DE145316C - - Google Patents
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- DE145316C DE145316C DENDAT145316D DE145316DA DE145316C DE 145316 C DE145316 C DE 145316C DE NDAT145316 D DENDAT145316 D DE NDAT145316D DE 145316D A DE145316D A DE 145316DA DE 145316 C DE145316 C DE 145316C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B43/00—Time locks
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Zeitverschluß für1 Sparbüchsen, Geldschränke
oder andere Behälter, der sich besonders durch einfache Handhabung auszeichnen soll.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Verschlusses,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 4,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 und 2.
Fig. 5 zeigt die Schneckenwelle und zugehörigen Räder, und
Fig. 6 eine andere Ausführungsform hiervon.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt ähnlich Fig. 2, welcher den Verschlußhebel in der entgegengesetzten
Stellung zeigt.
α ist das Gehäuse der Sparbüchse oder eines anderen Behälters, an welchem der
Zeitverschluß angebracht werden soll. Das Gehäuse besitzt eine in Angeln drehbare
Tür α} (Fig. 3 Rückansicht, Fig. 4 Grundriß),
welche durch einen drehbaren Riegel α2
vermittels des Knopfes as verschlossen werden
kann.
Mit dem Gehäuse α ist in geeigneter Weise
eine Uhr b mit dem üblichen Zifferblatt bx
und den Zeigern b'2 verbunden. Die Zeigerwelle b3 des Uhrwerkes besitzt eine Schnecke b4
in Eingriff mit einem Schneckenrad c1, welches
auf einer in Lagern c2 drehbaren Welle c befestigt ist (Fig. 5). Das andere Ende dieser
Spindel c ist mit einer Schnecke cs versehen,
welche in ein Schneckenrad d1 eingreift. Letzteres ist auf einer Spindel d angebracht,
welche sich in geeignetem Lager am Gehäuse α drehen kann.
Die Spindel d ist axial verschiebbar in
ihren Lagern angeordnet, so daß beim Verschieben derselben das Schneckenrad d1 außer
Eingriff mit Schnecke cs kommt. Ein Zeiger d2,
welcher sich über ein am Gehäuse α angebrachtes Zifferblatt e bewegt, ist auf dem vorderen
Ende der Spindel d befestigt, während das hintere, im Gehäuse befindliche Ende
derselben einen Handgriff d3 trägt (Fig. 4). Die Spindel d ist ferner mit einer Feder d*
ausgestattet, welche die Spindel für gewöhn-Hch zurückdrückt, so daß sich Schneckenrad
d} im Eingriff mit der Schnecke c3 befindet.
Auf der Spindel d ist eine kreisförmige Scheibe f angeordnet, deren Umfang an einer
Stelle f1 V-förmig ausgespart ist. In der
Mitte dieser Aussparung ist ein Stift f2 in radialer Lage angebracht, welcher ein wenig
über den Umfang der Scheibe f hervorragt. Dieser Stift ist geeignet, in Eingriff mit
einem entsprechend gestalteten Schlitz g1 eines Hebels g zu kommen. Zu beiden Seiten
des Schlitzes g trägt der Hebel g zwei konkave Flächen g3, deren Krümmungsradius
denjenigen der Scheibe f entspricht. Die Lage dieser Flächen ist dergestalt, daß bei der
Stellung des Hebels g, welche in Fig. 2 veranschaulicht ist, die untere Fläche gs in Be-
rührung mit dem Umfang der Scheibe f ist, während bei der in Fig. 7 gezeigten Stellung
die obere Fläche g% an die Scheibe f herangerückt
ist. Um den Übergang von einer Stellung in die andere zu ermöglichen, sind die oben erwähnten Aussparungen zu beiden
Seiten des Stiftes/2 angebracht, um während der Drehung des Hebels g den zu beiden
Seiten des Schlitzes g1 befindlichen, spitz verlaufenden Enden der Flächen g3 Aufnahme
zu gewähren.
Das gabelförmige äußere Ende g·4 des Hebels
g' umfaßt einen Stift hl, welcher an
einem Arm h'2 eines um h3 drehbaren Winkelhebeis
angebracht ist, dessen anderer Arm h zur Feststellung des Riegels er in der Richtung
nach oben dient. Ein Anschlag g5 unterhalb des Hebels g verhindert, daß irgend
welcher Druck vom Verschlußriegel auf das Uhrwerk übertragen werden kann.
Durch diese Konstruktion wird erzielt, daß bei einem Versuche, den Riegel zu drehen,
der dadurch ausgeübte Druck nicht auf das Uhrwerk selbst übertragen wird, so daß eine
Beschädigung unmöglich gemacht ist. Die untere Festhaltung des Riegels besteht aus
einer Falle i, welche sich um z1 drehen kann
und durch Feder i'2 in ihrer normalen Lage gehalten wird. Diese Falle befindet sich in
geringem Abstand vom Hebelarm h, so daß zwischen beiden der Riegel a2 in seiner Mittelstellung
gehalten wird.
Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist nun folgende:
Um den Zeitverschluß auf die gewünschte Zeit einzustellen, wird die Spindel d mit
Hilfe des bei geöffneter Tür zugänglichen Handgriffs d3 so weit nach vorn gedrückt, bis
Schneckenrad d1 außer Eingriff mit Schnecke c3
kommt, worauf die Spindel in der Richtung des Pfeiles p2 (Fig- 2) gedreht wird, um so
den Zeiger cP auf die gewünschte Zeit einzustellen, zu welcher die Tür des Behälters
später geöffnet werden soll. Hierauf wird
Handgriff d3 losgelassen, so daß die Feder d*
Schnecke und Schneckenrad wiederum in Eingriff bringt und Spindel d auf diese Weise
durch das Uhrwerk in Bewegung gesetzt wird. Nunmehr wird die Tür geschlossen und kann nun nicht eher wieder geöffnet
werden, als zu der Zeit, für welche der Zeiger d2 eingestellt ist. Nachdem diese Zeit
verstrichen ist, ist Stift f2 der Scheibe f, welche sich längs der unteren gekrümmten
Fläche gs des Hebels g in Richtung des Pfeiles ρ bewegte, in Eingriff mit Schlitz gl
des Hebels g gekommen und durch die weitere Drehung der Scheibe / wird das
äußere Ende des Hebels g nach oben gedreht. Hierdurch wird Hebelarm h2 mitgenommen
und Hebelarm h wird so gedreht, daß der Riegel a'2 frei wird, worauf die
Tür a1 durch Drehen des Knopfes a3 und
damit zusammenhängende Drehung des Riegels α2 geöffnet werden kann.
Sollte die richtige Zeit zum Öffnen der Tür verpaßt werden, so bleibt der Verschluß
trotzdem in geöffnetem Zustand, da bei der weiteren Drehung der Scheibe f die obere
konkave Fläche g3 des Hebels g an den Umfang der Scheibe herangerückt wird, so daß
die Hebel g und h auch nach dem Austritt des Stifts f2 aus dem Schlitze g1 in einer
solchen Stellung verbleiben, daß der Riegel a2 geöffnet werden kann.
Um den Zeitverschluß von neuem einzustellen, wird genau in der oben beschriebenen
Weise verfahren, indem bei offener Tür Spindel d mit Hilfe des Handgriffes d3 so
weit nach vorn gedrückt wird, bis Schneckenrad d1 außer Eingriff mit Schnecke c3 kommt,
worauf die Spindel in Richtung des Pfeiles p2
(Fig. 2) gedreht wird, um so den Zeiger d2
auf die gewünschte Zeit, zu welcher der Behälter von neuem geöffnet werden soll, einzustellen.
Durch die Drehung der Scheibe/ in Richtung des Pfeiles p2 ist Hebel h wieder
in seine normale Lage (Fig. 2) gekommen. Nunmehr muß der Riegel a2 nach unten in eine
schräge abwärts geneigte Lage gedreht werden, bevor die Tür geschlossen werden kann, weil die
Falle h beim Zumachen der Tür nicht ausweichen kann. Deshalb ist auch gemäß vorliegender
Erfindung eine zweite Falle i unterhalb der Falle h angebracht, die beim Schließen
der Tür von dem Riegel a2 entgegen dem Druck einer Feder bei Seite gedreht wird und
vor den Riegel schnappt, wenn derselbe in seine Mittelstellung (Schließstellung) nach
Fig. 2 gedreht wird. Nach Schluß der Tür wird der Riegel nach oben gedreht, während
welcher Drehung die Falle i vorspringt, so daß der Riegel, nachdem er in seiner Mittelstellung
angekommen ist, zwischen den beiden Anschlägen h und i festgehalten wird.
In Fig. 6 ist die Schneckenwelle c durch eine andere Schneckenwelle j ersetzt, welche
in einem festen Spitzenlager j1 und einem
verschiebbaren Lager β drehbar gelagert ist. In dieser Anordnung wird der Eingriff zwisehen
Schneckenrad d1 und Schnecke (J3J dadurch
unterbrochen, daß Welle j seitwärts verschoben wird (punktierte Linien in Fig. 6),
anstatt daß die Achse d in ihrer Richtung verschoben wird. '
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zeitverschluß mit einer zur Auslösung eines Riegels dienenden, durch ein Uhrwerk mittels Schnecke und Schneckenrades angetriebenen Scheibe für Spar-büchsen, Geldbehälter und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (a?) in seiner Schließstellung durch zwei drehbare Fallen (h und i) festgehalten wird, von denen die eine (h) mit einem durch die Scheibe (f) auszulösenden zweiarmigen Hebel (g) zwangläufig verbunden ist, der auf beiden Seiten des mit einen Stifte (f'2J der Scheibe (f) in Eingriff kommenden Schlitzes (g*) nach dem Radius der Scheibe ff) gekrümmte Sperrflächen trägt, während die zweite Falle (i) dazu dient, nach der durch die Einstellung des Uhrwerkes erfolgten Feststellung der ersten Falle (h) das Zumachen der Tür und Schließen des Riegels zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145316C true DE145316C (de) |
Family
ID=412670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145316D Active DE145316C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145316C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4569295A (en) * | 1983-01-18 | 1986-02-11 | Stubinen Utveckling Ab | Process and a means for burning solid fuels, preferably coal, turf or the like, in pulverized form |
-
0
- DE DENDAT145316D patent/DE145316C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4569295A (en) * | 1983-01-18 | 1986-02-11 | Stubinen Utveckling Ab | Process and a means for burning solid fuels, preferably coal, turf or the like, in pulverized form |
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