DE1461100B - Spritzrohr für die Reinigung von Sieben und Filtern - Google Patents
Spritzrohr für die Reinigung von Sieben und FilternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spritzrohr für die Reinigung von Sieben und Filtern, das gegenüber
einen zu seiner Führung dienenden, ortsfest gelagerten, als Differentialkolben ausgebildeten Kolben,
an dem beidseitig Trägerrohre befestigt sind, durch eine von dem als Antriebsmedium dienenden
Spritzwasser betätigte Steuerung hin und her bewegt wird.
Es ist schon ein Spritzrohr dieser Art vorgeschlagen worden, bei dem der genannte ortsfeste Kolben
als Differentialkolben ausgebildet ist. Dieser Kolben begrenzt mit den Trägerrohren und dem auf dem
Kolben sowie über Verschlußscheiben auf den Trägerrohren gleitbar gelagerten Spritzrohr unterschiedliche
Flüssigkeitsquerschnitte. In einer Verschlußscheibe des Spritzrohres ist ein umschaltbares Steuerventil
angeordnet. Zur Umschaltung ist dem Steuerventil ein auf einem Trägerrohr befestigter Anschlag
zugeordnet, während als Anschlag im Schließsinne der Differentialkolben dient. In dem Steuerventil ist
zur Unterstützung der Öffnungsbewegung des Ventilkörpers und zum Offenhalten des Ventilkörpers eine
Feder vorgesehen. Im Dauerbetrieb besteht die Gefahr, daß die Feder ermüdet oder sogar zu Bruch
geht. > -
Ferner ist ein Spritzrohr bekannt, bei- dem Steuerung
ohne Federn arbeitet. Die Hin- und Herbew.egung des Spritzrohres wird durch einen doppelt wirkenden
Kolben erzielt, dem ein Vorsteuerschieber und ein Hauptsteuerschieber zugeordnet sind. Die
Kolbenstange des genannten Kolbens ist hohl ausgebildet und erstreckt sich zu beiden Seiten des Kolbens.
An dem einen Ende der Kolbenstange ist das Spritzrohr befestigt, während das andere Ende einen
Anschlag aufweist, der mit Anschlägen des Vorsteuerschiebers zusammenarbeitet. Das Spritzwasser
dient auch als Antriebsmedium für den doppelt wirkenden Kolben und wird durch die hohle Kolbenstange
zugeführt.
Die bekannte Bauform ist sperrig, da für den doppelt wirkenden Kolben und für die Schiebersteuerung
getrennte Gehäuse vorgesehen sind. Die Kolbenstange ist sehr lang, da sie sich von dem
einen Spritzrohrende durch das Gehäuse mit dem doppelt wirkenden Kolben erstreckt und in das Gehäuse
der Schiebersteuerung hineinragt. Die Steuereinheit aus dem doppelt wirkenden Kolben und den
Schiebern weist eine Baulänge auf, die dem doppelten Hub des Spritzrohres entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spritzrohr zu entwickeln, das eine federlose, innerhalb
des Bewegungsmechanismus des Spritzrohres liegende Steuerung für die Hin- und Herbewegung
aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerung einen, das eine der beiden
feststehenden Trägerrohre mit Abstand umgreifenden, druckentlasteten Hauptsteuerschieber und ferner
zwei gegeneinander versetzte, mit Steuerkanälen versehene Vorsteuerschieber umfaßt, welche die
Steuerkammern des Hauptsteuerschiebers auf Zu- und Abfluß schalten, die ihrerseits über einen auf
diesem Trägerrohr gleitenden, durch die Verschlußklappe des Spritzrohres geführten HilfsSteuerschieber
sowie durch den ortsfesten Differentialkolben schaltbar sind, wobei ein an einem der beiden Trägerrohre
festgelegter Anschlag die Bewegung des Hilfssteuerschiebers in einer Richtung begrenzt.
Die wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen, rein hydraulisch arbeitenden Steuerung liegen innerhalb des Spritzrohres. Hierdurch entfällt ein besonderes
Gehäuse für die Schiebersteuerung.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die als Bolzen ausgebildeten beiden Vorsteuerschieber über eine Lasche miteinander verbunden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die als Bolzen ausgebildeten beiden Vorsteuerschieber über eine Lasche miteinander verbunden.
Es ist zweckmäßig, die Vorsteuerschieber in einem ίο am Spritzrohr befestigten Ringkörper verschiebbar
zu lagern und den Ringkörper mit gleichmäßig auf dem Umfang verteilten Durchflußbohrungen auszurüsten.
Um in einfacher Weise den Hub des Spritzrohres beeinflussen zu können, ist der auf dem Trägerrohr
angeordnete, mit dem HilfsSteuerschieber zusammenarbeitende Anschlag einstellbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen
F i g. 1 bis 4 das Spritzrohr im Schnitt, und zwar in verschiedenen Schaltstellungen der Schieber. Der
obere Teil der Figuren stellt einen Schnitt nach der Linie A-C-D in Fig. 5 dar. Der untere Teil der
F i g. 1 bis 4 ist ein Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 5,
F i g. 5 den im Spritzrohr eingebauten Ringkörper mit den Vorsteuerschiebern in Vorderansicht,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie D-C-E in Fig. 5.
Die Verschlußkappe 1 des Trägerrohres 2 ist in einem nicht aufgezeigten Gestell festgelegt. Das Trägerrohr
2, auf dem Verschlußscheibe 3 des Spritzrohres 4 gleitet, ist auf einen Gewindestutzen 5 des
Kolbens 6 geschraubt. Der Kolben ist als Differentialkolben, also als Kolben, der unterschiedliche
Flüssigkeitsquerschnitte begrenzt, ausgebildet. Er ist mit einem sich zur anderen Seite erstreckenden Trägerrohr
7 fest verbunden, auf dem ein einstellbarer Anschlag8 angeordnet ist. Dieser Anschlag arbeitet
mit einem HilfsSteuerschieber 9 zusammen, der aus einer Hülse 10, einem Bund 11 und einer Schraubkappe
12 besteht. Der Hilfssteuerschieber ist gleitbar auf dem Trägerrohr 7 angeordnet und durchsetzt eine
ringförmige Aussparung der Verschlußscheibe 13 des Spritzrohres. Diese Scheibe ist über eine Ringkappe
14 mit dem eigentlichen Spritzrohr 4 verbunden. Zur Abdichtung des HilfsSteuerschiebers 9 gegenüber
dem Trägerrohr 7 ist ein Dichtungsring 15 vorgesehen.
Der Bund 11 des HilfsSteuerschiebers 9 arbeitet mit zwei Vorsteuerschiebern 16, 17 zusammen, die
in einem Ringkörper 18 gleitbar gelagert sind. Die als Bolzen ausgebildeten Vorsteuerschieber sind miteinander
über eine Lasche 19 verbunden, die über Schrauben 20, 21 an den Schiebern 16, 17 festgelegt
ist.
Aus der F i g. 6 ergibt sich, daß der Ringkörper 18 über Schrauben 22 und einen Profilring 23 mit dem
Spritzrohr 4 verbunden ist.
Der Ringkörper 18 weist auf dem Umfang gleichmäßig verteilte Durcnflußbohrungen 24 auf. In einen
Gewindestutzen des Ringkörpers ist ein Rohr 25 eingeschraubt, das auf dem Differentialkolben 6 gleitet.
Zur Abdichtung zwischen dem Rohr 25 und dem Differentialkolben 6 ist ein Dichtungsring 26 vorgesehen.
Das dem Differentialkolben zugewandte Ende der Vorsteuerschieber 16, 17 ist mit einem einseitig
Claims (4)
1. Spritzrohr für die Reinigung von Sieben und Filtern, das gegenüber einem zu seiner Führung
dienenden, ortsfest gelagerten, als Djfferentialkolben ausgebildeten Kolben, an dem beidseitig
Trägerrohre befestigt sind, durch eine von dem als Antriebsmedium dienenden Spritzwasser betätigte
Steuerung hin und her bewegt wird, d a durch
gekennzeichnet, daß die Steuerung einen, das eine der beiden feststehenden Trägerrohre
(7) mit Abstand umgreifenden, druckentlasteten Hauptsteuerschieber (28) und ferner
zwei gegeneinander versetzte, mit Steuerkanälen versehene Vorsteuerschieber (16, 17) umfaßt,
welche die Steuerkammern des Hauptsteuerschiebers auf Zu- oder Abfluß schalten, die ihrerseits
über einen auf diesem Trägerrohr (7) gleitenden, durch die Verschlußklappe (13) des Spritzrohres
(4) geführten HilfsSteuerschieber (9) sowie durch den ortsfesten Differentialkolben schaltbar sind,
wobei ein an einem der beiden Trägerrohre festgelegter Anschlag (8) die Bewegung des Hilfssteuerschiebers
in einer Richtung begrenzt.
2. Spritzrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Bolzen ausgebildeten
beiden Vorsteuerschieber (16, 17) über eine Lasche (19) miteinander verbunden sind.
3. Spritzrohr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsteuerschieber
(16,17) in einem am Spritzrohr befestigten Ringkörper (18) verschiebbar gelagert sind, der
gleichmäßig auf dem Umfang verteilte Durchflußbohrungen
(24) aufweist.
4. Spritzrohr nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Trägerrohr
(7) angeordnete, mit dem HilfsSteuerschieber (9) zusammenarbeitende Anschlag (8) einstellbar
ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3522138A1 (de) * | 1985-06-21 | 1987-01-02 | Paul Hammelmann | Hochdruckspritzrohr zur reinigung der siebe von papiermaschinen oder dergleichen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3522138A1 (de) * | 1985-06-21 | 1987-01-02 | Paul Hammelmann | Hochdruckspritzrohr zur reinigung der siebe von papiermaschinen oder dergleichen |
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