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DE1461095C - Stoffzufuhrung fur den Stoffauflauf einer Pappemaschine - Google Patents

Stoffzufuhrung fur den Stoffauflauf einer Pappemaschine

Info

Publication number
DE1461095C
DE1461095C DE1461095C DE 1461095 C DE1461095 C DE 1461095C DE 1461095 C DE1461095 C DE 1461095C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partition walls
branch
headbox
pipe
streams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Highland Park 111 Staverjun . Ellsworth (V St A) G03b
Original Assignee
Grefco Ine , Philadelphia, Pa (V StA)
Publication date

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Stoffzuführung für den gestellten Beispiel in achtzehn Einzelströme unterteilt. Stoffauflauf einer Pappemaschine, bei der der Stoff- Die zwischen den Zwischenwänden fließenden Ströme strom vor dem Eintritt in den Stoffauflauf über Rohr- treffen auf die Ablenkschienen 35 und 36 und werverzweigungen auf die Maschinenbreite verteilt wird. den von diesen abwechselnd in entgegengesetzten Bei derartigen bekannten Stoffzuführungen wird der 5 Richtungen α und b abgelenkt. Eine bestimmte Stoff-Stoffstrom in eine Vielzahl von Einzelströmen über menge wird also in der ersten Richtung α über die Rohrverzweigungen jeweils halbiert, so daß ein kas- eine Hälfte der Durchlässe abgelenkt, und der andere kadenartiges Verteilungssystem entsteht. Dabei be- Teil der Stoffmenge wird in einer zweiten Richtung b steht jedoch die Gefahr, daß ζ. B. bei ungleicher über die anderen Durchlässe abgelenkt. Hierdurch Dichte des Stoffstromes über den Querschnitt z. B. 10 wird eine gleichmäßige Verteilung erzielt. Bei einer durch Bildung von weniger Wasser enthaltenden Erhöhung der Zahl der Zwischenwände wird die Zahl klumpenartigen Teilen die über die Maschinenbreite der parallelen Ströme vergrößert und ihre Volumenverteilte Stoffmenge nicht gleichförmig wird und da- unterschiede werden proportional verringert. Die her Unterschiede in der Dicke der Pappe auftreten. Volumen der wiedervereinigten Auslaßströme sind Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Auf- 15 nahezu gleich. Die in jeder Richtung fließenden gäbe, eine derartige Stoffzuführung der eingangs er- Einzelströme werden vereinigt, so daß also zwei wähnten Art zu schaffen, bei welcher eine gleichför- getrennte Verzweigungsströme gebildet werden. Die migere Verteilung über die ganze Maschinenbreite beiden Verzweigungsströme werden über Rohrleitunerfolgt, und bei welcher insbesondere bei jeder der gen 48 bzw. 49 zwei weiteren Verzweigungen 6 α und durch Rohrverzweigungen gebildeten Kaskadentei- 20 6 b zugeleitet, in denen sie wieder in eine Anzahl lungen eine völlig gleichförmige Stoffmenge jedem paralleler Ströme in der beschriebenen Weise unterder beiden Ablauf rohre der Verzweigung zugeteilt teilt werden. Dieses Unterteilen in eine Anzahl wird. paralleler Einzelströme und Wiedervereinigen zu den Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, Verzweigungsströmen wird so oft wiederholt, wie daß in jeder Verzweigung mehrere feststehende, in 35 dies notwendig ist. Dann wird der Stoff in einer Vielgleichmäßigem Abstand voneinander'senkrecht zur. zahl von getrennten Strömen in den Zuführer 7 des Fliesrichtung angeordnete, zueinander parallele Zwi- Stoffzuführkastens 10 geleitet, schenwände vorgesehen sind, von denen jeweils F i g. 2 und 3 zeigen eine bevorzugte Ausführungszwei Zwischenwände zwischen sich eine Ablenk- form der Verzweigung.
schiene aufweisen, von denen jede abwechselnd 30 Die Verzweigung weist mehrere feststehende, auf in das eine Rohr oder andere Rohr. der züge- Abstand stehende, lotrecht angeordnete fünfeckige hörigen Verzweigung mündet. Durch diese erfin- Zwischenwände 31 und 39 sowie Stirnplatten 45 auf, dungsgemäße Anordnung wird also der Stoffstrom die im wesentlichen miteinander fluchten und lotin der Verzweigung nicht einfach in einem entspre- rechte Durchlässe für den Stoff bilden. Die Zwischenchenden Verhältnis diametral zu seinem Querschnitt 35 wände und die Stirnplatten werden durch drei Meunterteilt, sondern die Unterteilung erfolgt entspre- tallstangen 32 gehalten. Der Abstand zwischen den chend der Anzahl der Zwischenwände in einem sehr Stirnplatten und den Zwischenwänden wird durch feinen Gitter, wobei jeweils nebeneinanderliegende Abstandsrohre 34 und Ablenkschienen 35 und 36 abgeteilte Felder in das eine oder andere Rohr der bestimmt. Die Abstandsrohre werden an der oberen zugehörigen Verzweigung geleitet werden. 40 Seite der Zwischenwände abwechselnd mit den Schie-Um innerhalb gewisser Grenzen der einen oder nen verwendet. Durch Ablenkschienen wird der Stoff anderen Verzweigung einen größeren oder geringe- bei seinem Durchstrom durch die Verzweigung abren Anteil zuzuführen, können wenigstens einige der wechselnd zu der einen oder der anderen Seite ange-Zwischenwände an ihrer Oberkante eine Leitplatte lenkt. Diese Ablenkschienen, die so lang wie die aufweisen, die um eine horizontale, in der Oberkante 45 Seitenlänge der Durchlässe an der Basiskante sind der Zwischenwand verlaufende Achse schwenkbar und diese Durchlässe begrenzen, weisen an ihrem sind*. Bei Verschwenken dieser Leitplatte wird der oberen und an ihrem unteren Ende je eine Bohrung Anteil des in die beiden an die Leitplatte angrenzen- auf, durch welche die Stangen 32 verlaufen. Die in den Felder eintretenden Stoffstromes verändert. einem bestimmten Durchlaß α vorhandene Schiene ist Die Erfindung wird im folgenden an Hand der so an dem unteren Ende und an einer Seite der oberen Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläu- Kante befestigt, während die in dem benachbarten tert. In den Zeichnungen zeigt Durchlaß b vorhandene Schiene an dem unteren Ende Fig. 1 schematisch eine Ansicht eines Kaskaden- und an der gegenüberliegenden Seite der oberen Kante Verteilers'mit einer Anzahl von Rohrverzweigungen, befestigt ist. Diejenige Seite des Durchlasses, die sich F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform 55 gegenüber der Schiene befindet, ist daher offen, so einer Verzweigung, daß der Stoff durch diesen Durchlaß nach dieser F i g. 3 eine Stirnansicht auf die Verzweigung ge- Seite ausströmt. An der Seitenkante, die gegenüber maß F ig. 2, der mit der die Schiene verbundenen Seitenkante liegt, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in ist das Abstandsrohr 34 angeordnet, das die gleiche F i g. 3 und 60 Länge hat wie die Breite der Schiene, so daß die
Fig. 5 eine Schrägansicht einer anderen Ausfüh- Zwischenwände parallel gehalten werden, rungsform der Abzweigung. · Zum Ausgleich von Unterschieden des Abstandes Wie in Fig. 1 dargestellt, erfolgt die Zuführung zwischen den Zwischenwänden bzw. der Teilströme des Stoffes vorzugsweise durch freien Zufluß über ein ist der obere Abschnitt einer bestimmten Zahl von Wehr 4, das oberhalb des Verteilers angeordnet ist 65 Zwischenwänden der Verzweigung beweglich ausge- und im wesentlichen die gleiche Breite wie dieser hat. bildet. Diese Zwischenwände 39 haben die gleiche Der Stoff fließt nach unten und wird durch die fünfeckige Form wie die anderen Zwischenwände, beparallelen Zwischenwände in Einzelströme, im dar- stehen jedoch aus zwei Wandteilen 50 und 51, die
sich entlang der Kante 52 stoßen. Der untere Wandteil 51 bildet ein Dreieck und wird von den Ablenkschienen, den Abstandsrohren und den Stangen starr gehalten. Der obere Wandteil 50 ist im Umriß rechteckig und um die Kante 52 der Drehachse drehbar gelagert, so daß dieser Wandteil in bestimmte Winkel gegen den Wandteil 51 einstellbar ist. Dieser Wandteil 50 wird von zwei Schlitzbolzen 33 und 37 gehalten, die in Bohrungen des Kastens 43 drehbar gelagert sind. Stifte 38, Nieten od. dgl. halten den Wandteil 50 in den Schlitzen. Der Schlitzbolzen 33 bildet ein Ende eines Gewindebolzens und ist in Längsrichtung zur Hälfte ausgenommen. Das andere Ende des Gewindebolzens ist mit einem Handgriff 40 versehen und wird von einer gegen den Kasten 43 anliegenden Mutter 42 gehalten. Nach lockern der Mutter 42 und Drehen des Handgriffes 40 kann der obere Wandteil 50 der Zwischenwand um die waagerechte Achse 52 gedreht werden. Bei einer derartigen Drehung wird der zwischen dem Wandteil 50 und dem benachbarten unbeweglichen Zwischenwandteil an einer Seite gelegene Spalt verkleinert, während der zwischen dem Wandteil 50 und der Zwischenwand auf der anderen Seite gelegene Spalt entsprechend vergrößert wird. Gewünschtenfalls kann der Flügel auch so.weit gedreht werden, daß der Flügel an der^ einen- benachbarten Zwischenwand, wie Fig. 4 gestrichelt zeigt, anliegt, so daß auf diese Weise der eine Durchlaß vollständig geschlossen und der Zülaufquerschnitt des anderen Durchlasses verdoppelt wird.-
In den F i g. 2 und 3 sind drei Zwischenwände mit beweglichem Wandteil 50 dargestellt. Es können jedoch so viele, wie erforderlich sind, verwendet werden.
Die gesamte Verzweigung ist auf der Innenseite eines Kastens 43 untergebracht, der mit Sammlern 46 und 47, z. B. durch Flansche verbunden ist, deren jeder den Stoff über ein Rohr 48 bzw. 49 zu einer nachfolgenden Verzweigung δ α bzw. 6 b fördert, in welchem in gleicher Weise die Unterteilung des Stoffstromes in gleicher Größe erfolgt. Diese auf diese Weise beim Beispiel gemäß F i g. 1 gebildeten acht Ströme werden dann über den Einlaß 7 dem Stoffauflaufkasten 10 z. B. einer Langsiebmaschine oder einer anderen Pappenherstellungsmaschine zügeführt.
Fig. 5 zeigt eine Zwei-Weg-Verzweigung mit Auslaßöffnungen an den Seiten. Die Verzweigung besteht aus einem rechteckigen Kasten 56, in welchem mehrere senkrechte starre Zwischenräume 57 und mindestens eine einstellbare Zwischenwand 58 angeordnet sind. Diese bewegliche Zwischenwand 58 kann mittels eines Hebels 59 in der beschriebenen Weise verstellt werden, um die Relativmengen des zu der einen Seite oder der anderen Seite fließenden Stoffstromes zu ändern. Die Zwischenwände teilen den Stoffstrom in mehrere kleinere Ströme, die in den von den Zwischenwänden und dem Kasten begrenzten Durchlässen frei fließen. Diese Ströme treffen auf die Ablenkplatten 60 und 61 auf, von denen jede zweite in der gleichen Richtung schräg verläuft, so daß die Ströme abwechselnd in verschiedenen Richtungen abgelenkt werden. An jeder Seite der Verzweigung sind offene oder geschlossene Ausflußleitungen oder Rohre (nicht dargestellt) angeordnet, die die in der gleichen Richtung fließenden Teilströme zu zwei Abflußströmen zusammenfassen und diese' der nächsten Verzweigung oder dem Stoffauflaufkasten zuführen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Stoffzuführung für den Stoffauflauf einer Pappemaschine, bei welcher der Stoffstrom vor dem Eintritt in den Stoffnuflauf über Rohrverzweigungen auf die Maschinenbreite verteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Verzweigung mehrere feststehende, in gleichmäßigem Abstand voneinander senkrecht zur Fließrichtung angeordnete zueinander parallele Zwischenwände (31 bzw. 51) vorgesehen sind, von denen jeweils zwei Zwischenwände zwischen sich eine Ablenkschiene (35 bzw. 36) aufweisen, von denen jede abwechselnd in das eine Rohr (48) oder das andere Rohr (49) der zugehörigen Verzweigung mündet.
2. Rohrverzweigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Zwischenwände (51) an ihrer Oberkante eine Leitplatte (50) aufweisen, die um eine horizontale, in der Oberkante (52) der Zwischenwand verlaufende Achse schwenkbar sind. . .
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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