DE1457401C - Vorrichtung zum Reinigen von Haarkammen und von kammahnlich flach ausgebildeten Haarbürsten - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Haarkammen und von kammahnlich flach ausgebildeten HaarbürstenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Haarkämmen und von kammähnlich flach
ausgebildeten Haarbürsten, bestehend aus einem mittels eines Deckels verschließbaren, Waschflüssigkeit
aufnehmenden Behälter mit in diesem unterhalb des Deckels im Bereich einer in diesem vorgesehenen
schlitzförmigen Durchbrechung zum senkrechten Einführen des Kammes angeordneten horizontalachsigen
und zylindrischen Bürsten, die parallel zueinander liegen, die paarweise in in gleichen Horizontalebenen liegenden Schlitzen von Behältereinsätzen gelagert
sind, sowie mit den Borsten unterhalb des achsparallelen Deckelschlitzes ineinandergreifen.
. Zum Reinigen von Haarkämmen und Bürsten ist nach der deutschen Auslegeschrift 1077 398 eine Vorrichtung bekannt, die aus einem Halter mit zwei ; parallel zueinander angeordneten Bürsten besteht, deren Anordnung so getroffen ist, daß sich die Borsten der Bürsten überschneiden. Die Achsen der Bürsten sind jedoch nicht quer zur Achslängsrichtung in den Lagern am Halter verschiebbar.
. Zum Reinigen von Haarkämmen und Bürsten ist nach der deutschen Auslegeschrift 1077 398 eine Vorrichtung bekannt, die aus einem Halter mit zwei ; parallel zueinander angeordneten Bürsten besteht, deren Anordnung so getroffen ist, daß sich die Borsten der Bürsten überschneiden. Die Achsen der Bürsten sind jedoch nicht quer zur Achslängsrichtung in den Lagern am Halter verschiebbar.
Ferner ist nach der deutschen Patentschrift 056 eine Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren
von Kämmen bekannt, bei der in einem geschlossenen Behälter in eine desinfizierende Flüssigkeit
eintauchende Bürsten angeordnet sind. Bei dieser Vorrichtung wird der zu reinigende Kamm mittels
einer im Deckel des Behälters geführten Halterung in den Behälter so eingesetzt, daß der Kamm
zwischen den ineinandergreifenden Borsten der beiden Bürsten zu liegen kommt. Der Kamm wird hier
nicht bewegt, sondern das Reinigen des Kammes wird durch Rotation der Bürsten bewirkt. Diese Vorrichtung
ist mit Mangeln behaftet: Eine Reinigung eines Kammes ist nur dann durchführbar, wenn die
Drehrichtung der Bürsten von dem Kammrücken zu den Zahnspitzen verläuft. . ·
Die Umkehrung der Drehrichtung der Bürsten bewirkt nämlich die Herausführung des Kammes aus
ίο dem Einführungsschlitz. Ferner besteht keine Möglichkeit,
■■. den Bürstenanpreßdruck zu verändern. Auch Kämme, die langer bemessen sind als der Behälter, können nicht gereinigt werden.
Nach der schweizerischen Patentschrift 119 584
Nach der schweizerischen Patentschrift 119 584
is ist eine Reinigungsvorrichtung für Kämme bekannt,
die aus einem federnden U-förmigen Bügel mit an den freien Bügelenden angeordneten Bürsten besteht.
Die Reinigung eines Kammes erfolgt nicht durch Bewegen des Kammes in dessen Längsrichtung, sondern
ao durch die abziehende Bewegung der Reinigungsvorrichtung von dem zu reinigenden Kamm, oder durch
abziehende Bewegungen des Kammes von der Reinigungsvorrichtung. Hierzu wird der zu reinigende
Kamm zwischen die beiden Bürsten eingeführt, die
as durch Zusammendrücken der beiden Bügelenden von
Hand auf dem Kamm zur Anlage gebracht werden. Das Reinigen der Kämme erfolgt abschnittsweise.
Der jeweils gereinigte Kammabschnitt entspricht der Länge der Bürsten. Es ist daher erforderlich, daß
das Reinigungsgerät mehrmals angesetzt werden muß.
Darüber hinaus ist nach der USA.-Patentschrift 2700782 auch eine Reinigungsvorrichtung für
Kämme bekanntgeworden, bei der jeweils zwei Bürstenpaare übereinanderliegend in einem Gehäuse angeordnet
sind. Die Achsen der Bürsten eines jeden Bürstenpaares sind mit ihren Enden in quer zur Bürstenlängsrichtung
in den Gehäusewandungen ausgebildeten Schlitzen gehalten und in diesen verschiebbar.
Die Bürsten stehen jedoch nicht unter der Einwirkung von Federn, die die Bürsten gegeneinanderpressen.
Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zum Reinigen von Haarkämmen und
von kammähnlich ausgebildeten Bürsten zu schaffen, mittels der Kämme unterschiedlicher Größe, Stärke·
und Länge mit gleich gutem Erfolg gereinigt werden können. Hierzu ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung
zum Reinigen von Haarkämmen der eingangs beschriebenen Art in der Weise ausgebildet,
daß die Achsen der zylindrischen Bürsten mittels quer zur Bürstenlängsrichtung horizontal wirkenden
und die freien Achsenden beaufschlagenden Federn gegeneinander verschiebbar sind, die in den Schlitzen
angeordnet sind und die die Bürsten in ihren äußeren Endstellungen begrenzen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Lager für die Achsen der Bürsten in den Schlitzen
eines in den Behälter einschiebbaren und in dessen oberen Abschnitt mittels Nocken und Federn gehaltenen
geschlossenen Rahmens angeordnet.
In der Zeichnung sind Erfindungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen in einer schaubildlichen Ansicht,
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig.2 den in den Behälter einsetzbaren Rahmen
mit den Bürsten in einer Ansicht von oben,
F i g. 3 und 4 einen senkrechten Schnitt durch den
Rahmen gemäß Linie III-III in Fig.2 mit unterschiedlichen
Bürstenstellungen, ;
F i a. 5 den Behälter mit eingeführtem Kamm in einenfsenkrechten Schnitt,
F i g. 6 eine senkrechte Schnittdarstellung des Behälters mit profiliertem Deckel und
Fig.7 einen Behälter mit zwei Bürstenpaaren in einem senkrechten Schnitt.
Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 besteht die Vorrichtung zum Reinigen
von Kämmen aus einem Behälter 10, der der Form eines Prismas mit rechteckiger Grundfläche entspricht.
Der Behälter 10 ist mittels eines Deckels 11 verschließbar, der mittig eine schlitzförmige Durchbrechung
12 aufweist, die so bemessen ist, daß auch Kämme unterschiedlicher Breite und Stärke eingeführt
werden können. Der Behälter 10 und der Dekkel 11 bestehen vorteilhafterweise aus Kunststoffen;
beide Teile können nach dem Spritzgußverfahren hergestellt sein. Auch andere Werkstoffe können zur ao
Anwendung gelangen. Da der Behälter 10 zur Aufnahme von Waschflüssigkeit ausgebildet ist, kommen
nur korrosionsbeständige Werkstoffe zur Verwendung.
Im oberen Abschnitt des" Behälterinnenraumes ist as
ein in an sich bekannter Weise Bürsten 13, 14 tragender Rahmen 15 eingeschoben, der mittels Haltenocken
16, 17 in dem Behälter 10 gehalten ist. Mittels an der Behälterinnenwandung angeordneter Federn
18,19 ist der Rahmen 15 gegen ein unbeabsichr tigtes Herausziehen aus dem Behälter 10 gesichert.
Soll der Rahmen 15 mit den Bürsten 13, 14 zu deren Reinigung aus dem Behälter 10 herausgenommen
werden, so werden lediglich die Federn 18, 19 an die Behälterwandung gedrückt. Der Rahmen 15 mit den
Bürsten 13,14 kann dann mühelos aus dem Behälter 10 herausgezogen werden (F i g. 5).
Die Bürstenachsen 20, 21 sind freifliegend in Lagern 22, 22' und 23, 23' gehalten. Die Lager sind an
den sich gegenüberliegenden Rahmenteilen 15', 15" in Schlitzen 26, 27, 26', 27' verschiebbar geführt. Als
Führungen für die Lager der Achsen 20, 21 können Führungsschienen vorgesehen sein. Es besteht jedoch
auch die Möglichkeit, die Rahmenteile 15, 15" doppelwandig auszubilden. In dem von den beiden Wandungeii
gebildeten Zwischenraum sind dann die Lager 22, 22', 23, 23' verschiebbar geführt. Die den
Bürsten 13, 14 zugekehrten Wandungsflächen der Rahmenteile 15', 15" sind dann mit den schlitzförmigen
Durchbrechungen 26, 27, 26', 27' versehen, durch die die freien Enden der Achsen 20, 21 der
Bürsten hindurchgeführt sind (F i g. 3).
Die in.den Rahmenteilen 15', 15" geführten Lager 22, 22', 23, 23' sind mittels Federn 24, 25 beaufschlagt.
Die Anordnung der Federn ist dabei so getroffen, daß die Bürstenachsen 20, 21 gegeneinander
bewegt werden. An Stelle von Schraubenfedera 24, 25 können auch andere federnde Elemente, z.B.
solche aus gummielastischen Werkstoffen, verwendet werden.
Um eine möglichst große Fläche des Kammes reinigen zu können, ist der Deckel 11 des Behälters 10
in seinem die schlitzförmige Durchbrechung 12 tragenden Deckelabschnitt mit einer etwa kreisbogenförmigen
Auswölbung 30 versehen, so daß die Durchbrechung 12 dicht oberhalb des Eingriffsbereiches
der Bürsten 13,14 zu liegen kommt (F i g. 6).
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen wird wie folgt verwendet:
Nach dem Einfüllen einer Waschflüssigkeit W, der auch ein Desinfektionsmittel beigefügt sein kann,
wird der Deckel 11 auf den Behälter 10 aufgesetzt. Der zu reinigende Kamm K wird durch die schlitzförmige
Durchbrechung 12 im Deckel 11 in den Behälter 10 eingeführt, und zwar so, daß der Kamm zwischen
den Bürsten 13, 14 zu liegen kommt. Durch mehrmaliges Hin- und Herbewegen des Kammes K
in Richtung des Pfeiles X wird der Kamm mittels der zwischen die Kammzinken eingreifenden Bürsten gereinigt.
Anschließend wird der Kamm herausgezogen und das noch nicht gereinigte Kämmende, das bisher
als Handhabe diente, in den Behälter zwischen die Bürsten 13,14 eingeführt (F i g. 5).
Durch die unter der Wirkung von Federn 24, 25 stehenden Lager der Bürstenachsen 20, 21 werden
die Bürsten 13, 14 an die Kammflächen gepreßt, so daß eine größtmögliche Reinigungswirkung erzielt
wird. Um die Reinigungswirkung noch zu erhöhen, kann unterhalb des im Rahmen 15 angeordneten
Walzenpaares ein weiteres Walzenpaar angeordnet sein (Fig.7). Die Walzen sind vorzugsweise auswechselbar,
so daß Bürsten mit unterschiedlicher Härte verwendet werden können. Dies ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn sehr verschmutzte Kämme gereinigt werden sollen, oder wenn Kämme
mit weit auseinanderstehenden Kammzinken verwendet werden.
Die verschiebbare Lagerung der Bürsten 13,14 ermöglicht
auch das Reinigen von kammähnlich flach ausgebildeten Haarbürsten. Diese werden jedoch
nach Abnehmen des Behälterdeckels 11 wie die Kämme zwischen die Bürsten 13, 14 so eingeführt,
daß die Borsten der Bürsten 13,14 zwischen die Borsten der zu reinigenden Haarbürste greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Haarkämmen und von kammähnlich flach ausgebildeten
Haarbürsten, bestehend aus einem mittels eines Deckels verschließbaren, Waschflüssigkeit aufnehmenden
Behälter mit in diesem unterhalb des Deckels im Bereich einer in diesem vorgesehenen
schlitzförmigen Durchbrechung zum senkrechten Einführen des Kammes angeordneten horizontalachsigen
und zylindrischen Bürsten, die parallel zueinander liegen, die paarweise in in gleichen
Horizontalebenen liegenden Schlitzen von Behältereinsätzen gelagert sind, sowie mit den Borsten
unterhalb des achsparallelen Deckelschlitzes ineinandergreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achsen (20, 21) der zylindrischen Bürsten (13, 14) mittels quer zur Bürstenlängsrichtung
horizontal wirkenden und die freien Achsenenden beaufschlagenden Federn
(24, 25) gegeneinander verschiebbar sind, die in den Schlitzen (26, 27, 26', 27') angeordnet sind
und die. die Bürsten (13, 14) in ihren äußeren Endstellungen begrenzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager (22, 22', 23, 23') für die Achsen (20, 21) in den Schlitzen (26, 27, 26',
27') eines in den Behälter (10) einschiebbaren und in dessen oberem Abschnitt mittels Nocken
(16, 17) und Federn (18, 19) gehaltenen geschlossenen Rahmens (15, 15', 15") angeordnet
sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0046983 | 1965-08-25 | ||
| DEF0046983 | 1965-08-25 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1457401A1 DE1457401A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE1457401C true DE1457401C (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=
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