichtung zum Zusammentragen von Blättern selbsttätig verstellbar.
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche ein- Jedem Steigtisch ist eine als Ganzes mit 39 bezeichfacher
aufgebaut ist und eine höhere Maschinen- 30 nete Blattfördereinrichtung zugeordnet, der durch
leistung ermöglicht. Dies wird erfindungsgemäß da- jeweils einer als Ganzes mit 40 bezeichneten Blattdurch
erreicht, daß das antreibbare Ausgabewalzen- übergabevorrichtung jeweils das oberste Blatt des
paar im Stillstand mit seiner Berührungsstelle als An- betreffenden Blattstapels 26 übergeben wird. Diesen
schlag für die Vorderkanten der zu sammelnden Blattfördereinrichtungen ist eine gemeinsame, als
Blätter dient und der Antrieb zum Stillsetzen des 35 Ganzes mit 42 bezeichnete Blattausgabevorrichtung
Walzenpaares bis zur Ankunft des letzten Blattes am zugeordnet, die die Blätter einem als Ganzes mit 44
Anschlag und zum Weitertransport des ganzen Blatt- bezeichneten Sammler, der beispielsweise als Rüttelsatzes
steuerbar ist. tisch ausgebildet ist, übergibt.
Dies hat den Vorteil, daß durch einfache Maß- Auf Grund der Anordnung einer einzigen
nahmen der Streicher der Anordnung nach der ge- 40 Blattausgabevorrichtung für sämtliche Blattstapel-
nannten Patentschrift nicht mehr erforderlich ist, wo- aufnahme- bzw. Fördereinrichtungen empfiehlt es
durch die Blattzusammentragvorrichtung einmal ein- sich, die lezteren in bezug auf die Blattausgabe-
facher und damit betriebssicherer ausgebildet ist und vorrichtung 42 so anzuordnen, daß sich eine fächer-
zum anderen schneller zu arbeiten vermag, weil die artige Aufteilung ergibt. Durch diese Anordnung
sonst unvermeidlichen Zwischenzeiten bei geringerer 45 kann auf irgendwelche zusätzlichen Mittel, um die
Blattzahl oder bei schneller fallenden Blättern leicht angelieferten Blätter in die Ausgabevorrichtung zu
durch entsprechende Einstellung der Steuervorrich- bringen, verzichtet werden,
tung für das Walzenpaar vermieden werden können. Wie aus F i g. 2 deutlich zu ersehen ist, sind die
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind min- Blattübergabevorrichtungen 40 als an sich bekannte
destens zwei Gruppen von Steigtischen mit je 50 Sauganleger ausgebildet. Sie weisen ein an Schwenkeiner
Ausgabevorrichtung nebeneinander angeordnet. hebeln 46 befestigtes Trägerrohr 48 auf, auf welchem
Diese Maßnahme ermöglicht eine doppelte Ausnut- Saugköpfe 50 im Abstand voneinander befestigt sind,
zung des größeren Teiles der Blattzusammentrag- Das Trägerrohr 48 ist an einem nicht näher gezeigten,
vorrichtung und verdoppelt deren Leistung mit nur den Saugzug erzeugenden Aggregat angeschlossen,
geringem zusätzlichen Aufwand. 55 Die so gebildete Übergabevorrichtung führt während
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in des Blattzusammentragens sich wiederholende, vom
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles Blattstapel zur betreffenden Blattfördereinrichtung
näher erläutert. Es zeigt gerichtete Schwenkbewegungen durch, wobei jeweils
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Blattzusammentrag- das oberste Blatt des Blattstapels angesaugt und am
Vorrichtung nach der Erfindung in schematischer 60 Eingang der Blattfördereinrichtung abgegeben wird,
Darstellung mit einer Gruppe von beispielsweise fünf in dem der Saugzug beispielsweise kurzzeitig unterübereinander
angeordneten Steigtischen in Verbin- brochen wird. Die den Blattstapelaufnahme- bzw.
dung mit entsprechenden Blattübergabe- und Förder- Übergabevorrichtungen zugeordneten Blattfördereinrichtungen,
welche einzelne Blätter einer gemein- einrichtungen sind als an sich bekannte Bandförderer
samen Ausgabevorrichtung zuführen, 65 ausgebildet, die vorzugsweise eine Vielzahl parallel
F i g. 2 eine schaubildliche Rückansicht auf einen nebeneinander geführter Förderbänder 52 aufweisen,
Teil der Steigtische, die über entsprechende Antriebsrollen 54 und 56 ge-
F i g. 3 eine schaubildliche Teilvorderansicht einer führt sind.
Zwischen den Förderbändern 52 ist eine Platte 58 angeordnet, die eine Blattauflage bildet. Die einzelnen
Bänder sind von jeweils einem vorzugsweise streifenförmigen Abdeckglied 60 abgedeckt, das sich in geringem
Abstand über dem betreffenden Förderband befindet. Schließlich ist am Eingang dieser Bandfördereinrichtungen
oberhalb eines jeden Förderbandes 52 noch eine Rolle oder Walze 62 angeordnet, die formschlüssig mit dem betreffenden Band zusammenwirkt
und eine zuverlässige Übernahme des durch die Übergabevorrichtung angelieferten Blattes, das in
F i g. 4 beispielsweise mit 64 bezeichnet ist, gewährleistet. Die kontinuierlich angetriebenen Förderbänder
fördern die übergebenen Blätter der Ausgabevorrichtung 42 zu, wobei die Abdeckglieder 60 bei
der verhältnismäßig hohen Fördergeschwindigkeit ein Abheben der Blätter von den Förderbändern wirksam
verhindert.
Die Blattausgabevorrichtung 42 ist so ausgelegt, daß sowohl nacheinander einzelne Blätter als auch
jeweils ein kompletter Blattsatz dem Sammler 44 übergeben werden kann, wobei jedoch eine satzweise
Blattausgabe bevorzugt wird, da sich hierdurch die Maschinenleistung beträchtlich erhöhen läßt. Zu diesem
Zweck ist die Blattausgabevorrichtung so ausgebildet, daß durch sie die Blätter zu eine"m-Blattsatz
gesammelt dem Sammler übergeben werden. Hierzu weist die Blattausgabevorrichtung je Förderband der
einzelnen Bandfördereinrichtungen ein Rollen- oder Walzenpaar 63 bzw. 65 auf, das zur Zusammenstellung
des Blattsatzes zunächst so lange im Stillstand verharrt, bis sämtliche Einzelblätter der verschiedenen
Blattstapelaufnahmevorrichtungen angeliefert sind. Ist der Blattsatz zusammengestellt, so werden
die Rollen oder Walzen in Drehung versetzt, wodurch die Ausgabe des Blattsatzes erfolgt. Die Berührungsstellen der einzelnen Rollen oder Walzen bilden somit
einen Anschlag, der wirkungslos wird, sobald sich die Rollen in Gang setzen. Der Zeitpunkt für den Antrieb
der Rollen oder Walzen der Ausgabevorrichtung läßt sich mit einfachen Mitteln im Hinblick auf die
Blattübergabe bzw. den Blatttransport so abstimmen, daß der Antrieb dann erfolgt, wenn die den größten
Transportweg aufweisenden Blattfördereinrichtungen das entsprechende Blatt in die Anschlagstellung transportiert
haben.
An Stelle lediglich einer Gruppe mehrerer übereinander angeordneter Blattstapelaufnahmevorrichtungen
können auch mehrere Gruppen solcher Vorrichtungen mit den entsprechenden Fördereinrichtungen
usw. nebeneinander vorgesehen sein, so daß sich die Maschinenleistung jeweils um ein Vielfaches
steigern läßt.
F i g. 3 zeigt beispielsweise eine derartige Maschinenkonstruktion,
wobei lediglich zwei Gruppen 66, von entsprechenden Steigtischen zugeordneten Blattfördereinrichtungen vorgesehen sind. In diesem
Fall kann entweder je Gruppe ein Sammler oder für sämtliche Gruppen ein gemeinsamer Sammler vorgesehen
sein. Im letzteren Falle können dabei die einzelnen, zur Ausgabe gelangenden Blattsätze nebeneinander
oder aufeinander auf diesem zur Ablage
ίο kommen. Auch bei einer solchen Konstruktion kann
für sämtliche Gruppen eine gemeinsame Ausgabevorrichtung vorgesehen sein.
Die bei der Blattzusammentragvorrichtung nach . der Erfindung verwendeten Steigtische sind an sich
bekannte Steigtische, die in bezug auf die zugeordnete Blattübergabevorrichtung 40 während des Blattzusammentragens
eine solche Steigbewegung ausführen, daß sich die Oberfläche des Blattstapels im
wesentlichen stets in der gleichen Ebene befindet, um eine einwandfreie Blattübergabe zu gewährleisten.
Jedem der Steigtische ist hierbei eine eigene Antriebsvorrichtung zur Durchführung der Steigbewegung zugeordnet.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Zusammentragen von Blättern mit einer Anzahl von übereinander angeord-
3ü neten, jeweils einen Blattstapel aufnehmenden
Steigtischen, mit den Steigtischen jeweils zugeordneten Blattförderern, die fächerartig zwischen den
Steigtischen und einem antreibbaren Ausgabewalzenpaar einer Ausgabevorrichtung angeordnet
sind, von der die zusammengetragenen Blätter satzweise auf einen Sammler ausgebbar sind, und
mit einem auf der Laufbahn der Blätter zwischen den Blattförderern und der Ausgabevorrichtung
angeordneten Anschlag für die Vorderkanten der Blätter, der nach Zusammentragen eines ganzen
Blattsatzes auf der Laufbahn außer Wirkung setzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das antreibbare Ausgabewalzenpaar (63, 65) im Stillstand mit seiner Berührungsstelle als Anschlag
für die Vorderkanten der zu sammelnden Blätter dient und der Antrieb zum Stillsetzen des Walzenpaares
(63, 65) bis zur Ankunft des letzten Blattes am Anschlag und zum Weitertransport des ganzen
Blattsatzes steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Gruppen von
Steigtischen (14 bis 22) mit je einer Ausgabevorrichtung (42) nebeneinander angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2816371A1 (de) * | 1978-04-15 | 1979-10-25 | Gao Ges Automation Org | Schnelle sortimenterstellung von schriftstuecken, insbesondere banknoten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2816371A1 (de) * | 1978-04-15 | 1979-10-25 | Gao Ges Automation Org | Schnelle sortimenterstellung von schriftstuecken, insbesondere banknoten |
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