DE1460265A1 - Impraegniereinrichtung fuer Breitware,insbesondere fuer Textilien - Google Patents
Impraegniereinrichtung fuer Breitware,insbesondere fuer TextilienInfo
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Description
M 4l5 10. Mai I963
U60265
JOH. KLEINEWEgERS SÖHNE, KRBPELD
Patent -_ und Gebr aucthsmus t er -Hi 1 fs -Anmeldung
Die Imprägnierung textiler Breitware mit Färb-, Bleichoder
anderen Behandlungsflotten erfolgt durch Hindurchführung der Ware durch die Flotte mit anschließendem Abquetschen
zwischen elastischen Malzen. Am bekannte'sten sind für diesen
Zweck Foulards.
Die· Imprägniereinrichtung ist umso besser, je weniger Flotte
im Apparat enthalten ist, je stärker die Flotte das Gewebe bis in die innersten Fasern durchdringt, je geringer die
Oxydierung der Flotte ist und je gleichmäßiger die überschüssige Flotte abgequetscht wird.
Durch die Erfindung wird eine neue Art einer Imprägniereinrichtung
geschaffen, durch die die erstgenannten Bedingungen in noch günstigerer Weise erfüllt werden als bisher. Erfindungsgemäß
wird dies dadurch erreicht, daß die Ware kurz
800901/0641.
vor der Passage der Abquetschwalzen einen sehr engen, nur wenig Raumiriahlt besitzenden, senkrecht angeordneten Flachbehälter
durchläuft, in den die Flotte ständig zugepumpt wird und der an ceiner Oberseite mit einer trichterförmigen
Erweiterung und an „jeinem urteren offenen Ende mit zwei elastischen
Lippen verschlossen ist.
Gemäß v/eiterer Erfindung wird der Inhalt des Plachbehälters noch dadurch verkleinert, daf,5 in ihn eine, vorzugsweise aus
Teflonfolie bestehende und der jeweiligen V/arenbreite angepaßte Tasche eingehängt wird, die mit ihrem unteren offenen
Ende durch aen pneumatischen Verschluß hindurchtritt und dadurch von den elastischen Lippen, zusammen mit der durchlaufenden
Breituare, flüssigkeitsdicht verschlossen wird,,
Auf weitere Merkmale der Erfindung wird in der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels verwiesen.
Wie die Zeichnung zeigt, ist in geringer Höhe über dem Spalt
der beiden Abquetschwalzen 6 und 7 der^eine nur geringe lichte Weite besitzende Flachbehälter 1 angeordnet,, der an seiner
oberen Seite mit einer trichterförmigen Erweiterung 2 versehen ist. An seinem unteren offenen Ende besitzt der Behälter
an jeder Wand über seine ganze Länge eine elastische Lippe 3* die den Behälter zusammen mit der senkrecht dvtrcalaufenden
Breitware flUssigkeitsdicht verschließt. Zur Vev-
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ringerung der Reibung an der durchlaufenden Ware sind die Dichtlippen mit Teflon überzogen. Die Dichtlippen 3 können
auch als pneumatisch oder hydraulisch aufblasbare Schlauchmetiibranen
ausgebildet sein, v/odurch das Einziehen von Ware und das Reinigen des Flachbehälters erleichtert werden.
Die Flotte wird dem Flachbehälter 1 von einer Flottenpumpe 11 über eine Leitung 12 ständig zugepumpt.
BelmDurchlauf der im Überschuß imprägnierten Ware durch die
Quetschwalzen 6 und 7 bildet sich im Spalt derselben ein Flottenkeil 8, der auf beiden Seiten über Trichter 9 zu
einem kleinen ^tandgefäß 10 abläuft.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei möglichst
flacher Ausführung des Flachbehälters der Flottenin^hlt sehr
gering ist, daß bei dem langen Weg beim Durchlauf durch den Flachbehälter eine gute Durchdringung der Ware mit Flotte
erfolgt, und daß beim Durchlauf der Ware durch die Quetschwalzen die Flotte in ausreichendem Maße bis in die innersten
Fasern gequetscht wird. Durch den Fortfall von unter dem Flottenspiegel laufenden Umlenkrollen und Verdrängungskörpern
wird die Einrichtung auch baulich und betrieblich vereinfacht und damit gegenüber den bekannten Imprägniereinrichtu-ngen
wesentlich verbilligt.
Bei Verarbeitung von Ware in den verschiedensten Breiten wird gemäß weiterer Erfindung vorgeschlagen, den Flachbehälter
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für die größte Warenbreitc auszulegen, jedoch beim Fahren von schmaler Ware in den Flachbehälter eine vorzugsweise aus
Teflonfolie bestehende, unten offene Tasche 4 einzuhängen,
die nur so breit ist^ wie die gerade behandelte Ware. Hierbei
ist die Tasche so lang bemessen, daß die unten offenen Enden zwischen den Schlaumhmembranen J hindurchtreten und beim
Aufblasen derselben zusammen mit der durchlaufenden Ware abgedichtet werden. Durch die Ausführung in Teflon erleidet
die durchlaufende '..are nur eine sehr geringe Reibung.
Die ständige Versorgung mit Farbflotte erfolgt in der Weise, daß mittels Dosierpumpen Γ5 die einzelnen Bestandteile der
Flotte dem Standgefäß zugepumpt werden, in das auch die von den Quetschwalzen abgequetschte, überflüssige Flotte zuläuft.
Da die abgequetschte Flotte bereits mit Luftsauerstoff in Verbindung gekommen und auch leicht geschäumt ist, ist durch
eine möglichst kleine Ausbildung des Standgefäßes dafür Sorge zu tragen, daß dieser Flottenanteil durch Vermischen
mit der frischen Flotte ständig aufgebraucht wird.
Der Flottenstand im Standbehälter kann dadurch automatisiert werden, daß durch einen Druckfühler mit Kontaktgabe 14 die
Förderung der Dosierpumpen 13 selbsttätig geregelt wird.
Patentansprüche:
BAB
r\ Π Ο 4 I r\ c t *
Claims (1)
- Patentansprüche:j 1. )J Einrichtung zum Imprägnieren von Breitware, vorzugsweise \_/ aus Textilien, mittels Färb-, Bleich- oder sonstigen Flotten durch Eintauchen in die Flotte und anschließende Abquetschung der überschüssigen Flotte, ffekennzeichnet durch einen senkrechten, wenig Raum enthaltenden, an der Oberseite mit einem Einlauftrichter und an der unteren, offenen Seite mit zwei elastischen Dichtlippen (3), flüssigkeitsdicht verschlossenen Flachbehälter (1), der in kurzer Entfernang über dem Spalt eines Abq^utschwalzenpaares (6, 7) angeordnet ist.2.) Imprägniereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-anzeichnet, daß die Dichtlippen (j5) auf der/der durchlaufenden Ware anliegenden Fläche mit Teflon überzogen sind.;5.) Imprägniereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippen )3) als pneumatischdurch
oder hydraulisch oder/Dampf aufblasbare, schlauchartigeMembranleisten ausgebildet sind.imprägniereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in ihrer Breite der Warenbreite angepaßte, aus einer TefloniSLie bestehende, an der Unterseite offene Einhängetasche (Ψ), deren Länge so bemessen ist, daß das offene Ende {$) zwischen den Membranleisten (j5) hindurchta?itifc,; 8099Ό1/0641 - 6 -5.) Imprägniereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Walzenspalt abgequetschte überschüssige Flotte an den beiden Enden des Spaltes über Trichter (9) zu einem Sammelgefäß kleinen Inhaltes (10) abläuft und von da wieder zur Füllung des Flachbehälters (l) zurückgeführt wird.6.) Imprägniereinrichtung nach Anspruch 1 und 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Anteile der Frischflotte mittels Dosierpumpen (Γ3) dem Sammelgefäß (1O) mit der abgequetschten Flotte, zugeführt wird.7·) Imprägniereinrichtung nach Anspruch 1 und ff., dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf von Frischflotte mittels einer geeigneten FlussigkeitsStandsmessung (14) selbsttätig geregelt wird.809901/0 641
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