DE146048C - - Google Patents
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- DE146048C DE146048C DENDAT146048D DE146048DA DE146048C DE 146048 C DE146048 C DE 146048C DE NDAT146048 D DENDAT146048 D DE NDAT146048D DE 146048D A DE146048D A DE 146048DA DE 146048 C DE146048 C DE 146048C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C13/00—Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges
- D06C13/08—Cutting pile loops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei jener Art der bekannten Schneidvorrichtungen für Schußsammet, bei welchen das
Messer im Falle einer Fehlwirkung nach selbsttätiger Lösung einer Sperrung mittels
Federspannung in eine Schutzhülse zurückgezogen wird, befindet sich letztere im Halter
, des Messers, so daß dieses jedesmal um den Betrag seiner ganzen Länge zurückgezogen
werden muß. Auf diesem verhältnismäßig
ίο langen Wege kann leicht ein vollständiges
Eintreten des Messers in die Schutzhülse verhindert werden; beispielsweise durch ein Ecken
in der Führung oder durch Schlaff werden der Feder. Es ist der Zweck der vorliegen-
den Erfindung, diesen Ubelstand zu beseitigen. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise an einer Handschneidvorrichtung in Fig. ι in der Seitenansicht, in
Fig. 2 in der Draufsicht und in Fig. 3 in der Rückansicht dargestellt.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß das Messer auf einem möglichst
kurzen Weg in die Schutzhülse, und zwar durch Vermittlung der letzteren selbst gelangt.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Schutzhülse nicht fest, sondern in ihrer Längsachse
verschiebbar und so zum Messer angeordnet ist, daß nur die Spitze des arbeitenden Messers
frei ist. Durch eine beim Durchstechen des Stoffes erfolgende Längsverschiebung der
Schutzhülse wird das die Messerstange in der Arbeitsstelle festhaltende Gesperre ausgelöst.
Die Messerstange α ist von rechteckigem Querschnitt und wird in der Vorderwand c und
der Rückwand d des Halters b geführt. Eine beispielsweise bei e an der Messerstange a
und am anderen Ende an der Rückwand, d befestigte Zugfeder f strebt die Messerstange
im Sinne des Pfeiles /,zu verschieben. Vor. dem Halter b besitzt die Messerstange α einen
einstellbaren Anschlag g. An der Vorderwand c des Halters ist ein Bügel s befestigt, .
welcher ein Lager t für den Drehbolzen eines aufwärts gerichteten gelenkigen Armes i trägt.
Dieser besitzt an seinem unteren Auge einen nach vorn gerichteten Daumen h, welcher in
der Arbeitsstellung der Messerstange α hinter den Anschlag g auf derselben greift.
Das obere Ende, des Armes i ist an einer Stange k gelenkig befestigt. An dem vorderen
Ende dieser Stange sitzt die das Messer r aufnehmende und nur dessen Spitze q zum
Teil freilassende Schutzhülse p. Die Stange k steht unter dem Einflüsse einer durch einen
Stellring η in ihrer Spannung regelbaren Feder /, welche sich am anderen Ende gegen
die Stirnseite des von der Stange k durchsetzten und ihr als Führung dienenden Bügels s
stützt. Ein hinter dem letzteren liegender Stellring m begrenzt den Vorschub der
Stange k. Am vorderen Ende der Stange k
ist zur Verbreiterung der Stoßfläche der Schutzhülse ρ ein sich gegen die Messerspitze erbreiternder
Bügel u angeordnet, durch dessen nach oben gerichtete Ausbiegung ο die Schutzhülse
p~ hindurchtritt.
Sobald das Grundgewebe von der Messerspitze durchstochen wird, findet der Bügel u
und mit ihm die Schutzhülse ρ einen Widerstand am Gewebe; die Schutzhülse ρ und die
Stange k werden entgegen der ihre Arbeitsstellung sichernden Feder / zurückgeschoben
und hierdurch der Daumen h vom Anschlag g abgezogen. Hierdurch wird die Messerstange a
der Wirkung der Feder f überlassen und zurückgeschnellt, so daß die Messerspitze q
in die Schutzhülse ρ zurückfährt und eine weitere Beschädigung des Gewebes nicht stattfinden
kann.
Der von der Schutzhülse und der Messerspitze zwecks Arbeitsunterbrechung zurückzulegende
Weg ist hierbei so gering, daß Unterbrechungen dieser Bewegungen durch irgend welche Umstände, namentlich infolge
Schlaffwerdens der Feder ausgeschlossen sind. Die Sicherheit der Vorrichtung wird somit
dadurch erhöht.
Diese Neuanordnung ist in gleicher Weise auch für Maschinenmesser anwendbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schneidvorrichtung für Schußsammet mit Schutzhülse für das bei Fehlwirkung durch Federkraft zurückschnellende Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die nur die Spitze des arbeitenden Messers frei lassende Schutzhülse beim Einstechen des Messers in den Stoff entgegen der Wirkung einer Feder auf dem Schneidmesser verschoben wird und hierdurch das das Messer in der Arbeitsstellung festlegende Gesperre auslöst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146048C true DE146048C (de) |
Family
ID=413355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146048D Active DE146048C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146048C (de) |
-
0
- DE DENDAT146048D patent/DE146048C/de active Active
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