DE1456443C - Manipulator. A^m: Commissariat a l'Energie Atomique, Paris - Google Patents
Manipulator. A^m: Commissariat a l'Energie Atomique, ParisInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Manipulator mit je einem in sich gelenkigen Steuerarm und Arbeitsarm,
die durch eine Gegengewichtsanordnung gewichtsmäßig ausgeglichen sind, mit einer im wesentlichen
horizontalen Wanddurchführung, an deren
3 4
einem Ende in einem ersten Schultergelenk ein Steuer- Die Fig. 1 zeigt eine Schutzwand 71 eines Behäl-Oberarm
angelenkt ist, der an seinem freien Ende ters oder einer »heißen Zelle«, in die ein waagerech
über ein Ellbogengelenk mit einem Steuer-Unterarm tes Durchführungselement 74 eingesetzt ist, das die
verbunden ist, und an deren anderem Ende in einem Wand durchquert und innerhalb eines ringförmigen
zweiten Schultergelenk ein Arbeits-Oberarm ange- 5 Baugliedes oder »Rollenrohrs« 75 gelagert ist, oder
lenkt ist, der an seinem freien Ende über ein Ellbo- mit anderen Mitteln für eine Drehung um seine horigengelenk
mit einem Arbeits-Unterarm verbunden zontale Achse versehen ist. Ein Steuer-Oberarm 77
ist, wobei die beiden Oberarme für gegensinnige ist an einem Ende des Durchführungselements oder
Schwenkbewegungen um die Schultergelenke und die -rohres 74 über einen Schulterdrehzapfen 90 ange-
beiden Unterarme für gleichsinnige Schwenkbewe- io lenkt und an das andere Ende des Durchführungsele-
gungen um die Ellbogengelenke miteinander gekup- ments oder -rohres 74 ist ein Arbeits-Oberarm 78
pelt sind und wobei am Ende des Steuer-Unterarms über einen weiteren Drehzapfen 88 angelenkt. Der
ein Handgriff und am Ende des Arbeits-Unterarms Steuer-Oberarm und der Arbeits-Oberarm 78 sind
ein Greifer angebracht ist, die zur Übertragung der hinsichtlich ihrer Schwenkbewegungen in der Weise
Bewegungen des Handgriffs auf den Greifer mitein- 15 miteinander gekuppelt, daß sie einander proportio-
ander gekuppelt sind. nale Winkelbewegungen, aber in einander entgegen-
Ein Manipulator dieser Art ist bereits vorgeschla- gesetzten Richtungen durchführen. Diese Winkelbegen
worden (deutsche Patentschrift 1281653). Auch wegungen können jeweils gleiche Absolutwerte hadieser
Manipulator besitzt eine Gegengewichtsanord- ben; in diesem Falle sind die Winkelbewegungen des
nung, die in allen Stellungen des Steuerarms wirksam 20 Steuer-Oberarms 77 und des Arbeits-Oberarms 78
wird. In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß symmetrisch zueinander; die Schwenkwinkel können
komplexe Bewegungen auftreten können, die sich aber auch proportional, also ungleich sein, entweder
insbesondere bei zusätzlichen Winkelverstellungen um unterschiedliche Oberarmlängen auszugleichen
zwischen Arbeitsarm und Steuerarm nicht mehr unter oder um den Arbeitsbereich des Arbeitsarms gegenvölliger
Gewichtskompensation für den Arbeitsarm 25 über dem Betätigungsbereich des Steuerarms zu verbewältigen
lassen. ändern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,. Ein Steuer-Unterarm 80 ist schwenkbar in dem
einen Manipulator der eingangs erwähnten Art so Ellbogengelenk 79 des Steuer-Oberarms 77 ange-
auszubilden, daß er für jede mögliche Bewegung sei- lenkt; in entsprechender Weise ist bei dem Arbeits-
ner Arme einen vollkommenen Gewichtsausgleich 30 arm mit dem Ellbogengelenk 81 des Oberarms 78 ein
für seinen Arbeitsarm gewährleistet. Arbeits-Unterarm 82 gekuppelt. Diese beiden Steuer-
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß ge- und Arbeits-Unterarme sind hinsichtlich ihrer
löst durch Differentialgetriebe zum Antrieb der Ge- Schwenkbewegungen um die entsprechenden Ellbogengewichtsanordnung
für den Gewichtsausgleich gengelenke in einer solchen Weise gekuppelt, daß sie des Arbeits-Oberarms und Arbeits-Unterarms so- 35 einander proportionale Winkelbewegungen in dem
wohl bei deren symmetrischer als auch unsymmetri- gleichen Dreh- oder Schwenksinn ausführen. Diese
scher Lage relativ zu Steuer-Oberarm und Steuer- Winkelbewegungen können gleich sein, sie können
Unterarm. aber auch proportional ungleich sein, um entweder
Das Grundprinzip der Erfindung besteht also in unterschiedliche Armlängen auszugleichen oder den
der Verwendung zweier Differentialmechanismen, 40 Arbeitsbereich des Arbeits-Unterarms gegenüber
die zusammen gegensinnige und zusätzliche Bewe- dem Betätigungsbereich des Steuerarms zu verändern
gungen addieren, um den Arbeitsarm in jeder belie- oder zu verlagern.
bigen Stellung relativ zum Steuerarm in praktisch Der Steuer-Unterarm 80 und der Arbeits-Untervollkommenem
Gleichgewicht zu halten. arm 82 können auch je eine Drehbewegung um ihre
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines 45 Längsachsen ausführen, die »Azimut-Bewegung« ge-
Ausführungsbeispiels veranschaulicht; dabei zeigt nannt wird. Sie sind mit Handgelenken versehen, die
Fig. 1 eine Seitenansicht eines teilweise auf ge- mit 83 bzw. 84 bezeichnet sind. An das Handgelenk
brachen dargestellten Gelenkarm-Manipulators, der 83 des Steuerarms ist ein Steuerhandgriff 85 und an
in eine Trennwand eingebaut ist, das Handgelenk 84 des Arbeitsarms ist ein Greifer
F i g. 2 eine schematische Systemdarstellung, aus 50 oder eine Zangenvorrichtung 86 angebaut. Die drei
der die Übertragung der Bewegung des Steuer-Ober- Drehbewegungen des Handgriffes werden auf den
arms auf den Arbeits-Oberarm und die Möglichkeit Greifer oder die Zangeneinheit durch längsbeweg-
einer gegenseitigen Winkelverstellung der Arme er- bare Seile, Riemen, Ketten oder andere geeignete
sichtlich ist, biegsame Zugorgane in an sich bekannter Weise
F i g. 3 eine Aufsicht auf die Anordnung des 55 übertragen.
Steuer-Oberarms und des Schultergelenks des Mani- Ein Winkelhebel 135 ist auf dem Zapfen 90
pulators, teils aufgebrochen und teils im Schnitt dar- (Fig. 4, 6) gelagert, der den Drehzapfen des Schultergestellt, gelenks im Steuerarm bildet. Eine hinsichtlich ihrer
Fig.4 eine Seitenansicht des Steuer-Oberarms Länge veränderliche Kuppelstange 89, die als elek-
gemäß Fig.3, wobei einige äußere Teile abgebaut 60 trisch verstellbare Winde ausgebildet ist, ist mit
sind, um die dahinterliegenden Elemente zu zeigen, einem Ende auf einem Zapfen 137 an einem Ende
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung von Tei- des Winkelhebels 135 schwenkbar angelenkt und mit
len des Differential-Gegengewichtsantriebs für den dem anderen Ende an einem Zapfen 139, der im
Arbeitsarm in auseinandergezogener Stellung der mittleren Bereich des Steuer-Oberarms 77 an diesem
Teile und 65 festgelegt ist. Mit dem Winkelhebel 135 ist eine
Fig.6 eine schematische Übersichtsdarstellung Triebtrommel oder -scheibe 91 fest verbunden, die
zur Erläuterung der Wirkungsweise des Ausgleichs- sich um den Zapfen 90 des Schultergelenks drehen
systems. kann. Der Steuer-Oberarm 77 ist mit einem gabelar-
5 6
tig ausgebildeten Endteil 138 auf dem Schulterge- im allgemeinen parallel zur Längsachse des Steuerlenkdrehzapfen
90 gelagert. oberarms 77 und hat einen Abstand von dieser
Die längenveränderliche Kuppelstange 89 arbeitet Achse.
als ein Verbindungsorgan, durch das eine Schwenk- Ein Sonnenradsektor 161 eines ersten Differentialbewegung
des Steuer-Oberarms 77 um den Zapfen 5 getriebesystems ist an dem Zapfen 90 für gemein-90
des Schultergelenks über den Winkelhebel 135 die same Drehung mit diesem Zapfen festgelegt. Den
Triebscheibe 91 um den Zapfen 90 dreht und so eine Winkel des Steuerellbogengelenks, der über das Parentsprechende
Winkelbewegung auf den Arbeits- allelogramm an dem Zapfen 90 angezeigt wird, überOberarm
78 überträgt. Diese Übertragung erfolgt trägt der Antriebsradsektor 161 über eine Gruppe
— wie man am besten aus F i g. 2 in Verbindung mit io von ersten Differential-Planetenrädern 162, 163 und
Fig. 1 erkennt— über ein Seil oder eine Kette 92, 164 auf einen kastenförmigen Planetenräderträger 165,
die an der Triebscheibe 91 festgelegt ist und sich der seinerseits an einer flachen Winkelhalterung
durch das horizontale Rohr 74 des Wanddurchfüh- 140 A des Gabelgliedes 140 sitzt, das den Endteil des
rungselementes bis zur Schulter des Arbeitsarms er- Durchführungsrohrelements 74 an der Steuerarmstreckt,
wo es über eine kleinere Triebscheibe 93 15 seite bildet. Das Planetenrad 162 steht im Eingriff
läuft, die auf dem Zapfen des Arbeitsarms-Schulter- mit dem Sonnenradsektor 161 und dreht sich um die
gelenks 88 gelagert ist; die Scheibe 93 ist starr mit Achse 166, das Planetenrad 162 steht ferner im Eineinem
Zahnrad 94 verbunden, das mit einem Zahn- griff mit dem Rad 163. Die Planetenräder 163 und
kranzsektor 95 kämmt, der wiederum starr mit dem 164 sind fest miteinander verbunden und drehen sich
Arbeits-Oberarm 78 verbunden ist. 20 zusammen auf der Achse 167, die parallel zu der
Der Zahnkranzsektor 95 dreht sich um eine Gelenk- Achse 166 ist. Eine Platte 168 dient zur Lagerung
achse 98 an dem Schulterende des Arbeits-Ober- der Enden der Achsen 166, 167 und zum Festhalten
arms 78. Schultergelenkzapfen 88 und Gelenkachse der Räder. Das Planetenrad 164 seinerseits steht im
98 liegen parallel zueinander und sind miteinander Eingriff mit einem Sonnenrad 169, das auf dem Zap-
über zumindest eine Verbindungslasche 99 gekup- 25 fen 90 des Steuerarm-Schultergelenks gelagert, aber
pelt, die stets in einer Lage bleibt, in der sie den unabhängig von der Drehbewegung dieses Zapfens
Winkel zwischen der Achse des Durchführungs- sich auf ihm drehen kann.
Rohrelements 74 und der Achse des Arbeits-Ober- Ein Gegengewicht 96 für den Gewichtsausgleich
arms 78 halbiert. Die notwendige Kupplung zwischen des Arbeitsarms sitzt auf einem Stift 170, der in
dem Durchführungsrohrelement 74 und dem Arbeits- 30 einem radialen kastenförmigen Arm 171 angebracht
Oberarm 78 ist durch zwei gleiche Zahnsektoren 100 ist, der seinerseits um die Achse 172 drehbar ist, die
und 101 gewährleistet, von denen der eine (100) fest von dem Winkelhebel 135 getragen wird. Der Arm
mit dem Durchführungsrohrelement 74 und der an- 171 trägt Planetenräder 173, 174 und 175 eines
dere (101) fest mit dem Arm 78 verbunden ist. Unter zweiten Differentialgetriebesystems. Die Planetenrä-
diesen Bedingungen, und für den besonderen Fall ge- 35 der 173 und 174 werden von der Welle 176 getragen
gensinniger Schwenkbewegungen von Steuer- und und das Planetenrad 175 von der Welle 177. Die
Arbeits-Oberarm 77 bzw. 78, hat die Triebscheibe 91 freien Enden dieser Wellen werden in einer fest mit
einen Durchmesser, der doppelt so groß ist wie der dem Arm 171 verbundenen Deckplatte 178 gehalten,
der Scheibe 93; das Zahnrad 94 kann einen Durch- Der Arm 171 schwenkt in Abhängigkeit von einer
messer haben, der fünfmal kleiner ist als der Durch- 40 Drehung der Sonnenräder 179 und 180, die auf der
messer des Zahnsektors 95, so daß das Verhältnis Welle 172 frei drehbar um die gleiche Achse wie der
der Differential-Übertragung nach Eingreifen der Gegengewichts arm 171 gelagert sind. Die Sonnenrä-
einander gleichen Sektoren 100 und 101 einen Wert der werden von dem Ausgang des ersten Differential-
von 1:2 hat, wobei eine Übertragung eine gleiche getriebesystems angetrieben und dem Zahnkranzsek-
und entgegengesetzte Winkelschwenkung zwischen 45 tor 155, der zusammen mit dem Steueroberarm um
der Triebscheibe 91 und dem Arbeits-Oberarm 78 den Schultergelenkzapfen 90 gedreht wird,
ergibt. Der Antrieb von dem ersten Differentialgetriebe-
Das Differentialsystem zum Steuern des Gewichts- zug entsprechend der Bewegung des Steuer-Unterausgleichs
des Arbeitsarmes ist am klarsten aus den arms um den Ellbogengelenkzapfen 79, die Drehung
F i g. 3 bis 6 ersichtlich. Ein um den Schultergelenk- 50 des Zapfens 90 und des Zahnradsektors 161 erfolgt
zapfen 90 drehbarer Zahnradsektor 155 ist durch durch die Räder 162, 163, 164 und 169 auf das frei
einen Bolzen 156 an einem Gabelarm des gegabelten drehbare Zahnrad 181. Das Zahnrad 181 ist auf der
Endes 138 des Steuer-Oberarms 77 festgelegt. Der Achse 182 drehbar gelagert, die ihrerseits von einer
Zahnradsektor 155 kann also um den Schulterge- vorspringenden Abstandsbuchse 183 des Arms 135
lenkzapfen 90 zusammen mit dem Steuer-Oberarm 55 getragen wird. Das Zahnrad 181 steht im Eingriff mit
frei geschwenkt werden. Der Zahnradsektor 155 rea- dem Sonnenrad 180, das seinerseits mit dem Planegiert
auf eine Winkelverstellung des Arbeitsarmes re- tenrad 175 kämmt. Das Planetenrad 175 kämmt mit
lativ zu dem Steuerarm als Folge einer Streckung dem Planetenrad 174, das mit dem Planetenrad 173
oder Zusammenziehung der Kuppelstange 89. Am starr verbunden ist und sich mit ihm dreht; dieses
Zapfen 90 wird der Winkel zwischen Steuer-Unter- ,60 Planetenrad 173 steht nun seinerseits im Eingriff mit
arm 80 und Steuer-Oberarm 77 in dem Eilbogenge- dem Sonnenrad 179. Das Sonnenrad 179 des zweiten
lenk 79 des Steuerarms mittels eines Gelenkparalle- Differentialgetriebezuges wird durch den Zahnkranzlogramms
angezeigt, das eine Verbindungsstange 157 sektor 155 über ein auf der Achse 165 drehbar gelaenthält,
die mit einem Ende bei 158 an den Steuer- gertes Zwischenrad 184 und ein mit diesem im EinUnterarm
80 und mit dem anderen Ende im Punkt 65 griff stehendes, frei drehbares Zwischenrad 186 auf
159 an einen Arm oder Hebel 160 schwenkbar ange- der Achse 187 angetrieben.
lenkt ist, der seinerseits fest auf dem Schultergelenk- Aus der Darstellung in F i g. 5 ist ersichtlich, daß
zapfen 90 verkeilt ist. Die Verbindungsstange 157 ist der das Gegengewicht 96 tragende Arm 171 mit dem
Winkelhebel 135 in Abhängigkeit von einer Schwenkbewegung des Arbeitsarms 78 drehbar ist,
die durch eine Bewegung des Steuer-Oberarms 77 um den Schulterdrehzapfen 90 ausgelöst und über
die Betätigungskuppelstange 89 übertragen wird; außerdem ist der Arm 171 in Abhängigkeit von der
Einstellung des Arbeits-Oberarms relativ zu dem Steuer-Oberarm infolge einer Veränderung der
Länge der Kuppelstange 89 schwenkbar oder drehbar. Gleichzeitig ist der Gegengewichtsarm relativ zu
dem Winkelhebel in Abhängigkeit von einer Bewegung des Arbeits-Unterarms um das Ellbogengelenk
des Arbeitsarms drehbar, die durch eine Bewegung des Steuer-Unterarms um das Steuerarm-Ellbogengelenk
bedingt und auf den Gegengewichtsarm über die Verbindungsstange 157, den Gelenkzapfen 90
und das Differential-Getrieberad 161 übertragen wird; schließlich in Abhängigkeit von einer Bewegung
des Arbeits-Oberarms, die durch eine Bewegung des Steuer-Oberarms bedingt und auf den Gegengewichtsarm
über den Differentialgetriebeteil 155 übertragen wird. Auf diese Weise wird das Gegengewicht
derart bewegt, daß es Änderungen in der Lage der Glieder des gesamten Arbeitsarms ausgleicht und
den gesamten Arbeitsarm stets im ausgewogenen Gleichgewicht hält.
Wie aus der Betrachtung der F i g. 6 unter Berücksichtigung
der F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, sitzt das Steuerarm-Gegengewicht 144 auf einem Stab 188,
der innerhalb seiner beiden Enden mit dem freien Ende eine Verlängerung 143 des gabelartigen Endteils
138 des Steuer-Oberarms 77 gelenkig verbunden ist. Das untere Ende des Stabes 188 ist an dem Punkt
191 schwenkbar an eine Verbindungsstange 190 angelenkt, deren anderes Ende schwenkbar am Punkt
159 mit dem Arm 160 verbunden ist. Die Verbindungsstange 190 stellt eine Verlängerung der Verbindungsstange
157 dar. Der Gegengewichtsstab 188 bildet eine Erweiterung des Parallelogramms, das
den Steuerarm-Schulterdrehzapfen 90 und Ellbogendrehzapfen 79 einschließt; dieser Stab wird über
dieses Parallelogramm derart bewegt, daß das an ihm befestigte Gegengewicht 144 sowohl den Steuer-Oberarm
77 als auch den Unterarm 80 ausgleicht.
Ein Gewichtsausgleich um die horizontale Achse des Durchführungsrohrelementes 74 wird dadurch
erreicht, daß man eines der Gegengewichte 96 oder 144 auf dem Arm 171 bzw. dem Stab 188 in Richtung
der Achse des das Gegengewicht tragenden Stiftes bzw. der entsprechenden Stange verschiebt.
Der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise des Gegengewichtssystems für den Arbeitsarm sind
derart, daß das Gegengewicht 96 für den Arbeitsann an einer radialen Halterung bzw. einem Arm 171 angeordnet
ist, der um eine Achse 172 schwenken kann, die ihrerseits in dem Winkelhebel 135 festgelegt
ist. Der Winkelhebel 135 ist um den Zapfen 90 des Steuerarm-Schultergelenks drehbar und wird
durch eine Kuppelstange 89 mit in sich veränderbarer Länge geschwenkt, zwecks Verstellung, deren anderes
Ende an dem Steuer-Oberarm 77 schwenkbar festgelegt ist.
Weiterhin ist der Winkelhebel 135 starr mit einer großen Seilscheibe 91 verbunden, die sich frei um
den Schultergelenkzapfen 90 des Steuerarms drehen kann und zum Antrieb des Arbeits-Oberarms 78
zwecks Drehung um den Schultergelenkzapfen 88 des Arbeitsarms mit einer kleineren Seilscheibe 93
im Schultergelenk des Arbeitsarms über Antriebsseile 92 gekuppelt ist. Die kleinere Seilscheibe 93 ihrerseits
treibt ein fest mit ihr verbundenes Ritzel oder Zahnrad 94 an, das mit einem Zahnkranzsektor 95
kämmt, der an dem Arbeits-Oberarm 78 befestigt ist. Die Durchmesser der Seilscheiben und der Zahnradteilkreise
sind derart gewählt, daß der Arbeits-Oberarm 78 um seinen Schultergelenkzapfen 88 um den
absolut gleichen Winkel geschwenkt wird, um den
ίο die Seilscheibe 91 und der Winkelhebelteil 135
schwenkt, aber im entgegengesetzten Schwenksinn. Weiterhin sind die Elemente des soeben beschriebenen
Antriebs für die Winkelbewegungen im Schultergelenk derart miteinander gekuppelt, daß bei einer
is Lage des Arbeits-Oberarms 78 in einer gestreckten
horizontalen Stellung, d, h. gleichachsig mit dem Durchführungsrohrelement 74, die gedachte Linie in
dem Winkelhebelteil 35, welche die Achse 172 (um welche der Gegengewichtsarm 171 dreht) und die zu
dieser parallele Achse des Schultergelenkzapfens 90 verbindet, ebenfalls in einer horizontalen Richtung
parallel zu der Achse des Durchführungsrohrelementes liegt. Wenn nun die Masse des Gegengewichts 96
richtig bemessen ist, dient die soeben beschriebene gleichwinkelige, aber richtungsmäßig entgegengesetzte
Schwenkbewegung dazu, das Arbeitsarmsystem so lange auszugleichen, wie der Ellbogenwinkel
zwischen dem Arbeits-Unterarm 82 und dem Arbeits-Oberarm 78 der gleiche bleibt.
Wenn der Ellbogenwinkel zwischen dem Arbeits-Unterarm 82 und dem Arbeits-Oberarm 78 jedoch
geändert wird, verlagert sich auch der Gewichtsschwerpunkt des Arbeitsarmsystems (das sich aus
dem Arbeits-Oberarm 78, dem Unterarm 82, dem Handgelenk 84 und der Greiferzange 68 zusammensetzt),
und der soeben erwähnte Ausgleich stimmt nicht mehr. Der Ausgleich kann jedoch wieder hergestellt
werden, wenn die Verstellung des Arbeits-Unterarms 82 relativ zu dem Oberarm 78 durch eine
entsprechende gleiche und entgegengesetzte Schwenkbewegung des Gegengewichts 96 um die
Achse 172 ausgeglichen wird, vorausgesetzt, daß das Gegengewicht in einem geeigneten Abstand von der
Achse 172 angebracht ist. Es ist nun die Aufgabe bzw. die Wirkung des Differentialgetriebes, die notwendige
zusätzliche Schwenkbewegung um die Achse 172 durchzuführen, um das Arbeitsarmsystem in
sämtlichen Stellungen der Arbeitsarmgelenke und in beliebigem Drehwinkel bei Drehbewegungen um die
Achse des Durchführungsrohres auszugleichen. Da keine Komponente des Systems an dem Steuerende
unmittelbar die gewünschte Information geben bzw. den Ellbogenwinkel zwischen Ober- und Unterarm
des Arbeitsarmes anzeigen kann, muß das Antriebssystem derart gestaltet sein, daß es die erforderliche
Winkeländerung durch geeignetes Kombinieren der erfaßbaren komplexen Bewegungen am Steuerarmende
»ermittelt« und dann diese Winkeländerung auf den Träger des Gegengewichts überträgt, der
seinerseits mit dem Winkelhebel 135 um die Achse 90 des Steuer-Schultergelenks drehbar ist.
Die Bedingung, die zum Aufrechterhalten des Gewichtsausgleichs des Arbeitsarms in seiner Gänze
eingehalten werden muß, lautet: Der Winkel des Gegengewichtsarms 171 gegenüber einer Linie zwischen
den Achsen 172 und 90 in dem Winkelhebel 135 ist gleich dem Winkel des Arbeits-Unterarms im
Arbeitsarm-Ellbogen relativ zu dem Arbeits-Ober-
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arm. Der Winkel des Gegengewichtsarms 171 gegenüber der erwähnten Linie zwischen den Achsen 172
und 90 in dem Winkelhebel 135 muß aus den am Steuerarm erfaßbaren Winkeln abgeleitet werden,
entsprechend aus diesen Winkeln »hergestellt« und über das Getriebe auf den Gegengewichtsarm an dem
Winkelhebel 135 übertragen werden. Der Winkelhebel 135 schwenkt um die Achse 90 des Steuerarm-Schultergelenks,
und die Linie zwischen den Achsen und 172 bildet den Winkel des Winkelhebels mit
der horizontalen Achse des Wanddurchführungselementes.
Die Winkelinformation wird von dem Manipulator auf den Winkelhebel 135 über drei Kuppelelemente
wie folgt übertragen:
1. Ein Planetenradträger 165, der auf einem flachen Haltewinkelteil 140^4 sitzt, der seinerseits
fest mit dem Gabelteil 140 an dem Steuerannende des horizontalen Wanddurchführungsrohrelements
74 befestigt ist, dreht sich um die Achse 90 im Schultergelenk relativ zu dem Winkelhebel
135 um einen Winkel, der gleich dem Winkel zwischen dem Winkelhebel und der Horizontalen
ist; die Drehung erfolgt aber in entgegengesetztem Sinn.
2. Das Sonnenrad 161, das über das Kuppelstück 160 von dem Steuer-Unterann 80 gedreht wird,
dreht sich um die Achse 90 im Schultergelenk relativ zu dem Winkelhebel 135 um einen Winkel,
der die Differenz zwischen der Summe der Winkel im Steuerarm-Ellbogen plus dem Hubwinkel
des Steuer-Oberarms über die Horizontale, und dem Winkel zwischen dem Gegengewicht-Winkelhebelteil
und der Horizontalen darstellt.
3. Der Zahnradsektor 155, der über einen Bolzen an dem Steuer-Oberarm 77 festgelegt ist, dreht
sich um die Achse 90 im Steuerarm-Schultergelenk relativ zu dem Winkelhebel 135 um
einen Winkel, der gleich der Winkelverstellung des Arbeits-Oberarms relativ zu dem Steuer-Oberarm
ist, aber in entgegengesetztem Drehsinn.
Die Eingabe in das erste Differentialgetriebe, das die Sonnenräder 161 sowie 169 und die Planetenrä-
35
40
der 162, 163 und 164 umfaßt, die drehbar auf Achsen in dem Planetenradträger 165 gelagert sind, erfolgt
an dem Sonnenrad 161 und dem Planetenradträger. Die resultierende Drehung des Ausgangsrades
169 wird auf das Sonnenrad 180 des zweiten Differentialgetriebes über ein frei drehendes Zwischenoder
Kuppelrad 181 als eine Drehung um die Achse 172 übertragen. Das andere Sonnenrad 179 des zweiten
Differentialgetriebes wird durch den Zahnradsektor 155 über die beiden Zwischenräder 184 und 186
als eine Drehung um die Achse 172 angetrieben. Der Ausgang des zweiten Differentials ist der Planetenradträger,
der die Planetenräder 173, 174 und 175 trägt und einen festen Teil des Gegengewichtsarms
171 bildet, um den Winkel dieses Gegengewichtsarms relativ zu der Verbindungslinie zwischen den
Achsen 172 und 90 gleich im Winkel des Arbeits-Unterarms im Ellbogengelenk relativ zu dem
Arbeits-Oberarm zu halten und den Gewichtsausgleich des gesamten Arbeitsarms zu gewährleisten.
Wenn die Übersetzungsverhältnisse der Winkelbewegungen in den Schulter- und/oder Ellbogengelenken
beim Steuer- und Arbeitsarm nicht gleich 1:1 sind, wird der Winkelhebel 135 nicht mehr unmittelbar
mit der Treibscheibe 91 verbunden; er kann dann über geeignete Zahnräder mit dieser Scheibe
gekuppelt werden, um den Winkel zwischen diesem Winkelhebel und der Horizontalen stets gleich dem
Winkel zwischen dem Arbeits-Oberarm und der Horizontalen zu halten. Weitere geeignet gewählte Getriebs-
oder Zahnradübertragungen können dann zwischen den Eingangselementen 161, 165, 155 und
den Ausgangs-Sonnenrädern 180 und 179 vorgesehen werden, um die erforderliche Gleichheit zwischen
dem Winkel des Gegengewichtsarms relativ zu der Verbindungslinie der Achsen 172 und 90 in dem
Winkelhebel 135 und dem Winkel des Arbeits-Unterarms in dem Ellbogengelenk relativ zu dem Arbeits-Oberarm
aufrechtzuerhalten. Wenn ein seitliches Drehen oder ein seitliches Schwenken des gesamten
Steuerarms und des Drehzapfens in der Steuerarm-Schulter vorgenommen wird, dann hält das soeben
beschriebene System den gesamten Arbeitsarm stets im Gleichgewicht. Wenn an irgendeiner anderen
Stelle eine seitliche Drehung eingeführt wird, ist es notwendig, zusätzliche Arbeitsmittel vorzusehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Manipulator mit je einem in sich gelenkigen Steuerarm und Arbeitsarm, die durch eine Gegengewichtsanordnung
gewichtsmäßig ausgeglichen sind, mit einer im wesentlichen horizontalen
Wanddurchführung, an deren einem Ende in einem ersten Schultergclenk ein Steuer-Oberarm
angclcnkt ist, der an seinem freien Ende über ein Ellbogcngelenk mit einem Steuer-Unterarm verbunden
ist, und an deren anderem Ende in einem zweiten Schultcrgelenk ein Arbeits-Oberarm angelenkt
ist, der an seinem freien Ende über ein Ellbogengelenk mit einem Arbeits-Unterarm verbunden
ist, wobei die beiden Oberarme für gegensinnige Schwenkbewegungen um die Schultergelenke,
und die beiden Unterarme für gleichsinnige Schwenkbewegungen um die Ellbogengelenke
miteinander gekuppelt sind und wobei am Ende des Steuer-Unterarms ein Handgriff und
am Ende des Arbeits-Unterarms ein Greifer angebracht ist, die zur Übertragung der Bewegungen
des Handgriffs auf den Greifer miteinander gekuppelt sind, gekennzeichnet durch Differentialgetriebe (161 bis 165, 169, 173 bis
175, 179, 180) zum Antrieb der Gegengewichtsanordnung (96, 170, 171) für den Gewichtsausgleich
des Arbeits-Oberarms (78) und Arbeits-Unterarms (82) sowohl bei deren symmetrischer
als auch unsymmetrischer Lage relativ zu Steuer-Oberarm (77) und Steuer-Unterarm (80).
2. Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegengewichtsanordnung
ein Gegengewicht (96) enthält, das außermittig an einem Gegengewichtsarm (171) angeordnet
ist, der an einem Winkelhebel (135) angelenkt ist, der seinerseits im ersten Schultergelenk (90) um
einen der Schwenkbewegung des Arbeits-Oberarms (78) gleichen Winkel drehbar ist, und daß
die Differentialgetriebe (161 bis 165, 169, 173 bis 175, 179, 180) eine Winkelbewegung zwischen
Gegengewichtsarm (171) und Winkelhebel (135) in Abhängigkeit von Bewegungen des Steuer-Oberarms (77) und des Steuer-Unterarms
(80) sowie von zusätzlichen Verstellbewegungen des Arbeits-Oberarms relativ zum Steuer-Oberarm
steuern.
3. Manipulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialgetriebe aus
einem ersten Differentialgetriebe (161 bis 165, 169), das auf gleichsinnige Winkelbewegungcn
von Steuer-Unterarm (80) und Arbeits-Unterarm (82) in ihren jeweiligen Ellbogengelenken (79
bzw. 81), auf gegensinnige Winkelbewegungen von Steuer-Oberarm (77) und Arbeits-Oberarm
(78) in ihren jeweiligen Schultergelenken (90 bzw. 88) und auf zusätzliche Einstellbewegungen
des Arbeits-Oberarms relativ zum Steuer-Oberarm anspricht, und aus einem damit gekuppelten
zweiten Differentialgetriebe (173 bis 175, 179, 180) bestehen, das unabhängig auf gleichsinnige
Winkclbewegungen von Steuer-Unterarm und Arbeits-Unterarm in ihren jeweiligen Ellbogengelenken,
auf gegensinnige Winkelbewegungen von Steuer-Oberarm und Arbeits-Oberarm in ihren jeweiligen
Schultergelenken und auf zusätzliche Einstellbewegungen des Arbeits-Oberarms relativ
zum Steuer-Oberarm anspricht.
4. Manipulator nach Anspruch 3,'dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Differentialgetriebe ein Paar von um das erste Schultergelenk (90)
drehbaren Sonnenrädern (161 und 169), von denen das eine (161) einen Bewegungen von
Steuer-Oberarm (77) und Steuer-Unterarm (80) zugeordneten ersten Getriebeeingang, bildet, und
mehrere Planetenräder (162 bis 164) enthält, die in einem Planctenradträger (165) gelagert sind,
der einen Winkelbewegungen des Winkelhebels (135) im ersten Schultergelenk zugeordneten
zweiten Getriebeeingang bildet, und daß das zweite Differentialgetriebe ein Paar von um eine
zweite parallele Achse (172) am Winkelhebel drehbaren Sonnenrädern (179 und 180), von denen
das eine (179) einen dem Ausgang des ersten Differentialgetriebes zugeordneten ersten Getriebeeingang
und das andere (180) einen Verstcll-Schwenkbewegungen
des Arbeits-Oberarms (78) relativ zum Steuer-Oberarm zugeordneten zweiten Getriebeeingang bildet, und mehrere Planetenräder
(173 bis 175) enthält, die in einem Planeten radträger gelagert sind, der ebenfalls um die
parallele Achse am Winkelhebel drehbar ist und den dem Gegengewichtsarm (171) zugeordneten
Getriebeausgang bildet.
5. Manipulator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das eingangsseitige Sonnenrad (161) des ersten Differentialgetriebes auf einer im
ersten Schultergclenk drehbaren Welle (90) sitzt, um die auch das ausgangsseitige Sonnenrad (169)
des ersten Differentialgetriebes drehbar ist, während der Planetenradträger (165) mit der horizontalen
Wanddurchführung (74) verbunden ist, und daß die Sonnenräder (170 und 180) um die
Drehachse (172) für den Gegengewichtsarm (171) drehbar sind, auf dem die Planctenrädcr
(173 bis 175) des zweiten Differentialgetriebes sitzen.
6. Manipulator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (135) mit
dem Steuer-Oberarm (77) über ein Verbindungsglied (89) veränderbarer Länge verbunden ist.
7. Manipulator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Steuer-Oberarm (77) ein
Antriebsrad (155) für den Antrieb des einen Sonnenrades (179) des zweiten Differentialgetriebes
über ein .Paar von Kupplungsrädern (184 und 186) befestigt ist.
8. Manipulator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Differentialgetriebe
über ein Kuppelrad (181) miteinander verbunden sind, das zwischen dem ausgangsseitigen Sonnenrad
(169) des ersten Differentialgetriebes und dem nicht mit dem Antriebsrad (155) gekuppelten
Sonnenrad (180) des zweiten Differentialgetriebes eingefügt ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US507320A US3391801A (en) | 1965-11-12 | 1965-11-12 | Balanced articulated manipulator |
| US50732065 | 1965-11-12 | ||
| DEC0040686 | 1966-11-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1456443A1 DE1456443A1 (de) | 1969-01-23 |
| DE1456443B2 DE1456443B2 (de) | 1972-12-28 |
| DE1456443C true DE1456443C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2921983A1 (de) | 1978-05-31 | 1980-02-07 | Central Research Lab Inc | Master-slave-manipulator |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2921983A1 (de) | 1978-05-31 | 1980-02-07 | Central Research Lab Inc | Master-slave-manipulator |
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