DE1453167B - - Google Patents
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- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 6
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung Kette schräg nach oben. Diese Anordnung zwingt
zum Schmieren für Sägeketten an Motorkettensägen, das Öl, beim Laufen der Kette in der Nut nach oben
bei denen mittig liegende Räumglieder mit ihren An- zu fließen, so daß es an die Gleitflächen der Versätzen
in der Nut einer Führungsschiene, die Öl- bindungslaschen und Schneidzahnglieder gelangen
Zuführungen aufweist, laufen und durch Ver- 5 kann. Der Anfang der Ölnuten endet vorzugsweise
bindungslaschen sowie wechselseitig durch Schneid- im unteren Bereich der Mittelglieder in einer zur
zahnglieder verbunden sind, deren Unterseite auf Laufrichtung konkaven schöpferartigen Ausnehmung,
den Schultern der Führungsstege der Kettenführungs- Die sich auf einem Räumglied gegenüberliegenden
schiene gleitet. Nuten können gleichgerichtet, jedoch zueinander
Die auf den Schultern der Führungsstege gleiten- io versetzt sein, so daß im Bereich der Nuten keine ins
den Unterkanten der Kettenglieder sind einem Gewicht fallende Querschnittsverringerung am Räumstarken
Verschleiß unterworfen und müssen daher glied entsteht. Die Ölnuten können in die Mittelgeschmiert
werden. Der Verschleiß an den Unter- glieder mit eingeschlagen sein,
kanten besteht vor allem an der Stelle, wo der Druck Das durch die Ölführungen zu den Gleitflächen des Schneidzahnes zusätzlichen Verschleiß bedingt. 15 gelangende Öl schmiert nicht nur diese Flächen, Dort treten an den Kettengliedern leicht Risse auf, sondern wird auch zwischen den Gliedern zu den wodurch die Kette, obwohl die Schneidzahnglieder querliegenden Kettenbolzen gepreßt, wodurch diese noch nicht vollständig abgenützt sind, unbrauchbar eine ausreichende Schmierung erhalten. Weiterhin ist. Weiterhin gelangen die Schneidzahnglieder durch wird das Öl an der Kettenumlenkung am Ende der die ungleichmäßige Abnützung an ihrer gleitenden 20 Führungsschiene infolge der Fliehkraft nach außen Unterkante in eine für den Schnitt ungünstige Lage, gedrückt, wodurch eine zusätzliche Schmierung dieser wodurch eine Veränderung des Schnimvinkels, näm- Umlenkung entsteht, die ohnehin am stärksten belich eine Vergrößerung des Freiwinkels, möglich ist. ansprucht ist.
kanten besteht vor allem an der Stelle, wo der Druck Das durch die Ölführungen zu den Gleitflächen des Schneidzahnes zusätzlichen Verschleiß bedingt. 15 gelangende Öl schmiert nicht nur diese Flächen, Dort treten an den Kettengliedern leicht Risse auf, sondern wird auch zwischen den Gliedern zu den wodurch die Kette, obwohl die Schneidzahnglieder querliegenden Kettenbolzen gepreßt, wodurch diese noch nicht vollständig abgenützt sind, unbrauchbar eine ausreichende Schmierung erhalten. Weiterhin ist. Weiterhin gelangen die Schneidzahnglieder durch wird das Öl an der Kettenumlenkung am Ende der die ungleichmäßige Abnützung an ihrer gleitenden 20 Führungsschiene infolge der Fliehkraft nach außen Unterkante in eine für den Schnitt ungünstige Lage, gedrückt, wodurch eine zusätzliche Schmierung dieser wodurch eine Veränderung des Schnimvinkels, näm- Umlenkung entsteht, die ohnehin am stärksten belich eine Vergrößerung des Freiwinkels, möglich ist. ansprucht ist.
Bei den bekannten Sägeketten besteht ferner der Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in
Nachteil, daß infolge der ungenügenden Schmierung 25 den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
der Nietbolzen die Nietlöcher ausschlagen und da- näher erläutert. Es ist dargestellt in
durch eine Streckung, d. h. eine unerwünschte F i g. 1 eine erfindungsgemäße Kette mit Führun'gs-
Längung, der ganzen Kette eintritt. Diese Längung schiene,
hat wieder den Nachteil, daß sich die Teilung der Fig. 2 eine Kette gemäß Fig. 1,
Kette ändert, wodurch der ruhige Lauf der Kette ge- 30 F i g. 3 ein Räumglied in Vorder- und Seiten-
stört wird, da die Teilung der Kettenradzähne am ansieht.
Kettenrad stets gleichbleibt. Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, besteht die Säge-
Zum Schmieren der Sägeketten ist man schon so kette aus mittig liegenden Räumgliedern 1, wechselvorgegangen,
daß am Grund der Nut der Führungs- seitig angeordneten Schneidzahngliedern 2 und 2' soschiene
für die Sägekette ein Kanal vorgesehen 35 wie Verbindungslaschen 3, die alle zusammen mittels
worden ist, dem über seitlich in der Schiene ange- Kettenbolzen 4 zu der Kette zusammengesetzt sind,
brachte Bohrungen Öl zugeführt wird. Diese Bau- Die Unterkanten 2 u der Schneidzahnglieder 2 sowie
weise weist erhebliche Mängel auf, da das Öl in dem die Unterseiten 3 u der Verbindungslaschen 3 gleiten
Nutgrund der Führungsschiene sich zwangläufig mit auf den Schultern 13 der durch eine Nut 5' in der
dem dort vorhandenen Sägestaub vermengt und von 40 Führungsschiene 5 gebildeten Führungsstege. Die
hier, wenn überhaupt, nur stark verunreinigt auf die mittig liegenden Räumglieder 1 reichen mit ihren
Schultern der Führungsstege gelangt, die, wie er- Ansätzen 1' in die Führungsnut 5'.
wähnt, besonders beansprucht sind. Die Räumglieder 1 besitzen (vgl. F i g. 2) entgegen
wähnt, besonders beansprucht sind. Die Räumglieder 1 besitzen (vgl. F i g. 2) entgegen
Außerdem sind Sägeketten bekannt, die im unteren der Laufrichtung 7 der Kette schräg nach oben verBereich
der Räumglieder eine zur Laufrichtung der 45 laufende Ölnuten 6. Diese ölnuten sind zweckmäßig,
Kette konkave schöpferartige Ausnehmung auf- wie aus F i g. 3 zu ersehen ist, auf beiden Seiten des
weisen. Räumgliedes 1 angeordnet. Die zwei gleichgerichteten
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung Ölnuten 6 und 6' sind zueinander versetzt, so daß in
zum Schmieren von Sägeketten an Motorkettensägen ihrem Bereich keine wesentliche fallende Querder
obengenannten Art zu schaffen, durch die eine 50 Schnittsverringerung des Räumgliedes 1 entsteht,
gezielte Schmierung der Gleitflächen der Ketten- An der unteren Seite führen die Ölnuten 6 bzw. 6' glieder auf den Stegen der Führungsschiene und der in eine schöpferartige Ausnehmung 8 am Ansatz 1' Verbindungsbolzen erreicht und die Schmierung des Räumgliedes. Die Ausnehmung 8 sammelt beim dieser Glieder so verbessert wird, daß die Standzeit Laufen der Kette das Öl und führt es der Nut 6 zu. dieser gleitenden Teile erhöht wird. Weiterhin soll 55 Durch die Bewegung der Räumglieder 1 in Pfeilerreicht werden, daß die Schneidzahnglieder trotz richtung 7 wird das Öl durch die Nuten 6 nach oben längeren Gebrauchs der Kette ihren vorgegebenen geleitet und gelangt dort an den Anfang 9 bzw. 9' Schnittwinkel beibehalten. der Gleitflächen 2 u bzw. 3 u der Schneidzahn-Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch ge- glieder 2 bzw. der Verbindungslaschen 3 und wird löst, daß die Ansätze der Räumglieder an mindestens 60 im weiteren Verlauf über die ganzen Gleitflächen 2 u einer ihrer beiden Seitenflächen mit nutenförmigen und 3 u verteilt. Diese Anordnung ermöglicht eine ölführungen versehen sind, die von annähernd dem äußerst gute Schmierung der Gleitflächen an der untersten Punkt der Ansätze zum vorderen Ende Kette sowie der zugeordneten Gleitschultern 13 an der Laufschultern der Kettenglieder auf dem Steg der Führungsschiene 5.
gezielte Schmierung der Gleitflächen der Ketten- An der unteren Seite führen die Ölnuten 6 bzw. 6' glieder auf den Stegen der Führungsschiene und der in eine schöpferartige Ausnehmung 8 am Ansatz 1' Verbindungsbolzen erreicht und die Schmierung des Räumgliedes. Die Ausnehmung 8 sammelt beim dieser Glieder so verbessert wird, daß die Standzeit Laufen der Kette das Öl und führt es der Nut 6 zu. dieser gleitenden Teile erhöht wird. Weiterhin soll 55 Durch die Bewegung der Räumglieder 1 in Pfeilerreicht werden, daß die Schneidzahnglieder trotz richtung 7 wird das Öl durch die Nuten 6 nach oben längeren Gebrauchs der Kette ihren vorgegebenen geleitet und gelangt dort an den Anfang 9 bzw. 9' Schnittwinkel beibehalten. der Gleitflächen 2 u bzw. 3 u der Schneidzahn-Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch ge- glieder 2 bzw. der Verbindungslaschen 3 und wird löst, daß die Ansätze der Räumglieder an mindestens 60 im weiteren Verlauf über die ganzen Gleitflächen 2 u einer ihrer beiden Seitenflächen mit nutenförmigen und 3 u verteilt. Diese Anordnung ermöglicht eine ölführungen versehen sind, die von annähernd dem äußerst gute Schmierung der Gleitflächen an der untersten Punkt der Ansätze zum vorderen Ende Kette sowie der zugeordneten Gleitschultern 13 an der Laufschultern der Kettenglieder auf dem Steg der Führungsschiene 5.
der Führungsschiene und zu den Verbindungsbolzen 65 Wie aus F i g. 3 weiterhin zu ersehen ist, verlaufen
laufen. die Nuten 6 bzw. 6' in Richtung auf eine einem
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ver- Kettenbolzen zugeordnete Bohrung 10 und enden
laufen die Nuten entgegen der Laufrichtung der vor dieser. Das Öl gelangt dadurch außer an die
Gleitflächen auch zwischen die übereinanderlappenden Teile der Kette sowie an die Kettenbolzen und
schmiert diese.
An der Kettenumlenkung 12 der Führungsschiene 5 wird das Öl infolge der Fliehkraft in radialer Riehtung
der Umlenkung nach außen geschleudert und schmiert dadurch die Umlenkung der Schiene zusätzlich,
die ohnehin am stärksten beansprucht ist.
Claims (5)
1. Anordnung zum Schmieren von Sägeketten an Motorkettensägen, bei denen mittig liegende
Räumglieder mit ihren Ansätzen in der Nut einer Führungsschiene, die Ölzuführungen aufweist,
laufen und durch Verbindungslaschen sowie wechselseitig durch Schneidzahnglieder verbunden
sind, deren Unterseite auf den Schultern der Führungsstege der Kettenführungsschiene gleitet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (1') der Räumglieder (1) an mindestens
einer ihrer beiden Seitenflächen mit nutenförmigen ölführungen (6, 6') versehen sind, die
von annähernd dem untersten Punkt der Ansätze (1') zum vorderen Ende (9,9') der Laufschultern
(2 u, 3 u) der Kettenglieder auf dem Steg der Führungsschiene und zu den Verbindungsbolzen
laufen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (6, 6') entgegen der
Laufrichtung (7) der Kette schräg nach oben verlaufen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölnuten (6) von in
an sich bekannter Weise im unteren Bereich (1') der Räumglieder (1) befindlichen, zur Laufrichtung
(7) konkaven schöpferartigen Ausnehmungen (8) ausgehen.
4. Anordnung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die sich auf einem Räumglied (1) gegenüberliegenden Nuten (6, 6') gleichgerichtet,
jedoch zueinander versetzt sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ölnuten (6) in die Räumglieder (1) eingeschlagen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016596A1 (de) * | 1980-04-30 | 1981-11-05 | Fa. Andreas Stihl, 7050 Waiblingen | Anordnung zum schmieren von saegeketten an motorsaegen |
| DE3051147C2 (en) * | 1980-04-30 | 1992-10-15 | Fa. Andreas Stihl, 7050 Waiblingen, De | Motor chain-saw lubrication feed |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016596A1 (de) * | 1980-04-30 | 1981-11-05 | Fa. Andreas Stihl, 7050 Waiblingen | Anordnung zum schmieren von saegeketten an motorsaegen |
| DE3051147C2 (en) * | 1980-04-30 | 1992-10-15 | Fa. Andreas Stihl, 7050 Waiblingen, De | Motor chain-saw lubrication feed |
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