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DE1450562C - Geschweißtes Absperrschiebergehause - Google Patents

Geschweißtes Absperrschiebergehause

Info

Publication number
DE1450562C
DE1450562C DE1450562C DE 1450562 C DE1450562 C DE 1450562C DE 1450562 C DE1450562 C DE 1450562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
valve housing
welded
end walls
gate valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Grove, Marvin Henry, Piedmont, Cahf (V St A )
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein geschweißtes Absperrschiebergehäuse bestehend aus zwei rechteckigen, die Durchflußöffnungen für das Strömungsmedium aufweisenden, ebenen Stirnwänden, die durch ebene Seitenwände verbunden sind und mit senkrecht aufgeschweißten sich quer über die Stirn-. wände erstreckenden Verstärkungsrippen versehen sind, die in dem Bereich nahe den Längskanten des Absperrschiebergehäuses nicht mit den Stirnwänden verschweißt sind, wobei je zwei in einer Ebene liegende Verstärkungsrippen durch sich quer über die Seiten wände erstreckende Seitenplatten verbunden sind.
Bei einem geschweißten Schiebergehäuse der eingangs beschriebenen Art sind die Verstärkungsrippen in Form von Platten vorgesehen, die eine mittlere Öffnung aufweisen und rahmenartig auf das Gehäuse aufgeschoben sind. Die Befestigung an dem Gehäuse geschieht durch Schweißverbindungen längs der Gehäusestirnwände. Bei dieser Ausführung haben die sich über die Gehäusestirnwände erstreckenden Teile der Rippen beim Anlegen von Druck das Bestreben, sich nach außen zu biegen. Sie werden jedoch an ihren Enden von den sich über die Gehäuseseitenwände erstreckenden Teilen der Rippen starr gehalten. Diese starre Halterung ist auf die Rahmenform der die Verstärkungsrippen bildenden Platten zurückzuführen, denn an den Rahmenecken wird die Durchbiegung der Verstärkungsrippen der Stirnwände in Form von Einspannmomenten auf die Rippen längs der Seitenwände übertragen. Das führt zu schwer erfaßbaren Beanspruchungen dieser Rippen, die dadurch verdreht und wellig werden. Das kann auch durch rechtwinklig in der Ebene der Rippen mit diesen verschweißte an den Ecken der Rippen oder im Bereich der Stirnwandrippen vorgesehene Stege oder Winkel nicht verhindert werden.
Der Enfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile ein Schiebergehäuse zu schaffen, das einfach in der Herstellung ist und eine gute Festigkeit aufweist und bei dem die Reaktionskräfte der Stirnwandrippen nach dem Prinzip der biegeweichen Zuganker aufgenommen werden.
Zwecks Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß die Seitenplatten sich flach parallel zu den Seitenwänden beiderseits über diese hinaus erstrecken und mit den Endkanten der senkrecht zu ihnen verlaufenden Verstärkungsrippen verschweißt sind, die nahe den Längskanten des Schielergehäuses auf der den Stirnwänden zugekehrten Seite schräg abgeschnitten sind.
Dadurch steht ein größerer, unversteifter Bereich der Seitenplatten zwischen den Enden der Rippen und den entsprechenden Ecken des Schiebergehäuses zur Verfügung, auf den sich die Deformation der Seitenplatten verteilen kann. Dadurch wird eine auf einen schmalen Streifen begrenzte, d. h. etwa scharnierartig wirkende und mit höheren Beanspruchungen verbundene Ausbiegung der Seitenplatten vermieden und durch eine blattfederartige Deformation ersetzt.
Cjemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der !•rfinduiif', können sich bei einem geschweißten Absperischiebergeliäuse mit mehreren, auf beiden Stirnwänden vorgesehenen, zueinander parallel verlaufenden Rippen die Seitenplatte!] im wesentlichen über die ganze Länge des Schiebergehäuses erstrecken. ,
Es kann gemäß der Erfindung auch vorteilhaft sein, daß die Seitenplatten im Bereich zwischen den Rippenpaaren mit Ausschnitten versehen sind. Durch die Erfindung ist ein Schiebergehäuse geschaffen, das für alle auftretenden Innendrücke ausreichend verstärkt ist. Wenn der Innendruck so Hoch ist, daß die Verstärkungsrippen verbogen werden, so
ίο wird diese Verbiegung durch Biegen der Seitenplatten in denjenigen Bereichen aufgenommen, die sich zwischen den Enden der Rippen und den entsprechenden Ecken des Gehäuses erstrecken, in denen keine Schweißverbindungen vorhanden sind, Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen rechtwinklig zur Verschlußstückebene verlaufenden Schnitt eines Schiebergehäuses gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Seitenansicht des in F i g. 1 dargestellten Schiebergehäuses,
F i g. 3 eine Stirnansicht des in den F i g. 1 und 2 dargestellten Schiebergehäuses,
F i g. 4 eine Teilschnittansicht nach Linie 4-4 der F i g. 1,
F i g. 5 eine Teilschnittansicht einer Verstärkungsrippenanordnung vor dem Schweißen.
Das in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Schiebergehäuse 10 weist eine im wesentlichen rechteckige Querschnittsform auf. Das Gehäuse 10 hat im wesentlichen ebene Stirnwände 11, die an ihren Kanten mit Seitenwänden 12 verbunden sind. Auf dem oberen Ende des Gehäuses 10 ist ein Kappenaufbau 13 angeordnet, und das andere Ende ist verschlossen.
Innerhalb des Schiebergehäuses 10 befindet sich ein Verschlußstück 14, in Form einer ebenen Platte, die mit einer Spindel 15 verbunden und mit einem Durchlaß 16 versehen ist, der mit Strömungsdurchgängen 17 in Ausrichtung gebracht werden kann.
Als Anschlußstutzen ist ein Paar plattenartiger Teile 18 vorgesehen, deren Dicke ein Vielfaches der Dicke der Stirnwände 11 beträgt.
Die Stirnwände 11 sind mit miteinander fluchtenden Öffnungen 21 und die Teile 18 sind mit entsprechenden, jedoch etwas kleineren Öffnungen 22 versehen und durch Schweißungen 23 auf den Stirnwänden 11 befestigt. Ähnliche Schweißungen24 (Fig. 4) sind zwischen den Kanten des Schiebergehäuses 10 und den benachbarten Seitenkanten der Teile 18 aufgebracht. Ringförmige Dichtungen 26 stellen eine arbeitsmitteldichte Verschlußberührung mit den Seitenflächen des Verschlußstücks 14 her und sind ihrerseits (z. B. vermittels eines O-Ringes) gegenüber den Teilen 18 abgedichtet. Weiterhin können Anschlußstutzen 27 an den Teilen 28 durch eine Schweißung 27a befestigt sein.
Für einen höheren Innendruck sind für die Stirnwände 11 Verstärkungsrippen 31 vorgesehen. Die Eckteile dieser Rippen 31 sind nahe den Ecken des Schiebergehäuses 10 schräg weggeschnitten, wie es in F i g. 4 bei 32 angedeutet ist. Ein Teil 33 jeder Rippe 31 ist an dem benachbarten Teil der Stirnwand 11 durch eine Schweißung 34 befestigt. Die Teile 18 sind auf ähnliche Weise durch Rippen 36 verstärkt.
Diese Rippen 36 (F i g. 4) sind an ihren Ecken, wie bei 37 angedeutet ist, schräg weggeschnitten, und die Kante 38 jeder Rippe 36 ist durch eine Schweißung 39 an der benachbarten Fläche des Teiles 18 befestigt.
Die Enden der Rippen sind durch sich quer über die Seiten des Gehäuses erstreckende Seitenplatten
41 verbunden, die sich fortlaufend über die ganze Länge des Gehäuses erstrecken können. Die Seitenplatten 41 können durch Brennschneiden eine Form erhalten, wie sie beispielsweise in F i g. 2 dargestellt ist. Diese Form weist Verlängerungen 42 auf, die an den benachbarten Enden der Rippen 31 durch Schweißungen 43 befestigt sind (F i g. 4). Ähnliche Verlängerungen 44 sind an den benachbarten Enden der Rippen 36 durch Schweißungen 46 befestigt. Zwischenteile 47 der Seitenplatten 41 können etwas ■ breiter als .der Abstand zwischen den Flächen der plattenartigen Teile 18 und an den plattenartigen Teilen 18 durch Schweißverbindungen 48 befestigt sein. Somit bilden die Seitenplatten 41 eine direkte Verbindung zwischen den Seitenkanten der plattenartigen Teile 18,· wodurch diese Teile 18 gegen Beanspruchungen verstärkt werden, die von den zugeordneten Rohrleitungen an sie angelegt werden. Die Teile der Seitenplatten 41, die sich über und unter die plattenartigen Teile 18 hinaus erstrecken, können auf ähnliche Weise an den Ecken des Schiebergehäuses 10 durch Schweißen befestigt sein.
Obgleich es vorgezogen wird, Seitenplatten 41 zu verwenden, die sich über die ganze Länge des Gehäuses erstrecken, können diese Platten auch in eine Mehrzahl von Abschnitten unterteilt sein. Beispielsweise können die Seitenplatten zwischen jedem Paar von Verlängerungen 42 unterbrochen sein. Auf ähnliche Weise können sie zwischen den oberen und unteren Kanten der plattenartigen Teile 18 und den benachbarten Verlängerungen 42 unterbrochen sein.
Die Rippen werden in Übereinstimmung mit den Druckerfordernissen und mit der Festigkeit der Wände angebracht, die das Schiebergehäuse 10 bilden. Beispielsweise kann in einigen Fällen ein einziger Satz Rippen genügen, während in anderen Fällen mehr als drei Sätze für jeden Gehäuseteil vorgesehen sein können.
Verschiedene Ausführungen können die Auflage für den Absperrschieber bilden. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, sind die unteren Verlängerungen
42 a der Seitenplatte 41 so geformt, daß sie eine Auflage 51 bilden. .
Verschiedene Mittel können verwendet werden, um das Schiebergehäuse 10 zu verschließen. Im vorliegenden Fall ist eine untere Abschlußwand 52 vorgesehen, die an den benachbarten Gehäusewandungen durch Schweißuneen 53 befestigt ist.
In einigen Fällen können die Rippen 31 mit dem Schiebergehäuse 10 in solcher Weise verbunden sein, daß sie den Stirnwänden 11 eine vorbestimmte Vorspannung erteilen. Um dieses Ergebnis zu erhalten, sind die Verstärkungsrippen 31 so dimensioniert und eingesetzt, daß, nachdem die Enden mit den Seitenplatten 41 verschweißt worden sind, zwischen der Kante 33 und der benachbarten Fläche der Stirn-" wand 11 ein kleiner Zwischenraum vorhanden ist. Wenn das Schweißmetall 34 aufgebracht wird, veranlaßt das Schrumpfen der Schweißung, daß die Wand 11 unter Vorspannung gesetzt wird, oder mit anderen Worten ausgedrückt, eine kleine Biegung konvex nach innen erfährt. Auf ähnliche Weise können die Rippen 36 an den plattenartigen Teilen 18 in solcher Weise angebracht sein, daß sie eine bestimmte Vorspannung hervorrufen. Zum Beispiel können die Kanten 3S der Rinnen 36 nichtlinear verlaufen, wodurch vor dem Verschweißen Zwischenräume 56 geschaffen werden, wie es in Fig 5 dargestellt ist. Wenn das Schweißmetall 39 aufgebracht wird, wobei nahe der Mitte des Gehäuses begonnen und gegen die Enden der Kanten 38 gearbeitet wird, wird den zugeordneten Plattenteilen 18 eine Vorspannung erteilt, welche das Bestreben hat, diesen plattenartigen Teil 18 um ein geringes Ausmaß konvex nach innen zu biegen. Danach.können die Schweißungen 46 zwischen den Enden der Rippen 35 und den Platten 41 aufgebracht werden.
Ein zusätzliches Merkmal liegt darin, daß diese plattenartigen Teile 18 maschinell bearbeitet sind, um Dichtungen 26 aufzunehmen. Diese maschinelle Bearbeitung zur Aufnahme der Dichtungen26 erfolgt nicht in der Nähe der Schweißverbindungen mit den Wändenil.
Für einen Absperrschieber gegebener Größe und für einen gegebenen Druckbereich schafft die beschriebene Ausführung hinsichtlich des Gewichtes maximale Wirtschaftlichkeit. Die Herstellung und der Zusammenbau sind verhältnismäßig einfach, und sie erfordern ein Minimum an maschineller Bearbeitung und ein Minimum an Schweißarbeit. Das Gehäuse ist mit Bezug auf Beanspruchungen, die durch die zugeordnete Rohrleitung angelegt werden, und zusätzlich mit Bezug auf den Innendruck wirksam verstärkt. Der Innendruck wird ein Verbiegen der Rippen 31 und 36 hervorrufen, und die Reaktionskräfte werden durch ein Nachgeben der Seitenplatten 41 in den hierfür vorgesehenen Bereichen dieser Platten ohne Einspannmomente aufgenommen. Diese Bereiche erstrecken sich zwischen den Enden der Rippen, die hier schräg weggeschnitten sein können, und den entsprechenden Ecken des Gehäuses. Dadurch werden auch in an sich bekannter Weise die zwischen den Rippen und Stirnwänden bzw. Platten verlaufenden Schweißnähte keinen Scherbeanspruchungen unterworfen und können nicht brechen. . /

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Geschweißtes Absperrschiebergehäuse, bestehend aus zwei rechteckigen, die Durchfluß-Öffnungen für das Strömungsmedium aufweisenden, ebenen Stirnwänden, die durch ebene Seitenwände verbunden sind und mit senkrecht aufgeschweißten, sich quer über die Stirnwände erstreckenden Verstärkungsrippen versehen sind, die in dem Bereich nahe den Längskanten des Absperrschiebergehäuses nicht mit den Stirnwänden verschweißt sind, wobei je zwei in einer Ebene liegende Verstärkungsrippen durch sich quer über die Seitenwände erstreckende Seitenplatten verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatten (41) sich flach parallel zu den Seitenwänden (12) beiderseits über diese hinaus erstrecken und mit den Endkanten der senkrecht zu ihnen verlaufenden Verstärkungsrippen (31) verschweißt sind, die nahe den Längskanten des Schiebergehäuses (10) auf der den Stirnwänden (11) zugekehrten Seite (bei 32) schräg abgeschnitten sind.
2. Absperrschiebergehäuse mit mehreren, auf beiden Stirnwänden vorgesehenen, zueinander parallel verlaufenden Rippen nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Seitenplat-
ten (41) im wesentlichen über die ganze Länge des Schiebergehäuses (10) erstrecken.
3. Absperrschiebergehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatten (41) im Bereich zwischen den Rippenpaaren (31 bzw. 36) mit Ausschnitten versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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