DE1451475A1 - Dampferzeuger - Google Patents
DampferzeugerInfo
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Classifications
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- F22—STEAM GENERATION
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- F22B31/00—Modifications of boiler construction, or of tube systems, dependent on installation of combustion apparatus; Arrangements or dispositions of combustion apparatus
- F22B31/04—Heat supply by installation of two or more combustion apparatus, e.g. of separate combustion apparatus for the boiler and the superheater respectively
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
1 2 Mär?
SIEMENS-SCHUCKERTWERKE Erlangen, den nau
Aktiengesellschaft Werner-von-Siemens-Str.
U5U75
PLA
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dampferzeuger, dessen Brennkammer gleichzeitig *urch Gichtgas und durch Kohlenstaub
zu befeuern ist. Bei den bekannten, mit Kohlenstaub und Gichtgas befeuerten Kesseln ist man darauf bedacht, die beiden Brennstoffe
in getrennten Brennkammern zu verfeuern. Wenn man nämlich In der gleichen Brennkammer die beiden Brennstoffe verfeuert,
ra,ußte man bisher damit rechnen, da-S In der Asche ein höher Anteil
unverorannten Brennstoffes anfiel. Innerhalb der Jlchtgasflarnne
finden die einzelnen Kohlenstaubkörnehen nicht schnell
genug den ?xc Verbrennung erforderlichen Sauerstoff. Viele
Kohlenota/otelicnen ziehen daher ale Koks mit den Abgasen un-
Skn/Schr
— J. """
909822/0286
V H5U75 PLA-.6V1123 ■
ausgebrannt ab.
Um diesen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, hat man bei
den bekannten, gleichzeitig Kohlenstaub und Gichtgas verfeuernden Kesseln unter Verwendung getrennter Brennkammern für die
beiden Brennstoffe dafür gesorgt, daß sich erst die bereits ausgebrannten Feuergase miteinander mischen, bevor sie in die wei
teren, durch Wärmestrahlung und durch Konvektion aufzuwärmenden
Pleizflächen weiterströmen. Die bekannten Kessel dieser Art werden dadurch aber einerseits aufwendiger und damit teurer, andererseits
muß man aber in jede der beiden Brennkammern die dem Brennstoff
entsprechende Minimallast aufrechterhalten, damit weder die Kohlenstaubflamme noch die Gasflamme 'sum Verlöschen kommt. Hierdurch
wird aber der Retrieb und die Regelfähigkeit des Kessels überaus nachteilig beeinflußt.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung
besteht dar^n, daß bei einem solchen Dampferzeuger die Gichtgasfeuerung in der Brennkammer in Richtung der Rauchgasströmung
an vorgelagerter Stelle, insbesondere unterhalb der Kesselstaubfeuerung angeordnet und die Brennkammerwand zxvischen
den beiden Feuerungen mit einer in' den Feuerraum vorspringenden
Nase solcher Ausgestaltung und Anordnung versehen ist, daß eine
ι ·
unmittelbare Berührung zwischen Gichtgasflamme und Kohlenstaub-" ■
flamme weitgehend vermieden, wird.
Die Erfindung erlaubt also, die beiden Brennstoffe in einer ge-
3-kn,- ;;ehr
. meinsamen Brennkammer zu verfeuern. Durch die Nase wird ein un·
abhängiger Ausbrand der Kohlenstaub- und der Gichtgasflamme er*
*' "zielt. Bei dieser Anordnung bedeutet es auch einen besonderen
Vorteil, daß bei überwiegender Gichtgasbeheizung den Gichtgas* rauehgasen mit einer geringen Strahlungszahl die gesamten Brenn*
fcammerwandt eur Wärmeübertragung zur Verfügung stehen» während
bei überwiegender Kohlenstaubbeheizung der starken Strahlung aus
der Kohlenstaubflamme nur der nachgöschaltete Teil der Brennkammer
ausgesetzt Ist. Bei außer Betrieb befindlichen Gichtgasbrennern werden diese durch die vorspringende Nase vor scharfer
Einstrahlung und anderen Einwirkungen von der Kohlenstaubflamme
geschützt.
Bei Ausbildung der Brennkammer mit Frontfeuerung braucht sich die Anordnung der in den Feuerraum vorspringenden Nase nur auf
die Vorderwand des Feuerraumes zu beschränken. Im Rahmen der Erfindung ist es ohne weiteres.möglich, Feuerungen an mehreren Brennkammerwandungen
vorzusehen und dementsprechend Nasen zwischen ,yden Brennern in den Feuerraum vorspringen zu lassen. Einer
möglicherweise auftretenden Einsaugung von Gichtgasrauchgasen in die brennende Kohlenstaubflamme kann mit Vorteil dadurch begegnet
werden, daß unterhalb der Kohlenstaubbrenner .über der
Nase !Sekundärluft zugeführt wird.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die Ficur zeigt ein Ausführun^sbeispiel in seinen für die Erfindung
wesentlichen Teilen in stark vereinfachter schematischer
BAD ORiGlNAL
ükn/Schr
9 0 9822/^86 ^
Darstellung. - .
Die Darstellung 2eigt den Feuerraum eines kombinierten Kohlenstaub-Gichtgaskessels, Innerhalb der für beide Brennstoffe gemeinsamen Brennkammer 1.ist im unteren Teil oberhalb des Aschen-'
triohters 2 das Brennersystem 3 für-die Gichtgas flamme 4 vorge-
sehen, während die Kohlenstaubbrenner 5, 6# J.im oberen Teil
der Brennkammer angeordnet sind. Zwischen den Gichtgasbrennern
und den Kohlenstaubbrennern springt die Nase 8 'an der Frontwand
des .Feuerraumes in die Brennkammer 1 vor, so daß die .Gichtgasflamme Λ von der Kohlenstaub flamme 10- getrennt gehalten wird.
Die Verbf'ennungsgase strömen in Richtung der Pfeile 11, 12 und
13 zu dem oberen Teil der Brennkammer 1 und den weiteren Kesselzügen,
14 ab. Um zu verhindern/ dai3 möglicherweise Gichtgasrauchgase
in die brennende Kohlenstäubflamme bei bestimmten Betriebszuständen
eingesetzt werden, wird zumindest zeitweise unterhalb "vder
Kohlenstaubbrenner 5, 6, J Sekundärluft, bei 15 eingeblasen.
2 Patentansprüche
1 Figur *
9098'22/0286
■ Skn,· Sehr
Claims (2)
- Patentansprüche1, Dampferzeuger mit gleichzeitig durch Gichtgase und durch Kohlenstaub zu befeuernder Brennkammer, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem solchen Dampferzeuger die Gichtgasfeuerung in der Brennkammer in Richtung der Rauchgas-Strömung an vorgelagerter Stelle, insbesondere unterhalb der Kesselstaubfeuerung angeordnet und die Brennkammerwand zwischen den beiden Feuerungen mit einer in den Feuerraum vorspringenden Nase solcher Ausgestaltung und Anordnung versehen ist, daß eine unmittelbare Berührung zwischen Giehtgasflamrne und Kohlenstaubflamme weitgehend vermieden wird.
- 2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurcti gekennzeichnet, daS unterhalb der Kohlenstaubbrenner (5* .6» J) zumindest seitweise eine Zuführung (13) zusätzlicher Verbrennungsluft vorgesehen ist. :'·90982270286Leerseite
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