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DE1458570C - Resonanzschwingvorrichtung - Google Patents

Resonanzschwingvorrichtung

Info

Publication number
DE1458570C
DE1458570C DE19631458570 DE1458570A DE1458570C DE 1458570 C DE1458570 C DE 1458570C DE 19631458570 DE19631458570 DE 19631458570 DE 1458570 A DE1458570 A DE 1458570A DE 1458570 C DE1458570 C DE 1458570C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vibration
drive
resonance
energy
unbalance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19631458570
Other languages
English (en)
Other versions
DE1458570A1 (de
DE1458570B2 (de
Inventor
Albert Barrington Thorn son Marvin G Prospect Heights 111 Musschoot (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Kinematics Corp
Original Assignee
General Kinematics Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Kinematics Corp filed Critical General Kinematics Corp
Publication of DE1458570A1 publication Critical patent/DE1458570A1/de
Publication of DE1458570B2 publication Critical patent/DE1458570B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1458570C publication Critical patent/DE1458570C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

F ig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 3-3 in Fig. 2,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F ig. 2.
Eine Rinne 10, die aus Seitenwänden 11 und 12, sowie einem Boden 13 besteht, ist an ihren Ecken mittels Federn 16, 17 auf einem ortsfesten Grundrahmen 15 gelagert. Die federnde Lagerung erlaubt eine Bewegung der Rinne 10 Richtung des Pfeiles A, d. h. in Arbeitsrichtung, in der die Antriebskraft des schwmgungserzeugenden Unwuchtantriebs eingeleitet wird. Der Unwuchtantrieb wird von einem Elektromotor 20 mit an beiden Wellenenden angeordneten, gleichsinnig wirkenden Exzentergewichten 21, 22 gebildet. Der Motor 20 steht über energiespeichernde Gummifederelemente 23, 24 mit der Rinne 10 in Verbindung. Das Resonanzschwingsystem besteht also aus den beiden gegeneinander schwingenden und durch die Gummifederelemente 23, 24 miteinander verbundenen Massen, d. h. der Masse des Motors 20 und der Masse der Rinne 10 einschließlich jeweils daran befestigter Teile.
Die Gummifederelemente 23, 24 sind toroidförmig ausgebildet. Vom Unwuchtantrieb werden über sie Scherkräfte in Arbeitsrichtung/4 übertragen, während die anders gerichteten Kräfte von ihnen aufgenommen werden, wobei sie auf Torsion beansprucht werden.
Zur Befestigung des schwingungserzeugenden Antriebs an der Rinne 10 dient eine an deren Unterseite angeordnete Rahmenkonstruktion 25, 26, 27, 28, von der aus sich ein Seitenplattenpaar 30, 31 in Arbeitsrichtung A nach unten erstreckt. Die Seitenplatten 30, 31 sind mittels eines L-förmigen Querträgers 32, der, wie später beschrieben, noch einem weiteren Zweck dient, gegeneinander versteift. Der Motor 20 ist mit Halterungen 35, 36 verstellbar an Flanschen 40 eines sich zwischen den Seitenplatten 30, 31 erstreckenden Rohres 37 befestigt. Die Verstellbarkeit zum Zwecke des Ausrichtens des Motors 20 in Arbeitsrichtung A ist durch Schlitzlöcher 41 in den Flanschen 40 gegeben, durch die sich Befestigungsschrauben 42 erstrecken. An jedem Ende des Rohres 37 ist eine Platte 45 angeschweißt, die als innere Anlagefläche für die toroidförmigen Gummifederelemente 23 bzw. 24 dient. Die Befestigung der Gummifederelemente ist auf beiden Seiten gleich, so daß hier nur auf eine Seite Bezug genommen wird. Die Seitenplatte 31 (siehe F i g. 4) ist mit einer kreisförmigen Öffnung 50 versehen, in die das Gummifederelement 24 hineinragt. Eine Abdeckplatte 51 ist mittels eines Bolzens 52, der sich koaxial durch das Rohr 37 erstreckt, und einer Mutter 53 gegen das Gummifederelement 24 gezogen. Die nach innen gerichtete Bewegung der Abdeckplatte 51 beim Anziehen der Mutter 53 wird durch eine Abstandshülse 54, die den Bolzen 52 umgibt, begrenzt.
Zur Veränderung der Federkonstante des Gesamtsystems ist eine zusätzliche, in Arbeitsrichtung wirkende variable pneumatische Federung zwischen den erregten Massen vorgesehen. Luftfederbälge 60, 61, die sich an dem bereits erwähnten Querträger 32 abstützen, sind an einem U-Eisen 62 angeordnet, das mit Halterungen 63 und 64 verstellbar an den Flanschen 40 am Rohr 37 befestigt ist. Die Flansche 40 weisen Schlitzlöcher 65 auf, durch die Befestigungsschrauben 66 für die Halterungen 63, 64 geführt sind. Die pneumatischen Federn, d. h. die Luftfederbälge 60, 61, sind über Einlasse 69 bzw. 70 mit einer Leitung 68 verbunden, durch die Druckluft zugeführt werden kann. Sofern die Federbälge drucklos sind, wird die Federkonstante des Systems praktisch nicht beeinflußt. Mit Erhöhung des Luftdrucks wird der Arbeitshub der Förderrinne verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2
die frei schwingende Masse des elektromagnetischen
Patentansprüche: Schwingungserregers nicht nur in Richtung der Nutz
schwingachse schwingen kann, sondern auch in ir-
I. Resonanzschwingvorrichtung mit zwei ge- gendeiner Richtung quer dazu.
geneinander schwingenden, durch einen schwin- 5 Aus der deutschen Patentschrift 976 405 ist ein gungserzeugenden Antrieb erregten Massen, die Unwuchtrüttler mit einem in einem metallischen Tragdurch energiespeichernde Gummifederelemente, lager pendelnd gelagerten und elastisch gefesselten die Scherkräfte in Arbeitsrichtung übertragen, Schwingungserzeuger bekannt. Zur elastischen Fessemiteinander verbunden sind, dadurch ge- lung dient dabei ein neben dem Traglager koaxial kennzeichnet, daß in an sich bekannter io zur Pendelwelle auf dieser befestigter, nur auf Tor-Weise als Schwingungserzeuger ein Unwuchtan- sion beanspruchter Gummikörper, der außen am trieb vorgesehen ist, der von einem Elektromotor Schwingungserzeuger befestigt ist. Die Pendellage-(20) mit an beiden Wellenenden angeordneten, rung bewirkt bei derartigen Unwuchtrüttlern, daß die gleichsinnig wirkenden Exzentergewichten (21, an der Unwuchtwelle auftretenden Zentrifugalkräfte 22) gebildet ist, und ferner daß die Gummifeder- 15 in zwei Komponenten zerlegt werden, von denen die elemente (23, 24) toroidförmig ausgebildet und in eine als gerichtete Schwingung über das Pendellager bezug auf den Schwingungserzeuger derart an- zur Wirkung kommt, während die dazu senkrechte geordnet sind, daß sie den Erregerkräften in Ar- Komponente einen Pendelausschlag des Schwinbeitsrichtung größere Steifheit entgegensetzen als gungserzeugers verursacht und unwirksam bleibt. Bei in allen anderen Richtungen. 20 dem durch die deutsche Patentschrift 976 405 be-
2. Resonanzschwingvorrichtung nach An- kanntgewordenen Unwuchtrüttler ist zur Aufnahme spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zu- der unwirksamen Kraftkomponente aus Gründen des sätzliche, in Arbeitsrichtung wirkende variable einfacheren Aufbaues, des geringeren Verschleißes pneumatische Federung (60, 61) zwischen den er- und des kleineren Fertigungsaufwandes statt einer regten Massen vorgesehen ist. 25 sonst üblichen Federfesselung eine elastische Fesse
lung mittels der nur auf Torsion beanspruchten
Gummikörper vorgesehen.
Ausgehend von dem hier beschriebenen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
Die Erfindung betrifft eine Resonanzschwingvor- 30 eine Resonanzschwingvorrichtung der eingangs berichtung mit zwei gegeneinander schwingenden, schriebenen Art zu schaffen, bei der eine durch Umdurch einen Schwingungserzeugenden Antrieb erreg- wucht erzeugte zirkuläre Antriebskraft in eine lineare ten Massen, die durch energiespeichernde Gummi- umgewandelt wird, ohne daß dazu neben den enerfederelemente, die Scherkräfte in Arbeitsrichtung giespeichernden Gummifederelementen verschleißbeübertragen, miteinander verbunden sind. 35 haftete Lager oder Führungs- und Zwischenglieder
Bei derartigen Resonanzschwingvorrichtungen für den Schwingungserzeugenden Antrieb erforderwird die kinetische Energie bei der Bewegungsverzö- Hch sind.
gerung bis zur Erreichung des Umkehrpunktes von Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
den Speicherfedern aufgenommen und nach Durch- löst, daß in an sich bekannter Weise als Schwinlaufen des Umkehrpunktes wieder abgegeben und 4° gungserzeuger ein Unwuchtantrieb vorgesehen ist, zur Beschleunigung der Massen benutzt. Der schwin- der von einem Elektromotor mit an beiden Wellengungserzeugende Antrieb leistet dabei nur nützliche enden angeordneten, gleichsinnig wirkenden Ex- und zur Überwindung der Energieverluste erforder- zentergewichten gebildet ist, und ferner daß die Gumliche Arbeit. Es ist Ziel des Konstrukteurs, möglichst mifederelemente toroidförmig ausgebildet und in eine lineare Antriebskraft zur Verfugung zu haben. 45 bezug auf den Schwingungserzeuger derart angeord-Bei Resonanzschwingvorrichtungen der eingangs be- net sind, daß sie den Erregerkräften in Arbeitsrichschriebenen Art mit elektromagnetischem Schwin- tung größere Steifheit entgegensetzen als in allen angungserzeuger, wie durch die deutsche Patentschrift deren Richtungen.
861478 bekannt, ist die Antriebskraft im wesentli- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist zur Be-
chen linear. Anders verhält es sich bei Resonanz- 5° einflussung der Federkonstante des Schwinguhgssyschwingvorrichtungen, bei denen als Erreger ein Un- stems eine zusätzliche, in Arbeitsrichtung wirkende wuchtantrieb vorgesehen ist. Dort muß die zirkuläre variable pneumatische Federung zwischen den erreg-Antriebskraft in eine lineare umgewandelt werden, so ten Massen vorgesehen.
daß zusätzliche Zwischenglieder, beispielsweise Len- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen
ker, zwischen dem Antrieb und dem angetriebenen 55 insbesondere darin, daß eine konstruktiv einfache Nutzgerät erforderlich sind (deutsche Auslegeschrift Resonanzschwingvorrichtüng mit einem Unwuchtan-1 097 728). Durch die deutsche Auslegeschrift trieb geschaffen worden ist, die infolge der gleichzei-1 052 723 ist das Vorsehen eines Zwischengliedes tig als Lagerung für den Antrieb dienenden energiezwischen einem elektromagnetischen Schwingungs- speichernden Gummifederelemente praktisch warerreger und einem Nutzgerät bekannt. Dabei besteht 60 tungsfrei ist und zudem einen kompakten Aufbau das Zwischenglied aus einem Blech oder Flacheisen, aufweist.
das in der Nutzschwingachse knick- und biegesteif, Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
quer dazu jedoch biegeweich ist. Mit dieser Ausbil- Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher dung soll erreicht werden, daß Koppelschwingungen beschrieben. Es zeigt
und die damit verbundene Gefahr des Auftretens von 65 F i g. 1 eine Seitenansicht der Resonanzschwing-Koppelstörresonanzen zwischen dem Nutzgerät und vorrichtung, die als Förderrinne ausgebildet ist,
einem damit über Lenker verbundenen Leitträger un- F i g. 2 eine Schnittansicht gemäß der Linie 2-2 in
terbunden werden, die ihre Ursache darin haben, daß Fig. 1,
DE19631458570 1963-02-01 1963-02-01 Resonanzschwingvorrichtung Expired DE1458570C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG0036965 1963-02-01
DEG0036965 1963-02-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1458570A1 DE1458570A1 (de) 1969-03-06
DE1458570B2 DE1458570B2 (de) 1972-11-09
DE1458570C true DE1458570C (de) 1973-06-07

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