DE1454869B2 - Verfahren und vorrichtung zum einbringen von feinkoernigen thermoplastischen kunststoffen in schneckenpressen bzw spritz giessmaschinen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum einbringen von feinkoernigen thermoplastischen kunststoffen in schneckenpressen bzw spritz giessmaschinenInfo
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Description
i 454'869
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Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel festigten und das untere Tric&terende umfasGenden
en Hand der Zeichnung näher erläutert, unteren Haltering 9 besitzt, an dem ein oder mehrere
Es zeigt Tragstöbe 10 für einen weiteren Haltering Il befestigt
Fig. 1 teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht sind, der den Trichter4 in seinem oberen Bereich
*ine Einfüllvorrichtung einer Schneckenpresse bzw, 5 umschließt. Der Haltering 9 besitzt in seinem unteren
Spritzgießmascbine, Teil eine vertikale zylindrische Bohrung 12, deren
F i g. 2 die Vorrichtung teils in Seitenansicht, teils Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser
Im uerschnitt nach der Linie A-B in F i g, 1. des Trichterhalses 6 und an die sich nach oben eine
Die Schneckenpresse oder Spritzgießmaschine 1 sich konisch erweiternde Bohrung 13 anschließt, die
besitzt einen Plastifizier- oder Spritzzylinder 2 mit io der Neigung der Trichterwände 5 angepaßt ist. Fer-
einer Schnecke 3 sowie einen auf den Zylinder 2 ner ist der Haltering 9 mit Entgasungskanälen 14
aufgesetzten Einfülltrichter 4 mit schrägen Trichter- versehen, die an die Bohrung 12 angeschlossen sind,
wänden 5 und einem Trichterhals 6. An dem Trich- Der Vibrator Sa ist an einem der Tragstäbe 10 der
ter4 ist ein Vibrator Sa angeordnet, der mittels nicht Stützvorrichtung 8 befestigt. Der schwingungsfähigen
weiter dargestellter Schalt- oder Steuerorgane, zum 15 Lagerung des Trichters 4 in der Stützvorrichtung 8
!Beispiel jittels eines Zeitrelais, periodisch ein- und dienen Federn 15, die einerseits in Haken 16 an den
ausgeschaltet wird. Der Vibrator kann als Schwing- Trichterwänden 5 und andererseits in Haken 16 am
ankermotor ausgebildet sein, der mit Wechselstrom Zylinder 2 eingehängt sind. Der Trichter 4 ist mittels
der üblichen Frequenz von 50 Perioden betrieben eines Deckels 17 verschließbar und in seiner Wand S
wird. ao mit einem Schauglas If- versehen. Die Neigung der
Der Zylinder 2 besitzt eine Öffnung 1, in die der Trichterwände 5 ist so gewählt worden, daß sie
Trichterhals 6 hineinragt, wobei der Durchmesser der größer ist als der Böschungswinkel des Einsatzgutes,
Öffnung 7 größer ist als der Außecdurchmesser des so daß im Zusammenwirken mit dem Vibrator 5 α
Trichterhalses 6. Der Trichter 4 ist in eine auf dem nicht nur das Zusammenbacken des Einsatzgutes,
Zylinder 2 feststehende Stützvorrichtung 8 eingesetzt, 0 sondern auch ein Anbacken des Gutes an den
die einen an dem Zylinder 2 mit Schrauben 19 be- Trichterwänden 5 sicher verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zum Einbringen von feinkörni- einen Vibrator anzuschließen. Hierdurch wird zwar
gen, thermoplastischen Kunststoffen, insbeson- 5 der Aufwand für gesonderte Lagerungs- und Andere
von pulverförmigem Hart-Polyvinylchlorid, triebe elemente vermieden, jedoch hat sich gezeigt,
in Schneckenpressen bzw. Spritzgießmascbinen, daß es bei der Verwendung von feinkörnigem Einbei
dem das Gut in einem Einfülltrichter in Vibra- satzgut auch bei schwingungsfähig gelagerten Eintion
versetzt wird, dadurch gekennzeich- fülltrichtern mit Vibratoren während -Jes Einfüllnet,
daß das Gut periodisch einwirkenden io Vorgangs zu Zusammenballungen und damit zu
Vibrationsimpulsen unterworfen wird. Verstopfungen kommen kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Gut eine Körnung von 0,1 mm bis mehlförmige geschilderten Mängsl und Nachteile zu vermeiden
Feinheit aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß und eine störungsfreie Zuführung des Kunststoffs
die Vibrationsimpulse eine Frequenz von 50 Hz 15 vom Einfülltrichter in den Plastifizier- oder Spritzaufweisen,
etwa Sekundenlänge besitzen und in zylinder auch bei der Verwendung eines feinkörnigen
Abständen von etwa vier bis fünf Sekunden oder pulvrigen Einsatzgutes zu erzielen, ohne daß
aufeinander folgen. das Einsatzgut zusammenbackt oder an den Einfüll-
3. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- vorrichtungen anbackt oder anklebt und ohne daß
fahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einem 20 das Einsatzgut Lufteinschlüsse aufweist,
schwingungsfähig gelagerten Einfülltrichter, an Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eindem ein Vibrator befestigt ist, dadurch gekenn- gangs, genannten Art nach der Erfindung dadurch zeichnet, daß der Vibrator zur Abgabe periodi- gelöst, daß das Gut periodisch einwirkenden Vibrascher Vibrationsimpulse über Schalt- oder tionsünpulsen unterworfen wird.
schwingungsfähig gelagerten Einfülltrichter, an Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eindem ein Vibrator befestigt ist, dadurch gekenn- gangs, genannten Art nach der Erfindung dadurch zeichnet, daß der Vibrator zur Abgabe periodi- gelöst, daß das Gut periodisch einwirkenden Vibrascher Vibrationsimpulse über Schalt- oder tionsünpulsen unterworfen wird.
Steuerorgane periodisch ein- und ausschaltbar ist. 35 Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei
feinkörnigem und erst recht bei pulvrigem Einsatzgut
tatsächlich kein Vorteil erreicht wird, wenn der Einfülltrichter in bekannter Weise lediglich einer dauernden
Vibration ausgesetzt wird, sondern daß dies
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum 30 gerade im Gegenteil häufig zu einer Verstärkung des
Einbringen von feinkörnige., thermoplastischen Zusammenbackens und Anbackens des Einsatzgutes
Kunststoffen, insbesondere von pulverförmigem führt. Wenn jedoch der Einfülltrichter und das Gut
Hart-Polyvinylchlorid, in Schneckenpressen bzw. erfindungsgemäß periodisch einwirkenden Vibrations-Spritzgießmaschinen,
bei dem das Gut in einem impulsen unterworfen werden, dann erreicht man, Einfülltrichter in Vibration versetzt wird. 35 daß das Gut nicht mehr zusammenbackt und nicht
Zur Verarbeitung von thermoplastischen Kunst- mehr an den Trichterwänden anbackt, sondern
stoffen werden Extruder (Schneckenpressen) und störungsfrei und gleichmäßig aus dem Trichter in
Spritzgießmaschinen verwendet, bei denen der Kunst- die Maschine eingebracht wird,
stoff in einen Einfülltrichter der Maschine gefüllt und In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat sich
stoff in einen Einfülltrichter der Maschine gefüllt und In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat sich
aus diesem einem Plastifizier- oder Spritzzylinder 40 bei der Verwendung eines Einsatzgutes, das eine
zugeführt wird. Körnung von 0,1 mm bis mehlförmige Feinheit
Wenn als Einsatzgut thermoplastische Kunststoffe, aufweist, als besonders vorteilhaft die Anwendung
insbesondere Hart-Polyvinylchlorid, in feinkörniger von Vibrationsimpulsen herausgestellt, die eine
Form verwendet werden, treten bei der Zuführung Frequenz von 50Hz aufweisen, eine Länge von etwa
des Kunststoffs aus dem Einfülltrichter in den Pia- 45 1 Sekunde besitzen und in Abständen von etwa 4 bis
stifizier- oder Spritzzylinder häufig Schwierigkeiten 5 Sekunden aufeinander folgen. Diese Betriebsbedinauf,
da dieses Einsatzgut zum Anbacken oder An- gungen sind für den praktischen Betrieb besonders
kleben an den Einfüllvorrichtungen und zum Zu- günstig, da Wechselstrom üblicher Frequenz "ersammenbacken
neigt sowie leicht Lufteinschlüsse wendet werden kann und da sich der intermittieaufweist,
deren Verhütung zur Vermeidung von 50 rende Betrieb in dem vorstehend angegebenen Be-Gaseinschlüssen
in den fertigen Kunststofferzeug- reich leicht mit Hilfe von Zeitrelais oder Schaltnissen
von großer Bedeutung ist. uhren durchführen läßt. Grundsätzlich ist es jedoch
Ei ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der der möglich. Vibrationen innerhalb weiter Schwingungs-Einfülltrichter
mit einem Trichterhals versehen ist, bereiche anzuwenden.
an dessen Auslauf eine Absaugleitung angeordnet ist 55 Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung
zur Entgasung des Einsatzgutes, das aus dem zur Durchführung des genannten Verfahrens. Diese
Trichterhals in einen der Extruderschnecke vorge- weist einen schwingungsfähig gelagerten Einfüllschalteten
Sammelbehälter gelangt. Weiterhin sind trichter auf, an dem ein Vibrator befestigt ist, und
innerhalb des Einfülltrichter» rotierende Förder· ist dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrator zur
spiralen oder beheizte SnhaufelrUhrwerke vorge- 60 Abgabe periodischer Vibrationsimpulse liber be*
sehen, welche einen Transport des Gutes zum Trich- kannte Schalt* oder Steuerorgane periodisch einterhals unter weitgehender Vermeidung eines An- und ausschaltbar ist.
oder Zusammenbackens bewirken sollen. Derartige Über die oben bereits beschriebenen Vorteile
drehbar innerhalb des Einfülltrichters angeordnete hinaus sind die durch die Erfindung erzielten Vorteile
Rührwerke benötigen gesonderte Lagerungs* und 65 vor allem auch darin zu erblicken, daß bereits be'
Antriebselemente und bedeuten deshalb für Zufuhr- stehende Einfüllvorrichtungen mit Vibratoren sich
vorrichtungen der geschilderten Art einen erheb- . ohne kostspielige Aufwendungen in einfacher Weise
liehen technischen Aufwand. zur Anwendung der Erfindung abändern lassen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19631454869 Pending DE1454869B2 (de) | 1963-03-21 | 1963-03-21 | Verfahren und vorrichtung zum einbringen von feinkoernigen thermoplastischen kunststoffen in schneckenpressen bzw spritz giessmaschinen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1963
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT401752B (de) * | 1991-09-04 | 1996-11-25 | Engel Gmbh Maschbau | Schneckenplastifiziereinheit |
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| DE1454869A1 (de) | 1969-03-27 |
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