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DE1460030A1 - Gestrickte Kleidungsstuecke mit AErmeln und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Gestrickte Kleidungsstuecke mit AErmeln und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE1460030A1
DE1460030A1 DE1965W0038608 DEW0038608A DE1460030A1 DE 1460030 A1 DE1460030 A1 DE 1460030A1 DE 1965W0038608 DE1965W0038608 DE 1965W0038608 DE W0038608 A DEW0038608 A DE W0038608A DE 1460030 A1 DE1460030 A1 DE 1460030A1
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DE
Germany
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knitted
sleeve
garment
knitting
seams
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DE1965W0038608
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DE1460030C3 (de
DE1460030B2 (de
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Deans Frederick Edward
Hurd John Cyril Herbert
Harry Wignall
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Bentley Engineering Co Ltd
Original Assignee
Bentley Engineering Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE1460030A1 publication Critical patent/DE1460030A1/de
Publication of DE1460030B2 publication Critical patent/DE1460030B2/de
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Publication of DE1460030C3 publication Critical patent/DE1460030C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00Garments
    • A41D1/04Vests, jerseys, sweaters or the like
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2403/00Details of fabric structure established in the fabric forming process
    • D10B2403/03Shape features
    • D10B2403/033Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
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  • Knitting Machines (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

Gestrickte Kleidungsstücke mit Araeln und Verfahren eu ihrer Herstellung
Die Erfindung betrifft gestrickte Kleidungsstücke (wie beispielsweise Sweater« Jumper, Pullover usw.)t die mit Ärmeln versehen sind und die nachstehend kurz als Kleidungsstücke bezeichnet werden. Die Ärmel dieser Kleidungsstücke können jede gewünschte Länge haben·
Kleidungsstücke dieser Art werden bisher la allgemeinen so hergestellt, daß die teile des Kleidungsstückes entsprechend ihrer Forst aus der am Stück anfallenden Striokware ausgeschnitten werden und die einzelnen Teile zu-βam*engenäht werden. Dl· Torliegendβ Erfindung betrifft dagegen die Schaffung eines Kleidungsstückes oder eines Kohteiles davon, bei den die Ärmel einstückig mit dem Körperteil mit ffähten in Bereich der Achselhöhlen ausgebildet sind. Die Beetlchnung «Iahte" wird dabei für
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Übergangsstellen in der gestrickten Ware verwendet, wie sie beispielsweise auch bei einstückig hergestellten Strümpfen an den Verbindungsstellen zwischen Fersenteil
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und Fußteil auftreten. Diese Bezeichnung gilt altr hier für eine gestrickte Verbindungsstelle zwischen zwei zusammenhängend gestrickten Bereichen der Ware, bei der diese Verbindungssteilen diagonal zu den Haschenreihen und Maechenstabeiien mindestens eines dieser Bereiche verlaufene Diese Übergangesteilen werden durch ein zeitweiliges Unterbrechen des Strickens in aufeinanderfolgenden Haschenstäbchen und die nachfolgende Wiederaufnahme des Strickens an diesen Stellen erzeugt, wobei das Unter brechen und das Wiederaufnehmen des Strickens in jedem Masehenstäbohen fortschreitend von Stäbchen zu Stäbchen erfolgte
Durch das Ausbilden einstückig mit dem Körperteil hergestellter Ärmel gemäß der vorliegenden Erfindung wird nicht nur das Zuschneiden der Strickware auf ein Minimum begrenzt, sondern auch weitgehend die beim Zuschneiden entstehenden Abfälle vermieden.
Für die Nahtstellen zur Bildung der angesetzten Teile kann eine beliebige bekannte Fora verwendet werden. Die Nähte verlaufen vorzugsweise diagonal zu den Maschenstäbchen und Maschenreihen sowohl dee Ärmel- als auch
des Körperteile des Kleidungestückes· Die Nähte können 2 0 9 815/0082 BAD
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wahlweise in Richtung der Maschenreihen auf einer Seite der Ware und diagonal zu den Haschenstäbchen und Haschenreihen auf der anderen Seite der Ware verlaufen. So können die Nähte sich entweder in Richtung der Haeohenreihen des Körperteils und diagonal zu den Stäbchen und Reihen des Ärmelteils, oder in Richtung der Maechenreihen des Ärmelteils und diagonal zu den Stäbchen und Reihen des Körperteils erstrecken·
Vorzugsweise wird der Körperteil als nahtloser Schlauch gestrickt. Bei einem Kleidungsstück dieser Form wird jeder Ärmel vorzugsweise entlang seines oberen Randes zusammengenäht. Die Ärmelnähte können an geschnittenen Rändern oder an gesäumten Rändern dee Ärmelteils angebracht werden.
Das Rohteil oder das Kleidungsstück mit als nahtloser Schlauch gestricktem Körperteil kann Ärmelteile haben, die ebenfalls als nahtloser Schlauch gestrickt sind. Dieser Ärmelteil muß anschließend in Riohtung der Maschenstäbohen entlang einer Mittellinie durohgeeohnitten werden, um ihn in ewei Ärmelteile zu trennen» deren Schnittränder eventuell entlang des oberen Randes des Xrmele zusammengenäht, werden·
Wenn der Körperteil als nahtloser Schlauch gefertigt wird, erfolgt dies im allgemeinen auf einer Rundstrick-
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maschine β Br könnte jedoch auch auf einer Flachstrickmaschine mit zwei Nadelbetten hergestellt werden. Wenn eine dieser beiden Arten von Strickmaschinen dazu verwendet wird, kann der Ärmelteil anstelle eines nahtlosen Schlauches in zwei getrennten Teilen mit gefaßten Rändern durch wechselweises oder Hin- und Her-Stricken (toand-fro) erzeugt werden« Diese Ärmelteile können durch Mustern geeignet geformt werden»
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel des .Erfindungegegenstandes kann das Kleidungsstück aus Vorder- und Rückenteil bestehen, von denen jeder Teil Achselhöhlennähte aufweist und die beiden Teile entlang der Seiten und entlang der Ober- und der TJnterkante der Armteile zusammengenäht werden. Solche Teile können auf einer beliebigen Maschine gestrickt werden, die zum Stricken von gesäumter (selvedged) Ware ausgebildet ist und die zum Erzeugen der Nähte erforderlichen Einrichtungen aufweist.
In erster Linie eignet sich hierzu eine Strickmaschine mit einer geradlinigen Nadelreihe, beispielsweise eine Flachstrickmaschine oder eine "Cotton's Patent" - Haschine oder eine andere Maschine mit geradliniger Strickkanteo Bin Kleidungsstück mit den vorstehend aufgeführten Merkmalen kann einen gesäumten Körperteil und zwei gesäumte Armteile haben, die beide mit dem Körperteil durch Achselhöhlennähte verbunden sind. Jeder Ärmelteil kann nur an
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seines unteren Rand oder an beiden Bändern gesäumt sein.
Die Torllegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren eun Herstellen eines Strickteils für ein Kleidungsstück, das einen gestrickten Ärmelteil und einen Bchlauchförmigen Körperteil aufweist, wobei der eine dieser Teile in direkter Fortsetzung und einstückig mit dem anderen Teil auf einer Strickmaschine (vorzugsweise einer Rundstrickmaschine) zum Stricken von Schlauchware hergestellt wird, und bei dem Aohaelhöhlennähte durch aufeinanderfolgende Schritte erzeugt werden, bei denen die Nadeln an zwei voneinander entfernten Stellen zeitweilig aufhören zu stricken, die zuletzt gestrickten Masohen jedoch halten, und von denen dann mindestens eine, vorzugsweise jede, wieder auf Stricken geschaltet wird, wobei diese Schritte fortschreitend durchgeführt werden«
Sie Erfindung wird sum besseren Verständnis nachstellend anhand der Zeichnung näher beschrieben·
Im einzelnen zeigen:
Pig. 1 eine Barstellung eines schlauchform!gen, gemäß der vorliegenden Erfindung gestrickten Kleidungeteile }
Pig. 2 eine stirnseitlge Ansicht dee in Figur 1 dargestellten Teile, ,^ORIGINAL
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Pig. 3 eine Seitenansicht des in Figur 1 dargestellten Teile;
Fig. 4 eine Darstellung, welche die Herstellung dee
Kleidungsstückes aus dem gestrickten Kleidungeteil zeigt;
Pig. 5 ein Diagramm, das die üadelaufteilung einer
Rundstrickmaschine sum Erzeugen des Kleidungsteile nach Figur 1 darstellt;
Fig. 6 ein abgewandeltes Kleidungsteil;
Fig. 7 eine Vorderansicht des Kleidungsteils nach Figur 6;
Fig. 8 eine Seitenansicht dee Kleidungeteile nach Figur 61
Fig. 9 ein sue dieeea Kleidungeteil gefertigtes Kleidungsstück;
Fig.10 ein drittes abgewandeltes Kleidungsteil;
Fig.11 eine Vorderansicht des Kleidungsteils nach Fig. 10j
Fig.12 eine Seitenansicht des Kleidungeteile nach
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Pig. 13 . ein aue diesem Kleidungeteil gefertigtes Kleidungsstück.
Das in Figur 1 dargestellte Strickteil 10 wird am "besten in einer Rundstrickmaschine mit unabhängigen Zungennadeln hergestellt, die einen in Figur 5 schematisch gezeigten Radelzylinder 11 und zwei Strick- und Fadenzuführstollen 12a, 12b aufweist, welch letztere jeweils mit Schloßteilen zum Stricken während einer Drehbewegung und einer Hin- und Herbewegung versehen sind, und welche Maschine außerdem mit einer an sich bekannten Einrichtung zum fortschreitenden Ausrichten der Nadeln in eine die Masche haltende Ruhestellung und zum fortlaufenden Steuern der Nadeln aus dieser Stellung zurück in den Strickvorgang versehen ist. Die Nadeln sind in zwei Gruppen 13a und 13b unterteilt. Das Diagramm zeigt die Nadeln jeweils zur Hälfte auf die beiden Gruppen aufgeteilt, doch kann dieses Verhältnis geändert werden. Jede dieser Gruppen weist außerdem Untergruppen Ua, Ha* und Hb1 Hb' von "nahtbildenden" Nadeln auf, die durch kleine Untergruppen 15a, 15b voneinander getrennt sind. Die Nadeln können in eine die Maschen haltende Ruhestellung dadurch gebracht werden, daß sie in eine obere oder in eine untere Ruhelauf -Schloßbahn geleitet werden; sie werden üblicherweise mittels Treibern in diese Ruhelaufbahnen und nachfolgend aus ihnen heraus gebracht, doch können auch andere Nadelaue wahlmechanismen bekannter Bauart, die nicht näher beschreiben zu werden brauchen, verwendet werden. BAD ORIGINAL
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Obgleich ein erfindungsgemäß ausgebildetes Strickteil vom einen oder anderen Ende her gestrickt werden kann, soll angenommen werden, daß das in Figur 1 dargestellte Strickteil von seinem unteren Ende her nach oben fortlaufend gestrickt wird. Das Stricken beginnt mit der Herstellung eines ringförmig gestrickten Rippenteiles oder Schlauchbundes 16 als Teil des Körperteiles 17 des Kleidungsstückes, Dieser Körperteil 17 wird durch umlaufendes Stricken mit allen Nadeln hergestellt, wobei beide Strick- und ZufUhrsysteme 12a und 12b bis zum Erreichen der Linie A-A eingesetzt sind. An dieser Stelle beginnt die Maschine hin- und hergehend zu stricken, und die Nadeln 13a stricken am System 12a und die Nadeln 13b am System 12b. Während diesem hin- und hergehenden Stricken werden die Nadeln fortlaufend in eine Ruhelauf-Schloßbahn geleitet, wo sie eine die Naschen haltende Stellung einnehmen, wobei vom äußeren Ende einer jeden Untergruppe Ha, 14a1, 14b und 14bf he^einwärts gearbeitet wird, bis die Linie B-B erreicht ist, an welcher Stelle nur die Nadeln der Untergruppen 15a, 15b aktiv sind. Anschließend werden die Nadeln wieder fortlaufend aus der Ruhelauf-Schloßbahn in die Stricklaufbahn vom inneren Ende einer jeden Untergruppe Ha, 14a', 14b und 14b' nach auswärts geleitet, so daß die Zahl der strickenden Nadeln fortlaufend erhöht und dadurch das ersielte Gestrick wieder breiter wird, bis die Linie 0-0 erreicht ist, an welcher Stelle wieder alle Nadeln aktiv sind. Da jede Nadel aus einer
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die Hasche haltenden Ruhestellung in die Strickbewegung zurückgebracht wird, bildet sie ihre erste Masche durch die vorher gestrickte und auf ihr gehaltene Masche hindurch.
Auf diese Weise werden auf dem das Vorderteil und das Rückenteil bildenden Strickteil sich verengende Abschnitte 18 ausgebildet, die einstückig in sich erweiternde Abschnitte 19 Übergehen« Diese Teile sind durch Nahtlinien 20 verbunden, die am besten aus Figur 4 ersichtlich sind, jedoch in Figur 1 durch gestrichelte Linien angedeutet sind. Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß diese Nahtlinien diagonal au den Maschenstäbchen und den Maschenreihen einer jeden Seite des Strickteils verlaufene Auf diese Weise wird auf der Vorderseite und auf der Rückseite des Strickteils eine Tasche 28a, 28b gebildet, die einem Fersenteil oder Fußteil eines Strumpfes ο«dgl. ähnelt.
Wenn alle Nadeln auf der Höhe der Linie C-C wieder In den Strickvorgang eingeschaltet sind, wird wieder auf umlaufendes Stricken mit allen !fädeln und beiden Systemen 12a, 12b geschaltet, um das echlauchförmige Ärmelteil 21 zu stricken, das, falle erforderlich, in einem gerippten Manschettenband 22 enden kann. Damit ist das Stricken dieser besonderen Strickware beendet.
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Es können verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden« Sie Nähte 20 können eine beliebige bekannte Form haben. Beispielsweise können nach Beendigung des Minderns (d.h. im Bereich der Linie B-B) die in Ruhestellung befindlichen und die Haschen haltenden Nadeln Ha, Ha1, 14bf 14b1 zusammen in den Strickvorgang wieder einbezogen werden und ein. paar ringförmige Maschenreihen gestrickt werden. Anschließend können diese Nadeln wieder zusammen in die maschenhaltende Ruhestellung vor Beginn der Weiterung des Strickteils zurückgestellt werden,, Anstatt die beiden taschenartigen Teile gleichzeitig zu stricken, indem zwei Systeme 12a und 12b eingesetzt werden, können sie auch nacheinander unter Verwendung nur eines Stricksystemes hergestellt werden, indem der Nadelzylinder um 180° verstellt wird, nachdem ein Taschenteil gestrickt worden ist. Dieses Verfahren kann angewandt werden, wenn das Striokteil 17, 21 mit einem einzigen Stricksystem hergestellt wird.
Zur Fertigstellung des Kleidungsstücks wird der Ärmelteil 21 in Längsrichtung entlang der in Figur 4 mit der Bezugs ziffer 23 bezeichneten Hittellinie durchgeschnitten, eo daß zwei Ärmelteile 21a, 21b mit Schnitträndern an der Stelle 23 entstehen. Diese Ärraelteile werden dann in die aus Figur 4 ersichtliche Stellung in Raglanform ausgelegt} eine passende Halsöffnung 24 wird durch Einschneiden erzielt, und die Schnittränder jedes Ärmelteile wer-
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den entlang dem oberen Rand der Ärmel und Schultern bei 25 in Figur 4 zusammengenäht und ein passend geformter, nicht dargestellter Kragen durch Verketten eingesetzt.
Falle erwünscht, kann eine Führungslinie oder können Führungslinien für den Schnitt 23 beim Stricken des Ärmelteils 21 durch eine passende und sich in Richtung der Haschenstäbchen erstreckende Maschenbildung gestrickt ■werden.
Wenn der bezeichnete Ärmelteil 21 durchgeschnitten wird, kann vorteilhafterweise zuerst der Saum durchschnitten und das Teil einwärts entlang einer genau geraden Mittellinie (beispielsweise 23) vom äußeren Bundteil bis sum Kackenteil des Kleidungsstückes und dann zurück nach auswärts entlang einer anderen .Linie, die nahe bei und parallel zu der ersten verläuft, bis zum äußeren Ende des Bundteiles aufgeschnitten werden. Beim Schneidvorgang können die Ärmel so geformt werden, daß sie beispielsweise die aus Figur 4 ersichtliche/ zu ihrem Ende hin sich konisch verjüngende Form erhalten.
Zum Sohneiden und Säumen kann eine Maschine verwendet werden, die als "Jet-opening* oder "Jet-pocket-" Maschine bekannt ist. Der Strickschlauch wird gewendet und in die Maschine flach eingegeben. Die Maschine führt einen einzigen Schnitt entlang der Linie 2? durch beide Oeetrick-
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lagen des abgeflachten Schlauches aus und macht gleichzeitig zwei Ärmelsäume an beiden Schnitträndern, wobei jeder Ärmel saum die geschnittenen oder "rohen11 Ränder der beiden Geetricklagen eines der Ärmelteile verbindet» Das Kleidungsstück wird anschließend wieder gewendet, so daß die rechte Seite nach außen kommt und die Schnittränder auf die Innenseite der Ärmel gelangen.
Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel wird der Ärmelteil 21 nicht durch Hundstricken sondern durch ein hin- und hergehendes Stricken hergestellt, so daß zwei Bereiche des Ärmelteils mit gesäumten Enden entstehen. Diese gesäumten Enden können durch die Verwendung von Treibern oder anderen Nadelauewahlmechanismen gemustert werden. Dabei können diese gesäumten oder umrandeten Ärmelbereiche einer auf der Vorderseite und einer auf der Rückseite des Strickteils liegen und anschließend entsprechend der Linie 23 in Figur 4 durchgeschnitten werden. In dieeem Falle erhalten die Ärmel Schnittränder, die entlang einer der Linie 25 in Figur 4 entsprechenden Linie zusammengenäht werden, und gesäumte Bänder, die entlang des unteren Randes der Ärmel zusammengenäht werden. Die beiden gesäumten !Teile des Ärmelteiles können aber auch entsprechend den Seiten des Stri ckteiles verlaufen, so daß ihre gesäumten Enden zentral zu dem Strickteil gemäß Figur 1 verlaufen, in welchem Falle dann die gesäumten Ränder entsprechend der Linie 25 in
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Figur 4 zusammengenäht werden. Sie zum Stricken dieser Ärmelteile verwendeten Nadeln sollten so ausgewählt werden, daß die Ärmel, wenn zusammengenäht, richtig angeordnet und bemessen sind.
Bei einer anderen, in den Figuren 6 bis 9 mit der Bezüge« ziffer 26 bezeichneten Art der Ausbildung der Nähte wird das Eundstricken des Körperteiles 17 bis zur Linie D-I fortgeführt. An dieser Stelle werden dann alle zur Bildung der tasohenförmigen Teile verwendeten Nadeln 14a, 14a', 14b, 14b1 zusammen in die maschenhaltende Ruhestellung überführt„ Anschließend beginnt das Hin- und Herstricken, und diese Nadeln werden fortlaufend wieder in den Strickprozess einbezogen, bis die Linie E-S erreicht wird, an der alle Nadeln wieder aktiv sind und die Erzeugung des Ärmelteiles 21, wie bereits beschrieben, fortgeführt wird«
Die entstehenden Nähte 26 erstrecken sich in Richtung der Haschenreihen des Körperteiles 17 und diagonal zu den Haschenstäbchen und Haschenreihen des Ärmelteiles 21. Die Taschenteile sind in Figur 8 mit den Bezugsziffern 28c, 28d bezeichnet.
Eine Umkehrung dieser Ausführungsform ist in den Figuren 10-13 dargestellt. Das Körperteil wird mit allen Nadeln bis zur Linie A-A gestrickt. Dann beginnt das HIn-
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und Herstricken, und die die Taschen bildenden Nadeln werden fortlaufend in die maschenhaltende Buhelage bis zum Erreichen der Linie- B«~B bewegt» Anschließend werden die Nadeln alle zusammen wieder in den Strickvorgang einbezogen und der Ärmelteil 23 fertiggestricktDie auf diese Weise erzielten Nähte verlaufen diagonal zu den Maschenstäbchen und Maschenreihen des Körperteils 17f aber in Richtung der Maschenreihen des Ärmelteils 23° Die gebildeten Taschen sind in Figur 12 mit 28e und 28f bezeichnet.
Es ist bereits erwähnt worden, daß getrennte Strickteile, das eine fUr das Vorderteil und eines für das Rückenteil des Kleidungestückes, jeweils mit gesäumten Rändern auf einer Strickmaschine mit einer geradlinigen Nadelreihe hergestellt werden können. Obgleich die anhand der Zeichnung beschriebenen Strickteile als auf einer Rundstrickmaschine hergestellt bezeichnet worden sind, gelten diese Zeichnungen auch für Strickteile mit gesäumten Rändern·
Bei allen Strickteilen, Kleidungsstücken und Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verlaufen die Achselhöhlennähte vorzugsweise in wesentlichen entlang der Haielinie. Aus Figur 4 ist ersichtlich., daß die Achselhöhlennähte 20 einwärts zu dem Schnittrand 24 für die Haieöffnung verlaufen.
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Claims (1)

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P 1014 P
Patentansprüche
1, Gestricktes Kleidungsstück, beispielsweise Sweater» Jumper, Pullover o.dgl. mit Ärmeln, oder Strickteil zur Erzeugung eines solchen Kleidungsstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Ärmel (21a, 21b) einstückig mit dem Körperteil (17) des Kleidungsstücks über Achselhöhlennähte (20) hergestellt sind.
* Kleidungsstück oder Strickteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähte (20) diagonal zu den Maschenstäbchen und Masohehreihen dee Xrmelteils (21) und des Körperteils (20) verlaufen.
3« Kleidungsstück oder Striokteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bähte,*· auf einer Seite dee Stricktellee In Richtung der Maschenreihen und auf der anderen Seite diagonal zu den Maschenstäbchen und Maschenreihen des Striokteils verlaufen·
ο Kleidungsstück oder Striokteil nach einem oder »ehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß da« Körperteil (17) als nahtloser Schlauch gestrickt 1st.
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5. Kleidungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ärmel (21a, 21b) entlang seines oberen Randes (25) zusammengenäht istο
ο Kleidungsstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Xrmelnähte Schnittränder des Xrmelteils miteinander verbinden.
7. Kleidungsstück nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Ärmelnähte gesäumte Händer des Xrmelteils miteinander verbinden·
8. Strickteil nach Anspruch '4, dadurch gekennzeichnet, daß der Xrmelteil (21) als nahtloser Schlauch gestrickt ist·
9« Kleidungsstück nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Vorderteil und einem Rückenteil besteht, ron denen jedes Achselhöhlennähte (26,27) aufweist, und daS die beiden Teile entlang der Seiten und entlang dem oberen Rand und dem unteren Rand der Arme (21a, 21b) «usammengenäht sind«
10. Strickteil für ein Kleidungsstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ein gesäumtes Körperteil (17) und zwei gesäumte Ärmelteile (21a, 21b)
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aufweist, und jedes Xrmelteil mit dem Körperteil Über eine Aohaelhöhlennaht verbunden let.
11. Strickteil nach Anspruch 1OV dadurch gekenneeichnetf dad Jedes Irmelteil (21a, 21b) nur an seinem unteren Rand gesäumt ist.
12» StricktBil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ärmelteil (21a, 21b) an beiden Rändern gesäumt 1st.
13. Verfahren sum Herstellen eines Striokteiles oder eines Kleidungsstücke nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennsaichnet, daß es das Stricken eines die Ärmel bildenden Teiles (21) und eines schlauchförmigen Körperteiles (17) umfaßt, die beide unmittelbar aufeinanderfolgend und miteinander zusammenhangend auf einer Strickmaschine (vorzugsweise einer Rundstrickmaschine) hergestellt werden, die »um Herstellen von Schlauchware ausgebildet 1st, und daß die Achselhuhlennähte (20,26,27) durch aufeinanderfolgende Arbeltsgänge hergestellt werden, bei denen die Nadeln an jeder von awei voneinander entfernten Stellen seitweilig in eine Stellung gebracht werden, in welcher sie nicht mehr stricken, aber die ssuletst gestrickte Nasche halten, und sie an-
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schließend wieder in den Strickprozess einbezogen werden, wobei mindestens einer, Torzugsweise jeder, dieser Arbeitsgänge fortschreitend ausgeführt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ärmelteil (21) schlauchförmig gestrickt wird ο
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ärmelteil durch Hin- und Herstricken zu zwei einzelnen A'rmelteilen (21a, 21b) ausgebildet wird»
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DE1965W0038608 1964-02-28 1965-02-23 Verfahren zur Herstellung eines gestrickten Kleidungsstückes Expired DE1460030C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB836264A GB1094103A (en) 1964-02-28 1964-02-28 Improved method of producing knitted garments with sleeves

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1460030A1 true DE1460030A1 (de) 1972-04-06
DE1460030B2 DE1460030B2 (de) 1977-09-01
DE1460030C3 DE1460030C3 (de) 1981-07-23

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DE1965W0038608 Expired DE1460030C3 (de) 1964-02-28 1965-02-23 Verfahren zur Herstellung eines gestrickten Kleidungsstückes

Country Status (3)

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DE (1) DE1460030C3 (de)
FR (1) FR1426522A (de)
GB (1) GB1094103A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20101846U1 (de) * 2001-02-03 2001-08-16 Beyrer, Uta, 86179 Augsburg Nahtloser Armstrumpf

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Also Published As

Publication number Publication date
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FR1426522A (fr) 1966-01-28
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