DE1458570C - Resonanzschwingvorrichtung - Google Patents
ResonanzschwingvorrichtungInfo
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Description
F ig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 3-3 in Fig. 2,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F ig. 2.
Eine Rinne 10, die aus Seitenwänden 11 und 12, sowie einem Boden 13 besteht, ist an ihren Ecken
mittels Federn 16, 17 auf einem ortsfesten Grundrahmen 15 gelagert. Die federnde Lagerung erlaubt eine
Bewegung der Rinne 10 Richtung des Pfeiles A, d. h. in Arbeitsrichtung, in der die Antriebskraft des
schwmgungserzeugenden Unwuchtantriebs eingeleitet wird. Der Unwuchtantrieb wird von einem Elektromotor
20 mit an beiden Wellenenden angeordneten, gleichsinnig wirkenden Exzentergewichten 21, 22 gebildet.
Der Motor 20 steht über energiespeichernde Gummifederelemente 23, 24 mit der Rinne 10 in
Verbindung. Das Resonanzschwingsystem besteht also aus den beiden gegeneinander schwingenden
und durch die Gummifederelemente 23, 24 miteinander verbundenen Massen, d. h. der Masse des Motors
20 und der Masse der Rinne 10 einschließlich jeweils daran befestigter Teile.
Die Gummifederelemente 23, 24 sind toroidförmig ausgebildet. Vom Unwuchtantrieb werden über
sie Scherkräfte in Arbeitsrichtung/4 übertragen,
während die anders gerichteten Kräfte von ihnen aufgenommen werden, wobei sie auf Torsion beansprucht
werden.
Zur Befestigung des schwingungserzeugenden Antriebs an der Rinne 10 dient eine an deren Unterseite
angeordnete Rahmenkonstruktion 25, 26, 27, 28, von der aus sich ein Seitenplattenpaar 30, 31 in Arbeitsrichtung A nach unten erstreckt. Die Seitenplatten
30, 31 sind mittels eines L-förmigen Querträgers 32, der, wie später beschrieben, noch einem weiteren
Zweck dient, gegeneinander versteift. Der Motor 20 ist mit Halterungen 35, 36 verstellbar an Flanschen
40 eines sich zwischen den Seitenplatten 30, 31 erstreckenden Rohres 37 befestigt. Die Verstellbarkeit
zum Zwecke des Ausrichtens des Motors 20 in Arbeitsrichtung A ist durch Schlitzlöcher 41 in den
Flanschen 40 gegeben, durch die sich Befestigungsschrauben 42 erstrecken. An jedem Ende des Rohres
37 ist eine Platte 45 angeschweißt, die als innere Anlagefläche für die toroidförmigen Gummifederelemente
23 bzw. 24 dient. Die Befestigung der Gummifederelemente ist auf beiden Seiten gleich, so daß
hier nur auf eine Seite Bezug genommen wird. Die Seitenplatte 31 (siehe F i g. 4) ist mit einer kreisförmigen
Öffnung 50 versehen, in die das Gummifederelement 24 hineinragt. Eine Abdeckplatte 51 ist mittels
eines Bolzens 52, der sich koaxial durch das Rohr 37 erstreckt, und einer Mutter 53 gegen das
Gummifederelement 24 gezogen. Die nach innen gerichtete Bewegung der Abdeckplatte 51 beim Anziehen
der Mutter 53 wird durch eine Abstandshülse 54, die den Bolzen 52 umgibt, begrenzt.
Zur Veränderung der Federkonstante des Gesamtsystems ist eine zusätzliche, in Arbeitsrichtung wirkende
variable pneumatische Federung zwischen den erregten Massen vorgesehen. Luftfederbälge 60, 61,
die sich an dem bereits erwähnten Querträger 32 abstützen, sind an einem U-Eisen 62 angeordnet, das
mit Halterungen 63 und 64 verstellbar an den Flanschen 40 am Rohr 37 befestigt ist. Die Flansche 40
weisen Schlitzlöcher 65 auf, durch die Befestigungsschrauben 66 für die Halterungen 63, 64 geführt
sind. Die pneumatischen Federn, d. h. die Luftfederbälge 60, 61, sind über Einlasse 69 bzw. 70 mit einer
Leitung 68 verbunden, durch die Druckluft zugeführt werden kann. Sofern die Federbälge drucklos sind,
wird die Federkonstante des Systems praktisch nicht beeinflußt. Mit Erhöhung des Luftdrucks wird der
Arbeitshub der Förderrinne verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1 2
die frei schwingende Masse des elektromagnetischen
Patentansprüche: Schwingungserregers nicht nur in Richtung der Nutz
schwingachse schwingen kann, sondern auch in ir-
I. Resonanzschwingvorrichtung mit zwei ge- gendeiner Richtung quer dazu.
geneinander schwingenden, durch einen schwin- 5 Aus der deutschen Patentschrift 976 405 ist ein
gungserzeugenden Antrieb erregten Massen, die Unwuchtrüttler mit einem in einem metallischen Tragdurch
energiespeichernde Gummifederelemente, lager pendelnd gelagerten und elastisch gefesselten
die Scherkräfte in Arbeitsrichtung übertragen, Schwingungserzeuger bekannt. Zur elastischen Fessemiteinander
verbunden sind, dadurch ge- lung dient dabei ein neben dem Traglager koaxial kennzeichnet, daß in an sich bekannter io zur Pendelwelle auf dieser befestigter, nur auf Tor-Weise
als Schwingungserzeuger ein Unwuchtan- sion beanspruchter Gummikörper, der außen am
trieb vorgesehen ist, der von einem Elektromotor Schwingungserzeuger befestigt ist. Die Pendellage-(20)
mit an beiden Wellenenden angeordneten, rung bewirkt bei derartigen Unwuchtrüttlern, daß die
gleichsinnig wirkenden Exzentergewichten (21, an der Unwuchtwelle auftretenden Zentrifugalkräfte
22) gebildet ist, und ferner daß die Gummifeder- 15 in zwei Komponenten zerlegt werden, von denen die
elemente (23, 24) toroidförmig ausgebildet und in eine als gerichtete Schwingung über das Pendellager
bezug auf den Schwingungserzeuger derart an- zur Wirkung kommt, während die dazu senkrechte
geordnet sind, daß sie den Erregerkräften in Ar- Komponente einen Pendelausschlag des Schwinbeitsrichtung
größere Steifheit entgegensetzen als gungserzeugers verursacht und unwirksam bleibt. Bei
in allen anderen Richtungen. 20 dem durch die deutsche Patentschrift 976 405 be-
2. Resonanzschwingvorrichtung nach An- kanntgewordenen Unwuchtrüttler ist zur Aufnahme
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zu- der unwirksamen Kraftkomponente aus Gründen des
sätzliche, in Arbeitsrichtung wirkende variable einfacheren Aufbaues, des geringeren Verschleißes
pneumatische Federung (60, 61) zwischen den er- und des kleineren Fertigungsaufwandes statt einer
regten Massen vorgesehen ist. 25 sonst üblichen Federfesselung eine elastische Fesse
lung mittels der nur auf Torsion beanspruchten
Gummikörper vorgesehen.
Ausgehend von dem hier beschriebenen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
Die Erfindung betrifft eine Resonanzschwingvor- 30 eine Resonanzschwingvorrichtung der eingangs berichtung
mit zwei gegeneinander schwingenden, schriebenen Art zu schaffen, bei der eine durch Umdurch
einen Schwingungserzeugenden Antrieb erreg- wucht erzeugte zirkuläre Antriebskraft in eine lineare
ten Massen, die durch energiespeichernde Gummi- umgewandelt wird, ohne daß dazu neben den enerfederelemente,
die Scherkräfte in Arbeitsrichtung giespeichernden Gummifederelementen verschleißbeübertragen,
miteinander verbunden sind. 35 haftete Lager oder Führungs- und Zwischenglieder
Bei derartigen Resonanzschwingvorrichtungen für den Schwingungserzeugenden Antrieb erforderwird
die kinetische Energie bei der Bewegungsverzö- Hch sind.
gerung bis zur Erreichung des Umkehrpunktes von Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
den Speicherfedern aufgenommen und nach Durch- löst, daß in an sich bekannter Weise als Schwinlaufen
des Umkehrpunktes wieder abgegeben und 4° gungserzeuger ein Unwuchtantrieb vorgesehen ist,
zur Beschleunigung der Massen benutzt. Der schwin- der von einem Elektromotor mit an beiden Wellengungserzeugende
Antrieb leistet dabei nur nützliche enden angeordneten, gleichsinnig wirkenden Ex-
und zur Überwindung der Energieverluste erforder- zentergewichten gebildet ist, und ferner daß die Gumliche
Arbeit. Es ist Ziel des Konstrukteurs, möglichst mifederelemente toroidförmig ausgebildet und in
eine lineare Antriebskraft zur Verfugung zu haben. 45 bezug auf den Schwingungserzeuger derart angeord-Bei
Resonanzschwingvorrichtungen der eingangs be- net sind, daß sie den Erregerkräften in Arbeitsrichschriebenen
Art mit elektromagnetischem Schwin- tung größere Steifheit entgegensetzen als in allen angungserzeuger,
wie durch die deutsche Patentschrift deren Richtungen.
861478 bekannt, ist die Antriebskraft im wesentli- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist zur Be-
chen linear. Anders verhält es sich bei Resonanz- 5° einflussung der Federkonstante des Schwinguhgssyschwingvorrichtungen,
bei denen als Erreger ein Un- stems eine zusätzliche, in Arbeitsrichtung wirkende
wuchtantrieb vorgesehen ist. Dort muß die zirkuläre variable pneumatische Federung zwischen den erreg-Antriebskraft
in eine lineare umgewandelt werden, so ten Massen vorgesehen.
daß zusätzliche Zwischenglieder, beispielsweise Len- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen
ker, zwischen dem Antrieb und dem angetriebenen 55 insbesondere darin, daß eine konstruktiv einfache
Nutzgerät erforderlich sind (deutsche Auslegeschrift Resonanzschwingvorrichtüng mit einem Unwuchtan-1
097 728). Durch die deutsche Auslegeschrift trieb geschaffen worden ist, die infolge der gleichzei-1
052 723 ist das Vorsehen eines Zwischengliedes tig als Lagerung für den Antrieb dienenden energiezwischen
einem elektromagnetischen Schwingungs- speichernden Gummifederelemente praktisch warerreger
und einem Nutzgerät bekannt. Dabei besteht 60 tungsfrei ist und zudem einen kompakten Aufbau
das Zwischenglied aus einem Blech oder Flacheisen, aufweist.
das in der Nutzschwingachse knick- und biegesteif, Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
quer dazu jedoch biegeweich ist. Mit dieser Ausbil- Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
dung soll erreicht werden, daß Koppelschwingungen beschrieben. Es zeigt
und die damit verbundene Gefahr des Auftretens von 65 F i g. 1 eine Seitenansicht der Resonanzschwing-Koppelstörresonanzen
zwischen dem Nutzgerät und vorrichtung, die als Förderrinne ausgebildet ist,
einem damit über Lenker verbundenen Leitträger un- F i g. 2 eine Schnittansicht gemäß der Linie 2-2 in
einem damit über Lenker verbundenen Leitträger un- F i g. 2 eine Schnittansicht gemäß der Linie 2-2 in
terbunden werden, die ihre Ursache darin haben, daß Fig. 1,
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0036965 | 1963-02-01 | ||
| DEG0036965 | 1963-02-01 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1458570A1 DE1458570A1 (de) | 1969-03-06 |
| DE1458570B2 DE1458570B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1458570C true DE1458570C (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=
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