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DE1460695A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flockenstoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flockenstoffen

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Publication number
DE1460695A1
DE1460695A1 DE19631460695 DE1460695A DE1460695A1 DE 1460695 A1 DE1460695 A1 DE 1460695A1 DE 19631460695 DE19631460695 DE 19631460695 DE 1460695 A DE1460695 A DE 1460695A DE 1460695 A1 DE1460695 A1 DE 1460695A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
pile
fibers
rollers
treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631460695
Other languages
English (en)
Inventor
Spencer Francis Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westpoint Pepperell Inc
Original Assignee
Westpoint Pepperell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westpoint Pepperell Inc filed Critical Westpoint Pepperell Inc
Publication of DE1460695A1 publication Critical patent/DE1460695A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/29Mechanical finishing of velvet or needled velvet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

M* Non M* Künchen-Pasing, den -3. Jan. 1989
. Gertrud » «se»
»Ing. O
Palet.tcnwälie
PEPPBBSiL IiAHUPACTUSIHG ΟΟϊΙΡΑΚϊ 140 Federal Street Boston» llaasachusdtta / USA
Unser Zeichen: P 1645
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Plockensioffen
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Plockenstoffen? z.B. -Volldeckent und insbesondere ein neues Verfahren und eine Einrichtung but Behandlung von vorher auf üblichem Wege aufgerauhten Geweben zur Erhöhung von deren Luftighe it und Verbesserung ihrer Beständigkeit gegen ein Ablösen, des Plors.
Zur Erzielung der vorstehend angegebene^ gewünschten Eigenschaften wurde bisher vorgeschlagen, die Florechicht des Gewebes z.B. ait einer Flüssigkeit zu besprühen, weiche dta Charakter der einzelnen lasern chemisch oder physikalisch verändert! benachbarte Pasern en ihren Berührungsstellen miteinander zu verschmelzen oder auf den einzelnen /asera einen Überzug zu bilden, der eine Verhaftung der einzelnen
209809/0293
Unterlag ZI l (Art. 7 § I Abs. 2 NY. I Sau 3 de* Änderunoege». y. 4. 9.1967) "^
Fasern miteinander bewirken kann, worauf nan das Behandlungamediun trocknen, aushärten oder fest werden lässt. Diese Behandlungsaethoden bewirkten Jedoch vielfach in Endeffekt, daas das Gewebe dicht und filzartig wurde, dass seine Luftigkeit oder die Höhe des Flors abnahm oder dass sich eine krustenartige Oberfläche mit unverkennbar anderes Aussehen und/oder Griff, ale sie filr dieses Material gewünscht sind, ausbildete«
Unter den zur Behandlung des Flors von Flockenstoffen verwendeten Substanzen sind synthetische Harze sowie Lösungen bestirnter anorganischer Salze. So wurden als flamiasicher nachende Stoffe für Baumwolle bestimmte Polymere verwendet, die durch Reaktion von Tri8-(1-aziridinyl)-phosphinoxyd, auch als AFO bezeichnet, oder Tris-(1-aziridinyl)-phosphinsulfid, auch als AfS bezeichnet, mit Tetrakie-(hydroxymethyl)-phosphoniuachloridv auch als XBPC bezeichnet, erhalten wurden· Um Baumwolle wasserabstoseend su machen, wurden Stoffe wie z.B. OBI (Octadecylisooyanat) verwendet, und zur Erhöhung der Knitterfestigkeit kaaen die sogenannten NHohnitett-Harze (wasserlösliche Harnstoff-Formaldehydharze) und die sogenannten "härtungssicheren" Harze (zyklische Harnstoffharze) zur Anwendung, die in wässriger Lösung aufgebracht wurden.
209809/0293
Obwohl die erfindungsgemässe Methode sivih au-h zur Behandlung von Flockenstoffen oder ähnlichen Geiieben für andere Zwecke geeignet erweisen mag, betrifft die vorliegende Erfindung doch ganz speziell einen neuartigen Deckenstoff, der sich durch aussergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegen eine Ablösung des Flors während der üblichen Verwendung oder nach dein waschen auszeichnet und gleichzeitig weich und angenehm fallend, luftig im Griff ist und das gefällige Aussehen von üblichen, unbehandelten Wolldecken aufweist. Kährend der Einfachheit halber hier der Ausdruck "Flockenstoff" oder "aufgerauhter Deckenstoff" verwendet wird, ist dieser Ausdruck natürlich nicht auf ein Gewebe mit einer Schicht aufrechtstehender Fasern beschränkt, wie* sie erzeugt wird, wenn man einen VJebstoff durch eine übliche Rauhmaschine führt, sondern dieser Ausdruck umfasst ganz allgemein ausgeprägte Florgewebe, z.B. Plüsche und künstliche Pelze aus Textilmaterialien. Die Erfindung wird Jedoch nachstehend unter Bezugnahme auf die Herstellung einer für den Hausgebrauch bestimmten Decke beschrieben.
Da bestimmte synthetische Fasern in den letzten Jahren in grossem Ausmass zur Herstellung von Decken verwendet wurden, und da äinige dieser Fasern sehr glatt sind und sich ein aus ihnen gebildeter Flor leichter ablöst als ein solcher aus natürlichen Fasern, wurde das Interesse, diese Ablösung
der 209809/02 9 3
der Florfasern von Decken zu verringern, verstärkt. So wurde z.B. vorgeschlagen, eine Decke» in v/elcher Orion einen beträchtlichen Anteil des Flora bildet, zunächst durch Besprühen mit bestirnten chemischen Stoffen au behandeln und sie dann einer Wärmeeinwirkung auszusetzen, wobei die chemischen Stoffe so mit dem Material der Florfasern reagieren, daas deren von den chemischen Stoffen benetzte Oberflächen erweichen, was zur Folge hat, dass beiia Abkühlen des Gevebos benachbarte Pasern sich an ihren Berührungsstellen zuaannenschliessen und so eine "Vernetzung bilden, welche den Verlust des Flors während der Verwendung beträchtlich verringert. Wenn andererseits ein Deckenraaterial, dessen Flor überwiegend aus Cellulose, z.B. Kunstseide, besteht, auf diese Weise behandelt wird, werden zwar das Värneveriaögen und die Abnutzungsbeständigkeit der Decke nicht ungünstig beeinflusst und die Beeinträchtigung des Flors ist etwas geringer, das Material zeigt jedoch eine starke Ueigung, sein flauschiges Aussehen zu verlieren. Die Käufer lassen sich durch das Aussehen und den Griff einer Decke sehr stark beeinflussen und würden daher eher eine unbehandelte Docke als eine auf die oben beschriebene Weise behandelte kaufen. Da darüberhinaus die wie vorstehend beschrieben hergestellten Decken auf Cellulosebasis ihren Flor bis zu einen gewissen Grad verlieren, kann man solche Decken auch nicht als "abriebfest" bezeichnen.
209809/0293 r.
■for»
BAD
Es wurde kürzlich gefunden, dass Flockenstoffe, z.B. Decken, und insbesondere Stoffe, bei welchen die Florfasern aus einem Cellulosematerial bestehen, beständiger als üblich gegen ein Abwerfen des Flors gemacht werden können, wenn man die den Flor tragende Oberfläche mit einer verdünnten wässrigen Dispersion eines Überzugsmaterials, z.B. eines Acrylsäurepolymere^ benetzt, dann die benetzten Florfasern mechanisch bearbeitet, so dass die Flüssigkeit in die Florschicht eindringen kann, während man gleichzeitig die einzelnen Fasern so anhebt, dass sie in etwa senkrecht zu dem eigentlichen Gewebe verlaufen, ohne dass Jedoch dabei dieses Gewebe merklich benetzt wird, worauf man das Gewebe so behandelt, z.B. durch Erhitzen, dass das Überzugsmaterial aushärtet und dabei benachbarte Fasern- miteinander verbindet. Eine solche Behandlung ergibt einen weichen und schön fallenden Flockenstoff, dessen Aussehen, Griff und Farbe im wesentlichen gleich ist wie der von einem frisch aufgerauhten iuch, während die Florfasern überwiegend nach oben stehen, wobei die den Flor bildenden Fasern die gleichen chemischen Eigenschaften aufweisen, wie sie sie in dem frisch gewebten Stoff hatten. Damit das Überzugsmaterial aushärtet und die benachbarten Fasern miteinander verbindet, wurde vorgeschlagen, den Stoff auf eine Höchsttemperatur von etwa 177°C zu erhitzen, wobei die Erhitzung allmählich vor sich geht, so dass das Wasser verdampft, das Bindemittel
zunächst 209809/0293
zunächst klebrig wird und benachbarte Pasern miteinander vereinigt und dann unter Bildung einer bleibenden Verbindung zwischen den benachbarten Fasern aushärtet. Ia technischen Betrieb soll das Material sofort nach der Behandlung zusammengelegt werden; wexixi jedoch das Klebnittel au diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig ausgehärtet ist, neigen die in dem Stoff gebildeten Palten und Kniffe dasu, bleibend zu werden, was das Aussehen des Stoffs beeinträchtigt, wenn dieser z.B. zu Decken verarbeitet werden soll. Obwohl die vorstehend beschriebene Eehandlungsnethode diö Widerstandsfähigkeit gegen ein Ablösen des Plors stark erhöht, erzielt man genäss der Erfindung noch bessere Resultate, indem z.B. der Stoff für alle in Präge koranenden Verwendungszwecke völlig beständig gegen ein Ablösen des Plors wird, veim. laan den Plockenstoff vor Aufbringung des Überzugs vorbehandelt. So wird genäss der Erfindung der aus der Aufräummaschine kommende Plockenstoff der Einwirkung mechanischer Kittel ausgesetzt, wodurch der trockene Plor geöffnet und einzelne Plorfasern gerade und senkrecht zu den Gewebe ausgerichtet werden, so dass bei Aufbringung des flüssigen überzugsnediums dieses tief in die Plorachicht eindringt, und zwar im wesentlichen durch die ganze Tiefe dieser Schicht, ohne jedoch das Basisgewebe seibat nerklich anzufeuchten; Dadurch wird ein gründlicheres überziehen der Plorfasern auf ihrer ganzen länge gewährleistet als dies
0293 6*0
w " Msh er
146069
bisher abglich war. Gleichseitig wird erfindungsgeiaäss dafür gesorgt, dass, wenn der Stoff nach "beendeter Behandlung zusaniaengelegt werden soll, sich darin keine bleibenden Palten bilden.
Line Aufgabe der Erfindung ist somit die Schaffung einer neuen Hethode aur Herstellung von Decken und dergleichen, deren Flor schicht sieh nicht ablöst, die jedoch v/eich sind und angenehm fallen, und wobei der Stoff aus einem Webstoff rait von mindestens einer Seite ausgehenden, überwiegend aus eines Celluloseaaterial bestehenden 3?lorfasern besteht; dor Stoff sieht dabei im wesentlichen so aus, fühlt aich so an und besitzt die gleiche Parbe und die gleiche Flauschigkeit wie wenn er frisch aus der Eauhmaschine komat und seine Plorfasern stehen auch überwiegend aufrecht, besitsen die gleichen chemischen Eigenschaften wie in deia frisch gewebtonStoff und sind ait eineu Material überzogen, welches benachbarte Plorfasera bleibend aiteinander vereinigt, so dass ein Ablösen der Florfasern während der Verwendung der Beoke vollständig oder doch nahezu vollständig vermieden wird; das Gewebe selbst ist im wesentlichen frei von dem Überzugsmaterial.
Die Erfindung schafft ferner eine neue Einrichtung zur Durchführung der neuen Methode.
209809/0293 8AD0FHGIMAL
Die
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Die erfindungsgeaäss erhaltenen !"loekenistoffe besitzen auch keine bleibenden Falten.
Genäss der Erfindung geht nan so vor, dass nan auf die Plorfaeern eines üblichen, bestimmten Floekenstoffs ein .in verdünnter wässriger Dispersion vorliegendes uberzu^aiaaterial aufsprüht, welches die Plorfasera ohne Änderung ihrer chemischen oder physikalischen Eigenschaften überzieht, dass man die benetzten, einseinen Florfasem in eine dichtung senkrecht au den Basisgewebe svingt und dann den Stoff unter Aushärtung dea überauganaterials erhitzt; der trockene Plor wird so mechanisch bearbeitet, dass sich die Florschicht öffnet und die einzelnen Paserzi so ausgerichtet werden, dass sie etwa rechtwinklig su dea Basisgewebe stehen; bein Aufbringen des UbGrsugsmaterials richtet aan einen Sprühstrahl gegen die freien Knden der lasern des geöffneten Plors, wobei die einseinen l'aeern in wesentlichen bis au ihrer Verbindungsstelle mit den Sasisgevebe benetzt werden.
Die Zeichnung seigt eine beispielsv/eise Ausführung einer zur Durchführung der Erfindung geeigneten Binriehtung.
In der Zeichnung seigen:
Fi-:. 1
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040
U6089
Pig. 1 einen sohematisohen Aufriss, teilweise is senk*- rechten Schnitt, einei· erfindungsgenässen Binrioh
. 2 eine Teildraufsicht auf den sur Plorfcohandlung dienenden Seil der Einrichtung von Pig· 1*
Pig· 3 eine senkrechte Seiisöhnittansieht in vergrössertea Hassstab entlang einer ds* linie 3-3 von Fig. S,
Pig. 4 eine sciieaatisohe Seilstirnansiclit, aus. Teil i senkreölten Soimitt, welöM in Vei*2rössGrtem I stab einen Satz von Walzen isur Behandlung dea Plors seigt,
Pig. 5 einen Teil-iladialsehnitt durch eine der Ifalsen iron Pig· 4 zur Behandlung des Flors, welche in vergröfisertea I'laßsstab die bevorzugte Ausführungsform der die Pasern aufrichtenden Stifte zeigt,
Pig. 5a eine echeiaatische Bchnittansicht durch ein Stück eines üblichen Plockenstoffs»
Pig. 6 eine schematisehe Schalttansioht# v/elche vergleichsweise die Pl ort ie fe zeigt» wie man sie erfindungagerülss erhält, verglichen mit der nach den ähnlichsten
bekannten Verfahren erhaltenen, 200809/0293
I HU U V >J ν/
Pig. 7 eine sehenatische Kantenansicht eines Stucks ο ine a erfindungsgenass erhaltenen ?lockenctoffs, vomi dieser noch im heissen Zustand gefaltet v/ird, und
Pig. 8 eine ähnliche Darstellung, wobei der Stoff vor Falten erf indungsgeioäBs abgekühlt wurde.
In der Zeichnung "bezeichnet 10 (Fig. 1 und 2) den Hahnen oder das Gehäuse der Einrichtung» welche senkrechte Saitenwände 10a und 10b (Pig,.2) bositst, die voneinander einen gröoseren Abstand haben als die Breite des zu behandelnden Stoffs F; diese Wände tragen Lager für quer hindurchvorlaufende Wellen 14» 15» Ha und 15a.
Die Lager für die Wellen 14 und 15, die aich nahe doa linken Ende des Gehäuses befinden, wie dies aus Fig:. 4 au eraehen ist, sind in senkrechter Sichtung in Fahrungen 16 und 17 (Pi£· 1) verstellbar, wobei sich letztere in cicn Seitenwand en 10a und 10b des Gehäuses befinden. Stellschrauben Vd und 19 sind vorgesehen, nittels deren diese Lager nach oben und nach unten, relativ au dea Gehäuse, bewegt werden können· Wie Fig· 2 und 3 zeigen, sitzt nahe an einen Ende jeder der Wellen 14 und 15 eine Sronmel 21 bzw. 22, die durch der freien Drehung dieser Wellen entgegenwirkende mittel aitgonomaen werden· Wie gcaeigt, ist an GineiaEnde ein Eiemen S (Pig· 3) βλ einem Ana 23 (Pig· 2 und 3) befestigt, wobei 209809/0293
dieser
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dieser Ära an den Gehäuse sit st, und der JLiemen verläuft unter der Sroisael 21 und über die Iromc-l 22, wobei sein freies Ende nit einem Gewicht V.' ,verbunden ist. In gleicher Veise ist ein gleicher Kienen 3 an einea Z&äe 24 nit üqli Gehäuse verbunden und verläuft unter der !Trommel 22 und dann über die■ Eromael 21 und .trägt an seinen freien ünde
2 1
■ein Gewicht W . Diese Kienen oder Ereiasbändcr B oder B" können aus Leder oder einem anderen geeigneto2i Material bestehen und verhindern durch ihre Reibung ait 21 und 22 deren freie Drehung.
!'eilen 14a und 15a sind nahs am rechten Ende des Gehäuses angeordnet, wie dies ?i£· 2 zeigt, und Trommeln 21a und 22a (ähnlich den Sroimeln 21 bsvr. 22), deren freie Drehung
1 2 durch die Heibung der Brecisbllnder oder Eiecan B und ?, in der vorstehend beschriebenen V'eise verhindert vird, aind ebenfalls vorgesehen. Stattdessen konnten auch :indero Ilittel zur Verhinderung einer freien Drehung der Kellen 14» 15» Ha und 15a, z.B. elektromagnetische ilrüfte, '&n£öv/endet verden·
Der su behandelnde stoff F (Pig. 1) kon&t von einer nicht £je^eigten Stelle; natürlich ist dieser Stoff, z.3, ein Doclrontuch nit oinor üblichen gev/ebten Basi3, auf bGliebigö Übliche liethodo vorher aufgerauht worden. Das trockene und
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6ADORlGfNAL
~ 12 -
frisch aufgerauhte Gewebe läuft zuerst unter einer Florbehandlungewalse E (Pig· 2) hindurch, die auf der Welle sitzt und dann über eine ähnliche Plorbchandlungevalso £ (Fig. 2), die auf der Welle 15a eitst* Von der Bolle H2 rückt der Stoff ohne Kontakt mit irgendeinen Seil der Einrichtung solange weiter vor, bis er die auf der Velle 14
Vt
sitzende florbehandlungsvalze E erreicht, unter welcher er hindurchläuft, vorauf er über die Stoffbehandlungevalze R und in Berührung mit derselben geführt wird. Haoh Verlassen
.1
der Walze E gelangt der Stoff in einen Spannrahmen ? beliebiger Bauart, der wie Üblich endlose Ketten C und C besitzt, die so geführt werden, dass sich parallele, waagrechte Unläufe ergeben und die ferner Stifte, Haken oder dergleichen besitzen, die in die Vebekanten des Stoffs ? eingreifen und so angeordnet sind, dass sie den Stoff in der Querrichtung strecken, während sie ihn von seiner Zuführungsstolle ßbuiehenj der durch diese Ketten ausgeübte Zug ist die einzige zum Vorrücken des Stoffs und zur Drehung Behandlungswalzen K , R , Ir und E erforderliche Kraft·
Bs sei bemerkt, dass nach Verlassen der Walze E der Stoff ausser an seinen Händern überhaupt keinen mechanischen Toil berührt, bis er den Spannrahmen wieder verlas at. !Durch
1 2 ^ A.
Verstollen der Lager für die Walzen E , E , Ir und E kann der Druck der Behandlungswalzen gegen die wandernd β Stoffbahn variiert werden. Der Spannrahmen befindet sich in
209809/0293 einen
einem Gehäuse oder Ofen K, in welchem Mittel (nicht gezeigt) vorgesehen sind, die wandernde Stoffbahn zu erhitzen. Die Wärme kann mittels Heizschlagen, durch welche ein Heizlaedium zirkuliert, oder durch Infrarotlampen oder dergleichen übertragen werden; die Art und Weise der Erhitzung gehört nicht in den Rahmen der Erfindung. Wenn der Stoff den Ofen K verlässt, beträgt seine Oberflächentemperatur etua 140,5aC+ 1 bis 1,5°C. .
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform wandert die Stoffbahn P nach Verlassen des Spannrahmen«! T ohne Unterbrechung weiter, während ihre Temperatur auf mindestens 93°C erniedrigt wird, wobei man zweckmässig die Abkühlung durch Aufsprühen feiner V/asserstrahlen auf beide Seiten beschleunigt. Obwohl.der Stoff während der Abkühlung auf einem langen, wandernden Fördertuch oder dergleichen aufliegen kann, wird er doch vorzugsweise, um ein Zerknittern des Flors zu vermeiden, nur an seinen Kanten getragen, und zwar z.B. mittels Spannrahmen T , ΊΓ, Ir oder dergleichen, die beispielsweise Portsetzungen der Ketten des Spannrahmens T enthalten können. Der abgekühlte Stoff gelangt in eine Übliche Zusaramenlegevorrichtung (nicht gezeigt), deren Stellung jedoch ganz allgemein mit dem Buchstaben D angegeben ist), welche ihn zusammengelegt an einen Rollwagen oder in einen geeigneten Behälter abgibt. Während eine Luftkühlung bei der Uragebungs-
temperatur
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temperatur mit oder ohne Wasserbespruhung annehmbar ist, kann die Abkühlung doch beschleunigt und »omit der Hausbedarf der erforderlichen Einrichtung auf einem Hinicuin gehalten werden, wenn man den Stoff einer künstlichen Kühlung -unterwirft, indem man ihn z.B. in nächster Ifähe von Kühlschlangen durch eine Kammer führt. Eine solche Anordnung ist schematisch in Pig. 1 gezeigt, wo der Stoff 2? nach dem Ψ Austritt aus dem Abgabeende des Spannrahmens durch einen Kühlraum M in mehreren waagrechten Läufen X, ϊ bzw. Z hindurchgeführt wird, wobei seine Ränder auf Spannbetton oder dergleichen (nicht gezeigt) aufliegen. Bei dieser Anordnung wird der oberste Durchgang 2 des Stoffs mit Kühlwasser aus den Zerstäuberdüsen H besprüht. Da der Stoff durch die Spannketten transportiert wird, wird der JPlor nicht zerknittert; die J*ührungsrollen G dienen lediglich zur Änderung der Vanderungsrichtung des Stoffs, so das er beira Üoerlaufen dieser Führungsrollen nur einem ganz geringozi Druck ausgesetzt wird« Zwischen den Durchgängen X und Z sind Kühlschlangen E angeordnet und die Länge der Durchläufe X, Y und Z ist so bemessen, dass, wenn der Stoff die Zuaanmenlegevorriehtung D erreicht, das Überzugscaterial abgekühlt und ausgehärtet und nicht mehr klebrig oder plastisch ist, so dass beim Zusammenlegen dee Stoffs in Lagen in eine» geeigneten Behälter A keine neigung mehr besteht, die gebildeten falten beizubehalten.
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H60695
1 2 ^ A
Jede der Walzen E , R , R·^ und E beeitst «In·» fcylindrischen Kern» der mit einer Gewehrauflage L (?ig· 4 und 5} suit daraus herausragenden Zähnen odtr Stiften P bedeckt ist. Diese Gewebeauflage mit ihren Zähnen oder Stiften kann t.l. in grossen und ganzen ein übliches "Aufrauhwalxentuch* Min» Vie hier gezeigt (Pig. 5)» besitzt daa Tuch $ Stifte P, die in einen V.'inkel von etwa 135° abgebogen sind· Natürlich können auch anders ausgebildete Zähne oder Stifte verwendet werden. Zweokaässig sind die Stifte P so lang, daee sie etwa in die ganze liefe· der Florschicht eindringen· Die Wellen 14» 15 und Ha und 15a drehen sich in ihren Lagern einfach infolge des durch die vorrückende Stoffbahn auf sie ausgeübten Zuges, es sei denn» ihre Drehung wird durch
1 2
die Reibung dor Sie men 3 und B ''gebremst. Vie Pig· 1 und 4 zeigen, läuft der frisch aufgerauhte Stoff P unter der Be-
1 2
handlungswalze E hindurch und über die Behandlungswalze E ;
■«
dann läuft er unter der Behandlungswal se R durch und über die Behandlungswal se Ir und von der loteteren tritt er zwischen die Ketten C und C des Spannrahmens ein, welche seine Ränder mittels der Stifte der Spannkette]! ergreifen * und den Stoff entgegen &ev durch übten Reibungebremeung abziehen.
12
und den Stoff entgegen &bt durch die Bienen B und B ausge-
Während die Stoffbahn von der Beh&ndlungswalse E zur Be~
handlungswalze R^ läuft, werden ihre Ober- und Unterseite
ίθ9809/0293 .,,, mit
mit den gewählten Bebandlungsmediuia besprüht, welches von einer Beihe von Sprühdüsen S geliefert wird· Beide Oberflächen des Flockenatoffs werden so mit dem Behandlungsnediua beiötzt, wobei in diesen P&lle angenonscn wird, dass der Stoff auf beiden Seiten einen Flor trägt. Venn der Stoff nur auf einer Seite aufgerauht worden war, wunden die auf der nicht aufgerauhten Seite befindlichen Sprühdüsen abgeschaltet.
Wie Pig. 1 zeigt, berührt die Oberfläche des Stoffs Έ die
1 2
von der Walze R behandelt wird, nicht die VaIze Ii , so dass die letztere den von der Walze E aufgerichteten 3?lor nicht wieder flach drückt. Der zuerst von der Walze S aufgerichtete Flor wird wieder von der Walze Sr behandelt, die noch eine weitere Aufrichtung des Flors bewirktί die aufgerauhte Oberfläche wird jedooh bia zur abgeschlossenen Behandlung des Flors von nichts berührt, da bela Durchlaufen durch den Spannrahmen nur die Bänder mit !Teilen der Einrichtung in Berührung kommen. In gleicher V/eise berührt die zuerst
ο
von der Walze R behandelte Oberfläche des Stoffe nicht die
3 · j
Walze E , sondern wird erst wieder von der V/alze B behandelt, welche den Flor auf dieser Seite noch weiter aufrichtet.
Wie Pig. 1 zeigt, sind die Sprühdüsen S in Lichtung auf die ankönnende Stoffbahn ausgerichtet, und da die Behändlunga- !X.S 209809/0293
walzen
1 2
walsen E und E den ITlorfasern eine leicht nach, vorne gerichtete neigung verleihen, kann der aus den Düsen austretende Sprühstrahl leicht zwischen die einzelnen Florfasern eintreten·
In Fig. 5a ist schesatisch ein Stück eines in üblicher Weis· erhaltenen Plockenstoffs dargestellt, in welcheα der korn» pakte Teil mit F bezeichnet ist und die von seinen beiden
2 2'
üeitön ausgehenden Plorfa3era rait K und H . Es wurde experimentell gefunden, dass "die Behandlung mit einer von Sprüh» düsen gelieferten Flüssigkeit, wobei sich die Düsen mit den Flor in Berührung befinden, wie dies in einer üblichen Aufrauhaaschine der fall ist, in der Regel kein sehr tiefe3 Eindringen der Flüssigkeit in den Plor ergibt, da bei «inen derart aufgerauhten Haterial die Plorfasorn durch nichts aufgerichtet oder parallel gerichtet werden und sehr eng miteinander verflochten sind; bei der Wanderung des Stoffs wird dabei der Flor nicht genügend durch den Sprühstrahl geöffnet, daas die flüssigkeit bis ssu den Ausgangsstellen der JMorfasern eindringen könnte.
Bei diesem bekannten Verfahren wird das* benatzte Haterial, gans ähnlich wie bei dea •rfindungegemässen Verfahren, nach dea Besprühen von gezahnten Walzen B und Xl behandelt« !torch diese Behandlung wird der Flor bis zu einen gewissen
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Grad geöffnet und die Fasern durch den Eintritt und Austritt der Zähne oder Stifte P bsi Berührung des Stoffs mit den Walzen durcheinander gebracht, und infolge dieser Bewegung der Pasern dringt dann die Flüssigkeit in die Fasern ein, ao dass der Flor tief hinein benetzt wird. Beim Austreten der Stifte aus den Stoff neigen diese Stifte infolge einer Kapillarwirkung oder infolge einer leichten Klebrigkeit dea Behandlungsmaterials dazu, die Plorfasern nach aussen
etwas mitzunehnen, was r.ur Polg'e hat» dasa der die gezahnte Waise verlaesende Stoff geradere Plorfaaern aufweist, die senkrechter zur Oberfläche de3 Basisgewobos ausgerichtet sind, so dass trotz der Kraft, mit welcher das Behandlungsaatsrial auf die aufgerauhte Oberfläche aufgesprüht wird, der Stoff die gezahnten "Walzen mit einen ebenso luftigen Flor verlässt vie er au3 der Aufrauhaaeohine austrat·
Als Ergebnis weiterer Versuche wurde nun gefunden, dass
aan noch wesentlich verbesserte Ergebnisse ersielt, wean man die erfindungsgenässe Einrichtung benutzt, in welcher der aufgerauhte Stoff vor Behandlung mit den Sprühdüsen
1 2
in trockenen Zustand von den Walzen U und E baw. den Walzen E und H behandelt wird, welche den Flor öffnen und die Florfasern gerader ausgerichtet und senkrechter zur Oberfläche des Gewebea zurücklassen· JUt anderen Worten wurden erfindungsgeaäss die Plorfasern de3 Stoffs vor Sr-
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6AD ORIGINAL
reichen der Sprühdüsen bereits überwiegend gerade und aufrecht gestellt, so dass die versprühten Tröpfchen leicht zwischen diese Fasern eintreten und bis zu ihrem Ausgangspunkt eindringen können. Wenn dann der Stoff wieder von den Walzen Br und R behandelt wird» ist der Flor gründlicher benetzt und seine Fasern sind gerader als wenn sie nicht dieser Vorbehandlung unterworfen worden wären. Die Folge davon ist, dass Jede einzelne Faser mit dem Behandlungsmedium von ihrer Spitze bis etwa zu ihrer Verbindungestelle mit dem Gewebe überzogen ist, ohne dass jedoch das Basisgewebe auch ben&zt wurde und dadurch ßtif oder undurchlässig wird, was der Fall w'äre, wenn der Stoff durch ein Bad des Behandlungsmediums geführt würde. Der durch und durch benetzte Flor (seine einzelnen Fasern sind jetzt mit dem Behandlungsmedium überzogen) gelangt in den Spannrahmen, ohne dass die benetzten und aufgerichteten Florfasern an irgendeiner Stelle einem Druck ausgesetzt wären, da die Ketten des Spannrahmens den Stoff nur an seinen Rändern ergreifen. Beim Durchlaufen des Stoffs durch den Härtungsraum K wird er einer sur Verdampfung des flüssigen Trägers für die chemische Substanz, mit welcher der Flor behandelt werden soll, ausreichenden Temperatur ausgesetzt. Zweckmassig beträgt die Temperatur in dem Erhitzungsraum etwa 150*C, so dass die maximale Oberflächentemperatür des den Raum verlassenden Stoffs etwa 149*C beträgt. Geeignete Substanzen, um den Flor abriebfest zu machen, sind z.B. eine
wässrige
S0Ä809/0293
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wässrige Dispersion von Acrylsäurepolymeriaaten, welche nach Niederschlagung eus wässriger Dispersion und Erhitzung · auf eine Temperatur von etwa 285°? einen durchscheinenden, zunächst klebrigen und ollzaählich aushärtenden PiIn bilden. Bei Durchführung der Erfindung unter Verwendung der beschriebenen Hinrichtung enthält diese Diaperion zvecknüssig etwa 5 bis 15 j6 (vorzugsweise 10 ^) der chenischen substanz und etwa 90 i> V/asaer» Bei Aufbringung in dieser Verdünnung vnä bei Eaunteinperatur ist der chemische Stoff nicht laerklich klebrig, so dass die Dispersion frei fliesst. Zwecksiiissig wird die flüssige Dispersion in einen Verhältnis von 10 bis 15 Gev.f» Flüssigkeit, bezogen auf den Stoff, auf diesen aufgebracht. Wenn das Wasser während des Durchlaufens durch aen Erhitzungsrauai K verdampft, wird der chemische Stoff angereichert und bildet allnählieh einen klebrigen überzug auf den Florfasern, so dass benachbarte Pasern bei Berührung aneinander haften, worauf der überzug unter Bildung einer bleibenden Verbindung «wischen den Fasern aushärtet.
Ale Ergebnis der erfindungsgeaässen Behandlung erhält einen luftigen Flor, der tiefer ist als sian ihn ait den der Erfindung am nächsten kommenden, bekannten Verfahren erzielt, und der nahessu vollständig ablösungabe3tändig und abriebfest ist·
Zwecknäsoig
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SAD
Zweckaäßsig sind auch noch Mittel vorgesehen, un lose
1 2
Pasarn aus den Behandlungswalzen E und R zu entfernen. So ist z.B., wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, eine Vakuuiadtise V jeder Walze zugeordnet lind mit einer geeigneten Punpe (nicht gezeigt) verbunden, so dass aia loae Fasern ansaugen und abführen kann.
Wenn der Stoff nur auf einer Seite aufgerauht ist, kann eine der Behandlungswalzen oder ein Paar weggelassen v/erden, obwohl im letzteren Palle aweckaäsaig Pührungsrollen oder -walzen so angeordnet werden, dass der Kontakt des Stoffs mit den Stiften der Behandlungawalze über eine grössere Bogenlänge gewährleistet ist. In der dargestellten Einrichtung "beträgt diese Bogenlänge etwa 130°. Behahdlungawalzen mit einem Aussendurohmesser von etwa 4 Zoll, d.h. genessen von den Spitzen der Stifte zu der diametral gegenüberliegenden Stelle, haben sich für diesen Zweck als geeignet erwiesen, obwohl auch Walzen nit anderen Durchmessern verwendet werden können. Ea sei bemerkt,. daas die Spitzen der stifte so angeordnet sind, dass sie auf das ankommende Gevrebe zu gerichtet sind, so dass, wenn der ankormende
1 2 Stoff die Walson entgegen der durch die Eignen B und B ausgeübten Brenskraft dreht, die Stifte tief in den Plor des ankommenden Stoffs eingreifen nüssen. V/enn sich die Waisen drehen, ändert sich der Anateilwinkel öer Stifte
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in te aug auf die Ebene des Stoff a und beim Austreten der Stifte aus dea Stuff nehmen si· die Florfaaern alt sich» richten sie gerade und lassen eie senkrechter zu den Basisgewebe icurück, vas eine glatte und gleichnäs3ige Oberfläche ergibt. Gemäss der Erfindung erhält man nicht nur ein Tuch für Decken, das eich, in vielen Tällen ale völlig beständig gegen ein Ablösen des Flora erwiesen hat, eondexvn auch noch den weiteren Vorteil eines aehr tiefen ?lore besitzt, der a,B· ua 10 /£ tiefer ist, verglichen mit dem nach der Erfindung an nächsten kommenden bekannten Verfahren erhaltenen· Dies iat aohejaatiseh in Fig. 6 erläutert, wo die Florfasern K die erfinäungegea&es erhaltenen bedeuten, während die Bit U bezeichneten die nach de» bekannten Verfahren, welches der Erfindung an nächsten könnt, zeigen.
Venn ein Stoff nach der vorstehend beschriebenen Behandlung unmittelbar nach Verlassen des Spannrahcens ΐ noch in "uatand cusansiensefaltet wird, bildet er leicht lilGib Falten oder Knicklinien., vie dies nit U in Fig. 7 bezeichnet iet. Kühlt man Jedoch den Stoff vor dea Zusasaenlegen ab, bilden sich solche bleibenden Palten nicht. Obgleich uon dieso Bildung bleibender Palten verhindern künnts, wenn nan den Stoff lange genug vor den Zusammenlegen Eaunteisperatur aussetat, ist es ia Sinne eines wirtschaftlichen Verfahrens doch sweckE&ösig, das Material vor dea Suscancnlegen
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künstlich abzukühlen, was erfindungegeaäee dadurch goaohehen kann, dass stan das den Spannrahmen verlassende neieea I laterial ohne Unterbrechung seines Vorrückena in langen jDurchg^n^cn durch einen Kilhlrama führt, in welchen die Sea« peratur so niedrig ist, dass daa Ubercugsmaterial auf den Florfaaern vor Erreichen der Palt- oder Zusaiaiaenlegeinrioii- itung r.uagehärtet ist und aeino Klebrigkeit und Plastizität verloren hat· Wenn ein derart behandeltes Material auseinandergefaltet wird, zeigt es keinerlei bleibende Palten oder Wellungen, sondern* das in Pig. 8 gate igt ο Aussehen.
Die Erfindung kann veitgehende Abänderungen erfahren, ohne dass dadurch ihr Rahmen verlassen wird·
Patentanspruch.«
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OA0

Claims (8)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von abriebfesten Stoffen ctit einem überwiegend synthetischen Faserflor» der mindestens über eine Seite des Basisgewebes heraussteht, durch überziehen der Florfasern alt einem Material, welches benachbarte Florfasern dauerhaft vereinigt, und wobei die Florfasern mit einem Überzugsmaterial, welches die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Fasern nicht täisent-Iich verändert in verdünnter wässriger Dispersion besprüht werden, und die einzelnen Florfasern, während sie mit dem überzugsn&terial benetzt Bind» in eine, in bezug auf das Basisgewebe senkrecht· Stellung gezwungen werden, und dann das Gewebe zur Aushärtung des Überzugsmaterials erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florfasern in trockenem Zustand und als Vorbereitung für das Aussetzen an den Sprühstrahl mechanisch so bearbeitet, daß die Florschicht geöffnet und die einzelnen Fasern gerade ausgerichtet und so angeordnet werden, daß sie etwa rechtwinkelig vom Basisgewebe abstehen und beim Aufbringen des Uberzugsmaterails der Sprühstrahl so auf die freien Enden der Fasern des offenen Flors gerichtet wird, daß die einzelnen Fasern bis etwa zu ihrer Verbindungsstelle mit dem Basisgewebe benetzt werden.
■ JL
6AO ORIGtMAt
2. Verfahren nachAnspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß;1 zur Aushärtung d3& Überzugsraaterlals der Stoff auf etwa 1jJ8*C erhitzt und nachAushärtung des Überzugsmaterial«, jedoch vor dem Zusammenlegen bis auf eine Oberflächentemperatur von mindestens nur 92"C unter Aufhebung der Klebrigkeit und Plastizität des überzugsmaterials abgekühlt wird, wodurch die Bildung bleibender Falten beim Zusammenlegen des Stoffs vermied*en wird·
jj· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die überwiegend aus Cellulosematerial bestehenden Florfasern mit einer verdünnten» nicht klebrigen« etwa tOjS-igen wässrigen Dispersion eines wäremhärtenden Acrylsäurepolymerieats überzogen werden.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, enthaltend in Kombination mit einem Spannrahmen Teile, welche unter Eingriff mit den gegenüberliegenden Rändern des zu behandelnden Stoffs den letzteren in der Querrichtung unter Spannung halten, während er durch eine Erhitzungszone wandert/ und ihne gleichzeitig unter Längsspannung von einer ZufUhrungssteile abziehen, weiter enthaltend Mittel, um ein flüssiges Überzugematerial gegen die aufgerauhte Oberfläche des Stoffs zu sprühen, ein Paar die gegenüberliegenden Seiten des Stoffs berührende Behandlungswalzen, von denen Jede eine Decke besitzt,.
wie 209809/0293
wie sie allgeiaein zuta Aufrauhen von Stoff verwandet wird., wobei die Spitzen der Stifts gegen den ankönnenden Stoff g-s— richtet sind, Mittel um die Drehung jeder dieser Bshandluagswalzen zu verzögern, viobei ihre Oberflächengeschwindigkeit nicht die lineare Geschwinddigkeit des vorrückenden Stoffs übersteigt, so dass die Stifte der Walzen in die Florsehicht eindringen und dabei ein tiefes Sindringen der aufgesprühten Flüssigkeit in die Florschicht bewirken und beim Auftreten aus der Florschicht deren Fasern senkrecht zum Basisgewebs nach oben ziehen, und weiter enthaltend dem Spannrahmen zugeordnete Mittel zur Erwärmung des 'Stoffs während des Vorrückens desselben durch den Spannrahmen, !gekennzeichnet durchein zweites Paar Behandlungswalzen ähnlich denen, welche die feuchten Florfasern aufrichten, wobei dieses zweit.© Paar so angeordnet ist, dass die Spitzen seiner Stifte gegen den ankommenden Stoff gerichtet sind, während dieser noch trocken ist und noch nicht mit der Flüssigkeit besprüht wurde, und weiter.gekennzeichnet durch Mittel, um die Drehung jedes dieses zweiten Walzenpaare zu verzögern, wobei deren OberflEchengeschv/indigkeit die lineare Geschwindigkeit des vorrückenden Stoffs nicht übersteigt und die Stifte in die Florschicht eintreten und beim Austreten daraus die Florfasern in eine senkrechtere Stellung in bezug auf das Basisgewebe bringen. ■
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5· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dis die trockene Florschieht öffnenden Walzen und die das flüssige Überzugsüittel durch die benetzte Florschicht verteilenden Waisen lediglich durch den Eingriff der Zähne oder Stifte der Walzen in den ankommenden Stoff gedreht v/erden und Mittel zur Reibungsbremsung unter Verzögerung der freien Drehung dieser Walzen vorgesehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die die trockene Florschieht öffnenden Walzen und die die Flüssigkeit durch die Florschieht des benetzten Stoffs verteilsenden Walzen relativ zueinander so angeordnet sind, daß der Stoff ohne Unterstützung von dem den trockenen Stoff behandelnden Walzenpaar zu dein den feuchten Stoff behandelnden Walzenpaar läuft, wodurch ein Zusammendrücken der Florschieht nach ihrer Behandlung auf dem ersten Walzenpaar vermieden wird, und daß die den feuchten Stoff behandelnden Walzen so relativ zu dem Spannrahmen angeordnet sind, daß nach Behandlung durch das zweite Waizenpaar die Florfasern auf ihrem Weg zu dein Spannrahmen nicht zusammengedrückt werden.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Aufbringung der Flüssigkeit auf die Florschieht aus unter Druck mit Flüssigkeit-gespeisten Sprühdüsen bestehen und in einer sich über die ganze Breite der Stoffbahn erstreckenden Reihe von Düsen bestehen, die so angeordnet sind, daß die
versprühte 209809/0293^ ~~—~
-as- H60695
versprühte Flüssigkeit auf die vordersten Enden der die geöffnets trockene Florschioht bildenden Pasern gerichtet vrird,
8. Einrichtung nach Anspruch 4> gekennzeichnet durch Mittel zur künstlichen Abkühlung des behandelten Stoffs nach dessen Austritt aus dem Spannrahmen und Mittel zum anschließenden Zusammenlegen des Stoffs.
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ÖAD ORlGiNAL
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CH441206A (fr) 1967-04-29

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